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Platon’s
GORGLAS.
Mit
Einleitung und Anmerkungen
von.
Eduard Jahn.
Wien.
Druck und Verlag von Carl Gerold’s Sohn.
1859.
290.639.
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Meinem geliebten Lehrer,
dem k. k. Schulrathe in Krakau
Andreas Wilhelm,
I)
tiefster Ehrfurcht
gewidmet.
Vorwort.
Die Grundsätze, welche mich bei der Bearbei-
tung des vorliegenden Dialogs leiteten, sind durchaus
dieselben, welche ich mir bei Platon’s „Protagoras*
(Wien, bei C. Gerold’s Sohn, 1857) aufgestellt habe.
In ihnen findet sowohl die Beschaffenheit des Commen-
tars als auch die der Einleitung ihre Rechtfertigung.
Vor allem hielt ich es bei der Abfassung einer
Schulausgabe, durch deren Hilfe die Schüler der Gym-
nasien aus dem „Gorgias“ noch etwas mehr, als grie-
chische Vocabeln, lernen sollen, für Pflicht, sämmt-
liche Hilfsmittel, die in .den einschlägigen Werken
deutscher Gelehrten bisher geboten sind, sorgfältig zu
benützen. Bei den einzelnen Stellen anzuführen, was
ich meinen Vorgängern verdanke, und was eigene Zu-
gabe ist, war durch die Natur. einer Schulausgabe aus-
geschlossen. | |
In den Anmerkungen. nahm ich vorzüglich auf
die in dieser Hinsicht allgemein geschätzte Ausgabe
von G. Stallbaum (2. Auflage, Gotha 1340) Rück-
sicht; daneben bot der Commentar L. Heindorfs
noch immer Beachtenswerthes. Die Bearbeitung von
C. G. Fin deisen (Gotha 1796) leistete namentlich
durch den reichhaltigen index graecitatis gute Dienste,
während dagegen aus der ebenfalls vergliechenen Aus-
gabe von L, Hörstel (Göttingen 1797) nichts zu gewin-
nen war.
vI
Mit C. ist auf die griechische Schulgrammatik
von G. Curtius, mit Kr. auf die gr. Sprachlehre für
Schulen von K. W. Krüger (3. Auflage, Berlin 1350)
verwiesen.
Der Text ist nach C. Fr. Hermann’s Recension
in der Teubnerischen Ausgabe abgedruckt. Die nicht
erheblichen Abweichungen finden sich am Ende der
Einleitung verzeichnet.
In der Einleitung fanden die bezüglichen Unter-
suchungen von Schleiermacher und Steinhart
und in der anonym erschienenen Ausgabe des „Gor-
gias“ bei Engelmann, Leipzig 1857, ihre gebührende
Beachtung. Ueberdies wurden die Forschungen von
F. Susemihl, C. Fr. Hermann, Fr. Ast und Jos.
Socher, besonders aber die Monographien von Sy-
brand (dissertatio literaria de Flatonis Gorgie, Harlem
1829) und H. E. Foss (de Gorgia Leontino commen-
tatio, Halle 1828), ferner die betreffenden Partien in
den Geschichtswerken über die griechische Philosophie
von Brandis, E. Zeller (2. Auflage, I. Theil, Tü-
bingen 1856), A. Schwegler, Ritter und Preller
(2. Auflage, Gotha 1857) sorgfältig berücksichtigt. In
der Gliederung des Dialogs hielt ich mich zunächst
an die „Platonischen Studien“ (Wien 1858) meines
hochverehrten Lehrers H. Bonitz, dem ich für seine
freundliche Unterstützung in der gegenwärtigen Ar-
beit mich zu innigstem Danke verpflichtet bekenne.
_ Troppau den 21. April 1859.
Eduard Jahn.
Einleitung.
l.
Inhaltsübersicht,
Sokrat es, begleitet von seinem Freunde Chairephon, steht
im Begriffe zu einer midsıdıs des Sophisten Gorgias zu gehen;
erfährt aber von Kallikles, der eben aus seinem Hause — in
welchem Gorgias als Gast wohnt — heraustritt, dass er bereits post
festum komme. Chairephon, welcher an dieser Versäumniss Schuld
trägt, verspricht den Fehler auch wieder gut zu machen; denn Gorgias,
sein Freund, werde ihnen wohl den Vortrag wiederholen. Sokrates
wünscht eigentlich nicht diesen zu hören, sondern vielmehr von
dem Sophisten Aufschluss über das Wesen seiner Kunst zu erhalten. 447 c.
Da sie mittlerweile, von Kallikles geleitet, in das Haus ein-
getreten sind, fordert Sokrates den Chairephon, der ja mit Gorgias
näher bekannt zu sein behauptete, auf von diesem zu erkunden,
„wer er sei?“ Chairephon wendet sich nun an Gorgias mit der 447d.
Frage, ob er wirklich, wie es heisse, sich Öffentlich bereit erkläre
über jeden beliebigen Gegenstand Rede zu stehen?
Kaum hat sich dieser zu einer Probe hiervon erboten, als
sein Freund Polos sich anheischig macht ihn, der von dem vielen
Reden bereits erschöpft sei, zu vertreten. Also stellt Chairephon
— seines Meisters Sokrates gewöhnliche Inductionsmanier nach-
ahmend — an Polos die Frage, welche Kunst Gorgias eigentlich
verstehe ? da Polos, anstatt einfach dieselbe anzugeben, in hoch-
trabendem Wortschwall erklärt, es sei dieses die schönste aller 448 c.
Künste; so richtet Sokrates mit der Bemerkung, Polos seheine
wohl Redekunst studiert zu haben, wisse aber nieht sich zu unter-
reden, indem er, nach dem Namen der Kunst gefragt, ein unnd-
thiges Lob derselben vorgebracht habe, die nämliche Frage an Gor-.
gias selbst.
VIII EINLEITUNG.
Ab9 a. Dieser nennt sich einen Rhetor, und zwar einen guten, der
auch anderen die Rhetorik lehre. Nach vorgängiger Bitte um bün-
dige Antworten mit Ausschluss aller uaxgoAoyi« forscht Sokrates
weiter nach dem Gegenstande dieser Kunst. Als solcher werden
Reden genannt. Aber bei der Heilkunst, der Turnkunst u. a.
kommen gleichfalls Reden vor. Von ihnen unterscheidet sich die
%450b. Rhetorik dadurch, dass sie ausschliesslich in Reden besteht und
keiner Handthätigkeit (zeıgovoyla) bedarf. Allein das Nämliche
gilt von der Mathematik u. a. Der Unterschied muss also in dem
Stoffe der Reden liegen. Dieser ist das höchste und beste der
menschlichen Dinge, meint Gorgias. Indessen ein Gleiches könnte
der Arzt, der Turnmeister und der Erwerbsmann von ihrer Be:
schäftigung rühmen, je nachdem Gesundheit oder Schönheit oder
Reichthum als höchstes Gut anerkannt würde. Gorgias findet aber
dieses in der Freiheit und der Herrschaft über andere. Dazu ver-
hilft die Redekunst ; denn der Redner vermag in jeder Staatsver-
sammlung alle nach seinem Sinne zu lenken und dadurch auch die
vorgenannten Künste sich dienstbar zu machen. Demnach ist die
Rhetorik die Kunst der Ueberredung, und zwar — weil auch bei
jeder andern Kunst, nämlich beim Unterrichte in derselben, nicht
minder Ueberredung (Ueberzeugung) statt findet — bezüglich des
454, Gerechten und Ungerechten.
Nun gibt es aber zwei Arten von Ueberredung. Die eine er-
zeugt Einsicht, Wissen ; die andere bloss Glauben. Diese letztere
ist Sache des Rbetors. Er weiss in jeder Versammlung über jeden
Gegenstand mit grösserem Beifalle zu reden als der Sachversiän-
dige selbst. Freilich soll er von dieser gewaltigen Macht keinen
457 b, unrechten Gebrauch machen. Thut er es dennoch, so kann wenig-
stens den Lehrern der Rhetorik nicht füglich die Schuld beigemes-
sen werden.
In den letzten Aeusserungen bemerkt Sokrates Widerspruch
mit den früheren. Bevor erjedoch diesen näher nachweist, erklärt
er, um bei dem berühmten Sophisten im vorhinein alle Einwendun-
gen, als durch reines Interesse für eine so wichtige Untersuchung
geboten, zu entschuldigen, seine Grundsätze der philosophischen
458a. Gesprächsführung — dass er nämlich, fern von Rechthaberei und
Eigendünkel, lediglich die Sache selbst berücksichtigend seine Mei-
nung ebenso gerne widerlegt als anerkannt sieht — und fordert
den Gorgias auf, falls er gleiche Ansichten hegt, die Unterredung
weiter zu führen. Gorgias versichert zwar seine Beistimmung, sucht
EINLEITUNG. IX
aber unter dem Vorwande, die Zubörer seien bereits durch die
lange, vor des Sckrates Ankunft gehaltene Epideixis ermüdet, dem
verfänglichen Gespräche auszuweichen, jedoch vergeblich, denn
Chairepbon und Kallikles drängen mit Hinweisung auf die lebhafte
Theilnahme des gesammten Auditoriums zur Fortsetzung.
Sokrates prüft nun die letzten Behauptungen des Gorgias. Aßße,
Wenn der Rhetor vor der Menge (&v 074w) über jede Kunst über-
redender zu sprechen vermag als der Sachkundige, so heisst dieses :
der Nichtwissende scheint den Nichtwissenden mehr zu wissen als459b,
der Wissende — was Gorgias für eine grosse Erleichterung in den
Studien ansieht ! Verhält es sich eben so bezüglich des Gerechten,
Schönen, Guten und seinem Gegentheile? Braucht der Rhetor auch
hiervon nur den Schein des Wissens zu besitzen, oder muss er das
Wissen sclbst haben, entweder schon von früher, oder zugleich mit
der Rhetorik erlernt? Gorgias meint, wenn einer das Wissen nicht 460,
schon hätte, könnte er es ebenfalls bei ihm lernen; nöthig sei es
freilich.
Jede Kunst gibt dem Lernenden eine bestimmte Beschaffenheit.
Wer z, B. Musik gelernt hat, ist musikalisch u. s. w. Also wer
Gerechtigkeit gelernt hat — wie der Rhetor — ist gerecht, will
folglich immer gerecht handeln, niemals ungerecht. Gorgias hat
aber erklärt, man dürfe nicht die Lehrer der Beredsamkeit verfol-
gen, wenn ihre Schüler die Kunst, welche sich immer mit Reden
über die Gerechtigkeit beschäftigt, ungerecht anwenden. Demnach 481b,
müsste der Rhetor zugleich gerecht und ungerecht sein.
Für Gorgias, der durch diesen Widerspruch in Verlegenheit
gebracht ist, tritt Polos ungestüm in die Schranken. Jedermann
glaube sowohl selbst das Gerechte zu wissen als auch andern es
lehren zu können. Wenn Sokrates mit den Erklärungen des Gor-
gias nicht zufrieden sei, so möge er nunmehr selbst eine Definition
aufstellen. Sokrates gibt mit hinreichend deutlichem Tadel der
leidenschaftlichen Heftigkeit des jugendlichen Gegners seine An-
sicht folgender Massen kund: Die Rhetorik ist gar keine Kunst,.
sondern eine blosse Fertigkeit (dursipl«), ähnlich der Kochkunst,
und bildet, wie diese, einen Bestandtheil der Schmeichelei (xoAaxsle).
Von Beschaffenheit ist sie hässlich, weil schlecht. Von Ciorgias zu
deutlicheren Erklärungen aufgefordert spricht er sich also aus. Wie
der Mensch aus Leib und Seele besteht, so gibt es auch zwei
Künste um das. Wohlbefinden beider zu bewirken. Die Wohlfahrt4 64 b,
der Seele wird durch die Staatskunst (moAırıxn) besorgt, welche
x EINLEITUNG.
wieder in zwei Theile — die Gesetzgebung (vouoFsrıxn) und die
Gerechtigkeit — zerfällt. Im Körperlichen entspricht der erstern
die Turnkunst (yvuvaorınn), der letzteren die Heilkunst. Diesen
vier wahren Künsten sind eben so viele Afterkünste, nämlich die
vier Arten der Schmeichelei, entgegen gesetzt, welche, obgleich sie
sowohl der Seele als auch dem Leibe nur einen täuschenden An-
strich von Wohlbefinden geben, in Wirklichkeit aber Verderben
bringen, bei der kindisch thörichten Menge ungleich höher, als
jene, geschätzt werden. Im Leiblichen ist das Scheinbild der Heil-
kunde die Kochkunst, das der Gymnastik die Putzkunst; im Gei-
stigen birgt sich unter dem Scheine der Nomothetik die Sophistik,
465b. während hinter die Gerechtigkeit sich die Rlıetorik versteckt. Diese
ist also eine Art Schmeichelei ; ist hässlich, weil sie nur dem An-
genehmen ohne dem Gute nachgeht ; ist keine Kunst, sondern blossa
Fertigkeit ohne rationale Begründung.
Gegen die Einreihung der Redner unter die Schmeichler
(noAcnes) weist Polos auf ihre Macht im Staate hin, da sie ja,
wie Tyrannen, nach Gutdünken Confiscation, Verbannung, sogar
- Hinrichtung bewerkstelligen, überhaupt alles durchsetzen können,
was sie wollen. Sokrates erwiedert: Die Redner besitzen keine
Macht, wofern diese für den Besitzenden etwas gutes sein muss;
und thun auch nicht, was sie wollen, indem „thun was man will“
und „tbun wes gut dünkt“ keineswegs identisch ist, wie Polos
467 d. glaubt. Denn die Menschen wollen nicht das, was sie eben thun,
468 a.sondern das, weshalb sie es thun. Jedes Ding ist aber entweder
gut oder böse oder e!n Mittelding zwischen beiden, das bald gut
bald böse werden kann. Im letzteren Falle beabsichtigt man ein
solches eben so wenig, als das schlechthin Böse. Das Gute allein
schwebt als Ziel allen Handlungen vor. Wer nun ıhut, was ihm
gut dünkt, in Wahrheit aber büse ist, z. B. ungerechter Weise
468 d. Confiscation, Verbannung oder Hinrichtung verhängt, der thut
nicht, was er eigentlich will. Er besitzt demnach keine grosse
Macht. An und für sich erscheint Macht keineswegs begehrens-
werth , wenn sie nicht mit Gerechtigkeit verbunden ist. Denn das
468b. Unrechtthun ist unter allen Uebeln das grösste, weit grösser, als
das Unreehtleiden. Darum gewährt Macht ohne Gerechtigkeit kein
470 a. Glück, weil den Gewaltthaten Strafe folgt. Der gute Mensch allein
ist glücklich, der Böse jederzeit unglücklich. Archelaos z. B. (auf
471. ihn nämlich beruft sich Polos zum Beweise des Gegentheils) der
sich durch eine Reihe von Freveln zum Könige von Makedonien
EINLEITUNG. xt
gemacht, und Leute seiner Art verdienen wahrhaftig bemitleidet zu
werden, mögen sie immerhin in den Augen der meisten Menschen
beneidenswerth erscheinen. Aber die Meinung der Meuge beweist
in so wichtigen Lebensfragen nichts.
Unglücklich_also ist der Ungerechte auf jeden Fall, und zwar
in höherem Masse, wenn er der Strafe entgeht; weniger, wenn er
die Schuld büsst. Denn das Unrechtthun ist — wie Polos zuge-
steht — schändlicher als das Unrechtleiden ; somit auch schlechter,
weil das Schöne mit dem Guten, das Schändliche mit dem Bösen
identisch ist. Das Schöne ist nämlich entweder nützlich oder an-
genehm oder beides zugleich. Der höhere Grad des Schönen wird 4752,
folglich durch Ueberwiegen an Lust oder an Nutzen oder an beiden
bedingt. Bei dem Hässlichen findet dasselbe Verhältniss rück-
sichtlich des Schmerzens (Avzn) und des Uebels (x«x0v) statt.
Beim Unrechtthun im Vergleiche zum Unrechtleiden überwiegt nicht
der Schmerz, mithin das Uebel. Demnach ist das Unrechtthun
auch schlechter als das Unrechtleiden. Darum ist dieses jenem vor,
zuziehen.
Strafe leiden heisst mit Recht (gerecht) gezüchtigt werden. 476»,
Alles Gerechte als solches ist schön. Bei jedem Thun wird das
Betroffene (Passive) in derselben Weise afficiert, in welcher die
Thätigkeit (Activität) geschieht. Wenn z. B. jemand heftig schlägt,
wird das Objeckt heftig geschlagen u. s. w. Wer Strafe leidet, ver-
bält sich passiv. Wird die Strafe mit Recht verhängt, so erfährt
er Gerechtee. Das Gerechte ist aber mit dem Schönen, also auch
mit dem Guten, identisch. Dem gerecht Bestraften widerfährt somit
Gutes, es wird ihm genützt: seine Seele wird gebessert und von
der Schlechtigkeit, d. b. von der Ungerechtigkeit, dem grössten 477 a,
Uebel, befreit. Denn unter den drei Uebeln — Armuth am Ver-
mögen, Krankheit am Körper, Ungerechtigkeit an der Seele — ist
die Ungerechtigkeit weitaus am schlimmsten. Gleichwie die kör-477e,
perlich Kranken beim Arzte Heilung suchen, so sollen die mit der
Ungerechtigkeit Behafteten den Richter behufs der Bestrafung auf-
suchen. Diejenigen, welche nicht durch Strafe geheilt werden,
sind am unglücklichsten. Zu ihnen gehören Archelaos und andere478e,
Tyrannen , auch mächtige Redner.
Worin besteht nun der grosse Nutzen der Redekunst ? Sich
mittelst derselben die verdiente Bestrafung abwenden wäre ja zum
eigenen Nachtheile. Höchstens scheint sie brauchbar um sich selber
und alle, für welche man Sorge trägt, nöthiges Falls anzuklagen,
x EINLEITUNG.
480 e. und andrerseits den Feind, wenn er gefrevelt hat, von der gerechten
Strafe zu, befreien, damit er in der Ungerechtigkeit verbleibe.
Bei der jetzt eingetretenen Pause — da Sokrates seine Wider-
481 b.legung zu Ende geführt hat und Polos nichts mehr zu entgegnen
weiss — wendet sich Kallikles an Chairephon mit der Frage, ob
denn Sokrates dieses im Ernste oder nur im Scherze gesagt habe ?
Chairephon antwortet, ihm scheine alles sehr ernstlich gemeint ;
übrigens sei es am besten Sokrates selbst darum zu fragen. Kal-
likles eröffnet nun seine Unterredung mit Sokrates durch die Be-
merkung, dass, wenn die so eben dargelegten Grundsätze ihre Rich-
tigkeit hätten, das ganze Treiben der Menschen in Verkehrtheit
versunken wäre. Nach einer zum Theile scherzhaft gehaltenen
Einleitung, worin Sokrates seine Liebe zur Philosophie, in welcher
die Principien — und zwar die grade jetzt entwickelten — unver-
änderlich feststehen, im Gegensatze zu des Kallikles Gunstbuhlen
beim Volke, was stets wechselndes Anschmiegen an die Launen
der Menge (d. h. Gesinnungs- und Charakterlosigkeit) bedingt,
scheinbar beiläufig andeutet, fordert er den neuen Gegner auf den
Grundsatz, dass Unrechtthun ohne Strafe das äusserste Uebel ist,
zu widerlegen.
48% c. Mit leidenschaftlicher Heftigkeit bricht nun Kallikles los.
Gorgias sei in Widersprüche verstrickt worden, weil er aus falscher
Scham nicht bestimmt versichert habe demjenigen, welcher ohne
das Gerechte zu wissen an die Erlernung der Rhetorik gienge, auch
jene mangelnde Kenntniss beibringen zu können. Dies habe zwar
Polos gerügt, sei aber zuletzt selbst in Folge des Zugeständnisses,
dass Unrechtthun schändlicher sei als Unrechtleiden, in des Sokrates
dialektische Schlingen gerathen, der immer schlau das durch Satzung
(vowog) Bestimmte mit dem von Natur aus Rechtem vermenge.
483a. Denn der Natur nach sei das Unrechtleiden, ein nur des hilflosen
Sklaven und nicht des freien Mannes würdiger Zustand, schänd-
licher ; das Gesetz hingegen, die Schutzwehr der Schwächlinge,
verwerfe das Unrechtthun. Aber naturgemäss unterjoche der Starke
48% a. den Schwachen und durchbreche die unnatürlichen Gesetzesschran-
ken ; wie die Geschichte durch die Beispiele des Xerxes, Herakles
und unzählige andere beweise.. Auch Sokrates werde noch zu die-
ser Einsicht gelangen, wenn er die Philosophie, die wohl im Ju-
gendalter bis zu einem gewissen Grade betrieben werden könne,
doch für das Mannesalter als unpraktisches Geschwätz sich schlech-
terdings nicht schicke, endlich einmal aufgebend mit wichtigeren.
EINLEITUNG. XI
und nothwendigeren Dingen sich befassen wollte. Wie bei Euri-
pides Zethos seinen Bruder Amphion von der unnützen Musenkunst
abzuwenden sucht, so rathe er dem Sokrates sich ins praktische
Staa:sleben einzuüben , sonst werde er sogar von einem verächt- &86 a.
lichen Widersacher wehrlos Unbilden erfahren und in Gerichtshän-
deln weder Rath noch Hilfe wissen.
Nachdem Sokrates die freundliche Fürsorge des Kallikles (iro-
nisch !) belobt hat, der gerade der geeignete Mann sei ihm den
rechten Lebensweg zu zeigen, da er ja nebst Wohlwollen die ge-
hörige Einsicht sammt dem nöthigen Freimuthe besitze und auch
durch Scham sich nicht beirren lasse, wie Gorgias und Polos; bit-
tet er um genauere Belehrung, zunächst anknüpfend an den von
Kallikles aufgestellten Satz: „es ist gerecht, dass der Ueberlegene
(xoeitrov) den Geringeren unterjocht, und dass der Bessere mehr
hat als der Schlechtere.* Ist „überlegen“ und „besser“ mit „stär-488b,
ker“ identisch ? Kallikles bejaht es. Demnach ist die Volksmenge,
welche die Gesetze gegen Jden Einzelnen aufstellt, stärker, somit
überlegen, somit auch besser, als dieser einzelne. Folglich erschei-
nen die vonı Volke gegebenen Gesetze auch ar pvoıv als schön.
Nun gilt aber beim Volke allgemein Unrechtthun für schändlic her
als Unrechtleiden. Und so bleibt dieser angefochtene Grundsatz auch
„der Natur nach“ richtig. 4898.
Nicht ohne spöttische Ausfälle gegen Sylbenstecherei gibt Kal-
likles seinen Worten eine solche Umdeutung, dass nicht an ein
Plus von physischer Kraft zu denken sei, sondern unter „überle-
gen“ nur „verständiger“ gemeint werde. Ein verständiger Mann489c.
gilt höher als tausend unverständige zusammen. Worin aber soll
sein „mehr haben“ (zA&ov &ysıv) bestehen, und in welcher Bezie-
hung seine bessere Einsicht sich zeigen? Die einzelnen Handwerker
z. B. besitzen von Dingen, welche in ihr Fach einschlagen, rich-
tigere Kenntniss als andere Leute. Sollen sie nun an Sachen, wie
Speisen, Kleidern u. dgl. mehr bekommen? Kallikles vervollständigt491 b,
seine Erklärung dahin, dass diese bessere Einsicht in Bezug auf
Staatsangelegenheiten statt findet, und dass sie zugleich mit dem
Vermögen; gefasste Pläne auszuführen, verbunden sein muss. Wer
das besitzt, soll von Rechtswegen im Staate herrschen. Ist mit
dieser Herrschaft auch Herrschaft über sich selbst, Selbstbeherrschung,
verbunden ? fragt Sokrates. Keineswegs, antwortet Kallikles. Die
sogenannte Besonnefiheit (Mässigung, ow@pgoovvn) ist eigentlich
nur Thorheit. Ganz ungehörig heissen die Bedürfnisslosen glück-
XIV EINLEITUNG.
lich; sonst würde auch den Steinen dieses Prädicat gebühren. Das
Recht nach der Natur (r0 sar«& Yvoıv Ölnaıov) fordert, dass der
echte Mann seine Leidenschaften zur grössten Höhe anwachsen
läest, aber ihnen volle Befriedigung zu gewähren 'vermag. Zügel-
892 c. losigkeit (axoluole), wofern sie nur sich zu behaupten vermag
(Zrınovglav &ysı), ist in Wahrheit die naturgemässe Tugend und
Glückseligkeit. Wohl gleicht die Seele des Zügellosen einem
durchlöcherten Fasse, das unaufhörlich neuer Zuflüsse bedarf. Aber
grade hierin, in der Füllung (Stillung der Begierden) besteht die
49A a. Lust, nicht im Vollsein. Dem zufolge müsste man freilich auch
Kratzen als Stillung des Juckens u. dgl. für einen glückseligen
Zustand ansehen. Dessenungeachtet behauptet Kallikles nach wie
vor die absolute Identität des Angenehmen und des Guten. Das
Wissen aber und die Tapferkeit, deren im Früheren Erwähnung ge-
than worden, scheinen ihm sowohl unter sich als vom Angenehmen,
495d. somit (nach seiner Meinung) vom Guten ganz verschieden.
Dagegen argumentiert Sokrates also: Entgegengesetzte Zu-
stände und Beschaffenheiten, wie Gesundheit und Krankbeit, Stärke
und Schwäche, gut und böse — erscheinen nicht zugleich, sondern
nach einander. Hungern, Dürsten, überhaupt jedes Bedürfniss und
jede Begierde an sich ist unangenehm. Hungernd essen, dürstend
trinken, überhaupt die Befriedigung jedes Bedürfnisses ist ange-
nehm. In diesem Momente fällt aber das Unangenehme und das
Angenehme, der Schmerz und die Lust, zusammen. Folglich kann
der Schmerz und das Böse einerseits, die Lust und das Gute an-
497 d. dererseits nicht identisch sein.
‚ Rallikles, nicht mehr, wie früher, im Stande durch Verdrehung
seinen Sätzen einen anderen Sinn unterzuschieben, will das Ge-
spräch mit Sokrates, der ja immer bloss eitle Spitzfindigkeiten vor-
bringe, nicht weiter fortsetzen. Nur auf Zureden des Gorgias
nimmt er noch länger daran Theil, jedoch mit sichtlichem Un-
behagen.
Sokrates führt nun die Widerlegung noch auf anderem Wege.
Gut sind die Menschen durch das Vorhandensein des Guten in
ihnen, so wie schön durch das Vorhandensein der Schönheit. Gut
aber sind die tapferen und verständigen Menschen, nicht die feigen
und unverständigen. Die einen wie die andern freuen und betrüben
sich. Wäre die Lust wirklich mit dem Guten, der Schmerz mit dem
Bösen identisch, so müssten die Guten zugleich böse, die Bösen
499a.b. zugleich gut sein.
EINLEITUNG. XV
Jetzt auf einmal macht Kallikles, indem er sich zugleich den
Anschein zu geben sucht, als ob er es gleich anfangs gethan hätte,
bei der Lust den Unterschied zwischen guter und .schlechter. So-
krates, mit leichtem Seitenhiebe das fortwährende Umschlagen in
die entgegengesetzte Meinung rügend, nimmt diese Distinction zu
folgender Erörterung auf: Gut heisst die nützliche Lust, welche
etwas Gutes bewirkt, z. B. Essen und Trinken, insofern es dem
Körper Gesundheit, Kraft verschafft; im entgegengesetzten Falle,
wenn sie nämlich zum Schaden wirkt, heisst sie schlecht. Derselbe
Unterschied findet beim Schmerze statt. Bereits im Gespräche mit
Polos wurde der Satz bewiesen, den jetzt Kallikles ausdrücklich
anerkennt, dass man bei allem Thun, also auch beim Vergnügen,
das Gute bezweckt. Aber nicht jedermann weiss die gute und die 500 a.
schlechte Lust in jedem Falle zu unterscheiden : es gehört eine
gewisse Kenntniss dazu. Nach dem Früheren gibt es Künste, welche
das klar erkannte Gute zu ihrem Ziele haben; aber auch After-
künste, welche ganz unbekümmert um das Gute lediglich Lust und
Gefallen bewirken, und zwar sowohl bei einzelnen als auch bei
einer versammelten Menge — sie wurden mit dem Gesammtnamen
Schmeichelei (xoAaxsix) bezeichnet. Hierher gehört die Musik,
nicht minder die Poesie, namentlich die tragische, welche auch eine 502 c.
Art von Volksrednerei (Önunyogia) ist. Und wie steht es mit der
Rhetorik selbst ? Bessern die Redner ihre Zuhörer, oder trachten
sie bloss nach Gunst? Das lässt sich nicht so einfach entscheiden,
antwortet Kallikles; denn manche Redner wirken für die Wohl-
fahrt der Bürger, andere nicht. Gibt es wirklich zwei solche Arten
von Bednern, entgegnet Sokrates, so haben wir eine schmeichle-
rische, schändliche Demegorie und eine wahre Redekunst zu son-503.
dern. Letztere jedoch findet sich in Wirklichkeit nirgends. Auch
Kallikles weiss keinen Vertreter derselben unter den Zeitgenossen
zu nennen, beruft sich aber auf die früheren Staatsmänner Athens,
auf Themistokles, Kimon, Miltiades , Perikles. Sokrates hingegen
rechnet selbst diese nur in jene erste Kategorie. Denn der gute
Redner (Staatsmann) muss, wie jeder Künstler, bei seinem Werke
vor allem andern Harmonie des Ganzen und seiner einzelnen Theile
erzielen. :So ist auch ein Haus, ein Schiff gut bestellt, wenn darin
Ordnung herrscht. Im Körper heisst diese Harmonie Gesundheit,
in der Seele Gerechtigkeit und Besonnenheit (oopeoovvn). Dar-
nach wird also der gute Redner streben, dass die Bürger Gerech-
tigkeit und Besonnenheit erlangen, von Ungerechtigkeit aber und 504.
xVi EINLEITUNG.
Zügellosigkeit befreit werden. Was hilft es einem nicht gesunden
Körper die angenehmsten Speisen zu bieten? Vielmehr untersagen
die Aerzte gewöhnlich den Kranken das, wornach diese am meisten
begehren. Ebenso frommt der unverständigen, zügellosen, unge-
rechten Seele nicht Befriedigung ihrer Begierden, sondern Züch-
505 b. tigung.
Eine Discussion, in welcher das entschiedenste Gegentheil sei-
ner so keck ausgesprochenen Grundsätze zuletzt unumstösslich fest-
gestellt erscheint, hält Kallikles nicht länger aus. „Frage einen
andern“ sagt er. „Ich mag nichts von deinem Gerede wissen. Auch
diese Antworten gab ich dir nur dem Gorgias zu Liebe.“ Sokrates
will die Erörterung keinesfalls unvollendet lassen. Gorgias wünscht.
nicht minder einen gehörigen Abschluss. Darum bleibt für So-
krates nichts übrig, als sich selbst fragend und selbst antwortend
die Untersuchung fortzuführen.
506 c. Zuvörderst recapituliert er die bisher gewonnenen Resultate.
Das Angenehme und das Gute ist nicht identisch. Das Angenehme
muss des Guten wegen gethan werden. Gut aber ist jegliches
Ding und Wesen durch die ihm eigene Ordnung. Bei der Seele
heisst dieselbe Besonnenheit. Die besonnene Seele also ist gut,
die anders geartete, die zügellose, ist schlecht. Der Besonnene
thut in Bezug auf Menschen und Götter das Gebührende; er ist
gerecht und fromm. Aber auch tapfer muss er sein, weil er stand-
haft beim Rechten ausharrt. ‘Wer gerecht, fromm und tapfer lebt,
507 c. der lebt gut, mithin glücklich — während der Schlechte elend ist.
Wer nach Glückseligkeit strebt, muss Besonnenheit und Gerech-
tigkeit üben, Zügellosigkeit aber flieben. Er muss sich unsträflich
halten ; hat er jedoch gefehlt, Strafe leiden. So erscheint abermals
bewiesen, was Kallikles anfangs (pag. 481 b.) nicht für Ernst an-
sehen wollte: dass man die Rhetorik nur brauchen kann um sich
und die Seinigen nöthiges Falls zur verdienten Strafe anzuklagen ;
und dass der echte Redner gerecht sein und das Gerechte wissen
muss, was aus Verschämtheit eingeräumt zu haben Polos dem Gor-
gias zum Vorwurf machte. (pag. 461 b. 482 c.)
308 c. Auf Grund dieser Ergebnisse schreitet nun Sokrates zur Prü-
fung des ihm von Kallikles gemachten Vorwurfes, dass er, unver-
mögend sich selbst zu vertheidigen , jeglicher Unbilde blossgestellt
sei- Darauf entgegnet er: Nicht misshandelt zu werden, sondern
Ungerechtigkeit zu üben ist das Schändlichste.e Diese Wahrheit
steht fest gleichsam durch eherne und stählerne Gründe. Gegen
ELNLEITUNG. XV
das grösste aller Uebel, das Unrechtthun, muss der Mann zuerst 509b.
Abwehr sich verschaffen, dann erst gegen das geringere, das Un-
rechtleiden. Um sich vor Unrechtthun zu ‚bewahren, genügt es kei-
neswegs nicht Unrecht thun zu wollen, (denn , wie bereits im Ge-
spräche mit Polos dargethan worden, niemand frevelt freiwillig, d.
h. das Böse an sich zum Zwecke setzend) sondern es wird eine
gewisse Kunst dazu erfordert. Wieß schützt: man sich aber wo
nicht gänzlich doch grösstentheils vor Unurechtleiden? Nicht an-
ders, als wenn man entweder selbst im Staate herrscht oder Freund
der bestehenden Verfassung ist.
Hier gibt Kallikles, der schon lange die Erörterungen mit nn-
rerholenem Widerwillen angehört hatte, sehr lebhaften Beifall,
da Sokrates seinen eigenen Grundsätzen beizustimmen scheint.
Dieser fährt rnhig fort: Wenn in einem Staate ein wilder Ge-
waltherrscher regiert, so wird nur der ihm ähnlich geartete Bürger
vor Unrechtleiden gesichert sein, nicht aber vor Unrechtthun; in
dieses wird er vielmehr versinken nhne Strafe zu leiden, und somit
in das höchste Elend stürzen. Freilich kann ein solcher gerechte
Männer um das Vermögen, ja sogar um das Leben bringen. Allein
der Vernünftige schätzt nicht unbedingt das Leben über alles.
Sonst würde jeder Kunst, die aus Lebensgefahr rettet, z. B.
Schwimmen, Schiffslenkung, ‘Maschinenbau, Heilkunde — der höchste
Preis gebühren, welchen Kallikles der Rhetorik allein zuwenden
will. Angenehm ist es freilich zu leben; wie lange Zeit aber, dar-
nach fragt kein rechter Mann. Dasselbe Schutzmittel gegen Un-
rechtleiden, nämlich mit der bestehenden Verfassung in Ueberein-
stimmung zu sein, gilt natürlich von allen Staaten. Deshalb kann
Katllikles seinen Wunsch, bei den Athenern als Volksredner Gunst
und Einfluss zu erlangen, nur dann erfüllt sehen, wenn er ihnen in
seinem eigenen Wesen ähnlich ist. Wie muss man aber mit den
Bürgern umgehen? Von den zwei Verfahrungsweisen, deren eine
nichts weiter als Lust bezweckt, die andere hingegen das Gute
anstrebt, ist jene bereits als schändliche Schmeichelei zurückgewie-
sen worden.
Also muss darauf hingewirkt werden, die Bürger möglichst
gut zu machen; sonst helfen alle Förderungen in Macht nnd Wohl-
stand nichts. Gleichwie aber derjenige, welcher im Bauwesen oder
in medieinischen Angelegenheiten Rath geben will, von den betref-
fenden Gegenständen die erforderliche Kenntnies erworben und
schon bethätigt haben muss; so hat auch der Staatsredner, wel-
Plat. Gargias. b
Slla.
512 d.
513e.
51A d.
xVIti EINLEITUNG.
’
cher seine Mitbürger zum Guten anleiten soll, erst nachzuweisen,
ob er bereits jemanden gebessert. Kallikles kann sich dessen: nicht
berühmen. Von den vorhia genannten Politikern Athens lässt es
sich gleichfalls nicht behaupten. Perikles z. B. emmtete vom Volke
‘ schmählichen Undank. Er hatte es also nicht sittlich veredelt,
verdient daher eben so wenig das Prädicat eines guten Volksleiters,
als ein Mensch, welcher die seiner Obhut anvertrauten Pferde oder
Rinder verwildern lässt, ein guter Thierwärter heissen kann. Kimon
“und Themistokles wurden verbannt, Miltiades sogar zum Tode ver-
517a.
5Bi8e.
519b.
521 a.
urtheilt. Gute Wagenlenker werden nicht, nachem sie ihr Gespaun
lange Zeit in Händen gehabt, zuletzt von demselben abgeworfen,
und grade so verhält es sich in allem ähnlichen. Die Genannten
waren also keine guten Staatsmänner.
„Sie brachten aber doch viel Grosses zu Stande.“ — Aller-
dings, z. B. Gebäude, Flotten, Mauern u, dgl., was allzumal die
Bürger nicht bessert, sondern nur die materielle Wohlfahrt unter-
stützt. Aber der Körper und alles ihm Angehörige soll, wie zu
wiederholten Malen bewiesen wurde, der Seele als seiner Herrsche-
rin dienen. Staatsdiener also mögen jene Politiker genanut wer-
den, Staatslenker nicht. Durch sie gerieth Athen trotz allem
äusseren Glanze in moralische Fäulniss ‚„ da Besonnenheit und Ge-
rechtigkeit fehlt. Gleichwohl stehen sie in ruhmreichem Andenken,
und statt ihrer werden, sobald einmal irgend eine Katastrophe ein-
tritt, die jetzt lebenden Politiker, vielleicht Alkibiades und Kalli-
kles selbst, büssen; freilich nicht ohne eigene Schuld. Denn völlig
grundlos klagt ein Staatsmann, der vom Volke Uebles erfährt, über
Ungerechtigkeit ; eben so grundlos wie die Sophisten, welche sich
für Tugendlehrer ausgeben und gegen ihre Schüler wegen Undank,
der sich mit Tugend nicht verträgt, Klage führen.
Kallikles protestiert gegen die Gleichstellung der Sophisten mit
den Rhetoren. Sokrates aber erinnert an ‚die (im Gespräche mit
Polos bewiesene) nahe Verwandtschaft beider und bedeutet ihn
dass eigentlich die Sophistik Vorzug verdient, in so fern die No-
mothetik, deren Scheinbild die Sophistik dort genannt wurde, der
Gerichtspflege, hinter welche sich die Rhetorik steckt, vorgeht.
Nachdem nunmehr beide Arten den Staat zu behandeln —
nämlich sittliche Besserung anzustreben und nach Gunst zu dienen
— hinlänglich sind beleuchtet worden , wiederholt Sokrates seine
Frage, zu welcher von beiden ibn Kallikles auffordere ? Dieser
entgegnet: zum Dienen; sonst werde er vermuthlich einmal in arge
EINLEITUNG. Bd 2)
“| Gerichtshändel. verfallen, Das gibt Sokrates. gerne zu, behauptet:
&} jedoch, dass er, ein unsträflicher Mann, nur von einem Bösewicht:
‚al könne angeklagt werden. Er sei überhaupt so ziemlich der ein-.521d.
ige von sämmtlichen Athenern, der die wahxe Politik verstehe und
übe; denn er rede niemals nach Gunst, sondern zur Besserung,
und rüge alles Schlechte rücksichtslos. Darum sei es auch wohl,
nöglich , dass er von dem unverständigen Volke verurtheilt werde.
Müsste doch ein Arzt, über welchen einsichtslose Kinder wegen
seines oft schmerzlichen Heilverfahrens zu Gerichte sässen, dasselba
Schicksal gewärtigen. Indessen wenn er gleich aus Mangel an
schmeichlerischen Redekünsten sterben sollte, werde er sich wenig
härmen,- woforn nur die: Seele nicht mit Ungerechtigkeit angefülls in.
den Hades kömmt. Denn die Ungerechtigkeit ist ja das grösste Uebel. 522 e.
Um diesen Fundamentalsatz bildlich zu veranschaulichen er-
zählt Sokrates zum Schlusse folgenden Mythos, der gleichwohl nur
Wahrheis euthalte. -
Schon zu Kronos’s Zeiten bestand das Gesetz, dass die Guten 523a.
nach ihrem Erdenleben auf die Inseln der Seligen, die Bösen in
den Strafort Tartaros kamen. Damals aber, und auch in der ersten
Regierungszeit des Zeus, wurden sie am Todestage noch lebend von
lebenden Richtern abgeurtheilt. Da klagten Pluton und die Auf-
seher der seligen Iuseln, dass an. beiden Orten Leute ankämen,
welche es nicht verdienten. Zeus erkannte die Ursache der fehler-.
haften Urtheile darin, dass die Menschen lebend, also mit Körper .
schönheit und Vornehmheit und Reichthum angethan,, vor Gericht
erschienen, und verordnete, dass sie künftighin erst nach dem Tode
vos gleichfalls verstorbenen Richtern sollten geprüft werden. Zu
Richtern setzte er drei seiner Söhne ein. Auf dem Kreuzwege in
der Asphodeloswiese des Hades sitzt Rhadamanthys über die Asiaten,
Aiakos über die Europäer zu Gerichte, Minos. entscheidet in zwei-
felhaften Fällen.
So weit der Mythos, Nun die Folgerungen daraus,
Der Tod ist die Trennung der Seele vom Körper. Wie dieser 5%-b.
im- Leben beschaffen war, verbleibt er auch nach dem Tode eine
Zeit lang. Grösse, Dicke, Form der Haare, Narben von Geissel-
bieben oder Wunden u. &. erscheinen unverändert: Das gleiche
Verhältnis findet. bei der Seele statt: sobald sie ‚des Leibes ent-
kleidet ist, zeigag sich ihre ursprünglichen Anlagen so wie alla
Eindrücke, welche sie unter den verschiedenen Bestrebungen erlit-
ten hat. Der Todtenrichter findet nun oft die Seele eines Gewalt.
p*
xx EINLEITUNG.
habers schwielig und verrenkt und verunstaltet durch Ungerechtig-
keit, Meineid, Lüge, Ausschweifung und andere Laster. Solche
." Seelen schickt er in den Tartaros zur Strafe,
525b.
526 c.
527b.
Jede richtig verhängte Strafe soll entweder den Gestraften bes-
sern, oder für andere zum abschreckenden Beispiele dienen. Bes-
serungsstrafe trifft diejenigen, welche sühnbare Fehltritte begangen
haben. Unverbesserliche Frevler werden im Hades gepeinigt, damit
geringere Verbrecher durch den Anblick ihrer Qualen vom Bösen
zurückgebracht werden. Zu solch einem Exempel wird auch Ar-
chelaos dienen, falls ihn Polos mit Recht so grosser Unthaten be-
schuldigt hat. Ueberhaupt besteht bei weitem die Mehrzahl dieser
Erzfrevler aus Tyrannen und Gewaltigen. Schon Homeros bezeugt
es, indem er Tantalos und Sisyphos und Tityos in ewigen Strafen
haftend vorführt, nicht aber Thersites und seines gleichen; denn
so unbedeutende Leute haben zu ihrem Glücke nicht die Möglich-
keit grossartige Frevel zu=verübep. Freilich gibt es auch unter
den Mächtigen treffliche Männer; Aristeides kann als Beispiel die-
nen ; die meisten aber lassen sich durch die Macht zum Unrechte
verleiten. Wenn nun die Todtenrichter die Seele eines solchen vor
ihrem Richterstuhle erblicken, gewahren sie von seiner früheren
Herrlichkeit nichts ; wohl aber bemerken sie die Sündenmale und
verhängen die entsprechende Strafe im Tartaros. Hinwiederum sen -
den sie die makellose Seele, selbst die eines geringen Mannes, vor
allen die eines echten Philosophen, auf die Inseln der Seligen.
fch bemühe mich deshalb, schliesst Sokrates, meine Seele
dereinst den Todtenrichtern möglichst rein vorzustellen. Unbeküm-
mert um die Ehren der Welt trachte ich nach sittlicher Vollkom-
menheit im Leben und im Tode und fordere auch nach Kräften
andere hierzu auf, insbesondere aber dich, Kallikles! damit du vor
jenem Seelengerichte dir zu helfen wissest. Denn unwiderleglich
fest steht der Grundsatz, dass Unrechtthun mehr gemieden werden
muss, als Unrechtleiden. Gerechtsein ist das Beste. Diesem zu-
nächst kömmt das Strafebüssen, wenn man gefehlt hat. Schmeichelei.
gleichviel ob gegen einzelne oder gegen die Volksmenge, ist zu
fliehen. Die Rhetorik soll, wie alles andere, nur zum Gerechten
gebraucht werden. Diesen Grundsätzen folgend lasse dich immerhin
von Unverständigen verachten, sogar beschimpfen. Es schadet dir
nichts, wofern da nur tugendhaft bist. An Staatsgeschäfte werden
wir allenfalls später gehen, wenn wir dazu die nöthige Einsicht er-
worben haben. Einstweilen wollen wir uns an die sicherste Lebens-
EINLEITUNG. ‚XXI
regel halten, nämlich Gerechtigkeit, und Tugend überhaupt, zu
üben bis in den Tod; denn deine früher aufgestellten, entgegenge-
setzten Maximen taugen nichts, o Kallikles | i
nl. Ä
Eintheilung des Dialoges. Zergliederung
der einzelnen Abschnitte,
Der ganze Dialog zerfällt mit Ausschluss der Einleitung und
des Schlusses in drei Haupttbeile.
In der Einleitung (pag. 447 a. — 448 d.) werden uns die Perso-
nen aufgeführt, welche sich am Gespräche betheiligen: Sokrates,
Gorgias , Polos und Kallikles. Ausser ihnen erscheint noch Chai-
rephon, weleher dann später im eigentlichen Gespräche mit Aus-
nahme von zwei ganz kurzen Zwischenbemerkungen (pg. 458 c. und
48) b.) keinen thätigen Anıheil nimmt Die ‚Bedeutung dieser
Nebenperson ist eine zweifache. Einmal dient sie äusserlich zur.
Aubahnung der Unterredung zwischen Sokrates und Gorgias. Denz
Sokrates selbst ist mit Gorgias nicht näher bekannt, Chairephon 447 b.
aber rähmt sich der Freundschaft des berühmten Sophisten; des“
halb beginnt er das Gespräch. Zweitens soll der Gegensatz zwi-
schen den Jüngern .der Sophisten und den Anhängern des einzig
wahren Philosophen — als solchen stellt Platon den Sokrates über-
all dar — veranschaulicht werden. Chairephon, welcher in. der 448 a.f.
kleinen ihm zugetheilten Rolle hinlänglich zeigt, dass er .das
dıalsyeodas mir Geschick zu üben versteht, beträgt sich durchaus
als bescheidener Begleiter (beinahe oxs«) seines verehrten Freundes.
Sobald dieser selbst das Wort ergreift, wird er schweigender Zu-448d.
hörer. Sogar von Kallikles zum Reden aufgefordert, verweist er481b.
ohne weiteres auf Sokrates. Wie ganz anders benimmt sich Polos.
Kaum ist Gorgias angeredet, so drängt er sich zum Antworten vor
und gibt .bierbei nicht undeutlich zu verstehen, dass er sich seinem
Lehrer überlegen dünkt, : 448.
in den beides Einleitungscapiteln — welche füglich dem zg040yog
einer antiken Tragödie vergleichbar sind — wird das Thema des gan-
zen Dialogs nicht eben ausdrücklich angegeben (denn dieses ver-
meide: Platon durchaus als unkünstlerisch), sondern angedeutet.
Sokrates erklärt nämlich gleich anfangs, er wünsche von Gorgias447c,
über. die Kunst, welche derselbe übt und lehrt, Auskunft zu er-
halten. "
xx EINLEITÜRG.
-Der erste Theil, das Göspräch zwischen Sokrates und Gorgias
(pg. 448.d. — 461 db.) hat die Erörterung der Frage: was ist die
Rhetorik ? zum Gegenstande. Gorgias: definiert sie als die Kunst
der auf Glauben, nicht auf Wissen, begründeten Ueberredung in
Versammlungen bezüglich des Gerechten und des Ungerechten. Da
er hierbei von der Möglichkeit einer unrechten Anwendung spricht,
aber zugesteht, der Redner müsse vom Gerechten auch Wissen be-
sitzen, womit zugleich — nach sokratisch-platonischen Grundsätzen
— das Wollen und das Vollbringen unzertrennlich verbunden ist,
verwickelt er sich in Widerspruch,
Im zweiten Theile (pg. 461 b. — 481 b.) untersucht Sokrates
mit Polos: welchen Werth hat die Rhetorik ? Sokrates erklärt sie
als--eine im blosser Fertigkeit bestehende Afterkunst, als eine Art
der xoiahkeıie, welche im Gegensatze zu den wahren Künsten, deren
Endzweek. das Gute ist, nur die Lust zum Ziele hat, deshalb. schlecht
und :schändlich ist, Da Polos, ohne die Richtigkeit dieser Defini-
tion selbst in Frage zu stellen, nur gegen das geringschätzige Ur-
theil -einwendet, die Redner, im ‚Stande durchzusetzen was ihnen
. !beliebt, seien -im Staate sehr. mächtig; so entwickelt Sokrates, wie
dieses :als kein Beweis von Macht, d. h.. dem Vermögen auszufüh-
ren, was-man will, gelten darf, indem nur das Gute (als Zweck)
gewollt wird, Unrechtthun hingegen unbedingt ein Uebel ist —
ämger als :Unrechtleiden, weil hässlicher — am meisten, wenn es
umgestraft bleibt, da die Strafe, als Heilmittel von .der Schlechtig-
keit, das Recht, worin die einzige sdd«ıuowia besteht, wieder .her-
stell. Demnach gewährt die Rhetorik , das Mittel zu straflosem
Unrechtthun, keine wahre Macht und hat keinen Nutzen, ausser
- höchstens falls sie zur Herbeiführung verdienter Strafen angewendet
würde.
Im dritten Theile (pg. 481 c. — 522 c.) untersucht Sokrates
mit Kallikles, welche Lebensbahn — ob Philosophie oder politische
Rhetorik — im Staate zu verfolgen sei. Kallikles, ein Verächter
‘der Philosophie, empfiehlt die Beredsamkeit zur Erreichung der
södaıuovie, welche, da die Lust mit dem Guten und der Schmerz
mit dem Bösen identisch sei, in der nach der Natur (xar& pvcıy)
berechtigten, durch Herrschaft über die Mitblirger ermöglichten
Befriedigung seiner ungezügelten Begierden bestehe, Diesen Satz
' führt Sokrates ad absurdum, indem er einerseits. nachweist, dass
dann die contradictorisch entgegengesetsten Begri@e Gut und Böse
bei der Befriedigung einer Begierde, wo Lust und Schmerz in einem
EINLEITUNG. xx
Momente zugleich statt findet, zusammen fallen müssten ; anderer-
seits, dass Einsicht und Tapferkeit, welche als gut snerkannt wer-
den, nicht nothwendig mit der Lust verbunden sind. Hierdurch
sieht sich Kallikles gezwungen bei Scheidung der Lust in gute und
schlechte nicht mehr diese selbst, sondern das ihr erst Werth ver-
leihende Gute als alleiniges Ziel aller Bestrebungen anzuerkennen
und in Folge dessen nur denjenigen Künsten, welche das Gute be-
zwecken, wahren Werth beizumessen. Sollte zu ihnen auch die
Rhetorik gehören, so müsste durch sie, weil das Gute in massvol-
ler Ordnung, nicht in Zügellosigkeit besteht, Selbstbeherrschung
mit welcher Gerechtigkeit und alle übrigen Tugenden zusammen-
hängen , herbeigeführt werden. Es müsste ferner Unrechtthun, zu-
mal wenn es ungestraft bliebe, weit mehr als Unrechtleiden von ihr
verhütet werden, gleichviel, ob hierbei die eigene Existenz geschützt
oder gefährdet wärde, da nicht Jas Leben an sich, sondern die
Tugend, über alles zu schätzen is. Eine solche Rhetorik besteht
aber in Wirklichkeit weder jetzt, noch wurde sie von Jen berühm-
ten, doch keineswegs sittlich bessernden, Politikern früherer Zeit je- -
mals in Anwendung gebracht. Sich, den Philosophen, allein nennt
Sokrates den wahren Staatsmann, weil er durch Wort und That
‚ seine Mitbürger zum einzig wahren Endziel des menschlichen Stre-
bens; zum Guten, anregt: im Bewnstsein des Rechten unbeküm.
mert uam schlimme Folgen für sein Leben.
Welcher von den beiden Lebenswegen , ob Rhetorik oder Phi-
losophie, zu wandeln sei, beantwortet sich hiernach von selbst.
Der Schluss zeigt in einem der Hauptsache nach dem Volks-
glauben entnommenen Mythos, wie der im Dialoge begrifflich er- -
örterte Grundsatz, dass der Gote allein glücklich, der Böse aber
auf jeden Fall elend ist, auch für das Leben nach dem Tode gils
und dort noch evidenter verwirklicht wird. So erscheint die von
Sokrates dialektisch entwickelte, zur bestimmten Klarheit gebrachte
Lehre bereits seit alter Zeit vom religiösen Bewusstsein geahnt.
Diese eben bezeichnete -Eintheilung in drei Hauptabschnitte
wird sowohl durch die ganze Anlage des Dialogs als auch durch
die Ausführung im Eiuzelnen begründet.
Drei Mitunterredner führen das Gespräch mit Sokrates. Sie
treten nach einander auf, so dass zuerst Gorgias allein, dann ebenso
Polos, zuletzt Kallikles ihre Rollen als Antagonisten des Sokrates '
abspielen. Nothwendig treten sie in dieser bestimmten Reihenfolge .
auf, und zwar jeder einzeln, weil diese drei Personen — wie weiter
XxIV EINLEITUNG.
unten erörtert wird — als Repräsentanten der drei Entwickelungs-
stufen desselben Principes vorgeführt werden. In Gorgias sehen
wir den theoretischen Begründer der sophistischen Beredsamkeit,
Kallikles verficht das Extrem derselben in. seiner praktischen An-
wendung. Polos steht zwischen beiden in der Mitte. Mit jenem hat
er die rein theoretische Ausübung der Rhetorik, mit diesem die aus
Sophistik nothwendig erfolgende Immoralität der Gesinnung gemein.
Darnach erklärt sich auch die verschiedene Länge der einzel-
nen Abschnitte. Sachgemäss erscheint Gorgias am kürzesten, Kal-
likles am längsten als Träger des Gesprächs.
Allein nicht drei gesonderte Ganze haben wir vor uns, sondern
nur drei Glieder eines organischen Ganzen.
Um den jedem Kunstwerke nothwendigen einheitlichen Charak-
ter schon äusserlich zu wahren (womit der Nebenzweck, durch
Abwechselung das Interesse des Lesers rege zu erhalıen, sich wohl
verbinden: lässt) theilt Platon gelegentlich einer andern Hauptperson
Zwischenbemerkungen zu, Der Umstand, dass gleich im Anbeginne
448a. Polos dem Gorgias so zu sagen das Wort vor dem Munde wegzuneh-
meu sucht, lässt fortwährend darauf gefasst sein, dass, sobald nur
der greise Meister die Fehde aufgibt, der kühne Jünger unverzüg-
lich auf den Kampfplatz springt. Als Gorgias dem Gespräche
ausweichen will, wird er von Chairephon und Kallikles sehr arıig
davon abgehalten. 458 c. d. In den beiden andern Abschnitten
tritt Gorgias zu wiederholten Malen vermittelnd auf. Zuerst ermahnt
er den Sokrates, welcher aus Schonung gegen ihn die Rhetorik für
einen Theil der xoAarsix zu erklären Bedenken trägt, zu rück-
463 a. sichtsloser Entwickelung seiner Ansichten. Bald darauf nimmt er
das Gespräch , in dessen streng geordneten, schrittweise sich fort-
463. bewegenden Gang sich Polos nicht schickt, für kurze Zeit selber
auf, Endlich bestimmt er den bereits in dem Netze seiner Wider-
5806b. sprüche gefangenen Kallikles zur Fortsetzung der Unterredung,
Auch Chairephon wird — gleichsam im Zwischenacte — von Kal-
likles zu einer Entgegnung veranlasst. (s. oben.)
Diese Aeusserlichkeit der Composition steht im Einklange mit
dem Inhalte. Die drei Redner bewegen sich ja nicht auf ganz ge-
trennten Bahnen, sondern der nachfolgende nimmt auf den vorher-
gehenden Bezug. Polos knüpft seine Discussion an den Punkt an,
461b. wo Gorgias in. Verwirrung gerieth. Kallikles greift im Anfange
482 c. seiner Unterredung unmittelbar den Polos,. mittelbar den Gorgias an.
Geflissentlicb wird mit dem auch äusserlich dadurch, dass So-
EINLEITUNG. KxXV-
krates die Ergebnisse der vorausgegangenen Erörterung resumierend 460 e.
im längeren Zusammenhange bespricht, markierten Auftreten einer 480aff.
neaen Hanptperson, wobei jedesmal ipg. 461 b; 481 b.), in Folge.
des förmlichen Abschlusses einer bestimmten Gedankenreihe,, eine
kurze Pause anzunehmen ist, dem Gespräche eine entscheidende
Wendung gegeben, einerseits durch ausdrückliche Verwerfung des
unmiıtelbar vorher — wenigstens scheinbar — gewonnenen Resul-
ttes, amdererseits durch Aufstellung neuer Gesichtspunkte. Die
von Gorgias theils selbstständig erklärten, theils anerkannten Sätze
fasst Sokrates bündig zusammen und fügt, da sie wegen ihres in-
nern Widerspruches sich schlechterdings nicht vereinigen lassen,
schliesslich hinzu: radr« ov» Onn work Eysı ... oUx OAlynsAßla.
ovvovdiag doriv more inavüg Ötnoseypacdheı. d. bh. — wenn man
ähnliche Aeusserungen des Platonischen Sokrates in. anderen Dia-
logen damit zusammenbält — „in dieser Weise kann die Erörterung
nicht fortgeführt werden.“ (Dass gleichwohl des Wahren viel wirk-
lich festgestellt sein kann, wird damit nicht geläugnet.) Polos er-
öffnet einen neuen Weg, indem er den Stein des Anstosses dadurch
wegräumt, dass er das Wissen des Gerechten und die Fähigkeit os 461c.
anderen zu lehren für jedermann voraussetzt. Nachdem er aber
selbst durch die aus seinen eigenen Behauptungen gezogenen Con-
sequenzen dermassen geschlagen ist, dass er weiter kein Wort der
Entgegnung findet, tritt Kallikles mit einem neueu Fundamental-.
satze, nämlich mit der Unterscheidung des «10» xara gvcıy und 482eff.
xaca »04u0», hervor. Indem er die vorangegangene Discussion als
vermuthlich nur scherzhaftes Wortgefecht bezeichnet, gibt er deut-
lich genug zu merken, dass er um die angeregte Verhandlung aus-
zuführen einer ganz anderen Grundlage benöthigt.
Jede der drei Abtheilungen hat einen bestimmten, von den bei-
den andern deutlich verschiedenen, in sich selbst gleichartigen Cha-
rakter sowohl in Bezug auf den Inhalt und seine Verarbeitung als
auch hinsichtlich der Darstellungsform.
In jedem einzelnen Abschnitte wird erstlich eine besondere
Frage gelöst.
In dem Gespräche mit Gorgias handelt es sich um Definition
der Rhetorik, (pg. 447 c; 449 a, d.) Diese wird gegeben (endgiltig
455 a.) und fortan festgehalten. Mit Polos wird die äussere Gel-.
tung der Rhetorik besprochen: Gleich in dem Vorgespräche mit
Chairephos bringt er anstatt der verlangien Begriffsbestimmung ein’
&yaauıoy der Redekunst vor. Jetzt mit Sokrates disputierend geht
xXVI EINLEITUNG.
er — ganz seiner oberflächlichen, nur dem äusseren Scheine zuge-
wandten Natur gemäss (wovon weiter unten die Rede ist) —- die
von Sokrates aufgestellte Definition, dass die Rhetorik keine Kunst,
sondern eine blosse Routine und ein Theil der xolausc« ist, ruhig
462 c.annehmend sofort zur Frage über, ob die Rhetorik etwas schönes
466b.sei? Das Schöne findet er in der Macht, welche der Redner im
Staate besitzt. Der Abschnitt schliesst mit dem Resultate, dass
die Rhetorik Aberbaupt keinen Nutzen gewährt, aleo auch in Wahr-
heit keine Macht verleiht. Die ganze Unterredung mit Kallikles
sucht zu ermitteln, welche Lebensbahn der Staatsbürger verfolgen
487 e.soll. Diese Frage wird von Sokrates nicht nur gleich anfangs aus-
‚drücklich als Thema bezeichnet, sondern während des Gespräches
selbst, so oft dieses eine nene Wendung erhält, wiederholt (pg.
527b.492 d; 500 c; 512 e; 521 a, d.) und am Schlusse für vollständig
gelöst erklärt.
Drei verschiedene Stufen der sophistischen Weltanschauung in
Bezug auf das Staatsleben sind uns in den drei Abtheilungen .dar-
gestellt. Ihre Repräsentanten sind keine allegorischen Erscheinungen
für blosse Abstractionen ; es sind historische Personen. Gewinnt
dadurch einestheile die Darstellung besondere Lebendigkeit, so dür-.
fen hinwiederum diese Männer keime Rollen spielen, welche mit ihrem
‘ anderweitig (wenn auch uns nur wenig, so doch den Zeitgenossen,
als das Werk veröffentlicht wurde, vollständig) bekannten Charakter
im augenfälligen Widerspruche stünden. Freilich ist Platon in
Rücksicht auf die dramatische Gestalt seiner Dialoge zugleich
Dichter; er bedient sich des Rechtes seine Personen zu idealisieren
(vorzugsweise bei Sokrates) oder manches an ihnen mit grelleren
Farben zu schildern, ohne jedoch irgend nach Art der Komödie bis
zur Carricatur zu übertreiben. Darum haben wir Grund zu glauben,
dass z. B. der wirkliche Kallikles kaum so verwerfliche Grundsätze
bekannt hat, als ibm hier in den Mund gelegt sind. Wohl keine
Charakteristik in den Platonischen Dialogen darf als ein sprechend
ähnliches Bild angesehen werden.
Von diesem Gesichtspunkte aus ist auch die Schilderung der
drei Sophisten in vorliegendem Werke aufzufassen.
In dem Gespräche mit Gorgiag sehen wir veranschaulicht, wie
rein persönliche Achtung vor Recht und Tugend, wenn sie nicht in
der ganzen, durch klare Ueberzeugung geläuterten Denkungsart
ihre feste Grundlage. hat, sondern den theoretischen Principien,
selbst nur theilweise, entgegen streitet, unvermeidlich in Wider-
- Fe
EINLEITUNG. KXVIL.
sprüche führt, wo gegen die Consequenzen der vertheidigten Grund-
Sitze das angeborene Sittlichkeitsgefühl sieh sträubt. Gorgias, selbst
eine durchaus achtungswerthe Persönlichkeit, will von seiner Kunst’
aur gerechte Anwendung gemacht sehen. Indem er aber des Wis-
sous vom Gerechten, also (nach Platon’s Lehre) der Gerechtigkeit
selbst und somit, wegen des untrennbaren Zusammenhanges aller
einselnen Tugendarten, der wahren Tugend überhanpt entbehrt,
vielmehr all’ seine Kunst auf den blossen Schein, weleher, wo nicht
in den meisten, so doch in sehr vielen Fällen geradezu Trug ist,
gründet: erscheint er, wenngleich unbewusst, auf dem Boden der
Immoralitft stehend. '
Im zweiten Absehnitte, dem Gespräche mit Polos, wird tref-
fend die Unhaltbarkeit der charakterlos zwischen Reeht und Un-
recht hin und her schwankenden Halbheit gezeigt. Ehrgeiz und
Herrschsucht drängen daza, Glanz und Macht um jeden Preis an-
zustreben, selbst wenn dieses Ziel nur auf dem Wege des Frevels
(nach dem Beispiele des Archelaos) erreichbar sein sollte. Ja das
Vermögen Unrecht zu thun selbst erscheint als etwas Grosses,
dessen ungeachtet muss andrerseits zugleich die Schändlichkeit der
Ungerechtigkeit bei allem ihren &usseren Scheine zugestanden, so-
mit die unbedingte Schönheit der Gerechtigkeit und der Tugend
überhaapt anerkannt werden.
Im dritten Theile, der Unterredung mit Kalliktes, wird die
siegreiche Bekämpfung der bewussten, principiellen Unsittlichkeit
geführt. Schrankenlose Selbstsucht, welche kein höheres Gut als
den Sinsengenuss kennt und gelten lässt, durch seichte Aufklärung
(denn echt philosophische Durchbildung verträgt sich mit derlei
Maximen nicht) den Anstrich folgerichtiger Begründung vorkeh-
rend, bei vülliger Knechtschaft unter dem Joche unbezähmbarer
Leidenschaften sich als Freiheit von engherzigen Vorurtheilen
brüstend — sie stellt sich als das ‚Extrem der Sophistik im prak-
tischen Leben dar.
Diese drei Stnfen der sophistischen Weltanschauung lassen
sich mit den drei Comparationsgraden vergleichen, so dass Gorgias
den Positiv, Polos den Comparativ, Kallikles den Superlativ ver-
tritt. Dazu passt gar wohl die mit feinen Zügen gezeichnete
Selbstüberhebung jedes nachfolgenden Sprechers über seinen Vor-
gäuger. Polos trifft ganz richtig den Punkt, wo Gorgias in Wider- 461 b.
spräche gerieth. Dabei gibt er mit schlecht verhehltem Hochmuthe
u verstehen, dass ihn mit dergleichen dialektischen Schlingen zu
XxXVIilI EINLEITUNG.
umstricken dem Sokrates wohl nicht so leicht gelingen sollte. Von
Ehrfurcht vor seinem alten Lehrer wird er gehr wenig beirrt. Pie-
tät gegen Auctoritäten, die eigenen Meister keineswegs ausgenom-
men, war nicht Sache der Sophisten, denen. unbedingte Geltung
des Subjectes im Gegensatze zu jeglichem allgemein bindenden Ge-
seize das eigentliche Grundprincip war. (Näheres s. weiter unten.)
482cfl. Polos muss sieh aber von Kallikles noch derbere Zurechtweisungen
gefallen lassen.
Den drei Stufen der Sophistik ist dia Wiederlegung von. Seiten
des Sokrates genau angemessen, Betrachten wir zuerst die Gründe,
womit die einzelnen Gegner bekämpft werden. Gorgias greift die
Gerechtigkeit und die Tugend überhaupt nicht im geringsten an.
Er dringt im, Gegentheile darauf, dass von der Bedekunst nur rech-
ter Gebrauch gemacht werde. Mit lebhaftem Eifer verwahrt er die
456cff. Lehrer der Rhetorik, also zunächst sich selbst, gegen den Vor-
wurf, dass durch ihre Kunst die Sittlichkeit gefährdet werde. )ie,
Widerlegung ist also durch den einfachen Nachweis geführt, dass
diese Achtung vor der Tugend — die ja ein Wissen ist — mit der
sophistischen Rlıetorik , einer lediglich auf den Schein gerichteten,
auf blosses Meinen ohne Wissen absebenden Afterkunst, in Wahr-
heit unvereinbar bleib. Polos erschien uns durchaus in Halbheit
schwankend. Er widerlegt sich selbst, sobald aus seinen unklaren
und, weil sie auf Beispiele im Leben und auf die gewöhnliche Mei-
nung der Menge gestützt sind, der Begründung ermangelnden Be-
hauptungen die Consequenzen gezogen werden. Macht, zu welcher
hauptsächlich die Rhetorik verhelfen soll, hält, er für unbedingt
gut, also auch für schön, gleichviel ob sie durch Recht oder Un-
recht erlangt wird. Andrerseits räumt er ein, dass Unrechtthun
schändlicher und ärger ist als Unrechtleiden. Die Folgerungen aus
diesen sich widersprechenden Sätzen bringen ihn zum Verstummen,
Schärfere Waffen sind wider Kallikles nothwendig. Er reisst alle
Sittlichkeit mit der Wurzel aus, indem er unbeschränkte Herrschaft
491 e.aller Leidenschaften für gut und schün ausgibt, also das Laster
492% c. geradezu als die wahre Tugend hinstellt. Einen Gegner, welcher
das Princip selbst angreift, zu widerlegen gibt es kein anderes
Mittel, als eben dieses Princip in seiner unumstösslichen Richtigkeit
zu beweisen. Die absolute Giltigkeit des Guten im Gegensatze
zum Angenehmen wird von Sokrates streng dialektisch dargethan.
Hierzu im entsprechenden Verhältnisse steht die Methode der
Widerlegung. Das Gespräch mit Gorgias findet seinen Ausganzs- "
k
EINLEITUNG. xXx1X
pankt in der Definition der Rhetorik. Diese wird zu weit gereben. 449d.
Sokrates führt zur Berichtigung des Fehlers auf seinem gewohnten
Wege, nämlich mit Hilfe der Induction den Umfang der gegebenen
Definition immer enger begrenzend und so schrittweise auf das rich-
tige Mass einschränkend. Im Sinne des Gorgias kann keino andere
herauskommen, als die pg. 455 int. aufgestellte. Nun wäre für
Sokrates nur eine Möglichkeit zur Fortführung des Gespräches
übrig geblieben: die Berechtigung einer solchen auf Schein und
Trug beruhenden Afterkunst durch Darlegung ihrer Unsittlichkeit in
Abrede zu stellen. Dazu wäre gründliche Erörterung des obersten
Moralprincips unerlässlich gewesen, d. h. die consegnent fortge-
führte Unterredung mit Gorgias wäre nothwendig auf alle dieje-
üigen Punkte gekommen, welche erst in dem Gespräche mit Kalli-
kles ihre Erledigung finden. (Darauf deuten die Schlussworte des
ersten Abschnittes raür« 099 orn %. rt. A. hin.) Dies aber lag 461n.
zieht im Piane. Denn Gorgias selbst steht genau betrachtet mit
Kallikles auf gleichem Boden, aber nicht auf gleicher Stufe. Jener
hat sich die Folgerungen aus seinem falschen Principe noch gar
nieht zum Bewusstsein gebracht, wogegen dieser ihr Extrem wohl-
überlegt vertritt. Bei jenem sind die der Sittlichkeit zuwiderlau-
fenden Grundsätze — um einen Terminus des Aristoteles anzuwen-
den — nur xarı Öusauıs vorhanden ; bei diesem erscheinen sie
br dvsoyeic. Darmach muss die Bekämpfung des alten Meisters,
welcher selbst nicht absieht, wie gefährliche Waffen seine Kunst
liefert, eine ganz andere sein, als die seines Jüngers, welcher diese
Waffen rüstig zu schwingen weiss. Mit feiner Berechnung lässt
aleo Platon den Gorgias gleichsam im Vorübergehen vor dem
Missbrauehe der Redekunst warnen ; d. h. er lässt ihn die eigent-
liche Hauptsache, nämlich die Unsittlichkeit der sophistischen Rhe-
torik, nur nebenher flüchtig berühren. Das genügt jedoch um Wi-
dersprüche in den Behauptungen des Sophisten aufzudecken; und
weiter geht die Widerlegung nicht. Polos wird von vornherein als
zwar der Rhetorik kundiger, in der Dialektik aber unerfahrener 448 d. 47°
Mann bezeichnet; ein Vorwurf, welcher alle Sophisten trifft, in un-
serem Dialoge aber gegen diesen allein ausdrücklich erhoben wird.
Zugleich ist wiederholt auf sein Buch, worin er die verschiedenen
Redefiguren behandelt hatte, angespielt. Diese Andeutungen leiten
den Leser darauf, in dem mit Polos geführten Theile des Dialogs
überwiegend auf die Form der Gesprächsführung seine Aufmerk-
samkeit zu spannen. Hier wird das Formale der sophistischeu Be-
ZıX EINLEITUNG.
redsamkeit sur, Anschauung gebracht: Polos, unvermögend das
448c. gegebene Thema streng logisch zu erörtern, will- sogleich zierliche
Reden verbringen , wodurch der Gegner von dem eigentlichen
Fragepunkt: soll abgelenkt werden. Gründliche Begriffsentwickelung
ist seine Sache nicht; dafür sucht er sich mit rhetorischen Kunst-
461.d. stücken auszuhelfen. Zunächst muss Sokrates gegen seine u@xg0-
Aoyia Protest einlegen. Anstatt aus inneren Gründen die entge-
gengestellten Ansichten zu böstreiten beruft er sich auf Beispiele
471e.(z. B. auf Archelaos 470 c. ff.) und bringt uaorvesg für seine
47% a. eigenen Grundsätze bei. Ein ander Mal trachtet er den Gegner
473 4. durch imponierende Aeusserungen einzuschüchtern oder zieht es vor
‚473 & bloss höhnisch zu lachen. Gegen die Spiegelfechtereien eines sol-
chen Mitunterredners muss Sokrates seing philesophische Methode
in ihrer innern Siegesgewalt zur Geltung bringen. Alle die pro-
teusartigen Wendungen hindurch wird Polos von der prunklosen,
ohne Rücksicht nur die Wahrheit suchenden, durch Blendwerk nie
beirrten Dialektik des Sokrates festgehalten, bis er endlich keine
Ausflucht mehr finden kann. Ist Polos nur Vertreter der sophi-
stischen Rhetorik nach ihrer äussern Form, so steht Kallikles als
der eigentliche Repräsentant ihres ganzen Wesens da. Ausdrücklich
wird er dafür erklärt: pg. 486: &. &0 old’ ou xrA. und 487 e, dav
zı 09 ask. dı h. wenn von- Kallikles irgend ein philosophischer
Satz anerkannt wird, so ist überhaupt vom sophistischen Stand-
punkte kein Einwand weiter möglich: und deshalb soll auch die
Widerlegung des Kallikles als Sieg über die Sophistik in ihrer
‚höchsten Potenz gelten. Allein diesen Sieg vermag Sokrates nur
mit Aufgebot aller ihm eigenen Weisheit zu erringen. Sein kühner
Gegner, der sogar die äussersten Extreme jener unsittlichen Schein-
weisheit zu verfechten kein Bedenken trägt, erscheint sowohl in
klarer Gedankenentwickelung den beiden früheren Sprechern über-
legen, als auch mit allen Schlichen der Rednerei genau vertraut.
481 d. Er allein ist ein praktischer Demagog (pg. 519 a. sogar mit Alki-
biades zusammengestellt); Gorgias und Polos sind blosse Theore-
tiker. In der That erweist er sich als ein Mann, der, wenn er
nicht grade einen Sokrates zum Gegner hat, Debatten wohl mit
Gewandtheit und Schlauheit zu führen versteht. So beschuldigt er
7b; 5lla.z. B. den Sokrates der sophistischen Finten, die er selbst begeht;
515b. erklärt die Consequenz desselben für starrsinnige Rechthaberei ;
klagt, da ihm sein taschenspielerisches Begriffverwechseln gerügt
489 c, wird, über pedantische Sylbenstecherei; gibt vor, wenn er seine
EINLEITUNG. ZXXI
binlänglich bestimmten Aeusserungen berichtigen muss, eigenslich
das Rechte gleich anfangs gemeint zu haben, oder lediglich um den 489 cc; 49.
Sokrates zu versuchen etwas unrichtiges absichtlich gesagt zu ‚ha- 499 b,
ben; macht die Zngeständnisse, welche ihm durch unwiderlegliche
Gründe abgezwungen werden, mit der vornehmen Bemerkung, dass
er aus blosser Gefälligkeit gegen Sokrates (510 a; 513 e; 514 a;
516 b, c.) oder auch gegen Gorgias (501 c.) beipflichte. Als er
endlich, in unentwirrbare Widersprüche verwickelt, seine Niederlage
entschieden sieht — die freilich auch ohne sein ausdrückliches Zu-
geständuis zweifellos ist — verweigert er weitere Antworten:
natürlich nur weil ihm das Gespräch schon langweilig ist! Uebri-
gens sind diese verkehrten Grundsätze, welche er so schlau zu ver-
theidigen sucht, nicht einmal seine feste Ueberzeugung. Verräth 513 c.
er doch, dass auch er die Wahrheit der sokratischen Lehre wohl
erkenne, aber nur nicht anerkennen wolle,
Charakteristisch für die einzelnen Abschnitte ist schliesslich
der Ton, in welchem Sokrates mit den drei Sophisten redet. Eigen-
thümlich vor allen übrigen Dialogen Platon’s ist dem „Gorgias“ eine
gewisse Bitterkeit und Herbheit (Näheres s. im folgenden Capitel),
welche nicht sowohl durch einzelne hervorgehobene Stellen veran-
schaulicht als vielmehr durch den Gesammteindruck des ganzen
Werkes ‘gefühlte werden muss. Allein dieser seharfe Grundton ist
in den drei Theilen unseres Dialoges keineswegs gleich. Gegen
Gorgias wird so viel Schonung und Respect beobachtet , als einer-
seits die Bejahrtheit und persönliche Achtungswürdigkeit, anderer-
seits der grosse Ruhm dieses Mannes gebieten. Mit Kallikles, der
ja trotz seiner mehrfach bewiesenen feinen Manieren (man beachte
nur z. B. den höflichen Empfang pg. 447 a ff.) sich einige Male
im Eifer der Polemik gradezu bis zur Grobheit hinreissen lässt (vgl.
485 fi.; 489 b; 490 e; 494 d; s. die Anmerkung zu 511 b. int.),
wird schon weniger glimpflich verfahren. Sokrates greift ihn nicht
nur mit seiner bekannten Ironie an, sondern lässt es auch an eini-
gen derberen Seitenhieben nicht fehlen. Gegen den Schluss hin
wird der Ton immer ernster; namentlich machen die letzten Worte
des Sokrates, die feierliche Verdammung der von Kallikles ver-
theidigten unsittlichen Grundsätze, einen gewaltigen Eindruck. (Sehr
bedeutsam erscheint die Anrede @ Kalliulsıg zu Ende des letzten
Satzes!) Bei alledem wird eine gewisse Rücksicht gegen Kallikles
als Herrn des Hauses nicht ausser Acht gelassen. - Minder schroff,
XXXxu EINLEITUNG.
doch bei weitem spöttischer und mitunter wahrbaft geringschätzig
ist der Ton, in welchem Sokrates mit Polos spricht. Letztorer
' gibt hierzu vollen Anlass. Einmal fordert das anmassende Wesen
des jungen Mannes, welches seinem greisen, berühmten Lehrer Gor-
gias und dem weit älteren Sokrates gegenüber (vgl. pg. 478 a.; 461
b; 462 a; 467 b. u. Ö.) um so ungezogener erscheint, despectierli-
che Zurechtweisung beraus.: Sodann gibt sich der unphilosophische
Rhetor sowohl durch seine Unkunde der Dialektik so viele und so
bedeutende Biössen, dass er bei seinem überlegenen Gegner jeden
Anspruch auf Achtung verliert. Demnach finden wir natürlich, dass
ec; 466a.ihn Sokrates durch Hinweisung auf seine Jugendlichkeit und auf
463 e. sein hitziges Gebahren zwar indirect, aber eindringlich genug, zu
grösserer Bescheidenheit vermahnt ; ihn gleich anfangs, wo er sich
448 e.als Ersatzmann des Gorgias zur Unterredung aufdringt, ohne viel
Umstände bei Seite schiebt; die Versuche von allerlei rhetorischen
Kunststücken kurzweg als wirkungslose Trugmittel zurückweist (vgl.
pg. 461 d; 471 e; 472 a; 473 d, e.). Auch Chairephon legt eben
nicht zu grossen Respect vor dem allzu feurigen jungen Manne (gri
nomen et omen habet; s. die A: zu pg. 463 e. S. 51) an den Tag,
448 a.indem er ihn höhnisch fragt, ob er sich etwa seinem Lehrer Gor-
gias überlegen dtinke? (vgl. die ganz ähnliche, nicht weniger ironi-
sche Frage des Sokrates pg. 462 a., ‘welche schlechthin zu bejahen
sich der dünkelvolle Polos keinen Augenblick bedenkt.) Gorgias
“ selbst scheint ihn nicht sonderlich hochzuhalten. Mindestens lässt
sich aus dem &AA& roürov utv Eu, pg. 463 e. (über das möglicher
Weise verächtliche odrog s. die A. zu pg. 452 e. $. 21) eine ge-
wisse Geringschätzung entnehmen; was durch keine Stelle von ent-
gegengesetztem Charakter paralysiert wird. Kallikles tadelt seine
482 d. Ungeschicklichkeit in der Gesprächsführung. Aehnlichen Tadel
spricht er allerdings eben so gut über Gorgias aus. Gegen diesen
aber äussert er an andern 'Stellen seine Achtung (vgl. 497 b., wo
er sich bei ihm über Sokrates beschwert; 501 c., wo er ihm zuGe-
fallen sich zur Fortsetzung der Unterredung herbeilässt): gegen Po-
los wird nichts dergleichen geäussert.
Recht einleuchtend wird die Herbheit des „Gorgias,“ wenn
man die ungleich glimpflichere Behandlung des in seinem Forma-
lismus vielfach mit Polos verwandten Prodikos im „Protegoras,“ und
des Thrasymachos in der „Politeia,“ des Geistesbruders unseres Kal-
likles, in Vergleichung zieht.
=
EINLEITUNG. xxxIl
Hebt' man den dramafischen * Charakter des Dialogs (vgl. ob.
S. XXL s. E.) hervor, so stelit sich nach dem Umfange der Rollen
Katiikles als zgorayasıczng, Polos als devrspaymsıorns, Gorgias
als zorzaymwıorng: dar. Dass dessen ungeachtet von dem -leiztge-
nannten der Titel genommen ist, hat nichts befremdliches. Er bleibt
der Bedeutung nach die Hauptperson. Die beiden andern stehen
auf seinen -Schultern. In ihnen wird des. Gorgias Geist bekämpft.
Auch das Chorpersonale fehlt nicht**; freilich bleibt es stumm: mkn
müsste denn den Doovßos, das Beifalltosen, wovon zu Anfang des
dreizehnten Capitels die Rede ist, als eine Urtbeilsäusserung im 458 c.
Sinne des Chores der attischen Tragödie verstehen ***.,
Die von Aristoteles für das Drama geforderte Einbeit des Or-
tes ist gleichfalls beobachtet. Das ganze Gespräch wird indem
. Hause des Kallikles geführt. Obne Zweifel haben wir uns als Schau-
platz ein ähnliches Locale zu denken, wie im „Protagoras“ }. Je-
desfalls muss ein geräumiger Platz als Scene vorausgesetzt: werden;
denn das Auditorium besteht aus vielen Personen. (pg. 490 b. int.
Cap. 45 zu Anf. dav &v to avıo our, DomEeg vov, zolkol
artomxor ati.)
In. on
Zweck des Dialogs. Philosophische Er-
gebnisse.
Der jedem Kunstwerk nothwendige einheitliche Charakter be-
dingt, dass auch ein Platonischer Dialog nur einen Hauptzweck
haben kann. Dadurch wird jedoch keineswegs die Erreichung ver-
schiedener mit ihm. in natürlichem Zusammenhange stehender Ne-
benzwecke ausgeschlossen.
Aus einem Gesammtüberblicke der Werke. Platon’s erhellt,
dass dieser auch in Anlage und Form seiner Schriften bewunderungs-
werthe Philosoph im Allgemeinen bei seinen Dialogen (nur wenige
der kleineren abgerechnet) ein dreifaches Ziel zugleich zu errei-
chen sucht: a) die Erörterung einer bestimmten philosophischen
Frage; 5) die Widerlegung der entgegengesetzten Ansichten — bei
* Vgl. die Einleitung zu „Protagoras,“ III. Abschnitt, I.
*+ 8, pg. 447 c; 455 c; 458 c; 473 e; 490 b.
*** vgl. Horatius, Epist. 2, 3, 194.
t S. Protag. pg. 314 e. . Einleitung III. 1, 34 zu Ende.
Plat. Gorgias. I
XxXXIV EINLEITUNG.
weitem am meisten richtet sich seine Polemik gegen die Sophisten *
— in Betreff dieses Gegenstandes; c) die Verherrlichung, beziehungs -
weise Vertheidigung, seines Meisters Sokrates, des Philosophen za’
&Eoynv. Dieses dreifache Ziel nun wird immer unter Einem erreicht.
Sokrates disputiert mit irgend einem der bedeutenderen Sophisten,
welchem nicht selten ein oder mehrere Parteigenossen zur Seite ste-
hen (oder auch, wie z.B. im „Phaidros,* „Menon“ u.a., mit einem
Anhänger der sophistischen Bildung), widerlegt ihn schlüsslich und
erkämpft so den Sieg der wahren Weisheit über die Scheinweisheit.
In den meisten Dialogen erscheint jedoch bald die eine, - bald die
andere Seite tiberwiegend berücksichtigt**. Kaum noch in. einem
zweiten finden sich alle drei Zwecke so harmonisch vereinigt, wie
im „Gorgias.“
Betrachten wir zunächst das in ihm behandelte philosophische
Problem. Zu wiederholten Malen erklärt Platon die Frage: wel-
chen Lebensweg soll man wandeln? ausdrücklich für den
eigentlichen Gegenstand der Unterredung. 487 e. fin. S. 113. f. av-
zov Öb naillorn doriv N oneyıg.... neol ToVrwv @v 0V Ön ot
dneriunoag, noiov rıva yon slvaı rovavdoa nulri
önmırndecevsıv nal uegoı Tod, nal mosoßVTE009 nal VEwtegoV
övra . . . Inavag or Evdaıkaı, vi forı rouro 6 dEnırnder-
eo» woı, nal tiva TE0R09 Arnoalunv av adro ri. 492 d. int.
S. 126. deouaı 00» dym -o0ov umderl Toon dveiva, Fra To
Övrı nartdaönkov yernraı zag Bıaoreov. 500 c. ink S.
146 ‚f. Ög&s yde, örı nel TovVrov elolv nuiv ol Aoyoı, 08 vi av
uallov onovödsee: Tıs nal onıng0v voiv dyuv Avdommog, N
T0dT0, Ovrıva zon roonov ij», noregov dnl 0v 00 TaoL-
nalsig duf, T& Tod Avögog 6N Tadza nodtrovre, Atyovra. re &v
To Önuo-nal GnTogL.anv Koxoüvre nal. moiırsvonse-
vo» TOÖTOV ToV TE0noV, 09 vueis vüv molıreveode, MM Ei
tovds row Blov.röv dv gılocoypiea, xal ri nor dorlv 00-
og &uslvov d1apeomv. “Icwus odv Pälziordv darıy, ög der dyw
*S, Einleitung zu Protag. II, 5, 23.
+* So sehen wir im „Hippias“ (d. Gr.), „Protagoras,“ „Euthy-
demos,“ „Sophistes,“ „Theaitetos“ das meiste Gewicht auf
die Polemik gelegt; während hingegen im „Philebos,“* „Sym-
posion,“ in der „Politeia“ u. a. derselben weniger Raum ge-
geben ist. Wieder andere, wie „Euthyphron,“ „Kriton,*
vielleicht auch der „erste Alkibiades,“ haben vorzugsweise
apologetische Tendenz.
EINLEITUNG. ZIxXV
kzezeignoa, dınıpeicher, dızlonsvovg dk nal önoloynioasrag di-
Imloıs, el £orı tovro dırra ro flo, oxyaohaı, ri re
dıapsosrov ailknAkoıv nal öndrsgo» fımrdov ayroiv.
512 e. med. 8. 178. zö dnl rovrw onentior, tiv av roonov
twörov 09 wElloı gg0v0v Pıavaı og agıcra fıan ari. 521 a,
int. 8. 198. dzl zordgav 00V pe maganakeig nv Deoa-
zelav € s zöhems, Ö1001009 yor' de Tod dıauayeodeı
4ömvaioıs, mas as Beitioroı Eoovras, ... N og dianornjcosre
“ol zoög yagıv Ouılmnoovra.
Die hohe Bedeutsamkeit dieses Gegenstandes wird wiederholt
nachdrücklich betont. Ausser den oben (aus 487 e. und 500 c. —
man brachte 0 ri av uällov omovdassıd rıg nal ouıxgöy
soo» Zymv avdgmnog! —) angeführten Stellen genügt es nur
noch folgende Aeusserung des Sokrates (pag. 505 e; $. 160.) her-
vorzubeben: arag xıvövveva avayaaıdrarov elvaı (näml. dıer-
deiv TOv Aoyov) odrmg ... oluaı Eyaye yojvaı navrag nuds
gılovslnng Eysıv mgog 10 eldeivaı TO AAndis il dorı neol
öv Akyonev nal ze pEddog' K0ı969 yao ayafor Anacı pe-
v.009 yevlodaı avrO.
Dass es sich aber nicht etwa um die gesammte Moral, son-
dern lediglich um die politischen Lebensgrundsätze, d.h. um die
Beantwortung der Frage: wie soll man sich gegen seine
Mitbürger im Staate verhalten? hier handelt, ergibt sich so-
wohl aus bestimmten Erklärungen — s. besonders. die oben aus
pag. 500 c. beigebrachte — als auch aus dem ganzen Dialoge. Denn
nirgends kömmt etwas anderes, als das politische Leben, in Betracht,
überall wird der Mensch nur in seinem Verhältnisse zur
bürgerlichen Gesellschaft aufgefasst. Schon der einzige Um-
stand, dass im ganzen Buche der Weiber, der Sklaven, der noch
nicht zur politischen Mündigkeit gelangten Jünglinge mit keiner
einzigen Sylbe gedacht wird, die ja doch allzumal nur von der staat-
lichen Thätigkeit, nicht aber von allen moralischen Pflichten ausge-
schlossen sind, beweist, dass die Frage, zog Pıwr£ov; gleichbedeu-
tend ist mit mög dei moAırevecha:; Ueberdicss war im alten Grie-
chenland (und Rom) das Wirken eines freigebornen Mannes ohne
irgend eine unmittelbare Theilnahme an den Staatsangelegenheiten
gradezu undenkbar. Man lebte im Staate, nicht in der Familie.
Die Frage, wie soll man sich gegen seine Mitbürger im Staate
verhalten? findet zwei diametral entgegengesetzte Beantwortungen.
Kallikles erblickt das summum bonum in der Lust. Sie wird
e*r
XxXxXXVI BINLEITUNG.
durch Herrachnft über die Nebenmenschen erzielt. Das
wirksamste Mittel, diese zu erlangen, ist die (sophistische) Rede-
kunst. In demselben Sinne lässt sich Polos vernehmen. Solch
masslose Selbstsucht ergibt sich folgerichtig aus sophistischen Prin-
eipien, indem ja die unbedingte Geltung der Subjectivität mit Ver-
werfung der objectiven Wahrheit die Wurzel aller Sophistik ist *.
Sokrates dagegen vertheidigt den Grundsatz: man muss das
Gute, das allein wahre Ziel alles Strebens, zu verwirklichen su-
chen ; daher ohne jede eigennützige Nebenrücksicht auf die sitt-
liche Vervollkommnung seiner Mitbürger hinwirken. Dies
ermöglicht die Philosophie. Sie verleiht das Wissen vom Guten
und wahre Tugend überhaupt.
Demnach, formuliert sich das oben bezeichnete Thema so: ist
ım Staatsleben Philosophie oder Bhetorik * zu üben?
Dass hiermit das Thema für die drei Haupttbeile des Dislo-
ges nicht nur im Ganzen, sondern auch für alle in ihnen erörterten
Einzelnheiten bezeichnet ist, erhellet aus der obigen Inhaltsübersicht.
Im ersten Theile entwickelt Gorgias, der vorzüglichste Be-
gründer der sophistischen Beredsamkeit, das eigentliche Wesen sei-
ner Kunst. Dass vor allem andern eine gehaue Begriffsbestimmung
der Rhetorik als Grundlage für die ganze Untersuchung zu geben
ist, leuchtet obne weiteres ein. Denn die Rhetorik, der falsche
TE0r0g 10% noAırevecher, soll eben im wahren Lichte dargestellt
und somit — da jeder Trug, sobald er durchschaut wird, vernichtet
ist — widerlegt werden. Daher kann der umständlichen Ermittlung
der Definition keineswegs der Vorwurf der Weitschweifigkeit ge-
macht werden.
Im zweiten Theile wird die angebliche Macht der Rhetorik
kritisch beleuchtet und als Illusion erkannt. Ihr vermeintlicher
Nutzen wird in Abrede gestellt, weil strafloses Unrechtthun, wozu
sie allenfalls verhelfen mag, nicht nur schlimmer als Unrechtleiden,
* g, Einleitung zu „Protagoras“ II, 6. 27.
** Dass in unserem Dialoge unter Onzwoe überhaupt Staat>»-
mann — nach den sophistischen, nicht nach den philosophi!-
schen (d. i. sokratisch -platonischen) Grundsätzen — verstan-
den wird, ist in den Anmerkungen gehöriges Ortes gezeigt.
Eine ausdrückliche Erklärung gibt Platon 500 ce... Atyovr«
ze &v a djum xal Gnroginnv aonodvre nal mokırevo-
WEVOV TOVTOoV ToV rogomor, 09 vueis vöv nolı-
zeveohe nr. Alle drei Ausdrücke sind synonym.
[4
EINLEITUNG, :SIXV
sozdern Aberhaupt das Ausserste aller Uebel ist, Daher erscheint
genaues Eingehen auf das gegenseitige Verhältniss von adızeiy und
adınsicher als vollkommen sachgemäss.
Im dritten Theile wird .dgs (für. die beiden andern eben so
gut geltende) Thema so bestimmt angegeben, dass jeder weitere Nach-
weis nur unnütze Weitjäufigkeit wäre. Die.darin enthaltenp gründ-
lich ausgeführte Discussion über 70% und dyadgw bildet den inner-
sten Keru des ganzen „Gorgias“ ; denn jenes ist der Endzweck der
falschen, dieses der der wahren Politik. Die specielle Kritik endlich, -
welcher die gefeiertsten Staatsmänner Athen’s tınterzogen werden,
dient dazu, um an hervorragenden Beispielen zu zeigen,. dass eine
Staatsverwaltung, welche ihre Wurzeln im Boden des Sophistenthums
hat, nur schlechte Früchte hervorbringen kann. Denn im sophisti-
schen Geiste wirkten nach Platon’s (einseitiger) Auffassung jene
grossen Politiker. Der Mythos veranschaulicht die unausbleiblichen
Folgen der beiden Systeme: einerseits die Strafen, zu denen der
verkehrte Lebensweg jedesfalls nach dem Tode führt, andererseits
das Glück des Rechtschaffenen, insbesondere. des «vg YPLAocopos
(gl. pag. 526 c. S. 211). Wie enge die von der Kunst — nament-
lich von der Dichtkunst. vorzugsweise von der Tragödie —. handeln-
den Partien mit dem Thema zusammenhängen, wird weiter unten
.erörtert,
Als Gegenbild der sophistischen Staatsweisheit zeigt sich die
philosophische. Jene, auf Schein und Trug gegründet und des-
halb in ewigen Widersprüchen schwankend, bezweckt bloss Befrie-
dieung der sinnlichen Lüste eines Individuums selbst durch Frevel,
ist also nichts anderes, als die roheste Selbstsucht. Sie stürzt in’s
Elend, wenn nicht während des Erdenlebens, so doch unfehlbar im
künftigen Sein. Diese, in sich durchaus wahr und cönsequent,
strebt allgemeine Wohlfahrt durch sittliche Veredlung an, jeglichen
Eigenvortheil hintansetzend und sogar zur Aufopferung des Lebens
um der Gerechtigkeit willen bewegend. Sie ist die reine Tugend,
welche ohne alle äussere Motive — denn selbst die wahre &vdaı-
povia ist notbwendige Folge, nicht Zweck — das Gute an sich
selbst übt, gleichsam als Naturnothwendigkeit. Denn Harmonie,
welche im Sittlichen aus Besonnenheit und Gerechtigkeit, kurz als
Tugend, zut Erscheinung kömmt, herrscht als Grundgesetz durch
das Weltall (pag. 508 e. /.). Somit hat sich Folgendes als Grund-
gedanke des „Gorgias“ herausgestellt:
Die rechte Lebensweise in der bürgerlichen Ge-
XXXVvnI EINLEITUNG.
sellschaft ist nicht die sophistische Rhetorik (staatsmän-
nische Thätigkeit), welche ohne Rücksicht auf Recht und
Gesetz nur Macht und Sinnenlust anstrebt, sondern
die philosophische Tugend, welche, als Gerechtigkeit
sich offenbarend, ausser dem absolut Guten kein an-
deres Ziel verfolgt. |
Dass hiermit Platon’s Absicht wirklich getroffen wird, erhel-
let aus seiner ausdrücklichen Erklärung am Schlusse. Denn wider
seine sonstige Gewohnheit, das Endresultat der Erörterung aus dem
‚Gespräche selbst herauscombinieren zu lassen, wodurch viele Dia-
loge den Anschein gewinnen, als ob sie eines vollständigen Ab-
‚schlusses entbehrten; wird hier das oben bezeichnete Problem: mit
Bestimmtheit für vollständig gelöst erklärt. pag. 527 b. S. 213. 00x
Zysts arodsikaı, ag dei dAlov zıva Blow Ejv N Todrov Arl.
Den harmonischen Abschluss des Werkes bilden die Worte
(pag. 527 e. 8. 214 f.): @onsE 009 nysuorı to Adyo zonoousd«
To vOV wagapanevıı , O5 Nulv onuaiver, Orı OUTog 6 reomosg
&gıorog Tod Blov, xul ınv Öınaoovsnv wol nv allnv &ge-
nv donodvrag nal £jv anal redvavon. oda 00V Enauete,
nal Tovg along naganaliusv, un dnelvo, © 00 nıorevmv du
noonnalsig Zorı yao 0vVÖEvÖOg dfıos.
In dieser Stelle findet sich der Inhalt des ganzen Dialogs in
der prägnantesten Fassung ausgesprochen. Etwas ausführlicher ge-
schieht dasselbe auch zu Anfang des 63. Capitels (pag. 507 c. —
e. $. 167). &y@ ul» 009 raüra 0Vrm tideunı nal pnu Taüra
aAndn elvaı (näml. Tov Ed Modtrovrn uaragıov re al evdai-
uova elvar, Tov Ö& Xovno00v nal nanag roatrovre MHALov)- el
ö% Zorıw and, Tov BovAouevov .. . svdaluova elvaı owpgo-
ovuynv ulv dımureov nal dounteov, Arolaolav dk pevnteov ws
&rsı nodav Euxorog numv, nal napuonsvaoreov uclıora iv
und!v deiohnı Tod noAafeodar, dav Ö% dend7 7 adrog n aAlos
zıs row olnelov, n ldıwrns 7 nolıg, Emiderkov Öianv wol xo-
Anoteov, el uellsı evdarumv elvaı. odrog Zuoıye doxei ö
ornonösg elvaı, noös 0» Bläinovıa dei fiv, al navıa
els Todro xal T& &VTOd ovvrelvovra nal ta ns molewg,
Onwg dinauoodvn ragEoraı Kal COpg0CVVN To uaxxolo wellovrı
koecHaı, 09m zoctrew, 00% dmıdvulag dövre AroAdorovg elvaı
url. .
Mit dem Endergebnisse der vorliegenden Untersuchung voll-
EINLEITUNG. XXxIX
kommen in Uebereinstimmung bezeichnete schon Olympiodoros*
den Zweck des „Gorgias“ folgender. Massen: gauss rolvvr, Orı
HoRög MUTa zegl T&9.aEY09 („Principien“) dınleygd Hvar Tov
ptoovoa» nuäg Ernl rny zoAıtıanv svöaıuovle».
Es ist nunmehr der zweite Hauptpunkt in Betracht zu ziehen,
die Polemik gegen die Sophistik **. In unserem Dialoge
handelt es sich zwar beinahe ausschliesslich um die Bekämpfung
der sophistischen Rhetorik. Allein wie Platon nur eine Philoso-
phie anerkennt, welche das ganze Leben nach allen seinen Richtun-
gen umfasst, und von welcher die Politik ein Theil ist; so fasst er
auch alles ihr Entgegengesetzte, was nicht auf klar erkanntem Wis-
sen beruht und das absolut Gute zum Ziele hat, als eins auf, als
Sophistik. Die Rhetorik ist ihre Manifestation auf einem bestimm-
ten Gebiete. Die Bekämpfung einer einzelnen Erscheinungsform
weiss Platon nicht ohne Kritik des falschen Principes selbst zu füh-
ren. Daher kömmt es, dass in allen Dialogen, welche Streit wider
die Sophisten zum Gegenstande haben, mancherlei vorgebracht wird,
was bei oberflächlicher Betrachtung nicht zur Sache gehörig erschei.
nen mag. In unserem Dialoge finden wir zwei Stellen dieser Art,
die nur durch die Berücksichtigung, dass nicht eine für sich selbst-
ständig und unabhängig bestehende Sache, sondern ein integrierender,
mit dem Ganzen organisch znusammenhängender Bestandtheil des
Einen Sophistenthums erörtert wird, ihren berechtigten Platz finden.
Die erste enthält die Besprechung der Kunst, insbesondere der dra-
matischen Poesie, pag. 501 a..— 502 d. S.148 /. Sie wird als eine
* Von Olympiodoros, einem neuplatonischen Philosophen
aus Alexandreia, welcher im sechsten Jahrhunderte n. Chr.
lebte, sind nach der Aufzeichnung seiner Zuhörer (wie die
Eingangsworte ayölıa cvv VEo eis T0v Tod Ilatovog
T'ogylav ano gavnüs "Olvunıodagov Tod ueydlov Qıld-
00909 beweisen) Scholien zu Platon’s „Gorgias“, eben so zu
„Fhaidon“, „Philebos“ und dem „ersten Alkibiades“ vorhan-
den. Obige Stelle ist citiert aus: Platonis Goryias etc. recen-
sutt Ch. G. Findeisenius. Gotha 1796. Als Anhang ist
dem Buche beigefügt (S. 603 — 616): Praefatio scholiis Olym-
piodori in Gorgiam pruemissa e codice manu scriplo nunc pri-
mum edita a Routhio. Die Ausgabe von Routh (Platonis Eu-
thydemus et Gorgias. Recensuit, vertit notasque suas adjecit
Martinus Josephus R.) erschien zu Oxford 1774.
*+* Teber die polemische Seite der platonischen Philosophie im
Allgemeinen s. Einleitung zum „Protagoras“ $. 23 ff.
XL .[ EINLEITUNG.
der Rhetorik an Zweck und Wesen höchst verwandte Bethätigung
des Sophistengeistes verworfen. Die zweite umfasst die detaillierte
Erklärung der xolouel@ pag. 464 b. — 466 a. S. 52 f: Dass im
weiteren Verlaufe des Gespräches nur die eine der aufgezählten Ar-
ten, die Rhetorik nämlich, besprochen wird, lässt nicht vergessen,
dass hiermit keine erschöpfende Lösung gegeben ist — um so mehr,
da gegen den Schluss, pag. 520, a, b. S. 196 ausdrücklich an jene
Eintheilung erinnert wird — und der „Gorgias“ so gut wie jeder
andere Dialog Platon’s erst im Zusammenhange mit den übrigen
vollkommenes Verständniss gewinnt.
Die Sophistik fand ihre Entstehung in der Uebergangsperiode
am Ende des fünften Jahrhunderts v. Chr., wo in dem politischen
und geistigen Leben Athen’s ein grosser, tiefeingreifender Umschwung
vor sich gieng. Zwei sehr bedeutende philosophische Systeme — die
Lehren des Herakleitos und der Eleaten — hatten im Allgemeinen,
da in den innersten Geist des einen wie des andern Systems nur
äusserst wenige einzudringen fähig waren, Skepsis hervorgerufen.
Man kam dahin, das subjective Vorstellen für allein massgebend zu
halten; jedem einzelnen ist das wahr, was ihm als wahr erscheint *.
Sobald nun auf sichere Erkenntniss verzichtet und keine Befriedi-
gung in .der geistigen Forschung selbst mehr gefunden wird, bleibt
nur Selbstbefriedigung im Handeln und Geniessen übrig. Darum
hatte die Sophistik vom Anbeginne praktische Tendenz. Weit mehr
auf Erreichung gewisser materieller Zwecke ** als auf Entwickelung
der Theorie kam es an. Die Sophisten wollten Lehrer der prakti-
schen Tüchtigkeit sein. Bei der Oeffentlichkeit -und Mündlichkeit
aller Verhandlungen musste nothwendig Redegewandtheit eine sehr
hohe Bedeutung im Staatsleben erlangen. Beredsamkeit wurde das
erste Erforderniss eines Staatsmannes, da keine specielle Befähigung
(bestimmte Studien u. s, w.) verlangt wurde, sondern jeder vollbe-
rechtigte Bürger als solcher politisch thätig sein konnte Darum
hatte es die Sophistik vorzugsweise auf die Ausbildung der Rede-
kunst abgesehen. Da ferner wegen ihres skeptischen Grundcharak-
ters positiver Inhalt abgieng, musste sie um so mehr formelle
Bildung pflegen. Dem Denken wurde innere Gewissheit abgespro-
* vgl. Einleitung zum „Protagoras“ $. 37.
** Damit steht wohl das Unterrichtgeben der Sophisten gegen
Honorar, was Platon so oft rügt — vgl. Einleitung zum „Pro-
tagoras“ $. 31. — im Zusammenhange.
EINLEITUNG. XLI
chen. Es galt also nicht Wahrheit zu erforschen, sondern durch
gewandte auf Schein berechnete Rede in den Zuhörern. solche Vor-
stellungen und .Meinungen hervorzurufen, wie es jedesmal vortheil-»
hafı war, Alle Sophisten, auch diejenigen, ‚welche sich mehr. für
Tugendlebrer ausgaben (Protagoras, Prodikos u. a.), befassten sich
ernstlich mit Rhetorik, Wie sehr hierbei die äussere Form als Haupt-
ssche behandelt wurde, beweisen die dmıdeläsıg (Prunkreden 5 s. zu
pag. 447 a. med. S. 1).
.Da es um Wahrheit ganz und gar nicht zu thun war, viel-
mehr der echte Sophist mit eben so viel Schein das Gegentheil je-
der Sache zu verfechten verstand, übten sie sich über jedes belie-
bige Thema pro et contra zu reden, gegen alles Widerspruch zu er-
heben und sich in leerer Eristik zu tummeln, wobei sie keinerlei
Resultat erzielen, sondern nur ihre Gewandtheit zeigen wollten.. So-
bald einmal der Sinn für Wahrheit so gänzlich erstorben ist, kann
auch das Rechtsgefühl nicht lange lebendig bleiben. Daher wurde
bald dem Sophisten zum Hauptvorwurfe gemacht, dass sie der schlech-
ten Sache den Anschein der guten gäben [10% Nrra Aoyow xeEirra
zoısiv. Apologie 19 b. Aulus Gellius 5, 3, 7. pag. 162 Hertz: Pro-
lagoras .. . acerrimus sophistarum . . . pecuniam ingentem cum a disci-
pulis acciperet annuam, pollicebatur se id docere, quanam verborum
industria causa infirmior fieret fortior, quam rem graece ita dicebat:
z0» nrso A0yov ngsitto noLeiv. Cicero, Academica 2, 23, 72, Illi
guum res non bonas tractent, similes bonorum videri volunt. Aristopha-
nes „Wolken” 98. odroı (die uegiuwopgovziorat) ÖLddonovg’, du-
yveLov N ig dıdo, Akyovıa vırav nal Ölncın nadına. Ferner
112. F. slvaı nad adrois paoıv dupm to Aoyw, TÖV Agelrrov,
dorıs dorl, al TOv TNTrova. Tovzoıw ToV Eregov Toiy Aoyoıv,
töV NTToVR, vınav Atyovra paoı zadınazege). Ist das Gute und
Schlechte nur willkürliche Menschensatzung , so hat jeder, der es
vermag, das unzweifelhafte Recht, solche Satzungen umzustossen
(vgl. pag. 484 a. S. 103). Das beste Mittel hierzu ist Ueberredung *.
* Bei Aristophanes, „Wolken“ (V. 1420 — 1424) sagt der alte
Strepsiades zu seinem sophistisch gebildeten Sobne Pheidippi-
des, von dem er geschlagen wurde: Al ovdauou vouige-
Taı T0v MATEQR Tovro za0yELV — und erhält folgende Ent-
gegnung: ovx0vV ‚ung ‚ö 20V vouov T0v0’ nv zıdeig zo
noGToV, MamEg cv “a0, nal Aöyav Emeıde Tovg ma-
Amoug; nrrov vı Ömr Ebeorı »&uol naıvöv au zo
Aoınöv Feivaı 90m0» zeig viioıy, ToUg maregag avrı-
TORTE.
-
XLII EINLEITUNG.
Ihre Immoralität hehlten die Sophisten gemeiniglich durch die. Un-
terscheidung von Öfxcıov xar& vouovg und dixaıov xard pvoıv
(vgl. pag. 481 e. f. 8. 100... Protag. 337 d.). Unter letzterem
aber verstanden sie bloss, was ihrer eigenen individuellen Ansicht
entsprach *. Dass bei solcher Gesinnung auch ein feindliches Ver-
hältniss zur Volksreligion nieht ausbleiben konnte, ist selbstver-
ständlich. Einige der bedeutendsten Sophisten (z. B. Protagoras **,
Diagoras u. a.) wurden wegen Atheismus verfolgt. Sokrates selbst
wurde verschiedentlich — wie weiter unten zu erwähnen ist — mit
den Sophisten zusammengeworfen und sowohl von Aristophanes in
den „Wolken“ als auch bei seinem Processe wegen Irreligiosität
angegriffen.
Die Sophistik war der treue Abdruck des damaligen Zeitgei-
ste. Platon selbst bezeugt es Politeia 6, 493 a. Exacrog To»
kLodagvovvrov ldımrav, 095 IN oVr0oL Voyıorag xalodcı, u
Alu maudevev N teüra ra Ta» mollav ddynare, & Öo-
Eufovow Orav dHü0L0dw0L, “al voplav ravınv nalsiv ari. Die
demokratische Freiheit war bis zum Uebermasse erweitert. Der will-
kürlichen Aeusserung der Individualität wurde ungemein viel Spiel-
raum gelassen. Namentlich herrschte unbeschränkte Redefreiheit ***.
Jeder uinzelne suchte sich möglichst geltend zu machen. Die Leich-
tigkeit Gesetze zu geben und umzustossen benahm die Ehrfurcht
vor denselben und liess sie als Ausgeburten des zufälligen Belie-
bens erscheinen. So entstand nach und nach in den meisten Kö-
pfen arge Begriffsverwirrung. Thukydides 3, 82, 3. xal zn» elw-
Yviav adElacıvy av ovonarav Es rafoya davınıllakar
ty dınaıaceı. tolun ulv yao aloyıoros avdgia Ypılezaıgos
&voulodn, uelAnoıg Ok ngoundng delle züngeuns, To dt ow-
$009 Tod dvavdpov modoynuu ft... xal 0 ubv yalezalvov
nıorög el, 6 db Avrıldyav adra YnonTog.
* Bei Aristophanes a. a. O. (V. 1427— 1432) stellt Pheidippi-
des seinen Grundsatz, man dürfe den Vater schlagen, so als
naturgemäss dar: oueypaı dt Todg Alsnrenovag nal vaAlc
z& Bor& zavıl,' ds Todg naregag auvverar‘ nalroı ri
dıiape&oovasıv nuav Eneivoı; Strepsiades: ri dr,
dmsıön Todg Alsnıgvovag Kmavıa wine, ovx Lodleıg vol
nv xomoov nam) EvVlov nafrevdcıg; Pheidippides: 09 rav-
To», © rov, doriv.
** s, Einleitung zum „Protagoras“ $. 36.
“rg. pag. 461 e. int. S. 45 und die Anmerkung daselbst.
f vgl. pag. 492 b. int. $. 124. Politeia_ 8, 560 d. nv u8V
aldo nAıdıornta Ovouakorısgs adodcıv Em ariumg Yu
-
BINLEITUNG. XLIII
Allein nicht nur dem Zeitgeiste zusagend war die Sophistik,
sie half auch wirklich einem” dringend gefühlten Bedürfnisse ab.
Der Drang nach einer gewissen allgemeinen Bildung ohne sonder-
liches Vertiefen in gründliches Fachstudium beseelte die jungen
Leute aus den wohlhabenderen Familien so ziemlich allgemein *.
Vorzüglich wünschte man eine Vorbereitung für die politische Lauf-
bahn. Diese bestand — nach dem Obigen — zunächst in rhetori-
schen Uebungen. Die Schilderung, welche Xenophon von dem Feld-
herrn Proxenos gibt (Anabasis 2, 6, 16, 17.) gilt sicherlich „uch
von hundert andern, wenn gleich der Mehrzahl ihre Pläne weniger
zu verwirklichen gelang. IIoo&evog . . . eUdüg ulv ueigdxnıov @V
Inedvusı yerdodaı Ave Te ueydia nodteev Inavog’ nal dıa
zavınv nv dnıdvulav Edoxe T'opyix aoyvgıov. Enel Öf ovveye-
sero dnelvo lnavog Non vonloag elvaı al Koysıv nal pllos @v
Toig rEWToIg un Nrracder Edegyerav, NAdEV eig Tavrag Tag 0UV
Kvow oukeıs' xal Bero nrijosodaı Ex Tovrwv Övoua uEya nal
duvauıy meyainv xal yonuara wolle. Und den jungen Hippo-
krates führt Sokrates bei Protagoras mit folgenden Worten ein
(Protag. pag. 316 b. med.): ‘Innoxgaıns ode dorl... olniag us-
yains ze nal Evdaluovog, aurog Ök 77 pvoıw Öonei dvauıllog
elvaı roig niınımraıg. Emıdvusiv 88 wor Öoxei EAloyınog yeväo-
9a &9 77 noAsı" todo Ö8 oleral ol ualıora ysvioheı, el vol
cvyy&voızo. Wie sehr diese jungen Männer nach dem sophistischen
Unterricht begehrten, schildert Platon, mit der ihm eigenen Meister-
schaft im feinen Charakterzeichnen, an dem Beispiele des eben er-
wähnten Hippokrates, Spät in der Nacht erfährt er die Ankunft des
Protagoras. Sogleich will er zum Sokrates eilen, damit ihn dieser
dem berübmten Sophisten vorstelle, wartet aber doch bis zum fol-
genden Morgen; und schon bevor es noch zu dämmern beginnt,
klopft er an des Sokrates Thüre, und zwar za&vv opodon, vor un-
geduldiger Hast! (Protag. 310 a. f.) Darum fanden auch die so-
phistischen Lehrmeister überall sehr gute Aufnahme. Politeia 10,
600 c. TIowrayopag... nal Ilgodınog xal aAloı nammoilor...
nl zaürn 1 00ple 0Urw opodo« Yıloüvraı, More U0Vov 0U%
En! taig nepalaig megıpegovoıw avrovg ol Eraigoı **. Die un-
yada, 0wpooovvn» Ök davavögiav nakovuvreg re
nal moonnianıkovreg Erßallovor arl.
* vgl. pag. 487 c. int. . S. 112 f.
** vgl, das über die Liberalität des Kallias in der Einleitung
zum „Protagoras“ $. 39 Bemerkte.
XLIV EINLEITUNG.
geheuren Summen , welche ihnen als Honorar gezahlt wurden (vg!].
das Betrefiende in dem folgenden Abschnitte), ‚geben ebenfalls kei-
nen geringen Beweis dafür.
Die Sophisten fanden zwei sehr verschiedene Arten von Geg-
nern. Erstens hassten sie, als Sittenverderber. und Jugendrverführer,
die Bürger vom alten Schrott und Korn, welche in der Abweichung
yon der frommen Vätersitte den Ruin des Staates erblickten und in
beschränkter Verehrung der guten alten Zeit auch die wohlberech-
tigten Neuerungen, deren Vorzüge sie nicht zu würdigen verstan-
den, sammt und sonders verdammten. Als das Prototyp dieser Män-
ner stellt uns Platon im „Menon“ den Anytos, den nachherigen An-
kläger des Sokrates, dar. Derartiger Widerstand gegen den Zeit-
geist hat sich immer als erfolglos erwiesen. Aristophanes, der eben-
falls zu dieser Partei gehörte, hat sogar unbewusst und höchst un-
absichtlich der Geistesrichtung, welche er zu bekämpfen suchte, viel
Vorschub geleistet.
Weit gefährlichere Gegner fand das Sophistenthum an dem
echten Philosophenthum. Von diesem in all’. seiner inneren Haltlo-
sigkeit aufgedeckt, wurde es in sich selbst vernichtet. Freilich nicht
völlig: denn Sophisterei wird in ewig wechselnden Gestalten fortexi-
‚stiieren, so Jange Lug und Trug nicht gänzlich aus der Menschheit
verschwunden sind. Vor allen ragt unter. den Bekämpfern dieser
Scheinweisheit Platon hervor, das von seinem edlen Lehrer Sokra-
‚tes begonnene Werk — die Zerstörung der Dünkelweisheit — in
ungleich höherem Geiste fortsetzend. Gewaltige Schläge führt er
auch in vorliegendem Dialoge gegen die Sophisten (wie früher spe-
ciell auseinandergesetzt wurde). Allein dabei darf nicht übersehen
werden, dass er sich zuweilen vom Eifer des. Kampfes allzuweit hin-
reissen lässt. Es soll nun, um die oben dargelegte Schilderung
Platon’s von den Sophisten im „Gorgias“ nach Möglichkeit zu be-
richtigen, vorgebracht werden,. was sich allenfalls einwenden liesse.
Im Allgemeinen scheint Platon alle drei Hauptpersonen in
ungünstigerem Lichte dargestellt zu haben, als sie verdienten. Dass
‚Kallikles vor einer zahlreichen Versammlung so sehändliche Grund-
‚sätze wirklich verfochten hat, ist nicht ganz wahrscheinlich. Na-
mentlich dürfte das öffentliche Bekenntniss der pag. 484 a. erwähn-
ten Prineipien in einem demokratischen Staate nicht ohne Gefuhr
sein. Solche Ungeschicklichkeit und Unbeholfenheit in der Begriffs-
entwickelung, wie sie dem Gorgias zur Last gelegt wird, ist bei ei-
nem Manne, welcher selbst ein keineswegs simples philosophisches
EINLEITUNG. XLV
Werk verfasst hatte, schwer begreiflich. Athenaios (Deipnosophistai
11, 118. pag. 505. Casaubon.) meldet vor einem Proteste des Gor-
gias selbst: xAAoı 08 yaaıs, os avayvoos 6 Iooylag row [Märo-
v0g dıdloyor KOÖg ToVg ragdvrag einev, 6 oT odötr ToUTo» ovıE
simey OdTE NRovOeV.
Es könnte ungerechtfertigt scheinen, den | Gorgias in eine phi-
losophische Untersuchung. über Gerechtigkeit — somit, nach Pla-
tons Lehre von der Einheit aller Tugendarten, über die Tugend
überhaupt — zu verwiekeln und darin: schmählich unterliegen zu
lassen, da er doch, wie Platon’s eigenes Zeugniss beweist, von Tu-
gendiehren gar nichts wissen mochte. Menon pag. 95 c. Kal T'og-
ylov uelıora, © Zurgareg, tadre dyauaı (sagt sein Schüler Me-
non), Or 09x &9 NOTE KUTOÖ TOUTO AROVOKLS YrLoyvor-
uE90v (nämlich die Tugend zu lehren), @AA& nel rav aAlmv nu.
raysAd, 0Tav dx0VoN dmioyvovusvon‘ alla Akysıy oleraı
deiv nmoıei» Öeıvovg. So erklärt er sich auch in unserem
Dialoge nur für einen Rhetor, pag. 449 a. S. 9. Aber eine solche
Redekunst, die fast ausschliesslich das Gerechte und sein Gegentheil
zu ihrem 'Thema hat {pag. 454 b. S. 25 u. 6.) und gleichwohl das
Wissen hiervon fär entbehrlich hält oder doch factisch nicht besitzt,
kann Platon nicht anerkennen. Gorgias hätte, seinen anderweitigen
Aeusserungen consequent, ‘die Frage, ob er auch dieses Wissen bei-
bringen könne , unbedingt verneinen müssen; um so mehr, da ihm
die negative Antwort nahe gelegt war (pag. 459 e. S. 40): 7 &vayın
eidgvaı ... el Ök un, 0% 6 rs Onrogınns dıdaonakos
tovrovu ubv obötv dıudakeıs TOV dpınvovusvov — 00 yao 00%
Eoyov — roınoeıg 0° ati. Doch irgend etwas nicht zu können,
gesteht ein echfer Sophist, der ja z&vcopog * ist, nimmermehr.
Darum erwidert auch Gorgias (pag. 460 a. S. 0); ar Eym ulv.
olueı,, div tuyn un eldas, nal tadra nag Zuod uadmoezaı.
Dazu kömmt, dass Gorgias wirklich über Tugend disputierte.
Menon pag. 71 c. M. @ila ovV, © Zwrgares, dAndas 000° Orı
gern Sorıv oloda ...; S. un WOVov ye, aAlı nal 0vÖ ailm
* So heisst eg „Protagoras“ pe. 315 e. fin. von Prodikos: n«000-
pog yao wor doxei Avig elvaı »al Seiog., Euthydemos pag.
287 c. fin. von Dionysodoros: 0% vOV TAVCOPOS Tıg Nulv
apikaı neol Aoyovs ; ebendas. pag. 271 c. med. von Euthyde-
mos und Dionysodoros zugleich: mdvoogpoL, dreyvog. Lysis
pag. 216 a. von den Sophisten überhaupt : odroL ol ravaogoı
avdoss, ob Kvrıloyınot.
XLVI EINLEITUNG.
‚ao &vervgor eldorı, ag &uol doxu. M. ri dal; T'opyla oux
Avsruyeg orte Ivdade nv; S.Eyaye. M. site 00x done co elde-
vor; 8. 05 zdvv elul uvjuov, a Mivov, wore our Eym elneiv
dv zo nagovzı, mög uor zore Eöofer. AAN Long Enzivog ra olde,
ao 00 & Ensivos Fleysv* dvauvncov 009 us, mög fAeyev. Menon
gibt nun Reminiscenzen aus den Vorträgen des Gorgias über die
Tugend, deren Resultat ist: x«9” &ud&ornv av medkenv nal tor
Nıınıov ngög Enaorov Eoyov Exaaro Numv N Kern dorıy' Goav-
zug dt... al n none. (Menon pag. 72 a. med.) Dies wird
durch Aristoles, Politika 1, 13, pag. 1260, Bekker, bestätigt a 097
N av smpg00VVn yuvaınos val dvögos, 0d6: avögla nal dı-
KnLocvyn, KadarEeE @Ero Zmngdrıns.. . xadolov yap ol Al-
yovzeg EEanaracıv Eavrovg, Orı TO 80 Lysıy TjV Yyuynv des 7)
To Vedongaysiv 7 Ti TOY TOLOVTmv' noAd yüg Ausıvow Akyovgıv
ol EEngıduoövres rüg Agerag, woneg T'oeylas.
Um die von Gorgias begründete sophistische Rhetorik in ih-
rer Immoralität blosszulegen, werden die verkehrten, aller Sittlich-
keit Hohn sprechenden Grundsätze seiner Schüler und Anhänger
kritisch beleuchtet. Dagegen liesse sich erinnern, dass dem Meister
nicht die Fehler der Schüler aufzubürden sind. Sonst wäre ja So-
krates selbst für seine Schüler (d. h. Schüler in dem Sinne, wie er
selbst Apologie pag. 23 c. ff. erklärt) Alkibiades und Kritias ver-
antwortlich zu machen; wie er denn auch wirklich unter diesem
Vorwande angegriffen wurde *. Aber diese beiden zogen sich bald
von Sokrates zurück und hatten in seinem Umgange nur das sich
anzueignen gesucht, was zu ihren Plänen passend schien; für seine
moralischen Lehren blieben sie unempfänglich. Ihr schlechter Cha-
rakter stand im grellsten Contrast mit der sokratischen Lehre: wäh-
rend dagegen — wie oben nachgewiesen ist — die schamlosesten
Behauptungen des Kallikles sich einfach als Consequenzen des von
Gorgias vertretenen sophistischen Principes ergeben. Zwar könnte
man das bemängeln, dass Platon unsittliche Gesinnung mit Noth-
wendigkeit bei den Sophistenschülern — wenn gleich bei dem einen
* Xenophon, Memorabilia 1, 2, 12. &44’ pn yes 6 xarnyooos,
Zurgareı önılmıa ysvousvo Koiriag re nal Alnıßıdöns
nleiore nand vnv noAıy Enoınodınv ri. Aischines, Rede
gegen Timarchos, pag. 168 f. Reiske: vusis, @ Af'nvaioı,
Zwrgarnv T0V 00pLornv ünenzeivore, Orı Kortiav dpavn
NENALÖÜEUNDG, EYE TOV TOLEKOVIE, TÜV TOV ÖTjU0V Kure-
Avoavrov.
EINLEITUNG. | ZLVII
mehr, bei dem andern weniger — voraussetzt, weil er als deren Re-
präsentanten uns Polos und Kallikles mit so dunklen Farben zeich-
net und für das Gegentheil kein Wort verlauten lässt. Dennoch
sei Isokrates z. B., ein Schüler des Gorgias, unbestreitbar ein höchst
ehrenwerther Mann gewesen *. Allein dagegen genügt es zu erin-
nern, dass solche Männer sich in dem nämlichen. Falle befanden wie
Gorgias selbst; ihr angeborner Edelsinn liess ın praxi die angelern-
ten schlechten Principien nicht zur Anwendung kommen.
Entschieden spricht Platon den sophistischen Rednern und
Staatsmännern die dıaAsarınn ab. Nun wissen wir aber, dass sich
Perikles, der vorzugsweise gerügt wird (s. pag. 515 d. f. S. 184),
nicht bloss in der Jugend ernstlich mit Philosophie beschäftigte.
Alkibiades I. ** pag. 118 b. ff. &rreıg doa. (sagt Sokrates zum
Alkibiades) mg05 z& nolırına nolv maıdevdnvaı (d. h. ohne
philosophisch gebildet zu sein)- n&rovdas Ö} TovVro 09 0v uovog,
arra xal ol noAlol Tov nouTzövrwv ra Tjode vis nolsws, wAnv
oAlyov ye nal long toö 00V Enırgomov ITlsgınldovs. Alk. Adye-
zal yE TOL 00% &NO TOD adTOuKToV 00pOg yEyovavaı, aAl mol-
Aoig nal oopaig avyyevovevaı, nal IIvdoxislön Kal ’Avabayooa '
nal »09 Erı nlınodrog @v Adumvı Evvsozıv KVTod Tovrov fvere.
Aber dieses Philosophieren galt — trotz des Verkehres mit Anaxa-
goras — in Platon’s Augen nur für sophistische Uebung. Pytho-
kleides wird im „Protagoras* pag.316 e., Damon im „Laches“ 197d.
als Sophist bezeichnet. Bei Xenophon, Memorabilia 1, 2, 46. sagt
Perikles von sich selbst: xl nueig, rnAınovroı Övreg (nämlich '
wie der Jüngling Alkibiades), dsıvol T& rom@öra Nusv° Tore
yap nal dusistauev nal Eoopıfousda, ola neo nal 0v vovV
wol doneig uelerav. Doch ooyi£soheı ist nicht zu urgieren,
denn Alkibiades betrieb damals das dınlsyeoduı als Nachahmer
des Sokrates (vgl. Apologie pag. 23 c. med.).
Man könnte ferner den Einwurf vorbringen: Kallikles, wel-
* Von dem oben erwähnten Proxenos — s. S. XLIII— sagt Xe-
nophon a. a. O. $. 18: rocovrwv (näml. Ruhm, Macht, Reich-
thum) Ö° dmıdvunv opodox Evönkov au ul todro elyev,
Oz ToVrav oddEV Av YEloı nrdodeaı were adınlag, AA
ovv To Ödıxalo xul “un @Ero ÖEiy TOVrmv Tuyyanesır,
&vsv Öf tourwv un. Es scheint nicht unmöglich, dass hier
Xenophon auf den „Gorgias“ Bezug nimmt.
Die Unechtheit dieses Dialogs ist oft behauptet, niemals
vollständig erwiesen worden.
2;
XLVIII EINLEITUNG,
cher das .personificierte Sophistenthum in seiner äussersten Entartung
vorstellen soll, ist ein praktischer Staatsmann, kein Sophist. Weit
entfernt., sich als solchen zu bekennen, gedenkt er vielmehr dieser
Classd von Leuten mit: offenbarer Geringschätzung (pag. 520 a. int.
S.: 195 f.); Aber auch Polos und Gorgias selbst nennen sieh bloss
Rhetoren, nicht Sophisten; und ohne Zweifel ‘hätte jeder von ihnen
dieses letztere Prädicat abgelehnt. Denn der Name sogıorrs *
hatte damals bereits einen üblen Klang und war so ziemlich an Be-
deutung zum Schimpfworte geworden, ‚Niemand beanspruchte ihn als
Titel. Protagoras allein bekannte sich offen als Sophist, that sich
aber auf diesö Kühnheit ungemein viel zu gute (Protagoras pag.
316 d. f. vgl. Einleitung zum Prot. $. 31). 'Ueberdiess herrschte
beim Publicum eine auffallende Unklarheit bezüglich -dieses Begrif-
fes, der gleichwohl bei allen, welche sich auch darüber keine Re-
chenschaft zu geben vermochten, was eigentlich damit bezeichnet
sein sollie, die gehässige Nebenbedeutung hatte. Daher darf es nicht
befremden, Männer, welche die entschiedensten Antagonisten der
Sophistik waren, bier und da in diese Kategorie gerechnet zu sehen.
Sokrates, der Hauptbekämpfer aller Dünkelweisheit, der in diesem
'Kampfe seinen von der Gottheit ihm aufgetragenen Lebensberuf
sah, wird von Aristophanes in den „Wolken“ als der Sophist xar’
&&0ynjv lächerlich gemacht. Sogar Platon selbst wird von Isokra-
tes ** als Sophist bezeichnet. Auch andere Schüler des Sokrates
müssen sich diesen Titel gefallen lassen: Aischines (der Sokratiker)
von Lysias (bei Athenaios 13, 95; pag. 612 Casaubon.), Aristip-
pos *** von Aristoteles (Metaphysik f, 2. pag. 996 a. 32. Bekker:
tav ooyıorav rıvkg olov 'Aglorınznos nt.) Wenn übrigens Pla-
ton selbst zwischen 67jrogsg und ooyıorel unterscheidet (pag. 465 c.
S. 54 f. vgl. pag. 520 a. S. 196), so werden unter letzteren im en-
gern Sinne des Wortes die Tugendlehrer , Protagoras und seines
* Ueber die ältere Gebrauchsweise des Wortes s. Einleitung zu
Protag. $. 25.
** In des Isokrates „Philippos“ (pag. 84 e. fin. Stephan.) ert-
hält die Stelle, wo von raig zolıreiaug reis VrO av
c0pLora&v ysyoauuevaıg die Rede ist, eine invective ge-
gen Platon, ohne dass der Name genannt wird. Vgl. dage-
gen Platon’s Euthydemos pag. 305 b. ff.
*** Aristippos hat wenigstens insoferne ein Anrecht auf den So-
phistentitel, als er zuerst unter den Sokratikern gegen Be-
zahlung lehrte.
EINLEITUNG. XLIX
gleichen, verstanden. Im weiteren Sinne aber begreift gopıerıny
das ganze Reich des xoAaxavrınn) (pag. 464 b. f. 8. 52).
Wie wenig das allerdings harte Urtheil über die sophistische
Rhetorik — dass sie nämlich nicht im mindesten eine Kunst, son-
dem blosse duxsıgl« und @loyog dıargıfıf (vgl. pag. 462 b. 8. 47)
ist — als ungerechtfertigt angefochten werden kann, wird im näch-
sten Abschnitte, wo von der Lehrmethode des Gorgias die Rede
ist, im Einzelnen nachgewiesen.
Vielleicht möchte mancher der Kritik Platon’s wenn nicht
Beschränktheit, so doch wenigstens Einseitigkeit zum Vorwurfe ma-
chen, weil überall nur die Schattenseiten der Sophistik hervorge-
kehrt, ihre Vorzüge aber gänzlich ignoriert werden. Wahr ist es,
die Sophistik bildet ein wichtiges Glied in der Entwickelung der hel-
lenischen Philosophie. Sie beförderte sehr die Ausbildung der for-
malen Logik, theils unmittelbar durch die Pflege der Redekunst
und der Grammatik *, indem sprachliche Vervollkommnung entspre-
chende Denkfertigkeit bedingt; theils mittelbar, indem sie durch
ihre Trugschlüsse die Gegner zu gründlicher Erforschung der Denk-
gasetze zwang.
Diese etwaigen Vorzüge der Sophistik verleihen ihr jedoch
keinen Schutz gegen Platon’s Verdammangsurtheil. Die Förderung
der Sprachwissenschaft wiegt die nachtheiligen Einflüsse nicht im
entferntesten auf. Und wenn sie immerhin eine nothwendige
Entwickelungsstufe des Geisteslebens bildet, so folgt daraus noch
nicht, dass sie zu billigen und zur Existenz berechtigt ist.
Wenn nun durch die bisherige Untersuchung Platon’s Pole-.
mik als durchaus gerechtfertigt erscheint, so bedarf doch der eigen-
tümlich herbe Ton derselben, wodurch sich dieser Dialog von allen
übrigen unterscheidet, noch einer näheren Erklärung. Platon’s Ge-
reiztheit und Bitterkeit entspringt zunächst und zumeist aus dem
noch frischen Schmerze über die Hinrichtung seines geliebten Leh-
rers, dann wohl auch aus persönlichen Beweggründen.
‚‚" Die Bemühungen des Prodikos um die Synonymik waren bei
dem damaligen Zustand der Sprachwissenschaft (man vgl. nur:
den „Kmtylos“ des Platon!) nicht bedeutungslos (s. Einleitung
zum "Protagoras $. 35). Protageras erwarb sich auch um die:
Grammatik Verdienste. Von ihm stammt die Unterscheidung
der drei Genera bei den Nominibus. Aristoteles, Rhetorik 3,
5, 4. Ilowrayogng Ta@ yErn T&V Ovoudzwv dos Kggeva
„ul Srjlca no onevn.
Plat. Goargias. d
L EINLEITUNG.
Sokrates war — wie aug der Apologie deutlich genug her-
vorgeht *. — als Märtyrer für seinen Lehrberuf gestorben. Ihn,
den Erzfeind des Sophistenthums, hatte man als Atheisten und Ju-
gendverführer, kurz als Sophisten ** der schlimmsten Art (Apolo-
gie pag. 19 b.) zum Tode verdammt. Platon fand sich also bewo-
gen, zur Ehrenrettung seines Meisters dessen Stellung‘ den Sophisten
gegenüber in möglichst helles Licht zy setzen. Dass unter solchen
Umständen seine Stimmung eine sehr verbitterte war, darf nieman-
den wundern. Ueberdies gehörte einer der drei Ankläger, Lykon,
zu den Rhetoren. Mit ihm im Bunde war Meletos, ein tragischer
Dichter. Dies gibt ein äusserliches Motiv zu den Angriffen auf die
Rhetorik und nebstbei anf die tragische Poesie (pag. 502 b. S. 151).
Um nachzuweisen, wie ungerecht das Verfahren gegen Sokrates ge-
wesen sei, und um die noch immer bei dem Volke fortdauernde fal-
sche Meinung üher sein Streben und Lehren aufzuklären , schildert
Platon hier den als Stiaatsverbrecher Hingerichteten als den einzig
wahren Staatsmann unter allen Athenern (p. 521 d. f. S. 200) ***,
der mit Hintangetzung deg eigenen Wohles unablässig und unermü-
det die wirkliche Beglückung seiner Mitbürger durch sittliche Bes-
serung anstrebte; während diejenigen Individuen, welche dem sinn-
lichen Hange des unverständigen Önuog willfahrend bei aller schein-
baren Förderung in materiellen Dingen nichts als immer weiter grei-
fende moralische Fäulniss bewirken, wie sie selbst von den unsitt-
lichsten Grundsätzen und Tendenzen beseelt sind, Ehre und Macht
erringen }. Unter diegen Afterpolitikern begreift Platon nicht nur
* Auf den ganzen Sachverhalt des Procesges und der Verur-
theilung näher einzugehen ist hier kein Grund. Nur so viel
soll erörtert werden, als unmittelbar zum „Gorgias“ gehört.
** 5, die oben citierte. Stelle ans Aischines.
+++ Vgl. dazu pag. 472 a. S, 73, wo sich Sokrates allen Athe-
nern insgesammt, die vornehmsten und bedeutendsten nicht
ausgenommen, mit seinen Gesinnungen (@AX Eya 001 & is 0v
0dr7 Ouoloya!) entgegenstellt.
T Aller Begrändung entbehrt die. Nachricht, dass die Athener
bald die Verurtheilung das Sokrates schmerzlich bereuten und
seine Ankläger bestraften. Diodoros Sikeliotes 14, 37, pag. 692
Eichstädt: Adnvyoı Zungdens, 6, YıA00opog dm Avvrov
xul Meintov narnyogndelg Em’ Maspeig nal pÜoge TWv
veov Bararo xaredındaohn, nal mıor navsıor Erelevuno8d.
[4
Adlnov Ö ig narnyoglag yayarnpevns 6 Ösjuos wären!
1ndn, rnlınovrov Avdon Hewgiv avnenuevor. dLomeg TovS
EINLEITUNG. © LI
die sophistischen Rhetoren seiner Zeit, sondern auch die berühmte-
sten Staatsmänner Athen’s, Miltiades, Kimon, Themistokles, Perikles.
Dass er nachträglich mit Aristeides eine Ausnahme macht, ist nur
scheinbar. Denn pag. 526 a, b. S. 210 f. ist auch von anderen
byaven Politikern die Rede. Allein die ganze Stelle enthält gegen
das Frühere keinen Widerspruch, indem hier die xaiol xayadol
TauTn» nv agsıny 59 Tod Öinalag ÖLaysıolkeıv & &vrıg
Snızo6%kn auch mur in die Classe der dıdxovor moAswg gehören,
über die Sokrates pag. 517 b. f. S. 189, seine Missbilligung aus-
sprieht.
Nicht nur im Ganzen wird die Gegenpartei mit der schärfsten.
— ja theilweisb einseitigen * — Kritik angegriffen; der Ankläger
wird speeiell durch eine zwar kurze, aber von der gründlichsten
‘Verachtung überfüllte Stelle (pag. 521 c, d. 8. 199) dem Hasse der
Nachwelt überliefert. Diesen Ankläger genauer zu bezeichnen wäre
unkünstlerisch gewesen; denn Sokrates wird ja divinatorisch von
der Anklage als von einem wahrscheinlich bevorstehenden Ereignisse
redend dargestellt; die zufälligen Nebenumstände lassen sich nicht
vorausgehen : deshalb wird allgemein nur von einem KETnyo@og
geredet. Nominell nimmt unter den drei Anklägern Meletos den er-
“ xornyoonoavrag ÖL ögyüs elys nal Telog anoltovg are
»teıve. Diogenes Laörtios 2, 23, 48. Adnvaioı d’ eds
pereyvacar, WoTe vision nal malniorgag nal yupvadarı.
nal todg iv dpuyadsvoay‘ Meintov Öf Havarov ware.
yvocav. In dem allen ist kein wahres Wort.
* Otfried Müller, Geschichte der griechischen Literatur II.
Seite 18, 19 (2. Ausgabe): „Diese Künste der Sophistik wur-
den den Athenern um so verderblicher, da schon vor-dem
peloponnesischen Kriege, unter Perikles Verwaltung, die edle
Manneskraft des athenischen Geistes, die im Perserkriege und
der nächsten Zeit so herrlich strahlte, zwar keineswegs ver-
nichtet, aber doch innerlich schon gelähmt und gebrochen
war, gebrochen durch die Einwirkung desselben Glücks, wel-
ches jene männliche Kraft den Athenern geschaffen hatte.
Wenn auch das schneidende Urtheil des Platon über Perikles
Einwirkung auf die Athener (Gorgias pag. 515 e. 8. 185),
Perikles habe die Athener faul und geschwätzig gemacht —
dag dem grossen Philosophen sein durchgehender Widerwille
gegen die praktischen Staatsmänner der Zeit eingegeben —
unmöglich als gerecht und billig gelten kann : so ist doch
nicht zu leugnen, dass gerade die Principien der Politik des
Perikles in nahem Zusammenhange mit der von Platon so
grell ausgedrückten Entsittlichung stehen.“
d*
LII EINLEITUNG.
sten Platz ein *. Er war ein Dichter (Apologie pag. 23 e. med.
Miintos ürbe av roınrav ayttöuevog), ein mittelmässiger. (Bei
Aristophanes, „Frösche“ V. 1302, macht es Aischylos dem Euripides
zum bittersten Vorwurfe, dass er sogar aus den Gedichten des M.
manches zu entlehnen nicht verschmähe.) Gewiss sucht Platon, da
er doch — wenn er bei seinem valicinium ex eventu nicht alle Illu-
sion zerstören will — den Namen nicht gradezu nennen kann, den-
selben hinlänglich dadurch anzudeuten, dass er bei seiner Invective
gegen die Poesie grade den Meles als Beispiel anführt (pag. 502 a.
int. S. 150. Geflissentlich wird auch der mit dem Namen des An-
klägers gleichlautende Genitiv MeAnrog beigebracht). Dass übri-
gens diesem Individuum nicht weiter Aufmerksamkeit geschenkt
wird, hat darin seinen guten Grund, weil Meletos, mag man die
Verurtheilung des Sokrates wie immer erklären, jedesfalls nur als
Werkzeug erscheint ohne selbstständige Bedeutung. Seine Schlech-
tigkeit wird dadurch nicht gemindert.
Ist mit dem Obigen die apologetische Tendenz des Disloges
für Sokrates zur Genüge erläutert, so bleibt noch zu untersuchen
übrig, in wie ferne der Verfasser eine defensio pro se einflicht.
Platon’s Bekämpfung der Sophistik hängt hier mit seinen po-
litischen Grundsätzen innig zusammen. Die rhetorischen Sophisten
(oder sophistischen Rhetoren) wollten ihre Thätigkeit nur auf Grund-
lage der bestehenden Verfassung und im Einklange mit der gewöhn-
lichen Denkungsart entwickeln **. Keineswegs bezweckten sie im
ganzen Staatsleben eine durchgreifende Umgestaltung vorzunehmen.
Platon aber beabsichtigte dies wirklich ***. Seine gänzliche Unzu-
friedenheit mit den bestehenden Staatsverhältnissen — die er als
vom Grunde aus verkehrt erkennt (vgl. bes. pag. 481 c. S. 97) —
fordert vollständige Umkehr, wenn Besserung eintreten soll. In dem
“ Reiche seiner Ideale lebend, findet er keine der existierenden Staats-
formen damit im Einklange (Politeia 6, 11; 497 a, b. aAi& nv
z000N7x0v00V avry (d.i.r7 Pılocopie) riva Tv vöy Akysıg no-
Auzsıov; O0 nyrıvaoov, elnov, aAlı roüro xal Encırioucı,
undsulav dElav elvaı ToV vv nardoracıy nolcmg
* Apologie p. 23 e; 24 b; 28 a5 30 c. u. ö. Euthyphron p. 2 b.
** Politeia_6, 6. pag. 492 8. f. |
»#4# Wie weit die hier berücksichtigten politischen Grundsätze be-
reits von Sokrates entwickelt worden sind, ist unmöglich
nachzuweisen.
EINLEITUNG. LIII
YılAocoypov YYozmg). Ohne rechtes Verständniss der Wirklich-
keit, da er von seinem allzu hohen Standpunkte aus die Erschei-
nungen der Zeit nicht in ihrer wahren Gestalt zu erblicken ver-
mochte, construierte er in seiner „Politeia“ * das ideale Bild eines
Gemeinwesens, wie es nimmer verwirklicht werden kann noch darf,
was er gleichwohl für realisierbar hielt und als Norm bei der Beur-
theilung politischer Dinge vor Augen hatte.
Dass er demnach an den Geschäften seines Vaterlandes kei-
nen thätigen Antheil nahm, kann nicht befremden. Aber diese Theil-
nahmslosigkeit eines Mannes, der in Folge seiner vornehmen Her-
-kunft zu einflussreicher Thätigkeit im Staate berufen, ja verpflich-
tet war, musste auffallen und Tadel erregen. Aehnliche Aufforde-
rungen der unnützen Philosophie zu entsagen und lieber mit prak-
tischen Dingen sich zu befassen, wie Kallikles an Sukrates richtet
(pag. 484 c. 7. S. 105), mochte Platon selbst oft genug angehört
haben. Seine Rechtfertigung ist in vorliegendem Dialoge enthalten.
Schliesslich möge noch der Zusammenhang des „Gorgias“ mit
anderen platonischen Schriften kurz angedeutet werden.
Als Vertheidigungsschrift gegen die falschen Beschuldigungen
wider Sokrates steht dieser Dialog in enger Beziehung zur Apo-
logie, wie bereits in vielen einzelnen Stellen nachgewiesen
wurde. Beizufügen ist etwa noch Folgendes: in der Apologie, wo
Sokrates als Redner in seiner Art (vgl. pag. 17 b. int. — 18a.
med.) auftritt, werden die Kunstgriffe der gewöhnlichen Rhetorik
thatsächlich als nichtswürdig gezeigt (pag. 34 b. fin. ff. 38 d. f.). Die
unablässige Fürsorge des Sokrates um moralische Besserung seiner
Mitbürger wird pag. 30 e. f. geschildert übereinstimmend mit der
weit nachdrücklicheren Erklärung unseres Dialoges (z. B. pag. 521
d. f. S. 200). Der Ansicht, dass der Tod das grösste aller Uebel
ist, wird dort (pag. 29 a; 40 a. — 41 e. fin.) wie hier (pag. 522 e.
S. 203, u. 0.) entgegengetreten, und zwar der Hauptsache nach mit
denselben Argumenten, nämlich dass für das Ungemach des Erden-
lebens und für die Ungerechtigkeit der irdischen Richter die unge-
trübte Glückseligkeit im Elysion nach dem untrüöglichen Ausspruche
der Todtenrichter zu ‘hoffen ist (vgl. pag. 40 e. med. f. mit pag.
* Dass zur Zeit, als Platon den „Gorgias“ schrieb, die „Politeia*
noch lange nicht verfasst war, thut nichts zur Sache; über
die Prineipien, welche daselbst dargelegt werden, war er längst
- im Klaren.
LIV EINLEITUNG.
524 b. int. f. S. 207). Unsterblichkeit der Seela wird hier voraus-
gesetzt. Bewiesen (in Platon’s Sinne!) wird sie im „Phaidon.“
Der Grundsatz, dass «&dınsiv unbedingt schlecht und schlim-
mer ist als «dıneicheı, sehen wir im Wesentlichen schon im „Kri-
ton“ ausgeführt, wo erörtert wird, dass auch in Fällen, wo man
offenbar Unrecht leidet, den Gesetzen des Staates kein Widerstand
zu leisten ist, was Unrechtthun hiesse.
Die Unterscheidung zwischen dv und dya®0v findet ihre er-
schöpfende Durchführung im „Philebos.*
Die theoretische Seite der sophistischen Bedekunst wird einer
gründlichen Kritik im „Phaidros“ unterworfen. Das Rinzelne 5 B
im nächsten Abschnitte.
Im „Gorgias“ werden auf die speciellen Untersuchungen über
die Tugendarten — über die sopeo0V»n im „Charmides“, über
die avögeia im „Laches“ — Bezug genommen.
Dass die Tugend im Wissen besteht und nur Eine (dıx01009917,
60Yg00v9n u. 8. w. untrennbar verbunden in sich begreifende) ist,
ward im „Protagoras“ zur Evidenz gebracht, An diesen Dialog
erinnern auch viele, zum Theile äusserliche, Einzelnheiten. In bei-
den erbietet sich z. B. Sokrates sowohl zum Fragen als auch zum
Antworten (P. pag. 338 c. med.; G. pag. 462 a. S. 46). In bei-
den dringt er auf dıaleysodaı, protestierend gegen die verngoloyle
der Sophisten (dort des Protagoras pag. 334 c. med. ff.; hier des
Polos pag. 461 d, e. S. 45). — Die Verschiedenheit des Tones, in
welchem dieses geschieht, ist für den „Gorgias“ charakteristisch. —
In dem Mythos des einen wie des andern erscheint Prometheus als
Diener des Zeus, die menschlichen Zustände ordnend (P. pag. 320
d. f.; G. pag. 523 e. ini. S. 206) u. dgl. m.
Vielfache Beziehung, bemerken wir ferner auf „Menon.“ Die
im „Gorgias“ angenommene Trüglichkeit der blossen Vorstellungen
im Gegensatze zum Wissen, eben so die Unterscheidung von 26
dyadov und to uera$V (pag. 468 8. D: S. 62) findet sich im „Me-
n2on“ umständlich behandelt. Die Unsterblichkeit (Ewigkeit) der
Seele wird daselbst durch den Beweis der Präexistenz dargethan.
Ueberdies sobliesst sich der „Menon“ dadurch, dass in im ein
Schüler des Gorgias als Mitunterredner des Sokrates das von sei-
nem sophistischen Meister über Lebrbarkeit und Wesen der Tugend
WVernommene vorbringt, ergänzend an unseren Dialog an. Es wird
dort durch Resultate gezeigt, wie schlecht Gorgias sein Versprechen —
pag. 460 a. int. S. 40. ar Ya tv olua, & Zungurss, 2aiv
EINLEITUNG. LV
zöın un eldds, xal zaüura ap’ Enoo nadrjoszaı. — in Wahrheit
su erfüllen vermag.
Zu den Angaben über die Todtenrichter Minos und Rhadaman-
thys finden wir Parallelstellen im „Axiochos“ (pag. 731 a. —
182 a. int.) und im „Minos“ (pag. 319 a. fin. — 320 d. fin.). Bei-
der Echtheit ist mehr als zweifelhaft.
IV.
Gorgias. Polos. Chairephon.
Die Redekunst fand zuerst theoretische Bearbeitung in Sicilien *,
und zwar in Syrakusai, als nach dem Sturze der Tyrannen (Ol. 78,
3. 466 v. C.) die republicanische Verfassung hergestellt worden.
Als ihr Begründer wird Korax ** genannt, welcher früher sowohl
unter den letzten Tyrannen Hieron und Thrasybulos als auch nach
Einführung der Demokratie ein thätiger, einflussreicher Staatsmann
gewesen war und später eine Art Rednerschule gründete. So er-
hielt die Rhetorik von Anbeginn politische Tendenz.
Unter seinen Schülern that sich besonders Tisias hervor. Er
schrieb für andere gegen Bezahlung Reden und gab rhetorischen
Unterricht, anfangs zu Syrakusai, dann zu Thurioi, wo auch Lysias
unter seinen Zuhörern sich befand. Später begab er sich nach
Athen. Isokrates war daselbst sein Schüler. Nach Quintillanus
(de institutone oratoria 3, 1, 8. Artium autem scriptores antiquissimi
Corax et Tisias Siculi) verfasste er auch ein Lehrbuch der Rede-
kunst, vielleicht zuerst (Cicero, de inventione 2, 2, 6. Ac veteres
scriptores artis usque a principe illo atque inventore Lisia
* Die griechischen Sikelioten zeichneten sich überhaupt durch
geistige Begabung, namentlich durch Witz aus. Cicero, ge-
gen Verres 4, 43, 95. Nunguam tam male est Siculis, quin
aliquid facete et commode dicant, u. 6. Archimedes, Theokritos
und Empedokles hatten Syrakusai zum Geburtsorte, Epichar-
mos (8. zu pag. 505 e. S. 160) zum Aufenthalte.
-Cicero, Brutug 12, 45 f. Pacis est comes otüque socia et jam
bene constilutae civilatis quasi alumna quaedam eloquentia. Ita-
e ait Aristoteles, cum sublatis in Steilie tyrannis res privatae
Togo intervallo judiciis repeterentur, tum primum, quod esset
acuta illa gens et controversiae nata, artem et praetepta Siculos-
Coracem et Tisiam conscripsisse. Nam antea neminem solitum
via nec arte . . . dicere.
u.
uNı RKINLERKITUNG.
apa BU AN a Arisiväeies elc.). Die von inm begrün-
date Anti yernintikommnete der Deieutendste seiner Schäler, Gorgias.
uratan nude an Lanutmei (lsvrtirgs) in Sicilien um 500
var gvduva Nom \aieı Ness CObarwazüilas %. Sein Bruder,
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EINLEITUNG. LVII
die Bürger der letzteren Stadt zu einer Gesandischaft nach Athen,
OL 88, 2 (427 v. Chr.), um von dort Hilfe zu erbitten. Die Haupt-
rolle spielte dabei Gorgias.
Hippias d. Gr. pag. 282 b. med. I'ogyiag ovrog 6 Asovrivog
sopısrns deigo apixsso Önuooiz olnoder ngsoßevns, og Ixa-
verazog av Asovılvay z& xoıy& zourreıv. Die gewünschte Un-
terstüätzung wurde gewährt, weil die Athener ihr eigenes Interesse
dabei hatten. 'Thukydides 3, 86, 1. Adnvaioı elnocı vadg Eoresı-
day ds. Zixellay nal Adynıa röv Melayarov orgxenyov aurar
wa) Xagoıddnv roös Evgılnrov. ol yap Zugaxöcıoı aal Asovri-
vor ds aölsuow dllmloıg nadsoraony. %. v. A. Unter den Abge-
sandten befand sich auch Tisias. Beide Redner gaben in Athen
viele Proben ihrer Virtuosität und erwarben sich Ruhm und Geld:
Gorgias jedoch in höherem Masse *. Tisias blieb in Athen, Gor-
gias kehrte nach Leontinoi zurück **. Seine Mitbürger, zufrieden
mit dem Erfolge der Gesandtschaft und stolz auf den Ruhm ihres
Gesandten, erwiesen ihm viel Ehre. Unter andern prägten sie eine
Denkmünze. Doch bald gieng Gorgias zum zweiten Male nach
Hellas und verblieb hier bis zu seinem Lebensende, bald in Athen,
bald in anderen Städten lehrend (vgl. pag. 449 b. int. S.9). Denn
wie alle Sophisten führte auch er ein Wanderleben (s. Apologie
pag. 19 e, vgl. Theages pag. 128 a.), nirgends ansässig. Während
des Aufenthaltes zu Athen, in welchem die im „Gorgias“ aufge-
zeichnete Unterredung stattfand, wohnte er im Hause des Kallikles
«s. pag. 447 b. 8. 2). Am meisten hielt er sich in Thessalien auf,
wo er von den Aleuaden zu Larissa sehr begünstigt wurde. Menon
pag. 70 a. med. f. (Sokrates spricht): & Meva», ng0 Tod ulv
Bsrralol eddoxıuo 7009 &r Tois "Eilncı xal Ldavuakovro dp
ixxıny re nal nlovım, vor de, oc Zuol doxei, nal Enl vople,
* Pausanias 6, 17, 8. südoxıunanı dt I'ogylav Adywv eivexe...
Kgyındpsvor xara ngsoßsiev Öuoo Tıoia mag Ad'nvalovg...
drra ye Enslvov Es n1Eov rıung apinsro 6 TI'opylag zu g&
’A®nvaloıs. Hippias d. Gr. pag. 282 b. fin. nal Ev re a
num Edofev agıora elneiv, nal löig Emıdelbeis noLovuev og
ah cvvov Tois yeoıs Zonuare morla elgyacaro nal Zluß er
du ınjods tig moAsog.
®* Diodoros 12, 53. pag. 364 Eichstädt. r&log ö8 nelsag tovg
Adnvalovs ovuuayijoaı vois Asovrivorg, OvToS, ulv Bav-
paohels Ev rais Adnvaıg Eml veyun Önrogınn ınv eig Acov-
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EINLEITUNG. LIX
ad Valerius Maximus (8, 13, extern. 2.) 107; Pausanias (6, 17, 9.)
5 Jahre an. Bis zum Tode soll er, rüstig an Körper und Geist,
me Kunst nusgeübt haben.
Unter dem Namen des Gorgias sind zwei Declamationen * auf
ıs gekommen: «zoloyla vunde Ilelaundovs und Eitvas Fyxo-
os — deren Unechtheit jetzt allgemein anerkannt wird. Verloren
‚gungen sind folgende Reden: «) der öAuunıands (Aoyog), wäh-
md des peloponnesischen Krieges — vielleicht in der 89. Olym-
ade — zu Olympia gehalten; die Hellenen wurden darin zur Ein-
acht der Barbaren gegenüber ermahnt. 5) Der zudixog, zu Del-
hoi gehalten. c) &yxauıov eig ’HAelovg. Aristoteles (Rhetorik 3,
4, 11 fin.) tadelt daran, dass das wgoolu:0» fehlte. d) Der dm-
epog, eine Leichenrede auf die gefallenen Hellenen; sie wurde
ei keiner bestimmten Veranlassung, sondern als blosse Zniösıkıg
ürgetragen. Hiervon ist in den Scholien zu des Hermogenes Schrift
reol oynuatov ein Bruchstück aufbewahrt, Wahrscheinlich hatte
Ias Alterthum von Gorgias auch eine regvn $ntooınn — ein Lehi-
buch der Redekunst — wovon die von Dionysios aus Halikarnassos
xıol ovvPMioeng Ovouarny 12, 84, pag. 144 Schüfer) erwähnte
Abhandlung reet raıg00 einen Theil gebildet haben mag.
Vermuthlich aus der frühesten Periode seiner literarischen
Thätigkeit stammte die philosophische Schrift negl rs Yuwsug 7
tapl rov un) Övros, deren Inhalt wir aus dem Werke des Aristoteles
Rul Meillooov, Bevogavovs zei T'ooyiov ziemlich genau kennen.
in die Lehre der Eleaten, namentlich des Zenon, von der blossen
kheinexistenz der Sinnenwelt anknäpfend suchte er darin folgende
rei Sätze durchzuführen: a) es ist niehts; 5) wenn aber auch et-
ag wäre, so wäre es doch unerkennbar; c) wenn aber auch etwas
Rre und es auch erkennbar wäre, so wäre es doch nicht wittheil-
ir, sondern unaussprechlich **.
* Sie sind abgedruckt in dem achten Bande der orateres graeci
von J. J. Reiske (Leipzig 1773), pag. 91 — 121. Ihr Verfas-
ser ist vielleicht jener spätere Gorgias, dessen Unterricht der
junge Cicero zu Athen eine Zeit lang genoss (epistolae ad di-
versos 16, 21, 11), aber auf dem Wunsche seines Vaters auf-
geben musste. Plutarchos, Cicero Cap. 24, 6.
we Aristoteles a. a. O. (pag. 979 a. 13. Bekker. od lv pnoıv
oscer. ed 8’ Eorıv, dyvasıov alwaı" ed d} xal farı wol yvo-
&r6», HR 00 Anlorov &rloss. B. Strümpell, Geschichte der
theoretischen Philosophie der Griechen, $&. 85, 8. 100 #f.
LX EINLEITUNG.
In den späteren Jahren scheint sich Gorgias ausschliesslich auf
die Pfiege der Rhetorik verlegt zu haben. Sein Unterricht ent-
wickelte nicht ein streng wissenschaftliches System, sondern bestand
in der Mittheilung gewisser rednerischer Kunstgriffe und in prakti-
schen Redeübungen. Darum ist der (oben besprochene) Vorwurf
Platon’s, die sophistische 6nrogıx7) sei weiter nichts als eine &Aoyog
zeıßn nal dunsıpla (pag. 501 a. 8. 148 u. ö.), vollkommen berech-
ügt. Die Schüler erhielten über die Gegenstände, welche am häu-
figsten zur Sprache kamen, Gemeinplätze zum Auswendiglernen und
machten sich gewisse Trugschlüsse eigen um den dialektisch un-
‚geübten Gegner und die Volksmenge zu verwirren. Auf diesem
Wege gelangten sie allmälich zu der Fertigkeit nach dem Muster
ihres Meisters über jedes beliebige Thema aus dem Stegreife zu
reden (vgl. pag. 447 c. 8. 3. Einleitung zum Protagoras $. 28).
Die Hauptsache hierbei war, den Faden der Rede nicht ausgehen
zu lassen, sondern von dem eigentlichen Fragepunkt geschickt ab-
lenkend mit geistreichen Uebergängen auf irgend einen nicht allzu
weit abliegenden Gegenstand, worüber man eben Worte in Bereit-
schaft hatte, zu kommen. Darin besteht die von Sokrates so oft
gerügte uwaxgoloyia der Sophisten (vgl. pag. 449 c. fin. 8.10; 461d.
8. 45; Protag. pag. 329 a, b; 334 c. fin. f.; 335 b.).
Dass die glänzenden Reden des Gorgias — und natürlich in
noch höherem Masse die seiner Schüler — an Gehalt sehr arm und
dürftig waren, darf nicht verwundern. Diese Inhaltslosigkeit suchte
er durch äusseren Prunk zu verdecken. Er liebte es besonders,
poetische Worte * anzuwenden ; daher verfiel er häufig in Schwaulst.
‚Auch Provincialismen mied er nicht (s. pag. 450 b. med. S. 13, wo
der Scholiast ausdrücklich bemerkt: Xeıgovoynua xal xvom-
v5 oöx eiomar, al Ö& Askeıg Topylov Eyrweıoı‘ Asovrivog
yag 7P).
Seine Hauptstärke aber besass Gorgias in dem Gebrauche der
rednerischen Figuren, durch deren Entwickelung er sich um die
formale Vervollkommnung der Rhetorik allerdings verdient machte.
Vor allem wurde eine gewisse Symmetrie im Satzbau angestrebt,
* Aristoteles, Rhetorik 3, 1, 9. &zel Ö’ ol zoınral Adyovıss
sundn dıa nv Askıv Edonovv nopioacdeı nvös ruv Öokar,
dıan zovro roınrıxn gan dyevero n Atkıs, olov n T'og-
. ylov. xal vüy noAlol av araıdsvrav ToLovVroug olovra
. draltyscdaı xallıora * toüro d' 00x Lorıy url.
EINLEITUNG. LXI
wodurch die Prosa ein Analogon des Rhythmus erhielt. Die Sätze
slbst bekamen möglichst gleichen Ausgang. Die einzelnen Glie-
der,. in der Länge einander genau entsprechend, traten in Gegen-
ıätse; denn darin kann Witz und Scharfsinn vorzüglich bewiesen
werden. Dies sind die drei berühmten oynuar« des Gorgias: ma-
vlesacıc, zapopolmoıg, avrifecıs. Cicero, orator 49,
164 fin. quae sive casus habent in exitu similes, sive paribus paria
redduntur, sive opponuntur contraria, suapte nalura numerosa sunt...
I Äujus coneinnitatis consectatione Gorgiam Juisse principem accepimus,
0, 167 fin. Hoc genere (näml. cum contrariis opponuntur contraria)
antigwri jam ante Isocratem delectabantur et maxime Gorgias, cujus in
Oratione plerumque efficit numerum ipsa concinnitas. 52, 175. paria
veridus adjuncta et similiter definita itemque contrariis relata con-
reris . . . Gorgias primus invenit: sed is est usus inlemperantius,
Yeintilianus 9, 3, 74. Magnae veteribus curae fuit gratiam dicendi e
yersbus contrarüs acquirere.- Gorgias in hoc immodicus .. . fuit.
Jasu kamen noch einige untergeordnete Figuren, von denen der
Heichklang einzelner Worte (zaenznoıg) und das Wortspiel (xag-
wonaclce) am häufigsten angewendet wurden. Alle diese Figuren
Inden sich im Unmasse in dem vorerwähnten Bruchstücke aus dem
KirdpLog.
- Platon parodiert die Manier des Gorgias an vielen Stellen un.
wres Dialogs. Allein wie er — was im Obigen umständlich erör-
ert wurde — die sittlichen Mängel des alten Sophisten nicht so-
rchl an diesem selbst als vielmehr an seinen Jüngern , besonders
nKallikles, kritisiert; so rügt und verspottet er auch die geschmack.
vs6 Schönrednerei bei denselben, namentlich bei Polos, der ja dem
feister seine ganze Kunst abgelernt haben will (pag. 462 a. med.
46). Parodie der &vr/deoıg sehen wir unter andern pag. 448 c.
.6 (dumeigla — ansıgla; TEyvny — TUynV), pag. 461 c. fin. S. 45
sad 2v Zoyoıs nal dv Aöoyoıs); der zaenynoıs pag. 465 d. S. 55
voAy — Iloie), pag. 467 b. fin. S. 60 (Auore IIwAs), der rago-
puxole pag. 193 a, b. S. 127 (nıdavov — nidov; avontovg —
uuntovs ; "Audov — aeıdks; one — cjue), s. die Anmerkung
ı 463 e. 8. 51.
Polos, der bedeutendste von den Schülern des Gorgias *,
* Isokrates, ebenfalls ein Schüler des Gorgias, hat zwar unstrei-
tig weit mehr literarische Bedeutung; aber zur Zeit, als dieses
Gespräch statt fand, war er — kaum 20 Jahre alt — mit
demselben noch gar nicht in Verbindung.
LU EINLEITUNG.
wurde zu Akragas (Agrigentum) auf Sicilien geboren. Das Geburts-
jahr lässt sich kaum annäherungsweise bestimmen, wie denn über-
haupt ‚die Nachrichten über seine Lebensumstände sehr spärlich
sind. In dem vorliegenden Gespräche wird zu wiederholten Malas
(pag. 461 c. med. S.45; 463 e. int. 5.51; 466 a. fin. 8,56) auf
seine Jugend angespielt. Indessen da sich der Zeitpunkt, in wel-
cken die Unterredung verlegt ist, nicht mit voller Sicherheit ent,
nehmen lässt — s. das Betreffende im folgenden Abschnitte — und
der Begriff veog, an und für sich schwankend, bier durchweg im
Vergleich zu den jedesfalls weit älteren Männern Gorgias und So
krates genommen wird; so lässt sich wenig folgern. Gewiss war er
um; einige Deeennien jünger als sein Lehrer. In dessen Gesellschafs
dürfte er (bei der zweiten Beise) mit nach Hellas gekommen sein.
Vermuthlich blieb er auch sein Begleiter auf den Wanderungen
durch die verschiedenen hellenischen Städte. Ueber seine späteren
Schicksale wird nirgends etwgs gemeldet.
Polos übte die Rhetorik in der Manier des. Gorgias; nur hat
man Grund au glauben, dass er, nach der gewöhnlichen Art der
Nachahmer, die aben bezeichneten Fehler seines Vorbildes noch,
übertrieben hat ohne des Gorgias Vorzüge zu. erreichen. Nament-
lich bildete er die von jenem begründet«-Figurenlehre weiter aus *.
Er gab, in Griechenland umherziehend, den jungen Leuten rhetori-
schen Unterricht **. Bei Festversammlungen (z. B. bei den olym-
pischen Spielen u. dgl.) trat er mit Prunkreden auf ***. Nebstbei
bearbeitete er die Rhetorik auch schriftlich. Pag. 462 b. fin. S.47
wird sein Lehrbuch der Redekunst ausdrücklich erwähnt. Pag. 448 c.
med. S. 6 sind die Worte des Polos &uzsıgla uEv ri. aus dem-
selben entlehnt, wie durch Aristoteles, Metaphysik «&, 1; pag. 981
a 3 Bekker. 7 udv yag Euzsıgla zöyvn® Enolnaev, @g Yynzol IIwkog,
öodüg Atyav, n Ö' aneıgla ruynv — bewiesen wird. Ob er aus-
serdem noch Bücher verfasst, bleibt zweifelhaft. Wahrscheinlich
wurden einige seiner Prunkvorträge auch in Abschriften verbreitet.
Bruchgtäcke haben sich nicht erhalten.
* So viel, und schwerlich mehr, lässt sich aus der dunklen Stelle
im „Phaidros“ pag. 267 co. int. entnehmen. z0 d} IIoiov zug
Podoousv av uovasia Aöymv, ög dımlacıoloylav xal yva-
uoloylav nal elnovoloylas, öveudıav TE Amnvuveiov &
&xelvo döwerjoaro noög nolmoıv svsnelag;
** 'Theages pag. 128 a.
*** Lukianos, „Herodotos“ Cap. 3. pag. 834 Reitz.
EINLEITUNG. LXIH
Chairephon, der enthusiastische Freund des Sokrates, war
aus Athen, und zwar aus dem zur Akamantischen Phyle gehörigen
Demos Sphettos, gebürtig. Von Jugend an * mit Sokrates befreun-
det nahm er auch an dessen philosophischen Bestrebungen den leb-
haftesten Antheil. Da er. indessen ungleich mehr guten Willen als
geistige Befähigung ** besessen zu haben scheint, so gewann er
aus diesem Umgange nicht sowohl dialektische Ausbildung als viel-
mehr moralische Veredlung. Xenophon, Memorabilia 1, 2, 48.
alle Kolzov. ze Zwmngarovg 77 'öuıinens al Xaıgepov .... od
Iulvo ovväjcav, oUy Äva dnunyogınol 7 dinavınol yEvoıyro,
el Diva aulol TE nayadol ysvouevor nal olnw nal olaeraıg nal
olnsloıg “al gplloıg al ndieı nal aolltaıg Övvaıyro ale
Küche‘ xal rovrwv oVdelg OodTE vEwregog ode mEECBUTEgog
as oor dnolnoe xaxnov ovötn ovr alrlav Üeyev. Leidenschaftlich
wie er war ***, Ausserte er seinen Enthusiasmus für Sokrates mitunter
in excentrischer Weise und zog sich den Beinamen uavıxog zu.
Platon erzählt ein Beispiel im „Charmides“ pag. 153 b. Sokrates
kehrt nach langer Abwesenheit aus dem Lager bei Potidaia zurück.
Er besucht eine Palaistra und findet daselbst viele Bekannte. ef
pe oc 2ldov sloıovra EEE anpoodonntov, SUdUS BOpEWwdEV 7orc-
lovro @ilog @lloder" Xaıpgepwv de, Ars nal uavınög ®n,
dvannönous Ex uEowv Zdsı npog us, xui uov Außousvog
* Apologie pag. 21 a. int. odrog 2uog Eraigog Ki &x vEon.
Wahrscheinlich war er mit Sokrates (geb. Ol.77, 4; 469 v. Chr.)
in gleichem Alter.
* Zur entgegengesetzten Annahme liegt keine einzige Belegstelle
vor. Die Rolle, welche Chairephon im „Gorgias“ spielt, un-
terstätzt die obige Auffassung. Er beweist in dem (freilich
sehr kurzen) Gespräche mit Polos, pag. 447 e. fin. — 448 c.
med., dass er das dınliysodaı besser versteht als die hoch-
weisen Sophisten. Der Contrast wird durch die Annahme,
dass Chairephon ein ziemlich beschränkter Kopf war — gegen
welche sich kein positiver Grund geltend machen lässt — nicht
wenig verschärft.
.. Apologie pag. 21 a. med. xal Lore ön, olos nV Xaıgepür,
os opodgög Ep 6 rı ögunosıe. Xenophon, Memorabilia 2, 3.
theilt ein Gespräch mit, worin Sokrates den Chairekrates, den
Bruder des Chairephon , welcher mit diesem in Feindschaft
lebte, zur Aussöhnung ermahnt. Man gewinnt daraus höchst
wenig Aufschlüsse über den Charakter des Chairephon, da im
Allgemeinen über den Vortheil der Eintracht geredet wird;
aber so viel geht hervor, dass sein hitziges Wesen oft Miss-
helligkeiten mag angestifiet haben.
LXIV EIBRLEITUNG.
rüs zeigös 6 Zeizgares, 9 3° 05, zus dead La rüc nedrns;
sel. Er war es, der das delphische Orakel fragte, ob jemand we-
ser wäre, als Sokrates?*? Darum ist auch leicht erklärlich, warum
er von den Komödiendiehtern gleichsam als Schildknappe des So-
krates verspottet wurde **. Dazu kömmt, dass seine äussere Br-
seheinung sich für die komische Bähne gut eignete.e Er war sehr
”®#®_ von bleicher Gesichtsfarbe + und hatte auffallend grosse
Augenbrauen. Ueberdiess scheint er in Kleidung u. dgi. ziemlich
sachlässig gewesen zu sein. Dass er seinem bewunderten Freunde
auch in Aecusserlichkeiten nachahmte, dürfte sich von einem so
schwärmerischen Anhänger voraussetzen lassen. Er mag also eben-
falls in der Regel unbeschuht, wie Sokrates, gegangen sein }}-
Von Chairephon’s Lebensumständen ist nur noch bekannt,
dass er während der Tyrannis der Dreissig zu Athen sich gleich-
falls unter den zahlreichen athenischen Flüchtlingen befand und nach
dem Sturze der Tyrannen zurückkehrte. Platon, Apologie 21 a.
esrog...%7...zal daar ıa ainde Eraigos 12 nal Euripuye cur
yoyır zavıny zal mE” var zarjlde. Die Rückführung der
gefiüchteten. Demokraten durch Thrasybalos geschah Ol. 94, 2 (403
v. Chr.). Bei dem Processe des Soerates Ol. 95, 2 (399 v. Chr.
lebte Chairephon nicht mehr. Apologie 21 a. fin. zal rovrew zig
6 adelpös (der oben erwähnte Chairekrates) vniy auroo ewroel
paorvonjos, Exsıdn Exeivos vereleurnae Mithin starb er
um 400 v. Chr. -
® Apologie 21 a. med. xai dn zors xal el; Aslyous Zider
drolunse zovro narızvoacdar...el rıs fuod Ein sopeirzeog.
dveilev 009 Ilvdia undsva ooypareeov eivaı.
** In den „Wolken“ V. 104 wird er allein neben Sokrates ge-
nannt; V.503 als der vollkommenste aus des Sokrates Schule
erklärt. In den „Vögeln“ V.1364 Bergk. erscheint die Seele
des Chairephon als Fledermaus (svaxreeis),
*+ Wolken 503, 4. Sokr. ovdtr diolssıs Xaipzporroc nV V-
sy. Streps. olpoı zaxodalums, NULFTNS yernsopeı.
+ Wolken V. 104 wird er als @r0ı07 bezeichnet. In den Scho-
lien zu Platon (Apologie 20 a) heisst es: Evrolıg mi» ovr
&v Iloiscı dıa 77 zo01a9 zUELT07 avıov xalsi
tt Dafür spricht Aristophanes, „Wolken“ 103. Den Scholien zu
Platon (Apologie 20 a.) zu Folge machte ihn Kratinos in der
„Weinflasche“ (zvriyn) als evzuneos lächerlich. Aristo-
phanes kann in seinen „Horen“ mit dem Ausdrucke swxrög
zais etwas ähnliches gemeint haben.
EINLEITUNG. LXV
V.
Zeitbestimmung des „Gorgias*.
Bei allen Dialogen Platon’s ist, wie bei Dramen, die Abfas-
angszeit von der Zeit, in welcher die Unterredung statt fand (oder
itatt gefunden haben soll), wohl zu unterscheiden.
Verfasst kann der „‚Gorgias‘‘ erst nach dem Tode des Sokra-
es sein, also nach 399 v. Chr. Denn die darin ausgesprochenen
Prophezeihungen über das tragische Geschick des Philosophen sind
Menbar vaticinia ex eventu. Aber dies muss sehr bald nach 399 —
rielleicht noch in demselben Jahre — geschehen sein. Denn der
Totaleindruck des Dialogs drängt die Ueberzeugung auf, dass diese
in eigenthümlich bitterem Tone gehaltene, von-Ingrimm gegen die
Widersacher überströmende Schrift der Erguss des noch frischen,
unüberwundenen Schmerzes ist.
Schwieriger lässt sich der Zeitpunkt ermitteln, in welchen
wir uns das Gespräch selbst verlegt zu denken haben. Wie es bei
Dramendichtern — die besten nicht ausgenommen — eben keine
seltene Erscheinung ist, dass Anspielungen auf Ereignisse, welche
erst lange nach der dargestellten Begebenheit vorfielen, für den
Dichter aber gleichfalls schon in der Vergangenheit lagen, sich in
das Drama einschleichen; so begegnen uns auch in den meisten
platonischen Dialogen dergleichen Anachronismen *. Doch in den
wenigsten lassen sich die chronologischen Data so schwer vereini-
gen, als in dem vorliegenden.
Ohne Zweifel muss der Leser gleich im Anfange in den Stand
gesetzt werden sich wie über Personen und Ort, so auch über die
Zeit zu orientieren, damit er im Geiste an der Unterredung, als an
iner vergegenwärtigten, wahrhaft Antheil zu nehmen vermag. Des-
ıalb sind die zuerst gegebenen Andeutungen am me’sten zu be-
‚chten. Im Eingange des Gespräches erscheint Sokrates noch un-
jekannt mit Gorgias. Er will erst erfahren, was für eine Kunst
lieser übt (pag. 447 b, c. S. 8). Kallikles tbeilt ihm als Neuigkeit
nit, dass der Sophist auf jede beliebige Frage Rede und Antwort
teht. Dies alles hat nur dann Sinn, wenn das Gespräch bald nach
* Diesen Fehler rügten schon im Alterthame die Tadler Platon’s.
Unter ihnen ist Athenaios einer der heftigsten. Deipnos 5, 57.
pag. 217 Casaubon, sagt er (indem er viele Einzelnheiten her-
vorhebt): örı dt moAia 6 Iliaros Haga Todg E0v0vS
Apagsaveı, 6710v desıy ix zollcr.
Plat. Gorgias. e
NG EINLEITUNG.
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EINLEITUNG. LXVI
v, Chr. conststiert ist *. Dass Boktates nur die Abstimsrung über
die Feldherren in der Seeschlacht bei den Arginusen im Sinne ha-
ben kann, geht aus seiner eigenen :ehr unzweideutigen Erklärung
Apologie 32 b. int. hervor. yo yao, @ &rdges Ad'nvaloı, Mlinv
plv Kozne evdenlar vamozs noka dv ıj zölsı, EBoulsvan di xıl,
Und dass dieses ßovisveıs nur ein einziges Mal statt gefankden, fulgt
daraus, dass er die a. a O. erwähnte Verhinderung der Abstimmung
nu oline weiteres als die denkwürdige That während seiner Wirk-
samkeis im sthenischen Staatsrashe berichtät, Wäre ar .öfter Raths-
mitglied gewesen, so hätte er ohme Frage die Zeit näher Bestimmen
müssen. Dazu kömmt, dass keine Befegstelle für ein wiederholtes
Bovisvsıv des Sokrates beigebracht werden kann.
Lassen sich gleich diese beiden Angaben mit dem oben beseich-
neten Zeitpunkte schlechterdings nicht vereinigen, so sind sie doch
keineswegs Grund genug um jene Annahme als verfehlt abzuweisen.
Wir haben also das im „Gorgias‘‘ mitgetheilte Gespräch um das
Jahr 420 v. Chr. — eher früher als später — gehalten su denken.
Bokretes wer damals en Mann von ungefähr fünfsig Jahren.
Er war demnach alt genug um den Polos mit Beziehung auf die
Ingand desselben znrechtzuweisen; aber andrerseits noch rüstig ge-
ang, sam von Kallikles su einer radicalen Geosianungsänderung er-
nahat wertien zu könuoh. Diefaniuen Erklärer **, welehe, lediglich
inrch pag. 473 e. f. bestimmt, das Jahr 405 v. Chr. als‘ die Zeit,
n welche Platon die Unterredung verlegt, annahmen, haben nicht
yedacht,: dass einen fsreis Von 64 Jehren zu einer, von der bisher
folgten. gänzlich verschiedenen:, politischen Laufbahn zu bewegen
vohl schon verspätet scheint.
-# An snsführlichsten Xenpphon, Heflenika-t;, 7. Diodoros 13, 101.
. Xenopfon, Memorsdili@ 7, 1,18; 4, 4, 2, Allianos, =. E.
‚17. Athensios 8,98. pags 217 Casauboil, Valeridd Maximus
$, 8. eztern. 8. Der‘ pseudoplatonische Axiochns pag. 368 d.
*+ Er. Ast, Platon’s Leben und Schriften, 8.137. Stallbaum in der
praefabio ad Garyiam 8. 4. ©. T. Henmankl, Geschichte und
‚System der. pläatonischen Philosophie I. 3. 476 (vgl. jedoch
S. 634, Anm. 800):
Verzeichniss der Abweichungen von Ü. Fr.
Hermann’s Textesrecension.
pag. 462 e. int. S. 48, ravuröv &g nach Stallbaum und Bekker. —
Hermann: ra&vrov Ö.
„ 465 b. med. 8. 54, Zo®njoıw nach B. — H. ds nosı.
n 466 c. fin. 5. 58, Zlsyeg, Orı nach der Vulgata. — H. Zieyss,
el oöyt.
»„ 467 b.8. 8, 00x 009... Bovlovraı; nach eigener Vermuthung.
Heindorf 09x00»... .Bovlovzaı; — H.ovxoöv.. „Bovlovran.
„ 469 d. fin. S. 66, Holuarsov nach St. vgl. Krüger 8. 13, 7, 2.
*H. Hormarıov.
„ 472 a. int. S. 73, elval zı nach d. V. — H. elvaı wi.
„ 483 e. int. S. 103, 7 — @Al& nach eigener Vermuthung. —
H.n7 — älle.
„ 485 b. S. 107, ovrm, Yeilıfoussos xal naikov nach Hdf.
und St. — H. oyro Y. xal m.
„ 486 a. int. S. 109, Acaxoıg nach Conjectur von H. Bonitz. —
'H. Aaßoıs.
„ 490 b. int. S. 118, zoAiol &9000s nach d. V. — H. zeilol
[@8000:].
„ 491 d. S. 123, rd 8; avrary, @ £rmige, Koyovrag N dozous-
vovs ; nach eigener Vermuthung, um die sehr verdorbene
Stelle lesbar zu machen. — H. ri d$ avrav, d draigs;
tl oleı; &oxovrag 7) doxousvovg ; nach unhalıbarer Con-
jectur. "
„ 494 e. med. 8. 131. ToVrmv ToL0vrmv OvTwv TO XEWAAKLOY,
nach eigener Vermuthung. Hdf. zö rovrwo» ruLodrar ür-
zav x5palaıov. — H. rovrav roLeurwV xEyaAmıon.
„ 506 d. med. S. 162. ovy odrag alu nach Hädf., B. und den
früheren Ausgaben. — H.'0% ı@ eixj.
506 e. int. S. 162, rafsı &ga nach d. V. — H. rafeı apa.
510 d. fin. 8. 172, önog Orı nach B. — H. Onog 0 rı.
520 d. 8. 297, auto, u zore nach St. — H. eure pnxore.
523 b in. S. 204, of dmsuelntal 2x u. v. nach B. und den
Ausgben vor Huf. — H. of Eziusintel ol du u. W.
527 c. fin. 8 214, ag ö Aoyog nach B, Häf. und Findeisen. —
H. ag 6 oög Aoyog.
Die von H. durch Klammern bezeichneten Interpolationen
(pag. 451 b; 451 d; 460 C; 467 d; 477 d; 478 b; 483 0; 498 c;
499 d; 502 b.) sind aus dem Texte entfernt worden.
Statt meıy79 (x. B. pag. 494 b. fin. S. 130) und ähnlichen
Infinitivendungen ist überall die richtige Form ohne Jota subscri-
ptum hergestellt.
——
' TOPTIAZ.
TA TOT JIAAOTOT IIPOZAIILA
KAAAIKAHE, ZQKPATHEZ,
XAIPEBRN,
TOPTIAZ, I2A0R.
St.I.
’ \ - ’ P-
l IloAguov al UAXNS PaoL xKonvaı, co ZWHOUTES, 447
[22
0vTrO WEraÄAnyyavsıv.
ER. ’AAR m To Asyousvov xaromıv Eogrig nRouev
xl VOoTEpYoVusv;
KAA. Kal udia yes aorelag Eogris.
roAla yagı
xal »aicd Topyias nuiv OAlyov mgoteoov Enedeikaro.
447 A. In den ersten Worten
des Dialogs begrüsst Kallikles vor
seinem Hause den Sokrates und
seinen Begleiter Chairephon, von
denen er richtig voraussetzt, dass
sie kommen um den eben schon
beendigten Vortrag des Gorgias
mit anzuhören. zmoA&uov al
warn... wird durch gacl als
sprichwörtlich bezeichnet. Der
Sinn ist: An Krieg und Kampf
(d. h. an unangenehmen Dingen,
nicht aber an erfreuenden, wie
der Vortrag des Gorgias war) hat
man auf diese Weise (d. h. wie
ihr jetzt, au spät kommend), Theil
zu nehmen. — ueralayyaverv:
- mit den Genitiv. C. 419. a. Kr. 47,
15. — aA 7. N (nurin di-
recter Frage; Er. 5, ur 8.) drückt
Sträuben gegen die Anerkennung
dessen aus, wornach man fragt.
Dazu passt das entgegensetzende
Plat. Gorgias.
dAAc. “Aber kommen wir denn
wirklich zu spät?” vgl. Prot. 309
c. — To Asyousvov: Apposi-
tion zum ganzen Satze AUTOTNLV
EogTNs NRousv nal ÜorTEgoV-
uEV. ‚Br. 57, 10, 12. — xuro-
nıv Eoprüg: post festum,. Die
Bedeutung dieses sprichwörtli-
chen Ausdruckes wird durch das
binzugefügte xal voregoönev er-
klärt, wie häufig einem trop. Aus-
drucke der eigentliche beigefügt
wird. — xal uale ye: setzt die
einfach bejahende Antwort schon
voraus; also: MAETE KORTOmıV
gogrijs xal (und zwar) wol
ye dotelag Eogriig. Kr. 64, 5,
4. — zoAla yao xul wald:
multa enim et praeclara ; “viel
schönes. — Enedeldoro: dmidei-
nvvoHo: ist terminus technicus
von den Prunkvorträgen der So-
phisten. vgl. Prot. 328 d. —
1
2 MAATQNOZE
4
447 B
Z2. Tovıov uevro, & Kallixisıs, altıos Xaı-
0EPoV Ode, Ev Ayop& avayxdsas nuäs Ötargivaı.
B XAI. Ovötv noäyua, & Zuxgares‘ Eya yao xal
ldsoueı. YlAog yag yoı I'opyias, wor dmideikerar nuiv,
el ulv Öoxei, vüv, &av Öt Bovin, sloaddıs.
KAA. Ti dt, @ Xaıgepav; Enıdvuei Eoxoaıns
e E
axoVocı T'opyiov;
XAI. ’Er avro yeroı ToDdro mapsouEV.
KAA. Ovxoiv Orav Boviyade mag Eub Nasıv
oixade‘ ag Zuol yap Iopylas xaraiveı zul Enıöcike-
zei vuiv.
tovrwv: “analle dem, d.h. dass
wir zu spät kommen und so in-
teressantes versäumten. — Xaı-
espav ode: "Chairephon da.’ Kr.
50, 11, 22. — Ev ayop&: wo
sich Sokrates viel mit belehren-
den Gesprächen beschäftigt auf-
hielt. Vgl. Apl. 23 b. Xen. Mem.
1, 1, 10. Ale un® Eusivog ye
(Sokr.) «el ulv 79 &v To gaveoo.
ngwi TEyaQ Eis TOVS megındrovg
nal Ta yvuvdoıa Ye, nal nin-
HPovons &yogag Exei pavegog nv,
»al To Aoınov del Tjs MuEgag
nv, Onov nisloroıs uelloı 0VV-
&0sodaı, nal Zisys uv og kr
oA, toig Ö: BovAousvoıs EEnv
Knovsv. —
B. ovötvV noayuc: zuweilen
hat zgayun die prägnante Be-
deutung Sache von Bedeutung,
vonWichtigkeit; also 090: zod-
yuc &otıv ‘es hat nichts zu be-
deuten.” Her. 7, 150, 2. ravr«
dnovoavrag Apysiovg Akyeraı
zejyua noınoaodar: "sie sollen
sich viel daraus gemacht haben.
Dagegen 6, 63, 2. todro NAov-
cav usv ol Epogoı, noNyua
uEvroı 0VÖLV Enoınoavro. — &ya
y. nal lacoucı : ‘ich werde auch
(näml. wie ich die Wunde schlug)
Heilung bringen; d. b. ich werde
den zugefügten Schaden, näm-
lich dass Sokrates durch mich
aufgehalten den Vortrag des So-
phisten versäumte, dadurch er-
setzen, dass ich meinen Freund
Gorgias zur Wiederholung seiner
&midsıdıg bewege. Der Ausdruck
erinnert an das sprichwörtlich
gebrauchte Orakel, das dem Te-
lephos, dem Könige von Mysien,
nach seiner Verwundung ‚durch
Achilleus gegeben wurde: 0 T_Q@-
cas xal Laceraı. Ov. Met. 12,
112 f£ — Emiösikeron: ohne Ob-
ject, wie häufig. “Er wird uns einen
Beweis seiner Kunst geben. —
Öonxsi: ergz. cool, wie das nach-
folgende BovAn beweist.
dr avro...: &ni mit dem
Accusativ zur Bezeichnung der
Absicht. Kr. 68, 42, 3. — ao
Zus nreıv olxads: nämlich in
das Haus hinein, vor dessen Ein-
gang sie stehen. Als Nachsatz
ist zu ergänzen Nxere. — ara»
Avesı: ‘ist eingekehrt.. Ueber die
Auslassung des Objectes 66009,
gzogelav vgl. Kr. 52, 1, 3. C
476. Ueber die scheinbare Per-
fectbedeutung Kr. 53, 1, 3. vgl.
Prot. 31 a; 315 d. — &BdeiN-
82V av: ÖOptativus potentialis
in zweifelnder Frage. C. 516. Kr.
'D TOPTIAZ. 3
ER. Ev Atyasıs, & Kaikinisıs. air aom &deir-
‚ev Av nulv dieisydivar; BovAouaı yag nudeoheaı
E avrod, tisn Övvanıg tig reyvng Tod Avdgosg, zul C
&orıv 6 Enayylilsrel rs nal dıdaazeı‘ nv Ok ül-
w Enlösıfıv eloaüdıs, WansE UV Asysıg, NOINOAadm.
KAA. Ovötv olov To avröv dgwräv, @ Zuxpa-
g. xal yag adıa Evrodrnvrig emidelkeng‘ Eneieve
vv vov 67 Eowrav 6 ı tig Bovioıro av Evdov OV-
ıv, xal POS anavıa pn amoxgıveioheı.
ZR. H xaAög Akysız. @ Xaıpepov, £goÖ avıov.
XAI. Ti Egwuaı;
32. "Osorıs Eorlv.
XAI. IIos Atyaıs;
ZR. Nonep av el Ervpyavev av vroönudtov Ön-D
‚3,9, — nuiv dınleydnvar:
iber den Dativ s.C.436 a. Kr.
‚.—
C. zog’ avzod: naga mit Ge-
iv bei Verben des Empfangens
ch des geistigen ; Vernebmens,
mens u. s.w.) zur Bezeichnung
rPerson, von welcher man et-
s empfängt. C.465, B-a; Kr.
‚34,1. — tig N Övvanız...:
w die. Kunst des Mannes ver-
g, und worin ihr Wesen be-
ht’ — tig teyuns: die Rhe-
ik ist‚gemeint. — 0 dzayysi-
as: Enayyeilscodoı ist ter-
sus technicus von Öffentiichen
ırern in Bezug auf den Gegen-
nd, den zu lehren sie erklären.
1, das lat. profiteri und pro-
or. Men. 95 b. fin. oi 00-
al G0L 0VTOL, OirEQ WovoL
wydllovıaı, dorovoı dıöc-
or elvaı dosıng; vgl. Prot.
\a. — ınv allnv Eniöcıkın
übrige, nämlich den Prunk-
trag. s. unt. zu 454 b. —
Ev 0lov To auroVv Eowrav:
“nichts ist so wie ihn selbst fra-
gen; d. h. am besten ist’s ihn
selbst zu fragen. Ueber diese For-
mel, in welcher &or/v regelmäs-
sig wegbleibt, s. Kr. 62, 1, 3.
— iv... Emidelkewg: "das war
ein Theil seiner Epideixis. —
yodv: aus'y& und 0vv entstanden
vereinigt es die restringierende
und die folgernde Bedeutung in
sich. Vgl. C. 641,1. — vöv 67:
"jetzt eben. C.642,c. Kr. 69,17,
1. — av &udov Övrwv: näml.
im Hause des Kallikles.. — ©
Xougsp@v...: Mittlerweile sind
Sokrates und Chairephon, von
Kallikles geführt, in den Saal ein-
getreten, wo Gorgias sich befin-
det. — 2000 «vrov: näml. den
Gorgias. &örog bezeichnet häufig
die Hauptperson. s. zu Prot. 314
d. Kr.51,5,4. — fowuaır: Con).
dubit. C. 511. Kr. 54, 2, 3..—
D. ooneo av el...: die ge-
wöhnliche Einleitungsformel bei
Aufzählung analoger Fälle. Vgl.
Prot. 311 b; 318 b; 327 e;
1*
4 NAATQNOZ Ari
iovoyog, ansxpivaro dv dj mov 001 örı Gxvroröno
N od wavddveıg ds Adyaz
XAI. Mavddvo xal &grjoopaı. sine wor, @ To
yla, dAmd Adysı Kollınajg Ode, Orı dmapyeidsı dan
zolveosdaı 6 tı Äv vis 08 &pwrä;
448
TOP. ’Aly$i, 6 Xuugepäv‘ zul yag vov in ai
zadra Emmpyeiköunv, zul Ayo Orı oVdeig wE a ig:
Tnxe auıvov ovötv noAAdv Erav.
X4l. ’H zov ägn 6eding dmoxgıwet, & T'opyla
TOP. Ilgsou tovrov zeiguv, & Xuıgspav, Au
Baveıv.
M24. Nm Jin‘ üv di ys Bovin, & Xargsps
Zuod. Togyiag ulv yüg xal ansıpyrevaı or doxi
moAAd yüg ägprı ÖusAnAvdev.
XAI. Tiö&, 6 Hole; oleı'od #dAAıov dv Togyı
dnoxglvaodeı;
341 c. dv gehört zu drexglvaro,
wo es wiederholt ist., C. 639, 3.
Kr. 69, 7.3. — dn mov lässt
mit Bestimmtheit Anerkennung
des ausgesprochenen Satzes er-
warten. C. 642, 5. Kr. 69, 19. —
Zomncone: mit Bezug auf &g05
wadrov. Die bisherigen Worte ha-
ben Sokrates und Chairephon be-
reits im Saale gesprochen, aber
von Gorgias noch entfernt und
unbemerkt. Nun tritt Chairephon
zu dem Sophisten und knüpft das
Gespräch an. — 6 rı dv zig oe
&gor&: über Egurdv zıva zı 8.
C. 4025 Kr. 46, 15. Der Conj.
mit &v im hypothetischen (und
dadurch verallgemeinernden) Re-
Iativsatze nach vorausgegangenem
Haupttempus (dmayyelkeı), C.
554. Kr. 54, 15.
AB A. ul ydo...: nal ge-
hört zu »öv dm. Kr.69, 32, 21.
— moAAav dev: temporaler Ge-
nitiv zur Bezeichnung des Zeit-
raums, in dessen Verlauf etwas
statt, findet. C. 426. Kr. 47, 2
— 3 zov: Partikel der kräfti
Versicherung. C. 643, 9. Kr.
28, 1. Ironisch wird diese \
sicherung hier wie öfters dt
den Zusammenhang. — &ga: ]
gerungspartikel. C. 637,1. Kr.
8. Die Annahme, dass Gor
leicht auf die vorliegende Fı
zu antworten vermöge, wird
der vorhergehenden Aousser
erschlossen. — N Ale: e
mügeorl cor meigev Top:
Anußeveıw. — ÖE ys: der di
82 bezeichnete Gegensatz eı
durch yE noch mehr Nachdr
— Topylag ulv: das ents
chende Gegenglied mit dg ist r
ausdrücklich gesetzt, lässt
aber aus. dem Zusammenhı
leicht, ergänzen, etwa: Zyd
odx dmeigmae. So findet
u» ohne nachfolgendes &8
sonders nach Pronomen. Vgl
09, 35, 2. — dv... dmoxg
o®«ı: der Infinitiv hat &v,
8.B TOPTIAZ 5
IIQA. Ti ö% toüro, &av vol yes Ixavas; | B
XAl. Ovödev‘ air Ensıön ov Bovisı, anoxgivov.
124. ’Egore.
XAI. 'Egwro On. ei Eruyyavs Iopylas Emisrnumv
) n T e ,ı» N 3 ee ’ N
VENS TEeyvns nonso 0 absApog avrov Hoodıxos, Tiva
v avıcv wvouatousv Öıxalas; 05y OmEQ Eusivov;
II2A. IIavv yE-
XAI. Iargov &oa Yaaxovrss avrovV eivaı „uAos
v EAEyousv.
II2A. Nat.
XAI. Ei d£ yes nonso Agısropav 6 AyAaopavrog
0 adsApog avrod Eunsıgog Av Teyung, viva dv aü-
u 009g Lxakoüusv ;
in directer Rede heissen müsste
oxgivaro dv. C.575, 1. Kr.
‚6, 6. —
B. 000: näml. diapsger. —
wog: näml. anoxelvaucı. —
ey: naml. diapegs. — &oo-
7: ‘nun 80 frage ich denn;'
.8n üblich ist, wenn in Er-
derung auf einen Imperativ
gleiche Verbum wiederholt
d. Vgl. C. 642, 4, 6. Kr. 69,
4. — tiva. . Gvondgousv:
Örouateıv zıvd nroga
lärt sich ziva dv auıov Övo-
‚Ey; Aus Ovouaßev zıva Ö-
vo tı oder bloss ‚Hvowasev
x zı erklärt sich Onso &xei-
' Övouatousv (Kr. 46, 18),
ehe Ausdrucksweise sich an
erstere ohne genaue gram-
ische Beziehung auf das Mas-
num tiva anschliesst. Kr. 61,
. Durch ze in, Oro (wie
h im folgenden n70xse) wird
Einerleiheit mit dem vorher-
enden hervorgehoben. Kr. 69,
C. 641. — Yaoxovreg: das
otbetische Partieipium (= el
xopEv) vertritt den Vorder-
‚ zu Elyouse dv — 8.8
ya... ordne el dE ye „(tavens
ns) TEyUnS Eumreigos, nv (Tog-
ylas) noneo (kuzeıgds dorıy) A.
Tv. h—
"Agıoropav: Aristophon, der
Sohn des Aglaophon, war, wie
sein Vater, ein nicht unbedeuten-
der Maler. Als seine vorzüglich-
sten Werke werden angeführt: An-
kaios vom Eber verwundetund von
der Astypalaia beweint, und ein
figurenreiches Gemälde, auf wel-
chem Priamos u. Helena die Haupt-
figuren waren. Weitere Kundevon
ibm mangelt uns. — ’AyAaop@v-
rog: Aglaophon nahm unter den
Malern seiner Zeit einen hohen
Rang ein. Ueber seine Arbeiten
fehlt es an näheren Angaben. — Ö
döeApos aurov: der berfihmte
Polygnotos. Er stammte aus Tha-
sos, erhielt aber (um 460 v.Chr.)
das Bürgerrecht zu Athen. Um
die Vervollkommnung der Maler-
kunst erwarb er sich besondere
Verdienste. Zu seinen vorzüglich-
sten Werken gehörten die Fresco-
gemälde in der Stoa poikile zu
Athen, Scenen aus der Schlacht
bei Marathon darstellend, und die
6 NAATANOZ
448C
C IIQA. Jükov orı oygagyov.
XAI. Nüv ö’ Ensıön Tivog Teyvng Enıornuw@v. Eoti,
tiva &v Haloüvrssg aUrOv 0gdag xakolusv ;
TI2A. Q Xaıgepov, moAlal veyvaı Ev dvdgwnos
elolv Ex av Eumegpıov Zunsigws svonusvaı " Eunei-
oil ulv yag moLsi Tov alave Nucv nogsveodar xard
teyvnv, ansıola ÖF xXara TUynv.
Exacstmv ÖF TovTWVv
usralaußevovaıv aAAoı KAAmv KiAws, wmv ÖL KgLaTav
ol &gıoroı‘ av aa Togylag Eoriv Ode, nal werdysı Ti
xaAklarns TÜV TEXVOV.
in der Lesche des delphischen
Tempels, wo mit mehr als hundert
Figuren der Untergang Troia’s ab-
gebildet war. Auch als Bildhauer
soll er sich ausgezeichnet haben.
C. 61109 Orı: regelmässig ist
in diesem oft adverbial gebrauch-
ten Ausdrucke (‘natürlich C. 633
a. Kr. 69, 48, 2.) die Auslassung
des Verbums. Kr. 62, 1, 3. Vgl.
Prot. 8l1 c; 312 a. — viv Ö
...: über die Anwendung der
directen Frage im abhängigen
Satze und die Verbindung meh-
rerer Fragen in demselben Satze
(beides im Deutschen nicht nach-
zubilden) vgl. C. 606. Kr. 51,17,
6. und 7. — xalovvrsgs: = &l
noAoiusv 8. ob. zu Paoxovreg.
— moAlal Teyvar .. .: diese
Stelle hat Platon aus dem Buche
des Polos über die Redekunst
entlehnt, auf welches 462 b. Be-
zug genommen wird. — dv @v-
Howmoıs: Kr.68, 12, 3. vgl. C.
456 a. Ueber den Mangel des
Artikels Kr. 50, 3, 6. —
&unsigıov dumeigws: beach-
tenswerth ist in der ganzen Rede
.des Polos das augenfällige Stre-
ben nach zaglowoıg (Gleichheit
im Ausgange der Satzglieder)
und ragowuolncıs (Verbindung
mehrerer Worte desselben Stam-
mes); was zwar überhaupt die
Sprache der Sophisten charakte-
risiert, vor allen aber dem Gor-
gias, und so seinem Anhänger
Polos eigen ist. -Sokrates ver-
spottet diese Manier 467 b. fin.
— noıei 0v alava Numv n0-
oeveodaı: über den Acc. c.
Inf. bei zoıeiv s. Kr. 55, 3, 11.
mopsvechaL in der sehr seltenes
Bedeutung ‘vor sich gehen’ passt
recht gut zu der affectierten Aus
drucksweise des Polos. —
„peralaußevovav dAAoı KALY
a@lAmg: "nehmen die einen an die-
sen, die andern an-jenen (Kün-
sten) Theil auf verschiedene (diese
oder jene) Weise.‘ Kr. 50, 4, 9%.
Ebenso im Latein: alii alias (ar-
tes) aliter conseguuntur. F. Schultz
lat.Spr. $.225. A.6. Diese Con-
struction des &AAog ist nur eine
Art der im Griechischen wie auch
im Lateinischen so beliebten Ver-
bindung desselben Wortes in ver-
schiedenem Casus (besonders als
Subject und Object), vorzüglich
in sprichwörtlichen Redensarten,
2.B. yeio zeipa vi£sı, manus ma-
num lavat, eine Hand wäscht die
andere. Ueber ueraolaeußavo mit
dem Gen. s. C. 419 a. Kr. 47,
15. — ou... . dorlv: der par-
tit. Gen. prädicativ gebraucht be-
TOPTIAZ 7
ER. Kalos ye, @ Iopyia, galvsraı IIoAog nag-D
oda sis Aoyovg‘ ala yap 0 UrEoysro Xaıps-
U)
s 0v TOLEl,.
TOP. Ti uciıore, @ Zwxparss;
ER. TO domrwuevov 0% navv uoL palvsraı Ano-
oBaı.
TOP. ’Aiha ov, el Bovisı, &g00 avrov.
ER. Oüx, el auıa yes 00) Boviousvo dorlv ano-
oDaı, aAAa moAv av ndıov od. ÖfAog yag uoı Ilo-
al 2E @v elonxev, Orı ruv aaAovuevnv Gyrogianv E
ww usueidrnaev n Ölaldysadaı.
t die Gattung, in welche
ein Specielles gehört. Kr.
. — 008: Ueber den deik-
ı Gebrauch dieses Pron. s.
2. u .
waloc ye: C.641; Kr. 69,
— dile yao...: "aber er
ı nicht n. 8. w. Der durch
ingeführte Einwand, des-
ıgründung durch yag ge-
wird, ist wie in dem ent-
snden Falle im Deutschen
em at enim des J.ateins (z.
‚pro Coelio cp. 4; Terent.
4, 3, 21; sed enüun Virg.
i, 19; 2, 64.) aus dem Zu-
nhange zu ergänzen: “aber
handelt es sich hier nicht,
1.8.w. Kr. 69, 14,4. Vgl.
10e. — z udlıcıa: ud-
dient zur nachdrücklichen
"hebung des Interr.; "was
igentlich ?” quid potissimum?
ravv: "nicht gar sehr, nicht
— si Povleı: eine sehr
nliche Höflichkeitsformel als
z zum Imperativ, um den
snden Ton zu mildern. —
aber den Accent s. C. 98;
2,4. vgl. 64,5, 4. — El...
dveodaı: = El würög ye
sAsı anoxglveche:, "wenn
es dir selbst nach Wunsche (ge-
nehm) ist; si tibi volenti est. Das
der Sache zugehörige Prädicat ist
durch eine der Person gegebene
nähere Bestimmung bezeichnet.
AehnlichIlias », 108. &uol ddnev
aousvo ein. Odyssee y, 228 00%
av Euoıys BArousvo Ta yEvoıro.
Kr. 48, 6, 4. vgl. z. Th. ©. 435
Anm. Ueber die Nachahmung im
Latein vgl, Schultz lat. Spr. 8.268,
A4L—
Ale woAd...: d.h. 00x wv-
109 (IloAov) &onoouaı,jeAla ro-
Av av ndıov 0% kootenn. — dj-
2og... IIodog..., Orı: Kr. 56,
4, 8. Mit dem noch üblicheren
önAog wor IIorog... weuslstn-
og (C. 590. Kr. 56, 4, 7.) in
Bedeutung gleich. — xal: Kr.
69, 32, 19. — BE 0» elonnev:
d.i. &x tovrov, & elonnev. s.C.
597. Kr. 51, 10, 1. —
E. nv xalovusrnv g.: “die
sogenannte Rhetorik. Welche An-
sichten Sokrates (oder vielmehr
Platon selbst) von der wahren
Redekunst hat, wird ausführlich
im Dialoge Phaidros entwickelt.
— ueueltennev: uelerav, medi-
tarı, ist terminus technicus von
wissenschaftlichen (besonders red-
8 NAATSNOE
48E
I12A. Ti 9; o Zungares;
ER. "Or, @ IIöie, &gousvov Kuugepävros zivos
Topyias Enorijumv TEyuns; Eynauuagzug usv adroö
av teyvmv @OTEQ TIvög YEyovros, Arıs ÖE &orıv, 0U%
ENERELVO.
IIQA. Ob yag ansngıvaunv Orı em N xaAhlorn;
z2.
Kal udiu yes. aAl ovöclg NoWre, mola rıs
ein n Tooylov reyvn, aAla tig, xal Ovrıva Ödoı xakslv
rov I'ogyiav'
WORTE Ta Eungocdev 601 Uasrelvaro
449 Xaıgsparv nal avro naAdg zal dıa Bgaydam dnsngivo'
5 e
xal vüv ovrog eine, vis n Teyvn al viva T'ogyiav xu-
nerischen) Vorbereitungen. Der
Gegenstand derV orbereitung kann
durch den Accusativ eines Sub-
stantivums oder durch einen In-
finitivus (Kr. 55, 3, 11. vgl. C.
560, 3.) bezeichnetwerden. Beide
Constructionen finden sich hier
verbunden. — ri 67: ‘wie so
denn? ön, einzelne Begriffe ur-
gierend (Kr. 69, 17, 2; C, 642,
4. a.) lässt, wenn es bei Interro-
gativen steht, die Frage als Aus-
druck der Verwunderung, der Be-
fremdung, wohl auch des Unwillens
erscheinen. — &gou&vov...: näml.
oben c.— @onso r. Yy.;—= BOrER
el zıs Eipeyev. Ueber @oree beim
Participium s. C. 588. Kr. 56, 12,
2. vgl. 56, 9, 10.
örı eim: der Optativ im ab-
hängigen Aussagesatze nach einem
historischen Tempus im Haupt-
satze (Emengıvaunv) C. 528 a.
— xal ualo ye: 8. zu 4472. —
zoia tıs: qualis fere. Das Inde-
finitum zig verallgemeinert die
Bedeutung des Adjectivums oder
Pronomens, dem es beigefügt wird
(Kr. 51, 16, 3), lässt also das
Interrogativum nur nach einer
ungefähren Qualitätsangabe fra-
gen. Es war nicht im mindesten
nach den Eigenschaften dieser
Kunst geforscht worden, sondern
nach der Begriffsbestimmung («@4-
Aa zig), nach der Definition. —
0v T'ogyiav: der Artikel beim
Eigennamen weist (als abge-
schwächtes Demonstrativum) auf
die bereits vorangegangene Nen-
nung desselben zurück ; er be-
zeichnet diePerson als eine schon
bekannt gewordene. Vgl. C. ‚37
a. A. — ra Eumopoochev: "das
Frühere, d. i. die früheren Fra-
gen; ist Object zu VNETELVATO.
— vrersivoaro: "eine Frage vor-
legte; quaestionem proposuerat.
vroTeliveohe:, ungefähr mitöp7-
yeioyaı gleichbedeutend, hat den
Nebenbegriff: die Fragen geflis-
sentlich so stellen, dass der Ge-
fragte auf die gewünschte Ant-
wort hingelenkt wird. — zig xal
övrıva: die directe und die in-
directe Form des Fragepron., die
beide in der abhängigen Frage
zulässig sind, finden sich nicht
selten verbunden.
+49 A. dia Boaylor: = Bou-
gzwg. — nal vov: dem allge-
meinen Gedanken, dass Polos g%
hörig (xaAdg) und präcis (dıa
Boaxxswv) antworten kann, wel-
cher aus der gemachten Erfahrung
(ons ca Eunooocdev x. r. A.)
9B
TOPTIAZ. 9
iv yon nuäs. ucAAov dd, @ Iopyia, avrog nulv eine,
va GE xon xaAslv @g Tivog Emiornuova TEyvns;
TOP. Tis 6nrogınns, @ Zwxpares.
: 22. "Pnroga pa yon ve xahsiv;
TOP. ’Ayadov yes, @ Zoxpares, el 67 6 ya Euyo-
u eivar, og Zpn Oungos, Bovisı us xaleiv.
ER. Ara Bovkowen.
TOP. Kaisı Ör.
ER. Ovxodv xal KAlovs GE PwuEv Övvarov eivaı B
01eiv;
TOP. Enayyeikouai yes Ön taüra 0V uovov &v-
eds ala zul KAAodı.
ZR. ’Ao 00V EdsAnoaıg &v, @ I'ooyia, GonEg vüv
wAsyousde, Öıareidscı TO uLv Epwrov, Ta Ö' ano-
Kvousvog, TO Ö8 uNxos av Aoymv Toüro, olov xal
rrorgeht, wird nun mitxal v»0%
ı besonderer einschlägiger Fall
sumiert. Kr. 69,32,8. — oV-
s: näml.xalag xal dia foua-
0». — uüllov Ö8: ‘oder viel-
hr; imo vero (sed potius). Der
dende corrigiert sich selber, —
z.&x.: Ueber ag s. zu 448 e.
s und ag stehen auch beim
sen Nomen ohne ®». Kr. 56,
‚3. — dyadov ye: (ja, einen
dner,) und zwar einen guten;
bonum quidem. Vgl. zu xel
Aa ys in 447 a. vgl, Prot. 310
340 0. —
sö ön: wenn wirklich, wenn
ers. ön hebt das Bedingungs-
ise der Behauptung (nänl. An-
ach auf denNamen eines gu-
n Redners zu haben) nachdrück-
bh: hervor. Kr. 69, 17, 2. —
yopoı: mit Bezug auf &yadovV.
innerung an die homer. Formel
VENS Tor yevenjg Te nal alua-
g söyonaı elvaı. I. & 2115
13; Od. 180.u.0. — aAlc:
at; abbrecbend die Worte des an-
dern. ©. 629, A. 2. Kr. 69, 4, 4.
vgl. Prot. 314 d. — aalaı Ön:
‘so nenne mich denn so. Vgl. zu
448b. —
B. g@uesv: Conj. delib. im Fra-
gesatz 8. zu 447 c. — zO0LEiv:
nämlich 6nTogas ayadovs.— Er.
ve ön: Ueber die Bedeutung von
dnayyeilsohaı 8. zu 417 c. Gor-
gies untwortet nicht gradezu Öv-
varog zluı, sondern beseheidener
dnayyeiloucı (Övvarög eivaı);
daher ist ya beigefügt. 67 'aller-
dings’ — xal &Alodı: Nament-
lich in Thessalien hatte sich Gor-
gias viel Beifall erworben. —
$Belnocıs av: s. zu 447 b. —
to Ö8 uNXog... Todro: weist auf
die ua@xgoAoyio der Sophisten hin;
s. Prot. 334 e. — olov xal: 'd.
h. wie ihr Sophisten insgesammt
den Kunstgriff der Makrologie
anzuwenden pflegt, so fieng auch
Polos au u.s.w. Vgl. Kr. 69, 32,
12. —
10 NAATQNOE
!
#49 B
IloAog ng&aro, eisavdıs anodEcdar; AAA 07EE UrIo-
wwel, un vevon, aAla &9EAN00v xara Boayv To Eom-
TWWEVoV dnongiveodan.
TOP. Eiel ulv, ® Ziongarss, Evıaı Tov exoxgl-
00V avayxalaı dLa uaxgMv Tovg Aoyovg noısiadeı'
Cov unv alla neıpdsonal ys @g Öıa Boayvrdrov. xul
yao av xal roüro Ev dorıv av pnul, undeve av dv
Boayvregoıg Euod a avıa einsiv.
ZR2. Tovrov unv Öei, ® Togyia: zul wor Exids-
Eiv avrod Tovrov nolnocı, tig Boaxvioylas, 1URxgQ0-
Aoylag de sioavdıs.
anodeoden: “dir aufbeben. —
un Yevon: un mit der zweiten
Person des Aoristus Conjunctivi
als Abmahnung von dem noch
nicht Eingetretenen. C. 518. Kr.
54, 2, 2. Vergl. im Lat. den
äbnlich gebrauchten Conjunctivus
Perfecti. — nase Boayd: adverb-
artige Formel, dergleichen durch
«are mit Aceus. viele gebildet
sind. Vgl. Kr. 68, 25, 5; z. Th.
C.459,B, c. Der Bedeutung nach
ist es dem obigen dia Poayen»
gleich. — TO dowruusvov ano-
noiveodar: “die Frage selbst be-
antworten; d.h. nicht- durch die
weitläufige Form der Beantwor-
tung dem eigentlichen Frage-
puncte ausweichen. Dieses ist
die stete Forderung des platoni-
schen Sokrates für die Führung
eines auf Erforschung der Sache
gerichteten Gespräches. — eiol
...zortiodar: "Es gibt Fragen,
bei denen es nöthig ist, die Erör-
terung in Ausführlichkeit zu ge-
ben; sunt quidem responsiones
quaedam necessario pluribus ver-
bis exeguendae. Ueber die persön-
liche Construction von avaynalog
s. zu 448d. Ueber dıa unge
vgl. unter 449 a. zu dıa Pouyew».
rtovg Aoyovg moueiohear: d. i.
die auf die Frage bezüglichen. —
08° unv allc: d.h. ‘jedoch
werde ich deine Forderung nicht
ausser Acht lassen, sondern
versuchen u. s. w.; also: gleich-
wohl werde ich versuchen.
Bei 00 unv ist die Ellipse durch
ein solches Verbum auszufüllen,
welchem der Adversativsatz pas-
send gegenübersteht; hier: 0®
une Toüro xwiAvaeı 0.&. O. 622,
. Kr. 67, 14, 2. —
°C og 8. Bo.: Ueber og beim
Superlativ s. C. 631 a. Kr. 49,
10. — xal ydo ad xal zovro:
xal yao (vgl. 448 a.) bezieht sich
auf den ganzen Satz. Kr. 69, 32,
21. Das zweite al (Kr. 69, 32,
20.) gehört zu einem bestimmten
Satztheile (zoöro). — ©v: 8. zu
448 d. — gpnul profiteor (de me);
synonym mit Enayyilkoueı 8. zu
447. — undeva.. .; Epexege-
sis zu todro. Ueber & &v beim In-
finitiv s. zu 448 a. — TOVTOV unV
dei: der Genitiv beim imperso-
nalen dei. Kr. 47, 16. und Anm.
1. C. 418. — dmidsıkıv: 8. zu
447 a. — uonxgoloylag Ö8 elo.:
Man beachte für den weiteren
Gang des Dialogs die wiederholte
ID TOPTIAZ. 1
TOP. Alla nomeo, xal oVösvog prosıg Boayv-
YyaTEgov Kx0Udaı.
22. Degedn‘ 6mroginns Yyao ps Ermiarnumv rey-
s elvaı xal nojoaı dv aal KAAov Hnroga' N GnTo-
xn zepl Ti TV OVrWv Tupyaveı 0000; WONEE N Vpav- D
wm eol nv tav luaziov Epyaclav‘ 7 yag;
IOP. Ni.
22. Ovxoüv xoln wovou«n zegl nv Tov usAov
Yndıv;
TOP. Nüvi.
22. Nn tv Hoav, © Iopyia, Ayaual ye rag ano-
WOEIS, OTi ANoxgiver @g 0l0v rs da Bgayvrarov.
TOP. Ilavv yao oluaı, @ Zuxgareg, Emisinag
UTo ToLElV.
ZR. Ev Akyeıs. id ÖN wor dnoxowvai ovro xal
ol vis Gnrogınns, zeol Te ToV Ovroav Earlv Emıoryun;
TOP. Ilsgi Aoyovs.
fforderung zur Brachylogie, die
eits oben in den Worten zo ö%
KG ... amoMEodur gegeben
— alla now: 8.zu 449
— 0ovöEvög p. Boayvioyw-
'ov: Genitiv der Person bei
pveıv. Kr.47, 10, 11. vgl. C,
. —
pegs ö7:"wohlan! age! Ueber
s. zu 4498. — 0. yaQ...:
sründet vorläufig die Berech-
ung zur folgenden Frage. —
ı]ocı ar: 5. zu 4484. —
D. zeol we... 0900: elvaı
174 zı, ‘sich womit beschäfti-
1, [2 Kr. 68, 33, 2. C.466C.
zov OyT@V: die allgemeinste
zeichnung des Existierenden,
ng, Gegenstand u. dgl. Im
utschen: "womit befasst sich
ıRr — BonEg: ‘zum Bei
ele’ — 7 yao: nicht wahr?”
Kr. 69, 14, 8. C. 608. — vn
tnv”H.: C. 643, 15. Er, s9. 34,
A. — üyanci ye rt. : Kr.
47, 10, 9. Vgl. Prot. 361 e. —
Ey oldv "ze did Bo.: guantum
quidem fieri potest brevissime. Ue-
ber diese dem Superlativus bei-
gefügte Formel und über ihre
Stellung vor der Präposition s.
Kr.49, 10, 1.0.3. — dıa Bou-
yvraoyı ironisch, weil G. bloss
val erwiedert, welche Antwort
freilich an Kürze unübertrefflich
ist. Aber G. versteht die beis-
sendeBemerkung nicht; das iro-
nische Lob nimmt er für ernst-
gemeintes auf. — nawv: gehört
zu Emieinog. —_— © Atyeıg: du
hast Recht. — idı ön u. am.:
idı ön zur Einleitung des Imper.
Kr. 54 4, 1. vgl. oben (c fin.) zu
pEge di. —_
450 -
12 NAATQNOE
E
[4
449 E&
3. IIolovg rovrovg, @ Iopyia; a&ga. of ÖnAoüce
" [2 1 ’ N .
TOVE xauvovras, WS Av Ölnırauevor Vyıalvorsv;
.- - TOP. ©.
ER. Oda üga mepl mavras ys Tovg Aoyovg 1 6N-
rogian Eorıv.
TOP. O3 dire.
ZN. Alla unv Akysıv yes HoLei ÖvVvarovg.
I'OP. Nat.
ER. Ovanodv nepl wvneg Akysır, nal poovVeiv;
TOP. Ilös yag 0v;
ER. Ag ovV, MV vv ön EAdyouev, n largızn negl
2 [4 x R
TÜV KaUVOVTWV Övvarovg eivaı Ygovelv xal Akysıv;
x TOP. Avayan.
22. Kal n largınn üge, wg Eoıxs, megl Aoyovs
eoriv.
IOP. Ne«i.
22. Tovs ye negl Ta voonuare;
TOP. MeAıore.
ZN. Ovxodv xal n yuuvasıınn meol Aoyovg &orl
tous negl eveflav re Tav Omudımv xul nayskiev ;
IOP. Ilavv ye.
E. nolovg rovrovg: der Ac-
cus. hängt von dem vorausgehen-
den zeol ab. Das interrogative
Pronomen als Prädicat des de-
monstrativen: zo2ol sloıw odroL
of Aoyoı, nsol od5 dorı u. r. A.
Kr. 57, 3, 6. — ToVg nduvor-
tag: Prolepsis. Kr. 61, 6. uw
A. 2. C. 519, 5. A.2. — 09 Ö7-
ta: Önta nachdrücklich anerken-
nend; daher 09 dyjr« lebhaft ab-
lehnend. Vgl. C. 642, 6. Kr. 69,
20. Anmk. — Ale unv: umv,
vero, verstärkt die Adversation.
Kr. 69, 39, 1. Vgl. C. 643, 12.
vgl. Prot. 359 d. — A&yaıvy Ö.:
Övvarovs ist Prädicat; als Object
ist ein allgemeiner Personsbegriff
zu denken: zoVg uavfavorras
ö.dgl. — weol... pooveiv: d.i.
neol @vrneg Adysıv, neol Tovrav
xal pogoveiv worsi Övvarong.
450 A. ag’ 009 .. . ordne ae
ovv n largınn. Nrv.d.8., el
r. auv. xtk. Als Verbum finitum
ist aus demOÖbigen zoısi zu er-
gänzen. zoısi Övvorovg slvaı.
Vgl. zu 4480. — avayını: gr
wöhnlich fehlt 2ori. Kr. 62, 1, 3.
vgl. Prot. 309 a. — rovg ye...:
d. h. Eorıv n larpınn meol Toos
nepl TE Vvoonuata Ovrag A0-
350C
TOPTIAE. 43
ZR. Kal unvaalaiariaı reyvar, & Iopyia, ourasg
iyovaıı Endarn avrov zegl Aoyovs eorl Tovzong, oiB
Tuygdvovaıv OVrss MEEL TO nodyun, od Exdorn Eoriv
7 Teyvn.
TOP. Deilveraı.
ER. Ti oUV ön more ag Gldag reyvag oV OnTo-
ginug xuleis, odaag ‚megi. ‚Aoyovs, EinEE Tavıyv $nTo-
pınnv aalesis, N &v 7 meol Aoyovg;
| TOP. "Orı, & Zoxoures, tov ulv dllav Teyvav
NEL xEıgovpYlas TE Kal Toiavrag nockeıs, ag Eos
eineiv, NO0R E0TIv % Enıoraun; tig 68 Önroguais 0V-
dev eorı TOL0UTOvV yeıgovoynun, ala züce 7 aoddıs
zul 7 RUpWoıg dia Aöoyav Eori. dıa tadrT Eya mv 6n-C
voguamv reyvyv abıo eivaı nepl Aoyovs, dedag Adymv,
os &yo pnut.
7 ’ \ ’
d 20. de ovv uavddvo olav avınv Bovisı xaksiv;
yovg. — mavv ye: s. zu 449a. schen Relativsatze. C. 554. Kr.
— xal unv: Kr. 69, 32, 20.
B. &x&orn adtav...:-Asyn-
detisch werden gewöhnlich Er-
klärungssätze angeschlossen, wel-
che durch ein vorangehendes De-
monstrativum (0Uza, od8, toL-
0570, tavrov u. dgl.) angekün-
digt sind. Kr.59, 1,5. — 00...
teyyn: Genitiv der Angehörig-
keit, des Zusammenhanges, vgl.
Kr. 47, 6, 9. Der Artikel kann
bei Eraorog stehen oder fehlen.
Kr. 50, 11, 23. — ti o®V Ön
zore: die Frage erbält durch an
gehäuften Hervorhebungsparti-
keln den Ausdruck dringender
Ungeduld; durch 099 wird sie
als Folgerung aus dem Vorher-
gehenden bezeichnet. — 0Voag:
concessives Participium. Kr. 56,
18, 1. ©. 582. — Tavınv näm).
nv regvnv. — ‚Navy: der Con-
junctivus mit &v im hypotheti-
54, 15.
megl yeıgoveyiag . dotıv:
“hat es mit Handleistungen (äus-
serlichen, ‚Verrichtungen) zu thun.’
— os #005 eineiv: zu n&oa ge-
hörig, beschränkt die zu ‚unbe-
dingt ausgesprochene Behaup-
tung. Vgl. Kr. 55, 1,2. — yeı-
gOvEynu«: dieses Wort, mit y&ı-
vovoyia gleichbedeutend, findet
sich sonst nirgends bei. Platon.
Ebenso verhält es sich mit %U-
ewoıs, wofür nur “ügog im Ge-
brauche ist. Vgl. 450 e.
©. &y&: man beachte den Nach-
druck, welcher an dieser Stelle
auf das Pronomen gelegt wird.
Gleicherweise ist das . folgende
Ag ,eyo yru gesagt. —
ae, .. .ı gewöhnlich setzt die
mit do« eingeleitete Frage ver
neinende Antwort voraus.
69, 9. Dagegen C. 607+b. —
14 ITIAATSNOZ
CC
Tage 2 sioouaı oap£oregov. aAl dmoxgıvar‘ elolv nut
reyvaı. N yao;
IOP. Net.
ZQ2. Ilacov Ö£, oiucı, Tov Teyvov rav ulv do-
yaoia ro moAv Eorı xal Adyov Boayeog Ödovran, Zviar
Ö3 ovVÖEvog, AAAR TO Tg TEYUNS neQKlvorto av xal dur
D oıyüs, olov yoapıan nal avögıavronoula xal @Alcı noA—
Aal. Tag TOLaVTag WoL doxeig Aeyeıv, nEOL üg 0% png
nv 6nTogLnnv eivaı* n 0V;
TOP. Il&vv ubv oUv xaAdsg Ömolaußdves, o Zu-
HORTES.
ER. Ereoaı dE yE slcı Tov Teyvav al dia Aoyov
av nEgaivovoı, nal &oyov, wg Eros eineiv, 1 oVÖdEvug
rooodgovreı 1 Boayeos navv, 0lov agıdunran al
Aoyıorıan nal yenusrgian nal nertsvran yexal aAdcı
elolv nuiv r.: Dat. eth. des Per-
sonalpron. C. 433. Kr. 48, 6, 5.
— nydo: 8s.zu 449d. — oluaı:
parenth., wie im Lat. puto, credo.
— n000V. . TEYV@V: der Gen.
part. wird regiert von TOvV WEV.
Kr.47, 28, 2. — to noAd: Sub-
jectsnom. ; “der Haupttheil, die
Hauptsache, das Wesentliche.’ _
zo eng teyvnns: "die Aufgabe der
Kunst. Ueber die mannigfache
Bedeutung des substantivischen ro
mit dem Genitiv eines Nomens s.
Kr. „a7. 5, 9. C. 410. — xel d.
6.: ‘sogar. C. 624, 3. Kr. 69,
32,18. — oluv: zum Beispiele.
Vgl. Prot.323 d. Die Construction
‚schliesst sich unmittelbar an &vıaı
Öt oVÖEvog an, und Aid...
cıyns ist als Parenthesis zu be-
trachten,
D.yoagırnn ... .: Die Benen-
nungen der Künste und Wissen-
schaften können den Artikel ent-
behren. Vgl. Kr. 50, 3, 5. — 0
gpns: negas. Kr. 64, 5,4; 67,1,
2. 7 ov: erg. Tag TOLadTaS
AEyEIS. — ÖE yE: 8.2u 448. —
@g Enog eineiv: mit Bezug auf
ovdsvög s. oben zu b. —
rooodkovzaı: 700g hat hier
in der Zusammensetzung dieselbe
Bedeutung, wie in Verbindung
mit dem Dativ (roö5 To A0y@
ovdevög £oyov Ökovrar). C. 467
fin ; Kr. 68, 46, 16. — Boaz£os
navv: häufig erscheint zavv dem
Adjectivum oder Adverbium, zu
dessen Verstärkung es dient, nach-
gestellt. — Aoyıorınn: ‘die Re-
chenkunst, ars computandi. Wor-
in sich diese von der “Zahlen-
kunde, agıdunrınn. unterschei-
det, wird 451 c gezeigt. — xal
z. ye: damit wird ein Glied an-
geschlossen, auf welches der Spre-
chende besonderen Nachdruck legt.
—. nertevrıann: auch Phaidr. 274
c. wird das Brettspiel unter den
Künsten aufgezählt und sammt der
Rechenkunst, Geometrie, Astro-
nomie und Buchstabenschrift eine
TOPTIAZ. 15
reyvaı, @v Evi oyedov rı laovg Tovg Aoyovg
taisg noakecın, al 65 noAkal wAelovg xal To
av nüoe 7 moäbıs xal TO xUpog avreis Öıa Ad-
rl. TOV ToLovrmv Tıva uoı Öoxelg Adyaıv mvE
nv.
OP. "Aindn Akyaıs.
N. AA ovro TovTwv yes oVÖEulav oiual os BoV-
. 6nroginnv nakelv, 00% OT TO Önpearı oVrag
ori n dıa Aoyov TO Kügpog Zyovan Hntogıxn dor,
roAaßoı avrıg, el Bovioıro Övaysoulvev Ev rolg
, mv apıduntamv don entoginnv, ® Toopyia,
; aAk 00% oipei 68 OVTE nV agıduntanv odVrE
IW@UETELRV Önroguxnv Aeyeıv.
OP. ’Oodus yag olsı, @ Zwxoures, xal dınalag 451
ußavaıs.
ıg des ägyptischen Gottes
genannt.
v rı: ri bei Adverbien,
:s 04800v und ndvv, be-
t in gleicher Weise, wie
Adjectiven (s. zu 448 e)
mmtheit des Ausdruckes.
16, 5. vgl. Prot. 345 d.
'g: Prädicat. C. 387. —
‚d£ecıv: über den Dativ
‚8. C. 436b. Kr. 48,13,
[ ö: noAleal: “die Mehr-
'urch den Artikel gewinnt
im Gegensatze zu den
zeiten, eine scheinbar su-
‚deutung. Kr. 50, 4, 12.
ovS: ergz. Tovg Aöyovg
:6v nodbswv. — TO TU-
adverbartiger Acc. C.
Kr. 46, 3, 3. — nü0o
poog: n&ca kann auch zu
95 gezogen werden. Kr.
)ro1: zuversichtliche Ne-
u welcher man aufdie Bei-
ıg des Unterredners rech-
l. Kr. 69, 55. C. 643,
10. Prot. 360 e. — ovdenlan:
Fortsetzung der Negation. Kr.
67, 12. C. 619. — 09% Orı: “ob-
gleich. Diese seltenere Gebrauchs-
weise von 0vy Orı erklärt sich
aus einer Ellipse dieser Art: oUx
olual ce ovdsulav Tovrav 6.
Bodlsodn aalsiv, Otı TO ON-
parı %. z. A. vgl. Prot. 336 d.
Kr. 67, 14, 3. — To Snpere :
im Gegensatze zu dem ßov-
1E0deı nakeiv. — Eyovoa: ergz.
zeyvN. — dnolaßor Av rıs: d.i.
‘ich könnte annehmen. So weist
rls, wie unser "man, oft auf die
redende Person hin. vel. „bes.
Ilias & 287 ff. &A2 06° ‚Eve
(Achilleus) &d&isı negl mavrov
Eunevaı allmv, MEvav EV
ngazteıv EEE, mavızeceı Ö
dvaoosıy, mäcı Öb onueivew, &
tiv 09% nelocodaı ol (d.h.
ich, Agamemnon). Ueber den
Optativus potentialis in beschei-
dener Behauptung vgl. zu 447 b.
451 A. Oodag yao: yao steht
in Antworten oft elliptisch mis
16 TAATANOZ iA
ZR. "Id vöv al 09V nv anoxgıomv nv nodum 6
dinmegavov. enel yoo 7 Gnroginay Tuyyavsı ulv 0vOR
TOVTWV TIg Tav Tegvav av To noAv Aoy@ YompEva,
Tuygavovoı Öt xal aAAcı ToLadrat ovaaL, zE0@ elneiv,
n negi Ti Ev Aoyoıs TO #Ug0g Eyovoa HnToguan Earw.
BonEE av el vis we Eooıo wv vov Ön EAsyov zegl
NoTIVodoöVv TÄv Teyvov' @ Zwxontes, Tis dorıv
agıduntıan reyvn; eilnoım av auro, WONEE CU üpti,
orı t@v da Aoyov tig TO xDg0g Eyovaav' al sl us
B enavegoıro‘ av nEol Ti; sinoılw Av OrL T@v meol 10
KETLIOV TE Hal NEgLTTOV Yvaoıs, 00% &V Exdrspa TUy-
yavn Ovra. el Ö’ av Egoıo‘ mv O8 Aoyıorıscnv Tive
xaksis teyvyv; elnoıw av Otı nal avın Earl av Aoyo .
To nÄdv xvgovusvoav' nal el Emavegoıro" 7 meet ti; |
sinoıw &v WONEE Oi Ev TO HNUW Gvpygapopsvor, Of
Bezug auf eine nicht ausdrück-
lich gesetzte Bejahung (wie hier)
oder Verneinung. Kr. 69, 14,7.
Du: 8 zu 449d. — nv end-
2010. NV ngöunv: "die Antwort
auf meine Frage. — TÜV Teyvav
tov...:C. ‚385 b. Kr. 50, 8.
u. A. 1. — 10 molv: 8. zu 450
dd — nmeo...Sorv: Die
Stellung des Fragepron. im Par-
ticiplalsatze macht in der .deut-
schen Uebersetzung eine Abwei-
chung und eine gewisse Unge-
nauigkeit nothwendig, etwa auf
welchem Gebiete muss eine Kunst
durch Reden ihre Aufgabe erfül-
len, um Rhetorik zu sein?” Ue-
ber die Frage im Participialsatze
s. C. 606, A. 2. Kr. 51, 17, 4.
Ueber den Ind: im abhängigen
Fragesatze nach vorangehendem
Haupttemp. (zeıoo) C.526 a. Kr.
54, „>: u. 6. —
@gmEQ av el. „.:8.2u 447d.
— 01... Teyvav: ordne zegl
NITLVOCOVV TOV TEXVAV, MV vv
ön EAsyov. Ueber die Attraction
e. zu 448 d. — Norıvocovv; C.
600. Kr.51,15,2; 25, 9, 2. vgl.
Prot. 313 e; 323 23; u.0.—
örı: zur Anführung directer Wor-
te. Kr. 65, 1, 2. vgl. Protagoras
Bıze —
£ravegoıro: “noch weiter
kraie; ‚Kr. 68, 46, 17. 0.463. —
megLTToV: als mathem. Term.
“ungerad, impar ; das Gegentheil
ist &orıog. fr. Prot. 356 e. —
608 &v Tuyyaon: s. zu 450 b-
— 1vE0vUEVoV: KAvgoVoHaı (als
Med. selten) hat hier u. unt. d
(welche Stelle nur die Wiederho-
lung von dieser ist) die Bedei-
tung von xögog fyeıw. — ol br
T. 6. ovyyoYQ.: d. i. diejenigen,
welche in der Volksversammlung
einen Antrag stellten und schrift
lich abfassten. Wenn nun jemand
in der Volksversammlung einen
Antrag stellte, der mit einem
bereits vorgebrachten theilweise
übereinstimmte; so trug er nur
TOPTIA2. 17
‚ardıa aedanee n apıdunzsen n Aoyıoran &ysı'
:6 @UTO Yyag Eoti, TO TE Kpriovaeal To KEpITToV'C
381 08 ToGodroV, ATı xl EOS avra zul müs
x nös Eysı mANdovg Enioxomei To negLTroV Hal
swov 9 Aoyıorızy. zul Ei Tig Tv aoreovoulav
0, E&uod Aeyovrog Orı xal avrn Aoy@ xUgoütas
vra, ol’ ö8 Aoyoı ol Tig dargovoulag, &l Yaln,
i slow, @ Zongares; sinorm av OT mepl TnV
sT9WmV Yogdv zul nAlov xul GeAnvng, Hg NO0S
x tayovg &yaı.
OP. 'Oodos ys Adymv 0V, m Ziwxgureg.
2.19. 67 xal 0v, @ Topyla. tuyyavsı ubv yag
Smrogıxn 0V0R av Aoya ra navra dLengnzro-
3 ’
TE KL KVOOVUEVOV' N yaQ;
erenzpunkte vor und er-
ich mit dem früheren An-
er einverstanden. Z. B.
dotos hat seinen Vorschlag
„ Menexenos beantragt
zelne Punkte anderes. Er
also seinen eigenen An-
it den Worten: r& us»
wadaneg Knyıoodoros,
ı folgen die Modificationen.
aren die angeführtenWor-
ınde Formel. — &v zo 6.:
Versammlung des Volkes;
ı Volke. S. Kr. 68, 12,3.
a. vgl. Prot. 309 a.
60 te dorıov: "nämlich
ade u. s. w. In der Ap-
wird diese Part. im Griech.
ig als im Lat, ausge-
Kr.57,10, 5. F. Schultz
. 8.229. A.4. — TO00v-
ahaltsacc. Ueber diesen
er Pronom. bei dıagpe-
Kr. 48, 15, 14. vgl. Prot.
— Om...: gibt die Er-
von To00Vr0V. — nal
en: ordne Or 7 Ayora.
Gorgias.
Enıononsi wog nAndovg TO nıe-
girzov “al 0 Ggrıov Eyeı vol
no0g avra nal noög dAlnia. —
Andovg: der Gen. regiert von
zog. C. 415. Kr. 47, 10, 5. —
j| 3 3
nv Korgovoulav av.: Acc. der
Sache bei einem Verbum des Fra-
gens. Kr. 46, 15. C. 402. — AE-
yovrog: causales Partic. C. 581.
Kr. 56, 12,1. — ob ö} Aoyoı...
eioıv: Die Frage wird direct ge-
geben; “worüber handeln denn
aber dieReden u. s. w.; daraus
erklärt sich Ö& bei of Aoyoı in
Beziehung auf das vorausgehende
Aoyo, und die Wiederaufnahme
des ed &v&goıro durch el paln.
— g0og«av: von der Bewegung der
Himmelskörper. — ög®üg ye: 8.
zu 449 a. —
D. i$ı ön nal 00: Uebergang
von der Induction auf den eigent-
lichen Gegenstand. Ueber ?dıdn,
einleitend den Imper. A&ye ön, wo
ön der Zwischensätze wegen wie-
derholt ist, 8. zu 449d. Ueber 67
beim Imper. 8. zu 449 a. — r.
2
16 MNAATRQNOZ
Z2. "Id vöv nal 09 nV anorgıomv yv np
diamegavov. erel yao m Gmrogiag TVyyavsı uEv
TOVTMVTIS Tav reyvav Tav To noAv A0yD XomwE
Tuygdvovan Ö: xal KAlaı ToLadraı oda, neugo ei:
n zegi Te &v Aoyoıg TO #Ugog Eyovoa 6nroginn &ı
VonEE av el tig us Eopoıro mv vor dm EAsyov
NOTEVOGOOV TÜV Teyvav' ® Zwxgareg, is &oı
agıduntıxn Teyvn; sinoLw dv aUro, W@OnEE 00 i
orı av ÖLa Aoyov tig TO KÜgog E&yovaav' xal &
BEeravegoıro‘ av nEol Ti; einoıw dv Or TOV eg
KOTLIOV TE Hal NEgLTTOV Yvadıs, 000 KV Exdreon '
yavn ovroe. el Ö av Egoıo‘ av ÖL Aoyıarınyv'
xaAsig teyvnv; einoıw av OTı Hal aurn Earl rav 4
To nüv nvgovusvav' nal El Emavegoıto' N TEpi
einoıw dv WONEQ ol Ev TO ÖNUW Ovyyoapousvor,
Bezug auf eine nicht ausdrück-
lich gesetzte Bejahung (wie hier)
oder Verneinung. Kr. 69, 14,7.
id: 5 zu 449d. — NV Ano-
xgL0. nv nodumn: “die Antwort
auf meine Frage. — TV Teyvov
ToV...:C. ‚385 b. Kr. 50, 8.
u. A. 1.— 10 moAv: 8. zu 450
da — nmel. orıv: Die
Stellung des Fragepron. im Par-
ticipilalsatze macht in der .deut-
schen Uebersetzung eine Abwei-
chung und eine gewisse Unge-
nauigkeit nothwendig, etwa auf
welchem Gebiete muss eine Kunst
durch Reden ihre Aufgabe erfäl-
len, um Rhetorik zu sein? Ue-
ber die Frage im Participialsatze
s. C. 606, A. 2. Kr. 51, 17, 4.
Ueber den Ind: im abhängigen
Fragesatze nach vorangehendem
Haupttemp. (zeıoo) C.526 a. Kr.
54, „I U 6. —
@omEQ av el. „.: 8.2u 4470.
— DV... teyvav: ordne megl
NOTLVOCOUV TaV Texv@v, MV vüV
ön EAeyov. Ueber die Attre
8. zu 448 d. — 1701190000
600. Kr,51, 15, 2; 25, 9, 2
Prot. 313 e; 323 a; u |
ori: zur Anführung directer
te. Kr. 65, 1, 2. vgl. Prota
3l7e —
B. &ravegoıto: "noch ı
fragte” Kr. 68, 46, 17. O.41
megLTToV : als mathem,
“ungerad, impar ;, das Gege
ist &gruog. er. Prot. 356
000 av Tuyyaup: s. zu 4
— XVEOVUEVOV: KVEO0UCHA
Med. selten) hat hier u. ı
(welche Stelle nur die Wied
lung von dieser ist) die B
tung von #Vgog Fyeım. —
rt. 6. ovyyoQ.: d. i. diejer
welche in der Volksversamı
einen Antrag stellten und
lich abfassten. Wenn nun je
in der Volksversammlung
Antrag stellte, der mit «
bereits vorgebrachten theil
übereinstimmte; so trug e@
451 D TOPTIAZ. 17
u ulv Kl aadaneo 7 agıdunzxn n Aoyıorınn E&ysı'
xepl TO aUro Yyao darı, TO TE Kgrıovxel To rEgiTToV'C
diapspsı 6} Tosoürov, Arı al MEOg avra xul TEUg
Mini ng Eysı MANdovg Enioxonei To negırrov Kal
so Kprsov 7 Aoyıorınn. Hal el Tig TV aorpovouiev
avegoıro, Euod Ayovrog Orı xal aürn Aoya KUpodraı
va navıa, ol’ 8 Aoyoı ol ng aarpovoulag, el paln,
zspl di slcıv, & Zoagareg; einoım av Or XEgl nV
av Korpmv Yopdv al nAlov xal oeAmvng, TÜg 7Q08
aAAmia tayovg Eysı.
TOP. 'Oo9aös ys Atyav ov, & Liwngareg.
ZR.’Idı 6% xal 0V, @ I'opyia. ruyyaver ubv yag
dn n Önrogimn ovo« av Aoym ra wave ÖLangEaTro-
KEvav Ts xal Kugovusvav' n yao;
die Differenzpunkte vor und er-
klärte sich mit dem früheren An-
tragsteller einverstanden. Z.B.
Kephbisodotos hat seinenVorschlag
gemacht. Menexenos beantragt
fiber einzelne Punkte anderes. Er
beginnt also seinen eigenen An-
trag mit den Worten: z& ulv
ale nadeanseg Krnpıoddoros,
und nun folgen die Modificationen.
Somit waren die angeführten Wor-
te stehende Formel. — &v @ 6.:
‘'m der Versammlung des Volkes;
vor dem Volke” S. Kr.68, 12,3.
C, 456 a. vgl. Prot. 309 a.
C. zo re agrıov: nämlich
das Gerade u. s. w. In der Ap-
position wird diese Part. im Griech.
so wenig als im Lat. ausge-
drückt. Kr.57, 10, 5. F. Schultz
lat. Spr. 8.229. A.4. — rooov-
os: Inhaltsacc. Ueber diesen
Acc. der Pronom. bei dıage-
eu» s. Kr. 48, 15, 14. vgl. Prot.
339 a. — Orı...: gibt die Er-
klärung von zo0oUro». — xal
loyısrıny): ordne Ozı 7 Ayorn.
Plat. Gorgias.
Enıononsi it zAmdovg TO n8-
gırrov „al zo ügrıov Eysı nal
ngög aura nal mgös Klinka. —
nimdovg: der Gen. regiert von
zog. C. 415. Kr. 47, 10, 5. —
nv KoTgovoulav dv.: Acc. der
Sache bei einem Verbum des Fra-
gens. .Kr. 46, 15. 0.402. — A8-
yovTog: causales Partic. C, 581.
Kr. 56, 12,1. — of ö} Aoyoı .
eioıv: "Die Frage wird direct ge-
geben; “worüber handeln denn
aber dieReden u. s. we; daraus
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Beziehung auf das vorausgehende
A0oyo, und die Wiederaufnahme
des el &vegorro durch & gain.
— gogav: von der Bewegung der
Himmelskörper. — öo®ög ye: s.
zu 419 a. —
D. i8ı ön nal 09: Uebergang
von der Induction auf den eigent-
lichen Gegenstand. Ueber fd: ön,
einleitend den Imper. A&ye ön, wo
ön der Zwischensätze wegen wie-
derholt ist, s. zu 449d. Ueber ö7
beim Imper. 8. zu 449 a. — T.
2
18
I'OP. "Eorı teDra.
22.
NIAATQSNOZ
41D
Asys on rov-nepl Ti; Ti darı Toöro cov
övrov, zepl 0% ovror ol Aoyoı eiatv, ols N 6msogimm
xortar;
TOP. Ta ueyıore Tov "avdgnzelov ToRYLwRTOY,
© Zwxgarss, aoL &gLora.
ZR. AAN, © TIopyla, dugoßnrijauuov xal zovroT |
Akysıs nal oder X GapeEg. olouaı yap de axnnodsu
E &y roig Ovunooloıs adovrav dvdEÄTmv Toüro TO 080-
Aıov, Ev @ narapıduoüvraı Kbovrss, Orı Uyıalvew pl
&g10T0v Eorı, To Ö: Ödevregov xaA0v yevdodeı, Toltov
ÖE, DS Ynoıv 6 rommig Tod 0x0A1od, To zAovrew
&d0Ams.
TOP. ’Aunnoa yag' aAla gög Te Toüro Adyaıs;
ZR. "Or 001 avrin dv nagaoratev ol Önwovgyol
ptv yae Ön: die Partikeln u»
Br bilden häufig den Uebergang
zu einem neuen Abschnitte. yag
bezeichnet den ganzen Satz als
vorläufige Begründung der fol-
genden Frage (A&ys d. zav zegl
zi). — tov A.: Ueber den Gen.
partit. s. zu 449 d. — zov OV-
tov: regiert von ze. — ra uE-
yıora...: Gorgias begeht den
nämlichen Febler, welchen Sokr.
(448 e. fin.) an Polos gerügt
hatte,
E. gdöövrov d.: über den
Genit, bei E%0VD 8. zu 449c. —
oroAdıy: Die Skolien waren kurze
Lieder, theils Preis von Göttern od.
Helden, theils Sprüche der Lebens-
weisheit enthaltend, welche man
in Athen beim Symposion zu sin-
gen pflegte. Der Singende accom-
pagnierte sich auf einem Saiten-
instrumente, oder hielt einen Lor-
beer- oder Myrtenzweig in der
Hand. Nach Beendigung des Lie-
des reichte er dieLyra oder den
Zweig einem Malesgenossen auf
der entgegengesetzten Seite, wel-
cher hierdurch zum Singen auf-
gefordert wurde. Von diesem Hin-
und Herspringen leitet man ge-
wöhnlich den Namen 0x04:0» ab.
Besonders beliebt war ein patrio-
tisches Skolion auf Harmodios
und Aristogeiton. —
naregıduodVreL adovrsg: “sie
zählen in ihrem Gesange auf.
— örı vy.: Das Skolion lautet
(Bergk. post Iyr. p. 1012): Tyı-
alvsıy uEv &gıorov avdgl Ovo-
zo, Jsvregov Öb Pvay mals
yevdohan Tö roltov db z100-
teiv adolmg, nal To Teragror
nBav perd zov pllov. — 6
zoınıns: wahrscheinlich (vgl.
Bergk. a. a. O.) Simonides aus
Keos; über diesen Dichter s. zu
Prot. 339 a., und den Anhang 8.
122 ff. — ı6 mlovısiv adoAmg:
vgl. „Borat. Epist. 1, 1, 65, 66.
— Axrjnoa ya: über yag s. ob.
unter & —
452. ot Önwoveyol: hier in
der allgemeinen Bedeutung ‘Be-
|
TOPTIAZ. 19
mv 8Vv Enyjvsosv 6 TO GxoALöv monde, larpos Ts
sudorgißns ve gonuearıoris, al simos noWrov
ö latoög Or © Zoxparsg, eamard 08 Togytag
9 Eorıv n Tovsov reyvn mepl TO ueyıorov dya-
Tois avdowmoıs, aAR 7 dun. El 00V avrov Eye
iv‘ ou öl Ti av radıa Akysıg; einoı av Lowg
arpog. le oUv Akyaıg; 7 TO vis ons reyvng Eoyov
10V darıv dyadov; züg yap od, gQaln av Ioac,
upatsg, Uyleue; ei ö’ dor ueifov Eyadov avdow-
vyıslasz el 0 av pera ToUToV 6 masdorglßns eimoı B
avuckorul viv, © Zwxparsg, ul adrds, el 001
Toeylag weikov dyadov Emiöeldar is avrod Ter-
n &yo tig dns" einoım dv ad xal E05 Toürov‘
3 ön uis el, © avdpwne, xal ve ro 00V £pyov;
orolßns, paln &v, v6 6’ ägyov noV dorı nakovg TE
'OYVEODG ToLElv ToVÜS AVFEWMOUS Ta Opera. Era
;v nawdoreißnv sinoı av 6 Xonnarıorıs, ag &ya-
KEVV KATEPEOVEV Aanavımv" Gronsı Öne, @C
parss, 2av 00 nÄA0ovrov Yavi) vı welfov ayadov
ielliger, vgl. Prot. 312 b; dargov. — av: d.i. zol @v.
— rovrov av: C. 597, 2. Ueber das versichernde ro? s. C.
‚ 10. vgl. Prot. 8313 d.— 643, 10. Kr. 69, 61, 1. — aa
s: "nämlich der Arzt u.
s.zu 452 c. — raudorgl-
der Turnlehrer. Ueber seine
tung s. Prot. 326. b. c. —
Z.: 8. zu 451 a. — tToig
unoıs: als Dat. des Inter-
zu 70 dyadov zu construie-
„431 a. Kr. 48, 4. — tig
». zu 451 a. Das causale
. @» begründet das neyeis.
C. 607 b. Kr. 69, 28, 2.
lea: d. i. OS yao 00 7
1, TÖ Tis us teyvng &o-
co uEyıorov ayadov Eorıyz
oylsız ohne Art. s. zu
era Toürov: näml. 70V
avrog: et ipse. Er. 51, 6, 6. F.
Schultz lat. Spr. $. 290, A. 1.—
Enıdeidar mit offenbarem Bezug
auf die dnlösıdıg des Gorg. vgl.
zu 447 a. — Ö$ 87: urgierende
Kervorhebung des Gegensatzes.
Kr. 69, 17, 5. vgl. Prot. 312 a;
312; 358 b.u.6. — maudorgr-
Bns: näml. elul. — Ta owuare:
©. 404. Kr.46, 4 —
C. &navrov ist Masc. ‘alle
(namentlich largeog und zaudo-
teißng.) die ausser ihm das höch-
ste Gut glauben verschaffen zu
können. — ox. düta: "so erwäge
denn,’ s. zu 449e. — dav: ‘ob.
C. 610. Kr. 69, 21, A. Ueber den
2%
0 TAATQNOZ 45°C
0v 7 xepa Topyle n rag AAO Orwodv. palusv dv ovv
mods aurov" dlÜR N; N U Tovrov Önmovgyög; pain
"&v. vis @v; yonnaricınis. tlovvV; xolveis ad ußyıorov
"avdomnoıs Aayadov elvaı nA0UTOV; POOWEV. Kg y&o
00x; £oel. xal unv augpıoßnrei ye I'ooylas öde nv
zap nur reyvnv uelbovog Ayadoo alriav elvar n mv
onv, palusv dv nuels. dijAov 0VV Or TO wer& Toüro
Eooit’ &v° «ul ui dorı Toüro ro ayadorv; anoxpıwdade
‚DT'ogyias. Idı 0vV voulons, o Togyia, epwraohaı nei
vn Enelvov nal dr Euod, anoxgıvar Ti dorı Toüro 0
"ons 06V uEyıorov'ayadov eivaı Tols avdommoıg xal 0}
" Önwiovoyov elvar aurov.
TOP. "Onso dorlv, © Ziuingares, 7 aAndelg ue-
yıorov Ayadov nal altıov kun ulv EAsvdeglas avrols
rols avdgWmoıs, Aua dE Tod AAAwv Koysıv dv ci) av-
tod noAsı Exdoro.
ZR. Ti oUV.ön Toöro Akyaıs;
“ ähnlichen Gebrauch des si im Lat,
vgl. F. Schultz lat. Spr. $. 232.
A. 2, — 09: über palvouaı mit
dem Partic. s. C. 590. Kr. 56,
4,5. — |
ti 0o0v: ‘wie nun? d. i. "was
folgt daraus?” vgl. C. 637, 2.
‘Erklärst du etwa den Reichthum
. für das höchste Gut?’ — xal
unv: verbunden leiten diese Par-
tikeln häufig einen Einwurf ein.
Kr. 69, 39, 1. — aupıoßnrei:
“macht dagegen den Einwand gel-
- tend, erklärt dagegen; vgl. Me-
nex. 242 D. Vergleichbar damit
ist der gerichtliche Gebrauch von
augıoßnreiv in dem Sinne“ ‚An-
spruch auf etwas machen. _ öde:
s. zu 447 a. — nv mg euro
veyynv: ‘seine Kunst?’ eigtl. “die
in seinem Besitze befindliche
Kunst. Ueber diese Bedeutung
des z&e& mit Dat. der Person s.
Kr. 68, 35 vgl. 465 A. — dj-
Aov: ohne ori. s.2u 448 c. — zo
usr& todro: adverbialer Accus.
Kr. 50, 5, 12; vgl. C. 405 A.2.
D. idı: 5. zu 449 d. — om
&nelvov: mitBezug auf die drei
redend eingeführten Personen {«-
rgög, meaıdorgißng, zonnan-
orns. — xnalok... «00V: Der
gewöhnliche Uebergang aus dem
Relativsatze in den demonstrati-
ven. C. 605 A. Kr. 60, 6 u. A.
2.1.4. — Guaulv .. . Aue Öf
..: simul. . simul. Kr. 59, l,
4. vel. Prot. 310 e. ud. — ev-
toig toig &.: “den Menschen für
sich allein; im Gegensatze zu &A-
Aov, s. zu Prot. 209 a. fin. —
T0d &Alwv deysıv: bei der Sub-
stantivierung wird der Inf. mit
allen seinen Bestimmungswörtern,
so hier dem Objecte @AAw», zu-
sammen als ein Ausdruck betrach-
A
TOPTIA2Z. \
28
TOP. To zeldsıv Eyoy olov T slvaı rolg AoyoısE
zul &v Öuxaornoio Öınaoras zul Ev PovAsvrnoig Bov-
ksvrag xol dv „Ernhmoig ExnAmoLagras nal £v alıp Evi-
loyo zavel, 00TIg av moÄAıtixög EvAAoyog piyvnron.
ulroı Ev Tavım :M Övvansı doüAov ur Ebsig 70V la-
‚00, dovlov Ö} Tov maudoreißnn
068 xEnnarıorng
obzog aA Kvayavajasraı xonuetifousvog Hal oUy
au, aAld Col To Övvausvo Asysıv nal melde za
xÄndn-
8 2m.
Nvv uoı Ödoxeig OnAmoaı, @ Topyia, &yyv- 453
Tea nv OnTogiunv Avrıva TegunV nyei eivar, al ei
1 &yo ovvinut, Aeyeıg ori neudoüg Inwovgyög Eorıv
y Ömrogıny, xal n mgayunrela aveng nace xal TO
padaıov sis Toüro teAsvre‘ 7 &yaıs vı Adysıv El
xlE0v nv 6nTogianv Övvaodaı n sido Toig ax0Vvov-
v Ev Ti Yyuyy noreiv;
tet, vgl. C. 379. 574, 3. — ze
. Tovro A.; vgl. nolovg Tov-
tovg 449 e. —
E. zo neidEv...: ordne TO
olov 7 elvaı meideıv toig Ad-
yoıg. — &v All EvAloyw wave:
näml. „T0ds Evileyivrag. — 00-
DBg 0aV... . yiyynrai: 8. zu
450 b. In hypothet. Relativsätzen
wird Ootig häufig gebraucht. 8.
453 d. — xairo: in seiner ein-
fachen Grundbedeutung: “ und für-
wahr; vgl. Hom. Il. v. 267. Xen.
Kyr.3, 3, 19. 7, 3, 10; häufiger
verbindet sich mit nairoi die ad-
versative Bedeutung ° und doch.
— dv zavım ıy Övvansı: “auf
Grund dieser Fähigkeit, ein Ge-
brauch der Präp. v, die dem dy-
namischen Dat. nahe kömmt. Kr.
68, 12, 6. — dodlov ud...
80510» 63 . ...: Ueber uev und
ös in der Anaphora s. Kr. 59,
1, 4. Beachtung verdient das hy-
perbolische dovlog. — xenua-
tıorns odrog: Nicht selten dient
odrog, entsprechend dem lat. iste,
zum Ausdruck der Geringschät-
zung. vgl. Krit.45 a; ABc. ‚Apol.
17 b. u. d. — dvayavroeraı
xonuearıgowevog: über das Par-
tic, vgl. das unter c bei gel-
vechaı Bemerkte. — dA 008:
die Worte 097 wur eben An-
lass, dass durch «Ai& cool der
schon mit &AAw bezeichnete Ge-
danke in genauerer Fassung wie-
der aufgenommen wird. — rd
An®n: der Plural in Bezug auf
die vorgenannten verschiedenen
Versammlungen.
453. eis tovro. näml. vo zei-
Dev. — nöysıg rı Aöysıv: über
den adrerbartigen Acc. rl =.
Kr. 46, 4, 4. C.404a. vgl. auch
zu 450.d. (bei oysdov ri). — Ex)
nı£&ov: gehört zu dvvaodaı, ei-
gentlich ‘über einen weitern Unı-
kreis hin (Kr. 68, 42, 1) Einfluss
haben, also amplius valere. — &-
7 TOPTIAZ
453D
TOP. Ov dire, m Ziingarss, AAAR ndvrov ud-
Aıora weide:.
Z32..
IIdkıv ö7 end roV avrav Teyvov Adyanen
avzeQ vOv on N agıd gun ov dıdadaası Nuüs; 008
dor) ra Tod apıduoD, xal 6 dgıdunrıxog üvdgmmos;
I'OP. Nevv ye.
ER. Ovaodv xol melde;
I'OP. Net.
32. Ilsıdoög fo Ömwovpyds Eorı al n agqıd-
unzıam.
IOP. ®alvsrau.
22. Ovnodv ddv rıs. Eomrä nwäs, zoias nadoüc
xad zeol Ti, aroxngıvovusdd nov adra Or ig dıda—
oxalınns is neol TO Ggrıov TE Hal TO nEpLTrOV 06087
54. 8oti‘ xal rag aAlas üs vov On EAkyousv reyvas and—
0as Ekousv anodeikaı weıhoüg
Norıvog zul neol 6 u’ 7 00;
IOP. Nat.
ZR. Our üga bnrogian
KLOVEYOR.
TOP. ’AAn$ Atysıs.
Jatur. u. 6. Ueber den Art. bei
zoı0de Kr. 50, 4, 6. — 00-
rıg: über die hypothet. Beden-
tung Kr. 51, 13, 1. vgl. Prot.
324b. ud. — önta: Nega-
tion des 7 00. — rzdvrov ud-
kıora: Kr. 64, 5, 4. vgl. Prot.
327 a. —
E. in} zav.. .: bei Alysıv
heisst &x! mit Gen. von. Kr.68,
40, 5. — ovzeg: d.h. Ep ÖVv-
seo, denn die Präpos. wird vor
dem Rolat. regelmässig nicht
wiederholt. Kr. 68, 9. vgl. Apol.
27 d. — ov dıddansı: 0W (nonne)
in der Frage lässt Bejahung er-
warten. .C. 608. Kr. 64, 5, 3. —
ÖnuovgyoVg oVoas Xu
uovn neıdoög Earl Ön—
00%: alles, was; guaecungue. —
To Tod ‚Gerd od: 8. zu 450.0. —
al 6 agıdn. vd. : ergz. oo
dıdaoxeı nung Ark. — Or züs
Ö.: s. zu 15la — zus ö 76:
5. zu 451 a. — GoLIoV. . . Rs
g:TToV: 8. zu 451 b.
A54. nal ras...rexgvan: swi-
schen Artikel oder Adjeet. und
Subst. eingeschoben erhält der
Relativsatz (der in diesem Falle
von geringem Umfange ist) den
Charakter eines attributiven Ad).
Kr. 50, 8, 20. Aehnlich im Lat.
omnes, quas modo referebamus,
artes. — odoag: über das prädl-
cativc Partic. bei dalveuı u. C.
FOPTIAZ. 26:
2. ’Exeidn volvuv 09 uovn dxepyalsrı Toüro
ov, all xal ale, dızalas GoxEp ep} Toü
Pov Hera Toro dravegotusd av rov Adyovza,
7 msidoüs xol zig zepl ve wsıdoüg n byrogıen
zun: N 00 Öoxel coı Öixaov eivoı Enavspdchar;B
OP. "Euosye.
32. "Anoxgıva 69, @ Iopyla, Ensıdn ya xal sol
oVrws.
OP. Tavrng rolvvv wis nudoög Adyo,. © Zw-
„ TS Ev volg Öinaornolois xai dv Tolg @Adoıg
‚.@0xsp xal &prı Elsyov, zul zEEl rovcmv &
Isaac Te anal adıza.
2. Kal Eyo vor vaanısvVov Tavınv E Adysıv
ud za weg) Tovrav, & Topyia’ dal iva un
Ins, &av oAlyov Vorsgov roLoürov Ti 08 Avkow-
doxsi uv ÖnAov elvaı, &yo Ö Enavepwea OmspC
yo, ToÜ Eing Evena zegalvschn Tov Aoyov dpwra,
.56, 7,2. — Öinaloas:
ug auf 453 c. — dmane-
av: Nachsatz einer hy-
riode ; ; in dem Object von
Wued” &v, näml. 269 A8-
‚st zugleich die Bedingung
n: ef rıs Aeyoı, erg. nv
ar nEeıdoVg ÖNuLovEyOV
avegeotar: 8. zu 451 bb.
Koıvar Ön: 8. zu 449 a.
a5: das Pron. demonstr.
die epexeg. Appos. (eng
koıg) an. Kr. 57, 10, 1
dv roig Alloıg Sraoıg:
I den übrigen Versamm-
des Volks’ Durch das
log werden diese Ver-
ıgen, sei es zum Recht-
, sei es zu Berathungen,
‚eine grosse Menge von
wzeichnet, weil eben die-
kt für die weiteren Fol.
gerungen von Wichtigkeit ist. —
al 2y0 ro UNOnTEvoV ...:
näml. 453 b. — Ö4lyov Vorsgos:
über den Accus. der Massbestim-
mung beim Comp. 8. zu 453 b
(006 öl» Nrrov). —
- ©. dyo 8’ inavagnrav: das
Object hierzu ist aus d.zu ent-
nehmen. In dem Vordersatse iva
inaveowroistder grammatischen
Form nach kein Nachsatz vorhen-
den. Wie es in der freieren Satz-
bildung des wirklichen Gesprächs
geschieht, wird nach deretwas län-
geren Ausführung der Bedingung
ddv. ..Ezavsowra dieser Sats un-
vollendet gelassen; was dem Sin-
ne nach hätte Nachsatz werden
sollen, findet sich in den Worten
od yag Eins ari."damit du dich
nicht wunderst, wenn ich u.8, w.
—; wie gesagt nämlich ich frage,
damit die Erörterung ihren ge-
296 TAATSNOZ
ETT
09 000 Evexa, aAk iva un ddıkloneda vrovooVvreg
xg0agmafeıv dlkaaov Ta „heyönsva, aAld GV ra Guv-
TOO xara iv Unodsaıv Onag dv Bovin wegaivng.
TOP. Kal dedüg y£ wor doxsis zosiv, 0 Ziw-
HOUTES.
ZR.”IHı 60 al rods Enıoxsdausde. aalsig Tı
BEURdNKEVOL ;
IOP. Keaio.
Zn.
TI'OP. "Eyoays.
Ti ö8; nenıorevaevar;
ER. IIoregov ovv radroöv doxsl coL elvaı ueue-
Inxevar ac NEMLOTEUKEVOL, xuL ucdmaıs nal nilarıs, N
&Ado tı;
TOP. Oiouaı my Eyoys, © Zorpares, KAlo.
-
vis 05 Egoıro‘
ZR. Kaiog yap olsı" yvacsı 6} Evdevde. sl ya
ag Eorı rıs, @ Iopyiea, nierıg vevöng
xal aAndng; Yalns av, os &yo oluaı.
IOP. Net.
ordneten Gang habe. — drzovo-
oövreg... Asyoueva: d.h. nicht
abwarten, bis der andere seine
eigentliche Meinung deutlich aus-
‚gesprochen hat, sondern die nur
halb verstandenen Worte des Mit-
unterredners nach eigenem Gut-
düuken ausdeuten. — Tg00gNd-
geıv (bei Platon dma& elonue-
vov) eine geflissentlich gewählte
Hyperble statt des üblichen zgo-
Aunponeın. Der comparative Be-
dieses Verbums führt zur
Constr. mit dem Gen. aamLo.
©. 424. Kr. 47, 23. — a Aeyo-
veva: d.h. ‘das was ein jeder von
uns mit den Worten, die er eben
ausspricht (Part. Präs.), sagen
will, darunter versteht. — alld
6: di. ar Bra 0 u. Tv... —
xard anV ünoBeov: ex propo-
sito. xara mit Acc. "gemäss. C.
459, B. c. Kr, 68, 25,2. — drug
av Bosiy: &v verallgemeinert;
ulcungue volueris. vgl. Prot. 336
b. — oedäg ye: vgl. zu 449 a.
— id dn: 8.zu 449d. — “00,
dann Zy@ye, nachher unter d d-
AndNn Akyaıs, Eorı tadra u, 8.:
man beachte die Mannigfaltigkeit
im Ausdrucke der Bejahung. —
D. olouaı ut» Eyaysı dem
uEv folgt kein entsprechendes d$;
man denkt gegenüber dem blos-
sen Meinen (olec#eı) leicht den
Gegensatz des sicheren Wissens,
der dann in dem yvaosıvon Sokr.
bezeichnet wird. — „alas yap:
8. zu #5la. — El yap...:
‘wenn nämlich. C. 636, 6 b.
Kr. 69, 14, 1. vgl. Prot. 319 b;
349 d; s5l cu. —
&y: ‘ würdest du es bajahen.’ Kr.
165 A TOPTIAZ. 27
ZR. Ti dE; Emioryun dor Heuöns zul aAmdNnS ;
TOP. Ovdaucs.
22. Anov yao av OrL 0d zavrov darıv.
TOP. Andi Adysıs.
ER. ’AAIG unv ol xd ya usuadyxores neneıoudvorE
lol aa ol KErıoTsvnorss.
T'OP. "Eorı Tavra.
22. Bovisı ovv Övo elön Hanev zedo0s, To uev
xlorıv napsyouEvov kvsv tod eldEvaı, TO Ö' dnıornunv;
TOP. IIavv ye.
22. Iorepav 00V 7 dyroginn neıdo noLet dv dı-
Xaornoloıs re xalrols aAloıs Oydoıs zEpl rov dınalav
TE zul aölanmv; EE ng To mıdrevemv ylyveraı &vsv ToÜ
&dödvaı n EEns To eidlvar;
TOP. AiAov Önnov, @ Zungarsg, Orı EE ng To
NıoTsvEvV.
32. H 6yrogıen apa, wg doıne, nEidoüg Önuiovg- 455
yog Eorı niorsvrınng, aAA ou Öidaoxaiınng epl To Öl-
xaı0v TE nal RöıLXov.
I'OP. Nat.
ER. OVd’ apa dıdadxaiıros 6 Gnrop Earl dına-
srnelov Te xal tov aAlmv OyAowv Öıxalmv rs nepı vol
udlumv, aAAd meisTınög HOVoV. 0% rag önzov öyAov
y dv Övvaııo Toooüdrov Ev dAlym 1p0vw@ dıdakeı 270)
ueyailc noayuare.
64, 5,4. — djlov yag: wie ‚kurz Wiederholung der eigenen Worte
vorher xaAog yde, worauf &v Be-
zug nimmt. —
. allg unv: s. zu 4490. —
BovAsı ovv... Bauev: über den
deliberat. Conj. s. zu 447c. Oft
wird das fragende ßovAsı (oder
bei mehreren Povlec#e) ohneVer-
bindung mit dem übrigen Satze,
gleichsam wie ein Adverb. voran-
gestellt. Kr.54,2,3. vgl. zu Prot.
317c. — zude... Öyloıg:
des Gorgias (in b). — Öj40» dy-
zov: über Ö7jAo» ohne dorl ».
zu 448c; über dnnov 8. zu 447
d. — Or... zıorevsww: die Er-
gänzung liegt in den Worten der
Frage, also: örı ravımv 9
ned roLei, BE ng TO nioTeday
yiyveraı üvev Tod eldevaı. —
455. rzıorevrınng: glaubenme-
chend. — „ regt: C. 90. Kr. 68,
4,1. — dv Ödvaızo: s. zu 452
98 NAATANOZ
TOP. Ov Ira.
455A
.-
ZN. Deos dn, Idmuev ri mors za) Adyonsv ‚zegl1V
Brig Öntagınis' eyo usv rag To 000 aurog za Övva-
wa xaRTavondeL 0 Tı Ayo. OTav Xsgpl largev aigdosas
q 77 noAsı OvAdoyog 9 KEgl vevanyav n megl &AAov
zıvög Önuiovgyınod Edvovg, KARO Tu N Tore 6 6nTogi-
x0g 00 Gvußovisvoe; ÖNjAov yap Otı Ev Exnaarn aige-
ss TOV veyvınadrarov Ösi algsiodhear. 0Vd’ Orr Teıyav
zepl olxodonmoEw@s N AupEvov AUTOONEVNS 7 veopiov,
aAA ol apyırenzoveg'
0V0” KV Orav srgarnyav aio:-
GR mE N Tabsug Tuvog güg molsulovg 7 XwpLav
Cxaraindsog Ovußovin 7» AAN ol Grgaınyıxol TOTE Gvu-
b.— tocovrov: Man beachte die
Gegensätze Tooovzov, ollyo,
0dTw ueydic. — 00 Öjza: 8.zu
449 e. —
o8os dn: ganzgleichbedeutend
mit idı ön. 8. zu 449 d. — Ti
note nal Aeyowev: was wir denn
eigentlich sagen. x«l bei einem
Interrog. dringt auf genaue Be-
stimmung des fraglichen Begriffs.
Kr. 69, 32, 16. —
B. eo) larowv aig&oewg: In
vielen griechischen Städten waren
Aerzte vom Staate mit einer be-
stimmten Besoldung angestellt
(largol Önuooıevovreg). Sie wur-
den vom Volke gewählt. — «4-
Aov tivög Önuiovpyınod Edvong:
Die baegot wurden auch als ön-
Wovgyoi angesehen. Odyss. 0;
382. wis yag Ön geivov nalei
eb un car ol Önnosgyol
19, Wowzıw n Insjga nanav
N tenzova dovgw», 7 nal DE-
onıw aoıdov #. 3. A. Edvog be-
deutet an einzelnen Stellen, Pla-
tons ‘eine bestimmte Klasse. So-
phist, 242 d. 6 ’Eiserınov 89-
vog, “die.Eleatische Philosophen-
schule” Polit. 290 b. 0 xnovxi-
noV Evo = 0b unovuss. —
&llo u: “nicht wahr 5’ nonne.
C. 608. Kr. 62, 3, 7. Der Nach-
drück liegt bei ‚Elo ri (nänl.
Eozı, yiyvaraı) 7 auf dem zwei-
ten Gliede; daher lassen diese
Fragen immer Bejahung erwar-
ten. vgl. Prot. 358 , — 6 &7-
togınög (erg. dvnne, das unten
461 b beigefügt ist), der sich auf
die Redekunst versteht, daher oft
so ziemlich gleichbedeutend mit
6 Önrag selbst. — reızarv megl
olnodounoswg: die Bedeutung
von ofxodoungoıs ist in solchen
Verbindungen eben so verallge-
meinert, wie wenn man im Lat,
schreibt aedificare navem. Kr. 46,
6, 7. —
venpiwv: vengıov (von Platon
nur im Piur. gebraucht) Hallen
an der Seite der Häfen, sowohl
um Schiffe darin zu bauen oder
auszubessern, als sie für die Win-
terszeit dorthin ins Trockne zu
bringen. —
‚©. ai orparnyırol: die sich
auf die Heeresführung verstehen;
155 E TOPTIAZ. 09
BovAsvaovaıv, ol 6nropıxol Öd 00° N ng Adyaıs, ©
Togyla, ra rorwüra; Erneidn yap adrog Te ps Önroe .
eivaı za) GRAovg morsiv byrogexovg, 8d Eyes rd ig
05 reyvns nuoa Jod nuvdaveodaL. nal Eub vüV vo-
uoov xal To 009 Onsvdew‘ 'lomg yap xal Tupyaveı
rıs av Evdov Ovrav uadnıns sov BovAousvog YE-
veodaı, @s &yo Tıvag 0y8d0v al vrvoog alodavouaı,
o? laws alsyvvovı’ &v 0E avspdodaı‘ Um. Euod oUVD
AVEOWTWUEVOS vouıdov xal Tr Enslvav avsomraocdear
zi zuiv, & I'ooyie, Zoraı, ddv 001 svvousv; neol Ti-
vov Mn noAsı ovußovisvsw ololrs &oowsda; MoTEpoV
zeol Öınalov uovov xal Adixav N nal neol -Wv vor
dn Zwxodıng EAsye; neie® 00V adrois anoxelveoda:.
TOP. ’AAR &yo 001 neıpdasouc, & Zwxgerss, da-
yos amoxaAvpaı Tv Tüg Önrogınng Övvanıv ünacav'
aUTOS yap naAus Upnyico. 0l0oda yap ÖnnNov Or ra
vegie Tadra anal ra rein ra Adnvalov al N TOVE
Auuevov xaraoxevun &n ns Osuiaroxikovg ovußoving
vgl. das oben bei dnrogınog Be-
merkte. — ovußovisvoovaıv: du
wirst finden, dass dann die... .
Rathgeben; daher'dasFut. Eben
so vorher ovußovievası. — wv-
zog - . . Önrogınong: 449 a, b.
— TE Ts ng Teyung: 8. zu
450 c. — Tö 00V onevdsıv: rem
tuam agere. Ueber den Inhalts-
acc. bei dem intrans, omavdeıv 3.
Kr. 46, 6,3. vgl. Prot. 361 b. Krit.
45 c. — rov Evdov övrov: 8,
zu 447 c. ‘der Anwesenden, der
versammelten Gesellschaft. vgl.
Prot. 317 c. — oysdov:, gehört zu
aloParoucaı. nal corrigiert “und
zwar. vgl. Apol. 23 a. ollel
plv antydeınl uoı yeyovası Aal
olaı yalenararaı nal Bagvre-
tat. Kr.69, 32, 2. Vgl. im Lat.
et und atque (Nägelsbach laı.
Stilist. 2. Ausg. 8.539), — of
lowg: Beachtenswerth für den un-
gezwungenen Conversationston ist
die baldige Wiederholung des ?-
008. —
D. aloyvvovı’ &v: 8. zu 452
b, — ovvausv: ovveivaı ist ter-
min. techn. vom Verkehr zwi-
schen Schüler und Lehrer. Prot.
313 b. Apol. 19 e; 25b, eu. ö.
Vgl. ovyyiyveodaı, ovvöıargi-
Bew. — olol ze 8oousda: s.zu
4520. — meol wv: 8. zu 448 d.
— al yo: 8. zu 449: — VÖ-
pnynoo: “du hast den Weg rich-
tig’ gezeigt. Kr. 54 e; vgl. die
Ausdrücke dos, u&Nodog von
den Verfahren in wissenschaftli-
chen Untersuchungen. — oled«
yag dnmov: über yao 8. zu 454
d; über dnnov 8. zu 447d. —
'E. t& veogie . . . Ilsoınie-
ovg: Themistokles legte den Ha-
456
30
yeyove, t& Ö° Ex züg IlsgıwAsovg, AAN ou &u rav Ö1-
kLoVoYoV.
ER. Adysraı taüre, & Topyla, xepl Qepıoroxkt-
ovg‘ Ilsgıxkdovg OF nal autos Mxovov Orte ovveßov-
Asvev Hulv XEpl Tod Jıa MEOov Teigovg.
TOP. Kal Orav y& rıs aipscıs 7 av,dn ov Eleys,
& Zuixpmreg, Opäs ori ol Grrogss eloıv ol avußov-
Asvovrsg Hal ol vındvreg rag yvayag wEgl Tovaav.
32. Taöra xal Havualov, © I'opyla, nakaı EgwrO,
nis wort 7 Övvauis dorı vis bnropinng. Haıuovia yap
JIAAT2NOZ
&55E
4 -
tig Euoıys Karapalvsraı TO WEYEDOS 0UTW OAONOVVIN.
TOP. Ei navıa yes eldeing, & Zwxgereg, Or asil
fen Peiraieus an. z& zelyn geht
auf die Wicderherstellung der
Stadtmauern von Athen, welche
im Perserkriege waren zerstört
worden. z& Ö” (zsiyn) bezieht
sich auf die sogenannten langen
Mauern, Ihr Bau wurde 459 v.
Chr. begonnen und unter der Lei-
tung des Perikles ausgeführt. Sie
verbanden die Häfen Peiraiens
und Phaleron sammt der Halb-
insel Munychia mit der Stadt. —
09% av Önkıoveyov: d. i.
00x Ex rijg ovußoving zov Ön-
kLovey@y, mit derselben Abkür-
zung des Ausdruckes wie sie in
Comparativsätzen gewöhnlich vor-
kömmt. Xen. Cyr. 3, 3, 41. yo-
oav Eysre oVöLv NjTrov jumv
Erriuoy, d.i. TS Yagag Aumv.
Kr. 47, 27, 5. s. zu Prot. 3858d. —
Atyeraı: Sokr. wurde 469 v.
Chr. geboren. Themistokles starb,
wenige Jahre nach seiner Verban-
nung, bald nach 465 v. Chr. in
Persien. Also konnte Sokr. seine
Vorschläge nicht noch selbst ge-
hört haben. Perikles trat 468 v.
Chr. das erste Mal öffentlich auf.
— saovos öre: ‘den Perikles
hörte ich auch noch selbst, als
er... vgl. audivi quum und den
Gebrauch von örs nach Verben
des Erinnerns. Jedoch ist der
Sinn in beiden Constructionen
nicht vollkommen gleich. — _
od dia uEoov relyovg: die
dritte (südliche) Mauer wurde zw-
schen den beiden vorerwähnten (f&
pang& on&in) nach der Ostzeite
des Peiraieus aufgeführt 444 v. Chr.
— tod die uEoov: 8.zu 452 c.—
456. ov: s. zu 448 d. — ob
ovußovAsvovres: 8.zu453 a. —
yınhvrag Tag yvauorc: "die ihre
Meinung durchsetzen.’ Vgl. für
die Construction 799 uazny vr
#4» (Lach. 191c). C. 400 c. Br.
46, 6. — zegpl Tovros ; ist Neu-
trum, dem Sinne nach auf over
Bovisvovzeg bezogen ; ‘rücksicht-
lich dessen, nämlich was sie an-
rathen’ — zalaı 2dowmro: “ich
frage schon längst. Kr. 53, 1, 2:
— dauuovia y. rıs: Kr. 51, 16
2. 8. zu Prot. 313 c. —
ei navıa yes sldelng ... Eye:
“ wenn du vollends erst alles wüss
test, dass sie etc. Der Nachsats:
“dann würdest du noch günstiger
Mm.
m 1 Die
ln
TOPTIAZ. 094
einslv dndoas rag Övvansız OvVAlaßoüce dp aV-
ss. ucya dE 00ı Terunpıov do@" moAldxıs yaeNonR
8 era Tod AdEApoV xal were av KAAOV laroav
Hov Xapd Tıva Tov xauvovrmv ouyl &delovra 7
ax0v nielv 7 Teuelv 7) xadsaı mapuoyslv co ia-
0% Övvausvov tod largov zeidaı, Eya Ensısa,
KAAm veyvn N ij Öyrooıad. pnul dd al sig moAıv
BovAsı EAH6VTa HnTogı#0v avöoa aal laroov, sl
Aoya duaymvifsodar Ev EuxiAnole 7 Ev aldi riwl
;yo, Onorsgov del algsFijvar iarpov, oddauod Av C
ver rov laroov, aAl algsdiva av ToV einetv Öv-
v, ei BovAoıro. #al el mg0S KAAov Ye ÖnuLoveyoV
00V aymvlkoıro, welssıev Adv adrov EAdodaı 6
urög näilov n aAAog 00T1000V° 0V Yyag darı sp)
004 dv nıdavaregov elnoı 6 6mroginög 7 KAAog
x denken, ergibt sich bei
riechischen Ausdrucke so
ie bei dem deutschen aus
‚usammenhange. — og £-
zeiv: s. zu 450b. — rag
gig: d. h, die Kraft und
amkeit der gesammten übri-
inste fasst die Rhetorik in
sie ist die Kunst aller Kün-
- dp dry Eysı: dmo mit
‚ur Bezeichnung des Ab-
rkeitsverhältnisses. C. 468
. 68, 44. — Eysı: erg. den
ıtz nal uclA0v 001 dar-
KETapalvorto dv. —
wolldaug yag: 8. zu4b4d.
v adelypod: der oben er-
e Herodikos (448 b). — Te-
| aadocı: Inf. des Zweckes
tguoy8iv; secandum uren-
se tradere medico. C. 561.
‚, 3, 21. F. Schultz lat.
‚414. Ueber das reciproke
eıy s. zu Prot. 348 a. —
das relat. locale Adverb.
. dem Subst. eig mod
construiert. Kr. 66, 3, 1. — £-
eroc: Beachte die Wiederholung
desselben Verb. zum nachdrück-
lichen Gegensatz. — dnropinör:
&vdou. s. zu 455 b. —
C. oödauod dv yavjvar:‘nir-
gends in Betracht kommen; für
nichts angesehen werden ;' nullo
loco numerari, pro nihilo putari.
vgl. Phäd: 72c. Ebenso ovdauoo
elvaı Phäd. 70a. — elßovioıro:
Dieser Beisatz ist wohlberechnet,
Es hängt vom blossen Belieben
des Redners ab die Menge nach
Willkür zu lenken |! — u@llov: zu
elosıLEV zu Construieren, ist we-
gen seiner Zusammengehörigkeit
mit, wie gewöhnlich, unmittel-
bar vor diese Part. gestellt. —
05 yag dorı nepl Örov oWx...:
nihil enim est, de quo non majori
cum persuasione etc. Die Nega-
tion wird durch die nachfolgende
einfache Negation derselben Art
aufgehoben. C. 619 A. Kr. 67, 11,
2. vgl. im Lat. nihil non, nemo non
NIAAT2QSNOZ 456 =
32
00T1000V av Önmioveyav Ev ninde. n ulv ovv dr —
-vauıs Tooavın Earl xal tosavın ig Teyvns' det uvr—
Tol, 0 ZWwrgarss, Ti GmTogiaj XEjodaı Wore ın A—
DAn xaon aywvia. xal yag 17 GAAN dymvia 0U TovromE
Evsxa bel noog Anavrag yorodaı davdgWzovs, Or Fund
HUATEVELV TE Hal naynparıatev zul Ev GrAoıg ueysohae-
BoTE xpeirrwv sivas xal piimv xal &YdEWV' 0% Tov—-
.Tov Evena ToVg glAovgs dei untev oVÖR xevVreiv re
zei anoxtıvvvvaı. ovdE yE& ua JIia dav rıs eig nalal—
grgav porınaag, &V Eyov To sone xl wuntinög yE—
VOUEVOS, EHEITR TOV NATEEE TUNTN xal amv ‚unrega „
"EAAlov tıva Tov olxsiov N Tav plAmv, 09 TOVToV Evsxa
Öst Tovg nadoroißas xal Tovg Ev Toig ondoıs ÖLdco-
xovras WarEsodaı wıoeiv te xal Eußailsıv dx Tov n0-
Asmv. Exsivoı EV Yyag na0Elo0aV Erl To dınadag Xei-
etc. — 0odx av z. elnor: s. zu und Wurlspiesse. Wurden statt
452b. — dvninde: 8.zu45lb.
D. dyavig: mit Bezug auf das
obige el mgös &Alov ya Ömu-
ovoyöv ÖVTLVA09V &ymvikoızo.—
xal yag: 8. zu 4482. — or E-
vads nunteveıv: "weil man den
Faustkampf gelernt hat. Die
dritte Pers. des Verb. steht ohne
Bezeichnung des unbestimmten
Subjectes z!s, wenn man das-
selbe aus der Umgebung, beson-
ders aus einem Inf. (goncHaı,
d.h. zıva genjo®eı) leicht entneh-
men kann. Kr. 61,4,5. vgl. Apol.
29a. Krit. 49 c. — mayngaTıd-
geıv: das mayxgartıov war eine
gymnastische Uebung, welche das
Ringen, am, und den Faust-
kampf, zuyun, umfasste. Dass
es somit die gesammten Körper-
kräfte in Anspruch nahm, bezeich-
net der Name. —
&v Omhorıg wayeodaı: Beiden
Fechtübungen bediente man sich
gewöhnlich hölzerner Schwerter
derselben wirkliche Waffen ange-
wandt, so hiess dieses dv Omkoıs
KayEodaı. . — 0% TOVToV Evexe
T. 9. dei T.: das vorausgehende
TE08 Arnavrag yonodas findet
hier seine specielle Ausführung:
vgl. zu 4520. — nevreiv TE xal
Erontvvvvor: ein Gesammtbe-
griff, durch ovde negiert. — g@oı-
tnoaS: gYoırav ist term. techn.
vom regelmässigen Besuch einer
Schule. vgl. Prot. 326c. — xa-
te&: resumiert das Partie, C. 587,
4. Kr. 56, 10, 3. — od nimmt
die schon am Anfang des Satzes
in ovdE yes enthaltene Nega-
tion nach längerer Unterbrechung
nachdrücklich wieder auf. —
E. magEdooan: erg. NP RVN-
zınnv nal nv OnkAouaylay. Ka-
gadidmps oft gleichbedeutend mit
dıöconm. vgl. Prot. 319 e. —
öni ro... .: zur Bezeichnung
des Zweckes. C. 468, A, c. Kr.
68, 41, 7. — 10: zovras: im
\
TOPTIAZ. 33
Tovroıg nE0S Tovg noAsulovg xal ToVg Adınoüv-
duvvouevovs, un Uragyovras ' ol Ö} ueraorof-457
es ygWvraı T loyvi xal 17 eyvn 0U% de®usg.
vv ol dıdasavreg movnool, oVÖR N tEyvn ovre al-
dre Novng« Tovrov Evsnd Eorıv, AAN ol un yoo-
„ Oluat, 00Fs. 0 aurog dm Adyog xal megl rig
uns. Övvarog ulv yao no0g Anavıas dorıv 6
p xal neol navrög Akysıv, BoTE nıdavateoog &-
v voig nAndeoıv Eußoayv negl Orov dv Bovinrar‘
wöEV Tı uAAAov Tovrov Evsxa dei oVTE ToVg la-B
\ [4 2 pP [u 4 rd an -
, nv bo&av apnıgsicdhn, — Orı ÖVVALTo Av TOoüTo
” \ Y [4 > \
lat — ovre Tovg aAAovg Önuiovoyovs, aka Öi-
; xal N Hmtoginn Xonodeı, Wong xal ij aya-
kav ÖE, olmaı, 6mTogLKOg yEvouEvög tig Kara Tav-
| Övvausı #al 17 veyvm adıan, 00 rov dıddkavıe
w0Eiv ve nal Exßaiisıv Eu Tov moAswv. Euelvog
m. — un vndogovrag:
angreifend (zurOffensive).
Bedeutung entwickelt sich
r Grundbedeutung "anfan-
Ohne Adversativpart. tritt
zensatz un Un«ETOVTaGS um
roffer hervor. Kr. 59, 1,
A. odxovV: C. 637, 2. Er.
‚2. — 0UTE.. 0078: wie-
bei den einzelnen Glie-
ie in oddE für das Ganze
'ene Negation. 8. zu 450 ©.
omuevor: un beim hy-
Part. C. 618. Kr. 67, 8.
og:' Verhältniss; ratio. Die
alige Bedeutung des &us-
jeldeutigen Aoyog ist nur
m Zusammenhange zu er-
— 7005 Unavrag: näml.
‚,— &v rois nAmdecıv! 8.
ıe. — Zußoayv: (d.h. &v
„as &v Boozei eineiv),
kurz zu sagen, überhaupt;
jitere Ausführung oder Auf-
. Gorgias.
zählung wird durch das allge-
meine zeol 0T0v dv Povintar
abgeschnitten. —
B. ovdEv tı udAlov: 8. zu 453
b. oödev zı "ganz und gar nicht.
vgl. Xen. Anab. 7, 3, 35. awe-
orn ö Zeväns odölr zı nedV-
ovrı Zoınag. 7, 6, 26. — Öv-
varıo av: ergz. ö entae. —
ToVTO: näml. apargeicheı tovg
latgoVs nV dogav. — Monsg
nal ...: ol steht sowohl im
demonstr. Satze als auch im un-
mittelbaren Anschlusse an das
Relat. (wonse, OneE u. a.), und
zwarnach unserer Auffassungs-
weise beim letzteren pleonastisch.
C. 624, 3. Kr. 69, 32, 13. —
nara: über elite, Ensıra (ähn-
lich 0870 457 D) nach Part.
C. 587, 4. Kr. 56, 10, 3. Oefters
findet sich in demselben Sinne
auch xgra, nüneıre. Wahr-
scheinlich ist die Satzverbindung,
welche bei Coordination der Glie-
3
24 TTAATQNOZ 457 C
s
C uiv yao Eni Iıxaig 198g ragsömxEN, 0 6 &vavıiag
yojtaı. Tov 00V 00% ÖEPäs 10@pEvov uioeiv Ölxaıo
zu) Eußaiksıv nel anontıvvvvan, dAl 0V9 10V Öudd-—
Eavro.
ER. Olueı, & Topyia, zul 08 Zunsıgov sivar moA- 1
Aodv Aoymv nal xadsmgnxevar Ev avroig TO ToLovös,
oT 00 dadimg Övvarıaı megl @v dv Enıyaupnoncı din-
Adysodaı ÖLogıodusvor EOS AAANAovg xul uadovTEg
zul Öıdakavres Envrodg oUrw Ödiaivsodu. Tag Ovvov-
D o6lus, air dav nepl Tov augyıoßnınono, xal un pi ©
Ereoos TOV Ers00V 00dwg Adyaıv N un Oapag, yals-
zalvovol TE nal Kara YHoVov olovreı ToV Euvrav Ad-
ysıv, gpıAovsınodvrag aAA 0V Emroüvrag To mpoHelus-
vov &v zo Aoym' al Eviol ye Telsvrovreg 'alayıara
anahharrovran, AoıdogndEvres te nal einovrss xal Q-
KoVvdavrss NEO OPÜV KULaV ToLadre, ol xal Toüg
der einzutreten hätte, (da&v Onro-
gLxos yevntaı aaa adın))
in ungenauer Weise “beibehalten
bei Subordination des ersten Glie-
des: dv Gmroginos yEvone-
vos nETo. vgl. Xen, Mem. 1,1,
5. ed ng00yogEV@» ög vno de0o0
auvöueve ndra WEVÖouevog
paivero. —
©. in} dırala yosla: s. zu 456
e. — nag&dan:n: 8. 456 e. —
Ölacıov: uhne goziv, 8. zu &vayın
450 a. — dAl 00: näml. Öi-
ncıov Eozıv Eußalleın. —
1m... To toLovds, örı: “ich
glaube. dass du eine Beobach-
tung dieser Art gemacht, hast,
dass nämlich.’ Ueber ou zu
451 c. Kr. 65, 1, 3. — negl ov
av enıy.: d. h. nepl TOoVT@v,
zeugt av dv Emıysignoncı dıc-
Asyeodaı, dLogLoanevor. — dıo-
oigeodaL E08 allmkovg: Be-
siimmungen treffen mit Berück-
sichtigung der Ansicht des an-
dern, also untereinander, mitein-
ander etwas gemeinschaftlich fest-
stellen. — dıaAvsodaı rag 0v7-
ovoiag (vgl. diniveodhar ToAE-
wo»): ihre Unterredung zu einem
friedlichen, gegenseitig verständi-
genden, Abschlusse bringen. —
D. aupıoßnrnowo:: Aor.
Streit kommen. — u pn: 8. zu
0v pnur 450 d. — 0 Erepog
107 ‚Eregov: alter alterum. —
nun LUUTTE aus dem vorher-
gehenden un 97 ist bloss 91
in Gedanken zu wiederholen, wie
öfters in eınem zweiten, beson»
ders adversativen Gliede derjenige
Begriff affirmativ gedacht werden
muss, der im ersten negiert vor-
kömmt. vgl. Kr. 61, 4, 2. —
KUTa, pFovor: ‘der Misszunst
gemäss, also: ‘aus Missgunst.’ C.
459 B, c. Kr. 68,25,2. — gılo-
VELKROVVTaS: “streitend, mit dem
Nebenbegriff der Hartnäckigkeit
oder des Widerspruchsgeistes (Qi-
ABA TOPTIAZ 35
zup0ovras LyPEsodaı vrtE OPWV KUTaV, OT TOLOVUTWV
wioRrwv NEiwoav axpoaral yevdodeı. Toü 67 EvsnaE
ya Taüra; ori vüv Euol Öboxelg 00 00 navv dx0-
kovde Adysıv 0VÖR Ovupmve ols TO noW@rov EAsysg nepl
is 6nroownns. Yoßodunı ovv Ödreidyyeıv 68, un ge
vmoAanßng 0V no0S TO nodyun QYilovsıxodvra Adysır
100 zarapavis yevdodaı, alld noog ae. &ya ovv, el
uv al 00 Ei av AvdoW@nmwv Dvneo xal Eyo, nddmg 458
av 08 dıspwranv' el Ö8 ur, Eomv av. Ey Ö8 rivav
ul; av nddms ubv av EAsyydevrov, elrı un aAndeg
Myo, nNögng d’ av Elsykavrov, el rig vı un aAndLtg
f Alyoı, 00% andeoregov ukvr av EAeyydevrov n &hey-
tavrov‘ wellov yag AUTO Ayadov nyoüuai, O0W@TER
uelfov ayadov darıv aurov dnwaidayivar %axXod ToV
ueyiorov n &AAov anarlakaı. ovökv yap oluaı ToGod-
109 #ax0v eivaı dvdoune, 000v dokn Yevöng mepl
leiy zö veirog). — releviov-
Tg: “endlich. C. 580. Kr. 56, 8,
5. — zowdre, ole... &yde-
o#aı: “solcherlei Dinge, so dass
n.8.W. (dieselbe Construction und
Bedeutung, wie @cre mit „Inf.).
C. 601. Kr. 55, 3, 5. „— &yBe-
oda vato 09WV ‚woran: um
ihrer selbst willen. Kr. 68, 28,
3. Apol.23e. Meintos uber önto
ov roNToV &yF0onevos. —
E. zoö dn £. A. taöra: s8.zu
453. — ols: 5. zu 448 d. —
7005 TO rodyuag.: C. 467C, c.
Kr. 68, 39, 1. — 00 ndwv ax.:
"nicht eben (nicht recht) folgerich-
tig. Der Tadel wird dadurch min-
der scharf ausgesprochen, als er
gemeint ist. — TOD xar. yevE-
ohaı: der Gen. des substantivier-
ten Inf. zur Bezeichnung der Ab-
sicht. C. 574. 3.A. u. z.Th. Kr.
47, 22, 2. Xen. Cyr. 1, 3. 9. ol
<ov Bacıldav olvoyooı . . . Hu-
Tappopodcı Tod dn, &l gYap-
nur &yy&oıev, un Avaıreiciy
avroic.
458 A. xol 0d... @vrreo nal
&yo: vgl. zu 457 b. — el av
dvdo.: 8. zu 448 c. — av 08
dısowtonv: über den Opt. im
Nachsatze und dem Indic. im Vor-
dersatze der hypoth, Periode s.
C.549. — el öt un: si minus.
Kr. 65, 5, 12. FE. Schultz, lat.
Spr. $.226. — ToV.. . av E-
Aeyydevrov: d.h. tovzwv, ol
ndewg av &leyydeiev. C.595, 1.
Kr. 54, 12, 6. — Oo@neo wei-
fov: das en'sprechende TO00VT®
ist bei usitos yag auro dyadoV
nyoducı nicht ausdrücklich be-
zeichnet; ähnlich im Lat. quo,
quanlo ohne ein correlat. eo, tanto,
z. B. Liv. 2, 35: benignius in dies
golebant, quo ‚mator ira in suos
eminebat. — dr. #aX0V TOD f.:
Das Adject. mit dem Art. steht
auch bei einem Subst, ohne Art.
als Appos. C. 385. a. vgl. Kr.
3*
96 TAATQNOZ
Bov Tupyavsı vöv nuiv 6 Aoyog @v. el ulv oVV &
pn5 ToLodrog eivaı, Öıalsyausde. el 08 xul bone
vor Eüv, Euuev Non yalosıv al Öialvmuev Tov A
TOP. ’Arla gpnul ulv Eyaye, @ Ziwmaparss,
KVTOg ToLoVÜrog Eivaı 0lov GV Vpnyei’ ioag uEvroı
&vvosiv xal TO TOV HaE0VTWmV. M&Anı Yy&Q ToL, Qi
vuds Eideiv, Eya roig nagodcı noAAa Enedsikaun
. Cviv long N0EEW Anotsvoüuev, nv bıalsyouede.
= FT ’ m
xeiv 0VV EN xal TO TOVIWV, UN Tıvag aUT@v :
zousv Boviouevovg Tı nal @AAo modtrem.
m 5
XAI. Tod ulv Hogvßov, & I'ooyia Ts ul
’ , ’ ’ n $) 6
KOUTES, AUTOL AXOVETE TOVTWV TRV avdom@v, Bov.
’ [4 4 [4
vov Kxoveıv, Ev vı Aeynte'
50, 8,1. — ddEa pevöng: trittaus
der Abhängigkeit von olueı her-
aus, 80 dass zu ergänzen ist 0009
805 pevöns nanov Eorıv, nicht
nax0v oluoı slvar. — zegl o OV:
d.i. zegl Tovrwv, regl av. vgl.
zu 448 d.
B. ei ö} xol...: anal bezeich-
net im hypoth. Satze manchmal
eine Bedingung, die, neben an-
dern, ebenfalls eintreten könnte,
Kr. 65,5, 15. Gorgias kann zum
Öıaleysodaı geneigt sein; es ist
auch möglich, dass er nicht ge-
neigt ist. — ‚Jöuev non yaigeiwv:
ergz. töv Aoyov. yalgeıv do va-
lere jubeoe = missum Jacio, wie
unser „Lebewohl sagen für "auf-
geben. Denn yaige war der üb-
liche Gruss auch beim Abschiede.
s. zu Prot. 348 0. — Ad: s.
zu 449 8. — Üpnyei: "yorzeich-
nest, anleitest, erklärst ;’ die Be-
schreibung des Sokr. war vorzüg-
lich eine Anleitung, wie man sich
im Gespräche benehmen soll. An-
ders oben 455 d. — WEDTOL : im
zweiten Gliede gegenüber einem
pEv im ersten mit grösserem Nach-
drucke als ein blosses de. Kr. 69,
Zuol Ö’ ovv xal aut
35, 3. — xonv: C. 490.
9
TO o0v nagovzov: ‘die
sche, das Interesse der An
den. s. zu 455 c. Gorgias
sich unter einem guten Voı
dem ‚Gespräche zu entzieh
xal vudg: “auch ihr, zu d
reits Anwesenden. — &me
unv: s. zu 447 a. — x
mit Bezug auf zolic.
449 a. Wie die midsıkıc u
reich war, so wird auch de
Aoyog lange dauern. — :
anorsvoüuer: näml. zo di
cVoı, das wir aus dem Sa
dLaAeymusda entlehnen. -
C. un... nareyouev:
sie nicht vielleicht zurückl
un mit dem Indic. nach
poßeiohar u. &. führt nu
recte Fragen ein, —
Fogvßov: bedeutet hie
fallszeichen, s. zu Prot.
dasselbe #0gvßog findet sic
zur Kundgebung des Missi
s. zu Prot. 319 c. — &uwo
nal adüro: mihi et ipsi. 8.
b; Chairephon stellt damit
Wunsch zusammen mit dem
358 E
TOPTIAZ. gm
yEvoızo TOORUTN AoyoAlae, Ware ToLoVrwv Aoymv “ul
ovrm Asyousvav apsuiva ngoUgYLaLrEg0V Tı yev£odaı
9
nAlo Tonttev.
KAA. Nn toüg Beovg, & Xaıpspov, xal ulv ÖnD
ul avrog moAloig Non Aoyoıs nagaysvousvog 09% old”
di KONOTE NOFNV VULWE DONEE vuvvi' @0T Zuoıye, UV
mv nusgav oAyv EHEAmre Ö1akkysodaı, yagısiode.
ER. ’Alia unv, @ Kuiklxlsıs, zo Y &uov ovölv
anAvsı, sineo EHEAsı Iopyias.
TOP. Aioygov dn To Acınov, & Zungurss, yiyvs-
ca zuE yes um &Delsıv, avıov Enapysıldusvov Eomräv
VE 777 BovAszaı. aAA El doxsi Tovrosal, ÖieAeyov teE
al &omre 0 rı Boviaı.
ZR.”"Anove 69, BT opyia, & davucko Ev toig As-
Yousvoıg UNO 000° I6wg Yyao Toı 600 0VEFWg Adyovrog
Eva 00% 0085 UnoAaußdvo. KmTogıxov png MoLelv
Dopvßos Tovzwv av Avdomv
bezeichneten Wunsche der übrigen
uhörer. — un y&voıro: CO. 514.
Ueber un 0.614. — dpsusvo:
Zu construieren zu Zuol. Ueber
An Gen. bei &pinuı 8.0.419e.
Kr. 47, 13, 1. — mooVeyıaire-
@0v: C, 195. —
D. vn tovg Peovg: s. zu 449
dA, — xal ulv Ön: wev hat in
Qieser Verbindung noch die volle
edeutung von unv. 8.zu 452c,
r.69, 35, 1. — xuol avrög: 8.
=<u452b. — oün old’ ei nmnors:
d. i. “vielleicht niemals’ Denn
aux oldax sd kommt einer Ver-
Reinung gleich (z. B. Symp. 216
© ovx olda Ei Tıg Ewoune Ta
vrög Ayaluare), und entspricht
daher demLat. haud scio an non.
— dAnv: über die Nachstellung
des attribut. 040g ohne Art. s.
C. 390. Kr. 50, 11, . —
Al unv: s. zu 449e. — TO
yY duöv: quanium quidem per me
stat. rö 2uov bildet, wie das sy-
nonyme 0 £r’ &uol (Kr.68, 4l,
9) eine Appos. zum ganzen Satze.
. — ro Aoınov:
Kr. 46, 3, 2. —
un leıv: über un beim Inf.
s. C. 617. Kr. 67, 7. — dnay-
ysılausvov: concess. Part. 8. zu
450b, ‘da ich ja doch selbst auf-
gefordert habe zu fragen. —
E. rovroıal: deiktisch, “den
Anwesenden hier, deren Wünsche
zunächst durch die Vermittler
Chairephon und Kallikles kund
geworden sind. — &xove Ön: 8.
zu 449 a. — Towgyae tor: 8.
gibt höflich dem G. noch nicht
einen Widerspruch in seiner Aus-
sage schuld, sondern spricht nur
seine Verwunderung über sie aus;
denn vermutblich habe er nur
falsch verstanden. — ragd 00%
uavdavsv: s.zu455c. — nel
zavrwov: gehört zu zıdavor
elvan.. —
459
B
39
IAATQBNOZ
olög T elvan, Eav vis Bovintaı Tagd 000 uavda—
vv;
I'OP. Net.
ZI. Ovdxodv weol navıov D0T Ev 04Ao nıdav m
sivaı 0V ÖLdRaKovTE dahe neldovrn;
TOP. Ilavv ulv ovv.
ZN.’EAey&g vor vöv 6N Orı nal nepl Tod Vyısc-
vod Tod largov nıdavwrsgog Eoraı 0 HNTmp.
TOP. Kal yao Eisyov, Ev ye Oyim.
ZI. Ovxoüv To EvoyAm Toüro Eotıv, &v Tolg um
eldocıv; 0v yag Önnov &v ye Toig eidocı Toö dargov
xıdavategogs Eoraı.
I'OP. Akne Aeyaıs.
ZN. Ovaoödv since Tod lareoü midavaregog Eortan,
tod eldorog nIdaVW@TEgog yiyveraı;
TOP. IIavv ye.
ZR. Ovx laroög ye av‘ 7 yao;
I'OP. Ni.
22.0 6} un laroog ye Önnov dvenisrnumv av
0 laroog Eniornumv.
TOP. Anlov orı.
ZR. O 06x sldwg dpa Tod eidorog Ev 00x Eldodı
459 A. nal yag: s. zu 448.
Ueber yag in elliptischen Antwor-
ten 5. zu 451 a. — &v yeöyim:
d.i. doch machte ich bei meiner
Behauptung den beschränkenden
Beisatz, dass derRhetor nur vor
dem grossen Haufen den Arzt an
Veberredungskraft besiegt. Ueber
&v s. zu 451 b. — to &v öylo:
Ueber diese Substantivierung s. C.
879. Kr.50,6, 10. — toöro dorıv
Veber Tov’To vor der er-
klärenden Ausführung vgl. zu 454
b. — $nnov: s. zu 447 d.
ToV elddzog: nicht allgemein zu
verstehen, sondern nur in Rück-
sicht auf die Heilkunde. — ar;
concess. Part. s. zu 450 b. —
yag: 8. zu 449 d. — .
B. 6 68 un latoog: "der Nicht-
arzt. Die allgemeine Negation
eines Begriffes geschieht, als in
einen hypoth. Vordersatz auf-
lösbar (d. h. “wenn jemand nicht
Arzt ist, 80...), in der Regel
durch un. Kr. 67, 9. u. A.1. C.
618. A. 1. Doch findet sich auch
00 80 gebraucht (z. B. gleich im
Folgenden 9 004 eldag), ohne
dass sich ein Unterschied sicher
458 =
259D TOPTIAEZ. 39
zıdavarsoos Zora, Orav 0 6NTWE Tod largod zıda-
vosrspog N. Todro ovußeaive 7 @AAo Ti;
TOP. Toüro &vraüde ye ovußelveı.
ER. Odxodv zul neol Tas Kilos Andoag Teyvag
BoRvrog Eysı 6 6NTwo “al n 6mrogixy‘ avra ulv Ta
Todyuara ovölv dei avınv eldevaı Omwg &ysı, unga-C
vnv BE Tıva neidoöüg EeVONAEVAL, @oTE palvsosdaı Tolg
09% eldocı udikov sldEvan av eidorwv.
TOP. Ovxoöv noAln 6eorwvn, @ LIiwxgarss, yi-
yverei, un uadovre tag alas teyvas, aAla ulav rav-
! Tnv, undtv Elarrovodaı TOv ÖnULoVEY@V ;
ER. Ei ulv darrovraı n un EAatrodraı 6 6nTwE
zöv KAAmv dıa To oVrwg &ysıv, nvrina Emionedouete,
&avrı nuiv moög Aoyov' vov Öt Tode nE0TEEOV Oxe-
bouEde, ou Tuyyavsı nepl To Öinaıov xal To &dızov D
su TO aloy00v xal To valov xal ayadov xul Kanov
odUrwg Eywv 6 Önrogıxos ag nepl TO Uyıeıvov xal eo)
u
nachweisen liesse. — 8740» orı:
8. zu 448 c. — ovußalveı: als
logischer Kunstausdruck ' es folgt
daraus. — &vraevde ye: “infdie-
sem Falle wenigstens, d. i.in Be-
treff der Heilkunde —
Ta noayuare .. . elöevar:
d. h. die eigentliche Fachkennt-
niss braucht er nicht zu besitzen.
Ausführlich wird Phaedr. 272
d. ff. dieser Grundsatz der so-
phistischen Rhetorik entwickelt,
dass der Redner keineswegs rich-
tige Kenntniss der zu besprechen-
den Gegenstände selbst haben
muss, wenn er es nur versteht den
Zuhörern irgend eine scheinbare,
gleich viel ob wahre oder falsche,
Meinung einzuredeu —
©. gaivsodaı: näml, cöv ‚n-
zogınov. Ueber den Inf. bei @ore
s. C.565. Kr.55, 2, 1. — eld8-
yaı: Ueber palvonaı mit dem
Inf. s. C. 560, 2. 590. 594. Kr.
56, 4, 5. —
moAN daorwvn: ist Präd.
zu undev larrododen. um
uadovre: “ohne gelernt zu ha-
ben’ — wiav Tavrnv: d. i. nV
enroginnv. — undtv &Aurrod-
odcı rov Önu.: den Fachmän-
nern, den Sachverständigen nicht
nachzustehen ;’ über undev s. zu
453 b. — die To 0. 2.: 8. zu
450 0. — adılna: im Gegensatze
zu vdV T00TEE09. — davrı...:
Ueber den adverbartigen Acc. s.
Kr. 46, 4, 4. 0.404. A. — ddr
tı noog Aoyov 7: “sofern es ir-
gend zu unserer Untersuchung
beiträgt, zur Sache gehört; über
zoos C. 467, C, c. Kr. 68, 39,
5u.6; ähnlich im Lat. ad: nihil
ad hanc rem est; quid id ad cıi-
vitatem? —
D. &ou: s. zu 450 c. — nel
0 - NAATSNOE 469 D
ta ala av al üldnı reyvar, aura ubv 00% eldws, ıE
ayadov 7 Te aaxıv Eorıv m ve xaAov y ri alaygov 7
Öixeıov 7 adıxov, nedn ÖL mepl ayrav weungevnus-
vos, @0TE boxsiv sidevaı 00% Elöas &v 00x eldocı uni-—
EAov Toü eiÖorog; 7 avayın eldevaı, xal dei ngosm—
GTauEVoV TaÜza AyırEodaı apa 08 Tov wellovre ua—
Inosodaı nv Omrogınnv ; el Ö8 un, GV 6 is 6nrogı-
ans Ö1daaxalog Tovrmv ubv oVötv Öidaksıs TOV apı-
KVOVUEVOv — 09 YyaQ 60V Zoyov — moımaeıs Ö’ Ev roig
noAkois Öoxsiv EidEvaı KUTOV Ta ToLRÜTE 00% ElÖoTa
xal boxsiv dyadov eivaı 00% Ovra; N TO nagdnev 00%
oios TE dorı dudabaı KuToV nV Ömroguamv, &av un ro0—
&ö7 wegl TOUTOV mv dindeiav; N mög TE TOIRÜTE
460 ya, Togyie ; al moos Atos, WETEO Gpri eines, Ano-
xaAvdas vis Ömrogianns eins dig mo n Övvauis darıv.
TOP. ’AAR &yo u8v oiuaı, @ Zwrgarsg, dav run
un slöws, al Tavre ag Euod uadmoeraı.
dy.nal nar0v: dieses letzte Paar
entgegengesetzter Begriffeist ohne
Art. „gesetzt, vgl. Kr. 58, 3, 1.
— ov al aAlcı Teyvar: "womit
der Lehrer der Redekunst. Die
Appos. beim Pron. pers. ou
hat den Art., weil dıdacxaiog
als Sabj. mit dem Art. stehen
sich die andern Künste befassen.
Gen. object. C.413. Kr. 47,7. —
ei allaı T.: näml. ausser der
Heilkunde. — avra usv 00x el-
dag: Erklärung zu vdrag Eyw.
Dem Sinne nach ist «ur« gleich-
bedeutend mit dem obigen adra
zo noayuore. — 00% eldas &v
ovx eldocıv: Man beachte die im
Griechischen sehr beliebte Zusam-
menstellung der verschiedenen Ca-
sus desselben Nom. vgl. zu ©
ETEQOG, zöv Eregov unter 457 d.
— dvayan: s. zu 450 a. —
E. uadnosodar: die Futur-
bedeutung, die schon in uello
liegt, ist im Inf. Fut. nochmals
ausgedrückt. C. 501. Kr. 53, 8.
— 0.6 1. b. dudaonakog: ‘un,
müsste: 0 uns Enroginis dıöd-
onaAog Tovrwv ukv 0v089 Ör
dabeı m. rt. 4. Kr.50, 8, 2. —
dv Tois nolkoig: gleichbeden-
tend mit den früher gebrauchten
Ausdrücken &» Inum, Ev Oyim,
&v ninds. — TO Napdnav: S.
zu 450d. — &uv un: 6. zu 457 d.
460 A. oös Aus: nro0s mit
dem Genit. des Angerufenen in
Schwur- und Beschwörungsfor-
meln. C. 467 B,a. Kr. 68, 37, 2.
Ebenso im Lat. per. F. Schultz
lat. Spr. $. 206. 3. — Gore
dorı eines: näml. 455 d. ail
&y@ co zegasounL x. 7. A. —
uns OnTogLnng: abhängig von
dvvanıg. Das betonte Wort dr-
togıang ist ebenso vorausgestellt,
10 C
TOPTIA2
4
ZR."Exs ön wuhc yao Aeyeıg. EAVREE ‚Enrogr-
x0v 0v Tıva zomons, avayım aözov slöevaı Ta Öixae
al Ta RdLXa NToL NO0TEE0V Yen VoTEegov uadovre
zupa G0Ö.
TOP. IIavv yes.
T L)
22. Ti ovv; 6 Ta rexrovina ueuadmxag Texro-B
viRog, N 00;
TOP. Net.
’ - e x
22. Ovxodv xul 0 Ta UOVdLXa UOVOLXOK;
TOP. Nat.
\ $
22. Kai 0 ra laıpıxa iargıxos, xl Tai 0UTW
x x x ' L
XuTa TOV avrov Aoyov, 0 MEULÜNADGS Exaora TOLÜTOg
?
&stıv olov 7 Enıornun Exacrov ameoyaksraı;
TOP. IIavv ye.
7 C v
ZR. Ovxodv Kara Toürov rov Aoyov nal 0 a Öi-
un vEeuadmnws Ölxauos;
TOP. Ilaevios Önnov.
ZR. O0 68 Ölxauog Ölxaıd mov moartrei.
I'OP. Net.
Pe} u $] ww
22. Ovxodv avayaın Tov HnTogınov Öinaıov eivaı, C
% N '
vov O8 dinaov Bovisodaı Ölaaıa nocıtev;
als wenn es hiesse aronalvpag
zug, Önroginis nV Övvanın. _
all &yo uw oluaı: Ueber @12u
s. zu 449 a. Ueber &y® wEv ohne
nachfolgendes d8 s. zu 454 d. &yo
utv olucı, analog dem parenthe-
tischen Gebraurhe von olucı (s.
zu 457 a), steht ohne Einfluss
auf die Satzconstruction; 8. zu
Prot. 314d. — mag &wod: 8. zu
455c. — 2ye Ön: Halt!’ (in in-
trans. Bedeutung des £&ysıv Kr.
52, 2, 2), eine dem Platon sehr
geläufige Unterbrechungsfurmel,
wenn das Gespräch bei einem
Punkte festgehalten wird, der
noch weiterer Verdeutlichung, be-
darf. 8. zu Prot. 339 e. — Nro01
N
...: entweder... oder. Durch
ntoı wird das erste Glied der
Disjunction, zumal da diesem noch
ye beigefügt ist, als das bedeut-
samere hervorgehoben. C. 626 a.
B. TERTOVINÖS: ‚vgl. 455 b zu
OnTopinogs. — nal Tailor odTm:
ergz. &ysı, welches bei ovTaS,
@0XvVrwg u. ü. Öfters ausgelassen
wird (Kr. 62, 3, 4.), besonders
am Schlusse einer Induction. —
To wovond: ergz. ueundnaog.
—_—o0 HEUNAÜNKOS . : Leber
das Asyndeton in dem (durch 0%-
to angekündigten) Erklärungs-
satz s. zu 450 b. — #. dnnov
s. zu 447 d. —
E
42
TOP. ®eivsroi ye.
NAATQNOZE
ZR. Ovdenore aga BovAnoereı 6 6nTogLKOg Adıneiv.
TOP. OV gaiveral ye.
ZR2. Meuvnoaı ovv Akyav OAlym moorTEgoV, Or
Dov dei rois nawdorgißeıs Eyaalsiv 0VÖ’ Eunßaiisıv &u
tov noAsmv, ERV 0 NUR N nVxXTaN Yojtel te al
adınn; Woavıag dt ovrm Hal &av 6 6ntae ij dnro-
or; Adixwms yojraı, un ro Öıdakavrı Eyxaisiv undE
&EsAavvev &x vis noAswg, aA To adınodvrı xal 0ouX
009g EwuEvo N 6NTogıan; 20079 teöra n od;
TOP. 'Eoon®n.
en €
“2. Nüv dE yes 6 avrog 0VTog palverai, 0 6mo-
g1x0g, 00% av more adınnaas. 7 0%;
C. avayın: s. zu 450 a.
ag: Ss. zu 448 a. —
uEuvnnoaı 00V Atywv:“ erinnerst
du dich, dass du sagtest. Ueber
u£euvnueı mit dem prädicat. Part ,
das hier, weil beide Verba dem
nämlichen Subj. angehören, im
Nomin. steht, s. C. 591. Kr. 56,
7. Das Part. Pıäs. bei usuvn-
weı vergleichbar dem Infin. Präs.
bei memini. F. Schultz lat. Spr.
8.393. A.1. Charm. 156 a. neu-
vnucı dt Eymye nal nei; @v
Koi Tode Evvovza oe — Oll-
yo roorTegov: näml. 456 c bis
457c —
D. 00 deir. u. &ynaleiv:"man
darf nicht den Turnmeistern Vor-
würfe machen (oder die Schuld
beimessen). &yxaieiv mit Dat.
C. 437. Kr. 48, 7, 1. 000°
EußaAleıv: Das "bei den Verben
von verschiedener Rection (dyne-
Asiv 000° EußeAAcır) gemeinsame
Obj. ist, wie gewöhnlich, nur
einmal gesetzt, und zwar über-
einstimmend mit dem nächsten
Verb. Kr. 60, 5, 1. Ebenso unt.
zo didakavrı .. . EEslavveiv.
—
— xojter ve nal adıny: durch
te..xoal sind hier zwei Begrifie
so verbunden, als wäre der eine
nur eine untergeordnete Bestim-
mung des andern: wenn er...
ungerecht anwendet ; wie es auch
im Folgenden heisst iv Br
adınas yonra. — Goavrog di
ovrw: keine blosse Häufung de
Ausdrucks, so wenigeine solcheit
6 avrogs ovrog 460 e oder iM
Lat. hic idem, oder im Deutsches
‘so in gleicher Weise zu finden
ist. — un ...&bsAnvverv: über
un vgl. zu 458.d. Die Infin. hän-
gen von dei ab. — cAle za di-
dakavıı: näher steht zwar &-
PaAlsıv, aber dor Bedeutung nach
überwiegend ist äyxaleiv. daher
zu diesem der Dat. construiert ist.
— &oon®n: Ueber die Bejahung
durch Wiederholung des Verb. ®%
zu 454 c.
E. vov ö2 ys: vOv wird durch
yE hervorgehoben, durch de dem
oAlyo 70072007 entgegengesetzt.
— oöxdr... „dınnoas: zurEr-
klärung des &» beim Part. (vgl.
zu 458 a) denke man an gase-
460 C |
bi B TOPTIA2. 43
TOP. ©eiveraoı.
ER. Kal &v voig nowroıg ye, m Topyia, Aoyoıs
h&ysro, OT N Gmrogian mepl Aoyovg Ein OU TOUg Toü
priov xal megırrod, aAA& Tovgs Tov Öıxalov Kal adi-
v7 yap;
TOP. Nat.
Z2. ’Eya tolvvv Gov Tore Taüra Adyovrog UnE-
aBov, @g ovdEnorT av ein n bnrooınn adınov aodyun,
y asl xsol dınauocvvng Tovg Aoyovg moıeltar' Ensiön
& oAlyov VOTEEOV Eleyes, or 0 6nTwe 1m 6yrogmm
av adiaws KoBTo, 0VTW Pavuacag xal üpnsagevog 491
v GvvadEıv ra Aeyonzva Ensivovg eirnov ToUs Aoyovs,
1 el udv xEodog nyoio sivaı To EAEyyeodaı @OTEQ Eyo,
Esov ein Öaikysodeaı, el 6} un, Edv yaigsıv" VoTs00V
! nuov dmioxonovusvov öpäs IM xal avrog Or av
BoAoypsitaı TOV 6NTOQLx0V aövvarov eivaı adinms 10%-
Bas Ti) Önrogınn vol EHERsıv Adızelv. Taüra oVv orn
ork Zysı, uc Tov auve, @ I'opypie, 09% OAlyng ovvov- B
las &arlv wore inavag Öıaoxedbacheı.
I» &otıv OT OÖ OnToginög 0Vx
v more adınnosıev. — Ev roig
Beroıs Aöyoıg: 8. < 4— 14. e-
Aöyovs. 449 d. 0% tod aprlov
0 .d. toVg Tod dınalov 459 .d.
- tr . . . fin: Der Optat. im
hängigen Audsagesatz als Ver-
ster des Indic. nach vorange-
ndem histor. Tempus im Haupt-
tze. C. 528 a.; hingegen der
tat. mit &v im Folgenden: ov-
wor a» ein müsste auch schon
unabhängiger Form des Satzes
ehen. s. zu 452 b. — N yao:
zu 449 d. —d0 Y: das auf das
ıbj. N Ontogenn bezügliche Re-
t., wie öÖfıere, mit dem über
wichtlichen nominalen Präd.
Bsnov noayun übereingestimmt.
ıt. 463 b. Kr. 61, 7, 8 — 0V-
to: nach Ersıdn...EAsyeg eben
so resumierend, wie nach einem
Part. s. z. 457 e.
461 A. &unsivovs 8. Toög A0-
yovg: näml. 457. ff. — Edv yal-
gewv: 8. zu 458 b. — el ul» N-
yoio .. . ein: über den Optat.
im Vorder- und Nachsatze dieser
abhängigen hypoth. Periode vgl.
C. 548 u. zu 460 e. — Voregov
. öuodoyeicau, d.h. öo8s ön
el MOTOS Ortı Doregov 7) en.
Öuoloysizaı KdVvarov elvaı av
ont. gonstaı n.T.A. — ud 10V
»vva: Ueber ud 8. zu 456 d.
S. hatte die Eigenheit in Be.
theuerungsschwären anstatt des
Namens einer Gottheit oft das
Wort xvmv anzuwenden. (vgl.
Apol. 22 a 97 zöv xuva %. T.
44 NTAATSNOE
II2A. TidE, © Zoxgarss; oVrw xal 60V ne
6nroounüs Öofafeıs WorsE vüv Akyeıg; 7 olaı, Or
yiag NOxVVON 60L um nE000uoAoyijdaı Tov Gmro
vöoa un oUyl xal ta Öinaıa sldevaı Kal Ta x..
T& ayada, nal dv un 2AHN raüra slöog mag ı
avrog Hıdaksıv, Emesita Eu Tavıns lomg zig OW0i
CEvavriov ti Gvveßn Ev rois Aoyoıs, TOOF 0.0N 47
avrog ayayav Exil Toiwüra Eowrnuae — Emel
olsı Enagvnossdar un ovyl xal avrov Eniorack
dixaın zul aAAovs dıdaksv; aAN sig Ta ToLwdre
woAAn aygoınia Eoti Tovg Aoyovg.
4.) Tiefere Bedeutung hat man
darin schwerlich zu suchen. s.
unt. zu 482 b. —
B. 00x öilyns o. doriv: “be-
darf keines kurzen Beisammen-
seins (zur Unterredung, s. Prot.
338 c.), bedarf einer umfangrei-
chen Besprechung. Ueber den
prädic. Gen. Kr. 47, 6, 9. C.
417. —
xal0v .. . doßafeıs: In Fra-
gen der Verwunderung erscheint
nal als verstärkende Interroga-
tivpart. (vgl. zu 455 a.) "denkst
du wirklich u. 8. w. — on T.
jorvvsn ... noocouoloynoau:
a G. sich scheute dir nicht zu
gestehen. Ueber afsyvvouaı mit
dem Infin. s. C. 594. Kr. 55, 3,
18. — un oögl: zu der Nega.
tion des Iufin. eldevaı wird die
Negation aus dem regierenden
Verb. un ngo0ouoloynjcaı noch
wiederholt; in der Uebersetzung
erscheint daher bloss einfache Ne-
gation. C.621 c. Kr. 67, 13, 6. —
un An ...elöag: die Stellung
der Negation erklärt sich daraus,
dass 2197 eldog zu e'nem Be-
griffe verbunden sind: “nicht be-
reits mit diesem Wissen kommt.’
— fnııro.. ‚loazijuor:
abhängig von Orı. Dan
bleibt die Periode, da sich
Vordersatze orı x. ein N
nicht findet, unvollendet,
teristisch für die überst
Hast des leidenschaftlich:
ioosg: Dass G. in unaufl
Widerspruch sich verwick
wird nicht geradezu eiı
den. —
©. avveßn; s. zu 45'
Todd 0 In adyanas: wi
eben deine Freude hast.’
häufig in parenthet. Erk
Bützen. — ayayavı Aoı
das &yeıy eig ToLmüre
uote geht als Ursache de
Paiveıv Evavriov zı vor:
un oöyl: nach einem n
Verb. des J,eugnens (d
Frage tiva olsı ar. kömı
Negation gleich), C. 621d.
12, 7 — air: s. zu 44
eig TE TOLXOTE: gleichbe
mit dem obigen &r} Ta’
dowrnuare. — moin 0
magna ruslictas. Im E
Zurückweisung lässt sich
ge P. zur Grobheit ge
bejahrteren $. fortreisseı
yos OpaAlousda, GV Na0Wv Enavoodov'
M1E TOPTIAZ. 45
ER. Q adArıore IldAs, dAAE vor Ebeniındss xro-
veda Eraigovs nel vleis, iva dnsıdav avrol noEoBV-
1290. yıyvouevor OpaAAQusdea, HapOvVrES vueis ol ven-
12901 Enavogdire nunv Tov Biov xal Ev Zoyoıg zul
&v Aoyoıs. zul vüv ei rı &yo xal Iopyiag &vroig Ao-p
Öixcuog Ö'
ü' zul Eya EIEAW Tov @uoAoynuevav sc ti 00ı Öoxst
un xaAog auoAoyjadaı, avadsodnı 0 Ti av cv Bovin,
&v nor Ev U0Vov pvAdteng.
I12A. Ti vovro Asyaıs;
ZR. Tav uargoloylav, & Ilole, nv ned Eoens, N
10 zpdrov Ensyelonoas zonodaı;
IIQA.
BovAwunı ;
Ti de, 00u &&eorer wor Adysıv 0n000 av
SR. Asıvi uEvT av madoıs, & Beirtiore, el ’49%-p
vofe dpınowsvog, 0V vis Eiiddog aAslory Eoriv egov-
On zoo Akyeıv, Ensita 00 Evraüde ToVToV uoVog drv-
gegenüber erhält die Anrede des
:@ »aAlıore II. eine ironische
Frbung. — alla tor: Das ab-
brechende «AA (s. zu 449 a) wird
durch das versichernde ro/ ver-
schärft. vgl. Prot. 335 b. —
2g80ß. yıyvönsvor: “wenn wir äl-
terwerden, mit dem Eintreten des
höheren Alters; denn $. selbst
ist zu der Zeit, in welcher diess
Gespräch verlegt wird, erst ein
angehenden Vierziger., Dem „ge-
genüber dusig oL vEotegot, “ihr,
die Jüngern; ihr, die ihr jünger
seid. — magovreg: wie das lat.
praesentes in dem Sinne, von 'bei-
stehend. — xal vöv: so auch
jetzt’ (d.h. in diesem Falle). _
D. ILuarog ö’ el: “es kömmt
dir zu. Ueber die pers. Constr.
s. zu 448 d; über die lose Ver-
bindung durch Ög, wo man yag
erwartete, s. zu 456 b. — d&ve-
FEcdaı: "zurücknehmen; retrac-
tare. avarideodeı ist Kunstaus-
druck im Brettspiele vom Zurück-
ziehen der gesetzten Steine. s. zu
Prot. 354e. — ri Tovco Atysıs:
‘was meinst du damit?” C. 606.
A.1. Kr. 57, 3, 6. (vgl. zu noi-
O0vS TOVToVS 449 e.) — RXQ0-
koylav: 449 c. — TO NEWToR:
näml. in dem Gespräche mit Chai-
rephon. 448, b. c. d. Ueber den
Art.- vgl. zu 452 c. (TO uer«
Tovro). —
E. dgpınoevog: P, war aus
Akragas in Sicilien gebürtig. —
tns 'Eiladog: der Gen. hängt
von dem Localadv. 00 ab. Kr.
47, 10, 4. C, 415. — nisiorn 8.
BEovoln: Demost. Phil. 3, 3.:
Öneig zyv naggnolav dm ubv
av Allmv odTW novnv oleohe
dsiv elvaı TC tois fi ın nO-
Aeı, Dore nal roig &ivorg xal
46 TAATQANOZE
ki
ınocaıs. aAAa avrideg Tor’ G0U UaxpR Asyovrog xl un
29 EAovrog TO Eomrausvov anoxpivsodai, 00 Ösıva av
av Eya nadoım, el un EEdoraı wor anıdvar xel un
462 axovsıv Gov; aAA El Tı ads Tod Aoyov ToV Eiomus-
vov zul Enavoodmoaode. avrov Bovisı, WOrEE vOv Öl
Ehsyov, dvadeusvog 0 rı 001 Öoxel, &vra ugpsı &pw-
Tov Te xl EowrWusvog, W@OnEO Eya re xal I'ogyias,
EieyyE Te nal &Adyyov. ps yao Öynov xal 60V Exlare-
odaı ünso Tooylas' n ob;
IIQ2.4."Eyoye.
ZR. Ovxodv al EU xelsveis GRvTOV Egwräv Exa-
Grote 0 tı &v tig Bovinteı, WG ERLOTAWEVOS ARoxpi-
vEeodVal;
II2A. IIcvv utv ovVV.
B 292. Kal vöv Ön Tovrwmv Onorsgov Povisı mol,
‚ 1 e) N)
&ow@tu n anexgivov.
II2A. ’Akla xoınoo reüre. xal wor anoxgıvaı, @
rois doviloıs avrig ueradedo-
aate, nal moAlovg dv rıc olxE-
tag ldoı nag vuiv werd nielo-
vog Ebovolag 6 rı Povlovrau
Atyovras n noAltas Ev dviaus
zov dAlwv nolsav. — Eneıza:
s. zu 456 d. — tovrov: näml.
züs ESovoiag Tod Akyaıv. vgl.
C. 366. Kr. 61, 7,9. — avrideg
tor: "stelle (näml. dem Falle, in
welchem du bist, den, in welchem
ich bin) entgegen’ — ro dewra-
uEvov anongivsoher: 449b. —
ei un &E&oreı: "wenn es mir nicht
frei stehen soll; über die unglei-
che Form des hypoth. Vorder-u.
Nachsatzes s. zu 4584. —
462 A. Enavop#woacher: mit
Bezug auf 461 d. 09 naowv E-
zavoedov. — vüv Ön: näml.
461 d.; für die deutsche Ueber-
setzung zu ordnen: avadewevos,
Donse voV Ön ZAeyov, 0 rı u.
t. l. — Ev To ukosı: vicissim.
vgl. Prot. 347 d. — dowrauesvos:
‘dich befragen lassend.’ Uebrigens
ist £owrarv te %. &pwr. mit dsa-
Yeusvog durch keine Partik. ver
bunden, weil diese Part. in ver
schiedener Beziehung zu ZAsyye
z. a. £. stehen; das erstere be
zeichnet, was an der Discussion
gestattet ist, das zweite die Form
der Discussion selbst: ‘nimm zu-
rück — und dann in Frage und
Antwort überführe und lass dich
überführen.’ — flsyyere nad &A%y-
yov: 458a. — Önnov: 8.2u447
d. Auf P. Zustimmung darf 9.
nach des P. Aeusserung 448 &
zuversichtlich rechnen. — ag &mi-
oTausvog: 8. zu 448 e. —
B. vol vuv: 58. zu 449 a. —
6n: folgernd. s. zü 448 b. —
alla: 8.zu 4492. — dpa:
zu 450 c. — Nvrva zeyump:
2 D
TOPT'IA2.
AT
üxgarss‘ Emsıdn Topyiag amogelv 001 doxsi mwegl ıng
moginng, OU adınv viva png elvaı;
ZR. dpa Epwräg Nvrıve vEyunv pyul eivarz
1124. ’Eyoye.
ZR. Ovdsuie Zwoıye doxsi, & Ilüls, ag ye moös
Fraindn eipnodaı.
IIQA. Alla Ti 001 Öoxei n 6mrogıan eivar;
ZQ. IIpäyua 0 pns HU noıyoaı Texyvnv &v ro ovy-
pauuarı 0 &y@ Evayyos avsyvov.
I12A. Ti voöüro Atyaıs;
ZR. "Eunsigiav Eyaye TIVE.
I12.4. ’Eursigia &oe oo doxel rn mrogıaı] ELveL;
ER. Euoıys, ei un vı 0V aAdo Akyaıs.
IIQ2A. Tivog Euneigie;
ER. Xagırog Tivog nal ndovng anspyadlaz.
IIQA. Ovxodv xaAov 601 doxsi n 6nrogian eivıı,
‚oltsodaı 0l0v T eivan AvdgWmoıs ;
ER. Ti de, @ Ilöis; Hön nenvoaı mag Euod, 0
pnui avınv elvan, WOrE TO uET& TOdTo Eowräg, ED
xaAn wor Öoxei eivar;
hatte seine Frage unvollstän-
' gestellt; S. verweist ihm in-
ect diesen Mangel an stren-
-Form durch Hinzufügung des
Ischweigend von P. vorausge-
ziten Genus Teyvn. — 08 ye
ös 08 vaAn®N stonodar: „vgl.
ot. 309 a. ag y &v KVToig
iv elonodaı. Ueber solche
fin. bei ws s. C. 564. Kr. 55,
2. Zur Erklärung des Perf.
‚modeı vgl. das deutsche: dir
ul die Wahrheit gesagt sein. —
76 cv: näml. in der Rhetorik
ige) des Polos. vgl. 448 c. —
tl Tovro Akysıs: vgl. zu
;1d.— Zunsiplav rıvo: Uebung
ıd die daraus hervorgehende Ge-
hicklichkeit; sie bildet in ihrer
Zufälligkeit den Gegensatz zu
teyvn, die nach bestimmten auf
der Natur ihres Gegenstandes be-
ruhenden Gesetzen vorgeht.
&un. &oa: P. wird durch die
unerwartete Antwort des S., die
er bestreiten musste und doch
nicht anzugreifen weiss, aus dem
Geleise des Gespräches gebracht;
den Ausdruck seiner Verwunde-
rung, gibt die Frage’ einer Uebung
also etc. (vgl. Prot. 319 a.),durch
die er sich erst zu weiteren Fre-
gen sammelt. — yaoitscHu: olov
Tielvan: erklärende Appos. zu N
Önropginn. — Tag Eu0d: 8. zu
455 c. —
D. zo uera rodro dpmr.: "du
fragst bereits nach.dem erst darauf
E
48
NIAATQBNOZ
I12A. Ov yag nenvoucı oT Zunesipiav Tı
nv ons eivar;
ZR. Bovisı oVV,. Emeıdn Tıuäg to yagitsch«
x00v ti wor yapioacdaı;
IIQ2A."’Eyoys.
ER. ’Epgod vov us, 6Yporoude nrıs wor Ö0x8
eivau.
II2A. Egoto 07; tis TEeyvn Odoroule ;
ZR. Ovdsnie, & Iloie.
TIQA. ’Akia Ti; padı.
22. Dur 67, Euneigie vis.
I2A. Tivos; yadı.
ER. Drul dr, yaoırog Hal Ndovng aneopya
IIoAe.
M2A. Tavrov ao Eorlv Oyonoula xal 6mı
ZR. Ovdaudg ye, aAla vns aus ulv En
0E05 UOgLoV.
II2A. Tivos Asysıs Tavrng;
folgenden; denn die Frage nach
dem Werthe der Xhetorik lässt
sich erst beantworten, wenn die
Definition der Rhetorik selbst voll-
ständig gegeben ist. — &l: s. zu
4520. — 0d yap...: über yao
s. zu 451 a.; denn die (bloss
rhetorische) Frage vertritt die
Stelle der Antwort. — ruuds:
“hoch schätzest, viel darauf gi bet.
Krit. 47 2. 0 008 70n Tas
dofaus tov Avdounwv Tıuav.
P. hatte aus dem zagıfeoH«: der
Rhet. den unmittelbaren Schluss
gezogen, dass ihr das Prädicat
%0A0v zukomme. Daher ist S.
berechtigt vorauszusetzen, dass
P. das gao/teodaı hochschätze,
— 2000: P., der sich selbst
der Kunst der Gesprächsführung
gerühmt und die Stelle des Fra-
genden gewählt hatte,
bereits die Fragen., die
eigenen Niederlage führ
von seinem Gegner vori
sen. — Oyonorie: der
griff wird nachdrücklic
gestellt. — Eowre Ön:
b. — alla ze: “aber w
dann, wenn sie keineR
soll? — Eureigla zus:
8. — TIi9oS; padı:
holte Imper. yadı, au
S. beide Male mit d
der Ueberlegenheit pnu
gegnet, zeigt bereits <
duld des P.über dieses
in dem er sich keinen
sprechen darf. — gny
zu 448 b, —
E. öyonroıa xal 6
ohne Art. s. zu 450d.
43 B
TOPTIAZ. 49
ER. Mn; aygoıxorsgov n ro aAndig eineiv‘ 0xv@
yaplopyiov Evena Akysıv, un ointal us draxwumdskv
0 &avrod Euırndsvpe‘ &yo ÖE, ei ulv Toüro dorıv 9
6mogian nv Topylag Enırmdsver, 00% olda'
aprı &% Tod Aoyov 0V0LV Nulv xarayavis &yEvero, ri
T
z0TE 0VTog Nyeltaı'
0 8’ &yo “uAS nv Ömroginyv,
zoayuaTog Tivog &otı UOGLOV 0VÖEVOg av naAdv.
TOP. Tivog, Zuxgares; eine, undtv dut aloyvv-
8 ER. Ioxsi voivvv wor, @ ['opyla, sival tı Enı-
mdsvue Tervınov usV 0%, Yuyng 08 Oroyaorırng zul
avögslas zul pvosı Ösıvjs mg000uLAsiv Tois AvdoW-
201g °
[un ’ En
xoAd 0: avVTod Eyo To xepalaıov xolanelav.
tavıng wor Öoxsl gig dnırndsvoewg moAid ulv xal ade
bogen zivaı, Ev ÖE xal nm Owonouan‘ 0 doxei ulv ei-
var zeyvm, wg O8 6 Euog A0yog, 00x Earı reyvn, dAl
h, uweng: 8. zu 461 d. — um
dygOLxdTEgo» N: ‘es dürfte viel-
leicht zu unhöflich (unhöflicher,
näml. als sich gehört) sein;’ ve-
reor ne sit inurbanius. vgl. Apol.
92 d., Ueber das elliptische wn
...7 8. 0.512. Kr. 54, 8, 18.
Des 8, höfliche Wendung un
dygoınorEspov 7 soll zumeist an
des P. Aeusserung 461 c woAan
aygoınla &ori erinnern. — dia-
xoumdeiv: verspotten ; die Zu-
sammensetzung mit dia mag wohl
an jenes Verfahren der alten at-
tischen Komödie erinnern, wenn
sie eine Person (z. B. Sokrates,
Kleon) in ihrem ganzen Thun
und Treiben zum Gegenstande
des Spottes machte. vgl. drıno-
podeiv Apol. 31 d. — ei. r.:
8. 452 c. tovro, zurückweisend;
*das, wofür ich sie erklärt habe.
463 A. nal yag: es. zu 4482.
— tl R. 00109 NY: "wofür er
Plat. Gorgias:
(G,) sie (die Rhetorik) eigent-
lich ansieht.’ oörogim Gegensatze
zu dem folgenden &yo. — ovde-
vög T. %: ‚Appos. zu Todyuc-
T0g Tıvog, einer gewissen Sache
(Beschäftigung), welche aber keine
von den schönen ist. — und8»
&. aloyvvPeig: nihil mereveritus.
Kr. 46, 4, 4. 0.622, 1. —
Yvyns d8 or.: die Eigenthüm-
lichkeit dieser Beschäftigung, ist
einmal durch ein Ad). (reyvınov),
dann durch einen Gen. (Wvynjs.
C. 407, 8. ‚Kr. 47,6,8) bezeichnet.
— Toig &vde.: der Dativ bei
moooouıleivKr.48,9. C. 436. —
B. zoAla ulv ni ala w.:
"viele andere Theile. s.zu 447 a.
— 0 donei.. .: 8.zu460e. —
OS. . AöyoS : “aber wie ich be-
hanpte. Das Subj. Aoyog ergänzt
man in dieser Formel leicht durch
ein dazu passendes Verb. wie A&-
4
“al ap 463
so NAATSNOE
&unsıpla xal zeıßn. Tavıns uogıov xal nv dm
&yo xaAo zul nv ys Xouumrınnv Xel nv Copı
terrape TaÜra uopıa En) Terzapsı mpayucoıv.
C BovAstaı IInAog nvvdavsodeı, auvdavsodo”’ ı
zo nenvoran, 0rolov pnuı &yo ris xoAanslag
elvaı nv 6mroginyv, aAk avıov Alinda ovao
xgıuedvos, 6 68 Exavegard, el DU xaA0v Nyodun
dyo Öl Kür 00x anoxpıvoüunı TEOTEEOV, elite
elts aloyo0v nyoüunı slvaı mv Ömropıunv,
zEWTov anoxpivwunı. 0 rı Eorlv. 0V yagp Öine
IIois’ air einsg Bovisı nudeodeı, Lowre, Ono0i
giov zig »olaxeiag gnul alvar nv Ömrogianv.
II24. 'Eoora ö7, xal anoxgıvar, 6molov |
D ZR. "Ag ovV dv uadoıs anoxgivauevov; Eo
n 6mrogien aaa Tov &uov Aoyov moÄırınng
elöwmiov.
NIS2A. Ti ovv; Kaksv n 7 «loygöv Aeyeıs aven:
292. Aloypov Eywmys' ta yap xaxı alaygn
eneıön Öst 001 anoxelvasdeı ös n0n eldorı & &ye
yeı, algei. — dunsigla nel rgı-
ei: vgl. ob. 462 c. — xel ı79
oo. ol zo. nat: “auch .
und . . und; dass das erste nal
nicht correlativ zu den folgenden
zu beziehen ist, ergibt sich, aus
dem vorausgehenden ® Ev... 0%0-
our. —
Ü. aurov Asl. 0. Eronengı-
uevog: über Anvdaverv mit Acc.
der Person C. 398. Kr. 46, 9;
über das ergänzende Part. C.
590. Kr. 56,4, 1. — &ravspwra
.: 462 05 die Bedeutung des
Zmt im änaveowr&v ist dieselbe
wie in ‚Fmavegiodeı 451 b. —
ei ...:8zu 4520. — eıe..
eite...: in der indirecten
Doppelfrage Kr. 65, 1,11, 0.611.
— zolv @v: mit Con). ‚nach einem
negierenden Hauptsatze ı
Haupttempus C. 557. K
l. — zoorov: nicht blc
deraufnahme des _0T:
dem Hauptsatze; S. erkl:
die Definition das Erste
Grundlage der ferneren
chung sein müsse. —
8. zu dvayın 450 8. —
6n: s. zu 48 b. — x
xgı var: „parentbetisch.
D. &v uadorg: FR
— ArorgıvEuEvov: nän
Ueber den Gen. des E
vevdavo s. Kr. 47, 10,
C.420. — sldnlor: 5
stalt, Schattenbild, ohne
heit, wie z. B. die Sche
Todtenreichs, im Gegen
den leibhaften Lebenden
TOPTIAZ.
Si
TOP. Ma rov Jia, m Zwxgarss, al dyo ovöL
avrog avvinu 0 Ti Adyaıg.
E
ZR. Eixorog yes, m Iopyia‘ ovölv yap zw oapkig
ktyo, IloAog 68 0d8 veog &arl “al 0&vs.
TOP. ’Alla toörov ulv Eu, 2uol Ö’ sind, aa Al-
YES zoArıang uoglov eidwiAov eivaı unv 6nrogiunv.
ZR. AA &ya neıgacouaı podoaı, oO yE „nos Yul-
vera, eivaı 7 6mrogixy‘ el Öb un Tüyyavsı 0V sovTo,
Nöiog ods &i8yksı. Hua nov xalsig vı nal Yuynv;
TOP. IIös yag 0v;
bök
ER. Ovxodv xal Tovrmv olsı rıva sivar Exarkgov
eveklev ;
TOP. "Eyoys.
z2. Ti de; doxovoav utv svehlan, ovcav Ö’ od;
) or roLovde Ayo“ moAAol doxoücıv &v Eysıv Ta oo
here, oUg 00x av Gaölms alodoıro rig, Or 00% &V
tovaıv, KAAog Y larpog TE xal TÜV Yyvuvaotızav ig.
, 1% zild w dgyovaı Ypuzut, ei-
; Ile aauorzov. Od. 4, 475, zös
frins audocde nureldEuer, Evda
; me vergol apgadses valovaı,
Bporav eidnin KEWOVTRY). —
Bedeutung des Wortes Polos (xö-
Aog, Junges Ross’) gedacht sein.
_ arg: s. zu 449 a. — Tvy-
avsı 09 Toüro: Öyist, wie ge-
wöbnlich dem Prädic. (roVro)
tl 00V: 8.zu 452c. — og N6n
iöorı: Abermals ein derber Bei
tenbieb auf den allzu raschen
(veog xal ö&vs) P., der, keines-
wegs an strenge Begriffsentwicke-
lung gewöhnt, immer auf Eigen-
schaftsbestimmungen abspringt,
bevor noch die Definition feststeht.
Ueber ag beim Part. s. zu 448 e.
— na Tor 4.: 8. zu 456 d. —
oVdE wörög o.: Ausdruck des
stolzen Selbstgefühles. —
E. sinörog ye: s.zu dyadov
ya 449 a. — 008: 8. zu 447 8.
— »veog anal öbvg: dem Wort-
laute nach glimpflich, dem Sinne
nach sehr bitter gesagt. Bei bei-
den Prädicaten mag wohl an die
assimiliert. Kr. 63, 6, A. — II.
6. tyksı: mit Bezug auf 461 cc
med. u. d. in. — con: ist, wie
apvynV, Prädicat zu Ti. —
464 A. rovrov: abhängig von
Exategov. — doxodcav: “schein-
bar.’ 0900» ‘wirklich’ — olo»:
8. zu 450 d. Ueblicher ist in die-
ser Formel olov T6 ToLdvde Atyo.
— rzoilol...: Ueber das Asynde-
ton im Erklärungssatze 8. zu 450b.
— ovs...alodoıro: Ueber die
Antieipation des Subj. des abhängi-
gen Satzes s. zu 449e. — dAlog:
zu tıg gehörig, ist davon getrennt,
indem die Worte @AAog 7) . . tig
eine beschränkende Erklärung zu
00% &v tıg bilden, "nämlich sonst
i*
JIAAT2NOZ 46h.A
TOP. ’Alne Atysıs. |
ER. To toıovrov Adya xal ev sayarı, eivaı xal
89 Yurl, 0 Tı noisi ubv Öoxsiv ev Eyeıv ro söne ra
nv Yuynv, &ysı 68 oVÖLV uäikor.
B TOP. ’Esu tedre..
22. Dege 6n 001, &av Övvmunı, VapEoTsgov Exı-|)
-dslEn 0 Akym. Övoiv Ovrov roiv ngayuaroıv Övo Akyo
riyvag‘ nv ubv En) Ti yuyi modırınmv veid, nV öl
int omuarı wiav ulv oVrwg Ovouacaı 00% E4@ 001,
I wis 68 0Vans TS TO OWmuarogs Yeganeias.Övo wogıa
'Adyo, nv ulv yvuvaorıznv, ınv 68 largınnv * vg öl
noAıtıang avıl ulv ig yvuvaozınjs nv vouodsrian,
Cavriorgopov O8 17 larpıxy mv ÖınaıooVvnv. Emnor-
‚YOVOdOL nbv 6 ahmaaıs, &rs nepl TO KUrO odamı,
EXATEEKL TOVTWV, N TE largıan Ti; yvuvaorınn) al 7
Öıxauoovvn 7) vouoderixij‘ Oumg 63 dıapegovol rı dl-
AniAov. terrdgmv ÖN TOVTWVv 0V0@V, xal dsl E0G 10
Beitıorov Hegansvovoov TÜV ulv To OBun, Tav Öf
nv duynv, n nolaxevrınn alodouEvn, 0V yvodoa Asya
'$2
| jemand, ausgenommen nämlich. chenden Gliede vorausgeht 177
— zorei ...: Ueber den Acc. Yvyf. — odrag: näml. wie bei
mit Inf. bei zoıeiv s. zu 448c. der Seele. — ovons: concessiv.
— Öoxsiv: näml. zıvo, über die s. zu 450 b. — errl: ‘ entepre-
Ergänzung eines allgemeinen Subj.
s. zu 456 d. — &aı.öt...:
Uebergang aus derabhängigen Fü-
gung zurunabhängigen: “und doch
befindet man sich durchaus nicht
wohl; vgl. zu 452 d. Als Subj. ist
bei Zyeı aus dem Vorangehenden
6 dorav &Ö £yeıy zu verstehen. —
oddtv uällov: näml. ed. Ueber
0VÖEV 8. zu oVÖRV Arrov 453 b. —
B. peos ön: s. zu 455 a. Das
Fut. dönıde/fo kömmt näml. an
Bedeutung dem Imp. nahe —
en) tr. %.: s. zu 463 b. — 00@-
ham: ohne Art. (C. 376. Kr.50,
2, 13), obgleich in dem entspre-
chend. Kr. ‚68, 14.1. — ayel-
6TE0P0» tn d.: Ueber die Con-
struction mit dem Dat. (wofür der
Gen. nicht weniger gebräuchlich
ist) 8. Kr. 48, 13, 12. vgl. C. 436
b. — dınauoodvnv: Gerechtig-
keit in ihrer, Ausführung, also:
“Rechtspflege? —
C. 87: folgernd aus &vrlorgo-
YoVv. — ars... ovonı: C. 587,
6. Kr.56, 12, 9. — ÖLapEgovoi
7 dAAnlov : "Ueber zi 8. zu TO-
covrov Öragp. 451 c. Ueber den
Gen. bei dıap£osırv 8. Kr. 47, 13,
6. vgl. C. 419e. — Qög, zo Ba.
tıotov :"zum Besten hin ;’ so dient
TOPTIAZ.?
Br,
OToyadausvn, TETrgaya Euvınv Ötausluaod, Vzo-
: vnO EXa0Tov Tav. uoplaov, mE0OONosBLLR silver
0 Oneg UnEdv, aa Tod ubv BeAristov ouölv pg0Vr D
‚to 0: asl ndior® Bmgsvsrar nv avoıav xal ker.
, @ore doxsi nAslorov ale eivar.
- F
uno :udv oVV
loroıxmv n Odonouxn Vnodsdvxs xal rgEONDLEI-
‚© BeAtıore oda to oauarı elöevar, wor ei dor
act dıaywvitssden OYyoroıdv re “al lareov N Ev
&dıv OVTWS Avonroıs @onsE 0b zaldes, TOTEPOG
EL NEOL TOV YENsTav OrTimv zul NOVnE@V, 0 lü-
n 6 öyomords, Aus av anodavelv ToV iargov. E
xeiav wEv 0vV avıo xaio, xal wioyg0v ynus sivaıa65
Hodrov, & IlaAe — Toüro yap moög a} Aeya —_
00 nd8og oroyaferan Avev Tod Beiriarov' reyunv
mit Acc. zur Bezeichnung
veckes. s. Kr.68, 39, 7. C.
„c. — 6Toyasausvn: ist
blosse Wiederaufnahme von
wEvn, sondern genauere Er-
ıg desselben, wie in den ge-
atsprechenden Sätzen 452 e.
... 00t, 454c. 70V ‚Eis
ya. — vroddoe« uno, En.:
hinter... steckend; in-
speciem EtC. Eavınv dıa-
s& ist unter Vrodvon, al-
vn unter &avınv ÖLavel-
subordiniert. —
'zeöv: mit Acc. (rorher mit
rholung der Präp.), Kr.46,
— 70 del Ndlorw:
das jedesmal angenehm-
ır. 50, 8, 9. — nv dvomav:
LovsS &dvontovg; aber den
ren
er Gebrauch des Abstract.
gt am besten die deutsche
setzung: "siemacht Jagd auf
verstand und täuscht ihn.’
odsdvxe: Ueber das Perf.
zeichnung der fortdauern-
rkung einer noch forıdau-
Nachdruck, den ein
ernden Handlung s. Kr. 53, 3, 3.
vgl. C. 502 f. Daraus erklärt sich
die Verbindung des vrodedvns
mit dem Präsens NE00NOLELTOL.
&v nonol: s. zu 451 b. Die
ganze Stelle enthält eine verdeckte
Entgegnung auf 456 b, c. 459 a.
Einzelne geflissentlich den Aeus-
serungen des G. entlehnte Worte,
2.B. dıaymvigeodaı, weisen deut-
lich darauf zurück. enateı
neol tov y.: Kr.68, 31, 23 de-
gegen Prot. 3827 c. mit blos-
sem Gen. 5. zu zegl @v eldevaı
472 c. —:
E. av dnodawein: ı s. zu4488.
465 A. adozo0v pnuı elvar:
nachdrückliche Wiederholung aus
463 d. — toVro.... Ayo: als
Erwiederung auf des P. Frage ri:
oVv; naAöv 7] alaygov Akysıg
een elvon; 463d. — od nd8og
: Ueber den Gen.’bei oroze«-
keodon 8. C,419c. Kr.47,14. —
&vev Tod PeAriorov: mit Bezie-
hung auf zoY usb» Bslriocrov 0V-
dv pgovzıfeı (464d.in.), im Ge-
gensatze zu del moög 10 Pelzı-
54 HAATSNOZ A65A
d3 avınv 09 pw elva AAN dumeiplav, Orı 00% Eyu
Aoyov oVdödva MV zgp0oapEgeı, Omol’ Arte nv pvow
doriv, More nv alılav Endorov un Eysıv sinelv. &yo
öb vEyvnv oÜ xuAc, 0 &v 1) @Aoyov npdyua‘ Tovsmv
ö3 eg ei dugıoßnreis, EHEM vrooysiv Aoyov.
B Ti) ulv ovv largınn, Ganso Akyo, 7 OYozoux
xoAnxsin VrORSITEL" 31) Öb Yyvuvasııx)) xardk TOV av-
Tov TE0ROV TOÜToV N xouumtırn), KRX0UEYOS TE OUVOR
xal anarnin xul dysvuns Hal Avelsvdegpog, Oynuadı
xal xpwuadı' al Asıoıyaı nal Eodijoıv anarüce, More
orslv dAAorgLoV xaAAog EpsAzoufvovg Tod olxelov zoü
d1a rüg yvuvaorınjg ausislv. {v odv un uaxgoAoya,
HEIM 001 eineiv Bono ol yenufromı — On yao a
long dxoAovdrionıs — OT 0 KouumTırn EOS Pruuva-
Coriuenv, ToüTo OYorxou«n XO0g largınnv “ wäidov Öl
WöE, OTL 6 xouuwrıxn npög yuuvasrıkıv, TOdro dogı-
czov Veganevohv %. T. A. (463
ce.) — 09 pnu: 8. zu 450d. —
00x &.1. ovdeve: "hat keine Ein-
sicht, kann nicht Rechenschaft
geben über... — or 70009.: 8.
zu 448 d. — öroi’ drze: vgl. zu
noiog rıg 448e. — NV gvoıw:
s.2u 452b. — un &ysıv sineiv:
Ueber un bei wore mit Inf. C.
617 0. 2. Kr. 67, 6. — 0.0
8. zu 450b. — &Aoyov: d.i. 00%
£yov Aöyov, wie es vorher hiess,
“ein Treiben, von dem sich keine
begründende Rechenschaft geben
lässt, ein vernunftloses Treiben.
Diesen Vorwürfen gegenüber, ver-
spricht S. vnooyeiv Aoyov ‘Re-
chenschaft zu geben, Rede zu ste-
hen, s. zu Prot. 338 d. —
B. vnonsıraı: gleichbeden-
tend mit dem obigen. (464 d. in.)
DuZ) nv largınnv 7 dwozoun
Vrod8övne. — KaTE TOV 0. 7Q.:
8. zu 454 c. — ornuaoı ERE-
zo0«: zunächst Ausführung von
amarnı. — Epelnousvovug: ist
nicht Subj. zu &usieiv, sondern
nähere Bestimmung zu dem all-
gemeinen (zıvag) oder aus dem
vorigen zu entlehnenden (rovs
&rarndevrog) Subj.: "dass man,
unter Aneignung erborgter Schön-
heit, für die ‚eigenthümliche keine
Sorge trägt. Die körperliche 4 Aus-
bildung durch yruvaorızı ist
dem Hellenen ein nothwendiges
Erforderniss für den freien Manı.
Prot. 326 b. — 70% 0. roÖ...:
s. zu 451 a. — iin... yen-
wergau: d. h. "mathematisch de-
monstrieren; denn 0 « oüs fı
Todöro y moös Ö ist der techni-
sche Ausdruck für Proportion, —
nN0n.. . dnoAovönoaıg: mit Be-
zug auf 463 d. in. L7) dv dr Lo-
#oıLs KnOxELvauEVvoV, —_
„©. uällov Öb: 5.214490. —
0dro: näml.in deroben (durch die
465D TOPTIA4E. 55
ori) EOS vouodsriunv, zul Ort 0 Orbomosan QÖR
lorgıanv, Toöro HnTogıxn 708 Öınaosvvnv. Omep uEv-
to Akyo, Öıdoryas ubv 0Vrw PVosı‘ ars Ö’ dyyüg OV- -
Tav pvgovraı &v TO avro xal'nepl vavra ooyıoral
xal 6nNTopss, “al 00% Eyovav 0 Tı YEncovraı oVreE
wvrol Eavroig ovre ol aAA0ı AvdgmzoL Tovrois. Kal yap
&v, &l un N Yduyn To oduarı Ensorareı, aAA AUTO av-
To, xal un UNO Tavıng xarsdsmpeito xal ÖLexgivero D
N re oYozouan xaln largınn, GAA avro TO Ooua Expıvs
GTaaLMUEVoV Taig yapıcı Taig TEOS aUrTo, TO Tod Ava-
Eayopov av moAv nv, @ pie IldAs — GV yap rovrav
Eumsıpog —, Ouodäav zdvıe yonuara dpüpero dv ro
&) “ e) - [ C
Kvro, Axplımv uvrwmv Tav TE largırav xal Uyısıvav
Proportion) bezeichneten Weise,
_ dre ö’ 8. övıov: 8. zu 464 c.
— oöx Eyovam 6 zı genoovran:
"wissen nicht, was sie anfangen
sollen.’ Ueber den Indic. im ab-
hängigen Fragesatze vgl. C. 520.
Kr. 54, 6, 1. Der Ind. Fut. kömmt
in solchem Falle einem deliberati-
ven Conj. sehr nahe. Ueber den
Acc.ö tı ».Kr. 46, 5,9. — nal yagı:
s. zu 4488. — el. . EREOTATEI,
„Av n. NP: s. zu 448 b. —
zo omuarı: Ueber den Dat. bei
Zrıorareiv vgl. CO. 437. Kr. 47,
20, 3. Gewöhnlicher ist der Gen.,
ohne dass sich ein erheblicher
Unterschied beider Constructionen
sicher nachweisen liesse.
D. xorsdeogeizo: eigtl. "von
oben herab (C. 459. Kr. 68, 46,
10.), von dem (in dwesrareı ange-
deuteten) übergeordneten Stand-
punkte aus betrachtet,’ also rich-
zig erkannt würde.’ — 6 709 A.:
’die Behauptung des Anaxago-
ras; Ülud Anazxagorae. C. 410.
Kr.47, 5, 10. E. Schultz lat. Spr.
8.314, A. 3. vgl. zu 10 ns TEr-
vns 450 c. Regelmässig steht in
dieser Ausdrucksform der Art.
beim Eigennamen. — Avafayo-
oov: Der Gedanke, durch wel-
chen Anaxagoras, ein Zeitgenosse
des Perikles, die Ordnung des ge-
sammten Weltalls erklärte, NAV-
Te yonuaze 79 öuod, elra voog
1909 aura ÖLEx0ounoe, wird
auf den vorliegenden Fall tref-
fend angewendet. Diese Anwen-
dung lag um so näher, da jenes
ÖuoV navıa auch ausserhalb des
Kreises der Philosophen sprich-
wörtlich geworden‘ war. Die Aeus-
serung an P.: 0U yag TovıoY
fureigog, verspottet wohl viel-
mehr den P. wegen seines Telen-
tes, alles durcheinander zu wer-
fen, als dass wir daraus den Schluss
machen dürften, P. habe der tief-
sinnigen Lehre des Anaxagoras
ein ernstes „Studium zugewendet.
— ay.n. nv: Ueber die Wieder-
holung des ‚ev (nach vorangehen-
dem x«l yag dv) s. Kr. 69, 7, 8
vgl. 0.639, 3.A, — noAd nv:
‘würde ausgedehnte Anwendung
haben, in grossem Masse statt-
finden — Öuov av...: die ep-
56 MAATS2NOE
4165 D
xl Oyomouxav. Ö utv ovv Eye pnw nv Ömrogunnv
El VOL, aunmong ' dvriorgopov Iyomoulas Ev yvın, os
E£xslvo 8v Omuerı. ioog ulv 00V dronov WEnoimn, OTL
GE 00% &@v uaxgovg Aoyovs „reysıv wÜrTog Suyvöv A0-
yov anoterana. aEov utv oVV enol svyyvaunv Eysıv
dori‘ AEyovrog yag uov Boayea 0Ur ‚Euavdavig, ovöR
1onodaı Ti anoxpiosı, NV-00L anexgLvEunv, oVÖLV oldg
“Tode, MAR Eödov dımynoews.
&av utv 00V xal &yo
G0U anmoxgıvousvov un Ey 6 TL YoN7Omuaı, Anorsıve
466 Kal ou Aoyov, Eav 63 240, Eu us 1onodar‘ Ölxaıov yap.
xol vÜV TavIN Th anoxgiceı el Tı Eysıs YENodaı, XO@.
T2A. Ti ovv gns; nodexsia Öoxei 001, eivaı m
Ömrogung ;
ER. Kokaxsiag utv 0vV Eymys eimov uogiov. AAN
0V uvnuoveveag tnAoürog av, @ IlwAe; rlraya Ögd-
0El5;
exeget. Appos, (Kr. 57, 10, 2)
wird gewöhnlich asyndetisch an-
gefügt. s.zu 450b. — dvziorgo-
909 0%.: 'näml. ein Gegenstück
u.8.w. 8. zu 452 c. Ueber «&v-
tioTgoposs. zu464b. — dueivo:
näml. 7) 6%onoıle, indem das
Nentr. eines Pron,. hier wie häu-
fig auf ein Subst. masc. oder
fem. zurückweist. vgl. „463 b 0%o-
mounn 6 Öonei uv eivaı zeyvn.
— &v owwearı: näml. zig 6nro-
RE YTS dvriorgopor doriv. —
E. Gronov: “etwas widersin-
niges; im Griech. ist zu dem
substantivirten Neutr. eines Adj.
tl nicht nothwendig erforderlich.
Kr. 43, 4, JO. — uongoög Ao-
yovs Alysın: Ueber das Schema
etymologikon s.zu456a. — 09Y-
vov A0yov dnorerana: vgl. 458
b. — Asyovrog y. wov: Ueber
den Gen. des Part. s. zu 463 d.
— ovölvV...: 1oNodel rıvı od-
dev dieselbe Construction nega-
tiv, wie oben (c.) yegodeai rıvi
zı affirmativ. Uebrigens ist durch
ovdE» die in ode bereits enthal-
tene Negation nochmals nach-
drücklich aufgenommen. C., 619.
Kr. 67, 12, 1. — oz x0100-
koı: "wozu ich gebrauchen soll,
Conj. in deliberativer Frage. C.
511. Kr. 54, 7, 2.
466 A. Ölxcıov: ohne dort. s.
zu 450a. — xul vöv: 8.zu 449
a. — ubv ovv: In berichtigen-
den Antworten geht die in u&v
enthaltene Bekräftigungi in die Be-
deutung ‘vielmehr’ über. Kr. 69,
35,1. Lat. immo vero. F. Schultz
lat. Spr. $. 234. A. 4. vgl. Krit.
44 b os &zonov TO Evvunvıor,
o Zonoateg. ’Evapyig utv 00
o Koltwv. — tnkınovrog: „in
diesem Lebensalter, also hier : “so
jung‘ (vgl. 463 e. IIoAog Ö% Ode
v£os £orl), während anderwärts
der Zusammenhang die Bedeutung
‘so alt ergibt. Prot.361 e. Apol.
3660
TOPTIAE: Bw
II24.’40 00V Ödoxoüdl a0ı dc udiaxss ev Tais
zdAscı padkoı voultsadeı ot ayadol G1jroges ;
ZR. Epsrnua roür igwrds N Aoyov tıvcg dEyNvB
AEyeıs;
I24A. ’Egwto: Eyays.
ZR. Obdt voniteodaı Euoıye ÖoxovcırV.
II2A. IIös oU voultsodar;z 0% uEpıorov ÖVvavraı
&v taig mwoAscıv;
ER. Ova, el To duvasdal yE Aeyaıg ayadov 177
eivaı TO Övvauevo.
IRA. "Arc usv On Ayo ye.
ZN. ’EAayıorov rolvvv vor Öon0dcı TaV Ev ih no-
isı Övvaodaı ol Ömrogss.
II2A. Ti dE; oöy, Baneg ol Tuvgavvor, imonews. |
vvaol re 0v av BovAmvraı, Kal Kpaıpodvreı YENUaTE C
xal E&ußalkovaw Ex Tov noAsmv 0v av Ö0x1j avroig;
Z2. Nn rov xuva, dupıyvo® uevroı, @ Ilois,
Ep Exaorov @v Adysıg, N0TE00V avrog Tavıa Akysıg
zei yvaunv davrod anopelvei, 7 dub doards.
"25d. — raya: “später, wenn du
wirst älter werden. In Prosa fin-
det sich zay& in dieser Bedeu-
tung (“bald nachher’) nicht häufig.
_ ag: 8. zu 450 c. — og noin-
»£g: “als Schmeichler, d.h. dadu
sie für Schmeichler ausgibst. —
B. !ournue Toöro Eomräg:
rodro ist Obj., Fowrnuea Prä-
die.: “Fragst du diess als eine
(wirkliche, eine Antwort erwar-
tende) Frage, oder ist es nur der
(in Frageform gekleidete) Anfang
einer längeren Rede — odd} vo-
ulgeodaı: S. steigert den Aus-
druck noch; nicht zufrieden den
Rednern ‘geringe Geltung’ (pav-
Aoı vouigeotar): zuzuschreiben, .
erklärt er, dass sie “nicht einmal
Geltung’ (006% vouffeod«ı) ha-
ben. Lat. nullo loco haberi. — 0%
ueyıorov: P. bezeichnet durch’
diese Frageform, dass er beja-
hende Antwort erwartet. 8. Zu
4530. — alle u8v ön: "freilich,
allerdings.’ Ueber den von S. in
Zweifel gestellten Satz. ei.
Agyeıg lehnt P. weitere Erörte-
rung ab (ERAC) und gibt bekräf-
tigend (uE») seine Zustimmung
dazu als eine selbstverständliche
(N). Kr. 69, 35,1. — EmMOonTın
vorsL: Die Nebenform ANoHRTiv-
vyvuı erscheint bei Platon häufiger
als die Hanpıform arorntsivw. —
©. 09 dv B.: s. zu 450 b.
— dpmıgodvzaı yonnare: 8. zu
457 b. — Enßallovorv En car no-
Aewmv:“verbannen aus dem Staate.
vgl. Prot. 325 a. Der Plur. x0-'
58 TOPTIAZ
466C
TI2A. AN Eyoys 08 dowro.
22. Eiev, 0 plis’ Ensısa ÖVo üua us dgwräs;
II2A. IIos Övo;
ZR. Ovx üprı ovrm nong EAsyeg, Ori dnoxTıvvVa-
ld a R fd ad e fd
Dow ol 6nrogss ovs av BovAmvraı, WOREP Oi TUgavvoL,
xal yonuare apaıpgodvraı zul &siavvovav dx Tav xo-
Asav 0v av Öoxj; avrois;
II24.’Eyoys.
ZR. Adyo rolvvv Hol, Ori dvo zadr dar) rd d&on-%
ruare, xal anoxgıvodueal yE 001 005 augporegn. Prpi
yao, ® Ildis, Eyo xl tous 6rropag zul Tovg Tugav-
vovg Övvaodaı ulv Ev raig moAscı OuLxpoTaToV, @sg-
neo vöv Ön EAsyov' ovölv yap nolsiv @v BovAovran,
Eog nos elneiv‘
Beitıorov eivaı.
Pr ’ (x R , /
noLEiv. uEVTOL 0 TI &v avroig Öofn
II2A. Ovx oVV toüro do To ulya Övvaodaı;
ZR2. Ovy, @s yE pnoı IIoAog.
TI24A. ’Eyo 0v pn; prul ulv oUv Eymye.
Z2. Ma ov 0U 0U ys, Eael To uEya Övvaodaı
Epns ayadov eivaı To Övvauevo.
180» erklärt sich aus der verall-
gemeinerten Bedeutung des hy-
poth. Relat. Kr.58, 4, 5. vgl. C.
554. A.1. — 09 Alysıg: ‚s. zu
448d. — yvaunv 0xvrod: "eine
Ansicht von dir. Kr. 51, 4, 8.
Der Gegensatz der eigenen An-
sicht zu der an einem andern
gerichteten Frage ist nachdrück-
lich durch das Pron. refl. und
das Medium (Kr. 52, 10, 10) be-
zeichnet. — &lev: ‘gut!’ esto. vgl.
Prot. 312 d; 357 a. Apol. 18 e.
— fnsıra: in Fragen der Ver-
wunderung oder des Unwillens,
besonders im Wechselgespräch,
wenn der auffälligen Aeusserung
des Mitunterredners entgegnet
wird. Kr. 69, 24, 2. Prot. 309 a.
Apol. 28 b. Krit. 43 a. (Doch ist
vielleicht statt des Fragezeichens
ein Punct zu setzen: "gut; dann
fragst du nach zweierlei zugleich )
— 700g d.: näml. oora. vgl.
obenb: zog 09 voulfsoda. —
D. ovs av P.: 8. zu 4s50b. —
&yoye: s. zu 462 c. — Ivo: ist
Prädic. — 2y@: mit Nachdruck,
der durch das eingeschobene a
Ilore erhöht wird, nachgestellt.
— H0n8p vor On Meyor: nänm!.
466 b. — ‚Spıng0TaTOV: Die
Form uıngos steht in der Regel
nach einem vocalisch auslauten-
den Worte. —
E. as, in. elneiv: 8. zu 450
b — ‚pevron: bei vorangehen-
dem usv. s. zu 458b, — zoU10
467 B TOPTIAE. 59
TI2A. Dnul yao ovv.
ZzR. Ayadov ovv olsı eivaı, &av rıg zo TAUTE,
& iv box avro PBeiriora elvar, vovv un euer, xal
tovVro xuAsig ueya Övvaodaı;
IIRQA. Ovx Eyoye.
ZR. Ovaovv anodsikeıg vous 6nropas vovv &yov-
rag xal rEyvnv nv Ömrogianv ala un xoAaxelev, Eu
&EsAdykas; si dd us daasıs avflsyarov, ol 6mropss ol 467
rolodvres Ev tals woAscıv & Öoxsi avroig xal of rV-
eavvoı oVÖkv ayad0V ToüTo xsxınoovrean, &l ön Övvea-
uis &orıv, O5 OU pr, ayadov, ro ÖL moLelv Avsv vod
& Öoxst al av OnuoAoyslg xarqv eivar' m 00;
II2A."Eyoye.
22. Is &v ovV ol Gmrogss ueya Övvarvıo n ol
rvoavvoı Ev ralg moAsoıv, Eav un Zwxgaıng EEsisy-
x9n uno IlsAov Hrı noovcıv & Bovkovran;
TIQA. Ovrog davne —
ist Prädic., To u. Ödvvaodaı
Subj.: "besteht nicht darin (näml.
za thun 0 u av dokn ß.) der
grosse Einfluss?” — &yo ou pr-
ui: ich sage es nicht? im Ge-
gentheile (pir ovv 8. zu 466 a)
ich u. 8. w. u@ zov: Ueber
ua s. zu 456 d. Der Name des
angerufenen Gottes ist in dieser
elliptischen Schwurformel unter-
drückt (Kr.50, 5, 10), vielleicht
um die Gottheit nicht durch zu
häufige Nennung zu beleidigen.
— fons: Kr. 38, 4, 2. — pnul
yag: s.zu4d5la. — v.u7 Fyov:
nähere Bestimmung zu Tig TON,
“wenn jemand das thut . . ohne
Einsicht zu haben. — «rodel-
Ess... . &yovrag: Ueber das
prädic. Part. bei arodsinvyvuı
s. Kr. 56, 7, 2. C. 598.
467 A. dEeleykag: da oUux00V
anodsl&sıg der Bedeutung eines
Imp. nahe kommt (Kr. 53, 7, 4),
so nimmt auch das untergeord-
nete Part. &eleybag diese Be-
deutung an: “beweise .. . durch
Widerlegung . ., d. h. “widerlege
mich und beweise. — r$yvn9 t.
6.: nv Enzoginnv ist Obj. zu
Gnodeibeıg, reyvnv Präd., ohne
dass 0000» oder elvaı zu ergän-
zen nöthig wäre. Kr. 55, 4,4. C.
361, 10. — ovökr dyador: Prä.
dic. zu T0vr0. — KENTNCOVTAL:
‘sie werden besitzen, d.h. es wird
sich zeigen, dass sie besitzen. ‚Br.
53, 7, 1. — dvvanıs ..- aya-
Ser a. zu 462c, — 7] 00: 8.
450 d. — BEekeyydi: prägnant
“überführt (von der entgegenge-
setzten Meinung abgebracht) und
überzeugt werden, dass u.8.w. —
B. odrog avıje —: Unfähig
die Sätze des S. anzugreifen bricht
P. in einen Unwillen aus, der sich
60: MTAATQANOE
IR. Ov Ynu mwoLeiv adrodg a ‚BovAovraı ®
w ‚Eleyge.
BIB-
aAha
IRA: Oo apri SuoAsysıs zoısiv & doxet avroig:
BeAtısta eivaı, Tovrov XE00dEV;
ZR. Kai yag vüv Ouoilopo. -
-IIQA. Ova 00V noiwöcıv & Boviovraı;
ZR. Ov pnur.
IIQA. Iowoöüvres Ö8 & doxst. auroig;
ER. But.
II2A. Zyerkın Atyeız xal Uneopvr, © Zoixgares.
22. Mn xarnyoosı,: @ Amore Ilöls, ivargoceine
Cos xara 08° aAl’ el ubv &ysıs Zub dowrav,. Eniösıton
orı Yevdounı, &l Ö8 un, aurog dnoxglvov.
ti AByEıs.
IRA. ’ArN 8910 dmongiveoden, ivo xzol eido 0
an. Iloregov 0vv doı doxoüdıv of Kvögmnoı Toüro 2
"BovAsodaı, 6 Av noaTTwov Exdorore, N Exsivo, 00
EVERE NEORTTOVCL TOÖÜF 0 TEKTTOVELV; 0lov ol TE Pag-
in denı verächtlich hinweisenden
odrog (s. zu 452 e) schon‘hin-
!änglich zeigt, ohne dass er seine
Gedanken bestimmter auszuspre-
chen brauchte. (Ueber das Feh-
len des Art. in solchem Gebrau-
che von ovrog vgl. 489 b. 505 c.
Kr. 50, 11, 22). $., in seiner
Ruhe hiedurch nicht gestört, wie-
derholt nur seine Behauptung und
fordert zugleich auf, ihn durch
Gründe zu widerlegen. — 00%.
s. zu ‚453 e. — n0Eiv: Ban.
adrovVg, was sich aus dem voran-
gehenden 00 pnu noLeiv wü-
todg & Bovkovzaı 1 leicht wieder-
holt. — Tovrov zoooHev: nach-
trägliche nähere Erklärung des
ungeduldigen P. zu aprı. Ueber
Constr. und Stellung von ze0-
odev Kr. 47, 29, 2. — xal y.
voy: "auch jetzt (s. zu 448 a),
nicht bloss &grı, worauf P.'sich
bezog. Ueber yo in elliptischen
(bejahenden) Antworten s. zu 451
a. — notoVvrss: mit dem ad-
versat. Part. (s. zu 450 b) setzt
P. die Constr. seines vorigen
Satzes fort. — va noooelno
: bezieht sich aufden Gleich-
klang in @ Auore IlöAs, mit wel-
chen 8. in überlegener Ruhe die
Redeweise des P. (ara 08, C.
459B,c. Kr.68, 25, 2) spottend
nachahmt. 8. zu 448c. —
C. iva ol sido: “um doch
eigentlich zu wissen’ Kr. 69,
32, 17. Lysis 204 a. Bovası 097
Emeodaı, Eva nal löns toos OÖV-
Tas adrodı; ud. —
Ö @v me.: der unbestimmten
Vielheit (Conj. mit &v beim Rel.,
s. zu 450 b) der einzelnen Hand-
lungen steht gegenüber das Be- :
.&67E .TOPTIAZ. 6
uaxa zivovres nape Torv laremv KoTeE0V Go Ö0RoUGL
todro BovisodaL, 0729 zoL0Vdı, zlveıv TO pdouakov
xal aAyeiv, n Euelvo, To dyınive, 00 Evexa wivonomv;
II2A. Ankov OuL To Yyıaiveıv.
ER. Ovaovv al ol aAktovzsg Te xl Ton ErAov xo7-
uearıouor xonnarıfousvar 0v Todro Earıv 0 Povkovzaı,
6 moodcıv Exdarors‘ vis yag Povisceı wAelv re xal
xıvövvevsrv xal mocynar’ Eysıv; AAR Exelvo, Oiyeı, 00
Evena nAEovcı, nAovrEiv' nA0VToV yag Evena aAgovoıv.
IIQA. Ilavv yE-
ZR.”"Akko tı oVvoUrm xal zegl wavrov, &av tis
TE nERTIN Evend Tov, ou Todro Povisrai, 0. MouTte,
n T eo
air Eneivo, 0V Evsna nocıte;
12A. Nüi.
g 5 = e)
ZR2. Ag ovv deu Tı TOV Ovrov, 0 0Uyl NToi aya-
[d ’ Ku \ Kl \ ’ El ’ \\
Bov Y Eoriv 7 xax0v n uerabv Tovrav oVTE Ayadov.
„ [4
OVTE KRXO0V;
II2A. IIoAly avayın, @ Ziwxgarss.
stimmte eines Zieles, 00 Evexa
zo&trovoı, das man dadurch
erreichen will. — olov: ‚». zu450
e.— a. uLTT. ov d.: “von den
Aerzten her, d.h. auf Geheiss der
Aerzte. — ziveıv To „9. : epe-
xeg. Appos. zu ToVTO ONEE nOL-
ov0rV. —
D. 0Ux00V xti.: Constr. 0v%-
00V xul 6 MO10V0cıLV Fuaorore
ob, mAgovreg .. . Konwarıfonsvoı
0V Todro korıv 6 BovAovraı. —
Onjhov ori: 8. zu 448c. — ol
mleovreg: aus nal TV @AA0OY 10.
yo. ergibt sich, dass von Kauf-
fahrern die Rede ist, die sich den
Warenbedarf selbst zu Schiffe her-
beiholen. Auch die lat. Schrift-
steller erwähnen den mercator
sehr oft in Verbindung mit See-
reisen. vgl. Hor. Od. 1, 1, 15—
18; 1, 31, 10—15. Sat. 1, 1, 6.
Epist, 1, 1, 4565 1, 16, 71. —
TOV &. YEONWaTLOUOYV 29-: Er. 46,
5,1. 0.4008. — zocypar ? Zysın:
vgl. das deutsche “ Umstände ha-
ben” Ebenso rodyuare ragE-
yeıv negotia facere. — nAovreiv:
näml. BovAovraı. — GAAo zu:
gleichbedeutend mit &Alo rı 7].
s. zu 455 b. C, 608. Kr. 62, 3, 8.
— zeol navıov: näml. Zyeı. 8.
zu 460 b.
E. ao’: s. zu 4500. — ro
. 2: 8. zu 460 a. — uerabv:
steht, als wäre es ein Adj. (Kr.
66, 1, 2) dem &yaPov und xu-
09 parallel. Ueber den Gen.
rovrav C. 415. Kr. 47, 29, 1.
— 008... 'näml. weder u.
8. w. — 7. Avayın: s zu450n.
Die Frage des S.liess durch &g«
(3. zu 450c) eine Verneinung ‚er-
warten (“es gibt nichts, das nicht
62 HAATSNOE “678
ZR. Ovaodv Akysıs sivaı ayadov ulv ooplav TE
xal Uyisıav xal nAodrov xal raAla TE TOILÜTE, xl
Ö} ravavıia Tovrwv;
IIQ4."Eyoye.
ZR. Ta dt uns ayade une xaxd ao rordde Ak-
168 yeıs, & Evlors lv usreys Tod ayadod, Evlors :ÖF Tov
xaxod, Evlors O8 0VdsrTegov, 0lov xadmadaı al Badt-
£sıv xol Todysıv nal nisiv, Kal olov av Aldovg xal
Evia xal aAle ta Toaüre; 00 ravıa Akyaıs; N AR
&rre xaAslg TE unte dyada une xaxd;
IRA. Ovx, aAlı taüre.
ZR. Ilcregov oVv td uerakd raue Evsxsv tüv
ayadav NOKTTOVOV, OTAV HEKTTWEW, N TAyada av
uerakv;
II24A. Ta usra&v önnov av dyadarv.
B 32. To ayad0v üga dimaovieg ul Baölfoner,
orav Badikwuev, olouevor BeArıov eivaı, xal TO Evarv-
tiov Eorausv, OTav EoTausv, TOD aVTod Evexa, Tod
ayadoö‘ N 00; ’
IIQA. Near.
’ En 2 3
ZR. Ovaodv xal anontivvvusv, El Tıva Anoxtiv-
entweder gut oder böse oder
gleichgiltig wäre); diese Vernei-
nung bekräftigt P., ohne sie erst
ausdrücklich zu geben. — t&-
vavıla rovrov: Kr. 48, 13, 4.
vgl. Prot. 317 b. — roıade: ist
Obj. von Agysıg, Ta une ayadı
uw. %. Präd.; der Art. ist beim
Präd. gesetzt, um dadurch auf
den schon gebrauchten Ausdruck
zurückzuweisen. Ebenso im fol-
genden 7 aAl’ &rra url. —
468 A, au: leitet eine zweite
Reihe von Beispielen ein. — 0%
tadra A.: Ueber 00 in der Frage
8.z2u453e. — rad uera&v radıa:
Ueber die Wortfolge s. C. 389.
Kr. 50, 11, 19. — zedrrovas:
Ueber die Ergänzung eines all.
gemeinen Subj. 8. Kr. 61, 4, 7.
vgl. zu 456 d (örı Zuade zv-
areveiv). — INMoV: 8. zu 447d.
— 709 dyadavy: näml. Evsxerv
roL0vuEV aus dem Fragesatze zu
ergänzen. —
B. Beizıov elvaı: näml. Ba-
Öifeıv n un. Im folgenden &usı-
v0V ... nXoLsiv 7 un ist diess
in Vergleichung gesetzte Gegen-
theil bezeichnet; üblicher ist die
Weglassung Kr. 49, 6. vgl. Apol.
19a. Krit.54b. — 70 dyasrios:
‘umgekehrt.’ Adverbartiger Acc.
Kr.46, 3,3. 0.404 A. — 7) 00:
468D TOPTIAZ.
63
vvuev, “al &xßaAlousv xal dapaıpovusdu yoruare, olo-
uevor Ausıvov elvar Nulv taüre moLelv 7 un;
IIQA. Ilavv ys.
ZN. Ever’ dpa Tod ayadod Anavıa eure noöd-
oıv ol MOWVvres.
IIQA. Brut.
Zi. Ovnodv nuoAoyroauev, & Evexd Tov HOtod-
usv, un &xsiva BovAsadaı, aAd Exelvo, 09 Evexa Tadre
TOLOUWEV ; C
II2A. Malıora.
ER. Ovx &ga ayarreıv BovAousda 0U0 EußaAlsıv
&x Tov noAswv 0VÖL yonuara apaıgpelsdea, aniag 00-
tos, aAl Eiv ulv apelıne 1) teure, BovAousda nedr-
reıv aura, Biaßsga Ö8 Ovıe 0ov Boviousde. Ta yap
ayada BovAousde, WS PS 0V, 1a Ok unre dyadd unte
xoxc ov BovAdusdea, 0UÖL rd xaxd. N ydo; aAmd 001
Ö0x0 Aeyeın, © IIois, N 00; rl 00x amoxpiver;
IRA. "Aimoi.
22, Odnoöv eireg TRUTE öuoAoyoüner, el is &no-D
areivsı tıva N &rßardsı Ex noAewmg N dparpeitaı yon-
yore, elite TUERVVog @v elte HNTwp, olouevog KAusıvov
eivaı adro, ruyyavsı Ö& 09V xaxıov, 0Vrog Önmov morel
& doxsi auro‘ n yap;
24
ankös 0drwg: ‘schlechthin. vel.
Prot. Ble — Övıe: d.h. dar
näml.zod ayad#ovE EVERU Eoraue»,
Buödifouev; — amonzivvvuer,
EnßdArLopev, apaıgovusde ist mit
Bezug auf 466. gesagt. — un:
.ergz. noLeiv. Ueber un s. zu 458
d. — pnui: ajo. 8. zu 454 d. —
ovRodV: constr. OUX0dV Wuo-
Aoyn sanev un Eneiva Povleotaı,
“ dass ‚wir wollen’ — £vexa tov:
d. i. “um irgend eines Zweckes
willen. — radze: bezeichnet das-
selbe (näml. Ta& Evernd Tov n0L-
0UnEVo.) wie dusive. —
©. opdrrev: ein gehässiges
.Synonymon für «noxtıvvovar. —
7. 8. zu 448b. — 7] yao: 8. zu
449d. — ri 0. dx.: Die auflor-
dernde Frage (Kr. 53, 6, 2) zeigt
uns, dass P. wenig geneigt ist,
die Antwort zu geben, die zu
seiner Widerlegung führen muss.
&u noAswg: Ueber das Feh-
len des Art. s. Kr.50, 3, 8. —
eite .. . eire: C. 627. Kr. 69,
25, 1. Die Zusammenstellung von
TVERVVog und drop geschieht
mit Bezug auf 466 b,fin. — &uet-
vov, xaxıov: 5. ob. b za B&l-
469
64
II2.4: Nat.
HAATQSNOZ
.488.D
ER. Ag ovv al & Bovistar, einsg Tuyyavaı tadre
xuA& Ovra; Te 09% anonelva;
IIQA. AAN ov yo doxsi noısiv & Bovisrar.
ER. "Eorıv ovv Onog 6 ToLdTog ueya Övvaraı &v
tn nolsı ravım, sineo Eorl To uEya Övvaodaı dyador
Tı Kara nv 07V Öuodoylav;
IIQA. Ovx Eorıv.
ZR.’AAnd7 üga Eyo 2Asyov Adyav orı Eorıv Av-
Howmrov noodvra Ev nolsı & boxsiavıd un ueya Öv-
veodeı und: zoLsiv & Bovistar.
II2A. Rs 6n 06V, @ Zwxopares, 00x av deko EEei-
vol 00 zosiv 6 rı donei 001 Ev 17 noAsı ualkov 1)
un, ovös Emdois Orav löng tıva n dnoxtslvavıa 0v
&öo&sv aura 7 apeAopevov yonuare 7 Önsavra.
232. Jıralos Aeyeıs N aöluns;
EOTIV;
IIQA. "Oxoreg av no, 00% duporegus EnAwrov
ER. Evpnusı, & Iloe.
2.4. Ti ö4;
ER. "Or 0v x0n odTE TOoVS aenAwrovg enAodv OVTE
tovg adAlovg, PIYA eAseiv.
riov. — Tuyyaveı 2. 0 KAXLOV:
tritt wie eine Parenthesis aus der
Unterredung, in welcher man es
gleich dem olousvog erwarten
würde, heraus. — Önmov: Ss. zu
.447 d. Hier, wie oft, ist die Rede
ironisch. vgl. scilicet, nimirum etc.
F. Schultz lat. Spr. $.229. A.4. —
E. Zorıv 0. omg: “ist es also
irgend möglich, dass. Kr. 61,
5. Affirmativ findet sich diese Re,
deform mit Ozognur in derFrage.
— 004 Eorıv: näml. Orog 6 roı-
0dTog uEya Övvaraı. — £leyov:
467b. — Zorıv: “derFall kömmt
vor, es ist möglich mit Ace. c.
Inf. Kr.55, 3, 1. vgl. Prot. 337
ce. — og dn 0ov: als ob du frei-
lich) ironisch. vgl. Prot. 342 c.
— dttaro EEsival 601: Ueber
Ötysodaı ("es gern annehmen, es
sich gern gefallen lassen’) mit dem
Inf. Kr. 55, 3, 16. — ud4lor
n: Ueber die Wortstellung s. zu
u456c. —
469 A. on0reE &v moi: utro-
cunque modo faciat. s. zu 450 b.
(Nav). — sovpnusı: S.verwahrt
sich nachdrücklich gegen die Zu-
muthung solcher Gesinnungen.
Ueber EupTuEL, “bonaverba; hüte
deine Zunge 8. zu Prot. 330 d.
— ti Ön: s. zu 448e. P. kann
den lebhaften Protest des 8. gar
469 C
TOPTIA2. 65
I12A. Ti d8; ovro 00 doxet &ysıv nepl @v yo
Atyo TaV KvdgWanmv;
22. Ilog yao 0v;
II24.Ooug 00V anoxulvvvowov av don avıo,
Öıxalas anoxrıvvvs, adAıog boxei 001 eivaı xul EAs-
ELVOG.
22. Ova Euoıye, 0VÖ} uEvror EnAwrog.
II2A. Ova üorı ÜHAov Zpnoda sivaı;
22. Tov dölnmg ye, © Eraige, anoxtelvavre, xal B
EAssıvov 68 ngog° rov Ö8 dixaimg, alnAmrov.
II24A.’H aovV 6 ye dnodviormv adinwg EAssıvog
ze aal aHALos Eorıv.
T 9 PR | - T
32. Hrrov n 6 anoxtıvvus, & Ilois, #al Nov
a e N ’ 14
n 0 Öıxaiag KAnoFVnoRmv.
II2.A. Ilös öjtae, © Zionoarsg;
ZN. Ovrog, @g HEYyLıoToV TaV Xanlv TUyyavs OV
zo adıneiv.
12.4. ’H yag roöro ueyıorov; 09 To adızeiodeı
ueitov;
282. "Hnore Ye.
II2A. Zu ou BovAoıo av adınziode wehlov N
adıraiv;
22. Boviolunv usv av Eymys ovdErsgn' el Ö’ avay-C-
nicht begreifen. — Eysıv neol
.. .: scheint es dir so mit den
Leuten zu stehen, von denen ich
rede.” Ueber oVrwg !ysı negl TI-
vos 8. Kr. 68, 31, 1. negl @9,
d.i. nel zovror, neol wv. —
ovdE wevror: "aber auch fürwahr
nicht. —
B. zov ad. ye... dnonret-
vavre: näml. adv elvan &pnv.
y& “jal, nämlich, steht bei der
genaueren, hier "beschränkenden,
Bestimmung in der elliptischen
Bejahung. s. zu 449 a. — moös:
piat. Gorgias.
[4
wie denn nur. vgl.
“obendrein.” Ueber den adverbia-
len Gebrauch des zoog in Ver-
bindung mit nad s, C. 446. Kr.
68, 2, 2. vgl. Prot. 321d. — 7
mov: 8.2u 448 a. — nos Önte:
C. 642, 6. "Kr.
69, 20 A. — odrws, ag: in, der
Weise, wie; in so ferne, als. —
N yaQ T.W.: “ist denn dieses das
grösste (der Uebel)?” Ueber das
interrog. N 8. C. 607. Kr. 69,
28, 2.— uallorv: bildet mit Bov-
Aoıo einen Gesammtbegriff; mal-
lesne pati injurias quam inferre? —
IIAATSQSNOZ 469C
66
xutov ein adıneiv n adınslodaı, EAoiumv av udAkov
adınsiodaı n adıxeiv.
II2A. Ev &oa Tugavveiv 00x av dEkaio;
ER. Oüx, sl TO Tugavvelv ys Aeysıg OnEQ £yo.
IIQA. AIR Eyays tovro Adym Onsp agrı, &beivaı
&v vi moAsı, 6 dv doxNj aur, MoLsiv TODTo, Kal ARo-
xrıvvvvr nal Eunßailovrı Kal Mavra nOKTTOVTL Kara
nv evrod Ödokav.
ZR. RQ uaxagıs, Euoö dn Adyovrog ro Adya dmı-Ü
DAcaßod. Ei yag Eyo Ev Ayogd nAmdovon Außav vnö
ucAng Eyxsıpldıov Akyoını mpög 0% Orı © IlmAs, Euol
Övvauls tig al Tugavvis davuaola Apr nE00YEYoVeV'
dav yag pa Euol Ö0EN TIva tovıwv) TV dvdE@nav
GV GV 0gÄS wurlna ai deiv tedvavaı, Tedvnjksı 0v-
tog Öv av dokn‘ xav rıva Öden wor tig Kepaing av-
zov xarsayevaı Öelv, xarsayag Lara avrina wdke,
Ex0v Boludtıov dıesylodeı, Ödıeoyiousvov doraı' ovra
usya &yo duvauaı dv ride 7 moAsı‘ el OVV AnıaToÜVL
co, Ösikaıu TO Eyyeıgidıov, long av elnoıs lÖov ou
C. rvoavveiv.... . debaıo: 8.
zu 4680. — 0910... Ebsivar:
In Adyo ist das Obj. ro rvoav-
veiy aus dem Vorigen zu entneh-
men; rodro Onee aprı (d. h.
466 b) und das diese Ankündi-
gung ausführende ZEsivaı sind
Präd. — zoısiv tovro: Ueber
die Voranstellung des Relatirv-
satzes 8. Kr. 51, 11. —
© hanrdeıs: Ironisch trauliche
Anrede bei tadelnder Entgeg-
nung. vgl. Prot. 309 c. 489 d zu
daımovıs. — Euod .. . Enıiie-
Boö: dmılaußavsodal zıvog, ei-
gentlich “jemanden anfassen, ap-
prehendere aliquem (vgl. zu Prot.
835 c), heisst tropisch jemanden
(mit Gegengründen) angreifen,
zurückweisen; reprehendere, re-
darguere aliquem. Ueber die Con-
struction 8. C. 419 b. Kr. 47, 12.
— & Aoyw: vielleicht mit Be-
zug auf die vorangehenden Worte
des P. @14’ &yaye roüro 1 &ya
%.1.. Der Art. ro kommt dem
Possess. an Bedeutung nahe. C.
373. Kr. 50, 2, 3. —
D. &v ayoga nAndovoy: nicht
nur Orts-, sondern auch Zeitbe-
zeichnung ; ‘zu der Zeit, wo der
Markt gefällt ist, d.h. am Vor-
mitiage, also etwa unser 'am
hellen, lichten Tage? — Or: s.
zu 451 a fin. — 09: s. zu 452
a. — Öeiv: Kr. 47,16,1. — 09
&v Ö.: näml. deiv Tedvaraı.
Ueber den hypoth. Relativsatz s.
zu 450 b. — ng xepaing x0-
zeayevoı: Ueber den Gen. des
Obj. s. Kr. 47, 15, 6. Statt de-
sen findet sich auch der Ace. —
470B TOPTIAZ 67
© Zoxgarss, oUrw ulv navres dv ußya Övvaıvıo, &nel
x0v Eungnodein olnla Tovro To rgozo Nvrıva 001 do-
xoi, xal za yes Admvaiov vegan xal al reinpsıs el
ra nAote novra xal Ta Önuocıe xal ra bdın" aAR 00%
&oa zoür dorı To uEya Övvaodaı, to Housiv & Öoxel
vr‘ n doxei 001;
IIRQA. Od dnta oVrw ye.
ZR."Eysiıs ovv einelv Öl 6 Ti ueupsı nv Toiav- 470
nv Övvauıy;
IIQA. Eyoye.
ZR. Ti ön; Asye.
II2A. "Orı avayxaiov ToV 0VTw zERTrovra fnuod-
dal .Eoriv.
ZR. To 68 Enmoücde, 0% xax0v;
II24A. Iavv ye.
ZR. Ovxoüv, @ Havuasıs, To uEya Övvaodaı nd-
Aw av 001 palvstaı, &dv ulv zgarrovu & donst Ene-
za To Wpeilumg modTreıv, ayadov re slvar, “al Toüro,
os Zoıxev, Lori To ueya Övvaosdaı‘ ei Öl un, naxov
zal Ouıngov Övvaodaı; Oxsbausde ÖF Hal Tode’ GAAoB
zı nn ÖmoAoyodusv Evlore ulv Ausıvov elvarı Tadra
noıeiv & vöv Ön EAkyousv, dnoxtıvvvver Te al EEe-
Aavvsıv AvdgWnoVg xal apaıgsisder yonuara, Evlore
ö} 0;
E. doxoi: näml. deiv &umgn-
odjvaı. _ veogıe: s. zu 455
b. — ronoiv.. . .: erklärende
Ausführung des Präd. rovro.
— eva: mit Bezug auf das bei
Södvaodaı zu ergänzende (8. zu
456 d) allgemeine Subj, — 0%
Önta: s. zu 449e. —
470 A. ri Ön: 8. zu44se —
Avayxaioy. orı: Das Verb.,
dessen Stellung übrigens, unge-
wöhnlich ist, fehlt bei avayın
und dvayxaiov meistens. 8. zu
450 a. — Pavucoıe: vgl. 469 c
zu waxndgıe. — galverai...
eyadov re elvaı, nal Tovto ..
&orı: das zweite der durch r}..-
#ci verbundenen Glieder steht un-
abhängt, während die Stellung
von Te erwarten liesse, dass es
ebenfalls von galvsraı abhängig
wäre: xal rovro .. . elvaı. —
B. GAAO zu N: 8. zu 455b.—
ulv 00»: 8. zu 466 a. —
5*
-
TTIAATQZNOZ
IIQA. Tlavu ye. .
| ZR. Toöro utv d1, og Eowme, xul naga G0V xul
zog &uod Ouokopsitaı.
I124A. Net.
ER. Tore 00VO0 pn &usıvov eivaı Taüra ToLelv;
ein: tiva 000v ögikeı.
IIQA. Zu ulv oVV, @ Zuxonres, anoxgıvaı TaUTO
Tovro.
C ER. Eyo ubv tolvvv pyul, & IIöls, el Cor ag
&uod md10v &otıv dnovew, Orav u8v dıxadag tig TaÜTR
zo, Ausıvov elvaı, Orav Ö2 adlnos, KOXLOV.
M24A. Xulenov yE 08 Ereybos, 9 Zinxoares" al
odyl xuv mais 08 EAkyksıev, Orı 00% aAndN Akpaız ;
ZR. TIoAAnyv &oa Eyo ro maß) yacıv Eko, lonv
Ö8 xal ol, &dv we EAkyEns var anallains pAvaglas.
GA un Rauns plhov dvdge evepyerov, MAX Eheyge.
D IIQA. ’Aira un, ® Zioingares, oVÖEV yE oe dei
walaoig zocyuasıv EAdyyeıy“ va yao Eydis nal won
ysyovora radsa Inava ve EEsieykaı Earl al amodeiden,
og zoAlol &drxodvres Avdewmoı südaluoves Eldıv.
Ü. yo ulv: vgl. zu 454 d.
Kr. 69, 35,2. — yeAsmov: ohne
dorı. s. zu 450 a. Wie P. das
yalsnov meint, erhellet aus dem
folgenden odyl nav mais uch. —
‚ oÖyl: 8. zu 453 e. zu 00. — TO
zaudl: Der Art. steht mit Be-
zug auf die vorangehende Be-
hauptung des P.: ‘dem Knaben’
(von dem du vedest), Kr. 50, 2
6.— onallaeng pAvogiag: Kr.
47, 18, 1. vgl. C.419e. — xd-
uns . . . edegyerav: Ueber das
prädie. Part. bei xduvo s. Kr.
56, 6, 1. C. 590. —
D. dic unv: 8. zu 449 0. —
zalcrois ‚royu.: “mit alten Ge-
schichten, d.i. mit Beispielen aus
der Vorzeit. — &yPts nal meunv:
sprichwörtlich von dem, was der
Gegenwart oder der jüngsten Ver-
gangenheit angehört; als gegen-
wärtig und allbekannt bezeichnet
diese Ereignisse auch das Pron.
tadra. — anodsiteı: näml. oot.
aus dem zu d&eA&yEaı construier-
ten .o& zu entnehmen, s. zu 460d
und zu Prot. 310 e. — ra zoia
taüre: 8 zu 449 e. — Agze
Axov: Archelaos, der Sohn des
Perdikkas II., gelangte 413 v.
Chr. in der hier (vermuthlich von
der dunkelsten Schattenseite) an-
gedeuteten Weise zur Regierung
Makedoniens, die er rahmrvall
führte. Nachdem er sein Reich
durch die Wiedereroberung Pyd-
na’s erweitert, durch Anlegung
470 E TOPTIAZ. 68
22. Ta nola vaüra;
IIQA. Agytiaov Önnov Toürou rov Hlsgdinnov
0p5 &oyovra Maxsdoviog;
ZR. Ei ö8 un, air „Wovo yE.
II2A. Evdaluov 00V 00ı doxsi:eivas E KBAuog;
ZR. Ovn olde, @ IlAs‘ ob yag no ouyyeyova
To avögi.
IIQA. Tidd; Ovyyevonevog dv yvolny, ühlog ÖFE
avrodEv 00 yıyvaoraıg Ort EVÖaıyonel;
ZR. Ma Al oo Önta.
II2.A. AyAov ön, 8 Zwngareg. Ors-0V6L TV uE-
yav Bacılda yıyvaaxsıv Yrosıs sUbaiuova OVTa.
22. Kal and ys don‘ 0v yagp olda naudsiag
0205 Eysı nal Öixaıogvvng. |
II24A. Tid8; &v tovro n näoa evdaıuovia Eoriv;
ER. Rs yes dyo Adym, @IloAs‘ Tov utv yag na-
von Festungen und Strassen ge-
hoben und durch Errichtung einer
bedeutenden Kriegsmacht gesi-
chert hatte, suchte er dasselbe
durch hellenische Cultur empor
zu bringen und unter andern ’be-
rübmten Männern hielt sich auch
Euripides an seinem Hofe auf.
Archelaos wurde 399 v. Chr. er-
mordet.— Önzov: 5. 2u447d. —
rovrov: deiktisch, die Person
als eine bekannte anzeigend. Kr.
531,7, Hd un...: P.
battevon der offenkundigen That-
sache 0049 in jenem erweiterten
Sinne gebraucht, den der Begriff
“sehen in allen Sprachen zulässt.
S. kehrt scherzend zu der eigent-
lichen Bedeantung zurück: ‘wenn
ich auch nicht sehe, (dass er
herrscht), so höre ich es doch
wenigstens. (wa — ye be-
schränkend nach einem bedingen-
den Satze. Kr. 69,4,5.) — 0vy-
yeyova t@ &.: Ueber den Dat.
8. Kr. 48, 11, 14. C. 436 a. und
437. — To "dvögl: S. scheint
absichtlich “den Mann’ zu bezeich-
nen, um dessen Bildung und Ch»
rakter, nicht den König, um des
sen äusserlich glänzende Erfolge
es sich handle —
BE. aurodev: Apposition zu
@AAwg; “von hier aus, d.h. obne
mit Archelaos persönlich zusam-
menzukommen. — 00 ÖNza: 8.
zu 449 e. — Önlov: 8. zu 448
c. — 70V neyav Bxo.: dies oa.
ohne Art. ueyas Pac. die gewöhn-
liche Bezeichnung des Perserkö-
nigs (Apol. 40 d.), der häufig
als Beispiel von Macht und Pracht
angeführt wird. — svdaru. Öv-
ta: prädic. Part. bei yıyvworsın.
8. C. 591. Kr. 56, 7, 1. — zei.
Öslag Orwg kysı: 8. zu 451 c
(mAndovg). — &v rodrw: näml.
v noıdeie ze nal Öıniocdry.
471
70 HAATQNOE
470 E
Aov xayadov Kvöga xal yuvalsı svdaluove eivai pnu,
tov 63 adıxov Kal zovneöv &HAıov.
ov 00V A0dyov;
II2A."AYArog &ga oVrog &arıv 6 > Agxehnos Kara
ZR2. Eineo ye, © plis, KöLnog.
I124A. ’Aila ubv ön nög 00x Adınog; o YE TO00-
Ans wsv tig doxis oVölv nv vov Eysı, Ovu En yv-
vaınös 9 nv dovAm ’AAndrov Tod Ilsodlxnov adsApoi,
zul ara ulv TO Ölxaıov dovlog nv ’Alxdrov, xal el
eßBovAsto a Ölncın zoısiv, EdovAsvsv av ’AAxdın “al
nv svbniumv xara röv 06V Aoyov‘ vürv Öh Havunalag
Bog &BAıog YyEyovev, Enel va ucyıora Nölanxsv
05 ye
XE0ToVv uLv ToüToVv aürov Tov Ösondrnv xal Pelov
Das Neutr. des Pron. weist auf
Nomina auch von einem anderen
Genus zurück. vgl. zu 465d. —
arA0v n&ya9ov: Mit der Com-
bination dieser zweiEpitheta be-
zeichnen die Griechen den Inbe-
griff moralischer Vollkommenheit.
vgl. Prot. 315 e. 328b. Apol. 20
8; 21d. — yvvaixı: Auch hierzu
gehört das Attribut xal0v xdya-
90V. 8. zu 450 d (ndoa...
“Vg0S). —
471 A. 0dTog: wie oben 470 d.
— xora tövV 0. A.: 8. zu 454 c.
— aödınos; Die ganze Stelle von
od old« (470 d fin.) an tiber-
setzt Cicero Tusc. 5, 12, 34 fol-
gender Massen: (in Gorgia So-
crates, cum essel ex eo quaesitum,
Archelaum Perdiccae filium, qui tum
Jfortunatissimus haberetur, nonne
beatum putaret?) Haud scio, in-
quil; nunguam enim cum eo colla-
cutus sum. „Ain tu? an tu aliter
id scire non potes?“ Nullo modo.
„Zu igitur ne de Persarum qui-
dem rege magno potes dicere,
beatusne sit?“ An ego possim,
cumignorem, quam sit doctus, gquam
vir bonus? „(Quid, tu in eo sılam
vitam beatam pulas ?“ Ita prorsus
existimo: bonos beatos, ‚improbos
miseros. „Miser ergo Archelaus?“
Certe, si iniustus. — Ale ‚ubv
ön: 8. zu 466 b. — nv dovin:
Nach Aelian var. hist. 12, 43.
hiess sie Ziulyn. — el EBoviero
2... EÖOVAEVEV av: 0.538. Ueber
dovisva rıv/, “bin jemandes
Sklav, s. Kr. 48, 7,1. vgl. C.
430b. — nv sidalumr: P. fol-
gert aus 469c. und 470e. des 8.
Ansicht, für ihn selbst aber sind
Öovisvsıv und evdaruova elvaı
gerade entgegengesetzte Begriffe.
— HUTE TOV 00V Aöyov : absicht-
lich aus &PALog do« uch. wie-
derholt. — Javuaoimg og &.
y.: "ist er Wunder wie elend ge-
worden, aus avuaoıov darıy
os aWAıog ydyova durch Ellipse
des &or/v und umgekehrte At-
traction entstanden. C. 602. Kr.
51, 10, 13. —
B. z& ulyıora nd.: ‘hat das
grösste Unrecht gethan. C. 401.
Kr. 46, 5, 4. — TOUTOV AYTOF T.
8.: "eben diesen seinen Herrn.
471C TOPTIAZ. {1
nsraxsundusvog og Anodaemv nv doynv nv Ilsgöix-
xas avrov apelisro, &evioag Hal KarausdVong avTov
te xal Tov vlov avrod AAdkavdgov, Avsııov avrov,
015609 NAınıoıyv, EußaiAmv eis auakav, vurtugp &a-
yayav ansaypakl Te xal Npavıdav duporegovg ' xal
tavra adınnaag EAadev Eavrov ahlıararog YyEvousvog
xl 00 wersufindsv auro, aAA OAlyov VaTEgoV Tov ddel-
PoV, Tov yvıacıov Toü Ilsgöinxov vlov, naida wg C
Entasti, 09 x Eylyvero xara vo Ölxaıov, 06x &Bov-
id svdalumv yevdohaı dınalag Endosdas al ano-
dodg nv doynv Exelvo, air sig podap dußaiAmv xul
anonvifos noös nv unteoa avrod Kisonargav yiva
&pn Öı@xovre Eumsselv nal anodavsiv. Toıydgro, vür,
are uEyıora ndınnaag av dv Maxsdovia, adAıarardg
&orı navımv Maxedovov, aid 0U% evVÖnLUoVEgTaTog,
xal Toms Earıv Horıs Adnvalov ano 6oü dpkauesvogD
— üg dnodson»: er liess dem
Alkewms antworten’ (og beim Part.
C. 588. Kr. 56, 12, 2), er werde
ihm seiner Pflicht gemäss (7 0-
dacwv Kr. 64, 46, 6) die „Herr-
schaft zurückgeben. _ nv T.
adrov ap.: Perdikkas regierte
anfangs mit seinen zwei Brüdern
Alketas und Philippos gemein-
schaftlich.— xarauedvong : ‘nach-
dem er ihn yöllig trunken ge-
macht.‘ Ueber x«ar« in Compo-
sitis 5. Kr.68, 46, 10. — £uße-
io» sis &u.: Ueber &ußaAlsıv
rı eig rı 8. Kr. 48, 11, 3. —
dEayayov: hat Zußoiov, dieses
hat Eevioag al nurranedVcag,
diese haben peramsunpawevog als
vorangehende Handlung unter sich
subordiniert. Die auffällige Häu-
fung der temporalen Part. ver-
räth den hastigen Eifer des P.
alle Uebelthaten des A. gleich-
sam in einem Athem herzuzählen,
damit nur recht einleuchtend wer-
de, wie sehr dieser &dınog sei. —
Elahrev Euvrov d&. yevönzvog: 8.
zu 463 c. — 0Alyov Voregov:
Ueber den adverbartigen Accus,
oklyov beim Comp. (wofür auch
öAlyosteht; Kr.48, 15, 10. ©. 440.)
5 Br. 48, 15, 11. 'c. 404 A. —
c. Toy yyoLov: “aus recht-
mässiger Ehe (mit Kleopatra) ; ;
während Archelaos selbst, wie ob.
& erwähnt w wurde, vo9og war. —
og ENTaETN: “ungefähr sieben-
jährig. C. 631 a. Kr. 69, 63, 5.
— anodovg : 8. ob. (b) zu &rO-
door. — anonvikog: hier’er-
trinken lassend. (Anders 512 a.)
— dunsoeiv null dmodeveiv:
entsprechend dem Zußaiav nal
anonvibag. — &re u. NoLnnaas:
s. zu 464 c, Ueber ueyıora 8.
ob. zu b. — ov &v M.:
von dem folgenden (ze&vrov) Mo-
x260v@# nicht unterschieden, son-
dern nur zur Abwechslung des
72 NAATQNOE
471 D
ögflaır av aAAog 6crisodv Maxesbovav yevscdeı udl-
Aov 7 Aox&kaog.
ER. Kal xor agyas rev Aoymv, & Ilade, Eyaye?
os dnnveoa Or por Öonels SV MOOS TV byrogum
nsraıdEVode, Tod dt biaisyssdaı nueinaevar‘ xal wor
KARO Tı oVrog &orıv 6 Aoyog, @ ps xal av mais &ks-
Alyksıs, xal Ey Uno GoV vüv, wg U oleı, &bsAndey-
ua rovrw ta A0yo, Yacamv TOV Adızoüvra 0U% &V-
daluove sivaı; nodev, @ yadE; nal uw ouöEv yE 00
zovrmv OuoAoyh @v OU pr. .
TIRA. Oö yag EHEAsıs, Enel Öoxsi yE coı ag &ya
Aeyo.
ZR. "RO yanxdgıs, Önropginag yap ws Emuysigeig
eAdyysıv, Bonsp ol Ev Toig ÖLnacaınoloıs NYyovwsvoı
dAepysıv. nal yao Ensi ol Erepoı ToVg Eregovs Öoxev-
oıv EAkyysıv, Ensiöav tav Aoymv av av Adymcı uag-
Ausdrucks angewendet, — iowg:
“vermuthlich, doch wohl, hier wie
häufig mit der zuversichtlichen
Erwartung der Beistimmung (vgl.
Prot. 335 c). Dass diese Zuver-
sicht ironisch gemeint ist, ergibt
der Zusammenbang. — £orır 6-
orig ’A.: "mancher Athener. Kr.
61, 5, 1. C.602 fin. —
D. &nö 000 ap&duevog: "von
dir angefangen, d.i. erst $.,
dann die andern Athener ; also
“du vor allen andern. Kr. 56, 8,
6. — dba av... yevicher:
8. zu 468e. — uallov 7: 8. zu
456 c. —
nor’ gorag: 448 d.in. — TOD
ö& d.77.: "aber (jedoch) die Kunst
der Unterredung vernachlässigt.’
Die beiden Glieder sind durch
uEv und Össprachlich' coordiniert,
als wären sie gleich sehr Gegen-
stand des Lobes, während doch
das zweite weit mehr eine Be-
schränkung des Lobes enthült.
vgl. Kr. 69, 16, 3. Ueber &usleiv
zıvog 8. zu 465 b. — xal vu:
8.214498. — @AAo tı: 8. zu 467
d. — ©... EEstöyksıe: 4700. —
&Esinisyucı: C. 275, 1. — 26-
$ev: “woher denn (sollte diess
kommen o. ä.), d.i. "keineswegs.
Kr. 51,17,13. — & ’ya®e: s. zu
469 c. (uaxdgız). — xal ums:
‘ich gebe dir ja doch nichts
zu. —
E. od yao &8.: oVÖtv Onolo-
yeis, od yag &Helsıs. Ueber ydg
in elliptischen Antworten s. zu
451 a. Ebenso ist zu Önrogızas
y&0 £&rzıy. zu wiederholen o%-
ötv OuoAoyo. — al yao nei:
“denn auch dort u. s,. w. vgl. zu
448 a. — ol Eregoı toug &r#
eovs: "eine Partei die andere (ihre
Gegner). vgl. Kr. 50, 4, 8. —
FIR A
TOPTIAZ. 73
zvgag noAhoüg aapsymvraı nal evdoxluovg, 6 Ob Ta-
vavıla Akyav Eva va nageynrar N umdsve. ourog ö8
6 ZAsyyog ouösvog akıög Eorı mpög ıjv aAndeınv' Evlore 472
yap Av xal naraysvöoneprveondein tig uno noAlov
zul Öoxovvrov eival tı. al vüv nepl MV OD Akysıg
oAlyov 00, NAvrss GVvupN0ovoı, Tavıa ’Adnvaroı el
os &Evor, dav BovAn nar Euoü Maprvpas napaayeodaı,
og 0vx «And Adyn ‘ uagrvgnoovol 001, 2av ulv BovAn,
Nisstog 6 Nixngdrov xul ol aösAyol user aurod, ov
ot rolnodes ol Epeing Eorürsg eicıv Ev To Jıovvolo,
ov &v Akywaı: 8. zu 450 b. —
&va tıva: “eines einzigen, wer
es auch sei;’ unum aliquem. Eva
bildet zu woAlovg, rıva zu &D-
doxtwovg den Gegensatz. Von &va
zıv& ist dann 9) undeva ‘oder
auch gar keinen’ die Steigerun
(vgl. die häufigeFormel 7 rıg
odöels). — oudsrog &E.. moög
&4.: "hat keinen Werth zur Ermit-
telung der Wahrheit? —
472 A. xaraı)svdouaprvpn-
Hein: für die Bedeutung des
Ueberwältigens, die x@r« in man-
chen Compositis hat (Kr. 68, 46,
10) vgl. zararnalaisıy, narı-
moAsueiv, aataFogvßeir u. —
Und nollwv x. Ö0ox. &. Ti: ent-
sprechend dem obigen u. z04-
Aovs al eddoxluovg. Ueber die
präynante Bedeutung des z} (et-
was Bedeutendes‘) als Präd. s.
Kr. 51, 16, 13. Ebenso Asysıv
rı (Kr. 51, 16, 14) Prot. 339 c.
— xal vvv: vgl. zu 448 a. —
neo! @v: ordne xal vür Tara,
neol BV 0V Akyeıy, - . . OvupT-
covoı. TVeber die Attraction 8.
zu 452 a. — OAlyov: "um weni-
ges, bez. den Abstand, um den
die Zahl noch von zavrsg ent-
fernt ist, also: "beinahe. Kr. 47,
16, 6. vgl. Prot. 361 c. Apol.17
a. — noprvojooval...: einer
allgemeinen Behauptung werden
die erklärenden Beispiele asyn-
detisch beigefügt. vgl. zu 450 b.
— &&v ulv Bovin.. . &av Ö8
BovAn: übliche Formel, um zwi-
schen mehreren Beispielen, die
men anführen kann, dem Leser
die Wahl zu lassen. vgl. zu Prot.
320 a. — Ninilas uril.: Absicht-
Hch nennt Platon als Zeugen,
die für des P. Behauptung auf-
treien würden, Männer von Ach-
tung und Einfluss im Staate, so
ausser Perikles Nikias und Ari-
stokrates. Nikias behauptete durch
seine Kenntniss der Kriegsfüh-
rung und durch seinen bedeuten-
den Reichthum grossen Einfluss,
den er nach dem Tode des Pe-
rikles als Haupt der Optimaten
gegen Kleon geltend machte. Von
seinem und seiner Brüder Reich-
tbum und dessen liberaler Ver-
wendung gaben die Preise für
die Ausrüstung von Festchören
(zoenyia) Zeugniss, deren An-
denken durch die im Heiligthume
des Dionysos (&v Aıovvoio) am
südöstlichen Abhange der Burg
aufgestellten Dreifüsse bewahrt
wurde. Aristokrates gehörte zu
dem vornehmsten Adel Athens
und spielte während der Oligar-
74
IAATQZNOZ
BT7ZA
dav O8 Bovin, Agıoroxpdens 6 ZusAAlov, 00% ad Zorıv
B&v Ilvdoi roöro ro naAdv avddmua, dav Öb BovAm, a
TIegınAdovg 0An oixla nm KAAn Ovpylvae, Nvrva av
BovAn zov Evddvde duitkaodaı. AR Eya aoı slg av
004 ÖuoAoyß" Od yag ue OU avaynaklsıs, aAAa YEv-
douaprvpag moAAodg xar Eduod mapasyousvog EMıyE-
osig dußaiksıv we &4 ig obolag xal tod dAndoüg. &ya
Ö2 av un 08 avrov Eva Ovra udprvon napaoymuaı
CöuoAoyoüvra zegl Wv Adym, ovölv oluaı a&ıov Aoyov
uor nenegavdaı zeol av av nulv 6 Aoyog y' olum
ö3 0vÖ8 ool, &v un Ey 001 ungrvo@ &ls @v WOVoS,
tovg Ö' aAAovg mavrag tovrovg yalgeıv Eis. Earı wbV
0UV OUTOg Tıs Te0mog &Adyyov, ag 0V re olsı al Al-
chie eine Hauptrolle. Als einer
der Feldherren in der Schlacht
bei den Arginussen (406 v. C.)
wurde er zum Tode verurtheilt.
— @V..., 09: Gen. des Ur-
sprungs. C. 417, Kr. 47, 6. —
Tovro Tr. x. &.: deiktisch; der
Gegenstand war allgemein be-
kannt. s. zu 470d. —
B. nvtwa &v Bovin: s. zu
453 d. — av dvdevös: näml.
ovyyeveıav. — elg @v: im Ge-
gensatze zu u«orvoag mollovg;
ebenso 007 6uoAoyw gegenüber
von ÖAlyov navrsg OvupNoovVEL.
— Ypevdoudervgug moAhoög:
P. hat freilich nur ein Beispiel
angeführt, den Archelaos, aber
eben als eines aus vielen, wie
diess S. ausführt. Sie alle aber
legen, als derEinsicht in die Sa-
che entbehrend, nur ein falsches
Zeugnis ab. — &ußarlsıv us du
tiis o.: fortfahrend in der tropi-
schen, dem Gerichtswesen ent-
lehnten Ausdrucksweise gebraucht
3. das Zußalleıv zıva Eu Tig
ovolag (“jemanden um sein Be-
sitzthum bringen’) in der Bedeu-
tung “jemanden aus der Wirklich-
keit und Wahrheit verdrängen.
nal tod dAmdoög: 3. zu 447 &
(nororıv Eogrng). — Eva Ovra:
entsprechend dem vorangehenden
els av. — neol ar: 8. zu 448
d. (£E 0» sionnev). —
C. renegavdar: meogalvev
ist der übliche Ausdruck vom
‘*Darchführen einerUntersuchung.
vgl. Prot. 353 b; 360 d. —
...2:8.2u450b. — 09ÖR ool:
näml. &&ı0” Tı A0oyov mems-
oavdaı. — elg @v uovog: Die
Häufung des Ausdruckes und die
oftmalige Wiederholung ist be-
zeichnend; bei einer wissenschaft-
lichen Erörterung kommt es darauf
an, dass die beiden Gegner sich
zu derselben Ueberzeugung eini-
gen; die Ansichten deren, die
der Untersuchung fern stehen,
sind gleichgiliig. — Tovrovg:
deiktisch, mit geringschätzigem
(s. zu 452.) Bezug auf die vor
erwähnten Beispiele (Archelaos
u. 8. w.). — zalgsıw das: s. za
458b. — odr0og rıs: 8. zu 456
a (damuovie is), — TE0rx05
2E TOPTIAZ. 75
u moAAol‘ Eorı Öb xal aAdos, 0v Eya ad olumı. za--
BeAovrssg ovv nag dAlnkovg Oxsdousde, ei rı dıol-
‚vorw aliniov. zul yag ruyyavsı zepl @v Aupıeßn-
Üusv 00 navv Ouıxaa Ovra, aAAn yedov Tı raüre,
:Ql @v eidEvar Ts xaAlıorov un eldEvaı Te alayıorov'
ı Yag xepdinıov aurav Earlv 7 yıyvoaksıv N dyvo-
v, 60ris Te svdalumv dor) nal orig un. avrixa nE0-
v, nE0l 00 vüv ou A0oyog Earl, Gb Nyei 00V Te, eivaı D
exaoLov üvdga Adınodvre Te nal Kdınov Ovra, siweg
oy&icov Adıxov ulv nyel elvaı, eüdaluova de‘ QaALo
ds 0Vrm Gov voultovrog dLavon@usde;
II2A. Ilavv ye.
ER. Eyo dE pnuı aövvarov. Ev ulv tovrl au-
oßnroöusv. slev' Adızav Ö8 dn sudalumv Zara ag
‚ zvyyavn Öluns ve xal Tıumolas;
IIQA."Haıord ye, nel ovım y dv adAıararog ein.
ZER.’AAR Eav doa un Tuyyavn Öluns 6 adındv, Kata
v 00v Aoyov sbdalumv Eoraı;
IIQA. Dnut.
yyov: näml. die Anführung Schultz lat. Spr. $. 222, 1. d
n Zeugen, wovon 471 e. die un eldsvaı bildet zusammen einen
de war. — et diocoovoıy; Begriff, deshalb ist TE nachge-
zu 451 c. (tooovzoV). — 0V stellt. — wörine: “zum Beispiel,
wv: 8. zu 448 d. — Ixed0ov
: 8,20 450 d. — negl wv eld8-
ı: “von dem (worüber) Kennt-
‚, zu haben u. s. w. Kr. 68,
‚2. vgl. zu464d. (Ematsı, zegl
vie), Alkib. I. 109 e, 00% @v
»ı ne Mllmg eldeveı negl cav
aiov nal adinmv. — eldevaı
%. un slöevan te @.: "einer-
ts Kenntnis zu haben sehr
ıön ist, andrerseits u. 8. w.
att deradversativen Verbindung
rch wev...0dE ist die in Prosa
rigensseltene Verbindung durch
... TE gewählt. Kr. 69, 59,
vgl. im Lat. que ... . que. F.
eigentlich ‘ um gleich einen Fall
zu nehmen. vgl. Prot. 359 e. —
D. sivaı ..... Ovra: "Dass ein
Mann glücklich ist, wenn er Un-
recht thut und ungerecht ist. —_
ao tı: 8. zu 467 d. — sg.
voulgovrog: s.zu 448 e (Boneg
TLvög Yeyovrog). _
&yo... Kövvarov: entgegenge-
setzt der ‚beistimmenden Antwort
des P. ou nyei olov te url,
elsv: 8. zu 466.0. — dt Ön:
zu 452 b. — oVrw: d.i. ei Pr
unstsxal Tıumglag Tuyyavoı. —
E. auto 109 or A.: 8. zu
454 c. — gnul: ‘ja. s. zu 454
E
473
B
76 TTIAATQNOZ A72E
32. Kara dd ys ıyv dunv dofav, w Ilüis, 6 adı-
xov Te xal O Abınog Aavrog ubv adAıog, AdAwrEpog
usvroi, dav un Ösdo Ola unöl TUyyavn Tuuoglas
adınav, nrrov ÖL AdAıog, dav dida Ölagv xal Tuy-
yavn Ölang Uno Hesv rs wel avdoWzmv.
TIQA. "Aroma yes, © Ziorparsg, Exıyeigsis Adyaır.
ZR. IIsıgacoumı ÖE ye zul ob moinoeı, @ äcaigs,
teure Ewol Asysıy“ plAov yap 08 nyoüpaı. vürv ubv
0vv & dıapepousda radr Earl‘ axozsı Ob nal ou‘ zlnov
dya mov Ev Tois Zunpocdev To adınsiv tod adızsi-
0daı xaxıov Eivat.
IIQA. Havv ye.
ZN. Zu Ö8 TO Adınsicda.
IIQ2A. Nei.
ER. Kal toüs adınodüvrag aHAlovg Epnv sivaı dya,
aal EEnAdyydnv VRO 00V.
II24. Nal ud Ale.
ER. Rs 00 ye olsı, @ IIwAs.
IIQA. ’Alndn yes olowevog Icws.
ZN. Zu ÖL yes evdaluovag av Toüg ddınodvras, 2av
un dıdacı Ölanv.
II2A. Iovv ulv owv.
d. — Öfye: s.zu 4488. — nav-
zog: “injedemFalle’/ mag er nun
Strafe erleiden oder nicht. *—
uEvror: nach vorangehendem w£r,
s.zu458b. — dıdo diunv: vgl.
das lat. poenam dare. — Ve0%
te nal avdomnmv: Ueber den
Mangel des Art. s. zu 448c. —
AYZ3A. arond.. . Emıysigeig
Aeysıv: entsprechend dem obigen
(471 e.) 6ntogınag ue Emıiysipeig
dllyyeıv. — @ Eraige: vgl. zu
471d.(O yadE), — tadra &uol:
‘dasselbe wie ich.’ Ueber den Dat.
8. C. 436 b. Kr.48, 13, 8 u. 9.
— giA0V ... Nyoduaı: moti-
viert die Bemühung, Ueberem-
stimmung herzustellen (revra
Akysıv). — Ev voig Zunooodey:
469 b. — pn»: 470 e. — val
ua Alta: Komisch klingt diese so
grosse zuversichtliche Behauptung
des P. nach der Entgegnung des
S. 471 d. —
B. os 0v ye olsı: Wiederho-
lung aus 471 d. — dAn®N ye:
s. zu 449 a. (ayad0» ya). —
long: s. zu 471 c. — ÖE ya:
zu 448 a. — evdaluovag: näml.
TOPTIAZ. 77
EN. ’Eyo Ö} avroüg adlımrarovg pnul. voüg Öf
was lanv nrrov. Bovisı al todro eAdyyev;
RA. ’AAR Erı Tour’ Exelvov yalsıaregov Earıv,
oxoares, &keilyEaı.
ER. Od dire, m IIoAe, dAA aövvarov‘ To yag dAy-
wögnors EAkyyerau.
2A. IIos Asyeıs; &av adınav avdownog Anpen
vvidı Enıßovisevav, xal Anpdels orgeßiAoreı nei C
vnroı zul Todg OpdaAuodg Euxdnraı, nal Aka
is xal usydiog nal navrodanag Amßas aurog TE
Bels xal Tovg avrod Emıdov zaldds ve xal yv-
: 6 Eayarov Avaorevemd] N Karamırradi), oVrog
uoveoreoos £oraı, N av dıapvyav TUERVVoS xu-
| xal agymv Ev 1 noAsı ÖLaßıa noL@v 6 Tı dv
eat, EnAmrög av nal svönıuovılöusvos UNO Tav
@v xl tov KAlmv Eevmv; Taüıa Asysıs aöVvVa-D
Ivaı &bsAdyysıv;
& eivai. — Nrrov: näml. Aoßag...Amßndels: s. zu 467
vs Eva pnu. — nal d.— T0%.. . yvvainc: näml.
mitironischem Bezug auf Awßn®&vrag. — ro Eoyarov: s.
yakenov yE oe &lsykaı zu 458. d. (10 Aoınov). — xare-
- £EeltyEoı: &x bezeichnet
ın zusammengesetzten Ver-
> Vollendung. Kr. 68, 46,
F. Schultz 8. 216, 3, —
cr: 8. zu 449 e. — 70g
Ausdruck des Staunens
ne ganz unerwartete Aeus-
. Vgl. das homer. roiov
‚I0V Eeımes (Il. a, 552.),
se Enog pVyev Eonos 0009-
1.d. 350.) u.d. — ANpBN
ovAevwv: Ueber Aauße-
mit dem präd. Part. bei
jache ertappt werden‘) s.
7, 2. 0.593. —
r00g 09%. duxantar: die
zu erklären aus der activi-
wnaeıv tıvl TOdg Optal-
0.483, 1. Kr. 52, 4, 2. —
al ueydiog: 8. zu 4478.
zırro®7]: “mit Pech überstrichen’
und verbrannt werden. Mit der
ganzen Stelle sehr ähnlich steht
Rep. 2, 361 e. 0vT0 dıaneluevos
ö Ölnnsog LEOTLyaoErKL, 0ToE-
PiAwseraı, dednosren, Ex-
navdnoeTaı rapdalum,
televIOv TAVIE wand adv
dvaoyıvdvAsvdnoera nal
yvaoeraı, örı ovx elvar dlncaıov,
ara doneiv dei Hier. —
diepvyar: näml. tnv.dlunv (vgl.
481 a.), im Gegensatze zu dem
obigen 80V... ANpdN. — roLav
oO rı @ Bovinzan: mit Rückbe-
ziehung auf 469 c. (@AR Eyaye
th.) — Enkarös @v: vgl. 469
a — 00 av nolltov: a ci-
vibus suis, von seinen Mitbür-
gern. —
78
22. Mogpuoivrreiı ad, & yevvais IIois, xal 008%
HAATQNOZ
473D
&Adyysıs‘ agrı ÖL Euaprvgov. Oumg Öf vVrouvnoovV We
ouıngov‘ dav adlumg EnıßovAsvav ugavvidı, eines;
II2A.’Eyoye.
ZR. Evdaıuoveotepog ulv roivvuv oudsnors Zora
OVÖETEEOS KUTÄV, OVTE 6 KaTsıpyaouEvog T7V TVERV-
vida adinms ovre 6 aAovg‘ Övoiv yag adAloıv svdaı-
kov&orsgog ulv 05% av ein‘ AYALmTEgog uEvros OÖ din-
E psvywv xal Tupavvevong. vl toüro, @ IloAs; yeids;
GAAo @V Toüro eldog &Adyyov Earlv, Ensıdav vig rı eig,
xaraysigv, EAkyysıv Ö8 un;
TI2A. Odx olcı EEeinAkyydaı, 0 Zoxgarsg, OTav
roıwüra Adynıs, & obdslg dv ProsıEzv avdoanmv ; Enel
EE0Ü TIva Tovrov!.
ZR. R Ilöie, 06% siul Tav woArızav, nal nE-
ovoı Bovisvaıv Auyav, Ensiön n pvAn Engvravsve Hal
4714 &eı ne Eribnplkev, yelora napeigov al 00% NmMLOTE-
D. zo» allov Eevov: “und
von den andern, nämlich von den
Fremden. &AAog, mit oder ohne
Art., findet sich attributiv bei
einem Subst., wo dieses eigent-
lich Appos. ist. Kr. 50, 4, 11.
Apol. 36 b. Odyss. ß, 412, 384.
— zadra: zunächst auf odrog
evdnıuoväoregog Eoraı xri, be-
zogen. —
koguoAvrreı : ’du suchst mich
einzuschüchtern.’ Selbst die Wahl
dieses Wortes (vgl. Krit. 46 b)
weist darauf hin, wie diess Mittel
nicht für eine wissenschaftliche
Erörterung passe. — yevvais:
vgl. ob. (a.) zu &raige. — ügrı:
471 und 472 a,b,c. — vrduv. us
ouıneov: Kr.47, 11, 3. C. 402,
— d4Aovg: Paraphrasis der Worte
des P. av ... . Anp9n. — aB-
Aloıy: vgl. 4720. — ein: nänml.
oVögTEgos. —
E. zvpavvevoag: C. 498. Kr.
58, 5, 2 — ri vovro: S. wird
hier durch das höhnische Lachen
des P. unterbrochen. — szidog
dltyyov: wie das uagrvgsode:
und das uoeuoAvsTeoda. — Ti-
va: den ersten besten. — TOV-
zovi: deiktisch auf die im Saale
versammelten Zuhörer. vgl. 458
c. Tovrwov, und 455 c. (u. 447
c.) ro» Evdo» Ovroy. — rar
zolıtınöv: s. zu 448 c. (MV...
&oziv). — Bovievew... EreV-
vaveve „.. dnipnpifev: Die
Erzählung des Factums, auf das
S. sich beruft, schreitet von den
allgemeinsten Voraussetzungen zu
den specielleren fort: S. war im
Jahre vor der angeblichen Zeit
dieses Gesprächs durch das Loos
Mitglied des Raths der Fünfhun-
dert (Bovisveıv Ayo»). Die
Section des Rathes, deren Mit-
|
|
474 B TOPTIAZ. 79
unv Enupnpikev. un 00V unös vöv us xEieve Enubn-
pitsıv tovg nagovras, ail el un Eysıs tovrmv Beirio
&Aeyyov, Onso vov Ön Eyo Eisyov, £uol dv To yEoeı
zagadog, anal weipaonı od dAdyyov, olov &ya olueı
div elvaı. &yo yap av dv iAsyn Eva ubv nagaoyeodeı
KagTvpa Enioraucı, aUTOV mE0g 0v &v wor Ö Aoyog 7,
tovg 68 noAlovg Eu yalpsıv, zul Eva Enupnplkev Exi-
otauaı, voig Öt moAlolg ovd} diaikfyonaı. 000 ovv, elB
EFEeAnosıs Ev To wege dıdovas EAsyyov anoxgLvowEvog
a Sowrausve. Eyo yap 7 oluaı xal dub zul a: xal
ToVg &Akovs avdoWnovg TO adızsiv Tod Adınsiodaı
xaxnıov nysiodeı nal To un dıdovas Ölxyv roo dıdovaı.
II24A. ’Eyo dE yes oVr’ &ul oUrT Kllov avdoeanov
ovdEva. Enel OU ÖEkaı av u@AAov aöıneiode n adıneiv;
3ER. Kal 0UV y av xul ol KAkoı mavres.
glieder seiner Phyle (7 pvAn),
der Phyle Antiochis, angehörten,
war eben während jener Pryta-
nie in Function (&movraveve).
S. selbst hatte für diesen Tag
den Vorsitz und daher die Ab-
stimmung in der Volksversamm-
lung anzuordnen und zu leiten.
(Vgl. Schömann gr. Alt.1.S.378).
In dieser Stellung, sagt S., er-
regte ich Gelächter (y&lora z«-
osiyov, risum dabam), da ich es
nicht verstand abstimmen zu las-
sen. — Wenn man die Erzäh-
lung des S. anf das J. 406 be-
zieht, in welchem er als Zzıore-
zns die rechtswidrige Abstim-
mung über die Feldherrn aus
der Schlacht bei den Arginussen
nicht zuliess (Apol. 32 b. Xen.
Hell. 1,7,15), so muss man an-
nehmen, dass S. scherzend seine
Charakterfestigkeit, die Abstim-
mung zu verweigern, wie ein Un-
geschick, und dem entsprechend,
* den lebhaften Unwillen des Vol-
kes (zO nAndog 2Bon .. , Zne-
Hoovßnoe Xen. a.a.O.) als ein
Lachen über seine Unfähigkeit
darstelle. — unds vor: vgl. zu
449 a (nal vOV). — dmiypngt.
£eıv roUüg nap0ovzas: mit Bezug
auf 2poö Tıva Tovswmvi. — Tov-
av: zov &Atyyov, als die
eben jetzt von dir versuchten Be-
weisarten KAXETVELODEL, WOQUO-
Avrreodan, narayelav. — OTEQ
.. . Zieyov: ist mit dem nach-
folgenden Zuol.... zu verbinden.
— dv 1o ulocı: s. zu 462 a. —
reigaoaı Tov Akyyov: Kr. 47,
12A.C.419b. — ov &v Ayo:
s. zu 448 d. (£E &velo.) und zu
450 b. (Navy). — 26 yalgeı:
s. zu 458 b. —
B. Sıdovaı: "gestatten. Eben
so dare oft = concedere. — Ö8
ye: 5. zu 448 a. — 00T...
odöEve : enthält auch oVre a& in
sich. — Öttar. . . adıneiohe::
s. zu 468 e. — xal 00 y: 8. zu
4472. — dv: ergz. u@llov Ö8-
80 NAATSNOE 474B
II2A. TIoAloö ye del, aAA oUr yo ovVre ov ovı
ailoc oVBELS.
C ER. Ovxodv anoxgıvel;
IIQA. Idvv ubv oVV° xal yao Enıdvun eildeva
6 ti nor £opels.
ZR. Adye 67 woi, iv slöng, Bonso av el EE ag-
wis 08 NoWrmv‘ noregov doxsi dor, @ Ilüle, xanıov
eivaı To adızeiv n To adınsiodar;
IIR2A. To adınsiodhe: Zuorye.
ZR. Ti 63 67 eloyıov; morsgov To adınslv 7 w
adırRsiodeı; droxglvov.
IIQA. To adıxeiv.
ZR. Obanodv nal xarıov, eineo aloyıov. #9
112.4. "Hawora ye.
ZR2. Mavdavoa' 0V Tavrov nyel 60V, wg Louxas,
DaxaAov TE Kal ayadov Hal xarov xul aicyoovV.
II2A. Od dira.
ZR2. Ti Ö8 rode; Ta aid ndvre, olov xal 00-
uara xal Zo@uara xal oynuara zal pgwvas xl Enutt-
Ösvuare, eis ovötv anoßienwv xalelg Endorore auld;
0lov TEWTOV T& Hmunte a nald ovyl Yroı Kara vv
1pElav Akysıg wald Eivaı, POS 0 Av Exadrov yoNaı-
Enıo adınsiodear 7 adınsiv. —
noAAod ye dei: “weit gefehlt!’
multum abest; einenachdrückliche
Verneinungsformel. Prot. 3411 .d.
noAlov ye deiovrag Eye. Apol.
35 d. Kr.47, 16, 3.
©. && &oyijs: d.h. ohne Rück-
sicht auf die bisherige Discussion
des streitigen Satzes. — 6% d7:
s. zu 452 b, —
'os £oınag: “wie es scheint.”
Ueber die persönliche Constr. 8.
Kr. 55, 4, 3. — nalov...: d.i.
du hälst "nicht einerseits Korov
mit &yadov, andrerseits &loyg0v
mit %0%0» für identisch. —
D. 00 Öntea: s. zu 449 0 —
ti 68 tode: näml. Adysıs. — es
ovötv amoßlenov: d. i. ohne
Rücksicht auf etwas, das im Fol-
genden näher als Nutzen oder
als Genuss bestimmt wird. — olo»:
8. zu 450 c. — Nor ...N8
zu 460 a. — nara env 0.: 8
zu 454 c. — 7005 toVro: über
die Voranstellung des Relativ-
satzes 8. zu 469c. — x.ndovns
rıva:s. zu 456 a (Önıuonla r,
tus). —
475 A TOPTIAZ.
8
kov 1), TEÖG Toüro, 7 xard ndovgv zıva, div &v ro
Bzmpsiodan yaigsıv non Tovg Pewpovvras; dyag Ti
Exros Tovrmv Afysıv nEOl OWuRTog nahhov; ; E
IIQA. Ovx &yw.
ER. Ovxoüv xal tale aavıe 0VTw xal Oyijunce
cal yowuare 7 dia ndovnv rıva 7 dia wpElsıev 7 dr
zuporspa xaAı TPOGRYOREVELS ;
II24."Eyoye.
ZR. Ov xal Tas pmvas xal Ta xara Tv Wovdi-'
ev NEVIE DORVT@S ;
IIQA. Nat.
2ER. Kal unv ra yenara Tovg vouovg al ra Enı-
Endsvuare 0% ÖnnNov Exrög rovrwv Earl ra nald, 9
npeiıue eivaı 7 ndea 7, duporegn.
IRA. Ovx Euoıys Öoxet.
ZR. Ovxodv xal To av uadnudrav naidos @s- 475
XUTOG ;
II2A. Ilavv ys' xal naAdg ys vor oolke, 0 Zw-
kowtss, ndovnj re val ayado opıkousvog TO xaAdv.
ZR. Ovxoöv TO aloyg0v a £vavıla, Avan Te
kal KORG;
IRA. ’Avayan.
ZR."Orav &pa Övoiv xaAoiv Yarsgov ndAAıov 7,
1 To Erio@ Tovromw 7 auporegoıs vrepßdilov xal-
Luov dorıv, nroı ndovn 7 @peisie 7 auporsgors.
II2A. IIavv ye.
2ER. Kal orav Ok m
E. oocvrog: näml. ‚9 dia
idownv. . nQ00RyoRRDELS. _
'& Ye... wald: d.h. ra nad
:E RATE TOÖg vowovg nal Kara
:& Enmırnösvuare, — Önnov:
. zu 447 d. — 09. elvar: der
nf. ohne Art. als epexeget. Ap-
Plat. Gorgias.
Övoiv aloygoiv To Eregov
pos. zum substantivierten Neutr.
des Pron. Kr. 57, 10, 7. —
475 A. co aloyoov a Evar-
tio: näml. ögıfowevog nuAog
ootfouaı. — Avıın. FRE "näml.
durch Unlust u. s. w. s. zu 467
6
82
NJAAT2QNOZ
475B
B «loyıov 1: Aros Ava Hang Öneoßanlov aloyıov dorai'
-
Ü
C
A: WER \AVOPEN 5"
IISA. Nee. ı on
oa‘ >
ZR. Degsön, mög Zityero vov on zeol x Tod br-
zeiv nal adınsiodaı; ova EAsyes To utv adınelodeı
xdnıov eivaı, TO 0% adınsiv aloyıov;
IIQ2A. "Ekeyov.
22. ‚Ovnoöv eineo aleyıov To Adıxelv Tod alı-
xelodaL, 7801 Auzmgöregov ı &orı vol Avam ‚Uxegßailır
eloyuov av sim nord 7 dugporsgoug; 0 xal Toüso
Evayan;
IIQA. Ilög yao 0v;
ZR. Ilparov wiv:öH onedausde, don Avnn vaeo-Nl
BaAlsı Oo adınsiv Tod Adınsiodeaı, ae aAyodo nähr ||
Aov ol döınoüvres 7 ol aöınovusvor;
IIQA. Ovdancs, © Zongares, ToÜrO ye.
ZR. Ovx &pa Ava ye Breosgei,
IIQA., Ovd.Önra.
ZR. Otxoöv el wi Au. duporkoorg ulv DUx &
Erı Ursoßaikoı..
IIQA. Ov yaiverau.
ZA. Ovxovv To Eriow Asimerar.
II2A. Nei.
Z2. To “0x0.
IIQA. "Eoıxev.
e. — dvayan: s.zu450a. — Öf
ön: 8. zu 452 b. —
B. vöv dn: "grade, eben jetzt.’
Kr. 69, 17, 1. C. 642, 4 c. —
00% &.: s. zu 453 e. — Nroi
7: 8. zu 460 a. — od...
dvayay: “ist nicht auch dies eine
Nothwendigkeit (nothwendige Fol-
ge)?’ Das prädic. Subst. kommt
im Sinne dem .Adject. dvay-
naiov gleich. s. zu 450 a. Kı.
61, 7,5
fi .
©. 4. vnsoßarlsı To &d. 700
&6.: “ob das Unrechtthun an Un-
lust überwiegt über das Unrecht-
leiden. vneoßalleıy hat die Be
deutung eines Comparativs, und
lässt daher den Gen. zu (C.428.
Kr. 47, 19). Häufiger jedoch hat
es das Obj. im. Acc. — Une &
ysı: nänml.. zo, adınsiv ou döt-
neiodar, — 0 Önte: 8. zu 449 e.
— TO Exegp: d.j. Aslmerar zo
Erkow (Tü ao) To adınziy
I5E TOPTIAZ. 83
ER. Ovxodv naxd vrsgßailov To Adıneiv xaxıov
v ein tod adınslodaı.
II2A. Aüjkov 67 On.
ZR.”AMo vı odv Öno ulv zav moAlov dvdon-D
»v al Uro 000 wpodoysito nuiv dv ro Zungoodev
v0 aloyıov slvaı zo adınslv tod "adınslodeı;
I1QA. Nat.
ZR. Növ ÖF ys naxıov dyavı.
IIRA."Eoırev.
ZR. AEkaıo dv 0Vv Od uäilov TO xdxıov xal To
oyLov avıl Tod Nrrov; un Oxvea anoxglvaodeaı, @
@As‘ ovölv yap BAaßnosı' alla ysvvalas to Aoy@
1:0 LTE napExmv aroxplvov, xaln gahın un
EEWTO.
TIQA. AAN ooa av Öskalunv, @ Zioageres. E
ZR.”ARos ÖE Tıs avdonnwv;
IIQA. Ov wor dornst aard Ys toürov rov Aoyov.
ZR. ’AAmd7 &pa Eyo EAsyov, Or ovr av &ya odr
U ovr' aAlog oVdslg avdpanmv Öfkaır av uällov
ınsiv n Adıneloder" Kdxıov yag Tuyyavsı 0v.
IIQ2A. Delvsraı.
Z2. Oopds ovv, @ IloAs, 6 &Asyyog napa vov EAsy-
v mageßaiAousvog Or oudtV Zoıxev, AAAd 0ol ubv
soßailsıy Tod adınsicher. — Bezeichnung der Wahl des einen
soßaArov: d.i. Ensudn üneg- Statt des andern, deysadal zı
As. — Önlov Ö. Oi: 8. zu o&vri tıvosg, ist beibehalten, ob-
Ic. — gleich zu Ötyeodeı der Comp.
. @Alo rı: 8. ‚__ uällovgesetzt ist, also 7) hättege-
Wi iv Tollde en braucht ‚werden, können. Kr. 49,
ınlich wird in diesem Aus- 2, 7. RN an nrroy: näml. na-
cke das Subst. &vße. ausge- 0% val aioygov. — ovdEv y.
Biaßnosı: Kr. 46, 5, 9»u5.
vgl. C. 622, 1. — noetyov: 8.
zu456b. — pa: 8. zu 454d. —
en. Kr. 50, 4, 12. P. hatte
derholtundnachdrücklich seine
tanptung für die allgemeine
sicht erklärt. — Ev ro Zu- E. all: 8.20 4498. — nare
I0dEV yoovw: A7Ac. — 68 ye toörov row A.: 8. zu 454 c
8. zu 448 a. — arıl: de — ovr av... deko av: Ueber
6 *
84 HAATSNOE AT5E
of AARoı mavres OuoAdyodcı nAnv Euod, E&uol d% 0
176 &tupneis els @v WOVogs xl OuoAoyav xal uaxETUpM?,
xal &yo 0: uovov Enıbnplgov rovg aARovg Eu yalgeır.
xul roüro ulv Nulv ovrag EyEra‘ were vodro ÖL megl
00 TO devregov Nupeoßnrnoausv oxsdausde, To aöı-
xodüvra didovar dianv age ueyıorov av naxav Eoriv,
ös 6b @ov, 7 uslfov To un dudovan, ag av Eya au.
oxoxnwusde 68 rids‘ To dıdovar Ölanv xal To ola-
keodeı Öınalos adınoüvra aga To avro aaisls;
' M214. "Eyoys. Ä
B ER. "Eysıs ovv Adysıv, og ovyl Ta yes Ölnaıe dvıa
xaAd Eorı, nad 000v dinaıa; nal dınaxsdpausvog eine.
TIQA. Aria uoı doxel, @ Zioxpares.
ZR. Zuoneı ÖN nal Tode‘ apa el vis vu mon,
dvayın rı slvaı za) NECYOV UNO TOVTOV TOD KOLOVVToG;
I124.”Euoıys doxel.
ZR. "Agua Toüro za0yov,-0 TO Moiodv Morsi, Kal Toi-
odroVv, 0olov moısi TO moLodv; Adym Ö8 To Towovöe' dl
TIS TONTEL, AVAYKN Ti TUNTEODEL;
IIQA. ’Avayın.
ER. Kal el opoöga Tunteı Nreyb 6 TUnTOV, OVI0
Cxel TO TUNTONEVoV TUNTEOdKL;
die Wiederholung des &» s. Kr. B. dıaonerpausvos eine: ‘er-
69, 7, 2. C.639, 3.A. — 0 EI. wäge es und sprich! — doxsi:
zaoa 10V &.: “ein Beweis mit näml. r« dinuıe move aalı
dem andern zusammengehalten’ sivaı. —
— ovdtv: Kr. 46, 4, 4. vgl. C. 70040V UNO TOVTOV: doyEw
622, 1. — hat die Bedeutung, in Folge des-
AT6A. eis ov KovVog: vgl. 472 sen auch die Constr. eines Pass.
c. — uaprvomv: mit Bezug auf — rodro und ToL0dToV: sind
472 b: ya dt av un anrA. — Objectsace. — TO Toiod»: in
ot uovov Enıypnnpißov: mitRück- Uebereinstimmung mit 7«&0x0r
sicht auf 474 a fin. nal Eva &mı- wird ungeachtet des vorange-
apnpltev Enloraun. — Toög schickten ed r/g rı zoıei zum
e .. zolosıw: Wiederholung von Neutr., der allgemeinen Bezeich-
474 a: rodg dE moAlovg &o yal- nung des Begriffes an sich, über-
gEıv. — age: 8. zu 450 c. — gegangen. — dvayın: s. zu 450
adınodvre: enthält die Begrün- a. — rayd: das Neutr. Sing. als
dung zu dınalos. — Adverb. Kr.46, 5, 6. —
BE FOBTIAZ. 85
IIQA. Net.
ZR. Towodrov apa nadogro a zuzrouevn dosir, olov
‚TO TURATOV ROT;
II2A. IIavv ye.
ZR. Ovxodv al sl KASL TIS, AVAYaN U weiscden ; ;
IIQA. ITög yag'ov;.
22. Kal el opodge Ys uoeı n dlysıyds, TR KRE-
Taı TO Kadusvov @g av zo 00V Kan;
IIQ2A. IIavv ye.
ER. Ovxoöv xal el TEgver zıs, 6 aurös Adyog ; ;
vera yap Tı.
II2A. Net.
ER. Kal ei ueya yen Paso To Tue 7 Ayu-D
'Y, TOLODTOV TUNUR TEuVErCLı TO TEUVOuEVoV, olov TO
uvov reuvea; | Ä
IIQ2A. Daiveroi.
ER. Zviinßönv ön op si OmoAoyels, O Aprı As-
v, nel Tavrmv, 0lov Av XL TO NoL0ÜV, TorüToV
TaOyov aoysıV. oo
124. ’AAR ouodoyo.
22. Tovov ön OuoAoyovusvov, To Öixnv ÖLdo-
ıL TOTEEOV NAOYELV Te Eorıv N nolelv;
IRA. ’Avayın, 0 Longareg, maoysıv.
ZN. Ovxoüv UNO TIvVog MoLoÖVrogK;
" N1QA. ITög 700 0V; UNO ys Toü xoAdkovrog.
22.0 dt 0pFas voldfan Öınalos xoAcksı; E
II2A. Nat.
C. zoıovrov d. nadog .. .: bedingt; denn gewöhnlich er-
n solches also ist das Leiden scheinen diese beiden Verba (von
dem Geschlagenen ; sowirdalso chirurgischer Behandlung) ver-
3), was geschlagen wird, affi- bunden. vel. ‚456 b; 479 a; 521
rt 0.5. w. — olov du. 28% — 6 @drög Aöyog: 8. zu 457
7: 8. zu 450 b. — Teuvei : a. —
e Wahl dieses Beispiels ist wohl D. TOLoÜToVTzuÄR« teuv.: Kr.
rch das vornergehende xasıy 52, 4, 7; u. z. Th. C.402. A.l.
86 NAATSNOZ 4788
ER. Alxcıa zoı@v N 0%;
II2A. AIlxoıue.
ZR. Ovaoöv 0 »oAaföuevog- am dıdods Hlxeın
raoyeı;
IIQA. Dalverau.
22. Ta 6% Öixare nov‘ Neid önoiöymen;
TII2A.: Ifavv pe. ee oe
ZR Toveav &ow 0 ao worst‘ Ei sa maioye
6 #oAafowevosg. ...
HRA’Nel.:: >: can won
477 22. Oixoöv einep naAd, ey 9 ; vie ie N
apelung. BE
ISA: Avapım. Zu‘ “
ER. Ayıda& &oa nüogeı 6° Oben Budon;
I12.A. "Eoıxsv.
ZR. Npskeira age; a
IRA. Nat. “9
Z2. Aga vneo ey SmoAaußdro ev apelsıv;
BeAtiov nV Yuynv ylyveroı, eig dns noldferm;
IIQA. Eixos yE-
P2/.7 Kaxias &ou vuris anahlarrereı 2 Öiam
Öıdovs;
IIQA. Net.
22. Ag 00V ToV ueytorov dnaAidereran KOAKOV;
Bade O8 oxone' dv zonu&Teov KHATROKEUT AVIEWNOV
nantev KAAnv Tiva Evopas'n meviav;
I1R2A. Ovxr, aAla nevlav. u
22. Ti 8’ &v,o@uerog ARTAOKEUN; xoxiav &v p1-
Gais AOdEvaav eivar xal v000v „al iayos wol za
y
TOLRÜTE;
— evAAnpönv: gehört zu Ouo- zu ergünzen. Kr. 55, 4,4. —
Aoyeig. — all: 5. zu 4498. — masse: näml. nah, —_
öianv dıdovar: 8. zu 472e. — 477 A. 00x009 .. . ayade:
E. xoA& ouoloynraı: 476 b. 474 d. — dem: ergz. opelsi-
Es ist nicht nötbig, eivaı dazu ru. —
&77D TOPFIAZ. 87
TI2A. "Eyoys.
ER. Ovxodv nel Ev YurTj novmplan nyei zıva sivar;
INA. IIög yao 0%;
ER. Tavenv odv 00% adızlav naistz xal auadiav
xal Ösıllav xal a Toıavıe;
IIQA. IIevv vv owv.
ZR. Ovxovv nonudcov zul omgeros ul voris,
TeL@V Ovrov, Toıtras elonnag movneles, nevlav, vo-C
cov, adınlav;
II2A. Nat.
ER. Ti ovV Tovrav zov novnELOV alsyiorn; ; 004
ı adınia nal avAAnßönn AH zig Yours novnele;
IIQA. Iloav ye.
202. El ön aloylorn, xal naxlorn;
II24. Ilös, © Zaxgaress, Abysıs;
ER. Ni del vo alsyıorov mo Avamv peylornv
zag&yov n BAaßrv N dupyorson alayıorov darıv dx av
auoAoynusvov &v to Eumpooderv. A
IIQA. Melıora. |
29. Aloyıorov Öb adınla nel ovunaon vuris TO-
vnola vov dn @uoAoynraı nulv; Ä D
IIRA. RyoAoynrar yao. Ä |
ER. Obnodv 7 avıaporarov dorı nal dvig Uneg-
BaAAov aloysorov tovımv Eorlv n BAapn 7 auporegn;
II2A. Avaya.
B. xaniar: in der allgemeinen Aroı ...7: 8.20 4608. „—. ma-
Bedeutung "Missstand, Uebel’ — g&yov: "weil es bringt.’ — du
C. zovnelas: “Arten von TV OB.: “gernäss (nach) dem
schlechtem Zustande, von Uebel’ früheren Zugeständniss Kr. 68,
Der Plural des Abstr. bezeichnete 17.10. C.458d. — Epmgoodev:
dieverschiedenen (einzelnen) Ar- *75 & —
ten, Erscheinungen, Fälleu.dg. :- D. ög. yado: s. zu s5l a. —
Kr. 44, 3, 3. u. 5. C, 362 b. duig: synon. mit dem ob. (475
vgl. E. Schultz lat. Spr. $. 58. b) Ävrn. —_ duporegn: “in bei-
A.1l — neviav: “näml. Ar- derlei Hinsicht" Ueber den: ad-
muth u. 8. w. s. zu 467 e. — verbart. Acc. Kr. 46, 3, 3. vgl.
88 HAAT2NOZ
477D
g g [4 C
ZR. Ag ovv aAysıvorEgov Eorı Tod nEveodeı xl
’ \ Bd 7 ’ ld % %
xauvsıv To &dın0V Eivas xal axoAaczov zul Ösıdov xal
auch;
IRA. Ovx Zuoıye Ödoxsi, & Zeinqurss, &RO Tov-
TOvV YE.
ZN. Tasgpvei zıvl & ügu es wepdäg Badön m ver xx
davuasip Unepßellovon zaii 9 uns Yuyns. zovgin
E alayıorov EoTı Kavıov, ErELÖN 0U% alymdovı 4 PE, @g 0
005 Aoyos.
IIQA. Doiveraı.
ZN. Aldo unv
Xov To yes weyioın BAaßn OnEg-
[2 ’ N % - Ed
BaAAov wEyıoTov. av xax0V Ein TOV Ovrov.
II2A. Neal.
ER. H adınia age zei
t
n axoiacia vol n ad
duyis Tovnola uEyıorov. T@V DVrWv x0x0V ‚Eoriv;
IIQA. Paiveran.
ZR. Tis 00V Teyvn neviag dmelldrrei; ov zor-d
uerıotıan;
II2A. Net.
22. Tis Ö: v000V; 00x lorgunıi;
II2A. ’Avayan.
22. Tis 68 novngiag no) adındas; el u odras
sumogelg, @ÖE OKONEL" MOL Ayowev xal AROR Tivas Tovs
Kauvovras Ta OWURTa;
C.404A. DemSinne nach gleich,
aber in anderer grammat. Bezie-
hung stand oben (475 a, b.) au-
poTEgoLg. — &n0 Tovrwpv: “nach
diesem zu urtheilen.” &r0 bez.
bei den (ausdrücklich gesetzten
oder aus dem Zusammenhange
zu entnehmenden) Verb. des Er-
kennens, Urtheilens u. dgl. den
Bestimmungsgrund. Kr. 68, 16,
7. C. 452 c. — UnEopVi...
neydan: vgl. zu 471 a (Pavue-
olog og). Ueber rig 8. zu 456
a. — taiic: d.h. rag allas
novnglas. vgl. 477 c. — alyı-
dovı: näml, vmeoßalisı. —_
E. dla unv: 5. zu 4490. —
zevins anal) arrei: Als persön-
liches Ohj. zu analicrrsı ergibt
sich aus dem Zusammenh
KräoeWmmovg oder Tovg neva
vovs. Kr. 60, 7,6. —
478 A. ovros: d. i. nach den
bereits ‚gegebenen Andeutungen.
— svnogeig: näml. @roxgive-
oda, da eben eine Frage gestells
BC TOPTIAZ. 89
II2A. IIaga Todg larpovs, @ Ziongureg.
209. IIot ö& rovg adınodvrag xal Toüg dnoAaoral-
bvsag;
II2A. IIaga vovg dırasrdg Aeyeıg;
ZR. Ovxodv Öianv Öwoovrag;
12.4. Dnpi.
Zn. Ag 0VvV 0% Öixaoovyy tivi ze@uevoL xoAa-
owarv ol Opdg Kodafovrag ;
IIQA. AnAov On.
28. Komuarıorıny usV do weviag draikderei,
toıen BE vOooV, Öinn O8 anoAaciag xal adınlas. B
II24A. Daoivera:.
ER. Ti 00V tovrmv xaAdıorov dauıv;
I12A. Tivoav Asyaıs;
232. Xonuarıorıans, largınns, bins.
IIQ4A. IIoAv dapepsn, & Zwxgarsg, 7 dien.
ZR. Ovaoöv av nos Ndovnv nAeiorıyv nos 7
peisıav N duporsgn, sinep xallıarov esrıv;
ISA. Nai.
ZR. "Ag oVV To larpsvsche NOV Eorı, zo zal-
vorv ol largsvousvor;
IIQA. Ova Euoıys Öoxel.
ZN. AA opElıuov Ye. N yao; |
"IIQ2A. Ned. | C
ZR. Mesyalov yap xaxod analidrreiai, DoTE Av-
teiei Urousivar ınv dAyndova xal vyısd eivaı.
;s also: "die Antwort in Bereit- rıwl: 8.zu 4568. — . Önlov ÖN:
ıaft hast. vgl.Prot.348d. Das näml. Zori. Kr. 62, 1, 3. —
gentheil &mogeiv 462 b. — B. no... N: s. zu 460 a.
'@& » . . Asysıg: zudenRich- — 70 lurgevsoder: die ärztli-
n meinst du? Constr. Aysıg che Behandlung’ — 7 yao: =.
ag TOoVUg adınodvrag nagd zu 449 d. —
vg Öixaorag aysıy. — ÖdwW- C. darullcrrerer: näml. 6
vrag: C. 581. Kr. 56, 12, 1. Loaresvousvog wasaus dem vor-
:pnwl: 5. zu 454 d. — dın. angehenden ol largevousvor zu
90 NAATSNOE 4780
II24. Nas rag 0%; -
ER. ’Ap ovV:oUrags av negl Gene x sidaupovian-
Tog LvIEWNOS ein, lorgevonsvog, 1 und} nduvan den;
I2A. Anaov orL undE KAMVOv.
ZR. OV yag Toür: m sudarnovia, sg koıns, %0-
K0Ü ünahkayn), aAiı nv doriv ndR vn
IIR2A.”Eorı twüre.
D 22. Ti 68; a9Aucrepog wöregos Övolv- Audveon
xu%0V Eir Ev souarı eiT &v vorfi Ö largsvonevog a0
AmaAÄnttousvog ToV: !xaxov, 7:06: en dargevopevos,
Eyav..öd;
II2A. Daivsrol vor 0 Inrosv6nevog.
ZN. Ovnoöv 6 :ölanv dıdovaı Beyiorov. KOKOV
anaAdeyn nv, xovnolas;
II2A. ’Hv yao.
ZR. Eupgoviksı yap nov zo Benawordgovg :coLel
xal largıxn ylyveraı novunolag 7 de 1
IIQA.. Net.
zR. Evdaınov£otarog usv & dpa: ö un Pr KuHiaV
Ev Yuyi, Exrsiön. Toüro uEyIOToV TÜV. Karav Epavı,
ISA. Ankov On.
22. Azvregog önnov 0 dmaklerrdusvos.
IIQA."Eoınev.
ZR. Ovrog Ö’nvo vouBeronwerdg re xal Enınin-
Tousvog Hal Oiumv dıdove. :
entnehmen ist. a. zu Prot. 319 d.
— vyıei: Präd. zu dem bei „av-
Gıreisi zu Jenkonden Obj. KüTo.
Kr. 55, 2, 5. 6. — evdaıno-
veorarog: ist Prad. _ goyne:
‘von vornherein, daher in einem
negat. Satze “überhaupt. Kr.46,
8,2. C. 4054. 2. vgl. Apol 29 c.
— dnjAov 6 Orı: 8.20 4480. — 0%
yap toür’ nv evdaıuovie: denn
nicht dieses ist Glückseligkeit,
näml. jene, die wir meinen und
“bei unserer bisherigen Untersu-
chung meinten. Kr. 53, 2, 5.
— KRR0d anahhayn: ‘naml.
Befreiung von einem ı Uebel ; epex-
eg: Appos. zu TodTo. Kr 57.
10, 3.
D. nv: mit Bezug auf usb.
_ nv yap: s. zu 45l a, — öi-
RaLoTEgovg, nor: näml. row
ölunv dıdovrag. _
E. neyıorov av n.: ‘das
grösste der Uebel. s. zu 469 b.
9B TOPTIAE 94
I122.A. Nat.
282. Kaxıora apa Ei 0 EImv adınlav zul un anak-
Trousvog.
II2A. Dalveraı.
ER. Odaoüv oVrog ruyyaveı av ög Ava ulyıoıa
ıx0V xal Xp@uEvog usplorn adınla dranpaintaı Wore
TE vovdereiode unre noAdkeodaı une Ölunv Öudo- 479
1, WOrEO 06V ps "Apyticov napsoxevaodeı xal Toüs
Aovs Tvpavvovs xal HnTopas Kal Övväoras;
II2A."Eoınev. |
ZR. Zysdov yap Hov 0VroL, @ Agıore, TO avro
ımwengayusvo. Eiolv, DOrEQE Av el rıg Tolg meylaroıs
onuacı Ovvıoyousvog diamgdfuıro un dıdovaı dianv
v nepl TO OBur Aurgprnudıov vois largeis unds ie-
evEsodaı, Yoßovusvos, Woregavel als, TO HAEOHEL
L zo reuvsodaı, Or dAysıvov. N 0U Öoxsl xal GolB
TS 5;
ITS2.A."Euoıys.
ZR. Ayvoov ye, og Eoıxev,; ol0v Eoriv 7 vyisıa
dEE1N O@uarog. Kuvövvsvovdı yag &x Tav vüv nulv
soAoynusvov roi0droVv Tı norsiv wald ol nv Öianv
vVyovres, © IlAs, TO dAysıvov aurov xadogKv, XEÖg
to @pElıuov TupAag &ysıv nal Ayvosiv, 000 adAıW-
‚deregos: näml. an evdaıuo-
— Önnov: 8. zu 47d. —
: mit Bezug auf 478 a. — za
adınav: concess.; s.zu450 b.
weyıork, 5. zu 471 b. —
79 A. ’Aor- nageoaevaohe:
471 a, b, c. — TVoavvovg
Öntoges: anspielend auf 466
wo P. die Redner mit den Ty-
ınen zusammenstellt. —
ooneonvel naig: “wie ein
1ıd; eigentlich = @onsp dv
weis poßoiro. vgl. Kr. 69,
3. — naeohaı .. .: vgl. zu
ıa.—
B. &yvonv: schliesst sich noch
an den vorigen Satz an ‚Doneg
dv el rıs nri., das Part. &yvodv
enthält den Grund des poßeiode:
und des dıangdrreodun. — olov:
substantiviert; “ was für ein Gut.’
— c&eern: überhaupt ‘gute Be-
schaffenheit’ (das Gegentheil x«-
nie 477 b). — & Tov v. N.
@auoloy.: 8. zu 1477. — to ar.
ar: Erklärung von To10VE0V
zı, moLeiv. Ueber das Asyndeton
s. zu'450 b. — tvpläg &.:
ziemlich = zvgpAoi elvaı. Kr. 66,
1, 7. Demosth. Olynth. 2, 26.
92 NAATSNOE
TE00v E&otı UN Vyıoüs OW@uerog un Vyısl YUYY Ovvo-
Cxeiv, alla VadpK aa adinw xal avocin. OdEv xul
av naodgıv @oTE Öianv un dıdovaı lund’ anailar-
TEOdaL TOV MEYIOToV XXX0d, Hal XENURTE. naEROxEUN-
Eouevor zei 'piAovg xal Onmg av mov ag mıdavore-
to Aeysıv. el Ob nueig aANdN muoloynxauev, & Iloäs,
ag alodavesı ra Ovußaivovse dx tod Aoyov; 7 Povası
ovAloyıoaueda Aura;
IIQA. Ei um vol ys aAAwg boxei.
ER. ’Ap 00V ovußaive ueyıorov. xaxov N Adızia
xul To adıneiv;
IIQA. Daivsrai ye.
D. 22. Kal unvazellayn ys Epavı TOVTOV TOU x0-
x00 0 Öixnv Ödovar;
II2A. Kıvövveva. | |
Z2. To de ye un dıdovaı Eyuovn TOU xRX0U;
IIQA. Nat. | |
ZR. Asvrsgov oa Eorl ToV xuxadv eyes To
adınsiv‘ Tu Öf adınodvra um dıdovar Öixnv navıav
KEYLOTUV TE Kal NOWTOV Xaxav TEpUxEV.
IIQA.’Eoınev.
P2107 "Ag ovv zei Tovrov, @ piAs, NupEoßnTnoR-
sid” oVrag ayvauovwg Eyers, 104
avdgss Adnvaloı, S6TE rl. —
600... ovvonsiv: “um wie viel
elender es ist mit einer unge-
sunden Seele, als mit einem un-
gesunden Körper behaftet zu sein.’
Körperliche und geistige Zustände
werden oft als eine Gesellschaft
der Person bezeichnet, welcher
sie anhaften; 9000, yrjoc, dun-
Yin Gvveivaı oder Evvorneiv. —_
un vyıods ooucrog: d.h. un
vyıed oouerı. C.416. Kr.47,27,
1. — cadg&...: der tropische
Ausdruck wird “durch Beifügung
des eigentlichen erklärt. s. zu
447 a. —
C. zav moLodoıv @0r8 oo.
“bieten alles auf, dass u. 8. w.
vgl. Apol. 38 e. — Ozog..-
Atyeıv: Parallel den Objectence.
zenuar& und piAovg steht der
Finalsatz abhäng'g von zage-
GnevafousvolL. — TE ovußal-
vovra: 8. zu 459 b — fovla
svMloyıowuede: 8. zu 4ätc. —
ovuß. weyıorov aaxor : "dieUn-
gerechtigkeit stellt sich als das
grösste Uebel heraus.” Kr. 56,
4 — |
93
ev, 00 ulv ıov ’Apydiaov evdnıuovlkov zöv ra uE-
ra adınodvra dixnv ovdeulav dıdovra, &ya Of rov-E
wwziov olöwevos, eiT Agytlaog zit aAlog avdgWzmv
mioodv un Öldmaı Ölanv adırav, TOoVT® nEOONKELV
Aa elvaı diapsgovros tov Kllmv avdomnwv, xal
ı 20V ddızodvra Tod adınovusvov adALw@rEpovV elvaı
dd zov un dıdovra Ölanv Toü didovrog; od zadr 1v
: dr Euod Asyousva;
I12A. Net.
ER. Ovnodv arodedsınru Orı aAndıj EAkyero;
IIQ2A. Dalveraı. |
ER. Elev‘ el ovv du taüıa"aindn, & IMois, tigugo
ueyain xosla Earl ins Önrogunis; Ost ulv yag On
: av vöv @uodoynutvov avrcv Eavrov ualıora pv-
Treiv On@s un adınnası, as Inavov aaxov EEovre.
’Y00;
II2A. IIavv yes.
32. ’Eav de ys adınon N avrös Zä2os vs DV.
' ander, aurov Exovra idvar Exelde, OMoV ds Ta-.
ra dwosı Ölanv, apa T0V Öinaoımv, BOTEE Han
v lateov, Orevdovra Orws un E&yypovıodtv To vo-B
ma ns ddıniag UnovAov nV Yuynv zoımos al
larov' n nos Akymusv, o IloAs, eineo Ta MEOTEE0V
0B TOPTIA2.
D. zal unv: s. zu 4652c — 9.
ye: 8. zu 448 a, — devre-
vi vgl. zu 478e. — "Agy. &Ü-
orisor: 70 d. fl. —
». T& HEYLOTO adınodvze :
.471b: dnel ra ulyıore 10:
ev; c: fte ueyıora nöt-
'%0@g. Ueber die scheinbare
rfectbedeutung von adına C.
3A. Kr. 53, 3. vgl. 447 b.
TodVvavriov: “im Gegentheil.’
zu 468 b. — zovrw mooon-
vadılo elvaı:
180 A. elev: s. zu 466 c. —
row Eavrov @vA.: Kr. 52, 10,
Kr.55,3,1.— |
UDeber die Ergänzung eines
allgemeinen Subj. s. zu 456d. —
önog un adınnası: Ueber den
Indie. Fut. s. C. 553. Kr.'53, 7.
2. Ms.. . Egovre: s. zu 448
e. — Inavöv: 'viel genug” (satis
multum); in ‚dem Sinne von sehr
viel. — 0% yde: “nicht wahr?’
Kr. 69, 14, 8. C. 636 d. — av-
zöv € lven: regiert von dei. —
ra0& Tov din.: „epexeg. Appos.
zu Eueioe. won:o r. T. la-
toöV: ‚mit Bezug au 478 2. —
B. Oros .. . dviarow: vgl.
Ovid. remed. am. 91. Principiis
94 JIAATQSNOZ 480 B
uevsı nulv OnoAoynuata; 00x Avdyaın taüra Exslvors
ovrW ulv Ovupwvelv, KAAmg ÖF un;
II2A. Ti:yap dn Yüusv, & Zwxparss;
ZEN. Eri ubv ago ro anoAoyeisder Unte ig adı-
xls Tg aVrod N yoriav n Ereipov N zelday A 70-
zoddog ddınovans ou Zojsıuog ovöLV N Gyropian yuir,
Co Iläis, si un sl rıs UmoAapoı En vovvavrlov, Karı-
yogeiv Öslv ualıora ulv Eavrod, Eneıra ÖL xal vov
olnslov nal av KAAmv, Og Av ael Tav plAmv Tuyyarı
adınav, al un anoxgurreodar, al Eis To PavEepov
Aysıv ro Aölunuc, iva do Ölunv xal vyıns yeyara,
dvaynafsıv 2 nal avrov al Toüg aAAovg u amoösı-
Adv, aAlc wageyev pÜsave xal avögelus, DOXEp TE-
uveiv Kol KRELV inuos, zo ayadov ul xaAov ÖLoxovze,
Dun ÖmoAoyıköusvov ro dAysıvdv, day wEv ys rAnyav
akın Ndırnaas N, tunteıv napeyovıa, Ev Ö8 Ösouon,
Ösiv, &av 63 Enuias, anorlvovra, &av Od Pupis, Pev-
yovra, dav 68 davarov, anodvionovre, KUTOV NEBTOV
Ovra #07 y0goV Kal KUToV xul zov ciAov olxsiov xal
eni TodTo yowwsvov ty 6nrogixt, ONWg dv xoradnAan
ToV KL yUdTav yıyvonesvav anahlarravraı TOV WE-
YVEOTOV KRXOV, adındas. ‚yapnev 0UTag 7 uN Pour, d
IloAs;
obsta! sero medicina paratur, Cum ;
mala per longas invaluere moras. _
— gevsı Nuiv: uns (unwider-
legt) feststeht, ausgemacht bleibt.
Phaidr. 253 d: nadaneg | Ev aoyn
zen 7 dızılounv Yuynv EndoTnv,
nal vov Er NV TadTa We-
verw. Krit.48b. — dvdyun: S.
zu 450 a. — &zl ud. 10 am.:
rl mit Acc. zur Bezeichnung des
Zweckes s. Kr. 68, 42, 3. — 10.
ovötv: Kr.46, 4, 4. — dl un el:
“ausser wenn z nisi si. 0.639, 1.
Kr.65, 5, 11. F. Schultz lat. Spr.
8.226. A.3. —
DR}
©. Enl zodvavriov: näml. yon
cınov siyaı nv EnToginm.
Hierzu bildet dann der ebenfalls
von vmalapoı abhängige Inf. dsiy
»at. eine erklärende App.: "man
müsse nämlich . . "— zagdgew:
s. zu 456 b, — nVoavre: ‘mit
geschlossenen Augen, d.,i. ohne
nur auf die Schmerzen zu ach-
ten, 0 dmoAoyıgauevou zo al-
YEIVOV. — TEUVEIV %. XAEN:
. vgl. 456 b. —
D. nA. aın ndın.: ‚zu, wi
b. — gvyas: ‘Verbannung. _
xal T. dAAOY 0.: 8.2uU473 d. —
-TOPTIAZ. 95
IRA. "Arona uev, 0 Zoxgares, Eworys doxsl, toigE
y Eungoodev los 60: ömoAoyelzau.
ER. Ovdxoöv 7 vensine Avreov N Tabs Avayın
aivaıv;
2A. Nail, toüro ve odras z Eyeı |
ER. Tovdvavılov dE ys av neraßahövre, - 777)
wa nass morsiv, slT EXD90V eirs Ovrıvoüv, dav
v un avrög adızjza Bro .Tod 249900 Toüro ubv
svAnßnreov" Eav Öt &AAov adınn) © EXME05, mevıl
© TagLOKEVAOTEOV xal nogdTrovee xal Asyovre,
un .d® dixnv. unde E10 age c0W dınaoriv. 481
y By, ungavnzeov, OnWs Av dıapupy xal- un
lunv 6 &ydgos, AAN dav rs ygvolov nonaxds N
WWro: "zu diesem Zwecke’ drückt. ueraßalav (intrans., Kr.
08. — adıniag: 8.2u 467 e. :
'uEV: s.zu 447 ce. fin. —
GTONE ... önoloyeizat :
}gernd und wie noch zwei-
long!) gibt P. zu, dass diese
ine consequente Folge(owo-
os) aus dem Vorigen sind;
:aber zugleich, dass er nicht
ugt ist, sondern ihm diese
ungereimt (&ton«) erschei-
vgl. die Aeusserung des
les 513 c.) ooı Dat, eth.
ill ich dir zugeben. — Av-
wie Avsıy OvvOrnKag, vo-
lso “aufgeben, niederlegen,’
Prot. 333 a. Ueber die
. Kr. 56, 18, 2. C. 596, 2.
‚Balve: s. zu 459 b. —
vtiov arA.: Vorher war
die Rede, wie man die Rhe-
zebrauchen könne, um sich .
und Freunden gutes zu
dass nun zu der entgegen-
ven Seite ihrer Anwendung,
h um Feinden übles zu
übergegangen wird, ist
ücklich durch die gehäuf-
usdrücke rovvarlov (s. zu
1, &d ueraßeAövre ausge-
52,2, 7.oder mit Ergänzung eines
allgemeinen Obj. zo zeäyue),
‘indem man die andere Seite der
Sache hervorkehrt, nämlich die
Anwendung der Rhetorik zum
Vebelthun. Der Acc. ueraße-
Aovra erklärt sich aus der Constr.:
ei ö’ aga toövavziov dei Tıva
peraßalöven ı nands noLeiv ach.
— el don dei rıyva a. rn.: wenn
etwa; was aber in dem Früheren
hinlänglich abgewiesen wurde. —
&av... edAeßnteov: ist parenthe-
tisch zu fassen. Durch da» ö8 @2-
Aov adıny 0 &yWoog wird sodann
in den Hauptgedanken zurückge-
lenkt, so dass der ‚Zusammenhang
ist el&g« dei tıva HOAÖS MOLLY,
eiv de ÖDT., zavı) TOono me-
080x2va0T809. — adrög: bezieht
sich auf das bei dei... moısiv
zu ergänzende allgemeine Subj.
vgl. 456 d. —
481 A. &199 m. z. Öinaornv:
mit Rücksicht auf 478 a. — Orwg
&v diag.: 8. Kr. 54, 8, 4. C.
531 A. — div ze... div ze:
Kr. 69, 25, 1. C. 627. vgl. site
. eis 468 de — anodıda:
96 HTAAT2NOZ
&81A
zoAv, un anodıda Toüro aid Eywv avakllaxyraı xal
eis Eavrov al Eis ToVg Eavrod adlaang anal ads,
av te Havarov ükın ndınyaag 7, Onag un) anodavei-
toi, ucAıora ubv undenorse, aAl ddavarog Iarar xo-
vno0s @v, el Ö8 un, Onwg wg nAslorov 100v0v Buwer-
Brei TOLoÜTog @v. En) ra Toiwüre Zuoıye doxel, & Ill,
7 6mrogien Xonaıwog elvaı, Enel TO yes un weilors
adızslv 0v ueyain ris uoı Ödoxei n yosla avrıig sivan,
ei 07 xal Zorı rıs yoela, og Ev yE Tolg n0008EV oV-
deu Epdvn ovoa.
KAA. Eint uoı, © Xaugepiv, onovdafsı ravıe!]
Zoxodıns n malkaı;
XAI. ’Euol ulv Öoxei, & Kaikixisıg, Ureopvas
orovöafeıv‘ oVötv uEvror 0lov TO aurov Eowrarv.
KAA. Nn toüg Beovg aAR Enıdvuo. sind wor, Ö
Zwxgares, N0TE00v de Yausv vuvl onovdafovıa 1
naltovie; el ulv yao onovöatsıs TE Kal Tuyyavsı
s. zu 471 b. — eig E&avröv: eig
zur Bezeichnung des Zweckes
Kr. 68, 21,5. C.449d. — 6.un
drodaveizn: s.zu 480 a. Ueber
die Bedeutung von anodvnoneıv
vgl. 469 b. — walıora: "am
besten; ‚wo möglich. Ueber ud-
Aare uev...., etdtun se. Kr.
65, 5, 12. — Toıovrog: näml.
TOVNO0g. — |
B öni...:s. zu 480 d. —
ueyain rıs: vgl. zu 456 a. —
el önxal...: ‘wenn es schon
auch nur irgend einen Nutzen der-
selben gibt.’ dr} hebt das Hypo-
thetische der Aussage hervor. Kr.
69, 17,2. Ueber x«l im hypoth.'
Satze s. zu 458 b. —
eine wor: Kallikles tritt mit
einem ähnlichen Gedanken wie P.
(461 b.) in die Unterredung ein,
nämlich mit dem Zweifel, ob S.im
Vorigen seine wirkliche Ueberzeu-
gung ausgesprochen habe. Cha-
rakteristisch ist dabei für K. die
Ruhe der weltmännischen Ueber-
legenheit, mit welcher er diese
Frage an den begeisterten Ar-
hänger des 8. richtet. — 00V
dagsı ravzae 2.7 zalger: "ag
diesS.im Ernste oder im Scherze.
Ueber den Inhaltsacc. s. Kr. 46,
6, 3. Zu onovödakerv und dl.
ev vgl. Phaidr. 234 d: doxa®
ydo 001 nalgsıv nal 0071 doxov-
Öanevor. — ‚Ewol uev: 8. zu 454
d (ofonan u8v Eymye). — ovölr
garay: s. zu 447d. —
.C. vn tovug 9.: 8. zu 449 d.
— aA Emıd.: Das abbrechende
ale (s. zu 449 2.) findet sich.
in’ raschen lebhaften Erwiederun-
gen, sowohl affirmativen, “aller-
dings, freilich, ja (vgl. 449 a
466 c. 488 b.), als negativen,
‘nein, 463 de — Yauss: s. zu
TOPTIAZ. 97.
e dAnd Ovıa & Adysız, Aldo u 9 nuov 6 Blog
mgappEVog av Ein ToVv AvdpWrmv xa) Kavın Ta
la npdrrousv, og Loınev, n & Ost;
ER. 2 Kaillnlsıs, ei a7 vı NV Toig dvdowzoıg
$, Toig udv KARo vu, rolg O8 GAdo Ti, TO avro,
tig nur Idıov tı Enaoys zadog 7 ol aAdoı, 0VxD
v 6adıov Evösitacdeı Ta Erigw To Eavrod zud-
. Ayo 0’ Evvonoas, OT &y@ Te Kal OU vöv ruy-
EV TRUTOV TI NENOVDOTEG, SEWVTE ÖVo Ovre Övoiv
905, &ym ulv 'AlxıBıadov Ts Tod Kisıvioy xal
soplas, 0U Ö8 Tod ıs Adnvaimv Ömuov xal Toü
Adurovg. alodavounı 00V 60V Exaorore, “also
' ÖsLvod, OT 07006 Av PT ov Ta Maıdıxa zul org
— 08... onovdafovre:
56, 7,3. — Aldo u m:
55b. — av avdowunwev:
. zu numv. 8. zu 459 e.
. . Öidaonalog) — ToKr-
: Der Indic. wird durch
eisatz ag £oınev dem po-
en Optat. an Bedeutun
gebracht. xal zeavıoe, &
'oueV, Eoıne T& dvavıia
(fast = ein dv ta dvarv-
| & dei (näml. nudg weat-
Zu rndvre ra Evavıla in
zeichneten Bedeutung ganz
egentheil’ s. Kr.50, 11,10.
ot. 317b. — ed um ara.:
. el toi dvdgmmoıs un
905 Tı TO aUro, roig ubv
zı, toig O% @Alo rı, aAld
‚ did» rı Enaoye nados.
den Menschen widerfährt
8) ist der Art nach dasselbe,
ber bei dem einen diesen,
om andern jenen Anlass;
ebe z. B., bei allen dieselbe,
i dem einen diesen, bei dem
ajenen Gegenstand. Darum
: möglich, dass einer den-
nd (ncdnuo) des andern
. —
I. Gorgias.
D. "Alrıßıadov: Ueber das
Freundschaftsverhältniss des S.
zu A.s. zu Prot.309 a. — rov. RA.
u. od II.: näul. vlov. C. 409.
Kr. 47, 5,4. (Vgl. unten c: 709
IIvgıhaunovs veavlav.) Von
Pyrilampes sagt Pl. Charm. 158
a. IIvgiAaunovg tod aov (des
Charm.) Helov oddsls av &v
tn Nnelgo Adyeraı nalllov nal
ueltov dvno Ödkaı elvaı, Öoc-
nıg Euzivog 7) maga ueyar Ba-
oılda N. nag GAAOV rıva Tov
&v ıj Aneioo noeoßsvmv Apl-
x»ero. Auch sein Sohn Demos
(in des 8. Worten r00 re A. url.
liegt ein unübersetzbares Wort-
spiel. vgl. 513 b.) wird als sehr
schön, aber auch sehr weichlich
von Aristophanes (Wespen 97 ff.)
erwähnt. — alodavounı 0. 00V
.. .: 8. Kr. 47, 10, 10. vgl. C.
420. Indem nun regelmässig ge-
sagt werden konnte alo#«voual
cov Orı od duvaocı oder aidde-
voual Gov 0U Övvankvov, ist
hier eine ungenaue Mischung die-
ser beiden Constructionen einge-
treten: alodavoual cov OT4 OV
Övvausvov, alla uweraßaligpE-
7
98 HAATSNOE 481D
Eav 9 &ysıv, 05 Övvausvov avrıldyev, AAN vo xul
xoro ueraßaAlouevov‘ Ev TE 7 .Enninoie, Ev Ti 000
Aeyovros 6 Önjuog 6 Admvalov un pH ovrwg ‚Eye,
ustaßaAAousvog Akysıs & Ersivog Bovisreı, xul 7008
tov IlvgıiAaunovg veavlav ToV KaA0V TOüTov Tora
Ersoan menovdag‘ Tolg yag av naudırav BovAsvuno
te xal Aoyoıg o0y olögT el &Evavrıovcdhe., Gore, El vis
Gov Asyovrog Exdotore, & ÖLE Tovrovg Adyeıs, Havud-
or @s Arona Eorıv, Iowg einoıs dv avra, el BovAoio
482TaAndn Asysıv, Oti, El un tig mavosı Ta 0a maudınd
TOVTWv ToV Aoywmv, oVOL OV navası zort radra Adyar.
vowse Toivvv xal NaQ EuoV yonvar Ersoa ToLeüre
axovev, xal un Bavuate Orı Eya tadra Adym, aAln
nv gıAodoplav, Ta due nadınd, Ma5CoV Tadra Adyov-
vav..Akysı Yao, @ plAs Eraige, del & vOV &uod &xovans,
xal uol Eorı Tov ‚Eregmv aaudınav. zoAd Nrroy Eu-
aanKTog‘ 6 uEV vao Kiswvisıog 0drog @AAoTE &AA0V
B ori Aoyav, N 68 YıRocopia del av dran‘ Akyaı öb
& 00 vüv davudkaıs, zagjode Ö8 xal avrog Asyouf-
vov. Aehnlich Apol. 37b. — Ta 482 A. zavosı.
naıdına: "Liebling; bezieht sich
sowohl auf das athenische Volk
als auf Demos. Ueber maudırnd
8. zu Prot. 315 e, —
E. advo xal KLiZE “auf und
ab, hin und her. s. zu Prot. 356
de — 6 Adnvalov: wird durch
seine. Stellung nach 6 dnjuos
(vgl. zu 451 8.) zu einer von
Anuog 6 IlvorAaunovg unter-
scheidenden Erklärung. — ung:
vgl. zu 450 d. — ToVrov: 8. zu
470d. und zu 452e, — roımür«
Erega: anderes (Erega) derselben
Art (roı&vre); wir pflegen in
solchen Fällen nur die Gleich-
artigkeit zu bezeichnen: “er geht
es dir auf dieselbe Weise. vgl.
482 a. — ovy olos T el &var-
tuododen: Wiederholung des obi-
gen 09 dvvausvov aurıleysiv,. —
. A0yav:
e. Kr. 47, 13,7. vgl. C. 419. —
navoe .. . Atyav: 8. Kr. 56,5,
2. C. 590. Tevre deiktisch mit
Bezug auf drona.. — a gilt
Ereige: ironisch traulich, wie &
pihE Ilole 465 d; o "yaE 471
d; @ &raige 473 8; @ pläe 479
d. — Eunimurog: “unbeständig.
Lys. 214 c. TOVG, KAXOUG BN-
demors ouolovg und adroUs
adrois elvaı ald unAnKToUS
te nal aoradun rovg. — allore
aAlov Aöymv: Führt bald diese,
bald jene Reden. Der Gen. ähn-
lich wie in 9 adrns yrauns
eivaı, Kr. 47, 6, 10. Ueber den
Charakter des Alkibiades s. Ein-
Teilung, zu Prot. $.39. S. 50, fin.
B.&... Bavuafeıs, zapi-
od 3: Aus der relat. Fügung
wird zu einem unabhängigen Satze
i | TOPTIAE. | 99
.n ovv Eueivnv EEileykov, Onsg &prı EAeyov, og
© adıneiv dort xal adınodvra Ölaiv un dıdovaı
vrov Eoyarov nauxov" 7 el Toüro Eaosıg avelsy-
„ ua T0v xuva 10V Alyuaılav Heov, 00 001 Öwo-
josı Kallınljs, @ Kaiklaisıs, aid diapwvaocı
zevı. co Plo..xalroı Eyoys olucı, oa BeAtıore, zul
Avpav uoi xgElrrov elvaı dvapuoorelv Te xal Öıa-
iv, nal X000v © Xognyolmv, xal nAslorovg dvdon- C
3 un öwodoyeiv uoı aAR Evavıla Adysıv uaAdov 7
Ovra Eul duavro Acvupwvov eivaı xal Lvavıia
Lv.
KAA. 2 Zwxoarss, Öoneis venvızdsodhear, dv Tolg
us 05 AÄNdOS Önunyooogs @v' xal vüv raüıa Ön-
segangen. s.. zu 452 d. Kal-
; verwundert sich über das
bniss des mit P. geführten
räches (480 f.), und doch war
‚hrend des Verlaufes des Ge-
'hes (Aeyou&voısg, Part. Prüs.
451 c. Kr. 56, 10, 1.) zu-
n und hätte gegen vermeint-
Mängel des Beweises Ein-
!he thun können. — dxslvnv:
. nv gılocoplav EEsley-
s. zu 468 a. — OrEQ de
“widerlege das, was ich eben
'; in der durch og sich an-
essenden Erklärung folgt aber
: der Satz, der zu wider-
en, sondern jener, der durch
Viderlegung zu erweisen
.— ud... vÜeov: Seiner
!hnlichen Betheuerungsformel
u 461 a. fin.) gibt bier $S.,
nur scherzbaft, die Ausdeu-
,„ als ob hierbei Anubis, der
len Aegyptern vorzüglich zu
polis verehrte, in Menschen-
‚lt mit einem Hundskopfe ab-
dete Sohn des Osyris und
Nephthys, gemeint sei. Erst
el späterer Zeit verpflanzte
sich auch der Anubiscultus nach
Rom und nach Griechenland. —
0d coı öu. K.: Der Gedanke
‘du wirst-mit dir selbst nicht
übereinstimmen, erhält durch An-
wendung des Namens statt des
Pron. der 2. Pers. (Kr. 51, 5,
2.) und die unmittelbare Stellung
des Voc. dazu, einen lebhafteren
Ausdruck. vgl. Phaidr. 228 a. &
Baidoe, El &ym Baidoov (d. i.
0) &yvoa, nal &unvrod Emulk-
Anoucı. Mit der ganzen Stelle
vgl. 466 e. — .
C. X. ® yoonyoinv: 8. zu 467
d. (709 &. yonuarıouov 70.) —
nıelotovg avdo. un öuoA.: vgl.
472b, c. — ud4lov: Nimmt die
Comparativbedeutung von xg8irT-
ov wieder auf. Kr. 49, 7,5. —
vervıevecher: "übermüthig sein,
nach Art eines ungezogenen vea-
viag. Phaidr. 235 a. xal dpel-
vero Ön woı veavıeveohar Edmi-
Ösınvuusvog og olög Te av Tadra
Ereoong re nal Erdomg Adymv du-
pordowg elneiv ügıore. Hor.
8.°p. 246. caveant F'aunt, ne ni-
mium teneris juvenentur ver-
r*
NAATQANOZ 482C
10
umyogsis adrov zadövrog IIöAov zadog, Oxsp Top-
ylav xaunyogeı 796g 08 madelv‘ ipm ydo zov Top-
rlav Ipwrajusvov Und vo0, Ziv aplanıaı za aurov
u, Emiorgusvog ı& dixma 6 ınv bmrogianv BovAops-
Dogg nude, sl duddksı adrav 6 Topylag, aioyuranva
auzov xal gavaı ddakeıv did zo EBog zav avdom-
av, Or dpavanzolsv &v sl rıg un pain‘ dıd du zav-
ugy vv ÖuoAoyplav dvayraokivmı Evavıla aizov ish
älnsiv, gb Ö8 aurd zoüro dyanav. zal V0u xarspäia,
üg yd wor doxsiv, Ggdäg Tors‘ vov ÖL mddıy adzos
zadrov rodro Enads, xal Eymye zur wurd roüre ovx
üyapcı IloAov, örı 60 Ovveyagnas vo ddısiv alayıov
Eelygı zoo ddıslader‘ dx Taveng yap av ig Ömodo-
ylug adrög Uno vod ovumodıadels Ev rols Adyoıg due-
aropia®n, aloyuvdelg d Evocı einehn. od _yag 15 övn,
& Zuxgeres, eis roinüre Äysıs pogrmk zul Ömunyo-
Polos. — &s y& wor done:
Ueher den absoluten Inf. mit os
Kr. 55, 1, 3, C. 564. vgl. zu
sis. — üs dindäs: ‘in Wahr-
heit, 519 d. — dnunydoos: K.,
der selbst ein echter dnunyd-
005 ist (vgl. 481 d. ff£.), erklärt
splfsamer Weise den S., den
entschiadensten Antagonisten die-
ser Yolksredner, für einen sol-
cheg. — xal vor: a. zu 449 m
— Wenyai näml. 461 b. —
zeög od: “dir gegenüber, d.i. in
jem Gespräche mit dir. Kr. 68,
39. 4. vgl. C.467 C, b. — da
2. . uaßeiv: ‘wenn derjenige,
yelsher die Redekunst erlernen
will, zu ihm kommt, ohne das
rechte zu wissen. — ”
D: 6 Togylas: wird zu volle-
rer Dentlichkeit wieder aufgenom-
me, nachdem Topylas vora
ing; ebenso das folgende aut.
— Pavai AB.: 460 8. — auzv
fra: Ueber das pleonsstische
durog vor dem Reflex. s. Kr. 51,
2,1. — ob... dyamäp: vgl.
461 €. int. — xareylcd: näml.
450 b, — zdre: 461 bh, —
taseöy zoörg: und gleich darauf
xar’auro roüza hebt nachdrück-
licher den einen Punkt hervor,
auf den Kallikleg sgine Entgeg-
nung stützt, nämlich 98 sei wider
Gebühr zugestanden, dass Un-
rechtthun schändliche ist als Un-
rechtleiden. — odx dyanaı I:
“jobe mir den P. nicht; bin nicht
mit ihm zufrieden” Ueber die
Construct. 8. 449 d. — ovvega-
amae: 474 0; 475b. —
E. & zavıns... suoloylas:
s. zu 477 c. — Zuesroniohm:
“wurde ihm, der Mund, gestopft;
eigentlich “der Maulkorb ange
legt.. Doch zeigt di Verbindung
mit.dem dayon verschiedenen Bilde
BRUEODHORgE, dass die Grund-
bedentung zurückgetreten int. —
alogwuaris ... -
elzsiv: "von
483 B TOPTIAZ. 40
gıxk, psy op Albany Öraietıv, & plan br dk
dr, wird, von Öl. ös ı& woind BL aöra ivudthe
dariphoız Worlo, N TE. Yuwig Kal 0 vonde‘ dus od» Fig’
sdagärizen va un vol Adysıv Ener vor; dvapieie- 483
teraı bvarıla Akysv. 8 87 wal 6u ode ro Holöv
oravevönkig Krroveyeig £&9 vois Aoyorg, dav per tes
xaru Yönov. Adyy, Kara ploıv Urepwriv, Hav :Ö% Xu
zig Pibsas, T& Tod vonov. wored avrlna dv wodtoıs,
To adıxsiv rs nal To adınsiodeı, IlwAov ro xark d6-
uov aloyıov Aeyovros, u 70V vouov Zdrkiundes ara
yvan. pvaa ulv yap Kür aloyıov Esrıv One dl
KaxıoV, TO «öınsiaden, You ÖL 16 Aödınetv. vudt HAB
avögds Tour y dorl ro Kadınna, ro Adınelada, UA
avöpunddov zıvös, © Apibrröv dam vodrdvn # Ei,
oBri5 Adızodusvog al Aponniunıköousvog um OobonRe
dosiv aurös aörs Bonderv und Ali od Av hir.
AAR, olpee, ol tiBeusvor Tods vdpovs ol aedevers
Scham gehindert seine Gesinnung Gesetz. Kr. 68, 25, 3. — Ume-
auszusprechen.’ Kr. 56, 6, 5. C.
594, — sis eo «uTeL & EI5 P0Q-
- Tina: ‚„yel-a61 e.(dAM sig va nA.)
— Yyaoxwv. : vel. 457 e; 458
a. —d& _gior .. : Erklärung
‚zu TovKdTa ogrınd *. dB. — üs
z& wolle: in den meisten Fäl-
len; gewöhnlich. Kr. 69,63, 5.C.
. 44. — PURIR.. .vößog: epexe-
get. Appos.zu teure. Kr. 57, 10,8.
483 A. bvasıla: männl. aus
oder adroig: “widersprechendes.
— toöro rö 00pay: Appos.. zu
[2 vgl. zu Prot.313 a. — copoR:
“Eunstgriff, gleichbedeutehhd mit
sopsope. — Kaxoveysis &r rors
- Aöoyorg: “du verfährst unredlich,
&bervortheilst in deinen Reden.
vgl. 467 b. den ähnlichen Vor-
wurf des P. (oy&rAıa Atysıs xel
UNEEYU.) — Kaeı wouor: "mit
Beziehung (in Hinblick) auf das
0oToV: drsgmsn heisst “so fra-
gen, dass man unvermerkt etwä
anderes untersahiebt." — 76T
9.: näml. Asy .— edrlia: 8. gu
ec. — 0VTOW V.... PU-
oıw: d.h. du verfolgtest (benätz-
test zu Folgerungen) das, was
in Rücksicht auf das Gesetz ge-
sagt wurde, als ob es vom Stand-
punkte der Natur aus gesagt wäre.
— 10 adsneiches: vgl. zu 467
e. (od18 .. ) _
B. audgös:“ eines echten, freien
Mannes; im Gegensatze zu ii.
dounddor, denn der Sklar be-
findet sich nicht im Besitze ‘der
vollen Menschenwürde, er ist im-
mer zaig. — ardo.r.: Das un-
bestinnmte ig steigert noch das
Verächtliche des Ausdrucks. +
adrös avra: 5, zu 482. d. +
dal: 0. zu 449 d. — of rıBi-
JIAATRBNOZ 483B
‚102
vdomnol &icı xal ol moAlol. neOg aurovg 0VV xal 10
avTols GVupEpov Tovg TE vOnovs Tidsvrar xa& Tovs
Cenalvovg Eraıvoüdı zul TOUS Yoyovs YEyovaıv, &4p0-
. Boüvrsg Toüg dopwusvssregovg Tav LvdgWnwnv zul Öv-
varovg Ovrag nAEov Eysıv, iva un avrav nAgdov Exo-
cv, as aloygov xal &dınov To mAsovexrelv, xal Toöro
&orı To adıneiv, to nAdov ToV aAAmv Enreiv Eye‘ aya-
zaoı ydg, olucı, avrol av To loov &yacı Yavdorepoı
Ovrss.
‚dia taüra 67 voum ulv Toüro Kdıxov xal aloyg0v39
Atyeran, to nAgov Enreiv Eysıv ToV noAldn, al adı-
‚D:#siv &üro naAovoıv' n ÖE Ye, olmas, yvois KUTN Ano-
'yalvaı adro, Örı Ölnnıov Eorı rov dusivo Tod yelpo-
‚vog mAEov Eysıv xl TovV Övvararegov tod Aövvarw-
zegov. Önkol Ö% taüra zoAAyod orı oVrag dysı, al
&v tots aAloıg fwoıg xal To v AvdoWdnwv Ev OAcıg Tals
noAscı xul Tolg YEvscıv, Oti OVr@m TO Ölinaıov xExgı-
za, TOV ngelıro Tod NTrovog dogs xal nAEov Eye.
wevor . . .° ist Präd. (Kr.50, 4,
credo. — pavAoregoı: näml. 09
14), ‘die Schwachen . . ‚sind es,
Eogmusvecrigwv nal. Övvarar
welche die Gesetze geben.’ 0.380. övrov zAEov Eyeıv. — Ovreg:
Ueber die Bedeutung des Me- s.zu 450 b. (odoas). — nalov-
dium sidsche. vouovg C. 479. sw: näml. of noAAol. —
— zoög adrovg: ‘in ihrem eige- . ö8 yer 8. Zu 448 a. —
nen Interesse. vgl. Kr. 68, 39, 5.
C. zoös Enalvoug dm. x.
Toüg Yoyovg "äy.: “ertheilen
ihre Lobsprücheund ihre Rü-
gen. C. 400 a. Kr. 46, 5, 1. —
nı8ov Eysıv: "etwas (an Macht,
Besitz, Ansehen u. dgl.) voraus
haben. Gleichbedeutend damit ist
miEoventeivy. — Aal TOVTO .. .:
“und darin besteht’ u. 8. w. —
16 ... Eyeıy: Appos. zu Todro.
e. zu 469 ©. — ayanaoı: "sind
zufrieden. — oluaı: Nicht sel-
ten gibt dies parenth. olunı dem
Satze ironische Färbung. Aehn- .
liche Bedeutung hat im Latein
adrn: “selbst, an sich, nämlich
in so ferne sie noch nicht durch
Vorurtheile und willkürliche Sat..
zungen verschroben ist. vgl. Kr.
51, 6, 7u. 8 — fwoıg: leben-
digen Wesen. s.zu 453 c. — arı
“näml. dass es gerecht ist,
u.8.w. 8. zu 467 e. vgl. Kr. 57,
10, 15. — Öönloi: “es zeigt sich.
vgl. zu ‚Prot. „329 b. Kr. 61, 5,
7. —' On oo r. Ö. nen. : er-
klärende Appos. zu or odrag
Eyei. — xgeltco: wie im vorher-
gehenden Satze auelvo, gleichbe-
dentend mit Övvarwregoy; de-
gegen TNjrrovog (und zeleovog)
TOPTIAZ 103
zip dıxain zo@usvos Begfns Ent vo Eirade E
dravosv n 6 narne avrod End Zuvdasn — ahld
@ äv tig &yoı toiwüra Adysıv“ AR, oluaı, ovroL
: PVCLV nv Tod Öıxalov Taüra medrrovss, xalval
Ile Hor& vouov ye ToV ig Pudens, OU uEvrot laws
Toörov, 09 nusig nÄdtrovres Tovg. BeArlorovg
eopwueVveoTatovg Numv auzov, &x vEnv Aaußavov-
MorEg Adovras, Karenadovres Ts xal Yyonrsvovrsg 484
ÖovAovusda Adyovres, ag To I00v yon Eyeıv xal
0 dorı ro xaAov xal ro Öixaov. davddys, oluaı,
v Inavnv yevnraı Eymv Avip, navra Taüre dno-
usvog xul ÖLangonkas xal bıapvyav, KaTanarnoas
perega yoruuara xal: uayyavsvunte zul Enwöas
VOWOVS TOUG HAPE PVC Knavras, Eravaotas Avs-
Svvarwregov. — nolo,d.
“mit welchem Rechte’ —
ng - : Wie oben (470d.
seine Meinun gdurch ein be-
es Beispielbegründen wollte,
:ht hier auch K., ganz un-
durch die Entgegnung des
1 e. ff.), dass dieses KaQ-
odaı kein deAkyyeıv sei,
ınliches Verfahren. —
Ent ınv E.: Kr. 68, 42, 1.
=: ° oder — (doch wozu noch
'e Exempel?) könnte doch
u. 8. w. K., eben im Be-
derartige Beispiele mehr
rählen, besinnt sich, dass
ı der allzu grossen Zahl der-
ı specielle Anführung zweck-
Are. — uvola: Kr. 24, 2.
- dAAd: 8.2u 4498, — 0V-
näml. Xerxes, Daeios und
hnen ähnlichenEroberer. —
x Ala: s. C. 643, 16. Kr.
1. — al... nord vouov
‚: “und allerdings auch
dem Gesetze, nämlich dem
stur, freilich nicht (od
ı) nach dem u. s. w. —
nAatrovreg: bezeichnet verächt-
lich die Gesetze als willkürlich
zusammengesetztes Machwerk. —
” vEwv: a pueris. Kr. 68,17, 7.
C.453 b. vgl. F. Schultz lat. Spr.
208. — Auußavovreg: “überneh-
mend, näml. zur Zähmung und
Abrichtung. ‚vgl.Apol. 18b. Dem
Part. Anußavovreg ist narend-
dovres u. yonr., diesem xazadov -
Aovueda übergeordnet: Acuße-
vovreg ‚nurengdouey al Yon-
TEVOWEV, KORTEndÖovTsg x.Y. ‚RO-
radovAovuede. Ueber xar« in
narengöcıv (besprechen, incan-
tare Hor. Sat. 1, 8, 49), KaTa-
Ödoviovsdaı s. zu 472 8. —
484 A. @rroosıodusvog: drro-
osteotaList der gewöhnliche Aus-
druck von Pferden, welche ihren
Reiter abwerfen. Xen. Kyr. 7, 1,
18. 6 Ennos opadagov drosels-
toı cöv Kögov. Ebenso wird
diagonyvvuı von dem Losreis-
sen der Pferde gesagt. IL. 8,
506. &s Ö’öre rıg orarög Eros
dnoornoag, Ent pdrvn dsouov
eropeonä&us Bein nedloıo
104
HAATNOZ
AHA A
gan dsanorng nuerepos 6 dodios, al dvraöde EEi-
BAapıe 10 is Puoens Ölauıov. .doxei ÖE wos ul Aiv-
dupos äseg sy Ayo Iudsikvuodan dv To Aauarı, dv
© Akysı or
vouos 6 navıaw Baaıkevs
HVAETOV TE aa edaviTov
ovrog_Ö& Ön, pyeiv,
kaysı dıxaıav TO Buaudrrrov
VRESETETA ysıol‘ Tsxumlpouaı
&oyoısıv 'Houxikos, Erel anpuarus —
Aeysı 0VTO mg“
To yag aaua 00% Enlorameı‘
‚Aöykı
Ö OT oVrs zgLdusvog odVrE Öovrog roü I1Evovov Me-
Coaro rag Boüs, ws vovrov Ovros od dınulov usa,
m g R ’ en
xcl Boüg xal raile arjuaru eivaı nevra Tod Beixbo- |
vög Te ul xgelrsovog TE Tv yeıpovov te xal N-
T ovov.
ng0090V mTil- —_ vouovs Toüg
za0«& PvVoıv: fasst in einem
allgemeinen Begriff zusammen,
was vorherdurchSatzungen (yeau-
uoze), Gaukeleien (uaxyyasev-
. gara, vgl. yontevoviss), Zau-
berspräche (dnadas, vgl. nore-
xcdovreg) im Einzelnen ausge-
führt war, — avepaen : Ueber
den gnomischen Aorist s. C. 494.
Kr. 58, 10, 2. vgl. zu 46lc. —
deondens Au.: ist Präd. — 6
dovAog: Der bestimmte Gegen-
satz zu dsororng ist mit Bezug
auf das obige xaradovlovusde
gesagt. —
B. dbilaumye: wie oben ave-
pavyn. — Illvdagog: Pindaros,
der grösste griechische Lyriker
(522—442 v. Chr.), aus dessen
zahlreichen Iyrischen Gedichten
mannigfaltiger Art wir noch 44
Epinikien nebst kleinen Bruch-
stücken übrig haben. Zu letzte-
ren gehören auch die hier imit-
. getheilten vier Verse. . — ön:%.
zu 4651 a. — vöwag -d...: Nach
Bergk (Poet.Iyr.p. 277. "Pind. fr.
146) lautet die angeführte Stelle:
vouos önavray Buoılevg | :Bre-
av ze xal ddavaron | Eye
Iinaıav rö Bıaıöreron | üxeg-
rare yergl‘ zer uelgoman IR-
yoıcıv Hoanitog Emel I’ngvora
Boos | Kunlanio» Emil godV-
009 Evevodeos | ee xE
Hal argiatag Mugen, —
s. zu 452 b. — ox Veteran
“kann nicht auswendig. vgl
339 db. — T’nevovov: die Sage
über Geryones und ihre "wahr-
scheinliche Bedeutung e. Preiler
Myth. IL S.141 ff —
C. ös, T. Ovrog: vgl. zu 468
e. — xal Boög... .: Erklärung
zu tovrov. vgl. zu 469 c. — 1
ToV %.: nachträgliche Bestim-
mung zu xınare,. _
TOPTIA. 105
To av ovv dAndLg odrwng Aysı, yyvacaı ÖS, av En)
714] ELOmS dacas non pıÄosoplar. gıkosopia yao
orıv, 0 Zuxgares, zaoplev, @v Tg aVTod werelas
m dv vi nilızia“ dav Öb aegaırdow Tod Ödovros
zolyy, ÖLapdope av avdommuv. dav yap xal
supuns 7 el nöpgm tig NAınlas Yılocogpij,
en zavrav ümsıgov psyowsvar darlv, av yon Zu-D
v sivaı röv wEllovra xalov xayadov val sudo-
ı Eseodaı Avöoa. Hal Yyap TÜV voumv Kmeıyoı
wrar TOV ara nv noAıv, sel tov Aoymv, eis
gmpsvov Ousksiv Ev rolg ovußoielosg tols dvdpn-
xar idie nal Önuoole, “al av nNdovav Te xul
or av dvdowrelwv, xal avAAnßönv av ndav
tzacıv ünsıgoı ylyvovraı. dmeidav ovv Zidwarv
wa lölav n noAırınnv moäfıv, aaraydiacroı yl-E
u, @OREE y&, oluaı, ol noAırınol, Exeidcv PN
Is Unerepag Öiargıßas ZAdmaı xal Toüg Aoyovs,
‚EAaorol eisı. ovußalvsı yap 10 tod Evgınldov‘
Pos T dorlv Exaotog Ev rovro, xanl rodr Exelysraı,
: “endlich einmal; Aus-
der Ungeduld. vgl. 458.
'n0n yalgeıw arl.) Achn-
ı Lat. tandem. — yapiev:
479 db. — nkınla: bier
dalter.” — zegaıriow too
g: vgl. Tac. Agr. 4. Me-
teneo solitum ipsum narrare
'rima juventa studium phi-
2e acrius ullra quam con-
‚Romano ac senatori hau-
tc- — xal r000m .. .:
rwartet statt der copula-
vielmehr die adversative
rbindung, oder statt 7 das
ive 09. —
oriv: ist gegen die son-
ewohnheit hinzugesetzt. s.
a — 709 ‚wellovre ...
w: ‘wer ein angesehener
Mann werden soll! — valov
neyador: s. zu 470 c. — xara
t. n04.: Ueber die Bedeutung
der Pıäpos. s. Kr. 68, 25, 1. C.
459 B, a. — &y tois svußo-
Actoıs: “im Verkehre (eigentl.
‘in den Verträgen‘). — roig d»v-
Homroıg: von Öjıleiv regiert.
Kr.48, 9. C.436 a. — d&rmsıpoı
ylyvovzan: Man beachte die nach-
drückliche Wiederholung. — 099:
näml. &reıgoı ysvousvor. —
E. xaraydiaoroı ylyvovras:
mit Bezug auf 474 a. (ydlore
rageigov ati.) — dıorgıßas: wie
studiaim eminenten Sinne von’ wis-
senschaftlicher Beschäftigung.
Apol. 33 c; 41a. Theaet. 172 e.
zoög Toog &v yılocoypix ai
zn roıxde dıargıß7 TEedonuue-
106
IAATQNOZ
vEumv TO nAsioTov NUEQRg TOVT@ WEDOG,
iv aurög avrov ruyyaveı Beitıorog DV"
485 070V Ö Av. yavkog 7, Evrsüdev psvyar xul Ao
ToÖTo, TO Ö’ Ersgov Enaıvei, sVVol« ıfj Eavrod,
uevog oVrag aurog Eaviov dmawwveiv. GAR, Olp
0EBOTaTOV Lorıv auporspwv ETXOyEiv” io
usv 000v naidsiag yagıv #aAov uereyev, xal 01
0790v usıpaxlo Ovrı pıAocopsiv‘ Eneıdav Ö& da
oßvrsgog av Kvdgmmog Erı PıAocopr, narayei,
B® Lwxgarss, TO ypnjua yiyveraı, xal Eyays Om
TOV NAOY@ EOS TOVg gLA000POUÜVTaS WONEQ OO
vovS. — TOUg Aöyavg: bezeich-
net das in dıaroeıßag Besagte
noch ‚genauer. vgl. Apol. 37 c.
— 6 todv E.: s. zu 465d. Zu
den angeführten Versen des Eu-
ripides gehört gewiss schon ein
Theil der Worte Aauzoos .
ärstyeroı, wie schon der Aus-
druck und der noch’ erkennbare
Rhythmus beweist, wahrschein-
lich: Auunoog Ö Braozog untl
todr Enelyeraı, vEuwv arA. Die
Verse sind aus der Tragödie “An-
tiope (Fr. 183 Nauck), von wel-
cher nur spärliche Fragmente
überliefert sind. Der Reichthum
des Euripides an philosophischen,
zum Theil tief gedachten Sen-
tenzen erwarb demselben, trotz
mancher Mängel der dramatischen
Composition, den Beifall des So-
krates und die bevorzugende Ach-
tung der Sokratiker. Politeia
8, 568 a. 00% Erög 7 Te roay@-
die Ölmg c0p0V De, elvaı
nal Ö Eveinlöns dıapkonv &v
avın; — iy: "worin. — euros
@vrov ...: Der Gen. des Re-
flex. beim Superl. dient zur Be-
zeichnung des höchsten Grades,
den eine Person erreicht, vergli-
chen mit sich selbst (daher &«v-
tög adrod; vgl. zu 482 d.), d.h.
indem eine ihrer Eigen.
oder Thütigkeiten oder E
lungsstufen mitihreneigen
gen verglichen wird. Kı
Xen. Mem. 1, 2, 46. si
o Ileginisıs, Tore cvveFy:
Ore ÖELVOTaTOg CavToV
noda. s. zu Prot. 350 I
485 A. 70 ö’ Eregov: ni
worin er sich stark fühlt.
voia t.£.:"ausEigenliebe
den Art. C. 385 a. Kr.
— odrog: näml. durch
des Faches, worin er 8
zeichnet. pıLocopla
constr, »uAdy (dot) ge
gıAocopias, 0009 naude
gıv (näml. dort, yıiyveraı.
1, 4), ‘so viel, insoweit
Bildung halber geschieht.
Prot. 312 b. — xel..
copeiv: vgl. pıAocopia ;
_ weLganio Ovrı: näı
oder @vdogwno (s.zu 45
lange man noch Jüngl:
— 70 yojue: bezeichn
ächtlich (etwa ein läct
Ding’) die Beschäftigu
der, Philosophie. vgl. unt
00V Tu xonue. - —
. Eyaye 0. raoyo:‘ı
auf mich ganz denselb
druck. — &orse: corre
TOPTIAZ. 107
IuEvovg xal maifovrag. Orav nV yao audiov
ı Zr ngoonası dLaldysodaı oVro, weAdıfouevov
60V, zaipm TE »ul yagplev wor palveraı xal EAsv-
xal npENoV 17 Tod madiov mAınig, Orav Ö
ÖLaAsyousvov HaLdapiov AKOUE@, TLXEOV Ti ol
vojux sivaı xal dvik uov Ta @ra xal wor doxel
gerds rı eivar“ Orav öl avögog axovan rıg yEei-
vov 7 naikovre ögd, KarayEiactov palvsraı xalC
09 al nAnyav abıov. Tadrov ovv Eywye Tudro
xul EOS TOVS YiAodopoüvrag. TUE ven uEv
1E0xln 00V YıAodopiav Ayayıı, Kal MPENELV
et, va) nyoüueı EAEVdEROV zıva eivaı TOdrov
HoE@nov, töv Ö} un QLA0oopoüvra AvsAsddEgoV
Ödnors ovÖEvog adıWaovra Eavrov oVrE Kuloü
evvaiov zpayuarog' Orav Ö8 0N mEECBUTEEoVD
t gıAocopoüvra xal un anaiAlarrousvov, nAy-
ı doxstndn dsiodeı, @ Zwxgareg, OVTog 6 Kvig.
vov 6n EAsyov, vVndpysı TOVIW TO AvdoEW@nm,
(vv EÜPUNS 7, dvavögw yevdodaı psvyovri a
NS MoAsws xal tag ayogds, Ev als Epn 6 noıy-
j. OuoLoTaTo». vgl. Kr. naturwidrige, der Erziehung des
1. Prot. 327 d. (&v rois
‚os AvdoWnoıg yEvo-
DoTEE ol ark.) — apel-
v xl zaikov: 'näml.
ad’ u.8. w. (s. zu 467e.)
krend hinzugefügten Präd.
nit blosser Berücksichti-
38 Inf. Öındsyesdaı im
geachtet als Sabj. der
mneı construierte Dat. &
it. Kr. 55, 2, 7. — o-
(Aeyouevov: "das Gegen-
‚ yellı$öuevov. — Ödov-
'$ ri: im Gegensatze zu
ıoy. Der widerwärtige
< kommt daher, dass sol-
: das Kindesalter hinaus-
Fertigkeit nur durch eine
“erscheint es lächerlich,
Freigebornen unwürdige Dressur
erzielt zu werden pflegt, nicht
durch liberalis institutio. —
C. xataysAaorov palverar:
> näml.
zo apelliteodaı nal malteıv. —
ayapar: vgl. 449 d. — &svVe-
009 Tıya: 5. zu 456 a. —
D.unaneilerrouevor: näml.
ns Yılocoplas: 8. zu470c. —
Nön: 8. zu 484 c. — Ymaoyeı
..... dvavdgn yeviohaı: Kr.55,
2, 5. vgl. zu 479 0. — Ta uEo«
.. &yopag: Ueber die Verbin-
dung vgl. Hor. a. p. 245. in-
nali triviis ac paene Jorenses. —
6 momens: xar &oynv wird
Homeros“der Dichter genannt. —
108
ng Toog Avdons apgıngeneis ylyvsohrı, vuradsdvxötı
öt 0v Aoınov Biov Bıovaı uera parpaxlov Ev yanylı
zoL8V N Terra&pwv yıdvolkovra, EAsvdepov db zal uöye
Exal vEervınov undenore pdeykaoden.
’Eyo d8, 0 Zoxgares, 1005 08 EnısLrüg Ey $ı-
Ads‘ auvduveuo adv menovd eva ‚vüv oxso 6 ZAd
zoög Tv ’Auplova 6 Evgızldov, ouzep Euvnadnv. wel
yag Euol Towür ürra dmepysraı npög ob Alysıv, oie-
eg Exelvog npög Töv ddsApov, Orı apeisig, & Zaimpk-
tes, av Öst 08 Enıueielaher, xal Yvcıv Yuri
Tovg Avdgag . . .: „Anspielung
auf Il. i, 440 fin. oöro eldd9”
öuoılov, zol&woıo od8” ayogsos,
iva T &vögss dgımgenees teis-
Hovow. — naradedvaonı ...
v yavie:
steckt. Das Verächtliche dieses
Ausdruckes zeigt dieVergleichung
von Politeia 9, 579 b. naradedv-
og dur] olxiaramollaes yven
&n. — Yıdvgigovra: ein verächt-
licher Ausdruck für ÖıLcheyous-
voy oder YLA000YpoDOVT«. Yıdv-
o/Zeıy wird von dem Zwitschern
der Schwalben gebraucht, das
ein übliches Bild für leeres Ge-
schwätz ist. —
E. venvırnöy: "tüchtig, herr-
lich, eigentl.“jugendkräftig. Poli-
teia 6, 503 c. veavınod re nal we-
yarorzgeneig Tag dıavolag. —
pdEykachaı: im Gegensatre zu
»ıdvoltovre. Phaidr.241e. 707
En YHEyyoneı. Hor. Sat. 1,4,
43. cui mens divinior alque os
magna sonalurum etc. — EnL-
Ing ‚Ex gılınag: satis (be-
ne) amicus sum. Ueber &rısınas
zur Verstärkung eines Adj. oder
Adv. vgl. Prot. 349 d. Cicero
Brutus 21, 81. bene magna pars
muri, Dass diese Erklärung des
K. ungeachtet der nnmittelbar
vorausgehenden harten Ausdrücke
TAATQBNOZ
‘in einem Winkel ver.
485 D
aufrichtig gemeint ist, seben wir
aus dem freundlichen Em
im Beginne des Dialogs 447 a.
— odmep Öurjednn: mind
den oben“ (484 en) aus der ‘Ar
tiope angeführten Versen, welt
Zethos, der Sohn des Zeusund är
Antiope (s. Odys. A, 260 fi.), sı
seinem Zwillingsbruder Ampkios
spricht. Für das Verssändais de |
Folgenden ist zu merken, des
Zethos, in dessen Rolie sich ®&
das sogenannte Praktische ä#
schliesslich anpreisende K. ver
setzt, als ein thatkräftiger, ge
stigen Bestrebungen abholderHei F
geschildert wird ; während As-
phion in der Sage als ein Bang
gleich Orpheus erseheint, —
..... Intogeran m. 0. ‚u
kommt mir in den Sinn us".
Ueber den Dat. (statt dessen auih
der Acens. stehen kann) u. Er.
48, 11,5. — Orı: =. zu sl
— dusleig ... .: Die Verse, .
welche hier sunächst
nommen ist,lauten nach AN s
Conjectur (Fragm. trag. Gr. }
829): .. . duelsig dw ge pee-
Tigev dyeiv- | Yvyıe dyur ya
ode Yervalıy von |
wine Some weis epaper |.
.. ROUT Ay do og xvrs |
Bas Önlmosag odrT Allen ®-
TOPTIAZ. 109
lav uapaxımös tıvl dıanpensig noppaperı, aa 486
v dixns Bovicic npocHei’ av opdwg Aoyov, our
av xal nıdavov Adzoıg, 0VN uno QAAov ven-
Bovisvua Bovisvano. xalroı, @ piAe Zuixperes
C goı unölv aydscdjs‘ suvola yap een —
doy00v doxei 01 eivaı ovrmg Eysıv, ag &yo ob
äyeıv xal Tovg KAkovg ToVg X0EE@ del YLAoco-
dAavvovrag; vUv yap sl ris oo Aaßousvog 7
'öToVvoDV TaVv TOL0VTWv eig To dEsumrnigLov aru-
, Pdoxav adızeiv undiv adızodvra, oicH’ or 00x B
01 7’ xE10a10 oavıo, aik ikyyıons av ul
do 00% öyav 0 zu simaug, xal sis To Öixaaınpıov
19, KRTNYOGOV TUyav ndvv Yaviov xal voydn-
arxodavoıs av, el BovAoıro Bavarov 00 tıudedeı.
LAS GoYoOV Toüro dorıv, © Zuxgares, el Tıg EvVpvj
eavınov Bovievua Bov-
dr. —
L. diangeneıs: die allge-
Bedeutung inmitten ande-
ıtbar sein, hervorstechen,’
öhnlich i im lobenden Sinne
i ist, “sich auszeichnen,
ırch usıgaxımdeı als Ta-
rakterisiert. Transitiv, wie
iegender Stelle, falls sie
ıllständig ist, ist dıamoe-
nst nicht nachzuweisen. —
: poetisch, besonders dem
ıen Sprachgebrauche an-
(Soph. Ant. 1094), be-
ı haufig bei Aischylos und
es; vergleichbar ist im Lat.
‚ Hor. art. p.247 caveant
ve immunda crepent dicta.
ötv &y®.: ‘nimm mir
ibel? s Ei 48, 8. 46, 5,
Prot. 314 d. — sövolg.
a, : "aus Wohlwollen ge-
:h. Das poss. Pron. an-
ı object. Gen. des perso-
s. Kr. 47, 7,8. Apol. 20 e.
Od. A, 202. dAl« uE 005 ze no-
dog C Sehnsucht nach dir‘).
Hvuor KENVOR. I. x, 334. —
Tovug alloug, ons, ...: zu
451 a. — 70000 &. gıl. av-
voyrag: ‘die es in der Philoso-
phie immer weiter treiben. Denn
K. verlangt, es solle uergdog und
nur dv zy mlınia geschehen (484
c), nur 660» naıdsing yagıv (485
a). Ueber r0EE@ mit Gen. s. Kr.
47, 10, 4. C.415. — coö Aaßo-
pevos: Kr. 52, 8, 2; 47, 12. C.
419b, — ddıneiv: näml. o&. Kr.
55, 2, 6. Ueber die Bedeutung
des Präs. ddıneiv s. zu 447 b.
rgl. 479 e. —
B. 00x av &y.... aauıo: vgl.
Krit. 45 b. — eig oO din. ava-
Bas: vgl. Apol. 33d. — Tvyav:
unter dvaßes subordiniert, —
Bayarov 00. rıuaadeı: "bei dir
auf Todesstrafe antragen. Kr. 47.
17. 22, 1. C. 421. Apol.36b. —
nalcor urA.: Die Euripideischen
Verse lauteten wahrscheinlich :
>
110 TAAT2SNOZ 486B
AaBovoa reyvn para Eönxe yelpova, uNjte avcov avıd
Övvausvov Bondeiv und Exoaoccaı Ex av ueylorov wv-
Övv@v unte Eavrov unte AAlov undeva, Uro Ö8 av
CE&rdoBV negıovAäodeı n&oav nv ovalav, arerväg dl
arıuov Ejv Ev ij noAsı;, Tov Ö8 Toiodrov, el'zı ml
ay001x0TE00V eionjodaı, EEsarıv Emil K0EEnS Turrovia
un dıdovaı Öianv. CAl @ yadE, Euol nelidov, nadcn
$’ EAdyxav, noayuctov Ö’ evuovolav Koxsı, xal ddxEı
6noWEv Öo&sıs PooVeiv, @Aloıs TE xoupe TadT apes,
eite Anonuara yon pavaı elvaı eire pAvaglas, EE av x
D voicıv Eynaroıznasıs bouoıs‘ EnAdv 00% EAdyyovrag ür-
Öpas Ta uınpa tadıe, aAR ois Zorı al Piog nal doke
xal aAde moAle ayada. |
22. Ei yovojv Eyav Ervpyavov nv duyyv, 4
Kailixisıs, 00% av olcı us &dusvov EVEEIV Tovrav ır-
va av Aldwv, n Bacavikovcı TV yovoovV, nv üpr
TOS yo 00P0» rodr £orıv, el
tıs 89pvN | Anßovoa reyvn par
EIKE zEloova. — OS 00p0V
....:8 oben a. — de: im
poet. Sprachgebrauche = &rzo(nos.
Ueber die Bedeutung des Aor. 8.
zu 484 a. — du ov uey. xıyöv-
vov: wo näml. das Leben auf
dem Spiele steht. — zegLorid-
oa: abhängig von ZI nxe. s. zu
4480; znv ovV0olav s.C.402. Kr.
47. 13, 10. —
C. ec... elonsdar: vgl.
zu 462 e. — ££sorv.. .: Im
Deutschen mit Umkehrung des
Begriffsverhältnisses “kann man
Ohrfeigen geben ohne Strafe zu
leiden. — a2... 2uol neidov
#ti.: Die Verse des Eur., dieK.
für seinen Zweck umgestaltet, lau-
teten wahrscheinlich (s. A. Nauck
l. c. S. 331): @rX duol zıdov-
| nadcaı uelmdar, nolsuiov d’
sduovolav | Koxsı" ToLadT asıde
au Öo&sıg pooveiv, | axaxzınn,
4009 yiv, moıuwiorg Emos.
ov, | &AAoıs ra xouypa Tat
Gpelg ooplouure, | 2E mv zavoi-
cv vroınnosıg Öogorg. Dit
Worte, welche K. für soplepe-
T« substituiert, Anonuere, ple-
aplog "unnützes, albernes Zeug
(in diesem Sinne wird Ane0g und
pilvagia oft einzeln oder ver
bunden gebraucht), und selbst di®
Wahl (eire-eire, vgl. 468 a), die
er zwischen diesen gleichbeder-
tenden Ausdrücken gestattet, ch®
rakterisieren seine ganze Verath-
tung der Philosophie. —
D. za uınoa raüra: nüml. die
Gegenstände philosophischerFor-
schung, gegenüber den wichtigen
Fragen des Staatsmannes. Ueber
radra 8. 452 e.. — Bloc: ‘Le
bensunterhalt, Reichthum.’ —
el xovonv.. .: Scharf con-
trastiert mis der Leidenschaftlich-
TOPTIAE.
41
7005 Nvrıva EueAlov Nnp0GaYyayav avrnv, el wol
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AA. IIgös ti ön Toür &pwräs, © Zuxowrss;
2. ’Eyo co 208‘ vüv oluaı &ya ool Evrerugn-
H0VvTn Epualo Evrervynaevan.
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dvyn Öofakeı, tadr ndn EZorlv avıa taAndT.
yao, Orı ov ueAdovra Bacavıslv lxavag YUyNS 487
eFs Te Ewong xal un tele &oa del Eysıv, & 00
Eysıs, Eniornunv re xal eVvoLaV xal TREENOLEV.
xo woAloig Evrvyyavo, ol dus 00% olol re eiol
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ETEROL
pol uEv elcıv, 0Vx E&HEAovaı ÖE wor Adysıv mv
‚av ÖLE TO un anösodel uov W@OnEE 00°
3 K. die sichere, ruhige
les Ss. — zovrav T. T.
7 ß.:d. h. zyv Pxoavor,
bierstein. — nv delornv:
t. Appos. zu tıva. — Euel-
augmentiert Platon durch.
. Kr. 28, 7,1. C. 234 A.).
lie Verbindung mit, dem
„ 8. zu 459 e. — ad:
nv yugav. —
ıavog Eym: "dass es mit
jedigend steht, dass ich
‚bei beruhigen kann. —
eigtl.'in keiner Hinsicht,’
rchaus nicht.’ 8. zu 475. d.
&vrervynnas: Kr.47,14,
C. 437. Prot. 309 c. u. Ö.
& zaAndn: “die Wahrheit
die reine Wahrheit. vgl.
. 309 a. —
k. Baoavıeiv. “eine
üfen ob sie gut lebt oder
“Freimüthigkeit.
co Ö8
nicht.‘ Dem Sprachgebrauche an-
gemessener wäre ßaoavıeöv yv-
amv eol tod OoPag fiv. — „mai
un: näml. 0odos. — Tola age:
Die Annahme, dass die genann-
ten drei Eigenschaften erforder-
lich seien, wird durch «pa als
Folgerung aus der Wahrnehmung
dieser Eigenschaften bei K. be-
zeichnet, die dann im Folgenden
(487 b) ausführlicher von ihm auf-
gezeigt werden. — £muorgunv .
..:'näml. Kenntnis’ u. s.w. vgl.
zu 467 e. Ueber den Gedanken
vgl. unten (b. in.) meraldsvanı
arl. — Edvorav: mit Bezug auf
485 e. pılınag ark. und 486 a.
edvole rn 07. vgl. b—d. — zag-
onolav: Mit feiner Ironie be-
zeichnet S. die vielfach beleidi-
genden Tadelreden des K. als
den Ausdruck freundschaftlicher
— oUn &9. 88:
-
o..\ 42. ENGE [EN
4.a—e
Sur vanda, [ıyyıaz 7: 22. Dan. as 2 air zei güs
sr aa irren SE ZIpITeE; zei SISTTYTugo-
spa Sir sie dassmiy zii Zee Or: G yE ss
geeTH nee iqirder:r. ar: dee TO aiozqune-
sFr. Trial BRETIRN EITGT II Zr mern Ädzar
SIEITN ZIAUT zrtauzur. x. rerze zei Tov 5
„Mar. m 33 tz zz an 82 no Bias ovz &
su ziznJsmaz SE ıE3 IE 2; zeiin er gr
4eTrm.r7. si an 2 Mei. vv TZZEREID
enihalı: Fur Au iger. zufz nur 7. 2 Keiuels,,
TFTTENE, IT KAIWITTE SE7TITTZE SIGEEZ. GE Tz ze
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TOPTIA2Z.
113
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dav rı 0b Ev volg Aöyoıg OwoAoyrang moi, Be-E
‚ou&vov roür Nön Eorar Ixavas vr duod re al
cal oUxErı avro denos dr aAlnv Bacavov ave-
._ Od Yyap &v More MUTO OVVEIWondeas db OVTeE
: Zvöcie odT alayuvns zapovale, 0U0 av ane-
us ovyymensaıs av‘ gplAos yao uoı el, og al
pn. to Övr 00V 7 Eun xal an OuoAoyla reAog
scı cüs aAmdelas. wavıav Öb xaAllorn Earlv 7
,, @ Kaillxisıg, HEpl Tovrmv av ad Ön or Ene-
— roıdde rıg: "ungefähr
vgl. zu 448 e. (molto
. eis nv anolßerev: “bis
wersten Schärfe und Ge-
ie —
fo@ too d£ovrog: vgl. 484
Iopla yao ri.) — Onwg
jaete: 5. zu 480 a, —
r&toıg: amicissimis. Etai-
mmt wie amicus adjectiv.
ung an. Phaid, 89 d. 05
yocıro olnsıoratovg Te
wgorarovg. — Inavor uoı
09 £orıv: schliesst den
sevı rEeRunglo yomucı be-
ıen Beweis der gvvoıa ab.
unv: s.zu 452c. — ot
g w.: “dass du im Stande
imüthig zu reden. Kr.55,
C. 601. vgl. zu 452 e. —
sgusecher: s. zu 487 b.
Gorgias.
— £ysı ön: Der Beweis für den
486 e. &v WoL 0D rl. ausgespro-
chenen und im folgenden &&» rı
od ati. wieder aufgenommenen
Satz wird hiermit als abgeschlos-
sen bezeichnet. — d740» Orı: s.
zu 448 c. —
E. adro: ist Acc. — dvagt-
gEıIV: ergz. NRÜS. — GV...
ovvezWenoag: "du würdest es
mir sonst nicht zugegeben haben,
versetzt in die Zeit, wo die Ein-
stimmung unter beiden schon er-
reicht sein wird. — gllog...
ons: vgl. 485 e; 486 a. Die auf-
fällig wiederholte Berufung des
S. auf die freundliche Gesinnung
des K. verräth, wie wenig ernst-
haft es damit gemeint sei. —
zilog . . . aAndelag: “wird das
Ziel (den entscheidenden Ab-
8
11 HT44TANOZ 388 A
riaydc;. zolor rire J0E rau sor avdga zei u duı-
IS derer xci seygt ToV, zei zg:0ßrregor zei veorTe-
ger ürre. &e co ei ru sg op9es See zerG 109
Ror ror nerror, ev ich TOFro or our ze» dia-
sepraro eii cuetie ro EBi‘ Gr owr, Gozze Yeie
serderär Br" 3 Exooris. eil ixevo; mos ‚Evdetan,
vr. öorı rOETO 0 ZXITgÜETTEOr Kos, Keil TIvE TEOXOR XI
de.ayr er crro, zal dar u: iedıs vous ni® 608 Opo-
Aöygearte. &r dS TO TOTEE® zyore BA tavre zoei-
BroOyTtE CZ:9 GmUAryToE, Zarr »: gyor Päsxza aye
zei URmST: ZOTE BE rordarger; ugTaeor. &s anders
er Orte. 5 &gp05 de ax Sxeraleie, ze; 95 m
Sumaıor iyar zıı Gr xa& Ilrdeeo; re zere guar;
Irur a rOYzgETTO TE ser grrerer zei Epyes WW
Sire rGy Ja y@27 zei zÄdyr ÖJzEr Tor ERAre 100
gerireir: 37 13 Zug äh ry diıer ziven, 1
VPE: zzurzer::
Kit. iiz vzrrz ääsyur zei rerz zei won Alm.
EN. Imser 9: rıy arı0r Järe zei; gu zu
Iugära: mi} veJ ra For a5 Tg Meder Von
Zr ÄyaS. ZUFEROR FIRS SIORTISUTT ZEirTor; 28
ins =z IS zugniste: ze ‚ejrerrigor vous asßr
VÄFTERTTE. Sur Ge Naar ur KIFE srdazvrede, 6;
2 a9ZÜir. ZONE 725 FSIEBE BETE TO grss dr
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TOPPIAZ 115°
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Beirio utv sivan, no Ob nal aodeveors-
elrto uiv slvaı, BoydnEoTEegovV BE‘ 7 0 au-D
ori tod Bsirlovos aal to xosirrovog; Toüro
sepiüs Hıogısov, Tavrov 7 Eregov darı To-
el ro Beirıov xai To lOyvporspov ;
"AAR Eyo 00ı Gays Akyo, Orı tavrov dorıv.
Ienodv ol noAdol Tod Evög xpeltrovg elol
v; 08 0 xel vous vouovg videvra dal ro
xel 06V aprı Eeysc. Ä
IIos yaQ 08;
T& tov roAlv &pa voppe Te TOV xp8UT-
iv.
Hoavv ye-
PWxoüv Ta Tov Bsirıovov; ob yao »gelrroug E
ov Kara TovV 009 Aoyov.
‚Not.
IVKOUV TE TOVTMV vouıua Kara pudıv nuid,
‚ys 0vr0% ;
Pnut.
de ovv ol zoAlol voulfovav oüras, ag Kprı
"auf siehören; obe-
lientes esse. — TOTE:
‚ösiavvoheaı in der
nes Imperf. ‚Kr. 53,
. — äEnltas.
zu 483 e. vgl. das
— 0g...09: “weil
feinung) das Üeber-
jasselbe ist. s. zu
er den Acc. eines
Mg (80 construiert,
og ein Verb. des
pevaı 0. &., gesetzt
56, 9, 10. —
wor adrö: "grade
die Verbindung die-
ser Pronomina zur Ankündigung
eines Satzes ‚vgl. z. Th. Kr. 57,
10, 11.— zoug vouovg tideyran:
s. zu 488 b. — dx} r. £&.: ‘Für
(in Beziehung auf) den Einenz
indem &xl mit Dat. auch allge-
mein, obne gerade feindliche Ab-
sicht auszudrücken, die Person
bezeichnet, auf welche „sich eine
Handlung bezieht. _ dpri: 483
b,c. — r& or rollov .
insofern ‘die Menge dem Ein-
zelnen an Kraft‘ überlegen’ ist. —
E: xara zov 0. Aoyoy: 8. zu
4540. — pnul: o. au 454 d. —
Ölncıov elvar . . .: 483 c. —
8*
116 NAATZSNOZE 480
av 00 EAsyss, Ölxaıov slvar zo Icov Eysıv xal alayıor
489 0 adızeiv vod adızeiodas; Zarı raure od; zul Oxa
un aAması Evraude UV aloyvvonsvog‘ vonlkovam, 7
od, ol moAAol To Icov Eysıv aAR 00 ro wAdov dlzaior
eivaı, xal alayıov To adıxslv tod ddızsiodar; un POoyR
uoı anoxglvasdaı roüre, Kalklxlsıs, W, dev or öpo-
Aoynans, Beßaıwowuar Nön"napı 00V, üre Ixavoö @-
do0s dıeyvava @UoAOYNKOToS.
KAA.’AAR ol ys zoAlol voultovav ovrag.
ZR. OV vou@ apa uovov darlv alayıov zo adı-
xeiv tod adınsladar, ovöL Öixarov zo loov &ysıy, alla
Bxel pvce' @ore xıvdvvevas 00% dAnd Adysın Bu vol
rECaHEv 0VÖ} 0EFT Euoü xarnyogsiv Adyav, Ors Evar-
tiov &oriv 6 vouog xal 7 Pücıs, & 6n xal Ey yvor
x0x0vEYB Ev rois Adyoıs, av uEv rig xera puaıw Adyı, |i
dx) TOv vouov Aymv, av ÖE Tig xara 50% vouon, dx
nv QVoıv.
KAA. Ovrool avne 0oV navsereı pivapav. sizl
poı, @ Ziuxparsg, 0Ux alayvvsı, tnÄıxoürog Dw, 696-
ı Cuare IngsVav, xal dv rıs bnuarı duaprn, EZppmor
TodTo morovusvog; Zub yap olsı @AAo rı Adysıv To zosh-
Tovg eivaı n 16 Beirlovg; oV zalcı doı Adyo, Orı ter
meiner Ansicht) bestärke; von
489 A. Onag un aAwoeı: ‘dass
dir Bestärkung erlange. Kr. 68,
du hier ja nicht als verschämt
(aufVerschämtheit) ertappt wirst!
Ueber örwg un mit dem Ind.
Fut. (vgl. zu 480 e.) zur Bezeich-
nung einer dringenden Aufforde
rung 's. Kr. 54, 8, 7. vgl. C. 558.
A. — un phors.. : Auf wie-
derboltes Fragen (de 00%... .;
Farı tavı« 7) 00; vonlfovov
.) zögert K. mit der Antwort
aus Verschämtheit!’ daher die
Aufforderung, die Antwort nicht
vorenthalten’ zu wollen, un p90-
ve. — Beßarwomucı raoa 000:
“damit ieh durch dich mich (in
34, 1. C. 465 B, a. vgl. s. Ta
Kr. 58, 5,1. — dl: om
449 2. —
B. kyav: 482 e. fl. — xaueme
y® ...: mitBeziehung auf 483
2. —
ovrool avne.. .: vgl. zu 4]
b. — tnAıxodrog: “so alt. az
466 a. — Or: 8.zu 450b. (ei
vos). — 6vopere
“Jagd auf Worte machen, Wod-
krämerei oder Sylbenstechereitse-
en. ovoua, Wort, Aus-
druck ; andie schon ee sich
mw m ee a ee tr se HH ZB LE eo ı—rE —E
TOPTIAZ. 447
qui eivas zo BeAtiov xal TO xpeirrov; N oleı we
v, dav ovppesrög ovAlsyf dovimv xal navroda-
avdoonnv undevög atlov aAv loos ra sopazı
loaodeı, xal 0501 YPaoıv Arıa, Tadra slvar vo-
u | | |
52. Eisv, © Gopwrars Kaklixieıs: ovrm Adyaıg;
KAA. Ilevv ulv ovV. D
ER. AAN dyo uEv, & Öaıuovıs, xal avrog maiaı
@ ToloUroV Ti Ge Adysıv TO xpelttov, xal avs-
ylıyousvos Gapag eldEvaı 0 Tı Akyaıs. OU Yap
v.0U ye tous Övo Beirlovg Nyel Tod Evog, ovös
vovs ÖovAovg Beirlovg God, ori Layvgoregol elaıv
ara nahıv EE apyis eine, ve nors Akysıg Toüg
DVG, EreiöN 0V Toüg loyvgorspovg; xal oa dav-
ZEROTEEOV uE npOÖlÖRoxE, iva uN aropoıınaa
6oV.
KAA.: Eigwvever, m Zoxgpaseg. E
legrammatischeBedeutung, ön uoı aTk. — T000TE009 uE
Nomen, due Verbum,
r nicht zu denken. — 0%
.G. 4.: mit Rücksicht auf
o oopwrere: schon
erl. verräth die Ironie. —
wınövıe: s.z0 469 c, dau-
ı heisst, was den Eindruck
dass es von einem Gotte
isst und nur durch göttli-
inwirkung erklärbar .sei.
nimmt die Anrede @& dar-
die mannigfachsten Fär-
ı der Bewunderung, des
nens, des Vorwurfes, des
ı (wie hier), der zärtlichen
„B.a0. — avsguri: ‘ wie-
, die Frage. Kr. 68, 46, 9.
1 c. avsgschn. — ör-
zu 447d. — loyvoorsgol
näml. zusammen, wie
ntext beweist. — ma4v
NE... vgl. 474 c. Agye
nzo.: vgl. zu 487 a unter rag-
onolav. Aehnlich sagıS. Euthyd.
302 c. du, @ ö honvaddnge, Ed-
& TE a0 n ywlenog 8
na ldunue r weodlduone:
eigtl. “befördere durch ‚Lehren,
ist wie mehrere mit 700 zusam-
mengesetzte Verba vom Simplex
Öidaone an Bedeutung nur we-
nig verschieden, da g6 hier kein
neues Moment hinzubringt. Hipp.
mai. 291 b. dus 00V noodiduons
C belehre mich’) xal dunv yagıy
aroxgivov. Soph. Phil, 538. 1015.
— dROPOLTNOO T. 0.: wie poL-
Tov der gewöhnliche Ausdruck
vom ‘Schulbesuchen ist (s. zu
456 d.), so bedeutet Amopoıdav
das‘ Wegbleiben aus einer Schule.
(vgl. Kr. 68,46, 6.) Passend stimmt
das Wort zu zooöLldaone, wie
auch zu sop@rere (c. fin.) und
NAATSNOZ 48858
118
2Q. Ma tov Zidov, @ Kallixkug, o cv pa
vos roAla vOv &n slomwvsvov p0g us‘ aik id sr,
rivag Akyeıg vous Bsirlovg eivar;
KAA. Tovs duelvoug ‚Eyope.
22. Ooas &on, OTL 6V adrög Ovonara Aeyay, dr
Aots 6} oVÖEV; 00% dgelc, Tovg Beiriovg xal xgelr-
TOVS NOTEEOV TOOg Yooviınmrepovg Akysız. 7 aAlow
vos;
KAA. Alla vol ua Ala tovrovg Adya, xal 6p0-
dpa ye.
2ER. TIoilaxıg fa eis pgovav uvolov un p00-
vovvıov xpslrımv Lori xara Tov 60v A0yov, xal Toü-
tov &oyeıv det, Tovg 6’ apyeodeaı, zul nAdov Eysımaov
apyovra Tav dezouevav ' ztoüro yag or Ödoxsts Por-
Asadaı Adysıv — xul 0V enuerı Snosvo — sl 6 ch
TOV UVplwv AgEITTOV. '
KAA. Alla Tadr dorıv a Adyom. Toüro yap olum
&ya To Ölnaıov eiva pvosı, to Beitlo Ovra xl Ygo-
vıuorEgov xal apysıv xal mAsov Eysv Tv Yevlo-
Teowv.
B zR. "Exe du avrod. Ti notre av vov Akysızz ca
3v TO aurd ausv, GoneE vüv, noAlol ddg00 Av-
490
zu der ganzen Erklärung 486 e.
ff. S. spielt den lernbegierigen (vgl.
roodLdacne und 486 e. ff.) Zuhö-
rer des K.
E. u& 109 Zjdov: 8. zu 484
:e. Da Zethos ein Sohn des Zeus,
also ein Heros war, so fällt ein
Schwur bei ihm um so weniger
auf. Die verneinende Antwort
(od &yays, näml. eigwvevonet),
zu deren Bekräftigung ud rov
Z. dient (Kr. 69, 34. C. 643, 16.),
ergibt sich aus dem Zusammen-
hbange. — elguvevov: ist ebenso
ironisch, wie ob. d. ar yo...
xositros, denn K. meinte es ja
mit seinen aus Euripides entlehe-
ten Rügen ganz ernst. — Dh
eine: vgl. zu 49 d. — se.
090 vare Atysıg: besieht sich auf
b. Ovouare .. . Ingsvor. —
oun £peis: die Frage im Sinne
einer dringenden Aufforderazg.
Kr. 58, 7, 4. vgl. z. Th. 0,4%
A. — vol ua Jia: =. zu 483 6.
— xl 09. ye: 8. zu 4472 —
490A. 7) YEOVOVrzaN 8.58
457 a. (un zo@u8svor). — xare
Tov 0. A.: 3.2u 4540. —
Eye: 483 c. fl. — nal...8r
08V0: mit Bezug auf 489 b.fn. —
. &78 dN &Vro0: ‘halte hier
TOPTIA4Z. 119
wor, xal nuiv 1) Ev xoıvo moAid oırla xal note,
63 navrodarot, ol ulv iayvgut, ol 0% asheveis,
$ nuGv 7) PpoVinW@TEgpog Xeol ade, larods @v,
‚ olov sixos, cov ubr loyvodregos, tov ÖL aode-
009, &AAo Tı N 0VTog, YEOVıUÄBTEROg Numv @v,
(nv xal xgslırov Earar eis TaüTa ;
KAA. IIavv ye.
ZR.’H 00V Tovimv av oırlav nAdov nucv &x-C
avıo, Or Bsirlov dorlv, n To ulv Kpysıv navra
0» Öst veusın, dv 63 To avalloxsıv re avra xul
yonjoda: sis To Eanvrod Huun 0v mÄAsovexTnreor,
7) weirsı Enuiovoder, aAAd av ulv nAdov, av Ö
cov &xtdov‘ Eav Öd TUN Havımv aadEveaTaros
zavıov Elayıorov ro Beirisro, & Kaikinisıs ;
oUras, © yadf;
KAA. Ilsol oırla Adysıs xal mora vol larpovg xul
‚olas‘ &ya 63 0V raüra Ayo. D
ER. Iloregov 00V Töv poovıunrepov Beitin Ad-
; pad u.
v Adverb.) ein! s. zu 460 weil er den Vorrang hat. Ueber
To adrh: "an demsel- den causal. Dat. 8. Kr. 48, 15,
Irter — Boreg vov: Auf 5. C. 439. &oyeıv ist synonym
hireiche Versammlung, wel-_ mit felrio silver. — TOV usv
nAgov.. .: mit Bezug auf cov
uw logugdregos, tav ÖR doße-
ech neben den Unterredenden
wse des K. befand, wurde
455 c. und 473 e, hinge-
1. — oAlol adgdor: "viele
namen. Repbl 6, 492 b.oTav
Defousvor 20001 roAlol
nAnalas »tA. Xen. Anab.
1. ol Kolyoı moAlol 7009
».7,3,9. — neol Tadre:
aırla al nord. — „olov
; “wie ea natürlich ‚st, Kr.
3. vgl. za 450 a. (dvdyan).
Io ı 7: s. zu 455 b. —
ra: “in Beziehung auf die-
{r.68, 20, 8), was vorher
zeol taüre. bezeichnet war.
To u. dozsv: "deshalb
veoregos. — za PeArloro : näml.
Enzlov dort. — 00% 0Vrwg: ergz.
era. — neol aurae...: K
rügt die Gewohnheit des 8. in
philosophischen Erörterungen die
gewöhnlichsten Dinge des alltäg-
lichen Lebens zur Erläuterung zu
gebrauchen. s. zu 491 a. Ueber
Atysıv zegl ri: "die Rede dreht
sich um . . . vgl. Kr. 68, 33, 2.
u. 4. C. 466, C.
D. xol plvaglag: “und der-
gleichen albernes Zeug. 8. zu
486 c. — gadı 7 un: näml.
pahı, "bejahe oder verneine es;
120
KAA. Eyoye.
TTIAATSNOZ
490D
ZR. AM 0v rov Beirin nAsov Ösiv äyav;
KAA. Ov oıiov ye 0Vö} zorav.
Zn. Mavdavo, air long inarlov, xal Ösh vov
Upavzındrarov uöyıorov inarıov äysıv nal aisiore wel
xaAAı0Ta AUNEXOHEVOV zEpLUEVAL;
KAA. IIoiov iuetiov;
ZN. AAN sis Vaodnpare Ömlov Or det wAsovex-
E stv T0Ov ppoviuWtarov sig tadra xal Bdirierov. 10V
6xvrorouov lowg ueyıora Ösl Vrodnuera xal zAsiore
e
VRoÖsÖEuEVvov MEpLNaTEIV.
KAA. Iloie vaoönuare; pAvagsizs Eymv.
ZN. AIR El un Ta Toindıa Adysız, lowg va Tore‘
olov yewpyızöv üvöpa zepl yiv pEovıuov re zul zalör
sage ja oder nein! s. zu 454 d.
— uavdavo: “ich verstehe,
näml. deine eigentliche Meinung.
Aehnlich 447 d. fin. — Iuariov:
ergz. mıEoy deiv Eyeıv Töv Bel-
io Atyeıs. — 70» vpavına-
torov: ‘der im Weben tüchtigste.'
vgl. zu 455 b. (0 6nroginos). —
wlEiora x. ndllıora: ergz. Iud-
sie. — nolov Iuatioav: "was
‚ faselst du nur von Gewändern”
quas tu mihi vestes narras? d.h.
‘von Gewändern kann hier gar
nicht die Rede sein.’ Im Gesprä-
che wird durch zoiog das vom
Mitunterredner gebrauchte Wort
bald mit Spost, bald mit Entrü-
stung als unstatthaft zurückge-
wiesen. Kr. 51, 17, 12. Theait.
180 b. Z0x. dir olueı, T&
TOLKVTE roig naönzeig dzl 0x0-
Ans ppafovoı g06 @gos'
Joioıs uadntais ; ovdR yiyve-
Ta TOV TOLOUTWV (näml. Tov
"Hownisıreio») Erepog StEgov
padnıng. Der Gen. stcht in
Uebereinstimmung mit dem obi-
gen all’ low; furrio», und die
Ellipsis ist in derselben Weise zu
ergänzen. — eig Ur.: 8. oben zu
b. (eig radra). — Silo» ön:
8. zu 448 c. — zAsovaxteit:
— nASov Eye.
E. 709 90. elstadrx: nüml.re
vaodnuare; “der sich am besten
darauf versteht. — vroönnase. ne
vroösdsusvor: ‚mit den grössten
Sandalen bekleidet” (S. zu 467d.
Tov &. zenuazıcuöoy ze.) Die
Fussbekleidung der Hellenen, de
ren allgemeine Bezeichnung Öx0-
Önuare ist, bestand in der Regel
nur aus Sohlen. — zsg. zareit:
gleichbedeutend mit dem obigen
zequivar. — @ävageig äya:
‘du faselst unauthörlich, Kr. 56,
8, 4. (wobei za bemerken, dass
sich diese Verbindung fast nur
mit der 2. Pers. ‚Sing. findet).
Phaidr. 236 e. ri dns gar
TOEPEL; "was spreizest du dich
noch immerzu?' vgl. 497 . —
ra toıdös: deiktisch, “die Dinge
folgender Art, solcherlei.’ — olor:
8. su 450 c. — zegl yür: vgl.
b. PE0vLLMTEgOS xEEl race.
Ra
TOPTIAZ.
121
iyadov, rovrov dn lamg Öst nAsovenrsiv Tov OnEp-
wxol og zisioro ondpuarı gender sis ıyv av-
yıv.
KAA. Rs asl tavra Akyaız, © Zuxparsg.
ER. Ov uovov ye, @ Kalklaisız, aAla xal mepl
KurovV.
KAA. Nntovug Heovg, areyvüg ys asl Envrdag Te 491
xvap£as xal naysipovg Adymv xal larpovg ovölv
56, WG TEEL ToVrmv nulv Ovıe Tov Aoyov.:
ER. Odbaodv 0V dpels zepl vivav 6 xeelrrmv re
ppoviumrspog mAdov Zymv dınalag nAsovextsi; 7
: $uod Vroßaikovrog aveksı obr adrog Lpels;
109 nal aya90v: bezeich-
ier den höchsten Grad der
tigkeit in dem Fache, näml.
ekonomie. vgl. zu 470e. —
»9ö6n . . .: der Landmann,
I er..., dernun muss u.s8.
)as Pron. fasst nachdrück-
lie vorausgegangenen Eigen-
tswörter nochmals zusam-
— os de : ‘wie du
immerfor® u. s. w.; dem
» nach gleich dem obigen
rgeig &ymv. Ueber das ex-
ıt. og 8. Kr. 51, 14, 1. —
6voV ys: ergz. Tadra Akyo.
rw dasverstärkende y& in be-
ıden Antworten vgl. zu 4478.
Ad vol...: Aehnlich und
3ben so scharfer Ironie, wie
nserer Stelle, entgegnet S.
Ken., Mem. 4, 4, 6. dem
isten Hippias auf seine spöt-
8 Bemerkung: Erı yap 0v
x 1& aöra Akyaıs, & dyo
u ToTE 000 NAOVOR;...
uövov Gel Ta aurk Adym
ı al nepl TOV Kurorv. 0%
og dıa To moAvuad&ng elvaı
Tov avrov oVdEHors TA
tAßyeıg. Der eigentliche Sinn
saure Akysıy wird aus 482
dh yıLocowia xrA.) klar. —
491 A. onvrlag te nol...:
vgl. zu 490 c. Symp. 221 e. &
E$HESı Tıs ToVv Zwmnodrovg &-
noveıv AOymv, Pavsievy dv navV
yeAoioı TO NEWTOV. Ovovg yag
navdnAlovg Akyeı nal yalneag
tıvag ral ERvTorouovg Kal Bvg-
ooddyag, nal del did Twv av-
Tov ravra gYalveraı Akyeıv.
DoTE Aneıgog nal Kvontog av-
Hownog rag dv av Aoymv na-
taysAdoeıe atA. Xen. Mem. 1,2,
37.0 6% Koutlag, Alla tavöL
toi 08 antzeoheaı, Epn, denoe,
© Zwrpdıns, Tov oxvrdov nal
Toy TenTovmv xal Toy yal-
neov' al yag olucı avrodg
N0n naraterpipher dıadoviov-
wevovg Uno 000 arA. — oVdlv
navsı: Ueber 0068v s. zu 463
a. (undtv aloyvvdeis). Der Be-
griff von ovdtv zavsı ist nach-
drücklich durch &sl nochmals be-
zeichnet; ebenso 517 c. — oc.
Övra zöv Aoyov: 8. zu 488 cc.
— 030x009 00 kgeig: 5. zu 489 e.
ov 'du selbst!” — zeol rivov.
.. xA6ov Eyov: eine seltene Con-
struction statt zegl live. — &u0od
vr. avekeı: "willst du es dulden,
dass (wenn) ich es an die Hand
gebe (näml. durch die oben er-
HNAAT2ZNOZ 81 A
122
KAA. AIR Iyays nal naicı Adyo. moororv niv
tovg xpelrrovg of eioıw 00 6xvrorönovg Adym ovöl
Buayelpovs, AAN ol av eis Ta Tig noAsag Todyuara
YeoViu0L War, Ovriva dv T90N0V 80 olxolro, xel u
Kovov Ppoviuoı, alld zul avöpsicı, [xavol Ovres di üv
vonawoıv Enıreisiv, nal un anoxduvwoı dıa warkaxiav
zig Youyis.
22. Oois, @ Beituore Kaillakeıg, os 0d ravral
0Vv T Euo0d Harnyogpeig xal Eyo 000; 00 ulv yao dul
ons ael tavra Adyaıv, xal udupe por yo Ö8 ooü
tovvavzlov, Orı oVÖEnorTE tadra Adysıg meol TOV Rv-
zov, aAla rors usv tovg Beitlovs re xal xoelrrovs
Crodg layvporepovg Wglkov, audıg Of Toüg ppovımre-
0005, vöVv Ö’ av Ersoov vı Nass Eymv‘ dvögsıozegol
Tıvsg daO 000 Adyovrar ol xpeltrovg anal ol BeArlovs.
wähnte Induction). vroßaAlsıv
zıyl tı "jemanden etwas unter-
schieben. Ueber &v&ysod«i tıvog
(wo der Gen. meistens mit einem
prädic. Part. verbunden steht) s.
Kr.56,6, 2. Prot.323a. Apol. 31 b.
_ dar: 8. zu 4498. — aul nd-
Acı: “schon längst. Kr. 69, 32,
19. Dem Gelanken nach vgl.
489 c. — rodg noeitrovg ol el.
ow: ungefähr gleichbedeutend
mit TOvrovVS, ot „ogsizrovs elalv
Lysis 214 a. 0d pavimg dno-
peıvousvor megl av plimv ol
tuyyavovaıv Ovrss. Vielleicht
soll der an sich nicht notbwen-
dige Zusatz 0? sicı den Nach-
druck geben :'die es wirklich sind.’
B. uayeloovs : mit Beziehung
auf das 464 d. ff. von $S. nach
seiner zu a bezeichneten Sitte
gewählte Gleichnise. — eis ra:
8. zu 490, b. — un Kövov pR.:
d.h. ol av un uovov pedvınoı
@0LV. — voncwoıy: "was sie sich
in den Sinn setzten’ Ueber die
Bedentung d des Aor. C. 492. Kr.
53, 5. l.
pns: 490 e. — neuer por:
s. Kr. 46, 7, 1. Gewöhnlicher ist
der Acc. — coV todvarrior:
näml. x&znY000, wozu TOV9aFr-
tiov sachliches ‚Object ist. —
tort ubv . . . addıg ÖF: “bald
... ein anderes Mal... —
Ü. wolfov: 488 d. — ÄLITE
489 €. — Er. zı Nueıg gar.
“du bist mit etwas anderem ge
kommen, du bri ngst etwas
anderes, da in dem “bringen
die beiden Begriffe Axes gg
oovra schon verbunden sind. —
avögsıoreool riveg: "gewisse (8
zu 456 a.) herzhaftere näml.
werden von dir als die .. . be
zeichnet, in eine Art grösserer
Tapferkeit wird von dir das We
sen der Bessern gesetzt. Ueber
das Asyndeton der durch £reg0r
rı angekfindigten Erklärungssätze
8. zu 450 b. int. Ueber das ver-
ungewissernde rlg vgl. zu 456.
ME
TOPTIA2.
123
air, © yade, sinav dnallayıdı, tivag norsk Akysıs
zog BsArlovg re xal xpeltrovg Hal eis 0 Tı.
KAA. AR sionaa ys Iywmys tous pooviuovg eig
70 vis noAsug npdyuara nal dvögelovg. rovrovg yagD
roo0ONKE Tav noAsmv Apyeıv, xal To Ölxaıov Toür
dort, nAdov &ysıv Tovrovg av aAAmv, Toug Kpyovras
zaV apyoulvon.
ER. Ti dd; avrov, © ötuipe, Koyovras 7 dpxo-
HEVOUG ;
KAA. Ilös Asysıs ;
ZN. Eva Exaorov Adym avrov Eauvrod apyoven '
n tovro mbV oVö8V del, aurov Savrod üpyev, rov ÖL
aAlov ;
KAA. Iloös ö@avrod apyovıa Adyaıs ;
ZN. Ovötv noıxikov, aAd woneo ol roAlol, oW-
YE0vR Ovra zul Eyxgarıj avrov Eavrod, Tov ndovav
xci Erıdvudv Kpgovra tav Ev favıa.
KAA. Qsnbvg ei‘ Toug NAıdlovg Akyaıg Tovg 0d-
ppovVas.
(dauuovie y. tig). — ob ageir-
rovg: der Art. steht beim Präd..
um dies als einen im Früheren
bereits erwähnten Begriff zu be-
zeichnen. — sinav analldyndı:
eigentlich ‘ werde doch fertig, in-
dem du sagst; d.h. "sage doch
endlich fertig heraus.’ «ralldt-
teodaı mit einem prädic. Part.
heisst die im Part. bezeichnete
Tätigkeit vollenden (defungi). —
sis 6 tı: 8. zu 490 b. —
D. 16 dx. zoör dori : "darin
besteht das Gerechte. — ziEov
&yeıw .. .: 'naml. dass’ u.s.w,
8. zu 469 c. — ze dE... do-
yousvovg: "wie aber, sollen sie
gegen sich selbst als herrschend
über sich im Vortheile oder als
beherrscht von sich im Nachtheile
sein. — avrov EXvTOod: 8. zu
\
484 e — ‚ovöEv dsl: s. zu 486
e. — @dTv...: „wie das obige
nAtov Eysıv. — av ÖR aAlov:
ergz. dee dozeır. — normlior:
“compliciertes, mithin schwierig
zu erklärendes. — @omeg ol noA-
Aol: ergz. Afyovaıy Euvrod Ag-
zovre. — Eyngarn a. Eavrod:
ganz gleichbedeutend mit &uvroö
&oxovra. Ueber die Construction
s. Kr. 47, 26, 8. vgl. 0. 414, 8.
u. 423.
E. aggovıe: "weil er be-
herrscht;' ist zu övre subordi-
niert. — og ndvg el: ‘wie er-
götzlich ( festivus) du bist nos
euphemistisch statt yeAorog, eun]-
Uns u.ä, Euthyd. 300 a. o d
iows oüx oleı deRV avıa od-
124 NAATSNOZ
kg1E
ZQ. Mög yap; ovösls Oorısg 00% dv yvoln, On
0 Toüro A8ya.
KAA. Ilavv ys opodon, @ Zuixgarss. dr as
&v svdalumv yEvoıro Avdpwmnog Öovisvmv 6TWovv;
aAla toür dorl TO xara Yvcıv xaA0v xal Ölxaıov, 6
ey 00, vüv nagendınfousvos Adyo, Orı dsl rov Gedas
Bıwoousvov rag ulv Enıdvulag rag Eavrod düv ag Me
492 ylorag eivaı al un noAafeıv, tavraıg Öf @g uspiorag
ovocıs Ixavov eivaı vangersiv di avdgsiav al Ygo-
vnow, zul dnonıunaaver @v Av asl 7 dmidvnia yiy-
vnraı. Ai Toür, oluaı, Toig zoAloig 0V Öuvarov'
00V yEyovaL ToVg TOLOVTovVg di aloyvvnv, AROXEURTO-
usvor ıyv avrav aövvanlav, zul waloygov öN Yacıv
eivaı ınv axoAaolav, OnEsg Ev toig noocdEev ya Eis-
yov, Öoviovusvor Tovug Peirlovg nV YPVoLv Aavdom-
Kovs, nal avrol 00 Övvausvor Exzogikeode: vaig ndo-
Bvais nAngmoıv Edxaıvodcı NV O@YgEOGUVnNV xal Tv
Öixauoovvnv dıa mv avıav dvavdglav. Enel ys ois
EE aoyis Unnobev n Baoılewv vleoıv eivaı N avrous
zog növg al, d.i. ‘so einfältig.
B. ois && apyns vanokev...
Aehnlich Terentius, Phorm, 2, 3, ‘
elvaı: "welche von Haus aus...
64. suavis homo. — tovg NA. A.
Todg O@poovag : Ueber den Art.
beim Prädic. (o@pgovas) 8. zu
491 c. — navv yes opodge: d.i.
‘ja, du sagst es, und zwar ganz
sicher.” s. zu 449 a. —
49L A. anomıunlava .. .:
d. i. danomıuniavar nv Enıdv-
ulav ov &v ylyınıcı. — Odev
Yeyovaıv...: K. nimmt die
483 b. ff. ausgesprochenen Grund-
sätze wiederum auf. — alaygov
6n 9Y.: Ön (scilicet) gibt oft dem
Satze ironischen Ton. vgl. 468
e. og dn 00 ati. — Öovlovus-
vor . . .: mit Bezug auf 483 e.
— rovg Beirlovg: nüml. als sie
(06 moAAol) selbst sind. —
sind. olg dnmnobev vieoıv elvaı
N adrodg Inavovg: aus dem
Dat. des Prädic. im Inänitiv-
satze, vl&cıy, bezogın auf ols,
wird, wie nicht selten, in die Con-
struction des Acc, mit Inf. über-
gegangen. Symp. 176 d. ovıe
adrös Enav elvar nogem Öde-
Anocını dv nıeiv oVre &ALD
ovußovisvoaımı allmg Te nal
xoaırzalavre Errburigxoo-
tegaiag. Charm. 173 b. dx 9
ToVrmv ovrws dIovro» dAA0 @r
nuiv rı Evußalvor dyıEaı 1a
ta oouara slvar ucllor 7) wor,
xal &v 15 Daldrın nıvyda
vevovrag xul Erroliun 00-
Seodaı url. C.572. Kr. 55, 2,5
17
192 D TOPTIAZ. 125
7 gvos Ixavovg dunoplsaodeaı apynv Tıva N TugaV-
vida 7 Ovvaszelav, tl ij aAndela aloyıov xal xaxıov
ein Omppoovuvns tovroi Tols avdpwmoıs‘ ols dEov
anolavsv ov ayadav xal undsvös Zunodav Ovrosg,
aurol Eavrolg Ösondrnv dnayayoıyro röv rav molAuv
avdemzmv vouov zs xal Aoyov zul oyoV; NTTÄg 00%
&v adAıoı ysyovoreg elmdav Uno Toü xuAod Tod tig
Ösnaoovvns xal TNS 00PE00VVnS, undtv Adov veuov-C
reg rolg giloıg Tolg adrav N rols &yPools, xal Taüre
Zoxovres Ev ıj Eavrov noAsı; alld ij aAndele, ©
Zoixparss, NV ps od dımxsıv, @Ö ya’ TovpN xal
Gnokaale xal EAsvdeoia, dav Enıxovplav Eyn, ToöT
dorlv apeın re xal svdnıuovia‘ va dt Kia taür Eorl
ra xallmnioucre, Ta apa pVoıw Ovvdnuare AvdoW-
zav, pAvaplı al ovdsvos übın.
ZR. Oin aysvvüg ya, @ Kailinlcıs, Enskäogeı D
u. 7. — dumopisaodaı doynv
zıvwa: Anspielung auf das Bei-
spiel des Archelaos (470 d. ff.).
5 dAndela: “in Wahrheit. Kr.
48, 15,17. vgl. C.441a — ein:
Ueber den nicht nur in Prosa,
sondern selbst im poet. Sprach-
gebrauche seltenen, fast nur den
Tragikern angehörigen Opt. ohne
@v im Fragesatze s. Er. II. 54,
3, 8. — ols dov...: das Re-
lat. ist, obgleich es ‚Subj. des
Haupteatzes ist (of, 2809 avroig
aroluvsın.. „Ävros, «vol ara.)
zu dem untergeordneten Satze
construiert,. 260», Acc.abs. in ad-
versativem Sinne. C. 586. Kr. 56,
9, 5. — A0y09 xal Yoyov: ein
Beispiel der oben (448 «.) crwähn-
ten rbetorischen zaglowors.
%0400: ironisch, mit Bezug auf
die (473 c, ff.) zwischen 8. und
P. geführte Erörterung. Ebenso
persifflierte P. 471 a. (vüw d&
—
Bavuaolos ati.) und c. (00%
&BovAndn xtA.) die von 8. auf-
gestellten Grundsätze, welche er
schliesslich anerkennen muss. —
C. xal zeüre: idque. Kr. 51,
7,14. — nv... dianev: mit
Bezug auf 458 a. vgl. 482 e. —
sodegle: Was K. unter ‘Frei-
heit versteht, wird sowohl durch
die Beisätze revpN) nal axoin-
oi« als auch durch seine frühere
Erklärung (483 b.) klar. — ra
»allonlouare: Der Art. beim
Präd. (s. zu 483 b. ol zıdäne-
vo.) steht deiktisch, jene, von
dir gerühmten Zierereien, wie
die Appos. z& ... ‚drdogurzorv
beweist. — apa pvoıv ovvdn]-
vara: 4838. ff — avdowzwv:
8. zu 448 c. — plvaola: 8. zu
486 c. — 0UÖEVOg Adıa: 8. un-
ten zu 527 e. fin. —
D. oöx ayevvas: vgl. 475 d.
(ara yevvalos ara.) zugleich mit
AATSNOZ 492 D
126
zo Aoym raponsıafopsvog‘ dapag yap Ov vov Asyaıs,
& ol aAloı Öavoodvraı uEv, Adysıv 6b 00% dMElovar.
Ödounı ovv &ym 00V umdevi rE0xW Avesivwaı, iva T&
Ovrı xaradnkov yevnıaı ng Bıwrdov. x. wor Adys'
tag ulv Erıdvulas pi 0V xoAaazeov, ei. weAlsı ig
olov dei sivaı, &uvra Öb avrag wg ueylorug nÄngadın
avraig Kuodev yE nodev Erommaksıy, xal toüro slvaı
vnv apsımv; 0
E KAA. Day av &yQ.
292. Ob &ge 009g Adyovraı ol undevog dscus-
vos EVÖaLuovsS Eivaı.
KAA. Ol Mdoı yao av oVrm ys “ul ol vexgoi
svdasuoveotaror elev.
. ZR. Alla usv Ön sul as ye 00 Akyas Ösvog 0
Blog. 0V yao or Yavualorw av, et Evgıniöng And
&v rolods Akyaı, Aeyav
tig Ö’ oldev, el To £rv uEv dou kardavstv,
to xardaveiv 63 Giv;
193 x0l nusis vo ovrı long rEdvanev‘ 7 01 Tov Eymys:
473 d. (@ yevvais IlöRe.)— EmeE- sich in diesem Sinne auch S.
erzählt „Zen.
ögyeı: du machst deinen An-
griff, näml. gegen mich. 7? A0-
y& gehört zu nagenoınedusvok.
Ueber des P. Freimuth vgl. 491
e. u. ‚zu 487 a. — #dslovan:
‘sich entschliessenz? audent. —
dnıdvulag .. . noAuordov: C.
596, 2. Kr. 56, 18, 3. — Eürre
. : Resumierung von 491 e. ff,
— - Auößer ye nodev: “woher
nur immer, gleichviel woher. vgl.
Hor. Sat. 1, 3, 88. nummos un-
deunde extricat. — todro elvaı
znv &o.: Wiederholung aus c.
zoör &orlv dgern te nal sbdar-
vovia. Daher 7179 desrnv, d.h.
das was du als Tugend bezeich-
nest. vgl. zu c. —
E. oUx ou... slvoı: dass
geäussert hatte,
(Mem. 1, 6, 10.) koınag, & Ar-
zıpüv, yv svdaınoviav olo-
usso tovpnv (vgl. ob. ce.)
nal moAvrilsıev elvaı‘ yo Öb
vouigo zo utv undsvög dei-
oHaı Beiov lo, zo öd os
dlaylorov Eyyuraıo od Helov
al. — ol A. yap: s. zu 451 8.
— daila ulv Ön: verum enim
vero. vgl. zu 466 b. — Hoavud-
goıw &v, el... Atyeı: 8. zu 458
2. — Eöeıztöng: Diese zwei
Verse, von denen der zweite voll-
ständig TO nardaveiv HE $nv
xcro voultercı lautet, sollen
aus dem Polyeidos entnommen
sein. —
A93A.7 dn r. nal...:“
wie
AB3B, TOPTIAZ. 127
xul Nx0U0G öv copav, ag vüy nusls Tedvausv, Hal
zo usv ud Lorıv nuiv sijue, vis 08 Yuxüs TodTo,
dv © dmidvnlaı eloi, Tuygavsı 0v olov dvanslidscheı
xal usTaninTev Av XATO. Kal TOUTo Apa Tig uUdo-
Aoyav xoubög avng, lomg ZinsAog ug N Iralıxog,
TREKYROV TO Ovouarı did TO mıdaVOv re xal Telr
OT1x0V WDvonade niFov, ToVg Öl dAvoyrovg Aut
Tovg' av OÖ’ duviwv roüro rg buyüg, 00 al dm-B
Hvulaı slol, TO auoAnorov aVToÜ xul 00 OTeyavov,: @g
terenusvog ein nidog, dia nv ariAnorlav amsınddag.
ieh denn wirklich‘ u.8 w — Sehüäler P. aus Sicilien ge-
zo» 0opwy: Dass die irdische
Existenz nur ein halbwirkliches
Leben ist, und dass die Seelen
in Folge des Abfalls aus dem
wahren Ursein in die Körper
gleichwie in Gefängnisse einge-
schlosseu werden (was Platon
ausführlich Phaidr. 245 c. fi,
darstellt), war eine mit den
Orphischen Geheimlehren über-
einstiimmende Ansicht der Pytha-
goreer. — oöur&...onua: Die-
sen Ausspruch schreibt Platon,
Kratyl. 400 b., ausdrücklich den
Orphikern zu. — ruyyarsı 09
olov &v.: “ist so beschaffen, dass
es sich auf andere Meinung brin-
gen (bald so, bald so bereden)
lässt; s. zu 487 d. — dv nd-
zw: 8.zu48le. — ‚wudoloywr:
“bildlich” — Zinelog rıg 7 Ir.:
In Unteritalien und wohl auch
in Sicilien hatte die pythagorei-
sche Schule ihre meisten Anhän-
ger. Es scheint hier zunächst an
Philolaos ausKroton in Un-
teritalien (einen Zeitgenossen
des S.) gedacht zu sein, in des-
sen Fragmenten sich der vorer-
wähnte Ausspruch findet. Nicht
zu übersehen ist hierbei, dass so-
wonl Gorg. selbst als auch sein
bürtig, waren, dass somit dasPräd.
rounpog &ynno mittelbar auch ih-
nen zukommt. — TOEKEYOY To
Ovauarı: "es (T9Vro) dem Aus-
drucke nach umdeutend. — dic
a nıdavöv...nildov... duvn)-
rovg: Die Wortspiele lassen sich
im Deutschen vielleicht so nach-
bilden: “wegen der leichten Fas-
sung... Fass benannte, die
Ungeschei dten aber Unge-
weihte. nı$ vos, hier passiv,
‘der sich überreden lässt, also
das, was ihm vorgebracht wird,
sogleich erfasst oder annimmt,’
(vgl. dagegen 458 e.) findet seine
Erklärung in dem obigen &vo-
neideodar. &wunrog, ‘nicht ein-
geweiht,” songt insbesondere in
Bezug auf die Eleusinischen My-
sterien (welche vorzugsweise uv-
orngız heissen) gebräuchlich,
hier aber von denjenigen gesagt,
welche in die Geheimnisse der
Philosophie nicht eingedrungen
sind. —
B. ov: - bv 0. — ro 0x0-
inotov... .: 'näml. das Zügel-
lose u. 8. w. — 27 oreyavop:
mit Bezug auf auvijzwv; denn
die erste Pflicht der uvorar, (von
uvo, “verschliessen) war Ver-
128 MHAATSNOZ 193 B°
rovvavılov ön odrog oot, © Karklnasıs, Evdsixvura
os rov &v Aıdov — 70 deuötg dn Adyav — ov-
ro dHAıwraroı Av eisv ol auüumroı, xal popolev Eis
Tov rergnusvov nldov dönE Eripw rolwvr® TeronnEvo
x00xivo. To ÖF x0axıvov apa Akysı, ag Fpn © 05
C dub A8yov, ınv duynv eivar’ nv Ö duynv xooxivo
anslxude TNv TEV Avontwv @g Teromuevnv, üte 00
Övvaufvnv ordysır di amıorlav ze nal Aydmv. Ted
exisınög uEv dorıv Uno Tı arone, ÖnAot unv 0 &yo
BovAounl 00ı Evdsıfausvos, dav ang olog re @, El-
oa ueradeodeı, avıl Tod aninorms “al axoAaoras
Eyovrog Biov ToV xooulag zul Toig ael zagodcıv Ixe-
Dvasg xal EEapxovvrog Eyovra Blov EAdodaı. aAla X0-
regov zeldn Ti 05 xal uerarldscaı EVÖnRLuoVEÖTEgovg
eivaı ToUg xoawlovg tüv anoAdarmv, n 0U0’ dv alla
zoAla Towwüra uvdoAoyo, 0VÖ8V rı udAAov ueradnosı;
KAA. Toör aAndEoregov elonxas, @ Zaxgares.
ER. Depe dn, KAiyv 01 einova Alya Ex tod au-M
TOV yvuvasiov Ti vüv. 0X0nEı yag el ToLovds Akysız
xegl Tod Piov Exategov, TOD TE OWPgOVog xal Toü
schlossenheit hinsichtlich der sam.
Geheimlehren. — os... ein: uevro 458 b, nachdrücklicher als
denn in @vouaoce ist der Begriff öl. —
des Bagens enthalten. — ro &. D. zeido rı: s. zu 459 c.
ön A.: "womit er natürlich (dv zu...) — oddEr zı wül
das Unsichtbare bezeichnet.’ C. 4ov: 8. zu 457 b. int. — toür:
Kr.42, 5, 1. — unv: wie
642, 48. Kr. 69, 17, 2. — sg
... dv elwı s. zu 460 0 —
poooisv .:.: bekanntlich die
Strafe der Danalden. Ovid. Met.
4, 462. Hor. Carm. 3, 11, 22. —
&rigm Tol0dr® x.: ‘mit einem
zweiten eben so beschaffenen Din-
ge, näml. mit einem durchlöcher-
ten Siebe, also ‘mit einem gleich-
falls d. 8.’ vgl. zu 473 d. (of a4-
Aoı gevon), 481 E. roı@dra Frege.
— 6 zeög &ub Aöyov: vgl. 493 a.
. dn0 rı dtona : etwas selt-
dieses, näml,. dass ich auf Anlass
solcher Gleichnisse meine Ansicht
nicht ändern werde —
pige dj: e. zu 455 a. — dx
Tod a. yvuvaolov: d.i. aus der-
selben Schule, also (den obi-
gen Bemerkungen gemäss) aus
der pythagoreischen ; denn yovuvd-
0:09 findet sich tropisch auch von
den geistigen Uebungen (Repbl.
6, 493 b.). — 7n vöv: d.h. Eu
tod aörod yvuvaolov, 2E 0%
(£1eyov) nv vöV. Kr. 48, 13,9.
TOPTIA2. 129
«orov, olov sl Övolv avögotv £ Exaregm midoı noA-
slev, xl co ubv Eregm dyızis nal wAmgeıs, 6 ulvE
v, 6 68 ueRırog, 6 0% yalaxros, xal RAAoı moAdo)
dv, vauara Öb ondvın xal yaleıa Enaorov Tov-
ein xal usra noAAV rovav xal aksnav EXNO-
seva" 6 ulv 00V Eregog nAmgmoauevog un! &xo-
vor unts Tı poovrifoı, aAA Evsxa Tovrav novylav
"6 Ö Erdo@ ta ulv vauara, Moneg nal Exsivo,
ca ubv nogifeodeı, yalsııca dE, Ta d ayyela teron-
: xal 0adod, Avapxaloıro Ö’ dsl xal vurra xal
ev mıuniaver wurd, N Tag doyarag Avzotro Av- 49%
aga Tolovrov Exaregov Ovrog Tod Blov, Adysız
Tod axoAaorov subaıuovegrspov elvaı 7 ToV Tod
swov; neldw Tl 08 Taüra Adymv Ovyympnjoaı Tov
zov Blov Tod anoAuctov auelvo eivaı, N 0v neldo;
KAA. Ovnsidss, & Zosagareg. To ulv yao zAn-
eva Exslvm ouner Eorıv ndovn ovösula, aAda
' Eorıv, 0 vöv ÖN yo EAsyov, TO @oneo Aldov
Exeıdav nANEWON, unte yalgovre Er uns Avnov-
v. dAR Ev todo Lorl To Adcas fiv, dv TO OCB
stov Ertigoeiv.
(Bor .. .: Dieses zweite auf. — nAngwoauevog: Eergz«
ıniss steht mit den obigen
‚chen Ausdrücken wenigstens
ısserlicher Beziehung. vgl.
Öyısis: integri. Der Gegen-
B | ö3 € ErEQWp reronusva nal
x &yyei@ wird unten ange-
. — mollol noll@v: B.zu
. — vauaca ERd0rTov T.:
Jaellen oder Zuflüsse der
‚ welche den Inhalt dieser
r bilden. vauo, eigentlich
yoetischen Sprachgebrauche
örig, findet sich bei Platon
.—ö p. 0. Eregog: nimmt
bige zo ulv £reow wieder
t. Gorgias.
tovg nidovs TOv vOEuaT@v. —
Ti pg.: 8.zu 459 c. — nNovylav
&yor: vgl. Prot. 356e.; Krit.48d.
494 A. n: d.i.e2 ö2 un, "sonst.
Kr. 69, >s, l. — ToıoVrov. .
Piov: ‘wenn nun das Leben
eines jeden von beiden so be-
schaffen ist. — neldw rl...: Die
Wiederholung der gleichen Frage
(493 d.), deren Form schon die
Erwartung verneinender Antwort
enthält, zeigt, dass S. solchen
Gleichnissen nicht den Werth
eines Beweises zuschreibt. — vv
ö8: 492 e. — unze yalgovie.
..: insofern das Erwerben des er-
9
IAAT2NOZ 491 B
130
ER. Ovaoüv avdyan Y, av moAV Eripgän, zoiv
xal TO Anıov Eivaı, xal uEeyal arra TE TENuaTE siva
rais Exooeois;
KAA. Icvv ubv ovv.
ER. Xagadgıod rıva av av Blov Akysıg, AAN w
vexgod 0VÖE Aldov. xal nor Adys‘ To toıovds Adyaz
olov xeıvijv nal neıvavre dodiev;
KAA."Eyoye.
ZR. Kal dıyijv ye nal dıyövra nivanv;
KAA. Ayo, xol as aAlag dmidvulas andan
Eyovra nel Övvausvov nANGOUV yalpovra Evdcıno-
vos nv.
22. Eöys, o Beirats‘ OareAsı yap norse noka,t
xal Onmg un amauöyvvei. dei de, wg Loıxe, und du
araıoyvvdnvar. xal ngarov ubv eixE, ei nal dopMvre
xal Kvnoıavre, apddvas Eyovre ToU xvYodeaı, xvo-
C
uEvov ÖLatsAoüvra Tov Biov evdnıuovmg Zarı Env.
D KAA. Rs äronog el, @ Zuüxgares, xal areyvk
dnuY0gosS.
forderlichen Stoffes Freude bringt,
der Mangel hingegen Betrübniss
erregt. —
B. & 15... &miggeiv: er-
klärend zu dv tovro. s. zu 469
e. — Avayın: s. zu 450 a. —
— yapadgıov: Der zagadgıog
ist ein nicht ganz genau zu er-
mittelnder, nach seinem gewöhn-
lichen Aufenthalte in Schluchten
(yuo&doe«) benannter Vogel von
besonders schneller Verdauung,
vielleicht eine Species des Re-
genpfeifers. (Charadrius, Linne.)
Schleiermacher substituiert dafür
. die Ente, welche bekanntlich
ter unseren Hausvögeln diese
| chaft vorzugsweise besitzt.
> dA’ 09: 8. zu 453 c. — ve-
): 492 ©&- Gegenüber der
Fassung des K. gibt
auch S. ein Gleichniss, welche
das Extrem der Sache bezeich-
net. — zö roı0vde: vgl. zu 49
e. — Atyeıg: näml. mit der obi-
gen Erklärung &v Tovro derl
url. —
C. A&yo: Bejahende Antwort
auf das fragende Atyaıs., se. Kr.
64, 5,4. — al rag d.: "und
zwar meine ich es so, dass u.
8. Ww. — Övvaussos wing0Hr:
Recapitulation, aus 491 oe, —
Onaug u Ammoyvyei: ‘dan
du ja nicht aus Scham von de
ner Ueberzeugung abgehst!’ vgl
zu 489 a. — dpOovag Eyorre
ToV.. : Er. 47, 16. c. 418.
D. ös &TOxOg el: ‘wie war
derlich du bist? Gromos, steht
euphemistisch für uogdg, «yge-
x0g 0. 8. wie Prof.361 a.; Apol.
4E TOPTIAZ. 131
32. Towyagroı, ® Kaiklxisıs, IIoAov ulv el
opylav xal EEininka nal alayvveadaı dnoinoa, GV
08 un &uniayig ovöt un aloyvvdns‘ avögelog Yyagp
aAX noxglvov uovor.
KAA. Dnu) tolvvv xal zov xvausvov nöcng Av
ovaı.
ER. Ovdxodv since ndEns, nal sUbnıuuvms;
KAA. Ilavv ye.
ER. TIoreoov el nv neyainv uovov xvnaı®, 7 &rıE
08 domro ; Opa, @ Kuiklnisıs, tl anonpıvei, &av vis
; ca &yousva tovrog Epebns anavıa &gurd‘ xul Tov-
99 TOLOVTWV Övrmav TO HEpdiaıov, O TÜV xıvaldav
06, 0Vrog 00 deivög zul alaygos va) &dAog; N ToV-
‚vg toAunasız Akysıv sbdaluovag eivaı, Eav apdovag
T
'@oLv @v Ökovrar;
KAA. Oöx aloyvvaı sis roiaüra Aymv, 0 Zoxpn-
I$, TOVg A0yovg;
ZR. H yac Eyo yo Evreode, @ yevvale, 7 &xel-
6, 05 Av Pi Avsönv 0Vr@ Toüg Yalpovras, Omas av
xigwow, evdaluovag elvar, nal um dıoglinra av
ı@&. vgi. oben 473 a.;5 480 e. —
7u7yögos: mit Bückblick auf
2 c. — Ilolov.. . noinoe:
1. 482 c. fi.; 487 b. Ueber die
»nstruction des mOLEiY 8. zu
Be. — od un &unlayjs: "du
irst sicherlich nicht verblüfft.”
r.58, 7, 6. C. 620. — avögeiog:
1.487 d. (xal un Orı ye arA.)
ıd das 187 a. zu zapenalav
smerkte. — al daroxglvov
wor: K., der sich bereits ad
serdum geführt sieht, wollte
3h mit seinem Tadel og &ro-
36 ri. dem Antworten entzie-
m. — ar Brava: näml. sl
pOorvas Eyaı Tod nıjoheaı. —
EB. zorsgovV: ergz. nddas (eö-
usuoras) av Bıoinv. — Ti ae
demro: “oder sollich noch sonst
nach etwas (nach irgend einem
andern Körpertheil) fragen ” Was
gemeint sei, wird aus dem Eol-
genden sogleich klar. S. vermei-
det es denjenigen Körpertheil
gradezu anzugeben, welchen in
gebildeter Rede bestimmt zu nen-
nen den Griechen nicht minder
als uns das Schamgefähl verbot.
— xepalcıov: "der Gipfelpunkt
hierin; das äusserste Extrem.
(vgl. 453 a.; 463 e.; 472c.) ist
wie Tö nEyıorov oder ueyıarov
Appos. zu 6 1.2. Blog. — ap®.
dr. ar: d.i. a. &. rovro»,
av Ödoyraı. s. oben zu c. —
sig Taadre .dymv.. . .: 461 c.
— dueivog: näml. K. selbst, —
9g*
NAAT2NOZ 494E
132
495 50dovav omolaı ayadal nal xaxal; aAA Erı nal vüv Atys,
TOTEROV Y7g sivaı To avro ndV xal ayadov, n sival
tı tov ndEmv, 0 00% dorıv ayadov;
KAA. "Iva ö7 woı un dvowoAoyovusvog 7 0 A0yos,
&av Ersp0v Pr0w sivaı, TO KUro pur elvaı.
ER. Auapdelpeis, @ Kuaillxkeıg, ToVg XEWToUg
Aoyovs, xal 00% av Erı wer Euoö Inavag a Ovra &e-
rafoıs, einsp apa Ta Öoxoövra Vavro £eeis.
B KAA. Kal yao 0V, ® Ziwngares.
ZR. Ov rolvvv 0EdRG HoLß oVr Ey, sinse od
ToÜTO, OdrE 0V. aid, © uaxapıs, L9gEL, UN 05 Toüro
n To ayadov, To Mavımg yalgeıv‘ Taürd TE yap ra
vov 67 alvıydevra noAia nal aloyga Yalvsraı Gvu-
Belvovra, si Toüro odrwg Eysı, va aaka old.
O6 9.95 und Onag @v g.:
s. zu 450 b. —
495 A. ai Er nal vöv: vgl.
Krit. 4b. — iva ön...06 40-
yog: was K. dem G. und noch
mehr dem P.zumV orwurf machte.
483 c. fl. Um nicht das Schick-
sal seiner beiden Vorgänger in
der Erörterung mit S. zu thei-
len, wagt er Behauptungen, de-
ren Ungereimtheit er selbst recht
gut fühlt, kann sich aber durch
alle seine Windungen nicht aus
dem Netze ziehen. — Kvowolo-
yovusvog: das Activ Onokoyeiv
wird von Personen gebraucht, die
übereinstimmen, das Passiv von
den Gegenständen, in denenUeber-
einstimmung statt findet (of, A8-
ovres ÖmoAoyovaıw, 6 Aoyog
önoAoyeiraı): vom Part. öwoAo-
yovuEvog ist durch & priv. das Ad-
jeet. dyonohoyounsyos abgeleitet.
—|T0U5 noWrovg aöyovs: vgl.be-
sonders 492c,d. — apdeiges: :
‘verderben, verletzen, umstossen.
vgl. Prot, 360 a. 6. Tüg, ÖnoAo-
ylas; Krit. 50 b. ö, rag yevo-
nEvag Ölnas; Symp. 174 b. 8.
cv rapoıulav. — Ta Ovza:
‘das wirklich Seiende, also ‘die
Wehrheit. Phaedr. 262 b, rois
ragd za övra .dobafovar xal
dnarauevorg Intor ua —
‚B. va} yag 00: ergz. magd
z& donoövre Atyaıs. K. hatte
gleich anfangs 481 c. die Mei-
nung ausgesprochen, 8. stelle
seine schroff scheinenden Ansich-
ten wohl nur mehr aus Disputier-
sucht als seiner Ueberzeugung ge
mäss auf. xl gehört zu cv.vgl.su
448 a. — xoı@: Man erwartet
z0o.00ueV. Aber S. antwortet
zunächst nur auf die Entgegnung
des K. za} ap cv, und die Dis-
junction ovr yo 0.60, ‘ieh
so wenig wie du, ist nachträg-
liche Erweiterung. — sixeg oe
tovro: was aber hier so wenig
wie dort (481 b. duol ag
eingeräumt wird. — «dos, .p
00 .. .ı "siehe zu, ob vielleicht
nicht dies das Gute ist. — gel-
vera ovußaivovra: Ueber pal-
voucı mit dem Part. 8. zu452 c.;
5D TOPTIAZ. 133
KAA. ‘Rs 00 yes olaı, @ Zwrgarss.
ER. Zu ö} ro Ovrı, @ Kullixisıg, radca loyv-
bei;
KAA."Eyoyes. Ä |
ER. ’Erıysigöusv koa to Aoym ag Voü onovöa-C
vrToS ;
KAA. Ilovv ye opodge. |
ZR.”Iı 697 uoı, dneıön oürm doxst, Ö1sAod ade‘ ‘
wornunv nov aulelg Ti;
KAA.’Eyoye.
. ZR. OV nal avögeiov vov ön Eeyds rıva elvaı
za Emiornuns;
KAA."Eieyov yag.
ZR. "Akko Tı 00V ag Eregov iv Avögelav tig
wornung Övo taüıa EAeyes;
KAA. Zypodgu ye.
ER. Ti 8; ndovnv al Enıornunv tavıov N Ere-D
v;
KAA."Ersgov Önnov, & Oopwrars ov.
ZR. ’H xal dvögelav Erdgav ndovis;
KAA. IIös yoo oV;
ER. Bios 67 Onwg ueuvnoousde tadıa, Orı Kal-
er die Bedeutung von ovußei-
.. zu459b — üs...
s: ist eine eben so verfehlte
ehahmung eines sokratischen
sspruches (473 b.) wie wir Prot.
I e. finden. —
B. ög 600 onovdafovrog: ‘in
' Voraussetzung, dass du es
st meinest. s. zu 448 e, —
wu ye opodoa: erg. onov-
ko. — Idı 87: 8. zu 449 d.
non 0. Ö.: näml. Ezızeigeiv
Adyo. — vör 67: 491b. —
yov yag: s.zu ala. — All
.. zu 467 d. — og Eregov:
ber die Auslassung des Part.
0» 5. zu 449 a. (og T. Ex.) — tig
zıornuns: Ccomparativer Gen.
bei £rsoos. s. Kr.47, 26, 5. C.
416 A. 3). —
„D. Inzov: ». zu 447 d. —
© oopwrare 0v: K. meint das
0opWrars ebenso ironisch wie
früher (489 c. fin) 8. 0v ‚hat
ganz die Stellung und Anwen-
dung des Eigennamens, den es
vertritt (wie wenn gesagt wäre
0 oopwrars Kallixksıg). Ari-
stoph. Plut. 1069 & KFlervgt ov.
ven Kr, 46, 3,4. — 070g ueuwn-
coöuede: vgl. zu 494 c. 489 a.
— !Kall. "Ayagvsvg: Scherz-
134 NAATSNOZ
495D
Anis Epn Ayaovsvs ndV ulv xal dyadov ravrov ei-
var, Enıoryunv 65 xal avögelav xal aAlnimv nal toü
yadod Eregov.
KAA. Zwxgarng Ö8 yes nyulv 6 Alonexfjdev ouy
Öuoioyei taüra. n Öwodoysl;
E ZR. Ovy ÖuoAoyst’ oluaı dd ye ovö} Kallınli,
OTav aUTOg aurov Hecantaı 009g. eimk yap OL, Tovs
EU NeEKTLOVTaG Tolg Kaxlg MEKTTOVOV 0% TodVvavriov
nyst nadog nenovdeva;
KAA."Eyoys.
ZR. "Ag ovv, einep Evavıla dor) vaüra aAAmkoıs,
&vayaın neol avıav Eysıv DonEE negl Yyısiag Eysı xal
v000V; 0V yap Aum Önnov vyınlva Ts xal vooe
6 avdemmog, oVö} Aue dmaidarreraı vyıelag Te Hal
vooov.
KAA. IIög Atyaıs;
ZR. Oiov nepl Orov Bovisı Tod Guuarog anoin-
haft wird hier bei der Feststel-
lung des Fundamentalsatzes (das
Angenehme ist mit dem Guten
identisch, das Wissen und die Ta-
pferkeit sind unter sich und vom
Guten verschieden), über wel-
cher nun discutiert werden soll,
der Name des Vertreters dieser
Meinung, des K., durch Angabe
des Demos so !örmlich bezeich-
net, wie es in Psephismen und
anderen Urkunden Brauch war.
’A agval war ein Demos der Phyle
Otvnis. — ÖE ye: 8, zu 448 a.
— 6 Alonernidev: “der aus dem
Demos Aluzexn gebürtige’ —
E. oüöt Karlınkjg: Achnlich
wie 466 e. wird die Beistimmung
des Gegners, welche 8. durch
seine Gründe zu erzwingen ge-
wissist, schon anticipiert. Ueber
die Setzung des Eigennamens
anstatt des Pron. vgl. zu 482 b.
= (UTÖS aVTOV: 8. zu 482 d.
— Toig 4. ngarrovaıv...: Ueber
die Abkürzung in der Verglei-
chung s. zu 493 d. Kr. 48, 13,
4 u.9. — Evayan: 8. zu 450
a. — negl adray ‚Exeıw: aus
dem nachfolgenden BorEg lässt
vor £yeıv sich odro als die dem
Verbum in dieser Bedeutung (‘sich
verhalten) erforderliche Modal-
bestimmung ergänzen. — dY-
zov: 8.zu 447 d. — olos: 3. au
450 0. — megl © orov Bovisı rt.
cou.: de quovis (quolibet) men-
bro corporis considera. Vollständig:
nepl OToV Tod couarog Gnozeir
Povası, negl Tovrov axozeı
anoLußor UTO. azolaußaveır,
“einen einzelnen Theil von seinem
Ganzen abgesondert vornehmen.
Repbl. 3, 392 e. ‚Banze of aöv-
varoı Aeyeıv, 00 narı OAov all
anolaßov utgog Tı wargasonel
co &v zovsa Ömldcaı 6 Por
kouai. —
196 C TOPTIAZ. 435
Bov axonsı. vooel nov &vdomnos OpPaAuovs, @ > Ovoua, 496
opdaiule;
KAA. Ilös yag od;
ZR. Od Önnov Kal Uyıalvsı ys iu ToVg aürovg;
KAA. Ovß orworıoüv.
ZR. Ti dd; Orav vis Opdeiulas anallarınrar,
dpa zore xal ig dyısiag anahkdrreraı av opdalucv
sol reAevrov Aum auporeouv anniiunraı;
KAA. Haste ye. u
ZR. Oavudcıov yap, oluaı, xal } &loyoy yiyverau‘
n ya;
KAA. Zypodga yes. B
ER. AR Ev ufpeı, oluaı, Exdregov xal Anußavei
xl amoiivsı;
KAA. Dnui.
ZI. Ovaovv xal loyvv al dodEvsav W0aVTWSS ;
KAA. Nai. |
22. Kal tayos xel Boadvrite;
KAA. Ilavv ye.
ZR. TH xal tayada xal ıyv evönıuoviav zei va-
vovrie Tovr@v, xaxd Te xal adAıornza,.2v uegeı Aau-
Bavsı xal Ev udpsı analkarreraı Exategov;
KAA. TIaviog Önxov.
ER. Eov sdomusv fon Arte, mv Aua Te anel-C
Anrreras avdomnog xal au Eysı, ÖjAov Or Teure ye
00x dv ein TO TE dyadov xal ro xaxov. GuoAoyoduev
zevra; nal Ev uaile oxeıdusvog dnroxolvov.
496 A. vooei... GpPaluovs:
6 Krdgwnog dugporeemv ernı-
Kr.46,4. 0.404. Ueber das Feh-
Aanraı, Havucacıovylyverası. Aus
“len des Art. bei Avdgmnos (wel-
eher ohne erhebliche Modifica-
tion der „Bedeutung kurz vorher
— 1008 0 ArdEmrog — „gesetzt
war) 8. zu 448 c. — o: erg.
v008iV = 1) v000. — televrav:
8.2u 457d. — ylyveraı: d.h. &l
der Unmöglichkeit der Bedingung
folgt auch die Unmöglichkeit des
Bedingten. Man erwartete übri-
gens yiyyorco av. — Nyao: 8.
zu 449 d.
B. & wegen: 8. zu 462 a, —
Ü. al &uo &yeı: näml. avre..
136
AATRBNOZ
496C
KAA. AAN vnsopvis ag Ouokoyo.
ZR2.”I9ı 6n Enl va Zunpoodev apoAoynuäva. zoll
eıvijv EAsyss noTsgov NOV N Avıapov sivar; avro Ayo
To xEıviv.
KAA. 'Avıagov Eywys' To uEvroı asvovra Eodi-
sıv nÖV.
ZR. Kal &yo' uavdavn‘ aAl oVv To ys aeıviv
vo AviagOV. 7 ovyl;
KAA. Dnut.
ER. Ovxoüv xal zo duyiv;
KAA. Zypodou ye.
ZR. IIoregov ovv Erı nAslm domre, 7 ÖpoAoyels
anaoav Evösav xal Enıdvplav avıapöv elvaı;
KAA. 'OuoAoyo, alla un &owre.
22. Eiev‘ dıyavıa Ö} dn nivev GAdo vu 7 ndV
pns eivaı;
KAA.”Eyoye.
ZR. Odxoöv Tovrov 0d Akyaıs ro av dıp övra
AUKOVuEVoVv ÖNNOV Eoriv;
KAA. Nei.
Z2. To ö8 nivsv nAngwols re ig Evösdag aul
ndovn;
s. zu 452 d. — ÖNkov Or: =.
zu 4480. — &V9 nal: Gewöhn-
lich wird in dieser Verbindung
ucia nachgesetzt. vgl. 09 awv
(Kr. 67, 1, 3.). — vregpvas wg:
8. zu 47la. (Iavunoiog ag d.)
— adro Ayo To neıvjv: “ich
meine das Hungern an und für
sich;’ abgesehen von der Befrie-
digung dieses Triebes.s. zu 483 d.
— n6V: ergz. slvaı Akyo. —
D. uavdavo: vgl. 474 c. fin.
490 d, med. — Erı nleio Eow-
To: d. h. bedarf die Induction
noch mehrerer Beispiele? — &»-
deıav nal Enıdvulav: Passend
erscheinen beide Begriffe wie
Grund und Folge verbunden, da
jede “Begierde aus einem “Be-
dürfnisse entspringt. — dAla u
&o.: K., der bereits zur Genügs
bewiesen, dass streng logische
Begriffsentwickelung eben nicht
seine Sache ist (s. die Einlei-
tung), ist der scheinbar kleinli-
chen und langweiligen Fragen
des S. schon überdrüssig. — &
ön: s. zu 452b. — lo ui 1:
s. zu 455 b. — 09: 5. zu 452.
(TOdTaV @v), — TO u. dıyparta:
näml. zivev: "mit Durst, d.
heisst doch wohl mit Schmerz.’
E. zingmois... xal Hdorn:
‘in gleichem Verhältnisse wie vor-
‚A TOPTIAZ.
KAA. Neal.
137
ZN. Ovxnoüv nara To zivsıv yalgsıv Adysıs;
KAA. Maiıoro.
22. Aubavra ys;
KAA. Dnui.
ER. Avzovusvov;
KAA. Nat.
ZR. Alodaveı oVV ro ovußaivov, Or Avzovus-
v yaipsıv Akysız au, Orav dudbavra mivev Adyns;
094 due Toüro ylyveraı Kara TOV AUTOV TOmov Kal
ovov eire Yuyis eis amuarog Bovis; ovVötv Ydg,
ua, Ötapegsı. dor taüra N 0%;
KAA."Eorıv.
ER. AA uNv SÜ ys RgKTTOVTa XaxÄag Modtrev
@ @övvarov Epng eivaı.
KAA. Dnul yag.
ZR. Avıcusvov ÖE ys yaigsıv Övvarov @uoAo- 497
KOS.
KAA. Doiveraıu.
. x s 3 ’
ZR. Oda apa TO yalpsıv Eoriv EV mgarrev oVöR
avıaodaı xaxls, WoTE Eregov ylyvsraı TO NOV Toü
adovV.
Bsdsın nal Emidvule, —
c& TO x. x. Aöysıg : “in Rück-
ıt auf das Trinken (insoferne
u trinkt) meinst du, dass man
ı freue?’ Ueber die Beden-
g des xar« s. Kr. 68, 25, 3.
‚ C. 459 B, c. Das Subj. von
g8ıy ist wie im vorherigen
Yyovyra zivev u. 8.) ein all-
neines, rıya, 8. zu 456 d. —
ovußaivov: 8. zu 459 b. —
B 9». elite 0. fovisı: s. zu
) d. Die Genit. Ypvynjg und
sarog hängen von rovro ab;
gst du nun behaupten wollen,
s dieser Zustand (zugleich Un-
lust und Lust empfinden) der
Seele, oder dem Körper ange-
hört! — ovölv. .. dagegen:
vgl. zu 45l c. — alle umv: 8.
zu 449 e — Epns: 150 —
pnul yao: “allerdings behaupte
ich es. vgl. zu 451 a. —
497 A. yiyveraı: "sich (alsRe-
sultat) herausstellt” yiyveodaı,
als mathematischer Kunstaus-
druck von dem Ergebniss (Fa-
cit) einer Rechnung gebrüuch-
lich (Apol. 36 a. Xen. Anab. I,
2, 9 u.ö.), wird hier, wie öfters,
auf das verwandte Gebiet derLo-
gik übertragen. — 09 &yad0V:
136
NAATSBNOZ
496C
KAA. AAN ünsopväs og OuoAoyo.
ZR.”I9ı 67 Ent a Eungoodev amoAoynueve. odl
zeıviv EAsyes notegov OD N dvıagov eva; vo Adyo
To xeıviv.
KAA. ’Avıagov Eymys' To uEvroı zeiıvovre Eodi-
ev nÖV.
22. Kai ey uavödvn AAN 00V To ye zei
KvTO Avıapov. N ovyl;
K4Ad. Drpt.
ZR. Ovxoüv xal To dupiv;
KAA. Zypodga yE.
ZR. Ioregov oVV Erı nAclo EEWT, N SwoAoyels
anaoav Evösıav va Enıdvulav avıngov eivaı;
KAA. OuoAoyo, alla un dgwre.
22. Elsv‘ dipavıe O8 Ön nivsv Go un n0V
ons eivaı;
KAA."’Eyoye.
ER. Ovxoöv Tovrov 0B Atyaıg ro ulv Öbıyavıa
Avzovusvov Önnov Eoriv;
Z2. To 68 zivsv nANgwols Te rg Evösiag xal
KAA. Nei.
ndovn;
s. zu 452 d. — önkov u: 8.
zu 448c. — &Ü udla: Gewöhn-
lich wird in dieser Verbindung
uaio nachgesetzt. „vgl. ov navv
(Kr. 67,1, 3.). — UNEEPVÄS LTE
s. zu 47la. (davuasiog ÖS, &.)
— adro Ayo 70 eıvijv: “ich
meine das Hungern an und für
sich;‘ abgesehen von der Befrie-
digung dieses Triebes.s. zu 483 d.
— nöd%: ergz. eivaı Atyo. —
D. uavdavo: vgl. 474 c. fin.
490 d. med. — Erı nisio Eom-
To: d. bh. bedarf die Induction
noch mehrerer Beispiele? — &»-
dsiav nal Enıdvulav: Passend
erscheinen beide Begriffe wie
Grund und Folge verbunden, da
jede "Begierde aus einem "Be-
dürfnisse entspringt. — «AA un
&o.: K., der bereits zur Genüge
bewiesen ‚ dass streng logische
Begriffsentwickelung eben nicht
seine Sache ist (s. die Einlei-
tung), ist der scheinbar kleinli-
chen und langweiligen Fragen
des S. schon überdrüssig. —
ön: s. zu 452b. — Udo u 7:
s. zu 455 b. — 00: 8. zu 452 a.
(Tovov ar). — To u. Öıpavra:
näml. ziveıw: "mit Durst, d.
heisst doch wohl mit Schmerz.’
E. zingwois... nal ndavn:
‘in gleichem Verhältnisse wie vor-
7A TOPTIAZ. 137
KAA. Nat.
ZR. Ovxodv xara 16 wlvsıv yalgsıv Adyaıs;
KAA. Meiore.
ZR. Aupavıa ye;
KAA. Dnul.
22. Avnovusvov ;
KAA. Nei.
ER. Alsdavsı oUv To ovußeivov, Orı Avnovus-
w xalgsıv Adysız auo, OTav Öubovre nivsv Adyns;
094 Aua TOÜTo Yyiyvsraı KaTa TOV MUTOV TONoV xal
I0OvoV Eite Yduyig eite Omuarog Bovisı; oVÖLV yap,
va, Öiapepeı. Zorı Taüza N 00;
KAA.’Eorıv.
ER. AA ufv EV ys NodTrovra Karndg modTTEv
ww aövvarov Epng eivaı.
KAA. Drul yag.
ZR. Avıausvov ÖE ys yalpsıv Övvarov @woAo- 497
Rus.
KAA. Deiveroı.
ZR. Oox &oa TO yuigsw doriv EU mgdrrev 0008
Avıdodaı Karnog, WoTE Eregov yiyvsraı TO NdV ToV
@doV.
r Esdsıan vol ämifvuie. — lust und Lust empfinden) der
za 70 ©. y. Abysıg: "in Rück- Seele, oder dem Körper ange-
ht auf dar Trinken (insoferne hört. — ovölv. .. Öupäger:
no trinkt) meinst du, dass man vgl. zu 451 c., — dad unv: s.
h freue? Ueber die Bedeu- zu 449 e. — Egyns: 495 0. —
ıg des xara s. Kr. 68, 25, 3. gnul ya: allerdings behaupte
.C.459 B, c. Das Subj. von ich es. vgl. zu 451 a. —
(geıv ist wie im vorherigen 497 A. yiyveraı: "sich (alsRe-
para zivewv u. 2.) ein all- sultat) herausstellt” yiyveodaı,
neines, rıva, 8. zu 456 d...— als mathematischer Kunstaus-
ovußaivov : 8. zu 459 b. — druck von dem Ergebniss (Fa-
s %. elite 0. Bovisı: s. zu cit) einer Rechnung gebrüuch-
3 d. Die Genit. yvyjs und lich (Apol, 36 a. Xen. Anab. I,
worzog hängen von rovro ab; 2, 9 u.0.), wird hier, wie öfters,
get du nun behaupten wollen, anf das verwandte Gebiet der Lo-
s dieser Zustand (zugleich Un- gik übertragen. — 709 adyadov:
138
KAA. Ovx old’ arıa ooyike, &® Zuxgarss.
ER. Olode, dAAd aunikeı, w KalllxAsıg" wel g010ı
y& Erı eig To Eungoodev, Ivo elöig, Os dopög Av u:
Bvovdsreig. 00% Aua dulv TE Enaotos NUumv remavıa
xal au nödusvog dia Tod zlvewv; |
KAA. Ovx olda 0 ti Akyaıs“ ori Eymv Angels.
TOP. Mndauos, @ KailinAsıs, aA anoxglvav xl
nu@v Evexa, Iva negavducıv ol Aoyoı.
KAA.’AAR ael ToLodrog darı Zwxgdrng, o Iog-
yla’ ouıxpa nal OAlyov abın dvsgwrk al ZbsAgyyaı.
TOP. ’Aiia vi o0l dinpegsı; navıng 00 9n avıq
n rıun, @ Kaddinisıs' AR Onooyes Zmagarsı Ebelly-
[x 2 a [d
Exı onws av BovAntaı.
KAA. ’Eowre Ön 0b Ta oyıxoa Te nal oreva
rede, Enslneg T'ooyla doxei ovrmg.
s. zu 495.0. — oogpi£eı: “Spitz-
findigkeiten aussinnst.. Wie K.
oben (494 d. 482 c.) den S. für
einen Önunyogog erklärte, so
will er ibn bier zu einem oogı-
org machen. — axxiteı: Wort-
spiel mit oopl/£sı. — og co@pög
av: Ironisch, denn das Gegen-
theil zeigt sich bereits und muss
sich im weiteren Verlaufe immer
deutlicher zeigen. vgl. 487 a, b,
e, und die Anrede ® sopwrare
Korliuleıg 489 c. —
B. !y0v Anoeis: 'Du faselst
fortwährend. s. zu 490 e. (gAva-
osis Eywv). Mit diesen abwei-
senden Worten willK., der längst
voraussieht, &g 00pös @v
er schlüsslich erscheinen muss,
alle weiteren Erörterungen abbre-
chen; wird aber von $., der sei-
nem 458 b, c. ausgesprochenen
Grundsatze treu ohne persönli-
che Rücksichten die Wahrheit
gründlich zu erforschen strebt,
zur Fortsetzung, der Unterredung
gedrängt. — Nnumv Evena: G.,
NAAT2ZSNOZ
897 A
der mit Interesse dem Gange der
Erörterung gefolgt ist, tritt nun
als Vermittler ein. vgl. Prot.335
cf. — va negavdaow ol
Aoyoı: vgl.2u 472 c. int. — opl-
x0& . ..: Denselben Vorwurf der
Kleinigkeitskrämerei (owıngolo-
yla) bekommt 8. von seinen $0-
phistischen, der Dialektik unkun-
digen Gegnern Öfters zu hören.
vgl. besonders Hipp. mai. 304 3.
‚f. u. d. Einleitung. — x/ ool die-
pegeı: 5. 448 b. u. zu Prot. 331
c. — REvTaS... wear: "jeden
falls hast du nicht dafür einzı-
stehen. Eigentlich besagt die
sprichwörtliche Bedensart: ‘der
daraus erwachsende Schade und
dieVergütung desselben fälltnicht
dir zu. Ueber diese (in Prosa sehr
seltene) Bedeutung von zıu7 vgl.
Il. &, 159. y, 286. e, 552. Od.
57. — vmooyeg D. LEsiiyk:
"Lasse den S. (dich) wiederlegen.
Kr. 55, 3, 21. vgl. das zu zap-
&o, mit welchem hier sxiga
gleiche Bedeutung und Constra«-
’D TOPTIAZ.
139
ZR. Evdariumv el, & Kuikixisıg, Örı Ta wsyalc
uungaı zplv ta omnpa‘ Ey 0’ 09% Dunv Beuirov
vor. 0dEv 0vv amedınes, amoxplvov, ei 00 Aue
weran dulv Exaaros nuav Hal NöowEvVog.
KAA. Dnut.
EN. Ovxodv xal nevov xal av aAAov Enıdv-
ov xal Ndovov Aue Maveraı;
KAA. "Eerı tere.
ZR. Ovxoüv xal av Avaov xal Tav ndovav Aue
ZUETRL;
KAA. Noi.
ZR. Alla unv Tov ayadov xal Xaxlv 00 Aue
Wera, Og OU wwoAoyaıg' vüv O8 00% Öwokoyeis;
KAA.’Eyays' tl ovv Ön;
ZR. "Or 0% zavıa yiyveraı, © plis, toyadd Toig
\Eoıv ovVÖ} Ta naxa Tolg avıapois. TÜV ubv ydo &uc
'n hat, „unter, 458 b. Bemerkte.
org av BovAntaı:s. zu450 b.
C. 2ouüta dn: ‘So frage denn.’
. dem 2gwräv ist für S. das
ittel das d&elsydaı. — ouıngad
) oreva: wie vorher owırga
ı ÖAlyov afıa. vgl.Cic. de fin.
8,7. Pungunt enim, quasi acu-
s, interrogatiunculis angustis. —
Öra: 8. zu 452 e. — TE u8-
Aa weuunocı...: Der bildliche
asdruck ist, wie 493 b., von
n Mysterien entnommen. Die
nweihung in die Eleusinischen
ysterien hatte zwei Grade. Die
orbereitungsweihe(uYno:g)wur-
gewöhnlich an den kleinen
eusinien im Monate Antheste-
n ertheilte. An den grossen
susinien im Monate Boödromion
hielten die uvoreı den Zutritt
den höheren Geheimnissen ;
, wurden dzoztoı. Also: "du
st zu dem höheren Grade zu-
gelassen, ohne die Verlaufe des
niederen, d.h. du darfst dich mit
grossen Problemen beschäftigen,
ohne dich bei diesen elementaren
Kleinigkeiten aufzuhalten. Aber
diese ouıxo& bringen den K. in
Widerspruch mit sich selbst, —
&yo ö8 ... . elvaı: Achnlich So-
phist. 218 c. 00@ ö’ad z@v ue-
yahov dei Öınnoveioha. nuAos,
zegl TOv Tolovınv Ö8doxrer
nüoı nal naAcı TO mooTERoV &v
ouırgois xal baocıy aüra deiv
ueletav, nolv &v avroig Tois
ueylorois. — 0D9EV 0. dr.: 497
b. — neıvöv x. av &lAwv Exı-
Yvuıov: Die beiden Constructio-
nen von zavsodaı verbunden,
wie 482 a. —
D. ati unv: 8. zu449e. —
os 00 ouoloyaıg: 496 c. — ri
099 Ön: ‘was nun weiter?” d.h.
wo willst du mit deiner Frage
hinaus? — ylyveraı: 8.2zu497a.
NAAT2NOZ 497D
140
averaı, rav Öf 0%, ag Eriowv Ovr@v" ag Odv Tavı“
dv s’n ra nöd Tois ayadois 7 Ta avıanod Tolg wunols;
&av 63 Bovin, xl id Enianeyaı‘ oimaı yag ooı ovöL
tavın öuoAoysiodeı. &Bosı dd‘ Toüg ayadovg oyylE
ayadav mapovalg ayadovg nalsis, DOREE TOVg xuAovs
ois av xdAAog na;
KAA."Eyoye.
ZR. Ti ö8; ayadovg avdgag »uAslg ToVüg Appo-
vos xl ÖsıAovg; 00 yag ügrı ye, aAAR vous avögelovs
xal ppoviuovg EAsysg’ N 00 ToVrovg ayadovg nulels;
KAA. Ilavv ulv ovV.
2. Ti dE, nalda avontov 'yalgovra ndn elöss;
KAA."Eyoye.
32. "Avöga d: ovma eldes avonrov yalgovra;
KAA Olucı Eyaye‘ dAlc Tl Toüro;
ER. OvdEv' air anoxelvov.
KAA. Eidov.
22. Tide; vodv Eyovra Avnovusvovxal yalgovra ;i%
KAA. Dnui. |
zn. Hlöregoı ı Ö: uaAdov yalgovoı xal Aumodvran
ob ggoviuo 7 ol & apgovVes;
KAA. Oipaı Eyaye 00 noAV Tu Buanpkosıv.
ER. AAN 80xEl nal Toro. Ev woldum Ö8 non ei-
dss Avdoa daudov;
KAA. IlIog yag ob;
ZR. Ti 00V; anıovıwv Tov noAsulov zoregol
co 2ö0x0vv udAAov yalosır, ol Öeıkol N ol avögsio;
— TRVETAL: ErgZ. ERROTOS NUMV.
— xal 150 dnloxerpar: hiedurch
wird der folgende Beweis als ein
neuer vom vorhergehenden be-
stimmt unterschieden. — ÖuoAo-
yeiodau: Subj.ist «do oder rOV
Aöyov. Ueber das Passiv s. zu
495 a. —
E. zapovole: “in Folge (we-
gen) der Anwesenheit. C. 439.
Kr. 48, 15, 5. — roög nalodg:
ergz. noheig (insivoug). — oo
co &. ys: ergz. ‚ToVs aupgowas
ei dsılovg Eualeıg dyadoit
&vögas. vgl. 491 b,e. — alle
ti Tovüro: 8. zu 448 b. —
498 A. 00 zoAv rı: Kr. 5l,
16,4.u.5.—
sc TOPTIAZ. 141
KAA. ’Augorsgoı Euoıye uäidov‘ ei Öb un, na-B
asindlog Ye.
ER. Ovölv dinpspei. yalgovar Ö" oval) ot deikol;
KAA. Zypoöga ya.
ER. Kal ol &poovss, wg Loıxev.
KAA. Net.
ZRQ. Ioocıwvrwv Ö& ol Öeidol uovov Avmoüvraı
xal ol avögeior;
KAA. ’Augorspoı.
ER. Age Owolas;
KAA. MüäAiov ioog ol Ödeıdot.
ER. ’Anıöovrov Ö’ 00 wäidov yalgovaıv;
KAA."Ioos.
ER. Odxodv Avzoüvraı ubv xal yalgovoı xal ol
pgovss xal ol ppovınoı zul ol deıkol zul ol avögeioı
nganinalws, Ws Od ps, wäikov Ö8 ol Ösulol av dv- C
peimv;
KAA. Dnui.
ER. Aa unv ol yes Yooviınoı xal ol avögetor
yadotl, ol Ö8 Ösılol xul Kpgovss xaxol;
KAA. Nat.
32. ITaganinoiog &ga zalgovoı xal Avnodvraı
"ayadol anal ol naxol;
KAA. Dnut.
ZR. A4e oUvV zaganimsins elolv ayadol zul xu-
ol ayadol re xai ol xaxol; 7 vol Erı HÄRAOV € aya-
IH al aaxol eicıv ol xaxol;
B. auporegoL &u....:d.h C. do ouv .. . . slolv ol xu-
ide Tbeile, die Feigen und die xol: ol dyadol u. ol xaxol im
ipferen, schienen sich gegensei-_ Subj. bezeichnet die Tapfern ‚und
‚, anFreude zu überbieten; und die. Feigen, welche K. als dye-
ten sich auch die Feigen noch $o/ u, »x«xof anerkannt hatte
ihr freuen, so ist doch der Un- 497 e; ayafolu.xaxol im Prä-
schied nicht sehr merklich. — dic, bezeichnet Schmerz und Lust
woLdHTo»: ergz. TOP TOAE- empfindend, wodurch bei der Iden-
my. — tität von 70V u. ayadov Güte
NAATSZSNOZ 499B
144
og IM OU olsı £u& 7 anal AAAov Övrvoöv avdomnav
ovy nyetodaı tags usv BeAtiovg ndovas, rag 68 1slgowe.
ER. Tod lov, m Kaillxksıs, @g Havoüpyog gl, xul
Cuoı GorsE maıdl yoN, tor ulv ad yaoxmv ourag £yei,
zort 08 Ereows, Lbanerüv us. xultoı 0V% @pmv ye
var ‚Koxas Uno 000 £xovrog elvar EEanaındmoscdeu,
os Ovrog QYlAov‘ vov Ö8 &bevodnv, xul Ws Eownev
avayan wor Harte Tov maiaıov Aoyov TO zagov 22
roLelv al TodTo deysodaı To dıdonevov TREE G0V.
&orı 08 dn, ws Loıev, 0 vv Aeyeıs, orı ndovad tıv&
eisıw ai ulv dyadal, al Öt xuxal‘ 7 yap;
KAA. Nat.
ER. Ag ovv ayadal udv al ögkinuon, anal 8
ai BAaßeoat;
KAA. IIavv ye.
zn. Apelınoı de yes oil dyascr TI NOLOVORL, K0-
al Ö8 al xaxov ti;
KAA. Dnui.
D ZR. Ag 00V Tag Todede Alyeıs, olov xard wo
ou as vov On EAkyouev Ev ı@ Eodleıv xal nivev
etwas festhalten, anschliessen.’
vgl. Prot. 324 d. Kr. 47, 12, —
WOREE Ta usiganın: Nach den
484 gegebenen Erklärungen des
K. darf dieser Vergleich nicht
mehr befremden. — os dn 0v
— sg Övrog plkov: mit Bezie-
hung auf 485 e; 4870. — nurd
ov m. L.: 8 zussac, — m
za00% .... .: Das Sprichwort soll
nach einigen von Pittakos (s. zu
Prot. 339 c.), nach andern von
: ironisch. s. zu 468 e. sci-
kcet. K. versucht abermals seinen
gewöhnlichen Kunstgriff, näml.
das Unterschieben einer wesent-
lichen Modification anstatt des
früher aufgestellten Satzes. 8. zu
498 e. — lo»: (ironischer) Aus-
ruf der freudigen Ueberraschung.
Soph. Phil. 38. —
©. dtanerov we: Appos. zu
poonmv. —. Eaövrog elvaı: C.
570 A. Kr.55, 1, 1. Apol. 37 a.
Epicharmos (s. zu 505 e.) her-
stammen. Auch Cicero (ad Au.
6, 5, 2. und 15,17, 1.).
darauf an. — EU MOiV;. für
lieb nehmen ; boni consulere, —
2 ö7: 5. zu 452 b. — gdorel
tıvig . . .2 es gibt gewisse Ar-
ten der Lust, theils gute, theils
schechte;’ d. h. einige Arten d.
L. sind gut, andere schlecht. Kr.
50, 1, 6; 47, 28.0. —
D. olov: ‘wie zum Beispiele.
‚A TOPTIAZ.
145
’ T u
0vas; apa Tovrmv al ubv dylsıav mowüon dv to
' R \ NN 9 \ ’ \ - [4
parı, n loyvv n aAlmv Tıva agErNV TOV OWuaTos,
3 9 [4
raı utv ayadal, al 6: Tavavria Tovrmv xuxal;
KAA. Ilavv ye.
ZR. Ovxnodv nal Aünaı Woavrag al ulv YonoralE
wv, al ö2 novnoal;
KAA. Ilös yag 0%;
ER. Ovxodv rag ubv yonoTas xel nÖovag wol Av-
ı@ xl aipereov Earl nal MORKTEoV;
KAA. IIavv ye.
ER. Tas Ö8 novngds 0V;
KAA. Ajkov Ön.
ZR."Evsna yap nov TÜV dyadav anavıa nuiv
os moanteov eivar, Ei wuvnuovsvaıs, Euol TE Hal
»Am. apa zul Vol Gvvdoxei ovrm, telog eivar ane-
iv tov nodkewv TO ayadov, nal Enelvov Evenev Öeiv
3 pr -
wre vaAAa noctresda, aAA 00x Exeivo ToV LAADV 5500
winpos Nuiv ei nal OU &x Toltwv;
KAA."’Eyoye.
22. Töv dyadav apa Evexa dei xal tar xal
: Nö npntreıv, aAk 0V Tayadı Tov ndEmrv.
KAA. Ildvv YE.
ER. ’Ag 0Uv mavrög vögos &otıv Inktkaoden,
la dyada av nöEnv Earl xal onole xand, N Ter-
“od ÖEi eis Enaorov;
zu 450 c. — desımv: s. zu
9 b. — adraı ubv: resumiert
n Nominalbegriff des vorange-
nden ai ulv. . . zoodcaı in
nlicher Weise, wie ovzo den
arbalbegriff eines vorausgegan-
nen Part. (s. zu457c.) — To-
wei ToVrwV: ergz. ROLOVOKL.
E. 00: ergz. algsreov dorlv
Öb noanreov. — ÖNkov ÖN:
zu 4732. — Eöofe: 468 c. —
Plat. Gorgias.
‘selbdritter; ipse tertius.
500 A. &nsivo Tv @llav: d.h.
Enzivo deiv modtreodaı Tov
MAlmv Evenev, — Ex roltwv:
Symp.
213b. bmoAvers, naiöss, Akrı-
Pıadnv, Ivo E% zeltwv xura-
%entaı (neben Agathon u. Sokr.).
Eurip. Orest. 1177. Evo, (Elektra)
KaolyvnT (Orestes), «vo zodtT
Eysıv dong, swrnolav col ode
t (Pylades) & zeizov 7’ Zuoi.—
10
146
KAA. Teyvıxov.
JIAAT2SNOZ
500A
ER. ’Avauvnodouev dn av av Eya eos Ilälov5;
xuı I'opylav Eruyyavov Adymv. EAeyov yao, El Wvnuo-
Bvsveus, Orı &iev nagnaxeval al utv wErgı moovns, vo
TovTo novov nargasxevafovgeı, ayvoodcaı Ö8 0 Peh-
Tiov Kai zo xelgov, al Ö} yıyvaaxovaaı 6 Tı TE aya-
90V xal 0 Tı xaxov' xal Eridnv Tov niv wegi Tag nd0-
vas unv aysıgınıv euneıgiav, af 0% regvnv, av ö8
zegl To ayadov zuv largınmv teyvnv. xal mpög Yıdior,
© Kakkinksıg, unte aürög olov Öelv 008 Eub male
und‘ 6 Tı &v TUynS mag To doxoüvre droxgivov, pape
Cavd ra nag Euod ovrwg dnodeyov ws malkovrog‘ 6ois
yao, Or zepl Tovrov elolv nuiv ol Aoyoı, 0v Ti @
udAlov OnovöaasıE tig “al OuLx00V voov &ywv Kvdgn-
navrog avdoug £Zoriv: Kr. 47,
6, 8. vgl. C. 417. — TEYVvıRodV:
näml. &vöoos, eines ‚Kenners ;
im Gegensatze zu mavTOg &vögos.
— eig Exaorov: für jeden ein-
zelnen Fall!
av: d.i. zovzer, &. — Be-
yov ydo: 464 b ff. —
- B. noguoaevol ol u8v.
8. zu 499 c. (ndoval Tıves).
nero ndovns : insofern sie kein
höheres Ziel kennen, als das Ver-
gnügen, und dieses zu ihrem End-
zwecke haben. — £rldnv zav
u&v...: “ich rechnete unter die-
jenigen (tov Gen. part. Kr. 47,
9, 3.), welche sich mit den Ver-
gnügungen befassen, des Kochens
Geschicklichkeit, nicht Kunst.
vgl. 464 d ff, wo öyorouan
statt yaysıoını] steht. — oös
gıllov: näml. duos, ‘bei Zeusdem
Freundschaftsgotte.’ Phaidr. 234
e. eimb noös dıös Yıllov. Alk.
I, 109 d. ux töv plAıov. — no0g
Zub mulfeıv: mit Bezug auf 499
b. — 6 sı dv süygs: ergs. dno-
KoLVOLEVOg; das erste beste, w38
sich eben trifft. Krit. 44 d. —
rag& T& Öoxoüvze an.: pl.
495 a. — unt.. . ncoifovros:
Von dieser Auffassung war K.
gleich anfangs ausgegangen. vgl.
481 b, 495 b.
C. öo&s. N Tovro, Oyrıra
“Du siehst ja, dass unsere
Unterredung sich damit beschäf-
tigt, was man, selbst wenn man
nur wenig Verstand hat, .zu-
meist anstreben soll, näml. die-
ses, auf welche Art u. s, w. PVi-
des enim nostros sermones ea dt
re haberi, qua nihil magis homo
vel mediocriter prudens expelat
etc. Ueber den Gen. des Relat.
beim Comp. s. Kr. 47, '27, 4
(vgl. F. Schultz lat. Spr.$. 297,
A.1.) In der durch Todro eing®-
leiteten Erklärung von 0% ist die
andere beim Comparativ mögliche
Construction mit 7 gewählt. Kr.
47, 27, 8. Krit.44 c, Il.o, 50.
Od.£, 182.— onovöaosıa: Ueber
orovdaksıv mit Acc. s. zu 481
‚A TOPTIA2. 447
g, N Todro, Ovrıva yon To0XoV Ev, morsgov Ent 0V
ı zapaxnaheis !dus, Ta Tod Avögög 67 Teüra ngar-
vra, Akyovra re Eva dnum xal bnTogLamv daxaüvre.
U moÄıtevonsvov TOUToV TOV TE0NoV, 0V Uwelg vüv
Aurevsche, n ini Tovds Tov Biov Tov Ev pıAocopie,
d vi nor’ &orlv oVrog &xslvov dıepeowv. long 0VV D
Arısrov dorıv, os Apr Eya Eneyelonda, ÖLmıgeicden,
sAouwevovs 68 al OwoAoynoavrag aAAndoıs, el Earı
vo Öırra zo Blow, onddacdaı, ti TE dıapegerov di-
Aoıv zul önoregov Bıwreov avroiv. iaug oUV 002W
da ti Aeyo.
KAA. Ov dire.
ZN. AAN Eya 00L dapEotegov do. Ensiön Mu0o-
vnxausv &yo TE xal GV eivaı uEv Tı ayadov, Eivaı
TındV, Erepov Ö} To NOV Tod ayadod, Exareoov Of
wolv ueAdınv tıva eivar Hal NaQaGXEUNV is xın-
@g, tv ulv Tod ndeos Inoav, mv Ok Tod ayadoü
.aUTo ÖE yoL TOÜTo TEWTov n Ovupadı nun" Ovupns;E
KAA. Ovıa pnul. -
ZR.”IHı 67, & nal noog Tovode dya Eieyov, dio-
‚Aoynoal wos, El &pa aoı Zdoke Tore aAndn Akysır.
gyov dE nov, Orı n wbv Oozouxn od wor doxel reyvn
vor GAR Eunsıgia, n Ö largınn, Aeymv ori n ubvV ToV-501
— En} Or: d.i. 7076009 Tov-
(zen) tovöe 70V Biov Ev oder
y cov roomovV, Enl 09 url. —
Bıovv. — ovrog &uelvov: d. h.
oanaleig: 485 ef. — ToV
Öoög: mit ironischer, durch
markierter Beziehung auf 485
f. Ueber die Bedeutung des
s. zu 492 a. — ravra: d.h.
is du als Beruf des Mannes
seichnetest, nicht ohne verächt-
hen Nebenbegriff (s. zu 452 e).
&nl tovöe tov ß.: Ungenauer
eise ist die nur zum Relativ-
ze gehörige Präpos. im zwei-
ı Gliede wiederholt anstatt 7
€ € €
ovros 0 Blogs 0 Ev pLlocogpiea
E£nsivov , Tod ıov Aeyovımv Ev
Inum Hal EnTooLnnv KoRovdr-
rov anri. — dtapepmv: 8. zu
464 c. —
D. 09 dire: 8. zu 449 e. —
ErE009 ÖE TO NdV Tod ayadod:
497 d. —
E. ovro put: näml. slvar. —
7005 tovode: Gorgias und Po-
los. — &syow: 464 d. —
501 A. 7 d’ dareın): erg. do-
10*
148 NAATANOE
Tov 09 Hegamevaı xal ıyv pvowv daxnextaı xal mv ai-
tiav ov necızei, aal Aoyov Eysı Tovrmv Exdorov Öoü-
var, Niargınn‘ NÖ Erega rg ndovijs, EOS nv nn Pega-
ein au Eorıv anaoa, KonıdN areyvag En’ auınv Ep-
YEral, OVTE TI TNV Pvcıv Oxsdauevn tig Ndovng ovTs
mv aitlav,, aAoyws te navranacıv, wg Enog sirein,
ovötv Ösapıdunganevn, TeßT wel Lumsiple uununv
uovov owfouevn To eiwdorog yiyvaadaı, © 6n ul
Brogitsrar Tag Ndovas. Tadr 0VV noWToV Oxomaı El do-
xsi 001 Inavosg Acysodaı, nal slval tıvss vol nepl Yv-
nv roıwdraı aAlcı noayuarsicı, al usv Tervıxal, 00-
undeıav Tıva Eyovocı Toü Beiriorov nwegl nV Yoga,
al Ö8 Tovrov u8v 0Aıywmgoücnı, doxsuuevar Ö’ U, @ORE0
Exel, mv Ndovnv udvov Tags Yuyis, Tlva dv adız 1o0-
z0v yiyvorro, Nrıg 68 m Beiriov 7 xeipwmv av ndo-
vOV, OVTE 6x0N0VuEvaı ovre wEiov avraig KAAo 7 ya-
c giteodeı uovov, eite BeArtıov eire yeigov. Euol u&v yap,
@ KuillyAsıg, doxoüct re elvaı, xal EymyE pnw 10
ToLoüroV xoAaxslav eivaı xal repl Omur ul epl Yv-
nv xal megi KAAo Orov Av rıs nv nÖovnv Heganevn,
aonentog E4WvTod dusivovog TE Kal TOÜ yEeigovog' 06V
ÖE Ön noTEgov Ovyaareridesaı nuiv negl Tovrmv zw
avınv Öokav n avripns;
501 A
nel nor teyvn eivoı. — nv @V- Beschäftigungen, der Fall ist. —
cıv: näml. des Körpers. vgl. ode oxozovusvaı odrE uElor
464 b. — n terginn: Appos. xrA.: Statt dem oxorovusras
zu n wEv. Ueber die Stellung vgl. entsprechend mit &mıusiounsras
Prot. 351 a — rng ndovns: fortzufahren, wird zu dem unper
Gen. object. “die andere auf die sönl. u£lo» (Acc, absol. C. 586.
Lust gerichtete Geschicklichkeit.
— 0UT8...te: neque — ei. Kr.
69, 53. C. 625, 2; 0018 rı 8. zu
457 b. — og Erog elneiv: s.zu
450 b. — roeıß7 xal Euneaple:
vgl. 463 db. —
B. woneo &uei: d.h. wie es
bei der andern Classe, bei den
auf den Körper sich beziehenden
Kr. 56, 9, 5) übergegangen, und
der Gedanke, dass nur dieLust,
ohne alle Rücksicht auf gut oder
schlecht, erstrebt wird, nochmals
nachdrücklich wiederholt. — else
P. eite g.: 8. zu 468 d. —
Ü. volanelav elvar: 463 a;
464 c. — ÖT0ov: possess. Gen.
zu nv ndovjv. — dE Ön: 5.0
1E TOPTIAZ. 149
KAA. Oüx Eyays, aAla GVvyYWE, Iva o0oı xal ne-
w3n 6 Aoyog xal Topyla rods yapicauaı. |
ZR2. Iorsgov dd zeol ulv ulav duynv Eorı TodTo,D
eol Ö8 Övo zul moAlag 00% Zarıv;
KAA. Ovx, alla xal zegl dv0 xoL wel moAdas.
ZR. Ovxodv xal adgdaıg ua yuglkeodaı garı,
nö: oxorovusvov to BeArıarov;
K4A. Oiuaı Eyaye.
ZR."Eysıs ovV elneiv, altıveg eioıw ai dnırndev-
us ad todo ro0VgaL; ucAAov de, ei poväsı, euod
Imzavrog, n u8v &v 001 Öoxj) Taovzwv eva, yadı, N
"ev un, un Yadı. woWtov OR Oxsıausde Tyv avin-
nv. 0% Öoxel 001 Toxvrn tig eivaı, © Kuiklxisıs, E
iv ndovnv nuav uovov ÖLW@xeıv, KAAo Ö 0UdtV pgo0Vv-
Leuv;
KAA. "Zuouye boxei.
ZR. Ovxovv xal al toinlde anaceı, 0lovn xıd0-
otıun n Ev Toigs ayacıv ;
KAA. Nei.
ZR. Ti dE; n Tv yooWv didaoxeaila za 7 Tav
Yvoaußwv nolnoıs 00 roiavın tig 601 xatapalverau;
2b. — svynararidecaı ...
dv: “stimmst du mir darüber
ie‘ Gewöhnlich steht in die-
a Sinne ovyrararideodel rıvı
ne Soda oder ein ähnliches
j. — 'nwev: ist bescheiden
stt &wol gesetzt; S.allein hatte
sen Grundsatz aufgestellt, aber
rg. und P, hatten ihn nicht
stritten. — Eva 6. xol: "dass
“nur u.8w. 8 zu 467c —
eavd7 6 Aoyos...: mit Be-
x auf 497 a. —
D rovro: bezieht sich auf das
ige zoAuxelav. s. zu 46le. —
heoass: mit Bezug auf 458 e.
aAhoV Ö8: 8. zu 449 a. —
vrov eivar: “unter diese zu
gehören.” s. zu 500b. — gası:
s. zu 454 d. —
E. ‚Toiavren tig: 8. zu. 487 c.
— nV... poovrifev: ‚als er-
klärende Appos. zu TOLKVTN tig
abhängig von doxsi. — &v toig
ayacıv: “bei den Wettspielen.
Solche musische Productionen ein-
zelner Künstler (im Gegensatze
zum 70009 und dem dudvgan-
Bos) fanden bei den meisten
gottesdienstlichenFeierlichkeiten,
hauptsächlich an den Apollonfe-
sten statt. — N, tov yopav Öt-
daoxalle nal n av drövgau-
Pwv noinsıs: Die Verbindung
mit dı$vgaußog und die nachher
erst 502 b. folgende Erwähnung
N
150
JIAAT2QNOZ
501 E
N nyel tu poovrißerv Kıvnoiav tov M£Antos, Onwg Egei
w 1 . N
50271 ToL0UToV, 09V &v ol anovovreg Beiriovg plyvoıvıo,
909 ı ueAlsı yapısiodaı TO OYAm av Hearav;
KAA. Ankov 6m Toüro ye, © Zingares, Kıvr-
Glov yE nEQt.
ZR. TidE; 6 nano avroö Meins moös to Bei-
zıorov BAenwv done c01 nıdagmöeiv; N Exeivog ulv
oVdE EOS TO Ndıorov ' nvia yap adwv Tovg Bearag'
aAla 67 0x0n&' ovyl n Ts nıdapwöınn doxei dor näoe
x. n av ÖLFVgRUBmv Hoindıs Ndovig. yagıv svgNCHaL;
der tragischen Dichtung beweist,
dass hier nicht von den Chören
‘in der Tragödie die Rede ist. Es
verhält sich also zgog0g zu dıdv-
ocußos wie Gattungsbegriff zum
Artbegriffe. Ueber diese Verbin-
dung durch x«f s.Kr. 69, 32, 2. —
oo@v dıdaoxudla bez. zunächst
die Einübung des Chores in Ge-
sang und Tanz durch den xogo-
dıduonuAog (welches Geschäft,
wenigstens in der älteren Zeit,
häufig der Dichter selbst über-
nahm. s. zu Prot. 327 d.) dann
auch ‘die Aufführung des Chores?
Die hierbei nöthigen Kosten zu
bestreiten gehörte zu den Staats-
leistungen (Leiturgien) der rei-
cheren Bürger.
Der did voaußos, ursprünglich
ein Festlied auf Dionysos, wel-
cher den Beinamen Jı$vgaußos
führt, wurde zuerst von Arion
aus Methymna (628—585 v. Chr.)
antistrophisch bearbeitet. Lasos
aus Hermione (um 500 v. Chr.)
und Simonides aus Keos (s. zu
Prot. 339a.) bildeten diese Form
weiter aus. Auch Pindaros zeich-
nete sich im Dithyrambos aus.
Von allen sind aber nur Frag-
mente übrig. —
Kıvnoiav: Kinesias aus Athen,
von dessen Gedichten keine Bruch-
stücke auf uns gekommen sind,
wird von den Komödiendichtern
seiner Zeit, namentlich von Ari-
stophanes (Vögel 1377 f.; Frö-
sche 153; vgl. Wolken 333.) als
schwulstiger und frostiger Dithy-
rambendichter verspottet. Auch
sein Vater Meles wurde als un-
geschickter Kitharoede von den
Komikern angegriffen. — Oxog
ge: Ss. zu 488 a. —
502 A. zo öyio r. 9.: vulgo
spectatorum. vgl. zu 454 b. —
Tovro: "letzteres. vgl. 493 d. —
K. yes negı: "wenigstens was
den Kinesias betrifft. C. 641,
Kr.69, 15, 1. Ueber das einhei.
tige Urtheil Pl. s. die Einleitung.
— zeös ro Peltıorov: vgl. 464
c. — Eusivog.... . Dearag: ein
feines, in der Uebersetzung un-
nachahmbaresW ortspiel mit zzg06.
Allerdings setzte sich Meles
das Vergnügen des versam-
melten Publikums zum Ziele;
er erreichte es aber nicht, denn
sein schlechtes Spiel gereichte
den Zuhörern keineswegs zum
Vergnügen. — oda: er trug
nämlich, wie esBrauch war, seine
eigenen Iyrischen Gedichte vor
und begleitete selbst seinen Ge-
sang mit der Kithara. —
502 C TOPTIAZ. 151
KAA. "Euoıys.
ZR. Tieökön; N seuvn avın vol davnaarn, nis B
tenywölag wolnsıs dp @ danovdans, nOTEgoV ‚Earıv, @gG
col doxsi, zugiksodeı toig Dearaig wovon, n el dın-
uayeodeı, dav rı avrolg nÖV uEv n x0l xEyagLoWEvon,
wovnoovV ÖL, Onmg Toro ulv un £oei, ei dE Tı Tuyya-
ver amöts xal apeiıuov, todro Öf xal Adkıı nal &oe-
ta, Eav Te yalowaıv &dv TE un; Toregwg 001 Öoxei
TRGEOKEVKOHRL N TOV TERYyaÖLBV MOrNOLG ;
KAA. AhAov ön Toöro ye, & Ziwuxpareg, OTL EOS
nv ndovnv ualkov wounra xal To xagiteodaı Toisc
Vearais.
ZN. Ovxoöv TO ToL0drovV, @ Kaidlnasıs, EPAUEV
vov On xoAaxelav eivaı;
KAA. Iavv ye.
ZR. Depe ön, Ei tig megieAoıto tig NoıNoEng Hd-
ons To re ueÄog xal Tov Guduov xal To wErgoV, &AAo
tı n Aoyoı yiyvovıaı TO Asınousvov;
KAA. Avaya.
ER. Ovxodv no0g woAdv 0yAov al Örjuov ovroL
Asyovraı oil AoyoL;
KAA. Dnui.
B. «ven: hinweisend auf das C. oguntaı: s. unter b. zu
allgemein übliche Urtheil über domovdune. — vo» d7: 501 c,
Ge tragische Dichtung. —_ — weElog: “Die Melodie, Tonweise.
orıv...: ist das, wor- — Aldo rı n: 8. zu 455 b. _
nach sie strebt, nach deinex Mei-
nung bloss die Ergötzu 2. der
Zuschauer. Ueber die Bede utung
des Perf. öonovdane s. Kr. 53,
3, 3. C. 503. ‚nagige odaı:
Präd. zu dem in ps & enthalte-
nen TOUTO. — onag,... un opel:
8. zu 480 a. — zuyyavsı andig:
ohne die übliche Hinzufügung von
öv 8. Kr.5. 4, 3, Prot. 313 e.
— dav sy. ka’v ze un: 8. zu
431 a —
yiyvovrau to Asınousvov: “blei-
ben übrig.’ Ueber die Ueberein-
stimmung, des Verbums mit dem
Präd. (Aoyoı) s. Kr. 63, 6. —
zoö5 2.044109 %. Öjuov: näml.
zu den vorerwäbnten Pearaig so-
wohl im Theater als auch in an-
deren festlichen Versammlungen.
ÖyiAog und drjuog stehen hier
zwar ohne sonderlichen Uhnter-
schied der Bedeutung; doch wird
durch Önuog der Uebergang zu
150
JIAAT2QNOZ
SIE
N nyei tı pgovuißeev Kıvnolav rov M&Antos, Orwg &pei
50271 Tos0üToV, 0dsv av ol anovovrss Beitiovg Yylyvuıvıo,
96 rı weils yagıslodaı a OyAm av Bearav;
KAA. Ankov 69 Toöro yes, @ Zingearss, Kıvr-
olov ye negı.
ZR. TidE; 6 narng avrodö MeAng n ngög ro Bäl-
zıorov BAEnmv E&öoxsı 60 nıdagwdeiv; N &xslvog ulv
ovöt E05 TO NdLoToV ‘ nVia yap admv Tovg Beards'
aAla Ön oxoneı' ovyl N Te nıdagmöırn doxel go näd«
xal n rav Öıdvgaußmv woinaıs Ybovig. yagıv EVONOdA;
der tragischen Dichtung beweist,
dass hier nicht von den Chören
"in der Tragödie die Rede ist. Es
verhält sich also zog0g zu dıfv-
oc@ußog wie Gattungsbegriff zum
Artbegriffe. Ueber diese Verbin-
dung durch x«al s.Kr. 69,32, 2. —
opwv dıdacxaila bez. zunächst
die Einübung des Chores in Ge-
sang und Tanz durch den 2ogo-
dıdaonaios (welches Geschäft,
wenigstens in der älteren Zeit,
häufig der Dichter selbst über-
nahm. s. zu Prot. 327 d.) dann
auch “die Aufführung des Chores.
Die hierbei nöthigen Kosten zu
bestreiten gehörte zu den Staats-
leistungen (Leiturgien) der rei-
cheren Bürger.
Der dı$voxußog, ursprünglich
ein Festlied auf Dionysos, wel-
cher den Beinamen Jı9vgaußos
fährt. wurde zuerst von Arion
aus Methymna (628—585 v. Chr.)
antistrophisch bearbeitet. Lasos
'aus Hermione (um 500 v. Chr.)
und Simonides aus Keos (s. zu
Prot. 339 a.) bildeten diese Form
weiter aus. Auch Pindaros zeich-
nete sich im Ditbyrambos aus.
Von allen sind aber nur Frag-
mente übrig. —
Kıynoiav: Kinesias aus Athen,
von dessen Gedichten keine Bruch-
stücke auf uns gekommen sind,
wird von den Komödiendichtern
seiner Zeit, namentlich von Ari-
stophanes (Vögel 1377 f.;, Frö-
sche 153; vgl. Wolken 333.) als
schwulstiger und frostiger Dithy-
rambendichter verspottet. Auch
sein Vater Meles wurde als un-
geschickter Kitharoede von den
Komikern angegriffen. — Ozug
8oei: 5. zu 488 a. —
502 A. zo OyAo rt. $.: vulg
spectatorum. vgl. zu 454 b. —
toüro: ‘letzteres. vgl. 493 d. —
K. ye negı: "wenigstens was
den Kinesias betrifft” C. 641, 1.
Kr.69, 15, 1. Ueber das einsei-
tige Urtheil Pl. s. die Einleitung.
— no05 10 Beltıorov: vgl. 464
C. — EnEivog . . . Derag: ein
feines, in der Uebersetzung un-
nachahmbaresW ortspiel mit eos.
Allerdings setzte sich Meles
das Vergnügen des versam-
melten Publikums zum Ziele;
er erreichte es aber nicht, denn
sein schlechtes Spiel gereichte
den Zuhörern keineswegs zum
Vergnügen. — ad» : er trug
nämlich, wie es Brauch war, seine
eigenen Iyrischen Gedichte vor
und begleitete selbst seinen Ge
sang mit der Kitbara. —
2 C TOPTIA2.
151
KAA. "Euoıye.
ZR. Ti 68 07; 9 0euvn adın xal davuasın, NTiSB
eyadiag wolmaıs Ep © Eomovduxs, nOTEg0V dorıv, Mg
3) Öoxst, yapiteodeı roig Hearaig uovov, 7 xal dıa-
dyeodeı, dav rı avrois jOV ulv N xal neyapıouevor,
ovno0V dE, Onwg Todro ulv un £pei, el ÖE Tı Tuyga-
su amöts zul apEiuuov, roüro Öf xal Asksı wal aoe-
u, 2av ve yalpwaıv &dv Te un; Torsgwg GoL Öoxei
rgEOKEVAOdEL N Tav TeayWdLBVv old ;
KAA. Aükov ön toüro ye, © Zwrpareg, Ori EOS
jv ndovnv uallov wgunraı xal To xaglteodaı Toigc
gartais.
ZR. Ovdxoöv To ToIodrov, @ Kurklaasıg, Epauev
vv On xoAoxslav eivaı;
KAA. IIavv ye.
ZR. Deoeön, ei vis wEgLEAoıro Tg NoıNdEng nd-
ns To te uEiog xal Tov Gvdu0oV xal To uErgoV, KAAO
‚mn Aoyoı yiyvovraı TO Asınowevov;
KAA. ’Avayan.
ZR. Ovxoöv ngög moAvv OyAov xal Öjuov ovroi
fyovraı oi Aoyoı;
KAA. nut.
B. @vrn: hinweisend auf das
Igemein übliche Urtheil über
d. tragische Dichtung. — dp’
. dotıv...: ist das, wor-
‚ch sie strebt, nach deinex Mei-
ıng bloss die Ergötzu@& der
ıschauer. Ueber die Bede utung
s Perf. öonovdaxe 8. Kr. 53,
3. C. 503. — yagite char:
Ad. zu dem in Ep © enthalte-
n T0d70.— orwg...undgei:
zu 480 a. — zuyyavaı dnöts:
ne die übliche Hinzufügung von
8. Kr.5. 4, 3. Prot. 313 e.
&av ze y. dv te un: 8. zu
la. —
C. sountar: s. unter b. zu
&onovdans. — vöv d7: 501 c.
— uglog:“ Die Melodie, Tonweise.’
— lo ı n: 8. zu 455 b. —
yiyvovraı To Asınousvov: “blei-
ben übrig.’ Ueber die Ueberein-
stimmung des Verbums mit dem
Präd. (Aoyoı) s. Kr. 63, 6. —
no05 X.0ylov x. Öyuov: näml.
zu den vorerwähnten Pearaig so-
wohl im Theater als auch in an-
deren festlichen Versammlungen.
ÖyAog und Önjuog stehen hier
zwar ohne sonderlichen Unter-
schied der Bedeutung; doch wird
durch dnuog der Uebergang zu
50% D
152 HAATSNOZ
ER. Anumyogia &ga tis Eorıv 2 wormyrıxm.
D KAA. Dalveroı.
ZR. Odxoöv Gmrogixn Önumyogia av ein‘ m 0v
6ntopsvaıv Öoxodol 601 ol zoımral Ev rois Hearpoız;
KAA. "Euoıye.
ZR. Nov &oa nusig EVoNKauEsv Gmrogiunv Tıva
zo0g ÖHuov Toioürov olov maldwv re 00V xal yuvar-
x0v xel dvöocv, xal ÖovAmv xal Elsvdegwv, nv 0V
navv Ayausda‘ xoAaxınmv Yyap auınv pauev Eivaı.
KAA. IIavv ye.
22. Eiev WORT mgö8 Tov övalov Önwor 58
E Gnroguag nal vovg GAAovg Tovg Ev raig noAsdı Önnovs
Tovs_Tav &lsvdegwv'avögorv, ti nors nulv avın Eoti;
möregoV 601 doxoücı EOS TO Beltorov del Aeyeıv ol
-6NTogES, TOVTOV Srogabonevo, oros ol woAlreı os Bei-
tıoroı Eoovran did Tous eurav Aoyovs, N ij wel 0droL
008 TO agikeode toig molitaig doumpivon, Kal EVER
Tod ldlov Tod avrav HAıywgoüvres TOoV x0Wod, @OrER
nauol zgocouAoücı toigs Önuoıg, yagigeodeaı wvrols wei-
Emwsvor uovov, el dE ye Beirlovg Eoovıaı N xelgovs
d1a Tadıa, ouötv poovrifovanv;'
503 KAA. Oüy ankodv Erı toöro dowräg‘ elol w&v yüp Ä
der Rede in der Volksversamm-
lung angebahnt. — nut: ja. s.
zu 454 d. — Önunyoola &. is:
s. zu 456 a. —
D. Ontogımn Önunyogia: Prä-
dicat; als Subj. ist n NOiNoLg zu
denken. — gnrogevewv: bei Pl.
ein 223: elonu£vor. — TOLOdTOV
0iov.. .: "an ein solches Volk,
welches ‚zugleich aus Kindern...
besteht.’
als ein Zeugniss dafür, von wem
das athenische Theater besucht
wurde. — elev: s.zu 466 c. —
E. &v tais noiscı: “in den
Freistaaten.” Soph. Ant. 737. xo-
Diese Stelle ist wichtig.
Ks ya, oön Eon rıs avögos
209 Evog. — adrn: “die Bede-
kunst..., wofür gilt uns denn
diese” Solch pleonastische An-
wendung des 0vT05 ‚gehört im
Griechischen so gut wie im Deut-
schen nur der minder streng 8%
fügten ‚Conversationssprache an.
— T0VT0V ‚groguföueng: vgl.
165 a — OnWS . Eoovzat,:
s. zu 480 a. — 2. 100 Zölov rod
adzav: ‘wegen ihres eigenen Vor-
theiles. — zg000uLA0VCL roigör-
noıg: “gehen|mit den Gemeinden
wie mit Kindern um. vgl. 463.
503 A. 032 a. Erı r. &gwras:
503 B TOPTIAE. 153
of xnÖousvor rev noAırav Asyovaıv & Akyovaıv, siol
Öt xal olovg Gv Akyaıs.
ER. ’Ebapasi. el yap nal toüro &orı Ödındovv, TO
usv Ersg0v Xov Tovrov xoAaxsle av ein xal aloyga
Önunyogie, to 0’ Eregov xalov, TO napRoxsvageıv On@S
os BeArtıozaı Zoovrar av noAırav ai Ydvyai, nal dıa-
naysodaı Akyovre ra Beitıore, elite nöln elite amdE-
oreox Eoraı Tois E&xovovowv. Al 0V MWNOTE 06V TaV-B
ınv elösg wmv byrogiayv‘ N el Tıva Eysıs tav 6nTo-
0Wv Toiodrov einelv, Ti ovyl nel Euol avrov Eppaoag
zis &orıv;
KAA. ’Ahha ud Al 00% yo EymyE 001 eineiv Tov
ys vöv 6NTOEWv oVdEve.
ER. TlöE; Tav naraıov Eyes rıva einsiv, Öl 0V-
zıva alrlav Eyovoıv Admvotoı Beirlovg yeyovevaı,
dnsiön Exsivog Nokaro Ömumyogeiv, Ev ra mEO0NeEV
100v@ yslpovs Ovres; Eym uivyag 0%x olda vis Eorıv
0UVTog.
€
was du da fragst (diese deine
Frage) ist nicht mehr so einfach.
anlovy ist Prädicat zu rouro. —
Zrı: Während sich die früheren
Fragen einfach entweder bejahen
oder verneinen liessen, glaubt K.
bei dieser distinguieren zu müs-
sen. — &l y. al: denn wena
auch, wenn gleich. — Todro:
näml. das Agysıv IL 10V Ö-
u}
vov. — dv ein: "so ergibt sich
doch, dass die eineArt u. s. w.;
der condit. Optat. in ähnlicher
Bedeutung wie ovußalveıy. —
B. zaumwenvd: “Die zuletzt
genannte Art. vgl. 493d. — ri
. Epgaoag: Die auffordernde
Frage (s. zu 468 c.) mit dem
Aor. kommt einem dringenden
Imper. an Bedeutung gleich,
indem befohlen wird, was schon
geschehen sein solite. vgl. Prot.
310 a. — Ei: at. 8. zu 449 8.
— ua A: s.zu 498 d. — cav
ye vüor Ö.: 8. Zu 502 a. — öl 0vV-
zıva altiav &yovaıv ’A.B. yeyo-
vevaı: “welchem die Athener das
Verdienst zuschreiben, durch ihn
besser geworden zu sein. alziav
&ysıv, sonst in demSinne ' ange-
klagt sein, beschuldigt werden’
gebräuchlich (z.B. Phaidr. 249 e.
alzlav Eyeı as uavınas dLanel-
wevog, “man legt ihm zur Last,
dass er wahnsinnig sei’), steht hier
in der selteneren „Bedeutung zu
verdanken haben. Alk. I. 119 a.
alld tov KAlmv AdNvaov 7
zav Eivav dodlov 7 &Leußegov
sine, Oorıg aliav &zei dıa nV
Ilegınldovg ovvovoiav copa-
TEE0$ yeyovevar. _ Önreg: ‘“wäh-
rend eie..... waren. — dyo®
usv: 8. zu 454 d. Kr. 69,35, 2. —-
IAAT2SNOZ 503 B
154
C KAA. Ti d$; Geuioroxkda 00% anoveg Avöpu
ayadov yeyovöra xal Klumva al Miiuaönv xal Ile-
ginAta TovrovV) TOV veworl rereisvrnxore, '00 zul @V
AXNKORS ;
ER. Ei dor ye, 0 Kahınäıs, nv xg0TEg0v 6v
EAEYES agerıv, AAmdıns, 10 rag Enıdvuiag anomunan-
vor xal Tag avrodxalrag av allmv' elÖF un Toüte,
aAR OrEE Ev TO VorEp@ Aoya Nvayadsd'muev Nueig Ouo-
DAoysiv, ori al ulv Tv Emidvuav ningovusvar Pei-
Ti NHOL0ÖGL TOV KvdEmnovV, Tavras ulvanoreisiv, al
Ö2 4Eiow, un‘ toüro OF rEyvn tig eivaı‘ TOLODTOV Av-
doa Tovrmv Tıva yeyovevar Eyes eineiv;
KAA. Ovx &yo Eywye nos eino.
ER. AIR av Inıis neias, evomasıs‘ iömuev Önd
0UTWOL ATgEUR ORONOVUEVOL, El TIS TOUTWV TOL0DTos
Ü. anovas: ». Kr. 53, 1, 2.
C. 486 A. vgl. Od.y, 193. 0, 402.
— veworl: Ueber die Zeitbe-
stiimmungen im 'Gorgias’ vgl.
die Einleitung. Der Tod des Pe-
rikles wird nur im Verhältnisse
zu dem weit früheren des Mil-
tiades, Kimon und Themistokles
als ein der Neuzeit angehöriges
Ereigniss bezeichnet. Denn veo-
ori weist eben so wenig wie das
lat. nuper immer auf die jüngste
Vergangenheit hin. Cicero, nat.
deor. 2, 50, 126. Quid ea, quae
nuper, id est paucis ante saecu-
lis, medicorum inyeniis reperta
sunt? — 00 %. 0. dnnnoas: vgl.
455 e. — sl£.ye: 8.Kr.69, 15, 3.
C.641, 1. Der Vordersatz el forı
... T@Vv&Aiov bedarf keines Nach-
satzes, denn er bezeichnet nur
die Bedingung, unter der S. die
Aeusserung des K. billigen könnte,
— nv. ..dgernv: d. i. &6 Eorı
ye aAndn s n dgern. nv nE0-
tegov 00 £Aeyeg. Kr.51, 12. vgl.
Liv. 1. 1, 3. et in quem primum
gienge. — Tovrmv:
egressi sunt locum, Troia vocatur.
TQOTEGOV: 491 8; 492 c.— d
ö2 un rodro: näml.@Andeg darır.
— Ev ro Voreow Aoyo: 499b. —
. ön. . anoteleiv: nänml.
agern korı (das sich von dei,
zon nicht viel unterscheiden wär-
de), was aus dem vorigen &leyss
dgsenv wieder aufzunehmen ist.
— zeyvn rıg elvar: 500 a. Un-
genauer Weise ist construiert als
ob nicht NVayndcdnuev Owolo-
yeiv, sondern ouoloynjdn voran-
näml. von
den vorgenannten Staatsmännerz,
Themistokles u: sw. —
air kav...evoncsıg: scheint
sprichwörtli: che ‚Redensart zu sein.
— 0VT001 argeueı 6%.: "so (recht)
ruhig erwägend. arpsum enthält
die nähere Angabe der durch ov-
tool bezeichneten Art und Weise.
vgl. Symp. 176 e. un dıa neh
roNoaadaı nv &v ro magostı
svvovoiay, all 0odro nivor-
rag 006 ndovn v. Legg. 4,
712e.$yad3ovUro vov dEaig-
504 A TOPTIA2Z.
155
yEyovs. YEpE yap, 0 Ayadog avno xal Enl ro Beitı-
0T0ov Adyav, & av Adyn, AAdo tı 00% Elia Epei, aid
anoßiAerov EOS Ti; Doro zul ol KAloı waves Ön-E
wiovoyol BAenovres mpg TO avımv Epyov Exaorog 00x
ein) EnAsyousvos TE00PEREL & nE00PEREL no0g TO £o-
yov TO avrod, al Ommg Av eilag Ti aur@ Gy Toüro
0 Eoyatsraı. oiov ei Bovisı ldeiv Toüg {wyodpovs,
Tovg olXod0uoVS, TOVS VRVANYOUS, TOVg RAA0oVS Xav-
Tag Ömuiovgyovs, Ovrıva BovAsı avıav, wg eig rakıv
tıva Exaovog Exastov TidNELv 6 av id, xal XE00-
avayrxabsı TO Eregov TO ErEp@ nEENOV TE Eivaı xal Ag-
uorreıv, Ems dv 10 Anav Gvorjontaı Terayuevov te 50%
xal xEx00unuEvov npäyua‘ el oi rs 07 aAdoı Ör-
uiovpyol xal oUg vor 6n7 EAdyousv, ol egl TO OMue,
rcdorgißar re xal iatpol, %o0u0Üol Nov ro OBua Kai
Gvvrarrovaıv. ÖuoAoyoüusv OVTW TOUT äyaıv N 00;
KAA."Esto toüro oVrag.
uns dgwındels ovn Erw eineiv
ati. — Eni ro Bältiorov: En
mit Acc. zur Bezeichnung des
Zweckes. s. Kr. 68, 42, 3 —
lo tı: 8. zu 467 d. — ano-
Blerov noog rı: “ein gewisses
Ziel berücksichtigend. vgl. zu
474 d. Prot. 354 d. —
-E. of @lloı n. Önwovgyol:
"die übrigen Künstler, näml. aus-
ser dem ontmoe. Ueber die all-
gemeine Bedeutung von ÖnuLovg-
Jog 8. zu 452 a. — fAenovreg
. . 2000pEeeL: nicht zu ol @l-
Aoı navreg, sondern zu dessen
Appos. &xacrog construiert. 8.
Kr, 57, 8 A. u. 63, 1, 8. Xen.
An. 1, 8, 9. navreg 0VTOL Kara
?$vn &vnlcıcio ningsı dvdom-
zav Euncırov ro E9vog dxo-
osvero. Mit dem Inhalte der gan-
zen Stelle vgl. Hor. a. p. 1-9.
— olov: 8. zu 450 c. — Tovg
@llovgs x. Ö.: Nicht selten wird
in Aufzäblungen das allgemeine
Schlussglied asyndetisch ange-
fügt. Symp. 187 d. &orı dE &ydı-
or@ Ta Evavrımrara. 1pvy00»
deouo, ıngoV yAvasi, 87009
vYED, TAVTE Ta TOLKdra. ve).
Kr.59, 1,1. Ueber den weit häu-
figeren Gebrauch dieser Constr.
im Lat. s. Grysar, Theor. des lat.
Stiles S.329. vgl. F. Schultz lat.
Spr. 8. 220. A.2. — og els ra-
&iv... tidnoıv: eine in allen
Sprachen übliche Verkürzung des
Nachsatzes, der vollständig heis-
sen würde: “wenn du die Maler
... . beobachten willst, so wirst
du bemerken, wie (dass) ein je-
der u. 8. w. —
504 A. v0» ön: 501 a. durch
Rückbeziehung auf 464 b. — &oro
tovzo 0.: K. gibt durch den Im-
per. seine Beistimmung nur ex
156
TAATZNOZ
504 A
ER. Takswg &ou zul R00uov Tvyoüce olxla yondıy
av ein, araflos db MordNoR;
KAA. Drut.
ER. Ovdxnoüv nal mAoiov OdavrRS ;
KAA. Nat.
ZR. Kal unv xai Ta OwuaTa Yayusv Ta mugteon;
KAA. Ilevv yE.
Zz2. Teö’n vorn; arabing TvyoVoa doraı zenotn,
N rokeoig TE nal X00WOV TIVOS;
KAA. Avayın &x_Tov n9000: xal Toüro ovvo-
uoAoyeiv.
ZR. Ti ovv övond eorıv Evo o@uerı To iu ci
tabsodg TE Hal TOD H00uoV yıyvoutvo;
KAA. Tylsıev xol loyiv long Adyaıs.
ZR."Eyoys. vl Ö8 av ro dv ij ypuyij &yyoyvousvo
dx is rabswg Hal TOÖ x00u0vV; TEL Evgeiv nal el-
neiv WONEO Exsivo TO Ovoue.
KAA. Ti d3 00x avrog Akysıs, © Zuxgarsg;
ZR.’AAR el 601 Ndıov darıv, &ya ou‘ u ÖE, av
uEv 00ı doxa &ym xaldg Aeyeıy, padı' eds un, EAsyye
xol un EniTgeme. &uol yaQ doxsi Teig uEv Tod soue-
tog afsoıv Övoua elvaı dyısıvov, EE 00 dv aura 1
vylsıa ylyveraı za n @AAm Agern Tod Oauarog. dor
zeür« 7 00x dorıv;
KAA."Eorıv.
hypothesi. — noydnge: Selten
verbindet sich uoy®no05 mit ei-
nem sächlichen Begriffe. Men.
ge, noxgdnooregn anodıdov-
TEg 7 nagElußov Ta iuatıa Te
xal vroönuete. —
B. »ol unv: “ferner. Kr. 69,
39, l.— Ta cauare...: erß.
donvrag tabews TE na #00u0V
Tugovza yonora elvaı, araslas
0 uoydnod. — Avdyın: s. zu
450 a. — uravn.: 8.2u477c.
C. aoneg &uneivo To Ovona;
d.i. zEI00 E. al E. anal TOodrO
To Ovoue, „Honeg evgES xal el-
mes &. 1.6. — gYaßı: "stimme
bei. vgl. Soph. Ant. 442. DNS.
N xaragvei un dsögaxevan tobt;
— al un Enirgene: neve mihi
indulge. erg. &uoi oVrm (pn xa-
Aos) Atyeıv. Kr. 55, 3, 11. Ueber
den absoluten Gebrauch vgl. Apol.
35b, — N ln dpern: s. zu
479 b. —
WE TOPTIA2.
157
2ER. Teig 68 vg durig rakscı xal woaunassı vo-D .
KpOV T6 xal vouog, OdeVv xal voumor ylyvovzaı al
»0agoL" „Tadra Ö’ Zarı Öınauoovvn Ts “al oapgoavvn,
ons ni 00;
KAA.”"Eoro.
1) ZR. Ovxnodv mpg taüre Bldrwv 6 6NTwp Exei-
.voS, O TExvinog TE xal dyadog, al Todg Aoyovg z000-
olass Tals Yuyals, ovg av Asyn, zul rag moakes dna-
cas, nal dupov, Eavrı dıdo, Öwoeı, xal &dv rı apaı-
era, Apmıepnosraı, noög Toüro ael Tov voüv dywv,
ONOS &v KVrod rolg moiltaıs Öixauoovvn ubv Ev reise
buyais ylyvnraı, adınla Ok anallarrnzai, xal OmpE0o-
avvn ulv Eyyiyvaraı, axoAaola Öb anallarınrai, aa)
n aAin agsın Eyylyvaraı, aaa Ö8 anin. Gvyrmgeig
n 00;
KAA. Zvyyapo.
ZR. Ti yao Opeios, w Kadkixicıs, soinerl ye nd-
uvovu xal uoxdnoos dıazeiuevo oırla moAAc. dıdovar
xal ca Ndıora 7 more n KAM OTIoÜV, OÖ un Ovnası auro
809 OT nAdov N Tovvavrlov xard ye Tov Ölanaıov Ad-
yov nal EiAarrov; Eorı TaÜre;
D. vouınoı, xöow.or: Präd.
zu dem bei yiyvovraı zu den-
kenden unbestimmt allgemeinen
Subj. s. zu 468 a. — TavTe :
näml. zö vonıuo» ze nal ndauıoy
elvaı, was aus vouınoı ylyvov-
ar nal n00WLOL zu entnehmen
ist. Ueber r&vr& mit Beziehung
auf einen vorangehenden Inf. s.
Kr. 50, 6. vgl. zu 447 a. (tov-
av). — Eoro: vgl. unter a. —
Eusivog: zurückweisend auf 503
d — 006 av Atyn: 8.zu450b.
— 908 ToÖro . . . Eywv: ver-
deutlicht das obige ro0g radre
Bitzov. —
E. «örod Toig zolltoıg : ci.
vıbus suis ; "seinen Mitbürgern. —
arelldrrntar: sich (daraus, &x
Tov yuyav) entferne. Kr. 52, 6,
1. — xal z& 9.: und zwar. .?
vgl. Kr. 69, 32, 18. Aehulich steht
im Lat. et. vgl Cic. p. Lig. 8,
24. Cat. II. 8, 17. Mil. 23, 61.
— 268° Öre: "bisweilen. Kr. 61,
5, 5. C. 603. — xal Elarrov:
‘oder vielmehr (ja sogar) noch we-
niger. s. zu 450 c. Apol. 23 a.
N ‚rYonnivn copla ÖAklyov ti-
vos a&la &oriaal ovdevog. Achn-
lich Cie., Cat. II. 12, 27. Nunc
illos, qui in urbe remanserunt, at-
que qui contra urbis salutem om-
niumque vestrum in urbe a Cali-
lina relicti sunt etc. —
158
505°
NAATQSNOZ 505 A
KAA."Eoro.
ER. Od ydo; oiueı, Avdırslsi werd uoyd'ngias
dauaros Ev avenue avayaın yag ovrm al Liv
uoxdngEBS ' n 0V7 odras;
KAA. Nüi.
ZR. Ovxoöv xal jrag dmidvulag anonıumlava,
olov nevavre paysiv 000v Bovistaı 7 Öubavra) zıetv, .
Uyıalvovra udv &ocıv of larpol as ra moAld, wdu-
vovra ÖE, os Enog einsiv, oVöEnor Eucıv duniniaode,
@v Enıdvusl; Hvyywogels Toüro ye xal GV;
KAA."Eyoye.
B 22. Hegel ‚98 Yuyiv, ® &guare, 0076 aVrTög 70-
05; Eug ulv av zovnge N], @vontog te 0v0« xl @x0-
Aaorog nal abdıxog xal avocıos, eipysıv aurnv del ray
dxıdvudv za un Enıroknev GA ürıa moLsv n] ap
@v BeiAriov Zora ps 7 0d;
KAA. Byyi.
ER. Ovrm yao Nov avıl) Ausıvov Tl YvvrN;
KAA. IIavv ye.
ZR. Odxoüv 16 eloyeıv Eorlv dp mv Enıdvusl
xoAdkev;
KAA. Net.
ZQ. To xoAukeodaı Kon TH dur aueıvov darıy
nn axoiacie, @0rE0 0V vov 67 ‚gov.
c KAA. Ovx old’ ürra Adyeıs, @ ) Zoingares, aA al-
Aov rıva Eowre.
505A. Zora: s. zu 504 d. —
&. noLeiy: s. zu 504 b. — ßel-
BovAsraı: Ueber die Ergänzung
tiov koraı: "besser werden soll.
des allgemeinen Subj. ls s. zu
456 d. — os ta nolld:
8. zu
482e. — og Eros elneiw: 8. zu
450. b. —
B. neol dt wugnv: Kr. 68,
33, 4. C.466 c. — 00% ö.a.Te.:
s. zu 453 e. — dnırosnev all
Kr. 53, 7, 3. — To elgyay.
noldfeiw: d.h. zo eloyeıy 0x0
tovwv (Kr. 47,13, 3.), 0» dxı-
Hvuki, noldteıv: Zotiv, heisst sie
züchtigen. — vd» Ö}: ist nach-
drücklich hervorgehoben (s. zu
475 b.), weil die früheren Erklä-
rungen des K. mit seiner gegen-
TOPTIAZ, 159
ZR. Ovros avnE O%y vroueveı Dpeiovuevog ul
adrög Toüro naoymv nsol 00 0 Aoyog Earl, woAnfousvoc.
KAA. OvdE y£ woı welcı oVÖLVv @v Od Akyaıs, xal
tadra 00ı Iogypiov yapıv arexgıvaunv.
ER. Elev' vl 00V Ön moıNoousv; uera&d tov Ao-
yov KOTaÄVouEV; -
KAA. Avros yvaseı.
ER. AAN 0008 Tovg UVdovs paoı nerad Penis D
sivaı uarahsineıv, air Enıdevrag nepahıv, ivo u KvEv
gepeAis neguim. anmoxgıvar oVv al ra Aoınd, Ivo nuiv
6 Aoyos xepainv Aaßn.
si KAA. Rs Plawog ei, © Zwxgares. dav Ö: Euol
neldn, Eaasız yalpsıv Todrov röv Aoyov, N xal Alm
505D
zo Öıadeksı.
ZR. Tis ovv @ldog &Helsı; un yao tor areij ye
ov Aoyov xartadl Aauev.
KAA. Avros Ö8 oVn av Övvaıo d1Lsidelv Tov Ad-
yov, n Atymv nad 0MVToVv N dNOxgLVOuEVog GaUVTd ;
wärtigen. Aeusserung in grellem
Widerspruche stehen. —
C. odT0g eve ...: vgl.489 b-
— vrousveı BpEeloduevog: "lässt
sich nicht ‚gefallen, dass ihm ge-
nützt.wird. Kr. 56, 6, 1. ‚vgl. C.
590. — uoı welsı oddlv dv: Kr.
47, 11. C.420. Ueber ovdev 8.
zu 486 e. — T'ooylov yaeın:
mit Bezug auf 497 b. vgl. 50) c.
— siev: 8. zu 466 c. — xarR-
Avouev: Das Präs. steht, weil
das Abbrechen der Unterredung
schon factisch eintritt. Zu 0»
Aoyov nataldsıv vgl.458 b. (dın-
Avouev T.4.) — avrög yyoosı:
eine Abweisungsformel, wie das
lat. spse videris. —
D. al... naralsinew: at
ne Jabulas quidem medias abrum-
pere fas esse dicunt. Ueber Deus
als Subjectsacc. s. Kr. 19, 4. A.
zegıin: näml. 6 uödog, "die je-
desmal in Rede stehende Fabel.
Im Uebergange vom Plur. zum
Sing., und umgekehrt, bewegt
sich die griechische Sprache, auch
in der Prosa, viel freier als die
Jat. und deutsche, s. zu Prot.
319 d. —
Easeıs yalgsıv: 8.zu 458 b. —
un... ‚narallmousv: Kr. 54, 2,2.
— autos dt...: besagt in höfli-
cher Weice dasselbe, was Prot.
(360 d.) in gleicher Verlegenheit
kurzweg mit &drog negavov er-
klärt. — AEymv Hard, 0RVTOV:
‘für dich selbst (allein) sprechend’
(Kr. 68, 25, 4.), d.h. in zusam-
menhängendem Vortrage; „dage-
gen Knoxgıvöuevog ouvre, “dir
selbst antwortend’ auf die selbst-
gestellten Fragen, also zugleich
160
E ZN. "Iva uoı To tod Emydopov yevnrar, & 200
tod Övo Avögss EAsyov, eis av laavös yEvmpaı. drag
xıvövvevsı Avayraıorarov elvaı oVrwg. sl uEvroL Kom-
couev, oluaı Eymys ypijvar ndvras nuäg pılovelsag
&ysıv mgög ro eldevaı To aAnd:s ti dorı neol av Ak-
yousv nal te YEDÖog‘ 00V yag Ayad0v anacı pa-
veoov yeveodaı avrd. Ölsım ulv ovvro Adya dya as
50609 wor box Eysıv " Eav dd Tu vuovun ta Ovre Ödoxa
öuoAoyeiv Zuavro, 107 avrılaußavssdu xal EAdyysır.
ovd} yap roı Eymys eidwg Adyn & Adym, alla Into
xovi) HEN Vuov, Dore, Av ri palvnraı Adymv 6 du-
gpıoßyrav!iuoi, Eya nEBTog Gvyywepnooueı. Adyw wEv-
zo: teüra, sl boxei"yomvar dLunegavdivaı tov Aoyov'
ei ö8 un BovAsode, Eöuev 6n7 yeigsıv zul anlousv.
TOP. ’AAR Zuol ulv 0d doxsi, @ Zwxperes, yEi-
Bvel zo anıdvaı, aAla drebsidsiv 08 ToVv Aoyov’ gai-
verar ÖE wor nal Tois aAloıg Öoxslv. BoviAouar yap
NAATSNOZ 505 E
die Rulle des Fragenden und auch og Eyeıv mgög ...:8.2u457e.
des Antwortenden spielen. —
E. 7o tod 'E.: 8. zu 465d.—
’Erıyaguov: Epicharmos, um Ol.
60 (540 v. Ch.) auf Kos geboren,
verbrachte seine Lebenszeit gröss-
tentheils in Sicilien, woselbst er
um Ol. 82 (450 v. Chr.) zu Sy-
rakus starb. Als der Haupt-
dichter der dorischsikelischen Ko-
mödie verfasste er 35 Dramen,
(woraus wir nunmehr vereinzelte
Verse übrig haben), in welche er,
durch die pythagoreische Philo-
sophie gebildet, viele geistreiche
Sentenzen einflocht. Pl. (Theait.
p. 152 e.) stellt ihn dem Homeros
zur Seite. — & .. . yEvouas:
DerVers, auf welchen S. anspielt,
wird von Athenaios (7, 80, p. 308)
so überliefert: r& 200 Tod dv
avdges Eleyov, elg Eymv ano-
0&0. — 700 tod: Kr. 43, 4, 7.
50,1,19. C.369, 3, — gıAovsi-
(eos tö noayua). — ler B.
0....: ergz. aüra (megl @v At-
youev). —
506 A. u un za ovre: d.i. pn
TtaaAndN. — arrılaußarechan:
gleichbedeutend mit imiLauße:
veodaı. 8. zu 4690. — an ıl
9. A.: Ueber die prägnante Be-
deutung des rl s. 472 a. Ueber
palvonaı mit dem Part. s. zu 452
e. — 6 augıoßnrav Ewol: “Der
mir Widersprechende. Ueber die
Bedeutung des dugpıoßnreis vgl.
zu 452 c. Ueber die Constr. s.
Kr. 48,9. — dtanegavdjvar 209
Aoyov: vgl. zu 472 c. dıa in der
Zusammensetzung zur Bezeich-
nung der Vollendung s. Kr. 68,
46, 11. — £auev ön %.: 8. zu
458 b. Ueber ön beim Imp. (als
dessen Ersatzform hier der Con).
steht) s. zu 449 a. —
506 C TOPTIAZ. 161
Eymys xal avTog axovoni 60V avrod Öuovrog ta Ent-
Aoıne.
ZR. Arc ubv ön, © Tooyie, nal aurog NdEng
usv av Kailınkec tovro Zt Ö1sksyounv, Eag aüre zyv
ToV ’Aupiovos ancdwxa bjaw avıl zig Tod Zndov'
dzsıdn Ö8 0V, @ Kuiklakeıs, 00% &Helsig Ovvdıane-
pävaı rov Aoyov, AAl ovV Euod ys axovmv Exıkaußd-
vov, Ev ıi ‚go doxo un naldg Akysıv. xal ve davC
ebeAeyyns; on dydeodijsonat coL BonEo ov Euol, GAR
wEyLorog eveoyeung mag euol avayeygadeı.
KAA. Atye, © yadE, aurög xal mepnıve.
B2 ZR."Arovs On 2 aoyis Euod dvaiaßovrog Tov
Aoyov. "Aga ro N0V zul TO dyadov ro euro d&orıv; Ov
ravrov, os &ym xal Kaikıxing wuoAoynoausv. Ilore-
g0v Ö} 10 NdV Evsxa Tod ayadod ngaxTeov, N TO aya-
B. xal autos: ist eben so mit
durchschimmerndem Selbstgefühl
gesagt wie 463 d. 0U0% «avrog.
— aAAc Ev ön: s. zu 466 b. —
K. tovıw: “mit K. da. Kr. 50,
11, 22. vgl. zu 447 a. (bei 688.)
— nv vo A. K. hatte
485 e. ‚f. durch die aus der 'An-
tiope des Euripides citierten Worte
des Zethos, mit denen dieser sei-
nen Bruder Amphion von der
Musenkunst abmahnt, denS. von
der Philosophie abwendig zu ma-
chen versucht. Dagegen will nun
S. ähnlich, wie dort Amphion
seine Bestrebungen gerechtfertigt
haben mag (denn Bestimmtes lässt
sich nicht angeben, da die be-
treffenden Verse nicht überliefert
sind), die Beschäftigung mit der
Philosophie gegen die erhobenen
Einwendungen vertheidigen. Ueber
die Bedeutung des ‚anodtdon 8.
zu 471 b. — dAX ovv &, JEo..;
‘so höre doch wenigstens mir zu
u.8.w. Kr.69, 4, 5. — Erzılau-
Bavov: s. zu 469 c. —
Plat. Gorgias.
&beleyyns: 8. zu 473 b. —
neyuatos. . . Evayeypaypeı: “du
wirst bei mir als der grösste Wohl-
thäter angeschrieben (angesehen)
sein. Eigentlich bedeutet ava-
yod@peıv tıva EVegyerny "jeman-
den als um den Staat verdient in
die Acten eintragen; nach wel-
cher Ehre besonders die Fürsten
der Nachbarländer strebten. Xen.
Hellen. 1, 1, 26. ol Zivewxov-
cıoı &ua Toig Avravögloıg Tod
zeiyovg vı Emereleoavnal dv Ti
pgova& ngE00V navov udlt-
ora. dır teure db evsoyeole Te
al molırein Zvoanovolog &v
Avradvöoo &orl. Thuk. 1, 129, 3.
(Xerxes schreibt an Pausanias)
zav dvögwr, 0% ‚noı Eowoos,
neitel 001 EUEQyECLE &v to nus-
zeow olnm & del dvayoanros.
Anove ön: 8. zu 449 2. —
avalußovrog cov Aoyov: "die
Untersuchung von neuem vorneh-
men. vgl. Krit.46 c. — MULOAO-
yncauev; 497 8; 499 c. — To
ndv Evan Tod dyadon: 500 a.
N
IAATQSNOZ 506 D
162
90V Evexa vodndeos; To YOU Evsxe Tod ayadov. "Hör
DÖE dorı ToVTo, 0V nagayevousvov ndouede, ayadov Öl
0v zapovrog ayadol dausv; Ilavv ye. ’AAAG unv ayo-
Hol y£ douev zul yuels al raAie .navra, 060 ayade
datıv, agstig Tivog magaysvouevns; Zuoıye doxsl
avayxatov eiveı, @ Kaddinisıs. Alla uv IN N Ye
Ken Exadrov, nal O0XEVovs xal OW@uaTog xal Yuyis
av xal mov mavrog, 00% durwg eixtj aaAlıara Tapa-
yiyveraı, aAAa Taksı Hal 0Edoryu al Teyvn, Nu
Excorw anodsdoraı adrav' dpa Eorı tere; ’Eyo ubv
Eyrao pnur. Takes apa Terayusvov xal xEnoGunwevov
doriv n aosın Exdorov; Dainmv av Eymye. Koawos tw
&oa Eyysvousvos Ev Erdoro 6 Exaorov olnslog ayadov
rapeysı Exacrov tav Ovrov; "Euoıye doxei. Kal duyf
&oa x00uoV Eyovoa TOV Eavıng auslvav ns dxoaur-
Tov; ’Avayan. "Alla unv N Ye x00u0vV &yovoa xooule;
Ilös yao 0v uellcı; HÖE ye xooula oo@pgmv; IIoAly
507 avayın. ‘H üga CWPEWwV Yuyın ayadın. &ym ulv ov%
E40 nap& raürn Al pavaı, @ plz Kalklaisıg‘ ©
Ö’ ei Eyes, Öldaoxs.
D. Alla unva.ye: Kr. 69, 39,
l. vgl. zu 449 e, — 27.77 teile
av: näml. die Wesen und Ge-
genstände ausser dem Menschen,
indem &osrn auch von Thieren,
Pflanzen u. s. w. gesagt wird. s.
zu 479 b. — ahhc usv Ön: s.
zu 466 b. — av: bezeichnet in
der Aufzählung die beiden Glie-
der »vyn u. £&ov als eine neue
Reihe, als das Beseelta gegenüber
dem Unbeseelten (0%EV0S, OO.)
vgl. Apol. 41 a. Ueber die Stel-
lung s. Kr. 69, 12. — £uov:
8. zu 483d. — ody odrmg ein:
“nicht so von ungefähr.’ DerGe-
gensatz zwischen planlosem Zu-
fall und bewusster Absicht ist
hervorgehoben, wie 503 d. u. e.
Teber die scheinbar pleonasti-
sche Verbindung des ovrog mit
einem Modaladverb. (oder Ad
jectiv.) vgl. Repbl. 2, 378 a
Ta ‚od Koovov £oya nal za
vnd. zoo vieog oVd av el „w
and Sunv deiv Gadimg ovrm
Atysodaı roög Epgovazg. oben
503 d. odrmol arofue. 468 ©
aniag 0Vrag. — Anodsdora:
s. zu 471 b. — Yo ulv.. .:
als Gegensatz (Kr. 69, 35, 2.)
lässt sich hinzudenken &llog &
Taya 00% av paln. 8. zu Prot.
312 c. —
E. „#00wog tig: 8. zu 456 a.
— 6 Enaorov olneiog: nachträg-
liche nähere Bestimmung zu
%00u0g; daher der Art. vgl. C.
385 a. — Advayın: s. zu 450 8
— de yeı 8. zu 448 a, —
307 C TOPTIAZ. 163:
KAA. Aly, 0 ’yaße.
ER. Alyo 67 ori, ein OOPEWV Ayadın Eorıv, N
Tovvavzlov ti OWpgovı nerovdvie xann dorıv' nv Öl
«dern N üpgmv re xal anoAaorog. TIavv yes. Kal unv
0 YE OMPEWV Ta MEOONKOVTa nodrroL &vxal sol Beodg-
xa) neEl Avdowmovg' 0b yYyao &v OmppovVoi Te un
mEOONKoVTaE nodteov. ’Avdyan radr eivar ovros. Kal
unv neol ulv avdoWnovg Ta TE00NKX0VT« moctrav Öl-B
a dv nodrroi, weol Of Heovs Hal‘ Tov O8 TE Öi-
xaın xal OdLR MoRTTovVra Avayın Ölanıov xal OCLoVv
eivaı. "Eorı teure. Kal ubv ön xal avögsiov ye avayın-
0V yao ÖN OWppovog &vögog Earıv ovre ÖLmxsıv OVTE
gevyaıv & un mooonae, AA & bel zul modyuare xal
avdoW@rovg nal Nbovag xal Aunas pevyaıv xal Öımxeıv,
ze vrousvovra xaprsgsiv Orov dei’ Ware moAAn d-C
vayın, 0 KaillxAsıs, TOvoRppove, Borso dımAdouer,
Ölxcıov Ovran Hal avögeiov nal O0L0v EAyadov Kvdor
elvoı veAlas, Tov Of dyadov Ev TE xl xaAdg nocT-
zeıv & dv nodtım, TOV Ö’ EV noaTTOVrE uaxdgıov Te
- 507A. naod toÜre &. pavaı:
*“dawider (Kr. 68, 36, 7. C. 465
C. b.) anderes (entgegengasstz-
tes) zu sagen; es in Abrede zu
stellen” vgl. Phaid. 107 a. od-
novy Eyoye Eyw muga Tadce
lo rı Aeysıy ovdE zn ant-
greiv rois Aöyoıs. — Asy': d.h.
“Fahre fort in deiner Rade, denn
ich habe nichts entgegenzusetzen.
— 1Eyo Ön:s. zu 448 b. — N
vcopgwv: näml. 9yyn.— N vov-
vavriov rt. 0. nenovdvia: ‘die
im entgegengesetzten Zustande
befindliche vgl. zu 485 b. Apol.
22 c. — nv: Das Imperfect.
lässt die Aussage als Ergebnis
früherer (477 e. u. ö. dargeleg-
ten) Auffassung erscheinen. Kr.
53, 2, 5. — xal unv: 8. zu
501 b. —
B. avayın Ölanaıov x. 6. elvar:
Ueber die Constr. s. Kr. 50, 6,
83. 55, 2, 1. — Zorı ravra: Kr.
64, 5, 4. — el utv ön: 8. zu
458 d. — VTOWEVOVTE AXOTE-
oeiv: Ueber das prädie. Partic.
bei xwgreoeiv 8. Kr. 56, 6, 1.
C. 590. —
©. öixcıov Ovre... reltag:
“indem er gerecht und tapfer und
fromm ist, ein vollkommen guter
Mann ist. — &u te xul naAog
nwoat.: Die Zweideutigkeit des
‚ sprachlichen Ausdrucks, da €v
mogdrısıy sowohl ‘gut handeln
als auch "sich gut befinden’ heisst, -
führt eine wenigstens formal man-
gelhafıe Conclusion herbei. Aehn-
lich Charm. 172 a. auagrlag &E-
menusvns, ögPörnrog dE- jyov-
pevng dv won rodss avar-
6%
164
NHAATRBNOZ
507C
xui EVÖaiuove eivan, zov 8 zovmgöv Xu KUNG zodt-
zovra adAov’
oVrog Ö’ av ein 0 &vavıiog Eyav ıd
Guppovı, 6 dxoAnoros, 0V GV Eavsıs.
’Eyo ulv ovv radra ovrw rideun. zul pnu radzaff
DeiAndn sivar'
ei 68 Eorıv aAndın, ıov BovAousvor, &s
Zoıxev, .sVÖRLuoVE zivaı GOPPEOGVVnV usv Öimareov xal
daxnreov, anoAuciav dt psvarlov ag dysı nodav Exa-
6Tog Nu@V, al nagaOxEvaoTEov udlıore ulv undiv
dstodeı tod noAateodaı, dav d: Öendn M avrög N ül-
dog rıs ıov olxeiov, Nidıwıng 7 molıs, dnıdereov Öl-
xnv xal noAuorsov, ei weils sVdalumv eivas. OUT
äuoıye doxsi 6 0x0n005 eivar, zoög 0v BAdzovra dsl
[7 [4 > . % e .
Imv, al navra Eis TOOTo xal TE aVTod GUVTELVovTE .
xul a is M0Asws, ORms Öixaioovvn zuploraı ul
E60pg00VV7 To uaxeolo ueikovrı £asodaı, OdTMm zENt-
zev, 00x Enıdvulas Eüvıa dxoAdarovg eivaı xal Tav-
nalov nalag xal ed mogdtrey
TovUg oda Ölaneıuevovs, Toög
dt meKTrovrag eödulnovus
elvar. u. ö. — odrog: d. ii.
zovngög nal naxüg modern,
— 0 anoAasTog: “näml. der
zügellose. Kr. 57, 10, 5. vgl.
FE. Schultz lat. Spr. 229 A. 4, —
Innveıs: 491e;5 492 c. — odro
eidenar: vgl. Prot. 355 b. —
raue: Die Wiederholung des
Pron. urgiert die vorangehenden
Sätze, in denen S. seine gesammte
Ansicht über die Streitfrage bün-
dig zusammengefasst hat. —
D. zov BovAousvov...: Ueber
den Accusat. der Person bei un-
persönlich constr. Verbalien s. Kr.
86, 14, 3. C. 596, 2. vgl. Krit.
98. — ag &yaı modän: ‘so sehr
seine Füsse können. vgl. zu 451
c (zAnPovs) u. 470 e. Herod.
‚6, 116. Adnvaioı öt, as nodav
elyov, Tayıora ZBonidreov &g TO
&orv. vgl. zu Prot. 321c —
#0000%80001T80V: Ueber Verbal-
adject. in medialer Bedeutung 5
Kr. 56, 18, 4. — undes deiche:
s. zu 486 e. (oVdEr). — Exıde-
TE09 dinnv...: 480 8, b.
moösS 07 Plenovee: vgl. 502 a.
005 zo Belrıorov BAtrev zıl.
503 e. Önpoveyol Plsmors
n006 TO avıav äpyow. Ueber
die Ergänzung eines allgemeinen
Subj. s. zu 456d. — xal zer
..„.:_ordne al naüvıa nal tu
avrod nal za vig wolemg eis
zodro ovvıelvorte, Omas aıl.
‘alles... darauf beziehend, dass
ou. s. w. Höäufiger steht zur Be-
zeichnung des Ziels &rzd mit Acc.
(vgl. 503 d.) — pellowzs Ze
oda: 8. zu 459 ©. — ovın
moctreıy: "in dieser ‚Weise sein
Handeln einzurichten. Ueber die
prägnante Bedeutung von ode
(todTO, Tadra) zedrısın Tel.
Krit, 47 b —
E. oöx &mıdvniag ... . zip
govUr: 491 e; 492 a. — any
Tov nan09: "was ein endloses
—l_
165
Exıyeıgoüvra MÄNE0UV, &vijvvrov xa%0V, ANdTod
füvrae. oVTE yap av aAlm avdouzn mEOOpLÄnS
In 6 toı0ürog ovrs Bei’ xoıvaveiv yap AÖvva-
070 6: un Zvı xoıvovie, pıAla 00x dv ein. pacl
" 00pol, & Kaiklxisıs, xal ovgavov xal yiv ud
Ig xal AvdEWToUS Tyv xoıvoviav Gvveysıv nal Dı- 508
Kal xo0uloryTa xal EOppoOVVnV nal dınaoeta,
0 0Aov Todro dd Taürn x00u0v nakoücıy, @
)E, 09% Axooulav oVÖL dxoAasiav. U ÖE uor do-
0% nE0GEyELV ToV voüv Tovroms, Kal taüra G0pOg
KAAa AEindE oe orı M loorns 7 yemuergimn aal Ev
‚xl Ev dvdommoıs ugya Övvoraı" au Ob nAsoveklav
lelv 00xsiv" yenuerolag yao dweietg. elev' n2keley-
TOPTIA2.
ist” Ueber den absoluten
ıls epexeget. Appos. zum
ı Satze s. Kr. 57, 10, 10.
735. N, Tıs Ayaıdv ‚Ilrpeı
(ELoös Elov 0 TUEYoV,
v 04£dg0v. vgl. y, 50 1.
iches im Lat., z.B. Cic. de
‚19, 79: Deinde quingue
: quasi membra eloquen-
nvenire quid dicas, inventa
ere, deinde ornare verbis,
ıemoriae mandare, tum ad
um agere ac pronuntiare;
ine non reconditam. — A.
‚ovre: erklärender Beisatz
körra . .. Emiysigoövra
eber Ayorod Bio» nv (dem
nach — 4. ßiov PLovv) 8.
rd. (töv &, XEnWaTıouoV
- »oıy@veiv: näml. toig
loıs Avdommoıg nal ro
Gemeinschaft haben.’ Ueber
edanken vgl. Lys. 214 d.
Toivuv, alvirrovzaı ol
‚ To po pilov Aeyov-
Y ö ayados To ayadıo
uovo piAog, ö ‘ö KOROg
ud OdrE nun OBÖETOTE
n9n7 yıllav oxerai. —
»00...: Zunächst ist hier
‚okles gemeint, nach des-
sen Lehre sich die vier Elemente
uranfänglich als opwaögog in ein-
ander gemischt befanden, bis die
beiden Grundkräfte veinog, das
trennende, und gıAla, das ver-
bindendePrincip, Bewegung hin-
einbrachten, und die Weltbildung
vor sich gieng. vgl. Soph. 242
d,e. Ueber den Einfluss des Em-
pedokles auf Gorgias s. die Ein-
leitung.
508 A. dinauornte: s. zu Prot.
331 b. — ro 040» TOVTO;: * dies
Weltall, Universum. — n00u0vV:
eine Nam ensausdeutung, wie493a,
b. — 00@ös av: vgl. 487b;489a.,
c; 497 a. —n loorns N yewuergL-
an: Aus Vergleichung von Legg.
6, 757 a. ff. und Aristot., Nik. Eth.
5, 4 erhellet, dass hier unter YEO-
werginn loorng die Gerechtigkeit
‚verstanden wird, insofern sie je-
dem das ihm nach seinem Ver-
dienste Gebührende zuertheilt (su-
um cuique); während die geLduNn-
tınn loorng allen das Gleiche
zukommen lässt. So heisst es bei
Plutarch, Sympos. Probl. 7, 2.
Lykurgos habe die daudunmun
&veloyla aus der spartanischen
Staatsverfassung beseitigt und da-
TIAATQSNOZ
166 508B
Bxtdog Ön oUrog 6 Aoyog yuiv doriv, ws 0v ÖLxasocvvag
Kal G@PE0GUVNS KTjası EVÖRLuoVEg ol EVÖRLLOVES, Haxiag
ö3 ol &9Aıoı, 7] el 00T0G @Andng &arı, GxenTdov rl Ta Ovp-
Baivovre. va mo00dsv Exeivo, & Kallinisıg, Ovußai-
var navıa, &p oig GV uE 1000, &l onovdakov Akyoupı,
Aeyovre Orı Karnyoonteov ein al avrod xal vidog al
Eraipov, &av rı aödırn, Kal cn Ömropixn Enl Toüro xer-
Coreov’ zul & IloAov aloyvun @ov ovyywgeiv, aim
for nv, TO eivaı To Adınelv Tod adıxesicodnı VommEp
wlsyıov, TodoVTW Hanıov' xal rov ueAlovra Opus
Ontogınov Z0sodaı Ölxaıov &pa del zivar aal Enıorr-
uova tov Ödixaiov, 0 av Iogylav pn Ilalog dr ai-
oyVvnv OuoAoyijanı.
für die yenuergınn dvaloyla ein-
geführt. — zleove&lav: mit Be-
zug auf 483 c., 490 c. f. — yeo-
perolas y. ausleig: Da S. 487
b. ausdrücklich bei K. allgemeine
Bildung in der damals üblichen
Weise anerkannt hat, so ist nicht
anzunehmen, dass er durch den
Vorwurf, “du vernachlässigst die
Geometrie, ihm die Kenntnis
derselben, die einen wesentlichen
Bestandtheil des höheren Unter-
richtes bildete, abspreche; er wirft
ihm nur vor, dass er die Bedeu-
tung derselben in der natürlichen
und sittlichen Weltordnung ver-
kenne. Eine solche Betrachtungs-
weise lag für Pl. um so näher,
da ihm die Mathematik eine Vor-
stufe zur Erkenntniss der Ideen
ist. Repbl.7, 526 d. f. — elev:
8. zu 466 c. — dbeleyareog: 8.
zu 467 a. —
B. os ov: nach ZEsAdyyeıv
ist nicht der Inhalt der zu wider-
legenden Behauptung gesetzt, son-
dern der zu erweisenden. Ver-
gleichbar hiermit ist der Gebrauch
der Negation nach Verben des
Leugnens u. Verbietens. Uebri-
gens gehört 09 zum ganzen durch
og eingeführten Satze, also auch
zum zweiten Gliede xaxfıg .. .
duo. — ti Ta ovußalvorre:
Der Singular r/ fragt, was für
ein Gesammtresultat die Folge-
rungen geben. Kr. 61, 8,2. Ueber
ovußaiveıv 8.2u459b. — Exeiva:
4802. ff. — &p’ ols: “weswegen.
Kr. 68. 41, 6. — 7000: 481 c
— $nl todro: s. zu 480 b. —
aloyvvn: s. zu 490 c. Damit
gleichbedeutend steht unten c.
di aloyuvnv. — @ov: 482 d.
vgl. 487 b. — And dee ne:
Das folgernde &o« (s. zu 448 a.)
beim Imperf. zeigt an, dass
der Redende über etwas früheres
erst nachträglich die rechte Ein-
sicht gewinnt. vgl. Kr. 53, 2, 6.
Xen. Kyr. 1, 4, 11. @& zaidess,
os doa Epivogovusv, Orı ca &r
zo naondeiso Inola EInEn-
usv. d.i. ‘jetzt erkenne ich erst,
dass wir u. 8. w. Soph. Phil. 978.
08°’ (Odysseus) 79 «o« ö Evile-
Bov us. —
C. zo elvaı...: Der Inf. mit
Art. als epexeg. App. zum Neutr.,
des Pron. s. Kr. 57, 10, 7. vgl
508E TOPTIAZ. 167
64 Tovıav 63 ovrwg Eyovıav oxedausde, ti nor
dorlv & 00 Zuol Ovadites, aoa naAdg Akysıaı 7) 0%,
og apa ya ovy oiog T eiul Bondionı ovre Euavıd
ovrs av YlAmv ovdev) 000} TWv olxelmv, 0V0” E&x00-
ocı 8% Tov ueylorwv xıvdvvov, eiul 08 El To Bov-
Aousvo, @oneg ol Arınoı Tod Edelovrog, Av TE TV-
rev BovAnTaı, TO vERvıXov ÖN ToüTo Tod Aodyov, Ex D
%0E0nS, Eav TE yonuara apagsiode, Lav ve Exßai-
Asıv &% rg noAswg, Eav Te, TO Loyarov, anoxteivar’
‚za 0vT@ dunneioha navıov Ön7 aloyıorov &orıv, ag
6 005 Adyos. 0 08 6n &wog orig, noAlaxıg ner non
eionrau, ovölv db #wAvsı zul Eri Aeysadaı' 0v pnut,
@ KulkixAsıs, TO tuntsodeı Enl: x0gons aölnag ei-
6yıoTov Eivaı, OVÖE ya TO TEuvsodaL ovVTe TO OdurE
6 EZuov ovrs 0 Paidvrov, aAid TO TUntev xal
gud xal ra Eua Adinws aal TEuvev nal aloyıov xal
xaxıoV, nal HAEnTEıV ys aua xal avöganodılesdaı xal
ToıwpvzEeiv #al OvAAnBönv OTiodüv adınelv xal Ed
zu 469 e. u. 474 e — pn IL:
461 db. —
snzudizeis: 486 a. f. — dow
Arms . : nähere Bestimmung
des zl zor dotiv. — ds og
Kr. 69, 8. — elul ö2 Enl ıo "8.
...: ‘sondern dass ich in des er-
sten besten Gewalt bin (jeder-
mann unterworfen bin, dem seine -
Ueberlegenheit gegen mich gel-
tend zu machen beliebt), wie die
Geächteten jedem, der will, preis-
gegeben sind. Ueber &xi mit Dat.
der Person zur Bezeichnung des
Unterwürfigkeitsverhältnisses s.
Kr.68, 41, 9. vgl. C. 463 A. c.
Hiermit gleichbedeutend ist die
unmittelbar folgende Constr. des
prädie. Gen. (r0ö Ed ELOvzog).
Kr. 47,6, 4. vgl. C. 408, 2 Soph.
Ant. 737. möhıs 00% 76 Nrus
avöoos 209” vos. Ein Unterschied
der Bedeutung zwischen BovAoueı
und Fsiw ist hier, wie an vielen
Stellen, ‚nicht bemerkbar. _—
D. 70 vsavıxov...: "was ja
das jugendlich ‚kräftige Wort in
deiner Rede war.‘ Ueber den Acc.
als App. zu ‚einem Satze s. zu
507 e. vexvıxov, worin ironische
Beziehung auf 486 a. liegt, ent-
hält hier, wie öfters, den Neben-
begriff “keck, übermüthig, und
spielt zugleich auf dieJugend des
K. an. — £Enl nogons...: 486
ce. — Enßahhsın: 8. zu 466 c. _
‚TO Eoyarov: ' was das ärgste ist.’
— 0s 0 005 Aoyog: 486 a. (00%
aloyoov done Ari.) — 68 67:
s. zu 452 b. —
E. zo reuveotai...: "Schaden
zu erleiden an meinem Körper
oder am Vermögen. ro PeAoV-
Tıov Teuveıv, oder mit einem
Worte PaAuvrıorousiv, “Beutel-
schneiden, ist der rolksshümliche
168 MNAATSNOE 508E
xal ra Zua ıo adınodvrı xal xaxıov xal aloyıov zivaı
7 &uol TO adıxovusvo. tadra nulv Ava Exel dv vol
0009: Aoyoıs ovVrm Yavevra, @s 2yw Akyo, xareys-
509raı al Ösdsraı, xul El aygoıxorsgoV rı einetv Eorı,
sıuönpois zul adauevrlvors Aoyoıs, @g yodv av boksısy
odTwol, 0Vg 90V El un Avcsıs N 000 Tig vERvixadrEgpos,
oÜy olov re KAAms Adyovra N os Eyo vor Adyo ads
Atysıv“ Enel Euoıys 6 wurog Aoyog Eorlv ael, Or &yo
zeüra 0%x olda Onmg Eye, Or uevror @v &yo Evre-
TUNNAE, BOnEE vUv, ovVÖelg olog T Lariv KAlmg Akyav
un 0® xaraydiacrog elvaı. &ya ulv 0ovV ad idmm
Braüre ovrms E&ysıv' el Ö8 ovrwg &yaı xal ueyıorov
Tov naxav doriv n adınia ro adıxodvrı xal Erı Tov-
tov uelfov ueyiorov Ovrog, El 0l0v TE, TO Adıxovvra
un dıdovar dixnv, tiva av Bondeav un Övvansvog
avdomnog Bondeiv Eavra xuraydiaucros av 17 aAr-
Helga ein; dE 0% Tavınv, Nrıs anorgepe nv ueploryv
nuov BAaßnv; alla moAAN Kvayan ravınv elvaı nv
Ausdruck für ayaugpeiche: yon-
nara (466 c. u. Ö.). — alozıov
xal nanıov: Eine gewisse grata
negligentia, welche der Dialog als
Nachahmung des wirklichen Ge-
spräches nicht scheut, gestattet
die Wiederholung dieser beiden
Ausdrücke, die den Hauptbegriff
enthalten, in demselben Satze. —
avo...: insbesondere 479 e. —
509 A. xalel...: ‚selbst wenn
u.s.w. Kr. 65, 5, 15. — &yoot-
KOTEQOV: s. zu 462 e, vgl. 486 c.
Göauavrivorg: adcuag ‘Stahl,
zur Bezeichnung des höchsten
Grades von Festigkeit und Uner-
schütterlichkeit. Repbl. 2, 360 b,
ovdelg ar ‚yEvoıro odrag dda-
havrıvos, Os Av uelverev Ev ıü
Öinauoovvn aTA, — yodv: 8.2u
441c. — „VERVIRWTEQOG: 8. zu
508d. — @Almg Atyovıa: Ueber
die Ergänzung des Sub). 8. zu
456 d. — Zuoye . .. as: vol.
482 a. — 00% olda 6 onwg Eger:
s. die Einl. — o» &, dsrem-
xnxea: 8. zu Prot. 36le. — u
0v x. yeveodaı: KL C 621 c. vgl.
zu 461 bb — wir ovv: s. Kr.
69, 35, 3. C. 637, 2. —
B. sl olov te: indem der Sup.
eigentlich fernere ‚Steigerung aus-
schliesst. — 0 ad. un dıdosas
Ö.: vgl. 472 e. 479 e. — tiva
av Bonssıev. . .: "welche Hilfe
muss ein Mensch sich selbst nicht
zu leisten vermögen, um in Wahr-
heit lächerlich zu sein?" s. zu 451
a. (n wegi . . . &orıv). 73
od. nonne. 8. Kr. 69, 9. C. ‚6074.
— nu»: abhängig von azorge-
neıy. Kr.47,23. C.424. — nol-
An avayın: vgl. 467 ‚e; 507
u. zu 450 a. — tavınv eis
509D TOPTIAZ. 169
atoyloınv BonPeıav, un Övvacdaı Bondelv ujre aurd
unts zolg avroü plAoıg Te xal olneloıg, Ösvregav Ö8C
nv Tod Ösvrdpov xaxod Hal Tolenv nv Tod Toltov
zul raAie odrmg, Mg Exdorov xuxod ulysdos nepv-
Ev, oVrm Hal xdidos Tod Övvarov eivaı dp Exaora
Bondstv xal aioyvvn toü un. aoa KAAwmsnovrwmg ira,
o Kailixiaıs;
KAA. Ovx üAlos.
35 ZN. Avoiv 00V Ovrow, Tod adınelv TE zul aöt-
xelodeı, uelbov uEv pyaucv xanov To adınslv, EAnrrov
Öb To adısiodeu.. Ti 00V dv nagaaasvaoausvog &v-
dommos Bondnossv aUrd, WoTs Aumorsgus Tag WpeE-
Aslas ravrag Eysıv, nv TE ano Tod un adıxeiv xalD
iv ano Tod un Adınsiodaı; organ Övvauıv 7 Bov-
Ancıv; ads Ök Adym' norsgov &dv un Bovintaı adı-
xslodaı, 0U% Adınnasıaı, N Eav Övvauıv TAGAOKEVA-
anraı tod un adınelodeı, 00% Adınnostar;
KAA. Aykov Ön Toüro yes, Orı Eav Övvauıv.
ZR. Ti öt ön Tod adınsiv; norsgovV &av un Bov-
nv alsylornv... olusloıs: man
würde zunächst erwarten «alozı-
ccov eivaı revınv nv Bor-
Hsıay un dvvacdaı Bondeiv, das
zu dem ganzen SatzegehörigePräd.
alfoyıarov ist, wie häufig, in sei-
nem Genus zu dem Obj. ‚nv ßon-
Herav construiert ravznv znv
Bondeev aloylorıv elvar un
Sysachaı Bondeiv. Auffallend
jstnurdie dann eingetreteneWort-
stellung ravınv eivaı nV al-
oylornv Bondeıav. Die entspre-
chende Erklärung gilt für den
folgenden Satz devregov ati. d.
h. Öevregov eivaı nv TOoV Öev-
tigov nunovd Pondeiav un öV-
vaodaı Bondeir, Tolroy Tnv Tov
teirov naxov Bondeav un Öv-
sache Bondeiv. Zu dem In-
halte diesesSatzes vgl. aus demGe-
spräche mit Polos 474 b., 479 d.,
und dem mit K.486 b., 508c. —
C. da Exaota: 8. zu ss3e. —
zodö un: näml. Övvarov elvaı
Bon®eiv. s. zu 458 d. — age:
8. zu 450 £ —
Övoiv o.0vroıv: näml.xaxoiv.
Die vorbenannten ersten zwei Stu-
fen sind in «dıxsiv enthalten. —
Ti 0. dv NRGKOKEVAEKUEVOR ...:
“was müsste sich nun ein Mensch
verschaffen, um sich helfen zu
können, so dass u.8.w. — Mps-
Atiag: 8. zu 477 C. — E06 TOO
...:8. zu 4598 b —
D. a@dınnnoerau: Ueber die pass.
Bedeutung des medialen Fut. s.
Kr. 39, 11. vgl. 0.266. — ön-
kov 8%: 5. zu 478 0. — ori
av Övvanın: d.i. ori avdgn-
n0g 00x adınnoerar, das Övrr-
170
JIAATQSNOZ
509E
Anraı adıneiv, Inavov Tod Eariv — 0V yap adızmoa
E— n xeal Enl todro dei Övvaulv rıva xal Teyvnv n0-
000xEvR0R0daı, WS, Ev un udn avra zul a0xoN,
adınyası; Tl 0U% avıo yE wor toüro anexoivo, & Kal-
AluAsıs, n0TEE0V 001 Öoxoüusv 0gdRS avayxacdnva
OuoAoysiv Ev roig Zungocdev Aoyoıg &yo re nal Ilo-
Aos 7 00, nvina w@woAoynoausv undeva BovAowsvov
adıreiv, aAA Rxovrag Toüg Adıxodvrag navrag adıxeiv;
KAA.’Eotw 001 toüro, ® Zwxgareg, odrmg, Ivu
Ölamegavns Tov Aoyov.
ZR. Kal Exil Toüro &ou, @g Loıne, NAGRIKEUROTEOV
dor! Övvaniv rıva zul TEyvnv, Onws un Adınnoouer.
KAA. IIavv ye.
ZR. Tis ovvnor Earl reyvn Tas magaaxEvNg Toü
undtv adırsiodeı 7 @g OAlyıoraz ondıbar el Vol doxei
NEE Euoi.
&uol ulv yag Öoxsi nde'
u | „
N aVTOV XoyEv
Öelv Ev ın nodsı N xal TUgavvelv, N TS VREEYOVanS
noAtteiag ETEi00V Evan.
KV ToV un adıneiodeı NaQU-
CHEVAKONTLL. — ıl ö: 67 toö
adıneiv: “wie verhält es sich nun
aber mit dem Unrechtthun ? Um
den Gegenstand der Frage bei
einem Gegensatze oder Ueber-
gange anzukündigen, wird der
Hauptbegriff mit rl de vorange-
schickt, worauf das dazu gehö-
rige Präd. in einem zweiten Satze,
gewöhnlich mit einem anderen
Fragewort, folgt. In dieser ellip-
tischen Constr. erscheint das Nom.
meist im Nomin. als Subj., Repbl.
1, 341 c, ri ÖE »vPegvnens; ö
dodäs nvßeovnjens VEVTOV &Q-
yov £orlv 7 vavıns; bisweilen
steht der Acc., regiert von einem
aus dem Zusammenhange zu er-
gänzendenVerb. s.zu 474d. Selte-
ner findet sich der Gen. (Kr. 47,
3, 3.) in der Bedeutung ‘was...
betrifft (= zeol mit Gen. s. zu
469 a.). Phaid. 78 d. rl d: rar
moA.aY „naar, olov avdgm-
nov N PRTWV; de nur 1
LUTE Eyer. —
E. @vra: näml. nv Övvanın
al nV zeyvnv. s. zu 465. d. —
il... dntnolvo: “Beantworte
mir doch grade dies.‘ Ueber die
imperat. Frage s..zu 468 c. Ueber
die Bedeutung des Aor. s. zu 503
— Ev voig Zungocden A0-
yoıs: 468 d. f. —
510A. form... odTomg: vgl.
504 a. — dıanegdvng 09 A0-
yov: Ueber die Bedeutung des
die 8. zu 506 a. — tig... Öll-
yıora: “nit welcher Kunst nun
setzt man sich denn in Stand, gar
nicht, oder möglichst wenig Uı-
recht zu leiden?’ Ueber undtv
cd. 8. zu 475 d. (ovdl» Plaßn-
510C TOPTIAZ. 171
KAA. Oods, © Zwxgares, wg Eya Frouog eluıB
dxawvelv, &v rı naAag Akyns; TODTo wor Öoxeig mavu
xuAds EIoNAEvaı. |
B6 ZR. Zxoneı 6n xal Tode Eav 001 doxm Ki Aeyaıv.
plAos noL doxsi Exaarog Exdcro elvas &g 0l0v re ud-
Audıa, Ovnsg ol naAnıoi TE x0l Gopol Asyovoıv, O 0-
BoLoS TO Ouolo. 0V xai 001;
KAA. "Euoiye.
ZN. Ovanodv HXoV TUERVVOS Eotıv KEXWV &yguog
za) analdsvros, sl Tıg Tovrov &v 1m noAsı moAd Bei-
ziov sin, Yoßoito Önnov Av avrov 6 TUpavvog xal
tovrm £E ünevros TOD vod 00x av notre Övvaro pl-C
Aog ysveodaı;
KAA.’Esu tovre.
ZR. OvdE yes el Tıg HnoAv Yavioregog Ein, 0VÖ
o&). — nmeQ: d.i. ei sol donei
avın N reyvn elvaı Neo ach,
vgl. Prot. 340 b. uol uEV:
s. zu 454 d; 506 a. — Öeslv:
abhängig yon Öoxsi; der ganze
Satz 7 @vrov... elvaı ist Er-
klärung zu nde.. — nel r.:
d.h. "man muss entweder selbst
herrschen, auch in dem Falle,
dass man dies nur als Tyrann
kann (herrschen unter jeder Be-
dingung, sogar als Tyrann), oder
u.8.w. Ueber xuf s. zu 450 c.
Aehnlich Soph. Oid. T. 233. ei
8’ ad oıwrnosod#e, nal rıs 7
dAov deloug Anmoeı Tovmos
N yavrov ode arh. — is Um.
oA. Eraioov: “Anhänger des be-
stehenden Systems. —
B. öo&s . ...: Man beachte
den lebhaften Beifall des schon
lange dem Gespräche mit ent-
schiedener Unlust folgenden K.,
da jetzt S. nach seinen Grund.
sätzen (vgl. bes. 484 a; 491 d;3
492 b.) zu sprechen scheint. Eben
so benahm sich Polos 475 a. —
‚oxoneı 6N: s. zu 449 0. —
dav: s. zu 452c. — oc olo»
te uchıora: Kr. 49, 10, 3. —
OVNEQ. “Mir scheint einem
jeden möglichst sehr derjenige
Freund zu sein, von dem es die
alten Weisen behaupten, nämlich
der gleichgeartete.’ Odyss. o 218,
@s alel 109 6u0lov aysı Heög
og 10% 6noior. Plat. Lys. 2142.
Symp. 105 b. ö, yao maAnos A0-
yos ev &ye, os Önoıov Öuolo
agl meldeı. Phaidr. 240 c. Nlınce
yüg nal Ö muAnıog Aoyog T&g-
neıy TOv Nina. Cic. de sen. 3, 7.
pares cum paribus, veleri prover-
bio, Jacillime congregantur. | Ueber
ERLCTOS Eernaoıo und © Önorog
zo öuolo s. zu 459 d. — &-
ygıos, ol amaldsvrog: gehört
zu TVERVVog; a4» ist Präd.
(Zoxwv dor! = Kpysı). — ToV-
zo: 8. zu 493d. — EEo& &mavrog
Tod vod: “von ganzem Herzen."
Kr. 68, 17, 9. Il. ı, 486 dx So.
LOV gıldar. —_
C. övvaıro: 6 PeArlov. Ueber
172 MAATRQNOE 510C
Ev 0VTOS" KRTappovol yap Av auroü 6 TUEMVVvog Kal
0Ux &V nore og nPOg Pilov Onovödcsısv.
KAA. Kal taör aAndı.
Zn. Asimeran on Enelvos uövog üßsos Aoyov @lAos
TO TOLOVT@, Og dv önordng @V, Tavra veyav xol Era
vov, den &oysodeı xal dnoxsiader To Kpyovrı. OVF0og
D ueya dv tavın ti noAsı ÖvvYGeras, Todrov ovdelg yalpwv
adınnosı. oby oVrwms Eye;
KAA. Net. Ä
22. Elia -aga vis Evvondsiev Ev Tavın «i roAsı TOV
veav‘ ziva av roonov Eya ueya Övvalunv xal undels pe
adıxol; N avın, @s Eoınsv, aura 000g dorıv, EVHUG &x
veov Ehiksıv KüTOV Tolg avroig yalgeıv xal aydeodaı te
Ösoxorn, al nagnaxevatev Onwg Or uaAıora Ogorog
doraı Exelvo. 007 oVrog;
KAA. Not.
den Wechsel des Subj. vgl. Prot.
320 a, — forı ravıa: 8. zu 507
b. — oöö8 yE. .OUÖ AV...
Das erste ovds reiht den ganzen
Satz negiert an den vorhergehen-
den; das zweite bezieht sich spe-
ciell auf ovrog. s. zu Prot. 332
a. Phaidr. 278 e. 0vd} yao 0d08
09 00V Eraigor dsl nageldeiv.
Il.d, 512. 00 ua» 006 Ayıhevg
n&gvaraı v0. 09708:
nänl. Övvaızo plAog yevcohaı.
— 7005 gpilov omovödosızv:
“würde ihm nicht Aufmerksam-
keit wie einem Freunde erweisen.
Bepbl. 3 3, 403 b. 0dTwg Önıleiv
005 60V Ts onovdcdkoı, Onws
#rl. — 5 Torovrw: näml. zv-
gadvvo. — Ouonjdng: genauere
Bestimmung des obigen Ououog.
— ravıa ... . &xaıvav: AlsEr-
klärung dem öu. ©» subordiniert.
vgl. Sall. Cat. 20, 4. idem velle
alque idem nolle, ea demum firma
amicıtia ‚est. — vmoneioder: d.i.
VRaRoVEV. — Ev ravıy ıy n0-
18: „g- h. von der ‚eben die’ Rede
ist, 670v zUgu»vvog dorıy. —
D. rovrov: Ueber die nach-
drucksvolle Wiederholung des
Pron. (Anaph ora) vgl. Kr.59, 1,
3. — ovöelg yaigov ddınjos:
nemo impune injuriam inferet. Er.
56, 8,2. Soph. Anı. 758. all 09
... zeioov in) Yoyoıcı Ösr-
vacsıs, dus. — tig: verbinde zıs
av viov. — El... Evvonosiss
.&otıvı Mit einer in allen Spra-
chen zulässigen Kürzung ist der
zunächst zu erwartende Nachsats
“se würde er finden’ ausgelassen
und sogleich der Inhalt dessel-
ben gesetzt: edgoı dv, Orı L)
avın 6005 dorıv. — N adın..-
6ö05 : näml. der so eben mit ös
AV... Kram angezeigte. —
evdvg . . . Dikss: u. zu 5108
— Mu vdov: 8. zu 483je. — z0-
gronEvagery: Auch mit diesem
Verb. ist «vrov zu zorbinden-
Phaid. 67d. ye4olov &» ei n or
ögx nagaoxsvagor® kavıon in
Si1B TOPTIAE 173
ZR. Ovaoöv Tovro To ulv un adınsladaı xal ueya E
Övvaodeı, wg 6 Uuerepog Aoyos, Ev ri noAsı dıams-
zodkerai.
KAA. Hvv yE.
ZQ. do odv xol ro um abdınsiv; nnoAdov det, einep.
Spouog doraı to Kozgovrı Ovri «ding x0l NEE TOVTO neye
duvgastau; GAR oiues Eymys, Av todvavzlov dran N
zagasHsUn 8oraı auvro Eu) To olm re eivaı os wislore
ddızsiv xal adınodvre un dıdovar Ölunv‘ 7 yap;
KAA. Deiveraı.
ZR. Ovaodv ro ueyıorov aurd xax6v vragker uo- 511
xINEB Ovu nv Yyuynv xal Asimßyusvo dia iv ul-
Bnow Tod deonorov xal Övvanıv.
KAA. Ovx oil’ om GrpEpss Endorors ToVg Aö-
yous avo xe) x, @ Zeangarsg' N 00% oloda Or
oVros Ö UNoVuSsvoS TOV en BoVusvoV Ensivov ano-
»tevst, dav Povayren, xal Aypaonderar rü övra;
ZR. Olde, © "yahk Kalkiukeıg, ei un xo0pos y eiul, B
al 00Ü axovmv xal IIwAov üprı moiiaxıg zul Tov
zo 2. .odzo £79 «ri, Apol.
39
E. zö ptv ... .: Der Gegen-
satz folgt ‚unten in veränderter
Constr. ae ’odV xal To un aöı-
aeiv; statt TO Ö} un Adınsiv 00
Oramemgdberan. vgl. Kr. 69, 35,
3. — 066 vuerepog Aoyog: 466
b. f. Was dort P. erklärte, machte
auch K. fortwährend geltend; da-
her vperepos. Ueber die Constr.
8. zu 4683 b. de: s. zu 450
c. — noAL0d dei: 8. zu 474 b.
— eineo 0. Loraı: "wofern vor-
ausgesetzt wird (Bedingung ist),
dass er ähnlich ist (wenn er ähn-
lich sein soll) u.s.w.’ Ueber das
Fut. in allgemeinen Annahmen
8. Er. 58, 7, 1.u.3 — 709
zovvorriov: "ganz im Gegen-
theil’ Ueber die Bedeutung von
av 8.zu 481 c. Ueber den Acc.
s. zu 467 b. — nl Td...:8
zu 480 b. — avıo .. . aödı-
x0vVvra: 8. zu 492 b. —
511 A. dvvanıv: d. i. seine
eigene, durch wliunoıs Tod ös-
OR0ToV erlangte Macht. — 00%
olö’önn...: einähnlicher und
mit eben so vieler Berechtigung
gemachter Vorwurf, wie 482 e.f.
— dyo nal Karo: s. zu 481 ©.
Theait. 195 c. örav Ava xdra
todg Aoyovg EAun Ts YnÖ vo.
Veiag ah. —
B. el un xogpog y elul: Das
Bittere der Antwort wird noch
erhöht, wenn man annimmt, dass
der hitzige K. seinen Aerger
durch überlaute Sprache bekun-
dete. — 000 axovmw: sowohl
eben jetzt als auch früher 486 b.
174 MAATSZNOZE StiB |
aAAmv OAlyov navıav av Ev ın noAsı" alla xal av
Euod &rovs, Orı anoxtevei ulv, av Bovinraı, aAAR X0-
vn00g @v xuA0Vv xayadov vvra.
KAA. Ovxoöv toüro 6n xal To ayavaxıyrov;
ZR. Od voüv ye &yovrı, &s 6 Aoyog Gnualtvaı. 1
olsı Öelv Toüro nagaoxsvafsshaı Avdowmrnov, ag aAs-
6Tov yo0vov Ev, xal welstav Tag Teyvas tavrag, ai
Cnuds ael &u Tav xıvövvov GWfovaıv, @orEE xal 1
oV »eievsıs Eub weilerev nV 6ÖnNTogianv mv Ev ol
ÖLxaoınoloıs dırcWfovonv; |
KAA. Nat u A 008g pe 001 ovußovisvav.
ZR. Ti dE, o BeAniore; 7 xal n Tod veiv ex
orrun osuvn tig 001 doxsl elvar;
KAA. Ma Al 00x Euoıye. |
32. Kal unv ots yes anal avın &x Bavarov tous |
avdoWmovs, Orav eig ToLoürov dundomdıv, 00 del Tav-
ıns vis &miornuns. sl Ö° avın V0oHldoxei Ouxpa eivan
DEYO 001 uelkove Tavıng do, nv xvßspvnrianv, N 00 |
uOVov Tas Yuyas owksı, aAia Hal Ta Guuare xal Ta
xonuerae, 2% av daydrwv xıvdvvov, DONEE N 6nTo-
ex" xal avın ubv ngoceszeiAusın Lorl “al xooule,
— IIoiov: 466 b. f. u. ö- — rov: nänl. alvövvov. — 08:
Ölyov: 8. zu 472 a. — ExovE:
prägnant "lass dir gesagt sein.’
Denn S. hatte bereits diese Be-
hauptung des. P. u. K. gehörig
beleuchtet. — x0A0v xayadov
Ovra: 8. zu 470 e. Als Obj.
ist 70% un WLWOVLEVOV zu wie-
derholen. — ag 6 Aoyos onuel-
vei: "wie aus unserer Erörterung
folgt; eine dem Pl. sehr geläu-
fige Redensart. vgl. 527 c. —
NV 00...: s. zu 469 c.
_— neleusg: 485ef. — vol
u& Al’: s. zu 483 e. — Ö. ye:
vgl. zu 459 b. —
Geuvn tig: vgl. zu 456 a. —
al unv: 8. zu 452 c. — ToIod-
Ueber die Beziehung des prono-
minalen Adv. auf ein Nom. ®.
Kr. 66, 3, 1: Ueber die nämliche
Constr. im Lat. s. F. Schultz
lat. Spr. 313, 2. —
D. ras Ypuyag: “das Leben,
wie so oft im Homeros z. B. Il. 2,
257, 161. Od.y, 74. — dr:
nänl. N xvßeorntam. — 77G06-
eoraAuEvn: “eingezogen, be
scheiden. Die übertragene Be-
deutung ergibt sich aus der ur-
sprünglichen, in so fern dasPassiv.
fast nur von eng anliegenden
Kleidern (yıroy ToE00soTalus-
vos) u. ä. gebraucht wird. vgl.
im Lat. adstrictus (Tac. Germ.
TOPTIAZ. 175
v OEuvvveraı ELOynuatısugvn Bg UVNEENPaVOV Tı
yarroufvn, alla ravra dıengakauevn ti dınavınn,
ıv &E Alyivns Ösügo 0Won, olumı ÖV’ OßoAovg
:aro, &av 68 && Alyvumıov n &x tod Ilövrov, &av
:oAv,: Tavıng Tg weyaing EVeoyeoiag, OWdaed &E
\n &Aeyov, xal avrovxal naldag xal yoruare xel
ixas, anoßıßaoao eig T0ov Auudva ÖvVo Ödgayuds
Euro, zul avrög 0 Eymv nv Teyvnv xal Tadra
yakausvog Eußas napa nv Hakarıav xal nv vadv
ratei &v ueroio oynuarı. Aoylkssdaı Yyap, oluaı,
ataı, Orı &ONA0V &arıv, OVOTIVÄag Te BpEeinnE ToVv
Asovrmv 00x Lacag Kuranovrwdivaı xal 0VaT-
!BAarev, sidog Ortı ovVöLV aurovg BeArlovg EEsßl-
n oloı &väßnsav, ovrE ra Gauara oVrE Tag ıbv- 512
Aoylksraı oVv, Otı 00%, El uEv Tıs ueyaioıg xal
015 VOONYURGL KETE TO GOua OVVEXOUEVog uN ans-
ste...siricta et singulos ar-
primente. Ann. 3, 55. ad-
moris auctor Vespasianus
— xol nooula: s. zu 447
orıv Eogrns). — i dr-
7: dınavınn ist oben durch
eoguunv ınv Ev Toig ÖL-
Yoıg dıacakovonv erklärt
— ÖvV' 0ßoAodg: unge-
ehn Neukreuzer. — Ereou-
“pflegt sich zahlen zu las-
Jeber die Bedeutung s. zu
328 b. vgl. Apol.19 d; 31
‚er den Aorist s. zu 484 a.
‚ zaunoAv: näml. zocr-
.— TaVINg . . . EÜEEYE-
für diese grosse Wohlthat.’
den Gen. mercis bei den
des Schätzens u. dgl. vgl.
‚17,4 u 1.47, 17, 1u.
n. Mem. 1, 6, 11. 0vdEv«
‚vovolas (für deinen Un-
t,) &oyveLov meKTTN. —
‚öv ön: näml. d. 00 wo-
ds Yuyas ar. — ÖVo
Öoxyuag: die Drachme ist im
Werth von 6 ößoAol, — rad-
te: näml. das ow&eım, aroßı-
afsıv. — Ev usrolo oynuarı:
in unscheinbarem Aeusseren. wE-
to:og bedeutet hier, was oben
durch zg0080ralusvog nal %0-
ouıog bezeichnet wurde. oynum
geht nicht sowohl auf die Klei-
dung als vielmehr auf die Hal-
tung; 00 osuvVveran. — @pE-
Anne... EBiampev: Ueber die
Verbindung des Aor. mit dem
Perf. vgl. Kr.53, 6, 1. — ovö!v
a. Beitlovs: s. zu 453 b. —
512 A. örı 00% .. .: DieNe-
gation gehört zu dem unten fol-
genden Hauptbegriffe rtovzw Pıw-
teov dorl. Nicht selten erschei-
nen im Griechischen zwei Sätze
durch wev...de... grammatisch
coordiniert, deren erster dem Sinne
nach dem andern subordiniert ist.
Ueber die Verbindung ef uev.. .,
odrog uiv... el ÖE..., TOVIW
M1AAT2QBNOZ 912 A
176
zviyn, oVrog ulv &BdAıog Eorıv Orı 00% ansdavs, xal
ovölv vH avrod apeintaı‘ ei dd Tıs Ag Eva Toü
SOuaTog Tiui@reom, Ti duyn, moAle voonuare Eye
xal avlara, tovro 68 Biwrdov Earl xal Toüzov Ovi-
sEıEvV, &v te du Yalarıng Av ve Eu Öinaorngiov avıe
B @AAodev OnodEvoUV 00017, AAA oldEv, OT 04% &uELvoV
dorı Eijv TO wogdnE® avdennn‘ Kurs Yao Avaya
&orl Eiv.
A taür« 0v vouog dorl asuvvvecdear Tov xu-
Beoviienv, aaineo owkovre nuäg‘ ovdE Ye, 0 Favua-
OLE, TOV UNYEVoNOLOV, OS OVTE OTEAKTNYoÜ, un Ortı xUV-
Bsovntov, ovrs KAlov ovdsvog Auto Evlors Övvaras
owfsıv" moAsıs yap Earıv OTE OAag owfe. un 001 do-
xsi xara Tov Öıxavınov elvaı; xalcoı si BovAoto Ak-
yeıv, & Kakklxisıs, &nco Yusic, dEuVUv@v To TEKYUR,
Cxataymosısv dv vuäs roig Aoyoıs, Adymv xal wapn-
Av Erl To Öelv ylyvsodaı unyavonoLovs, WG oVÖLV
taAAc Eorıv" inavos yag aura 6 Aoyog. aAAd od ovölv
ö&... vgl. Apol. 28e. — us-
yaAoı . .. VOONUROL . . . OVV-
syousvog: vgl.479 a. el rıg roig
eyloroıg arl. — anenviym:
ertrank. vgl. zu 471 c. — 0%
ölv... opeintaı: 8. zu 475 d.
— rovro dt Pımreov dor: dem
Gedanken nach vgl. Krit. 47 e,
— övnosısv: Ueber die Verbin-
dung des Optat. mit dem Indic,
im abhängigen Aussagesatze, wo
jener etwas wahrscheinliches, die-
ser eine feststehende Thatsache
bezeichnet vgl. Kr. 59, 2, 7. 54,
6, 2. Prot. 335 a. Sehr auffällig
erscheint der Opt. nach vorher-
gehendem Haupttempus. (C. 528.)
B. &usıvov &. &nv: näml. uls
das Gegentheil. — avayın or:
Ueber die Setzung des Verb. s.
zu 484 d. —
00 vouog £orl: “es ist nicht
Brauch. — 709 ungavonoov:
“Kriegsmaschinenbauer ; dennvon
“"Belagerungswerkzeugen’ ist ap
av] militärischerKunstausdruck.
— un Or: "geschweige dene.
0.622, 4. Kr. 67, 14, 3. — a1:
Ueber un als Fragewort mit Vor-
aussetzung verneinender Antwort
s. C. 608. Kr. 64,5,3. vgl. Apol.
28 d. — xara Tov dınavınöy
elvcı: “dem Gerichtsredner gleich-
gestellt ist.’ Ueber ar mit Acc.
im Allgemeinen zur Bezeichnung
der Vergleichbarkeit u. & s. zu
454 c. Symp. 2ll d. adro 0
nalov div more löng, od xara
zovolov te nal dodira.. . de-
Esı 00: elvaı, ‘dem Golde ähn-
lich” dıxavınog der Hauptsache
nach = dnrogıxog. 8. zu 5lld.
— vueis: näml. ob dnrogss. —
Ü. ragaralav irnl To Öeivy-
.. .: mit ironischem Bezuge auf
485 e. f., wo K. dem 8. sıre-
TOPTIAE. 177
Nerov KVTOd xarappoveis xal vis Teyvns Tis Enzivov,
xal gs Ev Ovaldsı ‚Kmonaheguıg Av ungavonoıov, xal
r@ vist auroü oVT av dodvar Huyarkou EHskoıs, OUT
&v avrog TO Gavrod Anßelv znv Exelvov. xalroı &
@V TE oavrod Enaweis, tivi nal Aoy@ Tod unge-
VOROOD xarapgoveig zul tav Kllmv wv vov Ön Eis-
yov; old orı pains av Beirlov eivaı nal Ex Beirio- D
vov. vo 08 BeAtiov el un dorıv 6 &yw Asyom, AAd auro
todr Eorlv dpsın, TO omfev aurov xal ta Eavrod Ovra
0mobog Tıg Ervys, xarayeiuotog 001 O Yoyog ylyvaraı
xel unyavonoıod xal largod xal av KAAmv teyvor,
0001 Tod owksıv Evsaa nemolmvrar. dAl, © uaxapıe,
0g«@ un &Alo tı TO ysvvaiov xal TO Ayadov N Tod 0W-
£sıv rs xul owfeodeı. NOV yag Toüro uiv co fiv' ö-
000 63 ygovov, Tov ye wg AaAndag Avdoa dardov
‚ori xal 00 pıAoypvynreov, ala Enirgkdbavre Ep) ToV-E
512E
det mit Hintansetzung der Phi-
losophie sich der Rhetorik zu be-
fleissigen. — "sg... &orıy: ‘denn
alles andere heisst nichts. In leb-
hafıer Rede geht S. in die oratio
recta über, als ob der unyavo-
rOLög selbst spräche. — os &v
Oveldeı: “wie zum Spotte;’ per
contemtum. &v dient Öfters zur
Bezeichnung der Art und Weise,
kömmt also mit seinem Subst.
einem Modaladv. (oder Adject.)
an Bedeutung nahe. Soph. EI.
384. vürV yig Ev nalo Yooveiv
(= 9. Y. nal0v 90.) vgl. Sall.
Jug. 38, 5. postremo fugere an
manere tutius fore!, in incerlo erat.
— dronultocıg ev: hier, wie
an vielen Stellen, hat ATORL-
Asiy den Nebenbegriff ’ mit einem
Schimpfnamen belegen. — 2£ @9:
‚8. zu 477 c. — Aoy@: “Grund.
s. zu 457a. — ov lv: be-
sonders des #ußeownns. —
Plat. Gärgias.
D. Beizlov 2, nal Eu Beirıo-
vov.: eine den Griechen schr ge-
läufige Redeweise, um die Vor-
züglichkeit (oder auch Schlech-
tigkeit) einer Person als ange-
stammtes Eigenthum zu bezeich-
nen. Phaidr. 216 b. dewv...
nvioyoı navreg avrol Te Aya-
Fol nal && ayadmv. 274 a. dei
zuolgeoda:... deamörans (d. i.
eois) ayadorg, te nal EE aye-
Yov. — zo cog8LV. ..: 8. zu
508 c. — Ovra Ömolag r. E.:
“mag er wer immer sein. Övr«
ist auf das bei owgE1Y zu ergän-
zende Subj. iv ‚(@. zu 456 d.)
construiert. — ToV.. . von:
‘der, welcher wahrhaft ein Mann
ist; der echte Mann.’ Ueber ag
cAndag 8. zu 482 c. Ueber den
Acc. s. zu 507 d. —
E. guAopvynreov: vgl. das zu
511 d. über Yvyn Bemerkte. —
dnıroäipavıa: näml. zavıe 0. 8.
12
HNAATSNOZ Si2E
178
zov ro Deo xal moreVoavre tals yuvanbiv, Or ev
eluagueon ode av els Engpuyon, to Emil zovrn 6x8-
nreon, tiv ov voonov ToVToVv 0V uEAAoL z100vov Bıo-
var og apıora Bıon, &ga 2konoıdv avıov 17) moAırela
513 TaVrn Ev 7 av olnf, Kal vüv öl üga dei 08 Ws Omoio-
TEToV yiyveodaı zo dnum to Admvelov, & weideıs
TovTo mgoopıÄig elvaı xal ueya Övvaodaı Ev 17] zo.
Ası“ TOUN Opa El dol Avdırelei xal auol, OTOS un, @
Örıuovız, MEIidouEde ONEE Yaol rag nv VEAmvnv %0-
BaıpovVoag, tag Osrraildag‘ OVV Tolg Yiltavoig 7 ai-
— 7. tais yvvaıtlv: Hiermit
bezeichnet Platon den Glauben .an
eine unwandelbare, von der Frei-
thätigkeit des Menschen unab-
hängige Schicksalsbestimmung,
der gleichwohl im Geiste der
Hellenen tief eingewarzelt war u.
inihrer Nationaldichtung, nament-
lich in der Tragödie (man vgl.
z.B. nur des Sophokies ‘König
Oedipus!) auf das bestimmteste
ausgesprochen wurde, geradezu als
des vernünftigen Mannes un-
würdig. Aehnlich lässt Cic. de
nat. d. 1, 28, 55. den Epikureer
C. Vellejus sagen: Quanti haec
philosophia aestimanda est, cui,
tamquam aniculis, ei üs qui-
dem indoctis, fato fieri videan-
tur omnia? — nv eluaeuevnv:
näml. uoigav.(C.274. Kr.S.172.)
Die Sentenz wird von Dichtern
und Prosaikern in vielen Varia-
tionen vorgebracht. ll. £, 488.
hoigav 8’ 09 zıva pw mepv-
YuEvov Zuuevau avöo@v, 0% nu-
n0v, ovdt usv &odAor, Ennv za
zgwra yEvntaı. Soph. Ant. 1337.
nenganevns 004 Eorı Bvnroisg
Evugpopäg anallayn. Bei Hero-
dotos (1, 91, 1.) erklärt die Py-
thia in einem "Orakelspruche: nv
NENEWUEINV HOiORv AöVvar«
forı &ropvyiaım nal Ben; wo-
mit Aischylos Prom. 526. über-
einstimmt. XO. tovrav (Moı-
067) Age Zeig darıy, dodest-
oregog; TIP. oo 097 &v Eupv-
0: yE nv TETEMHEUNV. — 0
av els: "auch nicht ein einziger.
vgl. zu Prot. 335 d. — ro al
ToVTw: 8. zu 452 c. (26 perd
tovro.) — 2EouoL8v avron...
510 a. —
513 A. xal wur: 5. zu 449 a
— zo Ö. To A.: 8. zu 451 a
— TOVTO mE00pLANS &.: vgl.481
d. f. — ulya Övvacheaı du r.
zc.: nicht ohne ironischen Rück-
blick auf 466 b. u. 8.$t. — xel
&uof: indem K. dem $, seine
eigenen Lebensgrundsätze anem-
pfahl: 485 e. ff — Öauuönıs:
s. zu 489 d. — EI00REDR: 8.
zu 4802. — Tag . . . Osrrali-
Öasg: In Thessalien gab es, nach
den Behauptungen der Alten, be-
sonders viele u. vorzüglich ge-
waltige Zauberinen; daher findet
sich yvvn (yoaög) Oerrails öf-
ters geradezu für papuaxssrgia
(‘Hexe’) gebraucht. Als die höch-
ste Leistung ihrer Zauberkunst
wird das Herabziehen des Mon-
des genannt. Aristoph., Wolken
719. yuvainı pappauid’ el roid-
515C TOPTIAZ. 179
gz015 nulv Ester tavıng rag Övvausag zig Ev ij m0-
Ası. ei ÖE 001 olcı Ovrwodv AvdEW@RWv naERÖWELEr
TEYVNV TIVE TOIKVTNV, NTig 08 Koıjas ueya Övvaodaı
Ev 7 moAsı Tide Avouosov Ovsa ı7 noAırsig slr dmlB
zo PeAtıov EiT En To yeigov, sg Ewol doxst, 00% Ög-
Bag Povisvea, @ Kalklxisıs‘ 0b yao munınv dei e-
vor aAl aVTOpvWg Ou0L0V Tovromg, sl weilsıg Tu yvY-
o1ov anspyatsodaı eig Yıllav To "Adnvalov dnum xal
val ua Jia vo IlvgiAapmovg ys no0g. OGTig 00V 66
TOVTOLS OHOLOTRTOV ANEOPAGETLI, 0VTOS GE MOINGEL, @g
Enıdvueisg moAırınog elvaı, moÄırınov Hal 6nTogLKoV'
TO avıav ya ndeı Asyousvav rov Aoymv Enaaror Yal- C
g0vOL, 5 63 aAloreio aydovraı‘ ei un ti 06V aAAo
Atyaıs, © plAn vepahn. Adyousv Tı XE0S Tadıe, ©
Kallıinksıs;
59 KAA. Oüx old ovrva you zodzov Öonsig ev Af-
uevog Osrrainv aadeloım vun- Emil... .: d.h. gleichviel ob du
top nv oeAnynv «tik. Hor.,
Epod.5,45 Quae (Folia) sidera
excanlata voce Thessala lunamgue
coelo deripit. Dies geschah jedoch
nicht ohne Gefahr; namentlich
wird bemerkt, dass Verlust der
Augen damit verbunden war. In
diesem Sinne meint S., es sei zu
bedenken, ob nicht die Ergrei-
fung der höchsten Macht im Staate
in’ ‚grosse Gefahr stürze. — 6vv
Toig @....: epex. App. zu zeı-
oouehe Öreg. 8. zu 450 b. int.
(Endorn, KUTOV.) 60V Toig Qıl-
tazoıg “mit dem Verluste „(an
den Preis) des Theuersten. Il.
d, 161. 00» ueyalp dxerıoar,
cv opjew nEpalyaı yvvaıfl
te »al TENEECCIY. vgl. Prot. 314
a. 000, @ uanogıE, un nsglroig
gQılratoıg xußsung TE nal Kıv-
Övveung. — TapRÖWOEV: 8. zu
456 e. —
B. ınds: vgl. zu 500 e. — elf
zu gut oder zu schlecht bist, um
in diese Staatszustände zu pas-
sen. Ueber eire .. . eire s. zu
468 d. — ‚Bovaevsı: tibi consu-
lis. — Tovrag : d.i. roig &vrf
noAsı. — 6 A. Önum: abhän-
gig von pıllav. Kr. 48, 12, 4
— 5 I].: 8.zu481d. — mgog:
8. zu 469 b. —_
C. zo adrav .. .: "denn bei
Reden, die mit seinem eigenen
Charakter „übereinstimmen, freut
sich jeder. Ueber den dynami-
schen Dativ zur Bezeichnung der
Gemässheit s. Kr. 48, 15, 4. —
el... Asyeıg: Mit einem Seiten-
hiebe auf des K.zum Theil sehr
schroff hervorgetretenen Wider- .
spruchsgeist (vgl. z.B. 491.7.)
holt S. ausdrückliche Zustimmung
für einen so trivialen Satz ein,
bei dem Meinungsverschiedenheit
kaum denkbar ist. — ‚gin RE-
pain: carum capul; eine schon
12*
180 HAATSNOZ
ysıv, @ Zuxpares‘ nenovda O8 TO Toy noAlov nd-
Dog" 0V zavv 001 neldount.
ZR. °O Öruov yap Egws, @ Kallixisız, Evav Ev
5 buyj th of avrisrarei nor’ aAA av moAAduıg long
xal BEAtıov Tavra Tadra ÖLaoxonwusde, TEdnEE.
Davauvnodn Ö ovV, Orı ÖVo Eyapysv eivaı räg zape-
oxsvag Ent To Exacrov Heganevev xal Our xal Yhv-
ınv, ulav ulv wpös ndovnv OpuAsiv, ıyv Erdgav Öb
xoög ro Beirisrov, un xarayapıblousvov ala ÖLeue-
46uEvov. 0% Tadıe nv & rors apıköusde;
KAA. Ilavv yes.
ZN. Ovxoöv n ubv Erdon, nnogös Nboviv, ayev-
vns nal ovötv KAAo 7 xoAanela tuyyavsı o00«° N yap;
E KAA.’Esıo, ei BovAsı, G0l oVTag.
22. HÖE ye Erkon, Onog ag BeAtıorov Zora Todro,
elrs Ooua Tuyyavsı Ov eire duyn, 0 Begamsvouer;
KAA Ilavv ye.
32. ’Ap oUv odurwg Exıysipmredov nuiv der) 1 no-
Ası anal vols woAlraıs Hepgamevew, ag Bsirlorovg av-
TOVg Tovg moAlrag Molodvrag; AKvsv ydg Ön Tovrov,
os Ev volg Zungocdev sugloxousv, oVöLv Opeiog AA-
Anv svspyeolav ovdsulav mpoopEgsıv, div un aan
Bit xdyadı n didvome 7 av ueAAovrov, 7 yoruara moAld
513 C
im homerischen Sprachgebrauche
(I. 9, 281; %, 94.) übliche An-
rede (= © lie). Phaidr. 264 a.
Doidge, plin nepyain. — Adyo-
uev rı: 8. zu 472 a. —
aerovde .. . nadog: 8. zu
467 d. vgl. 481 c. — 00 navv
..0.%.: vgl.das ob.a. zu 0Vwroig
g- Bemerkte. — 6 dnuov yap
005g: ein Wortspiel wie481d. —
D. dvauv. 6° our: Ueber den
epanaleptischen Gebrauch von ö’
00V s. Kr. 69, 52, 3. — Zypa-
wev: näml. S. und Gorgias, 464 a.
P: — u) naraezagıfouevor Alla
dtauayousvov: 8, zu 512 d. (öv-
zo). — N yag: 8. zu 449 d. —
E. £oro...odrws: vgl. 510.
— öf ye: 8. zu 4482. — Erkon:
ergz. öuılei. Orag.. . . istUm-
schreibung des obigen zeög zö
BeAtıotov. — ErıYEsIonTkoy...
noAlcaıg Hegarevaıy: Zuweilen
wird das zu einem Inf.dem Sinne
nach gehörige Obj. durch Prolepsis
mitdemVerb. fin. übereinstimmend
construiert. Kr. 61, 6, 8. vgl. Krit.
52 b. — zoloUvrag: 8.2u 492.
514C TOPTIAZ.
181
Aaußaveıv 7 aoyyv rıvov 7 Aha Övvauıv nvrıvoüv.
Pousv oVrmg dysıv;
KAA. IIavv ye, ei 001 NdLov.
ER. Ei 00V nagenakoüusv aAAnlovg, & Kaill-
#Asıs, Omuooia nogcbovres Tov moAırındv neaYyudTov
En} va olxodonxd, 7 Tayav 7 vengimv 7 leouv Em)
Ta uEyıora olxodounuere, noTEgov Es dv Nuäs axk-
Vvaodaı nuäs avrovg xal Ebsracaı, mo@rov utv el dnı-B
gTausda nv Teyvnv 7 00% Eniordusde, iv olxodo-
uıxnv, vol napd Tod Euadouev; Ede av n 00;
KAA. IIavv ye.
ZN. Ovxoöv devregov &d rode, el Tı monore ol-
xodounua @xodounxauev löle 7 av pilwv rırl n Nuk-
TEE0V aUrav, Hal Toüro To olxodounun xaAov 7 ai-
oxo0v Eorı" nal sl ulv sVElOxousv Oxonovuevor Öi-
ÖaoxdAovg Te nuWv ayadovg xal EAkopiuovs Yysyovo-
rag al olxodounuere moAla usv nal xaAa uera rovC
dıdaaxaAwv Wrodounusve nuiv, voAia Öl xal dia Numv,
ensıdn Tov dıdaaxalmv annAAdynusv, oVrm ulv ÖLaxsı-
— ovölv öperog: "eshilft nichts” db. avalaßmusv av megl ToV
vgl. 504 e. — xalnxayadn: 5. 00ogıoınv elonusvov, "etwas
zu 470 e. — von dem.. . Gesagten. — En
514 A. Fauev: 8. zu 447 c. TRO.: 8 zu 480 b. — 7 raıyov
(Foouaı). — sıov: näml.lieber + - .: vgl. 455 b. —
n ovn Enıorauste : Ge-
wöhnlich wird das Verb. im zwei-
ten Gliede der alternativen Frage
nicht wiederholt. — ode: ergz.
als das Gegentheil. s. zu 468 b.
Herodotos 2, 46, 1. Örev ö8 Ei-
vEre& TOLODTOV yoapovaı RV-
t0v (Ilüve), 09 yo ndı09 darı
Aeyeıv. Durch den Beisatz e? 00L
ndıov, und oben el BovAsı, be-
zeichnet K. seine Beistimmung
als blosse Concession, nicht als
Ausdruck eigener Ueberzeugung.
— noabovreg. . .: in der Ab-
sicht uns an Staatsgeschäften zu
bethätigen. Kr. 56, 10, 1. Ueber
den Gen. part. rov rn. ro«yud-
to» 8. Kr. 47,15, 3. Sophist 232
eds dv nuds or&ypaodaı. —
C. dı@ nu@v: im Gegensatze
zu UETE Tov dıdaoxalm, wie
durch den Beisatz &naön .
ann.Adynusv näher bezeichnet
wird. — 0d@ u. dıansıuevov:
näml, juov. — vouv &ovrov
7v &v: “würden wir verständig
handeln.’ s. zu 500 a. — levaı
&nl za 6. E.: vgl. Prot. 360 a.
NAAT2QNOZ 518C
182
ulvov voov Eyovrav yv av levar En) a Ömuoare Epya'
ei Ö8 unte Ö1ödoxaAov elyousv Numv avrav Emıdeikau oi-
xodounuerd ven undlv n noAia xal undevös dkın, ovrm
ön avontov nv Önnov Emiyeıgeiv rolg Önuocloıg Apyoıg
ao napanahsiv dAAmAovg Er aüre. pauEev eure 0pdus
DA&ysodaı n 00;
KAA. Ilavv ye.
ZR. Odxoöv oUra navre, va re alla, wav el dmı-
1sıpncavrss Önuocıevsıv napsexalodusv aAAnAovs @s
Ixavol iacgol Övreg, önsonsdeuede Inmov av &yo te
0: xal GV Eus; pEgE moös ‚deov, aörög Ö8 0 Ziaxgaun
zös &ysı TO dwur 8, üplsiav; n n07 zus @AAog din
Zwxpaınv annAldyn vooov, N dovlog N EAsvußegos;
xcv &yo, olyaı, XEQLl G0Ö Ersga toıwüra &axonovv" Kal
ei un svoloxouev di nuas undeva Beirin yeyovora to
E ouua, unte tov Eevmv uNTs TavV doT@V, une &vöoe wire
yvveixa, moög Aıos, ® Kalklxisıs, 00 Karay£iacrov
av nv vi dAmdelg, eis Tocovrov dvolag E&Adelv dvdon-
rovS, WorE, rolv ldımrevovrag noAid uLv 0n@S drvro-
uev moımocı, noAia Ö8 xaroodacaı xal yvuvacaodaı
_ olnodounpera te: 8. zu 501
a. — al u.d.: 8. zu 484 c. —
oda: vgl. zu 460 e. nV:
Ueber den Ind. des historischen
Tempus ohne &v im Nachsatze
8. 0. 542. Kr. 65, 5, 5. — 67-
Rov: 5. zu 447 d. —_
D. Önuooısvewv: vgl. das zu
455 b. Bemerkte. — en. 6. av:
av ist der Deutlichkeit wegen aus
sind die folgenden Sevou xl &-
orot, (Apol. 30 a) avögss, xal
yuvainzg. Alkib. I. 119 „a „aalc
zov allmv Adnvelovn n ray ei.
vov dovlor &LeddEgov eixt,
vorıg on‘, sı dıa nv Te.
ginAgovs gUvorale» cOpw@rtEpos
yeyovevaı. vgl. Hor. Sat. 1, 1,
85. omnes vicini oderunt, noti,
pueri atque puellae. —
av wiederholt. s. zu 475 e. —
n doöRog n &Aevegog: Mit die-
sen, die beiden Hauptclassen der
gesammten Bevölkerung umfas-
senden Ausdrücken wird die Frage
in ihrer weitesten Ausdehnung ge-
stellt. vgl. 502 d. Aehnliche Be-
zeichnungen der Allgemeinheit
E. eis rt. avolag Adeiv: vgl.
Liv. 28, 27. quo amentige proyressi
sunt etc. s. zu 487 b. — {dıw-
TsvVovrag: im Gegensatze zu dem
obigen Önuooisvev. 8. zu Prot.
312 b. — onwg drüyousv: ‘wie
sich’s eben traf’; d. h. nicht zu
besonderem Lobe noch zu beson-
515B TOPTIA42.
183
Inavog ev rEyvnv, vo Asyouevov IN Tovro Eva aid
znv nsoauelav Enıysıpgeiv unvdavsv, al auzovg te ÖN-
KodLsVsLV Emıysipsiv al @AAovg TOLOVroVg magaxeAsir ;
00% Mvontov doL Öoxsl av sivaı 0UTW NOKTTELV ;
KAA."Euwoıye.
2Q. Nöüv d8, © Beitisıs avögwv, Emeiön ou wlv 5i5
AUTOS RTL Kpysı NoRTTEV Ta Tas nolsmg nERYUaTE,
&u2 0: nugaxelsig xal OVeiölkeis Orı 0V KXpdrıo, 00%
dnionsdousde aAAnAovg, Pepe, KallıxÄng non Tıva
Bsirio wsnoinxe av nolırav; Eotıv OoTIg MO0TEEOY
TOVNE0S @v, Adınog re xal dxoAndrog xel dpgmv, ÖLd
Kallkıxıea nakög Ts xayadog yEyovev, N EEvog N) doros,
9 bovRog 7 EAsvdsgog; Asye wos, E&dv vig os TaüıaB
dEstafn, o Kuaikinisıs, vi Egeis; Tiva pyosıs Beirio
HEnoımasvaer AVHEWToV 17) Ovvovolg ıh 01; Onveig
anoxglvaodeaı, einsg Zorı rı Epyov 60V Eri ldıwrevov-
cog, zolv Önuocısvev Erıyeipeiv;
KAA. BiAoveınog el, © Zwngarss.
11 ZR. AAN 0% gyılovsınla ye &gwro, dAR @g dAy-
dag BovAousvog eldevaı, Ovrıva mors tgomovV olsı deiv
derem Tadel. s. zu Prot. 353 b.
vgl. Krit. 44 d; 45 d. Die Fort-
setzung der Rede in der ersten
Person hat nichts befremdliches,
da in dem allgemeinen ardow-
novg das specielle 7uäg enthal-
ten ist. — rö Asyouevov: ‘wie
das Sprichwort sagt. 3.zu 447 a.
— bio nldo...: “an dem
Fasse die Töpferei lernen. d. h.
sich an das Schwierigste wagen,
ohne bereits die Vorkenntnisse
inne zu haben. Die Alten bedien-
ten sich nicht hölzerner Fässer,
sondern grosser Thongefässe. —
515 A. dorı doyer...: 8. das
Betreffende in der Einleitung. —
rapanakeig nal Oveditsıg: 484
0.9. — Kallınknjs: Nachdrucks-
voll wird der Eigenname anstatt
des Pron. (09) gesetzt. s. zu 482
b. — anoAnstog: von 8. geflis-
sentlich als Synonymon von 20-
vno0g und &ypomv gesetzt, steht
hier im schroffen Contrast zu
den Aeusserungen des Kallikles
41ef. —
B. oe radıa &&stafn: nach
der Analogie von dgwrav rıvd
tı (Kr. 46,15.C. 402.) construiert.
vgl. F. Schultz lat. Spr. 256. —
17 ovvovol& 7 07: durch dei-
nen belehrenden Umgang (Unter-
richt)” vgl. Apol. 19e. Prot. 318
a; 316 c. — önweig ...: Die
Häufung der Fragen beweist die
Verlegenheit desK. um eine Ant-
wort. Endlich entgegnet er — aus-
HAATQZNOZ 515B
184
noArsveodear Ev nulv. 7 aAlov Tov apa Emıueinos
Cnuiv &Admv En ra vis noAswg zgdyuare, N 0mmg 0
tı Peirıoroı ol moiirten @uEv; Nov HoAAanıs non OB0-
AoynKapev Tovro deiv wodrrew tov moAırıxov avdga;
uohoynxausv N 00; &noxgivov. apoloynxapev" ‚Eya
Une 600 anoxgıvodueı. el Tolvvv todo dsl ToV aya-
90V &vöga mapaoxsvaßeıv 17 Eavrod moleı, „vov woL
dvauımadsis ein: neo) Enelvav tov dvöoiv @v ÖAlyo
zooregov EAsyss, el Zrı 001 doxovcıv ayadol zoAlteı
D yeyov&var, IlsgınAng xal Klumv xal MiAtiaöns zul
QzuıoroxAns.
KAA.”’Euoıyes.
ER. Ovaodv einee Ayadol, INAov Orı Exaarog av- .
av BeAtlovg Enolsı ToVg noAltag avıl yeıpovmv. Emroist
n od;
KAA. ’Enoteı.
ZN. Odxoöv OTE Ilegınas gyero Aeysıv &v to
önu@, yelgovg noav ol ’Adnvaioı 7 ÖTs z& teievrala
EAeyev;
KAA."Ioos.
ZR. Ovx ioag dn, w Beitıore, aAR dvayın 8% vov
E öuoAoynusvov, einso dyadog y nv Exslvog modlıng.
weichend ! vgl. 505 d. — gılo-
veınog: vgl. Prot. 336 e. Aus-
drücklich verwahrte sich Sokr.
gegen diesen Vorwurf 457 e. PF.
— dv juiv: 8. zu #5l b. — 7-
hiv: 8. zu 450 c. (slolv nwiv z.)
dyo vd. 0. &nongıvoönen:
wie ob. 506 c. f. — av: 8. zu
4522. — 0Alyo woöregon: 503
ec. — Ilegining ...: Nicht ohne
Bedeutung zählt Sokr. die vonK.
genannten Staatsmänner in um.
gekehrter Ordnung auf und stellt
Perikles an die Spitze. Vgl. die
Einleitung. —
D. 8710» ürı: 8.2u 448 c. —
&vrl yeı00voV: = Eng. An die
Stelle der früheren Unvollkom-
menbheit trat die Besserung. vgl.
Kr.68, 14, 1. 0.451. — Exora:
8. zu 494 c. u, 4540. — Asyay
&vr. ö.: dem Sinne nach gleich
dem obigen (c.) &gyeo#aı dx ra
ng nolemg noayuaze, da Be
redsamkeit das erste Erforder-
niss eines Staatsmannes war. Das
Nähere s. in der Einl. Ueber &v
To önum 8. zu 451 b. — ra
rslevcein: “zum letzten Male.
Kr. 46, 3, 2. vgl. C. 404 A. —
516 A TOPTIA2Z.
KAA. Ti ovv 6%;
ZR. Ovdtv‘ alla rods wor eins En) tovro, ei Ad-
yovraı 'Admvatoı da IlspgınAda BeAtlovg yeyovevaı, N
zäv. rovvarzlov dieapdapivaı dx Exelvov. Tavı) yag
Eyays axovm, IIspgınlda zenoımaevar ’Admvalovg &g-
yovg al ÖsiAodg Hal Adkovg xal piAapyvpovs, £is
KLOFopoplav KEWToVv XaTadınoavre.
KAA. Tov 1a wa xarsayorwv dxovsig TaUra, &
Zoxgarss.
ZR. Alla Tabs oundrı anovw, dAla olda dapog
xul &yo “al GV, OTı To Lv no@tov nVdontusı IIspı-
„Ans xal ovösulav aloygav Öianv xarsınplsavro av-
Tod ’Admvaloı, nvina yslpovg noav’ Eneıdn ÖL xarol
xayadol Eysyovssav dr avrod, Enl teAsvri) Tod Blov 516
tod IlsoınAdovg, xAonnv aVrod xarsıhnploavto, OAlyov
öb xal Bavarov Eriunsav, ÖjAov Ortı ag MOvnpod
Ovros.
12 KAA. Tiovv; tovrov Evexe #axög yv IlsgınAng;
ZR.’Ovav yoov av Enıueinins xal innov xol
Bo@v toLodrog av xunog av Edoxeı eivaı, el napalaßov
185
ovn baws ön:, d. h. mit einem Lühnung für Kriegsdienst zu ver-
‘Vielleicht, was die Frage
ohne besti mm te Antwortlässt,
kann ich mich hier nicht begnü-
gen. — dvayın &u av an.:
ergz. Tovg Adnvalovg rore Zei-
covg elvaı. Ueber &x r. @. 8.
zu 477 c. —
E. ti 09» dn: näml. zoöro
Ösnpegei. vgl. 448 b. 8. berich-
tigte eigentlich nur den Aus-
druck, da K. ioos offenbar
als Bejahung anwandte. vgl. zu
471 c. — 70V Tovvavılov: 8
zu 510 0. — &ls uiodopogiay
7. xocoor.: ‘indem er sie zuerst
auf Solddienst brachte. Unter
WLodogpopla& ist nicht bloss die
stehen, sondern auch das ÖLnc-
ozınoY, EnuAncıaozınov und dew-
eınov. Ueber die Sache selbst s.
die Einl. Ueber xadlornui ıva
eis rı s. Kr. 68, 21, 4. — r. Ta
DTE HaTERyorwv: 8. zu Prot.
342 b. — xaol dyo xal 09: nach-
träglicher Zusatz zu olda«. —
dinnv nar. avrod: im Processe
ibn verartheilten.. Kr. 47, 24, 1.
vgl. z. Th. C. 424. Apol. 38 d.
— xulol nayadol: 8. zu 470 e.
S. spricht natürlich ironisch, —
516A. &ul zerevın ... .: Im
zweiten Jahre des peloponnesi-
schen Krieges, also ein Jahr vor
seinem Tode, wurde P. von dem
186
un Auutifovrag Eavrov und xUvpirrovrag
IAAT2NOZ
816 A
und! da-
avovras ankdcıke Teure &ravra noLodvrag Öl aypLoTnte.
00 doxel 00 xunög elvaı Emwehneng 6rIouuV Örovonv
B £wov, „os cv zapalaßov NuEg@rega axodelen ayaud-
rege n mapeiußs; boxei m 00;
KAA. Ilavv yes, iva 001 yaploogaı.
22. Kal tods tolvvv uoı yapıoaı ERoxpLVAuEVvoS‘
TOT3p0v xul 0 dvdgmnog Ev av Eomv darlv n 0V;
KAA. Ilög yao ov;
ER. Ovanodv avdoanmv IlsgıXAnjg Eneueisro;
KAA. Net.
ZR. Ti oUV; ovx ds avrovs, mg Aprı auolo-
youusv, Ötxaıorepovg yeyovevar avıl adızaregav üx
CExsivov, eineg Ensivog Enrsuekeito aürav ayadog @v
T& nolırınd ;
entmuthigten Volke als Anstifter
des unheilvollen Krieges wegen
schlechter Staatsverwaltung zur
Verantwortung gezogen und mit
einer bedeutenden Geldstrafe be-
legt. (Thukyd. 2,59 u. 65.) — x10-
nv: nA, ist gerichtlicher Termi-
nusfür‘ Veruntreuung von Staats-
vermögen, zpeculatus. Demosth.
g. Tim. 112. dınalos eo av &uol
donei nadEiv ÖTLodY, el uev rıg
. dınacıng nace önuovs, TE-
vöwevog nAonng &v tais evdV-
vamg EaAmnev. — OAlyov: 8. zu
472 0. — Bavarov Erluncar:
näml. &Urov. Kr. 47,17. C. 421.
8. zu 486 b. — ce r. Ovrog:
s. zu 448 e. (wonse tr. Y%) —
tl 00V: 8. zu 452 c., — Tovrov
Evena: d.h. folgt aus dem Ur-
theile des Volkes der Beweis von
Schuld? — yovv: 3. zu 447 c.
Besonders wird diese Partikel bei
Anführung einer beweisenden
Thatsache für ein allgemeines
Urtheil (welches an unserer Stelle
nicht ausdrücklich steht) ange-
wendet. Xen. Mem. 1, 6, 2. o
Zongares (sagt Antiph.), &yo
v On» Toog yılogoyovvras
södaıuoveoregoug zonvaı yi-
yveodaı, cv ÖE poı doneis ta-
vavıia ns Yılocoplag amols-
Anvusvan‘ £ns yody odzag, os
000° av els Jo blos uno deanoın
dıeızousvog uelssıe. vgl. 1, 6,
11. Prot. 814d. — nagalaßur:
sonst von der Uebernahme der
Schüler und Zöglinge gebräuch-
lich, wird hier ragaiaußaweıy auf
die Obhut über Thiere übertragen.
Alkb. I. 121e. zo nalda rapa-
außavovaıv oüg Fueivos Baaı-
Aelovg maLduyayods 6vopeter-
cv. — antdsıks Tr. &. KoLoör-
zas: eos redderet hasc omnia fa-
eientes. s. zu 466 e.
B. 05 &v. .. drodeiäp: =.
zu 450 b. — n naellaße: er-
scheint nach wogelaßir Nu8-
ewreo« pleonastischh — ya 6.
zeoloouaı: s.zu 514 a, (Hdıor).
b16D
KAA. Iüvv ys.
TOPTIAZ.
187
ZN. Obxoov ol ys Ölnasos NwEgoL, ag Ep 'Oungog‘
ev Ob Ti pnS; 00% 0Vrag;
KAA. Nat.
ZR. Alla unv dygıwregovs ye aurods ümdgnven
n olovg nagelaße, aa taür sis adrov, 0v not av
EBovAero.
KAA. Bovisı 6oı OuoAoynow;
2ER. Ei box yE 001 aAndn Akyaıv.
KAA."Eoto 6n teüre.
ER. Ovxodv eineg aygımsegovg, adınarEgovg TE
al yeloovs;
KAA.”Eoro.
ER. Ovx äp ayadös ra moAırına IlegınAjg nv &%
ToVToV ToÜ Aöyov.
KAA. OU oV yes pre.
ZR2. Ma Ai’ oVdd yes oV e5 @v SuoAoyeıs. dl
08 Aeye wor weol Kluwvog'
004 LEmoTrodKısav avroV
T a ’ er $) 6 N n 09 ‚
ovroL 0Vg Edeganevev, (va avrod dere Erov un axov-
sEav rüg pavis; nal Osuioroxida tavra raüra Enoln-
— yagıcar: Mit einer gewissen
Bitterkeit wiederholt 9. das von
K. gebrauchte Wort. — $ow#:
8. zu 483 d. — Avı) adınarE-
00V: 8. zu 5i5 dd. —
C. "Ouneos : ‚ Anspielung auf
Od. &, 120. n g'Sıy vßoLozel'Te
nal aygıoı odd} dlamıor. (vgl.
ı, 175; v, 201. ), Wegen des Ge-
gensatzes mit aygıog wird di-
nctog und Nueoog für gleichbe-
deutend angesehen. — alla un»:
s. zu 449 e. — dnepnsE: Sy-
nonym mit dem obigen b. @xo-
delavvu. — 0v: 8.zu 453e. —
Bovisı 0. 6uoloynow: 8. zu 454
e — E£ 0. y.: 3. zu 503 c. —
D. ayoımregovg: ergz. adrodg
entdpnvav. — in rovrov oO
A.: 8. zu 4770. — 0d 0. y.onS
s. zu 450d. — es ov: 8.2zu 448
d. — 6. &rav: C. 426. Kr. 47,
2,3. — un ax. tus pwris:
d. h. um ihn von Staatsgeschäf-
ten fern zu halten. vgl. 515
d. zu Noxero Akyaıv. — Oeut-
orori&a: Themistokles war 01.
76, 1. (476 v. Chr.) durch den
Ostrakismos aus Athen verwiesen
worden. Während dieser Abwe-
senheit wurde er, von den Lake-
daimoniern hochverrätherischer
Verbindung mit den Persern an-
geklagt, geächtet. Thukyd. 1,135.
Durch den Ostrakismos, welcher
keine Strafe war, wurde der Exi-
herte weder des Vermögens noch
der bürgerlichen Rechte beraubt;
188 MA4ATQNOZ 516D
Eoav xal puvyij noög Einulodav; MiAnadnv 68 Tov Ev
Magpadavı eis tu Bapadg0V Eußaisiv dhnpicavro, xal
ei un dia Tov noVrevıv, Evenscev Av; »altoı ovVroL,
el Noav Kvögsg ayadol, MG 06V Pr, 0U% Av more zaÜra
Exaoyov. oVxovv ol ys ayadol jvloyoı rar apyas ulv
00% Ennintovomv Ex rov fevyav, Ensidav Ob Heganev-
00601 ToVg Innovg Kal avrol duslvovs yevmvrar Nvio-
y01, Tor &aunintovamv‘ 0ux dar TaüT oVT &v Nvioyeie
ovr Ev aAln Eoym ovdsvi‘ m doxei 001;
KAA. Ovx Euoıys.
ZR. Alndels apa, wg Eoınev, ol Zungoodev Aoyoı
517 100v, ori oVÖEVE Nusis !ouev Avdon ayadov yeyo-
vora ra noAırına Ev indes 17 noAsı. 60V OR wuoAoyeıg
Tov ys vüv oVdEvo, ray uEvror Zungoodev, xal o0-
eiAov ToVToVg ToVg Avdgag‘ ovroı OF dvspavnoav &
l0ov rToig vüv Ovreg, VOTE, El 0VToL 6MToEES NERV, OVTE
7 aAndıvh Gnrogian Exe@vro — 0U yap av Efensoov
— ovrE Ti nodaxınd.
mit der gvyn aber war vollstän- einer Geldbusse von 50 Talenten.
dige arıula (s. 508 d.) verban- “ Herod. 6, 136. Corn. Nep. I, 7.
den. — zoög: e. zu 469 b. — — el... nzoVranıv: “wenn e3
E. zov &v M.: ‘Den Mara- nicht der Pr. gehindert hätte.
thonischen M., d.i. “den Sieger Ueber die ellipt. Constr. .des el
bei Marathon. Kr. 50, 5, 5. C. un Öid...s. Kr. 54, 12, 10.
381. vgl. 471c. ro» &v M. Ueber Mit ze. ist hier der dmiorarns
&v s. C.456. Kr.68, 12,1. Häu- gemeint. vgl. zu 473 0. — #u-
figer steht Maga®orvı ohne Prä- zirxrovoıv: mit Anspielung auf
pos. O.4412. Kr,46, 4, 4. — eig die Verbannung der vorge-
zö fao. Zußelsiv: was sonst nannten Staatsmänner; denn hier-
mit einem Worte narangnuvifev von ist &uzinteıv der übliche
heisst. Das xar' #£oy7j» so ge-- Ausdruck. Xen. Anab. 1, 1, 7:
nannte Pxgadg0v war ein Fel-_ Kvopog vrolaßwv rovg pevyor-
senschlund hinter der Akropolis, Tag... EntiEdTo nataysıv TOdg
in welche Verbrecher gestürzt duzentuxores. — ol furgoodeyv
wurden. — &ungpioawro: Be- 4.:503 b, —
kanntlich kam der Beschluss nicht 517 A. tovrovg rovs &.: nänl.
zur Ausführung ; denn das Volk die vier vonKallikles 503 c, ge-
milderie die von dem Ankläger nannten. — £&E loov roig v. ©.:
Xanthippos (dem Vater des Pe- erwiesen sich als den jetzigen
rikles) beantragte Todesstrafe zu (Staatsrednern) gleich. Kr.48, 4,
517D
13
TOPTIAZ. 189
KAA. Arc uevroı moAlov ys dsl, © Zungares,
un rorE rıs Tov vüv Eoya roiadre doydanran, ola Tov-
Tov ög Bovisı eioyaoraı. B
ZR. 8 „Sapovız, ov8 Eya YEym Tovrovg as Ye
ÖLaxovovs eivaı HOAES, ala vor doxoUVoı Tav yEe vüv
Ötaxovıxarepoı yeyovevar anal u&AAov olol re Europl-
Esıv 17 noAsı @v Eneduusı‘ AAAc yap weraßıßakev rag
enıdvulas nal un Enırgänev, neldovres anal Biakous-
vor En) toüro, Odev EusAdov auslvovg Eosadaı ol no-
Alcaı, @s Enog eineiv, oVöLV Tovzmv ÖLdpsgov dustvor
Oso Uovov Epyov Eorlv ayadoü noAltov. vadg ötxel C
zeiyn nal vewora xal aAle noAla tomüre xel &yW doL
ouoAoya deivordgovg elvaı Exelvovg Tovrav Exrogl-
Esıv. moäyua 00V yeAolov noıoüuev &yo Te nal OU Ev
rolg Aoyoıg‘ Ev navıl yap ro zoovm, Ov dıalsydusde,
0v6LV zavousde els TO avro del MEOLPEXOUEVoL xul
ayvoodvreg dAAnAmv 6 rı Akyouev. Eyo ovv os noA-
Adzıs olumı @uoAoynaeva nal Eyvoxivar, ag apa dırınD
5. Krit. 50 e, vgl.
(reis noa&eoıw). — odre ıy
Amdıvd 6. &yo@vro: aus dem
516 b, c. erörtertem Grunde. —
odTE =i xoAaxıny: weil diese
zu 450d. _B. damonıe: s. zu 489d. —
ag ya d. elvaı: "insofern sie Die-
ner des Staates waren. Ueber wg
mit absolutem Inf. vgl. Kr. 55,
1,3. — Eunogikev Tr. R. Fi
nach K.s Behauptung (s. u.a. 511
b.) «el dx av nıvduvov omget.
noAAov ye dei... un: mul-
tum abest, ut quisquamn eic. Ge-
wöhnlich folgt nach zo0AA0d dei
(s. zu 474 b.) der Inf. Kr. 47,
16, 3, — ToVrav os Bovie::
horum quivis; “der erste beste
(jeder) von, diesen. Phileb. 43 d.
zeL@v 099 Ovrav julv avııvov
BovAsı zideı. Jon 533 a. Eneidav
eg! TloAvyvoszov 7) &lAov OTov
Bovisı vov yoauptov den ano-
pnvaodaı yvounv ati. Eigent-
lich ist dieser dem Platon vor-
zugsweise angehörige Ausdruck
sprachwidrig (statt 67 BovAeı). —
&nedvueı: vgl. die ob. (515 e.)
namentlich gegen Perikles vorge-
brachten Beschuldigungen. — &mı-
ro&rev: näml. auraig, sie ge-
währen lassen.’ vgl. 512 e. &mı-
respavra megl ToVTwv TO VEo.
— as Enog eineiv: 5. zu 450 b.
— zovroV: d. i. O9 vu. —
usraßıßafeıw: über. den Inf. s.
zu Prot. 328 b. —
©. vaög... vengia: vgl. 514
a. — duelvovs : Von Themisto-
kles und Perikles wurden oben
Beispiele angeführt. 8. zu 455 e,
— ovölv mavousdR ., .: 8. zu
4918. (0d08v naveı). — &yvoodr-
zeg dllmlmv...: d.i. 00 uRV-
NAATBNOZ 517 D
190
vn dig n roayuarela Earl xul nel TO omue xul
\ LG e we fd r
xepl nv Yuyav, nal n uivsrsgn ÖLaxovınn Earıv, 1
Övvarov eivaı Exnoplkev, Eav utv nEvfj) Ta 6muare
nuov, oıria, Eav O8 Öryy, word, dav ÖL dıyo, Luca,
oromuare, vroönune, AAN @v koysraı swpare sig emi-
Dvulav' nal Ebsalındds 001 did ToV aurav eixovav
Atyo, iva 6dov Karauadns‘ TOVTWv yag nOgLOTIXÖV
elvaı n xarnkov Ovra 7 Zumogov 7 Önmovgyov Tov
EevrÖVv TovTWv, dıronoöv 7 OYoxoov 7 Vpavınv
’ NR ’ N [d „
OxVToTouov n O#vrodshoV, 0VÖEV Havuaorov Eorıv Ovra
zoi0drov dokn “ul avı® xal voig addloıs Bepamevrnv
sivaı Omuaros, zavıl to un zldorı, Orı Los Tıg Rom
TRVTag Among Teyvn yvuvaocızn ve xal larpızn, 90%
To Ovrı Earl Omuarog Pepansiz, NVreg xal TEOONKEL
TOVUTWV KErEV Na0aVv TOvV teyvav xal yojcdaı rois
tovrav Zpyoıs dıa To slödvar, O Ti TO yendröv ei
zovnoe0Vv Tv ostlav 7 nor@v &orlv sig dpsrnv Omua-
518 og, Tag Ö Kllag Maag ravrag ayvosiv’ dd dn ai
ren einzeln verkaufen, Die Be-
schäftigung der xazxnloı wird
gewöhnlich mit Verachtung ge-
nannt. vgl. Prot. 313 c. — dr-
uıovoyov: ‘Verfertiger." s. zu
452 2. —
Hoavovres aliniov ari. Kr, 47,
10, 8. vgl. C.420. — moRlanıs
0. "uoloynnsvan: vgl. 513 d. —
D. zıs: gehört zu diren. 8.
zu 456 a. — 7 8 elvaı: Ueber
den Inf. nach dem Relat. in der
orat. obl. 8. Kr.55,4,9. — @AX
Öv...: 8. zu 508 e. — ov &o-
yeraı 0. eis Emidvulav: d. i.
“was derLeib begehrt.’ Timaios 19
b. ei rg... eig Enıduulav dpi-
%01T0 Hedonodaı aA. "wenn je-
mand Lust bekäme’ u.8 w —
narnhov Ö. 7 Zumogov: Der Eu-
x0g0g “Grosshändler, mercator,
holt grosse Warenvorräthe, ins-
besondere auf seinem eigenen
Schiffe (s. zu 476 d. vgl. Sophokl,,
Phil, 547 ‚f.), und versorgt da-
mit die wdznloı, "Krämer, cau-
pones, welche im Laden die Wa-
E. onvrorowov 7) onvrodspor:
Die geflissentliche Verbindung
dieser stammverwandten Nomina
(daher oxvrodsıpog statt des ge-
wöhnlichen ßvgoodsaung) macht
die ironische Anspielung auf 491
a. merklicher. — ovdlv Hav-
100109 8. Ovıa... .: ein Ana-
koluthon, veranlasst durch die
Häufung der Beispiele; es wird
fortgefahren, als ob z. y. zogı-
oTınöV Ovra vorangienge. — yv-
uvaorınn TE largıan: vgl.
466b. — N 69: "welche ja eben
u. 8. w. Kr. 69, 17, 2. — 10
övrı: im Gegensatze zu dogaı.
518B TOPTIAZ.
191
tavras ulv boviongensis re nal ÖLaxovındg nal ave-
Acvdegovg eivaı neol Omuarog noayuerelav, tag Gl-
Ang reyvas, ınv ÖL yvuvasıınyv xal largıxnv Kara To
Ölxuov Ösonolvas eivaı Tovimv. TavLd 0VV TaÜTR
orı Eorı zei wepl Yurnv, Tork ufv wos Öoxsls uav-
davsıv Orı Akyo, al Ouokoyeis ag Eldws 0 Tı 2yo
Atyo° nneıs Ok 0Alyov Voreoov Akywv, Or AvdEMTOL
#aAoi xayadol ysyovası zolitaı Evın noAsı. nal Ennsı-B
dav Eya Lowra oltıves, doxsis uos ÖuoLoTarovg 00-
telvsodaı avöganovg xepl ra modırızd, Done Av ei
negl Ta yuuvaszınd Euoö Epwzavrog, oltıveg dyadol
yeyovasıv 7 elol candrav degamevrai, EAgyEg wol navv
onovöctov, Fsrplov 6 Kprononog ul Midaıxos 0 nv
Oporoılav Gvyyeyoapas iv Zineixnv nal Zapaußog
Ö xanmAog, Orı ovroL Yarvuncıoı YEeyovası Owuarmv
— elscd.: 5. zu 490 b. — dpe-
nV: 8. zu 4379 b. —
518A. rag... ayvoeiv: noch
abhängig von dıa ro. — dovio-
ngeneig: vgl. zu485 b. — ave-
AevYegovg: erscheint nach dov-
Aonosneis als pleonastisch; aber
die Cumulation der epitheta non
ornantia bezeichnet deutlich die
grosse Geringschätzung nicht so-
wohl gegen die aufgezählten Ge-
werbe, als vielmehr (nach der
464 b. gegebenen Erklärung) ge-
gen die Sophistik. — zag LURT-
reyvag: s. zu 501 a. (N lareımn).
— ort ubv...: Der Gegensatz
(tort Ö2 00 donsig uavdaveıy;
Kr. 25, 10, 12.) folgt in etwas
veränderter Form NAueıg 6: ÖAl-
YyoV VorEgov. — Nueıg .. . AB-
yav: 8. zu 491 c. — öllyov
voregov: 8. zu 471 b. — xulol
ndyadol: s. zu 470e. — roli-
za: im, eminenten Sinne, Staats-
männer. —
B. zeol za n.: gehört zu 0-
KoLoTaTovg. — GoreQ ave..
vgl. 479 a. zö adro Ö.e, Borco
av ei zıg arA. 5. zu 485 b. —
ornovdafwv: 8.2u481 b. — Qec-
ofov: Thearion, ein Bäcker in
Athen, wird von Athenaios (3,
78, 112.), mit Bezug auf rüh-
mende Erwähnungen bei Aristo-
phanes und Antiphaues, als be-
sonderer Vervollkommner seines
Gewerbes angeführt. — Midaı-
xog: Mithaikos aus Syrakus, ein
berühmter Meister der Kochkunst,
welche er in einem dorisch ge-
schriebenen Buche, oWaprvrıxd,
theoretisch behandelte, war nach
Sparte ausgewandert und hatte
sich dann, von dort vertrieben,
in Athen niedergelassen. Die si-
kelische Küche galt für ausge-
zeichnet. Repbl. 3, 404 d. Zv-
guxociav rodzstav xal Zune-
Any mormıklav oyav on ei-
veis ati. vgl. Hor. Carm. 3, 1,
19. non Siculae dapes dulcem ela-
borabunt saporem. — OVYYEYOL-
JIA4ATRBNOZ 518C
192
Cdegamsvrat, 9 > ulve agrovs davuasrovs T0Rg00xsvaLov,
0 68 öyon, ö 02 oivov.
"Toms av oUv Nyavanraıs, sl 001 E&Asyov yo 6 or.
avdomns, Enalsıs 0UÖLV HEpl yuuvaosınjs‘ ÖLaxovovg
uoı Akysıg xal Enid vudv KagROxEVaOTES AvdEMMovg,
0ov% Enalovrag auAov aayadov oVöLVv mepl aurov, ol,
av 0UTW TUrmoıv, ZuniAndavrss zal NaYVvavrsS TE 00-
vera ToVv AvdEWTmV, EnaLıvodusvor UN KUTOV, 7005-
D anoAoveıv avr@v xal tag apyalag odoxas’ old’ av dr
ensıolav 09 Tovg Eoti@vrag altıdoovraı TÜV vooav
altiovg sivaı xal vis dnoßoAig Tav aeyaimv Gapxav,
ar oV Av avrois Tuymaı ToTs nagovres xal Gvußov-
Asvovreg Ti, OTav Önavroig na n Tores mAnouovn vo-
009 PEgOVOR GVYVB Üorep0v 10090, Ars Avsv Toü
Vyısıvod YEeyovvia, Tovrovg airıasovreı anal YyEgovoı
xal xax0vV Tı MoLNCovaıv, &v olol T ol, Toüg Ö& mpo-
tegovg Eneivovs al alılovs TÜV nanov Eyamuradovot.
Exal 0U vüv, @ KalllaAsıg, Opoiorarov todo Epyaßsı'
Eyamuuaheis AvdEWNOVS, Ol ToVTovg slotıaxadıv SUO-
pas: Dieses Lehrbuch über eine
mit der Rhetorik ausdrücklich auf
gleiche Linie gesetzte Afterkunst
(462 e.) wird ironisch als Seiten-
stück dem Werke des P. (s. zu
462 b.) gegenübergestellt. — Za«-
geußos: Sarambos (sonst auch
arabos genannt) war ein renom-
znierter Weinwirth in Athen. —
©. Orı: 8. zu 451a. — duale
0. zegl t. y. 8 zu 4641d. —
dıanövong .. : Ueber das Asyn-
deton im Erklärungssatze 8. zu
472 a. (uxgrvonoovon). — n0-
QU0REVEOTAS Kvdgmmovg: Nicht
selten steht @vd'e@rog pleona-
stisch, um dem Worte, welchem
e8 beigefügt ist, einen verächtli-
chen Nebenbegriff zu geben. vgl.
Kr. 57, 1,1. — dv odzo tv-
00ıv: “wenn sich’s grade trifft.
vgl. zu 5l4 e. — zo00&nolov-
cıyv: d. h. sie bewirken nicht nur
kein wahres Gedeihen des Kör-
pers, sondern zerrätten oben-
drein seine Constitution. —
D. ‚roög &otiavrag: Die Öo-
T010VG nal nannlovg. — aitıc-
covraı T. V. aitiovg elvar: “an-
klagen an den ı Krankheiten Schuld
zu sein, — raw ön: vgl.au 517
e — nun; .. PEROVER: 8. zu
491c. — Are... . yeyosvia: s.
zu 464 c. —
E. »al co» vuov: 8. zu 449 a.
— tovro: ist Neutrum. — #y-
nmuıdeag.. ı 8. 0b.c. zu dıc-
“nvovg. — drdgamong:‘ Leute;
geringschätzig ‚(rgl. ob. c. zu zu-
Exoxevaoras &.) von den früher
519B
TOPTIAZ.
193
yoüvrss @v Ensdvpovv, ul pacı usyahnw ınv mwoAıv
wernonaevar avrovg‘ Orı Ob older xal UVmovAoc darı Öl
Exslvovg Tovg mahaıovg, 00% alodavovres. üvev yag 519
6WpgoOVvnS zul Öixaıocvvns Alusvav xl venolmv zul
reıyov xal Yoowmv zul ToI0vrav pAvapımv dunsair-
xacı vyv a6Aıv" Orav ovv ZIdm 7 naraßoAn auen zig
aodEvelag, TOUG TOTs napovrag altıasovraı Ovußov-
Aovs, Oemoroxika db xal Kiuwva zul Ilspgırlda Eyam-
W00VOL, TOVS alrlovg Tau xanuv" 00d 08 Iowg Enı-
Anyovraı, &av un svAaßn, xal Tod duod Eralgov ’AA-
xıßıadov, OTav anal TE Qeyala ngosenoAlvmsı EOS B
ols &xınoavro, 09% altimv Ovrov av xaxav aAl’ laws
ovvamıliov. nalroı Eymys Kvonsov npäyue xal vv bo@
yıyvdusvov al 0x0ovm av nakaıav avdonv zepı.
angeführten Staatsmännern, na-
mentlich von Perikles (515 e.).
vgl. 467 b. o0rog vo. — ToV-
covg: näml. die Athener, Ueber
die Bedeutung des 0DTog 8. zu
470 d. u. 452 e. — av inedV-
vovv: 8. zu 448d. — ol paoı
.. .: "und von denen es heisst,
dass u. 8. w. Ueber den (durch
Subjectswechsel noch bemerkba-
reren) Uebergang in den Demon-
strativsatz s. zu 452 d. (xal o&
... 80700). — oldei: vgl. Cic.
epist. ad Attic. 14, 4, 1, Tu-
ment negocia. — VrovAog Earı:
vgl. 480 b. zö voonue tig adı-
#lag UnovAov nv Yyuynv zoN-
oa nr). —
519 A. Auusvov x. venpimv
...: vgl. 455b. — xel roiov-
zwv pAvagımv dun.: Phaid. 66
c. &owrwv nal Zmıdvuav xol
yoßwv zul sidmAmv navroda-
xov nal pAvagias Euninincıv
nudg noAlng (0 o@ue). De-
mosth. O1.’3, 29. xal ri av el.
meiv rıs Eyoı; Tag dnalkas...
xal Tag 0dodg... nal noNvas
Plat. Gorgias.
xul Angovg. ». zu 486 c. u.
490 d. — xaraßoin: eigentl. der
periodisch wiederkehrende Fie-
beranfall. — «dr: zurückwei-
send auf das obige (518 d.) Ora»
dn avroig Nun ati. 8.zu 510 c.
— T0d5 Tore nag.: näml. beim
Eintreten dieser xaraßoAn. Kr.
50, 8, 8 — 000 dt lowg Enı-
Anıpovraı: Welch’ schneidenden
Contrast bildet die Warnung des
S. mit. den übermüthigen Wor-
ten des K. (485 d. f.), wo er mit
halbmitleidiger Verachtung die
gefährdete Lage des Philosophen
schildert! &mıAnYpovraı erinnert
bestimmt an 486 a. el rıc 00V
Aaßousvog ri. Ueber long
vgl. zu 471 c.; über &zılaußa-
veohal tıvog zu 469 c. — To
WO Eraigov 'A.: 5. zu 481 d.
B. za gezeia...: entspricht
dem ob. (518 c.) bildlich gesag-
ten TE00RN0A0VOLV KUTmv Arh.
— roög ols dur.: s. zu 448 d.
— ovvaıriaov: s. das Betreffende
in der Einl. — avdgwv: hier
“Staatsmänner; wie auch der un-
13
NTAATQSNOZ 519 B
194
eioddvonaı Yag, OrTav n molis Tıva av rolırızav
avögmv usraysiplinta wg adıxzoüvre, Ayavaxrovvımv
xal oyssluafovrmv wg deıva naayovoı‘ noAla xalayata
nv noAıy HENomaotes. apa Aölamg vn avıng anol-
Avvran, @g 6: Tovrmv Aoyog“ ro Ö& 0Aov Yeddog Edarı.
CrE00TETNS yag noAswg 0oVÖ av eig nork alas Ano-
Aoıto UM adrig tig noAemg ng mpoOTarel’ xıvövveva
yag Tavrov eivaı, 0001 TE HoAırınol ZE00NOLODVERL
eivaı xal 000: Jopisral. xal yap ol Gopıorel, raAda
copoi Ovreg, Toöro &tomov Eoyabovsaı rodyur" pa-
GXOVTES yag &EETIE dıdaaxaioı eivaı zoAlanıg Hrn
yogoddı av uadneav, Ss adınodaı opäs avzovs, rovg
TE MLOHOUg amooTegoüvreg xal KAAmv xagıv 00x ano-
D Ölödvreg, EU nadoVTES Un auTav' Kal Tovrov tod Ad-
yov ti dv aAoywrspov ein noäyun, dvdoWnovg aya-
Bovg xal Öınalovg ysvousvovs, EEnıgsdevrag utv abı-
ten folgende Beisatz molıtınav
zeigt. — alsdavonen: “bemerke;
fasst 000 u. aX0dm in sich. —
nerayeigiöntan os Adınodvre:
“als Uebelthäter behandelt (be-
straft). — AYavaxrovyııav....
x&0yovoı:. Ueber den Plur. in
Verbindung mit dem collectiven
Singular rıva s. Kr. 58, 4,5. vgl.
z. Th. C. 362. — age: Ueber
die weite Nachstellung des &o«
s. zu Prot. 355 b. Ironische Be-
deutung erhält diese Part. öfters
durch den Zusammenhang, wenn
die Folge (hier «moAAvoP«ı) den
Erwartungen widerspricht. vgl.
462 c. (Euneıgia dor xt.) —
oS.. . Aöyos: vgl. zu 463 c.
C. PErT av eig: s. zu 512 e.
— mgooTdeng: hier allgemein
“Leiter.” — xıvdvvevaı . . . 60-
gıoral: “es scheinen die, welche
sich für Staatsmänner ausgeben,
in derselben Lage zu sein wie
than. — rovxe.
die Sophisten. xıydvvevs: ist in
den Numerus des näher stehenden
Prüdicates Ta&drOV gesetzt. —
noo0noLovvraı elvar: Sokr. er-
kennt nämlich die athenischen
Staatsmänner nicht als wahre ro-
Aıtınovs an. Näheres s. in der
Ein. — rail 0opol Onreg:
z.B. in der Astronomie n. &. —
PaoHovVLES .. .: Wie wenig die
Sophisten wirkliche Tugendleh-
rer «ind, wird von Plato durch
den Dialog ‚Protagoras’ darge-
. . ETOGTEROUN-
zes: wie es z. B. dem Protago-
ras von Euathlos geschehen sein
soll. Ueber die Bedeutung , von
niohos s. zu Prot.328b. — amo-
Öıdovres: s. zu 471b. — ©
nadovres: wieob.r.c. dvreg.—
D. xal zovrov . ..: Ueber
die scheinbar adversative Beden-
tung des x«l vgl. zu 484 c. So
steht insbesondere zur Anknü-
520 A TOPTIA2.
195
xlav vno Tod didaoxakov, oyovrag Öb Öınmosuvnv,
adızsiv Tovr® 0 00% £yovaıv; 0V doxei doL ToÜro Aro-
zov eivaı, © Eralpe; og AAndag Önumyogelv ue Nvdy-
xR00g, © Kalkiuhsıs, oo“ Ed ERmv anoxpivsode:.
75 KAA. Zu Ö’ 00x dv olog T ans Adysıv, el un tie
coL dnoxgilvorro;
ZR."Eoıxa yes’ vüV youv Evyvoog zeivo tov Ao-E
yov, Exsidn wor 00% EdeAsıg dwoxolveoder. ail, ©
’vayE, sind npög Yıllov, 00 doxsi 601 KAoyov eiva dya-
96V paoxovra WERONHEVaL zıva uEupeodaL Tovr@, Or
üp Earvroü ayadög verovag ze ao Ov dnsıra novn-
005 dorıv;
KAA."Euowye Öonei.
ZR. Ovxoüv arnovsıg romnüra Asyovımv TÜV PR-
KOVTWwVv na1dEVEV AvhoWnovg eig agsınv ;
KAA.’Eyays' alla vi av Akyoıg avdgWnnv negı5%0
ovdEvos atlov;
pfung einer parenthetischen Er-
klärung oder Berichtigung x«l
synonym mit xairor. Apol. 29 b.
— aluyWrego9; ein (unübersetz-
bares) Wortspiel mit Aoyov (s. zu
457 a). — drdoanong .
Ueber das Asyndeton s. zu 450
b. — EEmigedevrag ukv.... di-
naLosvrnV: nähere Begründung
zu ayadovs nal dınalovg yevo-
wevovg. Ueber EEnıgeiohei rıva
ri (hier in der selteneren Beden-
{ung ' befreien’) s. O. 402. Kr. 47,
13, 11. davon passivisch ZEoıge..
Hnvai vı Thukyd. 6, 24,1. ol Ö}
zo ubv Imdvnoor 100 mA0od
oun Linggdncav vmo Tod ÖyAm-
dovg ns TURKOKEUNS. — T0UT0
ö 00% Eyovamv: d. i. durch die
ihnen eben benommene «dınia.
Ueber die Beziehung des Pron.
im Neutro auf ein Femin. s. zu
465 d. — og adindas dnun-
.: Anspielung auf 482
0d...arrongivorto: vgl.505d.
504 c. Ueber die Sache selbst
s. das Betreffende in der Einl.
E. foına: 8. zu 474c. — vov
yovv: 8. zu 5l6 a. — svgvous
teivo: 8. zu 465 8. — TW9 A0-
yov: Ueber den Gen. partit.,
statt dessen nach unserer Auf-
fassung Tovg Aoyovs oder ov-
vövyrav Aoywvy erwartet würde,
8. Kr. 47,28, 1.u.9. vgl. C.412.
— Qög, gillov:, s. zu 500 b. —
!rzeıza: “dennoch. Kr. 69, 24, 2.
— naıdevVEv Avde. elg agerıv:
Ueber eig zur Bezeichnung des
Zieles s, Kr. 68, 21, 5, vgl. C.
449. Sonst findet sich auch TaL-
devsıv TIva zo0g ri. vgl.471ld.
Prot, 342 d. —
520A. dila ... aElov: So
geringschätzig äussert sich Kall.,
13*
DAAT2NOZ 9% A
1%
2ER. Ti d’ av zsol Enslvav Akyoıs, of paoxovzsss
g0E0raVvaı zig zoAsmg zul Enıusisiohea:, Onms @s Bei-
‚sion Eoraı, aaAv KurjS Karyyogoücıv, OTav TUYWEL,
Bg zovnpordeng ; olsı ri Öıapelosıv tovrovg Exsivov;
TavroV, @ maxdgı, Eat Gopıarng xal Gitwe, 7 Eyyus
zı xol neparincıov, WoneE Eyo EAsyov noög IIl@Aorv'
Bov d Öl ayvoıav To ubv nayxaAov rı olsı eivaı, vnV
6nzogixnv, Tod Öb xurappoveis. 7) 68 aindelz xal-
Auov &ozı Goyıstian GNTopIKig O0mmep vouodstxn di-
xagtınig xal yuuvaoıım largınjg“ yovors 0 Eywys nal
Qunv zolg Önumyogoss re xal Vopıaralg 00% Eyywpeiv
usupssda, ToVT@ TE XoKyuarı, 0 aurol nadevovoan,
og Novno0V Eorıv eig Opäs, N to avra A0ya Tovra
Auer ze Eavıov aurnyogelv, ori ovöLv Opeinxaaıy
0Ug Yacıv Wpsisiv. 094 0VT@g Ener;
C KAA. Iavv yes.
ZR2. Kal noodsdaı ys Önmov nv evspyealav avev
uc9od, @g TO Eixog, HOVoLg Tovroig Eveywgei, eineo
And EAzyov. KAAnv ukv yag sVspysdlav rıg EVepye-
selbst sophistisch gebildet, über
- Männer wie Protagoras, Prodikos
und die spätern Sophisten, wel-
che sich für Tugendlehrer aus-
gaben; während er und Polos
nach dem Vorgange ihres Meisters
Gorgias nur Rhetorik und Poli-
tik für ihr Fach erklärten. „Das
Weitere s. in der Einl. — Orav
ruyasıv: s. zu 518 e. — og TO-
vgordens: näml. 09015. — Ti
Öıapeosıv T. dnslvov: s. zu 464
c. — Eyyds rı nal maganıı-
cıov: “erwas verwandtes und ähn-
liches. Mit zl verbunden wird
&yyvs adjectivisch gebraucht. —
Eleyov g0s Il: 465 c. —
B. 799 enroginnv: s. zu 501
a. (N largıun). — xallıov: d.i.
T000v@ xdAAıov; 8. zu 458 a.
(oo@meo, usigov). — Boroıg Ö'
2. vol ounv...: “ich „glaubte
auch den Volksrednern’ u. 8. W.
— ToVro TO moayuarı: “Die
Gegenstände ihrer bezeichnenden
Thätigkeit (ohne dass in mrogdyu«
ein Nebenbegriff desVerächtlichen
liegt). — 7 6 aüra Aoyo...:
Ausoor $yymgeivistzu dem durch
Lv) eingeführten entgegengesetzten
Gliede ein Verb. des gegentheili-
gen Sinnes, also deiy, avayxaior
elvaı zu entnehmen. —
C. &vev uL080%: ist der grüs-
seren Deutlichkeit epexeg. bei-
gefügt, da schon mgosod a zıv
edsoyeoiav für sich "eine Wohl-
that ohne Vergeltung erweisen
heisst. — &g 0 &lnog: vgl. zu
490 b. — Eveyageı: ohne a».
TOPTIAZ. 197
ındslg, olov rayvs ysvousvog da zardorolßnv, long
&v Knoorsondsıs Tyv zdgıv, El mgo0olro. euro 6 zaı-
doreißns xal un ovvddusvog avro wiodov 6 Tı Ud-
Aorta &ua usrediWdovg Tod rayovg Aauußavoı TO Apyv-
e10v° od yap ıy Boadvriri, oluaı, ddınodsw ol &v-D
Howroı, AAA adıxla‘ 7 ydp;
KAA. Net.
ZR. Ovxovv ei tig KUr6 Todro Apaıpsl, nv aöı-
xiav, oVöLv Ösıvov aüzg, un worte adırndT, aAdc Kovo
aapallg TevrnV zo EVEOYECLEV zg0s0d0L, einge TO
ovrı ÖVVaıto TiS ayadodg HoLsiv. 0%7 0Vrog;
KAA. Onyi.
16 ZR. Aa tadr &ou, g Lois, tag ulv Kids Ovu-
BovAag ovußovievsıv Aaufdvorta &pyvgıov, 0lov ol-
xodoulag reg 7 av GAlmv teyvov, oVöLV alayeov.
KAA.’Eoıxd ye. E
ZR. IIsgl ÖE ye ravıng is nodkeng, Ovrıv &v
zig ro0Xov ag Beirtıorog ein xal üpıara nv avroü
olxlav ÖLoıxoß 7 moAıv, alayg0V vevouoraı un pavar
ovußovisvsv, &av un) rıg aüra Epyvorov ÖLdd. 7 yap;
KAA. Nat.
ZQ. Ankov yap ori Toüro altıov dorıv, Otı uovn
avrn ToV EVEEYECLÖV ToOV Ev nadovra Enıdvusiv worst
avT &V moLsiv, More HaAdv boxsl To omusiov slvaı, sl
520E
ovdtv dEıvov a. u. Adınndy:
‘ist für ihn keine Gefahr (hat er
nicht zu fürchten), dass u. 8. w.
8. zu 5ldc. — GAANYV U.Y. EUEQ-
yeolav Edepy.: 8.2u467 d. Apol.
36c. — olov: s. zu 450 c. —
Guvdeuevog aüro 090»: “über
das Honorar mit ihm einig „ge-
worden. vgl. Krit.52d. — Aue
ueradıdodg T. r.: “in dem Au-
genblicke, wo er ihm . . . bei-
bringt. Ueber &ux beim "Partie,
zur Bezeichnung der Gleichzei-
tigkeit 8. C. 587, 1. Kr. 56,
10. 3. —
D. 7 yde: 8. zu 449 d. —
Apol. 28 b. — gnul: ‘ja. s. zu
454 d. —
as u. &. ovußovidg ovußov-
Asveıv: 5. zu 467 d. — Aaußd-
vovra agyvgıov: “für (um) Geld!
E. ö8 ye: s. zu 4482. — el-
oyg0v vevönıoran: s. die Einl.
zu ‘Prot. S.XXXI. u. XXXV.
— adıa : mit Bezug auf das bei
pdvaı zu ergänzende.Subj. zı9d.
198
NAATQSNOZ
520E
s [A ’ L. ) » 93 5 .
EV RoımNoag Tavınv ınv evepysclav avı sv mceldera
ei Öb un, od. &ocı taüra oVrmg &yovre;
KAA."Eorıv.
ZR. ’Enl norsgav 0vV us nauonxaÄelg vyv Deon-
nelanv TS MmoAsmg, ÖL00L00V uoL‘ Tv Tod diauaysohe
Adnvaloıs, Onwg og BeAtısroı Eoovrar, og lareov, 1
sg Ö1axovnioove xal EOS yagıv GuAnoovra; TaAndı
uoı eine, Kaiklaisıg" Ölxaos yap el, Dorsp NEE@ nap-
onsıcteodaı gog Eud, Örarsistv & voslg Adyav“ xal
vOVv &v xal yevvalog eine.
KAA. Ayo toivvv Orı gs diaxovnoovre.
‚’ » 5 ’
28%. KoAaxsvoovra &gu uE, @ Ysvvamotars, N0-
oaxultis.
KAA. Ei 60. Mvoov yes ndıov yalsto, o Zianga-
TeS' @g El un TaÜrd ya moınass —
22. Mn einng 0 noAlaxıs elonxes, Orı dncoxrevei
vgl. zu 456 d. u. zu 5l2 d. —
&y ROLMoaS T. T. gvegysolay :
dem Sinne nach wie sYseyern-
org T.T. EVEQyECLav (vgl. ob. c.)
construiert. — sl öd un, od: d.i.
el Öt un © meloeran, 00 naA0v
donsi zo omueiov elvan —
521A. moregav... nv Be-
ounelev: Kr. 50, 11,24. vgl. 2.
Th. C. 606. A. 1. — dıaud-
yeohuı: Ueber dia in zusam-
mengesetzten Verb. zur Bezeich-
nung der Dauer s. Kr. 68, 46,
11. vgl. zu 506 a. (dıanegavdN-
vaı) und 462 e. (dıanmumdeiv).
— 7005 zegıv öu.: d.h. es
durchaus nur auf captatio bene-
volentine absehen. Xen. Mem. 4,
4,4. Öre jv OnO MeAnrov yon-
pnv Epevye (Sokr.), tov Gllmv
elodorov &v roig Öinaornglors
TEUG Ya«ELY TEroig dınaoreig
ÖLaldyeodaı nal nolunsverv
‚ dusivog odö8v NHEANOE Twv
sinddrar.. .zc01%0c:. Aehnlich
macht Demosthenes den Staats-
rednern seiner Zeit das modg yk-
eıw Önunyogeiv (Ol. 3, 3 vgl.
22.) öfters zum Vorwurfe. — Öi-
naogy. el: 8.20 461d. — zag-
enoıdfeoher: vgl. zu 487 a. —
vo) vöv: näml.“da du überhaupt
so freimüäthig bist.’ s. zu419 a. —
yevvalog eine: vgl. 475 d. die
ähnliche Aufforderung an Polos
aiıd yevvalos... arongilvor.
— 08 dıanovgjoavıe: ergz. 08€
mogoneho. _
. d yeyvoıdrars: vgl. 4946.
u. “rs de — Ei... naleiv:
“Wenn es dir beliebt (wenn du
lieber willst) einen solchen (dem
Staate dienstbeflissenen Mann)
einen Myser zu nennen (so magst
du ihn .meinetwegen so nennen
0. dgl.) S. hatte das diaxoveiv
des K. durch das geringschätzige
xolaxeveıv erklärt, wofür ihm
jener einen noch gehässigerensA us-
druck an die Hand gibt. Denn
TOPTIAZ. 199
521 D
us 6 Boväousvog, va un av xl dya simon, Or novn-
005 yE @v Ayadov Ovra* und ori apaonseraı dav vı
yo, iva un av &yo sinw Orı aAR apeAouevog 00% Ebsı C
0 Tı yomoeraı avrols, dAA Monep we Adlnmg apelksro,
ovro xal Außov aölnng zenssran, ei 08 adlaus, «i-
oxo0s, el d& aioyos, was. |
77° K44.'Rs wos doxeis; o Zuxgareg, nuorEVev und
dv &r toVrmv madeiv, ds Olmav Ennodav xal 00x Av
eisayelg is ÖLxaorngL0Vv Uno navv i0wg wordng0Ü
avdgumov xal paviov.
ZR. ’Avonrog äge eiul, od Kalklursıg, &g dändaig,
el un olouaı &v ide vi; noAtı Övrıvodv Av, 6 ru TV-
yoı, Toüro natelv. Tode wevror EV old ori, Eddvneo
elsin eis ÖLnaornjgıov sol ToVTWv TIvög Kıvövvevrav
@v Gb Akysıg, N0v005 vis us Eoraı 6 eidaywv' ov-D
Öslg yap av yonorös un adızoüvr dvdownov sloaya-
‘6 Mvoov E£oyarog bezeichnete
sprichwörtlich einen verächtlichen
Menschen. Theait. 209 b. Cic. p
Flacco 27, 65. Quid porro in
graeco sermone lam tritum atque
celebratum est, quanı, si quis de-
spicatui ducitur, ut Mysorum
ultimus esse dicalur. Vielleicht
verhalf zugleich der Anklang an
wvcog dem Namen zur Bedeu-
tung eines Schimpfwortes. _
dnontevei use 0 Povlousvos:
486 b. 5ll a —
©. or: 8. zu 45la. — dit:
8. zu 419 a. — ÖS pi Ö.: 8, zu
490 e. (ös del...) — und:a av
Ev: s zu 512 e — DUeber &»
beim Infin. s. zu 448 a. — &-
n0d@r: “weitweg von hier; d.i.
von Athen, wo so viel Process-
sucht herrscht und so viele Sy-
kophanten (Krit. 44 e.) ihr We-
sen treiben. So warnt Anytos
(Menon 94 e.) den Sokr.: &yo
ulv 09V &v 001 ovußovisvoaı-
ur, ei &Delsıg Euol neideodaı,
evAaßeiodaı, as loos ubv al
Ev @lı moAsı 6807 Earı nands
zoısiv Avdomnovs 7] €,
ınde (Athen) d3 xel zavv. ol-
war dt ob anal wuror elödvaı. —
v.n0.lowg uoydng00 &.r. yav-
Aov: 486 b. Was hierbei auf dem
Spiele steht (Leben, Vermögen
u. dgl.) wird durch zegi mit
Gen. bezeichnet, —- dguw 01,
T0ÜTO...: 8. zu 469 c. — &V-
TtEo slotm: wenn ich anders
vor Gerichtkomme.’ d&vrzeg lässt,
wie eirneo (Kr. 69, 23.), die Be-
dingung als eine meist zweifel-
hafıe Voraussetzung erscheinen.
— uvövvevav: nıvövveveıv u,
xLvövvog werden häufigvon Ge-
richtshändeln gebraucht (vgl.
das lat. perieulum). — 'T0vn008
tig‘... .: Ueber die specielle Be-
200 NAATRANOZ 51D
yoı' aa 0VÖEV ys Arozov el amodavomm. Bovisı 001
einw dl O6 Tı Taüra np0000x0;
KAA. IIavv per.
ER. Oipaı ver oklyav Aövalor, iva un eino
uovog, Enıysipeiv 1 ag aAmdag noAırıeı) Teyvn ul
ERTTELV Ta MoÄıtıxd WOVOg TaV vüV‘ üte 00V 0V p0S
yagıv Atymv Tovg Aoyovg oVg Atym Exaarors, alle
zoös ro PeAtıotov, 0V XE0S TO Ndıcrov, xalovx 2HE-
EAov moıslv & OU ragaıveis, TE xouypa teure, 00% EEw
0 rı Aeyo Evo Öıxadınolw. 6 avrög dE yo Nas Ao-
Y0S, OVTEE NQ08 Iölov EAsyov‘ xgLVOÜueL ao os
Ev raıdlorg largös av xglvorvo xarnyogoüvrog 6%0-
TOD. GARONEL YaR, ti av &noAoyolro 6 ToLoÜTrog Av-
Fownog Ev rovrog Anpdels, El aUTod xarnyopoi Tig
Alyov. Orı © naldsg, moAla vuäg xal xaxd 008 Eip-
yaoraı Kung xal aUroVg, Kal TOUG VEenrarovg Vuov
522 dıapdelgeı Euvmv re nal xdov, xal loyvalvov xl
phistischen Rednerkünste. Sokr.
deutung dieser Stelle s. das Be-
erwidert den höhnischen Vorwurf
treffende in der Einl. _
D. &rono»: ergz. av sin. —
BovAsı co, einw: 8.zu 4540. —
uovog zov vuy : Dieser von ed-
Jem Selbstbewusstsein zeugende
Ausspruch gewinnt seine rechte
Bedeutung durch Vergleich mit
504 b. Das Nähere s. in der
Ein. — zeög ‚gagıw: s. ob.
a. — Kymv rovg Aoyovg 085
yo Eu: ©. zu 467 d. (röv
&. xenuarıouorv 20.) An eigent-
liche Beden ist bei Sokr. na-
tärlich nicht zu denken. s. insbes.
Apol. 17 b. — 00 neoös zo 7-
Öıorov: verdentlichende Wieder-
holung des bereits in 00 00%
zagıv ausgesprochenen Gedan-
kens. 8.zu 452 e. (2110 ool). —
& ‚sv zagaıveig: 485 ef. —
Ta xonıbe Tavre:
lichen Dinge da,’ näml. die so-
‘Diese herr-'
des K.486c. Ueber das oft iro-
nische »ouwog vgl.493 a. Ueber
das verächtliche ovrog 8. zu 452
eu —
E. 6 «@urös....: idem in men-
tem mihi venil, quo usus sum erga
Polum. Symp.187 d. malıy yao
usı 6 aörög A0yog, ori url. —
noög Ilmlov Eleyov: 464 d. —
xgLvoUuat : s. zu 509 d. (adı-
‚unjoerat). — AnpPeig: mit Be-
zug auf die Worte des K. 486 a.
el rıs 60V Aaßousvog xrl.—
Or: s. zu 451 a. — molla v.
Kol nand: 8.zu 447 a. — TOUg
venrarovg dv. Ö1apdelgsı: An-
spielung auf die bekannte gegen
Sokr. erhobene Anklage. Apol.
21c. —
572 A. reuvav Te nal av:
522B TOPTIAZ. NY]
nviyav axogsiv noLsl, Kixporara zöpare ÖWdovg xal
xeıviv xl div dvayadlov, 004 WorEE dym zoAAn
zul NöEa xal Tavrodand zUmyovv vuäg' Ti av olsı
dv Tovra ro “ax anoAnpdsvra largov Eysıv sineiv;
n si sinoı zyv dANFELaV, OTı Taüra zavra dym dxolovv,
© ralösg, Uyısıvas, 62000v olsı av avaßorjcaı Toüg
zoiovVrovg dıxadrds; 0v ufye;
KAA4.’Ioos‘ olsod«al ya yon.
ZR. Ovxodv olsı Ev ndon dnopie av aurov &ys-
Fa, 0 Tı xoN sineiv;
KAA. Ilavv ye.
ı8 ZR. Toioörov uEvroı al &yo oide Orı madog
radoım &v slaeAdav sig Öixaaınigiov. odrs yap ndo-
vas'äs dunenopına Ein aüroig Adysıv, üg oVToL EVEp-
ysoias xal @psislas voulfovaıv, Eym dt ovrs Toüg mo-
oifovrag {nic ovrs ols zoglkeran‘ davrd zig us) vew-
tepovg Pi ÖtlapPelgsıv anogeiv noloÜvrae, N Tovg
ngsoßvrsgovg xaxnyogeiv Akyovra mıngoüg Aoyovg 7
s. zu 476 c. — amogeiv now: Kr. 50, 11, 10. vgl. z. Th. C.
“bringt zur Verzweiflung. — 09% 390. —
Wong . :.: d.i. 09% edozor B. TOLOVToV. .. NnaDog TE-
vuäs Boneg.Eyo ari. Ueber die
(sehr häufige) Ellipse bei 09%
@orEQ 8. Kr. 62. 4. Prot. 841 a.
rollt... EV0rovr: vgl.5lße.
Ueber den Inhalts-Accus, s. Kr.
47, 15, 1. — dyızıvag: santla-
tis vestrae gratia. — dvaßodv
hier als Zeichen des Missfallens.
vgl. das 458 c. zu Soovßog Be-
merkte. — doog: ‚s. zu 471 c.
— oisohal ye xon: Prot. 325
e. Krit. 53 d, — &v ndon amo-
.ola ... Escher: "sich in gröss-
ter Verlegenheit befinden (in -
v, stecken). Phil. 45 c. &v roLov-
roig voonuaoıy &yousvon. vgl.
somno teneri u. & Ueber z&o«
arnogle, ‘völlige Verlegenheit, s.
Form av: s. zu 467d. — ndo-
vas &g Enmenogina: mit Rück-
sicht auf 517 b. — &uv Te...
zweites Glied zu 0dTE Y&Q ...
s.zu50la. — amogeiv ROLOdVTE:
Men. 79 e. (der junge ‚Menon
spricht) & Zonxgersg, Nx0v0ov
ut» Eymye mglv: xal ouyyerioheı
co1, ÖrL od ovölV Allo K) av-
zog te amogeis. al rodg al-
Aovg zoieig dropeiv.
Theait. 149 a. sagt Sokr. zu dem
Jünglinge Theaitetos: ol ö8
..„A2yovaı zsgl Euod, Orı dro-
norarög sin Kul Roım Todg
avdemrovg axzogeiv. j
nal Todro dunxous; Os. öyays.
— TOUE RP. Kannyopeiv: vgl.
202
HAATR2NOZ
5%2 B
dien Önuocie, ode ro aAndLg Eko einelv, Orı dıxalag
Cxavıe radra dya Adyo, zul rodıra To Yusregov Ön
toüro, @ Kvöges Öınactal, ovrs KAAo 0VdEV" Worte laws,
0 TI &v TUYO, Toüro reloouaı.
KAA. Aoxsi oiv 001, & Zwxpareg, zaAdg Eysıv
avdomnog Ev moAsı odrm Öimxeinevos Hal dövvarog
Rn e -
av Eavıo Bondeiv;
32. Ei &usivo ya dv auıo Undoroı, & KalklxAcıs,
0 00 moAldxıs auoAoynoag' ei Beßondnaag sin adra,
Dunte zeol avdgwmovg uns neol BeoVs Adıxov undiv
unte eionxog unte elpyaouevos. avın ydo rıs Bondeia
Eervro noAldxıs nulv @uoAoynrar xoariorn eivar. el
wbv 0UV Euf rıg EbeAkyyoı tavınmv ımv Bondeav aöv-
vorov ovra dunvıo xal aAlm Bondelv, alsyvvolumv
av xal Ev noAlois aa) Ev OAlyoıg EEsAeyyousvog xal
e
HOVog VO u0ovov, xal el
die unt. 521 c. angeführte Stelle
aus Men. 94 e. — Atyovra nı-
%oovg Aoyovg: Das E£bsrassın
nal BEsleyysıv Tovg olousvovg
ulv elösvar rı, eldoraus Öb 0v-
dev ist gemeint. Apol. 21 b. f.
30 e. — 7 Ldie 7 Önuooia: d.
i. theils in Privatcirkeln, theils
bei öffentlichen Zusammenkünf-
ten, z. B. in Gymnasien, auf
dem Marktplatze u. s. w. 8. 447
a. das Citat aus Xen. Mem, Mit
önwool« Aöyovg Atyeıv ist hier
nicht ‘öffentlich (an das Volk) Re-
den halten gemeint, was der
Ausdruck sonst allerdings bedeu-
tet. 8. Apol. 31 c. —
C. zodıro ... . todo: “ich
betreibe ja damit euer Interesse.’
Apol. 31 b. 09 yao ardogunivo
Foıne zo Zub To» ubv duavrod
andvrov NusAnnever nal Avb-
ze0daı rov olneimv Auslovus-
vov tooadra NHon dern, to O8
ÖLE Tavrnv nv aövvaulav
ÖUETEEO9 nodtrsıvy dei
ati. — 0 Tı.:. neicouer: vgl.
521c. — odrw dıaneruevog xal
eövvarog @v...: Statt derCoor-
dination der beiden Begriffe sollte
man vielmehr &d. a». -&. ß. als
erklärende App. asyndetisch bei-
gefügt erwarten. — el &. ye: ».
zu 503 c. — 8 ßeß. ein... .:
“nämlich wenn er sich dadurch
Hilfe verschafft hätte, dass’ u. s. w.
D. Bondsıa Eavro: Ueber
den object. Dativ beim verbalen
Substant. s. Kr. 48, 12, 4. vgl.
zu 513 b. (yıllav ro dnum)
Aehnlich steht ßon®og mit Dat.
Prot. 322 b. — el ubv oV»: =.
zu 509 a. — EEeltyyor. .;ovra:
Ueber die Bedeutung von dEsAdy-
yeıvs. zu 41670. Ueber die Constr.
s. C. 593. Kr.56, 7,2. — tr. tr.
Bondeıav ... Bondeiv: auxilium
praestare. s. zu 467d. — adoyv-
volunv dv . . . Eleyyonevos:
'8
523 A
TOPTIA2,
203
anodvnoxoıu, ayavaxtolnv &v' ei Öb xoAaxınng ÖnTo-
pınns Evösle reisvronv Eyaye, &v olda Or badlmgE
ldoıg &v us PEoovze T0V Havarov. avro ulv Yyag TO
anodvnidasıv oVdelg poßelrai, Ogrig un) Havramadın
aAoyıoros Te xul Avavdgog dorı, To 6b adızalv poßel-
ta" roAAcdv yag abıxznyudeov yEuovra nv ıuynv eig
"Adov Ayıneodaı navrov doyarov xanav Earlv. ei Öf
BovAsı, dol 2&yo, wg Todro ovrms ds, HEIM Aoyov
Adkaı.
KAA.’AIR Eneineo ys nal alla Emigavas, xal
TOVTO TERAVOV.
ZR.”Arovs Ö7, Yaol, uaAa aeAod Aoyov, NV OU 523
utv nynosı wüdoV, os Ey olnuaı, Ey db Aoyov'’ ws
and yap Ovra v0ı Akku & well Adysıv. WOrEE Yap
vgl. zu 489 b. 0.592. Kr. 56, 6,
4. — OVOg UNO uOVovV: 8. zu
459 d. — dnodvnonouuı: hier
wie sehr oft (z.B. 469 b.) euphe-
mistisch für "hingerichtet werden.
— »olanınjs Onroginns: vgl.
517 a. — dadimg... pEgovıa:
Krit. 43 b. (Kriton spricht zu So-
krates im Kerker) xal moilanıg
utv Ön 08 xal nooTegoV dv nav-
tz) to Plw EdVdaıu0VLC« Tod TEo-
n0v, mov Öt wolıore Ev j
vorl nagsowon Evupogd, @s
0aölwg arınv nal modwg
HERE.
E. oddels...oorıs un...:
vgl. Prot. 324 a. — Aoyov A8-
Ex: “eine Geschichte erzählen.’
5. zu 4578. — £melneo ye: “Da
du doch einma? u. s. w. — xaol
tovro neoavov: Kallikles fühlt
eben kein sonderliches Verlangen
die vollständige Begründung einer
Lehre, welche seiner so schroff aus-
gesprochenen Denkungsart durch-
aus siegreich entgegentritt, noch
länger anzuhören, sondern mit
derselben Gleichgiltigkeit, mit wel-
cher er schon lange der Unter-
redung nicht sowohl folgte . als
sich nachziehen liess, fügt er sich
als höflicher Mann dem Wunsche
seines Mitunterredners und des
Gorgias (s. 506 a.). Ueber xe-
gulvsv 8. zu 472 c. —
523 A. üxove . . . Aoyov:
Durch gaol (s. zu 447 a.) wer-
den die Anfangsworte als übli-
che Eingangsformel der Erzählun-
gen, vermuthlich vorzugsweise der
Märchen, angedeutet. Dann
würde die ganze Redensart durch
0v 0v ulv nyjosı nöFo» ihre
besondere Bedeutung erhalten. —
&yo ö& Aoyov: “ich aber für einen
wahren Bericht. (s. zu 457 a.)
Ueber den Gegensatz von uUVog
und Aoyog vgl. Prot.320c. Phaid.
61 b. Evvonoag, Orı Tov noLn-
ınv Ötor ... . woreiv uvßorvg,
call 0v Aoyovg ri. Lege. 9,
872 d. © yao In wödog 7 A0-
yos,,n © Tu yon mEocayogeveıv
avsov, dr nalaıav legsnv ei-
JIAATRBNOZ 523 A
204
"Ouneos Asysı, ÖLsveluavro iv deynv 6 Zeug zul 6
Iloosdov xul 6 IlAovrmv, End apa Tod Karpög
zup&iußov. 7v |odv vonog 0ds :nepl dvdgmnmv Erl
Kgovov, xal asl anal vv Eur Eorıv Ev Beoig, TOV dv-
Hoarmv Tov ulv dıxalas Tov Piov Öısidovıe zul
B 00img, &xsıdav TeAsvrjon, Eis URXEEWV vioovg drıovre.
olxelv Ev zaon sUÖaıuovig Euros xarav, tov O8 adi-
xug xal ADEwg sig To tig riss rsxal Ölung Öscum-
znoıov, 0 6% Täprapov xalovcıv, levar. Tovrav Ö8
dıxaorei Emil Koovov xal &rı veworl Tod Auög TV ap-
nv Eyovros, kövrssg noav fuvrwv, dxeivg ij Nusge
Öinafovrsg N „eakoısv TEÄAEVUTEV. KORKDS 0ovv al Öixaı
&xplvovro ‘ 6 re odv IMAovrov zul ol Emıusinsal &x
uexagmv viomv lovrsg EAsyov mpög Tov Ale, Orı PoL-
CräEv opıv Avdpmnoı Exaregwos avdkıoı. einev 0VV
era capös, gs arl. — BoreQ
yao: Ueber yag (nämlich 8. zu
454 d.) zur Einführung einer an-
gekündigten Auseinandersetzun
s. Kr. 69, 14, 1. — "Ounegos AE-
yeı: Il. 0, 187—195. — 0 Zedg
...28. zu 448 €. ‚(109 T'ooyla»).
— int Koovov: “unter Kronos;
während der Regierung des K.
Kr.68,40,4. C.463B,b. — del
nal vo» £. Bow: ‘besteht auch
jetzt noch, wieimmer. Ueber das
Präsens des (nur einmal gesetz-
ven) Verb. s. Kr. 62, 4, 2. —
B. eis uanagwv vıjoovg: Die
‘Inseln der Seligen, die Wohn-
stätte der Frommen nach dem
Tode, zuerst von Hesiodos £.%. 7.
170 f. als Aufenthaltsort der alten
Heroen genannt, während Ho-
meros Od. ö 561 7. ale solchen
das ’Hivoıov zeölov angibt, la-
gen nach der gewöhnlichen An-.
nahme am westlichen Erdrande.
Platon bezeichnet sie hier als einen
Theil des Hades. Aus den andern
fänf Stellen, wo er sie erwähnt
(Repbl.7, 519 c. 540 b. Menex.
235 c. Symp. 179 e. 180 b.), Jässt
sich über die vorausgesetzte Lage
nichts bestimmtesentnehmen. Spä-
ter führten den Namen uaxxa&owv
v7001, fortunatae insulae, die ca-
narischen Inseln. — dv na ev-
Sauuovla: “in lauter Seligkeit.’
s. zu 522 a. — dag: ‚näml.
row Pliov d1srdovre. — 6 Ön:
s. zu 517 e — Teeraoos: Der
Tartaros, in der 11.9, 13 f. 478
If. der finstere Abgrund unter
dem Hades, wohin Zeus die re-
bellischen Titanen, den Kronos
u. a. verbannte, erscheint später
als der Aufenthalt der Gottlosen
im Hades und steht zuweilen,
auch im Latein, für ‚gen ganzen
Hades. selbst. — zovro» d& di-
xcoral: Ueber dieTodtengerichte,
wie über den ganzen Mythus, s
das Nähere in der Einl. — $or-
zes n. fovror: 8.zu 459. vgl.
zu 510 med. — u£llossw: Ueber
TOPTIAZ. 205
0 Zeug‘ AAN Ey, Epn, Havom Ttoüro yıyvousvov. vüv
ulv yao ung at Ölxcı dıxafovrar. aumexousvor Yap,
Egon, ol guvogevor xolvovran‘ Cövreg yao »olvovran.
moAAol oVr, 7 "”oö 08, Yuvyag movnoas Eyovres Nupie-
ouevoı sldl omuara re xala nal yEvn xal nÄovrovg,
xal, dneıdavn agicıs 7, Eoyovras aurolg moAlol udo-
TvoES, uegrvonoovres ag duxalas Beßıaxacıv‘ ol 0dV
dıxaoral VnO TE Tovrmv dunintrovrai, el Kun xalD
avrol auneropevor Öırafovoı, 700 TS Yuyis tig av-
tov OpdaAuodg xal ara nal 0Aov TO Gdua MEOXEXR-
Avuusvor. taüre On avrols navre Eninooodev ylyve-
za, xal Ta KUrov aupıdouare xal Ta Tav xgLvowE-
vov. zEWToV usv ovv, Epn, navareov dori TE0E.UÖO-
523 D
> \ \ ‘ En \} be
TRGS KVTOVS TOV DAVaTOV' YUV YO NOOLOAG!.
den iterativen Optat. im Relativ-
satze 8. C,555 A. 1. Kr. 65, 6, 5.
Ü. Hareomoe: d.i. sowohl auf
die Inseln der Seligen als auch
in den Tartaros. — «AN: s. zu
449 a. — &pn: Häufig steht im
conversationartigen Stile das pa-
renthetische pnol u. ä. pleona-
stisch, und zwar manchmal, wie
hier, wiederholt, wenn schon die
direct angeführtenWorte durch el-
ne 0.dgl. eingeleitet sind. Charm.
164 e. ovro wer ön 6 Beög
meocayo eveı Tovg eloıov-
Tas... kEy El mög rov
asl eleudvru 00% Eio zı,.n 00-
gpeover, Pnol. Aehnlich Corn,
Nep. Ham. 2, 2, Hannibal... hoc
adjunxit: Pater meus, inguit, Ha-
milcar, puerulo me etc. — NaVOm
tovro yıyvousvov: "werde, die-
ses abstellen. s. 482 a. — auze-
z0usvor: näml. mit dem Körper
umgeben, — yern: “vornehme Ab-
kunft.’ Alkb. 1.123 e. r/ 00V mot
forıv, OTw mioTeve zo uErgd-
#Lov; el 099 Akyoıuev, Otı Kdl-
toÜTo
heı ze nal uey&deı nal ydvaı nal
nlovrw xu Pvoe zig Boris
ar. vgl. Hor. Carm. 4, 7, 283.
non, Torquate, genus, non te fa-
cundia, non te restituet pietas. —
- D. opdaiuovg ... ngoxexe-
Avuuevor: mooRalunreoher‘ et-
was als Hülle vor sich halten,
vgl. Prot. 316d. — Eningoohev
ylyveraı: "steht im Wege; wird
hinderlich” Ueber die adject. Be-
deutung der Localadv. bei ylf-
yveodaı 8. Kr. 62, 2, 4. — ulr
099: 8. zu 509 a. — TAVOTEOV
Kr. 56, 18, 2. C. 596, 2. — zo08L-
doras adroVg: vgl. zu 482 a. —
»al dn: "auch (sogar) schon.’
zu 450 c. u. Kr. 69, 17, 1. C.
642,4,c. — wadon adrav: Der
Genit. hängt von rovro ab. Die
ganze Stelle scheint durch Aischy-
los, Prometheus 248 f, veran-
lasst. IIo. $vnrovg y Emavon
un moodigreodat wögo®. ‚Zoe.
To noiov EvOOV znode paque-
»ov vooov; IIg. ruplas Ev v-
tois Anldag naraxıaa. —
N
IAATBNOZ 923 E
206
Eulv oVv xal 6n elonraı t@ Ilpoundei Onwg dv navon
avrov. Ensita Yvuvodg XEITEOV ANAVLWV TOVTWV' TE-
Yveorag yao dei xplvsodaı. Hal Tov agırnv bel yv-
uvov eivaı, TEIVEDTR, KUTH IT YUvyh avınv rnv dyurynV
Hewpoüvıe Ealpvns amodevovros Exadrov, EZgnuov
NAVTOV TaV Gvyysvav „al xaralınavra Eal Tg yis
zavıa &xsivov ToV X00uoV, Iva Öixaia 1 xgloıs N. &yo
ulv odv teUra Eyvoxa@g NE0TEXOS 7 vusis Enoımodunv
dixaorag vieig Euavroü, Övo usv dx ig Aoiag, Mivo
524 xal Padauavdvv, Eva db &x ns Evgmans, Alanov'
odroL oVV Enedav TeAsvrnawsı, Ödindsovav Ev 10
Asıuavı, Ev vi ToL000, EE ng PEostov ra Od, 7 u8v
eig URxKEWMvV vn00UVS, N Ö eis Togragov. xal rodg ulv
E. yvuvovg x. anavrov Tov-
zov: näml. frei von dem in c.
Aufgezählten, coyuc, yEvog u- 8.
w. Ueber yvuvog tıvog 8. Kr.
47, 26, 4. vgl. C.414,5. — re-
BVEoTag ... noiveodar: ‚im Ge-
gensatze zu c. „Sörres yao xei-
vovrai, — avr. ...„: Ueber die
Bedeutung des aözdg s. zuProt.
309 a. vgl. zu 483 d. Der nach-
drückliche Gegensatz zu dem Vor-
hergehenden bedingt die Umständ-
lichkeit des Ausdrucks. — dEai-
Yrns &noP. Eudiorov : "jedesmal,
sogleich, wenn einer gestorben
ist.” Ueber &arpvns beim Part.
vgl. das zu &we 520 c. Bemerkte,
— dueivov ToV n. zurück wei-
send aufc. — mwedzegog: Kr. 57,
5, 3. vgl. Liv.1,34. Arruns prior
guam pater moritur. — Övo u. Ex
ns Aolag: Minos und sein Bru-
der Rhadamanthys, die auf Kreta
lebten, können nur in so ferne
“aus Asien’ genannt werden, als
ihre Mutter Europa, Tochter des
phoenikischen Königs Kadmos, aus
diesem Erdtheile stammte. — Mi-
vo: Hom. Od. A, 568 f: &v9” (im
Hades) nor Mivoa Iöov, Jıög
aylaov vioy, 1gVoeov SATTTEOV
Exovra, HeuLotsvovra, vExvooıy,
nwevov. Ueber die Form s. Kr.
‚16, 3, 2; ungenau C. D. 163. —
‘Padduavduv: Hom. 11, &,321..
Doivınog KovEnS tmAeuAsıroio,
] vene wor (Zeus) Mivo re nal
avzıdeov Podauavdvv, — ; Ala-
x»ov: Hom. Il. p, 187 f. WOLLT)
&y@ (Achilleus) yavenv weyakov
dıös edyouaı elvar. Tiare w
Ayo roAloicıv &vacoov Mvg-
möoyesam, UInievs Alaniöns'
6.0’ ag’ Alanog &x dıög nev. Un-
ter allen Schriftstellern führt Pla-
ton zuerst an vorliegender Stelle
diese drei Todtenrichter auf. —
524 A, &v to Asıumwı: Hom.
nennt (Od. A, 539 u. 573) den
&opodelöog lsıuav, auf welchem
die Schatten der Heroen wandeln.
— dv ı7 roi0dw ...: vgl. Virg.
Aen.6, 540 f. hic locus est, par-
tes ubi se via findit in ambas: der-
tera quae Ditis magni sub moenia
tendit, hac iter Elysium nobis; at
laeva malorum exercet poenas et ad
inpia Tartara mitit. — sig wa-
\ ”
TOPTIA, 207
&x vs Aslas "Padauavdvg agıvsi, ovg Ö& du rag Ev-
oornns Alanos' Mivo d% npsoßein dwow Emiösaxgl-
veıv, £av ErogjToV Tı TO Eripw, iva og Öixauorarn
N xglaıs 1 meel vg Hopslag Toig avdemzoıs.
Tavr Zorıv, @ KakllxAsıs, & &yo dxnxoWg nIOTEV@
and elvar‘ Hal dx tovzwv av Aoywv roıovds rı doyl- B
founs avußalvsv. 6 davarog Tuyydvsı @v, wg Euol do-
xei, ovöLv KAAo N Övolv ngapuaroıv ÖraAvaıs, TIS Yv-
is xal tod o@uerog, am aAAmAoıv‘ Ensidav Öb din-
AvdNTov fo am aAAmkoıv, 0% NoAd NTTov Exarsgov
avroiv &ysı nv EEıv Tv avrod, nvase xal Orte Em ©
KVFEMNOS, TO TE GB NV PVcıv TV aVToV xal Ta
Hepanevuare xal ra nadgnuare Zvönia navre. olov el
TIvog HEY NV TO OBUR PVos N TOP 7 duporsgn
Eivrog, Tovrov Kal Ensıdav anodavn 6 vErgög werus, C
xal El nayug, Rayds zul dnodevovrog, zul taAix 0V-
wg’ nal ei av Enerndevs Koudv, Kounng tovrov xal
6 vEx908. nactıylag av el tig nv xal iyvn eiye rov nAy-
524 C
al
ynv; nal elvaı tovro To Tedvd-
voı, Zwolg uEvVano ig Yovrng
anallaykv aürO na Euvro To
coua yeyovivcı, ymolg dk r79
AOYNV ANO TOV OW@uaToS anak-
“dowv vnoovg: 8. zu 523 b.
Das Wort wird als Eigenname be-
handelt wie das entgegengesetzte
Tegtaoov, kann daher ohne Art.
s:ehen. C. 377. vgl. Kr.50, 2,11.
_ Emidiangivev: “Das Endur-
theil fällen; ein sehr seltenes
Wort. Ueber die Bedeutung der
Präpos. vgl. Kr. 68, 46, 17. —
zogeiag: d. i. die Laufbahn im
Todtenreiche. Repbl. 10. 604 e.
dınyeiodean (T&S apuyas) AAln-
Acıg... Kvanıunvnanonevag 000
te nal ola nadoısv al Ddoıev
Ev ıN Vno yis nogeia‘ elvaı
Öt nV mogelav yılıern ara. —
B. ovußeiveıv: 8. zu 459 b.
— 0 Bavarog...: Phaid. 64 c.
7 ı 8 € [4 %
age un @Alo rı (nyovusdea 70V
Pavarov elvaı) 7 nv ing Yyrv-
Ns AnO ToV Omuntog dnalln-
Auysioav MUTNV nad avınv el-
var; — nvneo nal: näml.elyev.
Ueber das pleonastische x«l im
Relativsatze bei Vergleichungen s.
Kr.69, 32,13. vgl. 457 b. — 70
TE 0@uQ . . .: Das zweite Glied
folgt d. (r&Vr0v dn ati.) in ge-
änderter Constr. — olov: s. zu
450 c. — duporsgr: Ucber den
adverbartigen Accus. &ugporsg«
verbunden mit dynamischen Dat.
8. zu 477 d. —
C. 0 vexoös: “Der Leichnam.
— ad: s. zu 506 d. — peorı-
ylag: verbero, vorzugsweise von
schlechten Sklaven gebräuchlich,
HNAATSBNOZ 524C
208
yov ovVAag &v ro omuarı N VO yacılyav 7 aAlmv
roavurtov Sov, xal redvenrog To ouua Zorıv LÖsiv
radre Egov' xarsayora te el TovnvulAn 7 dısorpau-
Dusva fövrog, “al tedVvsarog ravız tadıa Evönia. Ev)
ö3 Aoy@, olog sivaı napsoxsVacro rc ooua fov, Evönia
taUra xal TeAsvrndavrog 7 navıa n za noAde Exl viva
1gdvor. teVroV Ön woi boxel toür ge xl pl TiV YV-
ynv elvan, & Kaldlasıg' dvönia navre doriv Even Yun,
ensıdav yvuvadı TOÜ OWuATOg, TE TE eis PVsews Hol
Ta nadnuare, & ba ımv Enırndsvov Exdorov nodyun-
tog Zaysv Ev) duy7 6 Avdownog. Ensidav 00V dpi-
Exovraı agE T6V Öıxacınv, ol ubv x vis Adios apa
tov Padauevdvv, 6 Padauevdvg dxsivovg Enıornoas
Hedraı Exa0Tov nv yvynv, 00% ellwg Orov Eoriv, ala
noAAdxız tod ueyalov Baoıldws Eniiaßousvog 7 &Akov
orovodv Bacıldng 7 Övvasrov xareldsv oVÖLV dyıls
0v Tg Yuyis, aAld Ödrausuacorıymucvnyv xal ovAmv
525 HEOTNV UNO Errioguı@v xal Adınlas, & Exdarn.n zodkıs
avrod Limuogkaro eig nv duyyv, xl navıe OxoAıd
vo Yevdovs xul ahakoveing nal ovölv: UV dıa To
avsv aAndelas redogapdaı ‘ zul Uno EEovoiag Kal TovV-
pis xal VBoswg xal arparias tov nodkemv dovuus-
Glied of 83 &4 ns Evowans
zaoa tov Alanov (s. ob. a.) ist
ausgefallen, da die weitere Er-
die häufig mit der wuorı& ge-
züchtigt werden. — iyvn ToVv
ninyar: Appos, zu ovAdS. —
D. &vL 6. Aöy@: “mit einem
Worte, um alles in eins zusam-
menzufassen. Kr. 48, 15, 17. vgl.
C. 441 a. — olog.. ‚av: d.i.
olos to omu« elvau TTRQEONEV-
00 rıs $wv. "wie einer beiLeb-
zeiten körperlich beschaffen war.
— £nl ıvo yoovov: "einige Zeit
lang. — Kr.68, 42, 1. — yvp-
vodn Tod Sauwrog: ‚Er. 47, 13,
vgl. C. 419 e. — ze r. RZ pvV-
oewg: “Die Naturanlagen. _
E. ol u8v...: Das zweite
zählung sich unmittelbar an ‘Px-
dauevdvv anknüpfı. Natürlich
verfährt Aiakos eben so wie Rha-
damanıhys. — Tod uEyalov Po-
cıleog: 8. zu 470 8. — xarei-
dev: 8. zu 484 m. (evepavn). —
525A. &: Man sollte mit Be-
zug auf 004@» hier &g erwarten;
aber das Neutr. fasst auch das
durch dLeueunorıyauevnv Be-
zeichnetein sich. — oxoAıa : ent-
sprechend dem obigen dıeoroap-
ueve (524 b.) — BnO 2Eovolas:
625 C TOPTIAZ.
209
tolag Te nal aloygosnrog YyEuovcav nv Yuynv sidsv'
(dv d3 arlums Tavınv ankneudev EvFb TS PoovV-
oäg, ol ueilsı E2Ad0V0a Avarinvar T& NE00NKoVTE
zadn.
31 TIooanxsı Ö% evil zo dv ruuwele Ovrı, Um ül-B
Aov 0095 Tıumpovu£vo, n BeArlovı ylyvssdaı al
ovivaodaı 7 napaöslyuarı toig &Aloıs ylyvsodaı, va
&A Aoı 6gWVTES Haoyovra & dv naoyın Ypoßovusvor Bei-
tlovg ylyvavıcı. eiol ÖF ol ulv apeilovusvol rs xal
dianv dıdovrss Und Heiv rs xal Avdomzmv ovroL, ol
av ldsına auaprnucta auaprwav‘ Oums ÖL dr alyn-
dovmv xal OÖVvv@v yiyvsrar adrois n apElsıc xal Ev-
Dade anal Ev "Adov‘ 0® yao olov rs KAimg adınlag
anchlarrssdeı. od 6° av ra Zayara abınnamaı zul dıaC
roıdra adınnpara avlaroı yevavraı, &% TOoVTOv Ta
napudsiyuare ylyveraı, xal odroL avrol ubv odadrı
ovlvavraı oVÖEV, Ars avlaroı Ovrsg, @Aloı dt Ovlvav-
tar ol ToVTovg OpWVIES dLa Tag Auagılas ta uEyıora
xol 6dvvnoorara xal Yoßspurere nadn KEayovrag
tov asl 100v0V, Areyvog napaöslyuare Kungrnuevovg
Exei Ev "Audov Ev ta Ösouwrnelo, rols asl av aöl-
Erklärungsgrund zu vevpN, dßgıs ,
angurla. — EidEV. . . ANENEN-
Yev: vgl. (524 e.) zu aarteider.
— 2000 Tig PoovVoÄg: recia in
custodiam. Kr. 47, 29, 1. C.415.
B. nooonxeı... . Beirlonı yl-
yveodaı: 8. zu 479 e. — nd
oyovza: näml. 76V TIumpovus-
vov. — opslovusvor ... dr
dovreg: d.i. "diejenigen, welche
dadurch, dass sie gestraft werden,
Heil erlangen. Die beiden Be-
griffe sind grammatisch coordi-
niert, logisch subordiniert. Ueber
ölunv dıdovaı und zıvog vgl.
4720. — L. auagrnjuate EuaR-
Plat. Gorglas.
zoom: s. zu 467d. — dvdade:
im Erdenleben. —
C. ca zupadeiyuare: Der
Art. weist auf b. (ragadeiyuara
toig dAloıg yiyveodaı) zurück.
8. zu 470 c. (T8 zaudl). — ov-
roı a@urol: das wiederholte, durch
&vrol urgierte odros ist charak-
teristisch für die bestimmte Schei-
dung, welche Pi. hinsichtlich des
Endzweckes der Strafe beobach-
tet (s. die Einl.); deshalb wird
euch, um nur jedes Mins vora And-
niss abzuweisen, mit d409 ‚d8.,
das bereits oben in &440s doi»-
T5S . . . ylyvarraı Ausgesagte
AATZNOZ 525 C
210
D x0v Apızvovusvors Peiuere xal vovdernuare. av &yo
ynu Evo xal ’AgrEiaov Eosodeı, si aAndN Asysı Ilo-
Aog, xal &AAov Oarıg dv ToI0dTog TUpRVVog 7" olweı
Ö} xal tovg noAlovg Elvar ToVTov av napaösıyud-
tov 2% zupdvvov xal Bacıldmv nal Övvaorav xal rd
av noAsmv wonkavrmv yeyovorag‘ 0vroL yag dia nv
&kovoiav ulyıora xal Kvocımrara Auaprnpara Auag-
tavovan. uaprvgsi Ö8 Tovroıs xal "Ounpos‘ Paaıleas
yap xul Övvaorag Exsivog menolmne Todg Ev Ardov rov
E &8l yE0vov ruumgovusvovs, Tavralov xal Ziovpov xal
Tırvov‘ Oegalınv Öl, nal sl tig GAAog movngög nV
ldiwrng, ovöslg nerolnxe ueyalaıg Tıumplaıg GvvEyo-
KEVoV @g avlarov‘ 0V yYdp, oluaı, &ijvauıa" dio xal
sdvdaıuov£orsgpog v7 ols &Eijv. aAld yao, m Kalklxsız,
&x av Övvausvov lol xal ol Opodg« Novngol yıyvo-
526 uevor Avdgmnoı‘ ovölv unv xwAvsı al Ev Tovrors
ayadovs Avöpas Eyyiyvsodaı, xal aPodo« Ye &Eıov
&yacdaı tav yıyvousvov" yalczov yag, © Kardixisız,
xal noAAod Enaivov aEıov Ev ueyain Ekovala Tod adıxelv
yevousvov dınalaos Öraßıavar. oAlyoı O8 ylyvovrar ol
rosodroı‘ Ensl xal Evdade al aAAodı yeyovaoıv, oluaı
nochmals genauer erklärt. — 2»
Ardov dv to Önouwrnolo: “im
Hades, und zwar (nämlich) im
Kerker. Ueber z6 InsumrngLov
s. 523 b. —
D. Agr&icov: 470 d. f. —
ao @AAov Oatıg . . .: "und wer
sonst noch’ u. 8.w. — rovg zol-
Aovg: 8. zu 523 e. (fonuov...)
— elvar...yeyovörag: Kr. 56,
3,3. C.590 A. — PaoılEwv nal
Övvaorov: vgl. 524 e — dia
nv 2Eovolav: vgl. ob. a. — uag-
tvoei 68 Tovrorg: “dies bezeugt.
E. Tavreiov...: Od.A, 576
F. — Gegolınv: 1.P, 212,7. —
ldiwrng: s. su Prot. 312 b. —
rerolmne: "dichtete. Apol. 22b,
ce. — ueY. Ttıuwelaıs OVVEyous-
vov: vgl. 479 a. 5l2 a. — ER
eva: d.i. Thersites und Leute
seines Schlages hatten nicht die
&Eovol« unsühnbare Frevel zu
verüben. — ala ydg: 8. zu
448 d. —
526 A. üyaodaı zov y.: Kr.
47, 10, 9. vgl. C. 420. Anders
482 d. 449 d. — Ötaßımwar: s.
zu 506 a. (d1anegnrdNvar) und
zu 521 a. (diauayeodar). — ol
rowdror: Der Art. bezeichnet
die Beschaffenheit als eine im Vor-
hergehenden bereits näher be-
stimmte. Kr. 50, 4, 6. — dv®ade:
TOPTIAZ. 211
Ö: xal dsovraı xalol xayadol Tavınv nV &gsınv TmvVR
tod dınalos Örnysiolkev & &v vis Enırgdun‘ eig Öb Hel
zavv £Aloyınos yEeyovs nal eis rovg KAdovg EAAnvas,
Aguorslöng 6 Avaıuayov‘ ol öb moAlol, @ &pıore, xaxol
ylyvovraı TOV ÖVVvaorov.
32 "Oneo ovv dAsyov, Ensıdav 6 Padduavdvg Ensivog
toL0droV rıva Außnn, @AAo ubv megl avtod 00x oldev 0V-
Ödv, 008 H0TI5 0vF WvrıvovV, Or Öb Xovngog tig‘ xal
todro zarıdav andmeudev sis Tapragov, Erionunvans-
vog, dv re l&acıwog Eav re aviarog doxn eivaı ' 0 Ö8 Exsios C
Apıroysvog T& nE00NKoVT« naoyeı. Eviors Ö' RAAnv eldı-
dv 00ias Beßımaviav nal ust aAndslag,avdoog ldımrov
N &AAov Tıvog, ucAıore uEv, Eymye pnu, @ Kaidixleıs,
pLA000@0vV T& aurod nodkavrog nal 0v noAvngayuovn-
savrog Ev ro Pla, Nydodn real gs uaxdowv vnoovVg ane-
Teuds. Tavra raüra zul 0 Alaxog‘ Exarsoog Of Tovrwv
5236C
zu 463 c. (dd re...el re) u
zu 452 c. Anders 481 a. —
zu Athen. vgl. 449 b. — xulol
nayadol: s. zu 470 0. — dta-
xergißeiv: ‘verwalten;’ bei Platon
ein &zo& slgnudvor. —_
B. sis tous &. E.: "sein Ruhm
verbreitete sich auch unter die
übrigen Hellenen’ s. zu Prot.
312 a. — Agıoreidng: s. die
Einl.
Fr ovv ZAsyov: knüpft den
unterbrochenen Faden der Erzäh-
lung an 525 a. an. — 009 ovt-
vov: entsprechend der im Grie-
chischen üblichen Bezeichnung
einer Person durch Angabe des
Vaters (wie kurz vorher ’Agıorei-
Öns 6 Avoındyov) oder, wena
die Familie eine von Alters her
berühmte ist, des Ahnherrn. —
movngos tıs: näml older. —
dmenewipev: s. zu 484 8. (av-
spavn). — RLONUNvAWEVOS :
s. die Einl. — &av re L. d&v re
& ö. 8: ‘ob er heilbar oder
unheilbar zu sein scheint. vgl.
Ü. za mgOCNKOVTE naoye:
vgl.5252. — any: : ergz. Yv-
nv, als ob vorangienge ToLov-
Tov TIvög yuynv Aaßy. — Idım-
tov: im Gegensatze zu ol Övva-
uevor. 8.2u 525 e. — Eyoysgpn-
ur: parenthetisch, wie das so häu-
tige olueı, statt dessen hier das
nachdrucksvollere Verb. steht. —
mohungayuovncavrog : nolv-
ngayuoveiv, entgegengesetzt dem
TE avTOV roKTTEıv sich unnütz
in fremde Dinge einmischen, die
einen nichts angehen” Apol. 31
c., Demosth. Phil. I, 42. Den Ge-
gensatz bildet r« aurod ro«r-
teıv seine eigenen (besonders die
Seele betreffenden) Angelegenhei-
ten besorgen.’ Timaios 72 a. ev
nal mal Aeyscaı TO moKTrev
nal yvava T« Te avrovy nal
EXUTOV OWppoVı UOV@ zgo01]-
xeıv. Repbl. 4, 433 a. xal unv
14*
212 HTAATQZNOZ 536 C
6aßdov Eywv dınafeı‘ 0 d& Mivms Emıioxınov nadnran,
D uuvog E&ywv yevaodv GxijtTgoV, Sg pnoıv Odvooevg 0
Ounoov löstv avrov
1ovosov sxnnroov Eyovra, Heuiorevovra vEervodıv.
&yo ulv ovv, @ KadkixAsıg, UNO ToVrWv av Aoymv ne-
TELOuaL, Kal BROND ONWG ANOPAVOUHKL TO KOLTN WG Vyıs-
GrTarnvrnv yuyyv' yaigsıv ovv &udag Tag tıuds tag tov
zoAAov avdogWtav, nv aAndELnv dxonav TNEIgKdoueı
to Ovrı og av duvmuaı BeArıorog @v nal Ev nal Ensıudav
E nd Vvnoxw anodvnoxsıv. napaxaio Öl tous 'aAAovg
nüvras AVvHEWNOUVS, Xad 0009 Övvanaı, nal ön al 68
avrınagaxakd Erti Todrov rov Blov nal Töv.dyüve Tod-
vov, 0v &yo pyu avıl naveav ray evdad: ayavav
eivaı, xal ‚svaudißo 601, ori 004 olög T 20. cavıo
Bondnoaı, orev m Öian co N xl n xeldıs nv vor ön
yo EAsyov, alla EAdmV Napa Tov ÖiXasınv Tov tig
or ye TO TE KVTOD moctrev
nal un moAvmgayuoveiv Öınauo-
ovvn Eort, nal Todro AL» TE
roilov annKnoauev nal avrol
moAlanıs eionnanev. — TavTE.
tadra: näml. morsi. — Saßdov
&xov ö.: Sonst erscheint Gaßdos
gleichbedeutend mit oxnzrooV
als Abzeichen der richterlichen
oder obrigkeitlichen Würde. vgl.
zu Prot. 338 a. (daßdoözov). —
Emıononav: vgl. 524 a. —
D. ’O. 6. Ounoov: "der Ho-
merische Odysseus; Od. bei Ho-
meros. z0v08oV. ..: Od. A, 568.
— wEV ovv: 8. zu 509 a. —
0XOTO 0. Knopavodunı :..:
‘sorge meine Seele dem Rich-
ter „möglichst gesund vorzustel-
len. — zuigeıv 0. ddoag: s. zu
458 b. — Tas tuuas... . av-
Foorwv: Symp. 216 e. sagt Al-
kibiades von Sokr. ?ors, Orı odr R
el tig nalög Eorı, weise adıo
ovdEV, alla Karapgovei Tooov-
zo», 000v ov0 av als oindein,
odr ei tus mAOUGLOg, ovr el aR-
Av va vıunv !ywv av
vmo wAnVovg vanagıdo-
wEvo v. nyeitaı 8 mavıe tav-
Te TE Arnuare ovdevög adıa
ah. al zınal al av mollwv
avFownwv sind “die Ehren (Wür-
den, Aonores), nach denen die
Mehrzahl der Menschen trachtet,
deren Besitz oder Erstrebung also
fürein Charakteristisches
bei ihnen ‚gelten kann. Kr. 47, 5.
13. — nv dAndeLav or : mit
Bezug auf c. —
E. zal dnxel ot: “insbeson-
dere dich” C. 621, 4. — avn-
rapancla .. .: ınit Rückblick
auf 521 a. u. 486 a. ff. — avıl
zavrov...elvar: ‘der, wie ich
behaupte, "äber alle Wettkämpfe
der Welt geht. vgl. Kr. 68, 14.
— ovadltn aor...: Parodie
auf 486 a. f! — Orav...y:
von der Zukunft, wie Prot. 335
TOPTIAZ. 213
527B
Alyivng viov, Ensıdav gov Enikaßousvog ap), Kasun-
os nal dAıyyınosıs oVöLv nrrov, 1 Ey Evdade, 005277
&xei, xal 08 lowg Tunıması tig nal Eml nogens Arlumg
xel Tavıos nEONNARKLEI.
Taxa Ö’ 03V tadra wöhog coı doxsi Agysodaı Wo-
TEE YORog Hal xarappoveig aurav, xal oVöEv y av
1jv Yavuasıov narappoveiv rovımv, ei an Entoüvreg
eiyousv avrav BeArin xal aAnNdEoTEega Evgeiv‘ vüv Ö8
0E&sS, Orı Teig Ovreg Vusis, 0iTEQ H0oPWTaTol date av
vov EiAnvov, ov re xal IlwAog nal [opyias, 0ux Eyste B
anodsitaı, os dei aAkovrıva Biov fjv N Toürov, 00-
neo Hal Exsiss Yaiveraı Ovupeowmv. aA Ev TO0OVToLS
Aoyoıs tav Allmv dAsyyousvav uovog OVrog NE8spEl 6
Aoyog, ag evAaßnreov dari ro adıneiv uällov N To
adırsiodeı, aa mavrog uäiAov avöol weilsınteov 0v
to Öoxsiv eivaı dyadov aAda ro eivaı, ai lüle xal
Önuooie' Eav ÖE Tıg xara Tı Kaxog Yiyvnraı, Roie-
38
mit der vorliegenden verglichen,
b. @A8 Eneıdav od Bovin dıc-
Aeysodaı arl, — wv ns A.
vlov: Aiakos. Die Antonomasie,
in der zugleich eine Anspielung
auf den Geburtsort des K. und
des Aiakos selbst, nämlich auf
die nach jener Nymphe benannte
Insel Aigina, liegt, klingt feier-
licher als der blosse Name. —
527 A. tage... Akysodar:
vgl. 523 a. 0820 yoaög: Sprich-
wörtlich ist yea@v Y9Rog, Am-
menmärchen. vgl. 'Theait. 176 b.
Repbl. 1, 350 &. &yo de ooı,
WOnEE Tais yomcı taig tous
uvdovg Asyovoaıg,'elev dom nal
KATAVEVOOHL Kl KVEVEVCOURL.
Hor. Sat. 2, 6, 77. Oervius haec
inter vicinas garrit aniles ex re
Jabellas. — xarapgoveiv: näml.
ce. — 0fnEE 00pwrarOL .. .:
vgl. Prot. 337 d., welche Stelle,
die mit Ironie verbundene An-
spruchslosigkeit des Sokr. gegen-
über dem (oft naiven) Dänkel der
Sophisten sehr treffend charak-
terisiert. —
B. &. ı. Blov $njv: 8. zu 507
e. — &usioe: ‘dort hinüber; in’s
Jenseits, in das andere Leben ;
eine bei Platon häufige (jedes
Mal durch den Zusammenhang
erklärte) Bedeutung. — tor &l-
Aov: näml. Aoyov. — ngsu8:
“bleibt (unveränderlich fest) ste-
hen! Legg. 10, 891 a. r& sol
vouovg noooTdyuate 2v yodu-
Leo TEdEVTE ... NEVTOS NE8-
hei. — 00 TO doxeiv...: sprich-
wörtlich nach Aischyl. Septem,
592 (Ampbiaraos) 0% ydoe do-
neiv Gogıorog, GAR elvaı Dir
Aeı. (Bepbl. 2, 362 a.) Sall. Oat,